Service für Eltern

Service für Eltern: täglicher Newsletter mit Familienrezept – Kooperation von ELTERN.de und ESSEN-UND-TRINKEN.de

Die Familie will was Leckeres zu essen. Jeden Tag. Gesund sollen Familienmenüs sein und abwechslungsreich. Schwer hinzukriegen? Weil die Zeit fehlt und vielleicht auch die Küchenerfahrung? Jetzt nicht mehr: ELTERN.de User können jetzt jeden Morgen Antwort auf die Frage: Was koche ich heute? in ihrem E-Mail-Postfach finden: Der neue ELTERN.de-Familienrezept-Newsletter liefert täglich gratis ein leckeres und unaufwendiges Rezept für ein Gericht ins Haus, das der ganzen Familie schmeckt.

Mit dem Newsletter startet auch eine neue Kooperation innerhalb von Gruner + Jahr: So stammen die Rezepte von den Food-Experten von ESSEN-UND-TRINKEN.de.

Zu bestellen ist der kostenlose Service unter www.eltern.de/familienrezept_newsletter .

Gegen Online Betrüger

Verbraucherzentralen und Computerbild rufen auf

Monat für Monat zocken neue Geschäftemacher auch brandenburgische Internetnutzer mit scheinbaren Gratisangeboten ab, bei denen Kosten versteckt oder gar nicht angegeben werden. Deshalb ruft die Verbraucherzentrale Brandenburg Betroffene auf, mit der Meldung unseriöser Internetadressen eine bundesweite Aktion mit der Zeitschrift Computerbild zu unterstützen. Dazu lädt man sich am besten die Schutzsoftware http://www.computerbild.de/internet-abzocke herunter, die bereits gemeldete Abzockseiten sperrt und einen Button für eigene Meldungen bietet. Wer das zu kompliziert findet, kann solche Seiten auch den Verbraucherberatern in jeder Beratungsstelle mitteilen.

Zwar gehen die Verbraucherschützer auch rechtlich gegen unseriöse Unternehmen vor, aber dann ist immer schon Schaden entstanden. So hatte sich eine Brandenburgerin vor einiger Zeit ein kostenloses E-Mail-Postfach eingerichtet. Nach einigen Wochen erhielt sie plötzlich eine Rechnung, dann kamen Mahnungen und nun ein einschüchterndes Schreiben von einem Inkassobüro: Angeblich habe sie sich bei der Anmeldung für das kostenlose Postfach gleichzeitig in einen kostenpflichtigen Online-Club eingetragen, der nach drei Gratismonaten in ein Vertragsverhältnis von mindestens einem Jahr übergeht. Sich in solchen Fällen gegen Inkassobüros und Anwälte zu wehren, verlangt mühselige Auseinandersetzungen und starke Nerven – und viele resignieren und zahlen. Und wer einmal gezahlt hat, dessen Geld ist in der Regel verloren.

Die Verbraucherzentralen fordern deshalb, dass kostenpflichtige Internetseiten zum Beispiel durch einen ausdrücklichen Abfragebutton klar gekennzeichnet werden müssen. Außerdem sollte Anwälten, die sich für Mahnschreiben der Abzocker missbrauchen lassen, die Zulassung entzogen werden. Banken müssten einschlägig bekannten Anbietern ein Konto verweigern. Bis dahin soll die von Computerbild entwickelte Software „Abzock-Schutz“ eine Soforthilfe leisten – und das funktioniert nur, wenn Verbraucherschützer, Nutzer und andere Akteure die Liste aktualisieren.

Individuellen Rat erhalten Betroffene
# in den Verbraucherberatungsstellen –
Terminvereinbarung unter 01805 / 00 40 49 jeden Mo bis Fr von 9 bis 16 Uhr (14 Ct/min a. d. dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend) – sowie
# am Beratungstelefon unter 09001 / 775 770 jeden Mo bis Fr von 9 bis 18 Uhr (1 €/min a. d. dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend).

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Viele Anti-Spam-Programme sind mangelhaft

Kaum ein Internetnutzer ist vor ihnen sicher:
Jeden Tag überschwemmen Millionen Werbe-E-Mails („Spam“) die
elektronischen Postfächer. Hersteller von spezieller Filtersoftware
versprechen Hilfe. Doch viele Programme arbeiten sehr unzuverlässig:
Sie lassen in den Grundeinstellungen massenhaft Werbe-E-Mails in das
Postfach durch. Das berichtet die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer
aktuellen Ausgabe (15/2006, jetzt im Handel).

COMPUTERBILD überprüfte sieben Werbefilter-Programme. Zusätzlich
nahmen die Tester die Spam-Filter von zwölf teils kostenlosen, teils
kostenpflichtigen E-Mail-Diensten im Internet unter die Lupe. Jedes
Programm und jeder Internetfilter mußte aus 2450 Test-Nachrichten
unerwünschte Werbung und Betrüger-E-Mails („Phishing“) aussortieren.
Insgesamt wurden für den Test knapp 50 000 Nachrichten verschickt.

Besonders die Programme zeigten beim Filtern von unerwünschter
Werbepost große Mängel. Von sieben Werbefiltern versagten fünf
komplett: Note „mangelhaft“. Sie sortierten entweder zu wenige
Spam-Mails aus, oder beim Sortieren gingen zu viele erwünschte
Nachrichten etwa von Freunden und Kollegen verloren. Die beste
Software schaffte die Note „ausreichend“.

Deutlich besser schnitten die Werbefilter der E-Mail-Postfächer im
Internet von AOL, T-Online, Web.de & Co. ab. Sieben der zwölf Dienste
schafften eine „gute“ Note bei der Filterleistung. Vier
E-Mail-Dienste wurden wegen schlechter Filterleistung auf die Note
„mangelhaft“ abgewertet.

Wer sein E-Mail-Postfach möglichst werbefrei halten will, sollte
gleich auf ein E-Mail-Postfach mit gutem Spam-Filter setzen. Dann
kann man sich den Einsatz spezieller Filterprogramme auf dem eigenen
Computer sparen.

DSL

DSL steht für Digital Subscriber Line (engl. für Digitale Teilnehmeranschlussleitung) und bezeichnet verschiedene Techniken, um Daten mit hoher Übertragungsrate über das Telefonnetz zu transportieren. Um DSL nutzen zu können, benötigen Kunden einen DSL-Anschluss. Dieser stellt die physische Leitung dar und wird vom jeweiligen Provider zur Verfügung gestellt, also meist der Telekom. Darauf aufsetzend, benötigen Kunden einen DSL-Tarif, über den der jeweilige Internetzugang abgerechnet wird, den bekommt man bei vielen Providern auch. Dabei gibt es verschiedene Tarifarten, z.B. Flatrates oder Zeittarife. Im Falle einer Flatrate geschieht dies über einen Pauschalpreis. Bei T-Online und einigen anderen beinhalten die DSL-Tarife darüber hinaus viele zusätzliche Leistungen wie E-Mail- Postfach, private Homepage oder DSL Telefonie.

Test Reisenewsletter

„Clever reisen!“ hat in der aktuellen Ausgabe 4/2005 die Newsletter von
zwölf Online-Reiseportalen getestet auf:

–> zuverlässige Informationen
–> einfache Handhabung
–> interessante und preiswerte Angebote
–> Gestaltung und Übersichtlichkeit

Reiseportale: Schnäppchen im Email-Postfach? Was
taugen die Newsletter? Wer ist Top/Flop? Fast jedes Reise-Portal bietet
diesen Service an. Das Reise-Test-Magazin „Clever reisen!“ hat in der
aktuellen Ausgabe 4-2005 geprüft, verglichen und getestet wo die Schwächen
und Stärken der Reise-Newsletter liegen.

Problemlose Anmeldung
Die Bestellung der zwölf im „Clever reisen!“-Test ausgewählten Newsletter
funktionierte bei allen Portalen problemlos und schnell.
Allerdings erhalten
die Nutzer bei der Bestellung wenig bis gar keine Informationen zum
zukünftigen Inhalt. Nur bei Opodo, Expedia und Weg.de ist es möglich, sich
vor der Anmeldung den zur Zeit aktuellen Newsletter anzusehen.

Datenschutz & Abmeldung
Im „Clever reisen!“-Test wird der Besucher bei Avigo, ebookers und
Lastminute.com über den Datenschutz während des Bestellvorganges aufgeklärt,
bei Travel24 allerdings erst im Newsletter selbst (da ist die Anmeldung und
die Übermittlung der Daten aber leider schon abgeschlossen). Im punkto
Abmeldung gab es nur bei Opodo und www.willst-du-weg.de Probleme, da die
Betreiber auf eine Möglichkeit der Abbestellung verzichten. Travel24 bietet
auf einem Newsletter eine Abmeldefunktion an, auf dem Nächsten nicht. Für
den Test wurde ein neuer E-Mail-Account benutzt. Spam-Mails, die eine
Weitergabe der Adresse vermuten lassen, kamen nicht an.

Weniger ist Mehr
Ansprechend und informativ erschienen im Test die Newsletter von Travel24,
Opodo, lastminute.de, ebookers, Expedia und L`Tur.
Übersichtlichkeit,
Specials und die Beschränkung auf die wichtigsten Informationen sind von
Vorteil. Ausführliche Informationen können die User über weiterführende
Links abrufen. Grafiken und Bilder lockern den Text auf.

Topangebot oder Lockvogel?
„Clever reisen!“ hat bei jedem Newsletter jeweils am Erscheinungstag vier
Stichproben der Angebote gemacht. Nicht selten erlebte man eine
Überraschung: In 75 % der überprüften Fälle musste man nach der
entsprechenden Weiterleitung feststellen, dass der angebotene Preis nicht
stimmt! Oft war er teurer, aber nicht selten auch günstiger.

Eine vollständige Übersicht des Testergebnisses finden Sie in der aktuellen
Ausgabe von „Clever reisen!“, 4-2005, ab 12.10.2005 für 5,10 Euro im Handel
oder unter: www.clever-reisen-magazin.de

Clever reisen! 4-05 hat außerdem getestet:
> All-inclusive: Die besten Ressorts in der Dominikanischen Republik auf
einen Blick
> Preistest: Flug, Hotel und Mietwagen clever buchen und über 350 Euro
sparen.
> Reiseportale: Schnäppchen im Email-Postfach? Was taugen die Newsletter? Wer
ist Top/Flop?
> Rabatt-Tricks: Reisegutscheine im Supermarkt und Kaufhaus. Worauf Sie
achten sollten
> Insider: Reklamieren – gewusst wie! Wer sich auskennt, verschafft sich im
Hotel/Restaurant Respekt
> Reiserecht: Wie Sie Geld- und Haftstrafen vermeiden und nicht auf
Reisekosten sitzen bleiben

AK warnt vor Nepp mit neuer Rubbellos-Zusendung

Die AK warnt vor einer neuen Rubbellos-Zustellung von Nachrico Ltd. an Wiener Haushalte: Beim Aufrubbeln erscheinen 09x-Mehrwertnummern, mit denen der Gewinn angefordert werden kann. „Die Anrufe sind sauteuer und werden in die Länge gezogen“, kritisiert AK Expertin Ulrike Ginner. Am Schluss erhält der Anrufer seine persönliche Gewinnanforderungsnummer, die dann an eine Postfachadresse geschickt werden muss. Die Trostpreise entpuppen sich als Klingeltöne und Logos für Handys.
Vergangene Woche landeten zahlreiche Rubbellose der Postfachfirma Nachrico Ltd. in den Briefkästen der WienerInnen. Die Postfachadresse lautet auf ein Innsbrucker Postfach. „Auf der Aussendung sind drei Gewinnspiele namens Pirateninsel, Urlaubs-rei(f)ch und Geld-Esel“, erzählt Ginner. Wer das Los aufrubbelt, findet eine Mehrwert-nummer, über die er den Gewinn angefordert kann. „Die Anrufe sind enorm teuer“, weiß die AK Expertin, „und dauern unangemessen lange.“ Beim Gewinnspiel Pirateninsel kostet der Anruf 2,16 Euro in der Minute, beim Geld-Esel schon 3,63 Euro in der Minute. So muss der Konsument bei der Pirateninsel rund sieben Minuten einer Tonbandstimme lauschen, die über das abenteuerliche Leben von Piraten erzählt. Nach und nach werden die Hauptgewinne aufgezählt. „Erst ganz zum Schluss erfährt der Konsument, was die Mehrheit der Anrufer gewonnen hat,“ so Ginner. Und danach erhält er seine persönliche Gewinnanforderungsnummer, die an das angeführte Postfach gesendet werden muss. Die Telefonkosten machen zwischen fast 15 und knapp 24 Euro pro Anruf aus. Registriert sind die Mehrwertnummern auf die Nachrico Holdings Ltd. in Zypern.

„Den Anrufern wird mit Gewinnen wie 50.000 Euro Bargeld, Plasma TVs oder Traumreisen der Mund wässrig gemacht“, sagt Ginner. Trostpreise sollen nach Angaben auf dem Rubbellos viele Preise im Wert von mindestens 30 Euro sein.

Ginner warnt vor den Rubbellosen: „Das ist eine Massenaussendung, viele glauben, sie hätten endlich einmal Glück gehabt und einen tollen Preis gewonnen.“ Tatsächlich kauft der Konsument die Katze im Sack – der Trostpreis entpuppt sich nämlich als Auswahl an Klingeltönen und Handylogos, die – so betont Nachrico – kein Abo darstellen. „Mit Sicherheit werden nicht alle Gewinner mit Klingeltönen etwas anzufangen wissen, im übrigen würde auch kaum ein Konsument auf die Idee kommen, Klingeltöne im Wert von 24 Euro zu bestellen“, stellt Ginner fest. Außerdem werden die Adressen der Teilnehmer für weitere Marketingzwecke verwendet, außer der vermeintliche Gewinner kreuzt ein unauffällig kleines Kästchen an.

Die AK rät die Rubbellose einfach wegzuwerfen. Generell gilt: Angebote von Postfachfirmen, die lediglich über Mehrwertnummern handeln, sollten besonders kritisch unter die Lupe genommen werden. Außerdem ist das Unternehmen mit Sitz in Zypern im Fall einer rechtlichen Auseinandersetzung wohl auch nicht greifbar.