Deutsche im Urlaub

Umfrage zeigt:“Gutes Essen ist wichtiger als Strand und Meer“ – wer hätte das gedacht?

Reisen und kulinarische Gaumenfreuden gehören zusammen: Für einen gelungenen Wochenendtrip oder den grossen Sommerurlaub sind für 93 Prozent der Deutschen leckere Speisen das wichtigste Kriterium. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Innofact AG im Auftrag von Hapimag, Europas führendem Wohnrechtsanbieter.

„In den schönsten Wochen des Jahres achten die Deutschen besonders darauf, was bei ihnen auf den Tisch kommt. Hochwertiges Essen gehört für die meisten Deutschen zu einem unvergesslichen Reiseerlebnis dazu. Für 93 Prozent sind kulinarische Entdeckungen sogar wichtiger als Strand und Meer (83,5 Prozent),“ schreibt die Hapimag Studie. Für Gourmet Report ist das schwer nachzuvollziehen. Wer seine Landsleute einmal an einem minderwertigen Hotelbuffet gesehen hat, denkt, Quantität ist besser als Qualität! Aber „gut“ ist offenbar für jeden etwas anderes. Ich frage mich: „Was essen diese Leute zuhause?“ GUT, dass ich nicht eingeladen bin.

Regional geniessen
Pasta in Italien und Tapas in Spanien – dreiviertel der Deutschen bevorzugen vor allem die regionale Küche am Urlaubsort. Mit 80 Prozent haben kulinarische Erlebnisse aus der Region besonders für die 60- bis 69-Jährigen eine grosse Bedeutung. In Zukunft wird sich dieser Trend fortsetzen: Bei den 18- bis 29-Jährigen wissen immerhin schon 68 Prozent Köstlichkeiten aus der näheren Umgebung des Reiseortes zu schätzen. Die Mehrheit der Befragten (93 Prozent) geniesst im Urlaub „häufig“ bis „sehr häufig“ regionale Spezialitäten.
Fast der Hälfte der Befragten (43 Prozent) ist es zudem wichtig, dass die Gerichte in den Restaurants mit Lebensmitteln aus der Region zubereitet werden. In der Altersklasse der 60- bis 69-Jährigen sind es sogar 50 Prozent. Diese Ergebnisse zeigen, dass Konsumenten nicht nur wissen wollen, woher die Nahrungsmittel kommen, mit denen sie sich und ihre Familien ernähren, sondern dass auch ein bewusster Umgang mit Ressourcen eine wichtige Rolle spielt. Begriffe wie „Bio“, „aus der Region“ und „lokal“ stehen beim Kauf von Lebensmitteln, aber auch bei der Freizeitgestaltung im Fokus.

Olivenbaum-Patenschaft: Regional angebaute Lebensmittel bewusst erleben
Frisches und authentisches Essen – saisonal und möglichst aus der Region: Nach diesem Rezept wird in den 64 Restaurants und Bars von Hapimag für die Gäste gekocht und gebrutzelt. „Ein Land und seine Kultur kennenzulernen, beginnt für mich mit Essen und Trinken“, sagt Stefan Warren, Leiter des Bereichs Food & Beverage bei Hapimag. Dass keine künstlichen Zusatzstoffe verwendet werden und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis angeboten wird, ist dabei für Warren selbstverständlich. Hapimag trägt diesem genussvollen Trend Rechnung und macht den regionalen Anbau von Lebensmitteln bewusst erlebbar. Beispielsweise im Hapimag Resort Albufeira können die Mitglieder eine Patenschaft für einen 100-jährigen Olivenbaum übernehmen. Eine Patenschaft, die Engagement für die Nachhaltigkeit und Schönheit eines in dieser Form einmaligen Naturprojektes an der Algarve mit sich bringt.

Bella Italia – Italien als Paradies für Geniesser
Für 42 Prozent der Deutschen bietet die italienische Küche den höchsten Genussfaktor. Insbesondere bei den 18- bis 29-Jährigen ist die Beliebtheit mit 54 Prozent besonders hoch. Regionale italienische Köstlichkeiten können beispielsweise in den hauseigenen Restaurants der Hapimag Resorts Tonda und Pentolina in der Toskana entdeckt werden. Ob Wildschweingulasch, Trüffelspezialitäten oder Steinpilze – die vielfältige toskanische Küche lässt die Herzen der Hapimag Gäste höher schlagen.

www.hapimag.com

Weinlese und Oliven-Erntezeit auf Zypern

Der älteste Wein der Welt, Commandaria, stammt von der Insel der Aphrodite und der Olivenbaum wird seit Jahrtausenden auf Zypern kultiviert. Eine Vielzahl von Weingütern sowie das Cyprus Wine Museum bieten Gelegenheit die erlesenen Traubensäfte der drittgrößten Mittelmeerinsel kennen zu lernen. Der Olivenpark Oleastro schickt seine Besucher auf eine Entdeckungsreise zu den Ursprüngen der Olivenanbautradition.

Zur Erntezeit ist ein Besuch der Mittelmeerinsel auf den Spuren seiner wichtigsten lukullischen Kulturschätze zu empfehlen. An die Weinlese im September schließt sich ab Mitte Oktober die Oliven-Ernte an. Sowohl der Olivenbaum und sein Öl, das Homer als „flüssiges Gold“ bezeichnete, als auch der Wein sind allgegenwärtig. Von der tausendjährigen Geschichte der kulinarischen Exportschlager zeugen archäologische Funde in Pyrgos, Erimi sowie Kouklia und Kourion, die Weingefäße sowie Amphoren für Olivenöl zu Tage förderten.

Gute Hanglage mit sonnigen Klima und milden Temperaturen – die Insulaner wissen, was einen guten Wein ausmacht. Mit über 5.000 Jahren Tradition zählt die Mittelmeerinsel heute mehr als 50 regionale Weinkellereien. Neben 15 einheimischen Weinen, die die Winzer unter anderem aus den Xynisteri-, Mavro-, Maratheftiko- und Ophalmotrauben gewinnen, ist eine breite Angebotspalette auch aus internationalen Rebsorten wie Cabernet Sauvignon oder Shiraz zu finden. Zur Verkostung lockt ein Besuch bei den Weinbauern des Troodos-Gebirges oder in einer der großen Kellereien von Lemesos. Eine Reise durch die Geschichte des kostbaren Saftes erleben Besucher im Winzerdorf Omodos mit seiner traditionellen Weinpresse im Haus des Linos und im Cyprus Wine Museum in Erimi nahe Lemesos. Antike Gefäße und Werkzeuge sowie fotografische und audiovisuelle Darstellungen liefern Eindrücke der zypriotischen Weinkultur. Informationen unter www.cypruswinemuseum.com

Der Olivenpark Oleastro betrieben von dem im vergangenen Jahr mit dem International Quality Award ausgezeichneten gleichnamigen Unternehmen zwischen Pafos und Lemesos bietet Einblicke in die 60.000-jährige Kulturgeschichte der Olive. Jung und Alt erfahren hier alles Wissenswerte – angefangen von der Bedeutung der Olive in der griechischen Mythologie bis hin zu Traditionen und Gebräuchen rund um den Olivenanbau. Zudem lernen die Besucher die Funktionsweise einer ökologischen Olivenmühle kennen. Diese umweltschonende Methode der Olivenpressung ist bisher einzigartig auf Zypern. Erwachsene zahlen drei und Kinder ab zwei Jahren zwei Euro Eintritt. Am 4. Oktober 2009 lädt der Oleastro Park zum Tag des Olivenbaums mit musikalischen Darbietungen, Tanz und Speisen rund um die Olive
www.oleastro.com.cy

Landgut macht Gäste zu Olivenbaum-Paten

Landgut macht Gäste zu Olivenbaum-Paten – „Olio Extra Vergine“ vom eigenen Olivenbaum in Süditalien

Haben auch Sie schon einmal davon geträumt, eigenes Olivenöl zu besitzen? Bestes „Olio Extra Vergine“ vom eigenen Olivenbaum in Süditalien. Im Nationalpark Cilento wird der Traum vieler Urlauber, Feinschmecker und Hobbyköche Wirklichkeit. Das Landgut „I Fornari“ teilt seinen größten Schatz mit seinen Gästen und macht sie zu Olivenbaum-Paten.
Jeder Pate darf sich einen Olivenbaum in den riesigen Hainen rund um den nur wenige Autominuten vom Meer entfernten „Agriturismo“ aussuchen. Mit einer Holztafel und dem Namen des Paten wird der Baum markiert. Drei Jahre lang erhalten die Paten dann jedes Jahr zwei Liter kaltgepresstes „Olio Extra Vergine“ von ihrem Baum. Persönlich mit dem eigenen Namen etikettiert.
Olivenbaum-Pate kann man auch aus der Ferne werden. Dann suchen die Besitzer des „I Fornari“, Maria Grazia und Vittorio, einen Olivenbaum aus und schicken ein Foto des mit der Namenstafel des Paten versehenen Baums. Das begehrte Öl aus dem von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Cilento kommt dann drei Jahre lang frisch nach der Ernte im Herbst per Post.
Diese Fern-Patenschaft mit insgesamt sechs Liter persönlich etikettiertem „Olio Extra Vergine“ kostet 99 €. Eine Woche in dem nur wenige Autominuten vom Strand entfernten Landgut mit Pool gibt es inklusive Olivenbaum-Patenschaft und Halbpension im Doppelzimmer für ab 425 € pro Person.

Infos und Buchung im Internet bei www.italimar.com , telefonisch unter + 49 (0) 221 / 4249422.

Olivenanbau auf Zypern

Göttliche Frucht

Olivenanbau auf Zypern

Seit Jahrtausenden wird der Olivenbaum auf Zypern kultiviert. Der Olivenpark Oleastro schickt seine Besucher auf eine Entdeckungsreise zu den Ursprüngen der Olivenanbautradition.

Zum Auftakt der Erntezeit Mitte Oktober bietet sich ein Besuch im Olivenpark Oleastro, zwischen Pafos und Lemesos an den Ausläufern des Troodos-Gebirges, an. Hier erhalten Besucher Einblick in die 60.000-jährige Kulturgeschichte der Olive – angefangen von verschiedenen Methoden der Ölgewinnung, der Bedeutung der Olive in der griechischen Mythologie bis hin zu Traditionen und Gebräuchen rund um den Olivenanbau. Zudem lernen die Besucher die Funktionsweise einer ökologischen Olivenmühle kennen. Diese umweltschonende Methode der Olivenpressung ist bisher einzigartig auf Zypern. Für Kinder besteht außerdem die Möglichkeit sich auf dem Spielplatz oder beim Ponyreiten zu vergnügen. Erwachsene zahlen drei und Kinder ab zwei Jahren zwei Euro Eintritt.

Die Wurzeln des Ölbaums auf Zypern reichen bis in die Antike: Bei Ausgrabungen in Kourion und Kouklia an der Westküste wurden beispielsweise Amphoren zur Aufbewahrung von Olivenöl sowie altertümliche Olivenpressen zu Tage gefördert. Der Ölbaum findet in der griechischen Mythologie, im Koran und in der Bibel Erwähnung. Tatsächlich ist der Olivenbaum und sein Öl, das Homer als „flüssiges Gold“ bezeichnete, auf der Mittelmeerinsel von der Ebene bis ins Gebirge allgegenwärtig. Der berühmteste und mit rund 800 Jahren älteste Olivenbaum mit einem Durchmesser von 15 Metern steht im Dorf Anglisides an der Straße zwischen Lemesos und Larnaka. Abgesehen von ihrer wichtigen agrarwirtschaftliche Bedeutung für Zypern verfügt die Olive über eine hohe Symbolkraft: Kinder werden auf der Insel von jeher nicht mit Wasser, sondern mit Olivenöl getauft und seit 1960 ziert der Ölzweig als Symbol des Friedens die zypriotische Nationalflagge.

Olivenbaumpatenschaften

Eine ausgefallene Geschenkidee, die der Natur zugute kommt

Der Olivenbaum ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und seit der Antike Symbol für Frieden, langes Leben, Gesundheit und Stärke. In der Azienda agraria biologica La Rogaia in Umbrien werden alte verwilderte Olivenhaine behutsam freigelegt und die Terrassierung des Geländes durch Trockenmauern wieder instand gesetzt, ohne dabei gewachsene Lebensräume für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren zu zerstören.

Dieses Projekt wird ermöglicht durch die Übernahme von Olivenbaumpatenschaften, für ein oder mehrere Jahre oder ein ganzes Leben. Die Patenschaft hat nicht nur einen hohen symbolischen Wert, sondern die Paten erhalten auch das Olivenöl von „ihrem“ Baum, natürlich extravergine kaltgepresst und aus biologischem Anbau. Eine Olivenbaumpatenschaft ist ein außergewöhnliches Geschenk für Menschen, denen Natur und gutes Essen am Herzen liegen.

Weitere Informationen auf
www.rogaia.de/de/olivenbaum-geschenkideen.html

Minos Beach Art Hotel auf Kreta

Zur Hochzeit einen Olivenbaum

Das Minos Beach Art Hotel auf Kreta zählt zu den besten der Insel. Das belegen die
sehr guten Bewertungen in Internetportalen und die vielen Stammgäste. Auch bei
Flitterwöchnern steht das Haus hoch im Kurs. Besonders stolz ist man auf ein Paar,
das sich vor vielen Jahren im Hotel kennengelernt und seine Flitterwochen da
verbracht hat und jedes Jahr zum Hochzeitstag wieder kommt. Das Fünf-Sterne-
Haus bietet besondere Arrangements für Flitterwochen und Paare, die ihren
Hochzeitstag in einem der vier Hotels der Gruppe in Griechenland verbringen,
erhalten eine attraktive Ermäßigung.

Beim Flitterwochenarrangement im Minos Beach Art Hotel wohnen die Paare in einem
typischen weißen Superior-Bungalow mit großer Veranda, nur ein paar Schritte vom
Meer entfernt. Am ersten Morgen wird ein Champagner-Frühstück im Bett serviert.
Ein Candle-Light-Dinner inklusive Wein gehört ebenso zum Verwöhnpaket wie viele
weitere Extras, darunter täglich frische Blumen aus dem Hotelgarten und ein gut
gefüllter Obstkorb. Auf die Ayurveda-Behandlungen im Ananea Spa und im Hotelshop
gibt es zehn Prozent Ermäßigung. Flitterwöchner, die die Insel auf eigene Faust
erkunden wollen, profitieren von einer Spezialrate, die das Management mit Sixt
Rent a Car vereinbart hat. Wer in Buchten schwimmen möchte, die mit keinem Auto
zu erreichen sind, kann für einen halben Tag ein exklusives Boot mit eigenem
Kapitän zum Spezialpreis von 450 Euro inklusive Verpflegung und Getränke mieten.
Bei einem Mindestaufenthalt von drei Tagen kostet das Flitterwochen-Arrangement
inklusive Frühstück pro Paar ab 351 Euro am Tag

Es ist eine lang gehegte und sehr beliebte Tradition, dass frisch verheiratete zur
Erinnerung an ihren Hochzeitstag im Hotelgarten einen Olivenbaum pflanzen und auf
ihren Namen taufen. Der wird dann von den Gärtnern gehegt und gepflegt. Paare,
die ihren Baum zum Jahrestag besuchen wollen oder sich zum Jubiläum in einer der
drei anderen Anlagen der bluegr Mamidakis Hotels verwöhnen lassen wollen,
erhalten eine Ermäßigung von 20 Prozent auf Unterkunft mit Frühstück.

Das Minos Beach Art Hotel ist Mitglied der Small Luxury Hotels of the World und liegt
in einem ausgedehnten, üppigen Landschaftsgarten an einer Bucht, nur einen
Kilometer Agios Nikolaos entfernt. Die Anlage ist eine Oase der Ruhe und
Gelassenheit mit entspannt-luxuriöser Atmosphäre. Dezent unaufdringliche Kunst ist
mit modernen Gemälden im Haus und zeitgenössischen Skulpturen im Park
allgegenwärtig. Darüber hinaus hat das Hotel ein absolutes Highlight zu bieten: Sein
von Gourmetkritikern hoch gelobtes Restaurant Bouillabaisse zählt zu den besten des
Landes – eine außergewöhnliche Auszeichnung für ein Hotelrestaurant.

zu buchen bei Hotel

Granatapfel und Olive: eng verbunden mit Zyperns Traditionen

Zwischen März und Dezember werden auf der drittgrößten Mittelmeerinsel die Granatapfel- und Oliven-Früchte geerntet. Beide seit dem Altertum wichtige Lebensmittel, deren Bedeutung in den Sitten, Bräuchen und Mythen der Zyprioten tief verwurzelt ist.

Sowohl der Granatapfel- als auch der Olivenbaum gedeihen besonders gut im trockenen, sonnigen Klima – daher bietet Zypern beiden Nutzpflanzen seit Jahrtausenden optimale Bedingungen. Dem Mythos nach soll keine geringere als die Göttin der Schönheit und Liebe, Aphrodite, den ersten Granatapfelbaum auf Zypern gepflanzt haben. Historiker nehmen an, dass er ursprünglich in Persien beheimatet war und sich nach und nach über den gesamten Mittelmeerraum ausgedehnt hat.

Als Sinnbild für Liebe, Fruchtbarkeit und Kinderreichtum ist der Granatapfel aufgrund seiner Vielzahl an Samen in vielen Ländern bekannt, auch auf Zypern. Seine Bedeutung im kultischen Gebrauch der Antike offenbaren alltägliche Gebrauchsgegenstände, die in den Museen der Insel zu besichtigen sind. In der Villa des Aion in Pafos haben Archäologen ein Mosaik frei gelegt, das den Gott Dionysos mit Granatäpfeln zeigt. Als Gastgeschenk und im Schmuckdesign ist die süße rote Leckerei bis heute sehr beliebt.

Auf den Olivenbaum trifft man auf dem Eiland der Aphrodite überall, von der Ebene bis ins Gebirge. Der berühmteste und mit rund 800 Jahren älteste steht im Dorf Anglisides an der Straße zwischen Lemesos und Larnaka. Sein Durchmesser beträgt 15 Meter. Bereits 3.000 Jahre vor Christus gab es schon Olivenbäume auf der drittgrößten Mittelmeerinsel – der Beginn der Speiseöl-Produktion wird auf 2.500 Jahre vor Christus datiert. Kinder werden auf der Insel von jeher nicht mit Wasser, sondern mit Olivenöl getauft. Sowohl die Bibel als auch der Koran erwähnen die Pflanze. Seit 1960 ziert der Olivenzweig als Symbol des Friedens die zypriotische Nationalflagge.

Granatapfel- und Oliven-Ernte auf Zypern

Zwischen März und Dezember werden auf der drittgrößten Mittelmeerinsel die Granatapfel- und Oliven-Früchte geerntet. Beide seit dem Altertum wichtige Lebensmittel, deren Bedeutung in den Sitten, Bräuchen und Mythen der Zyprioten tief verwurzelt ist.

Sowohl der Granatapfel- als auch der Olivenbaum gedeihen besonders gut im trockenen, sonnigen Klima – daher bietet Zypern beiden Nutzpflanzen seit Jahrtausenden optimale Bedingungen. Dem Mythos nach soll keine geringere als die Göttin der Schönheit und Liebe, Aphrodite, den ersten Granatapfelbaum auf Zypern gepflanzt haben. Historiker nehmen an, dass er ursprünglich im Iran beheimatet war und sich nach und nach über den gesamten Mittelmeerraum ausgedehnt hat.

Als Sinnbild für Liebe, Fruchtbarkeit und Kinderreichtum ist der Granatapfel aufgrund seiner Vielzahl an Samen in vielen Ländern bekannt, auch auf Zypern. Seine Bedeutung im kultischen Gebrauch der Antike offenbaren alltägliche Gebrauchsgegenstände, die in den Museen Zyperns zu besichtigen sind. In der Villa des Aion in Pafos wurde ein Mosaik ausgegraben, das den Gott Dionysos mit Granatäpfeln zeigt. Als Gastgeschenk und im Schmuckdesign ist die süße rote Leckerei bis heute sehr beliebt.

Auf den Olivenbaum trifft man auf Zypern überall, von der Ebene bis ins Gebirge. Der berühmteste und mit rund 800 Jahren älteste steht im Dorf Anglisides an der Straße zwischen Lemesos und Larnaka. Sein Durchmesser beträgt 15 Meter. Bereits 3.000 Jahre vor Christus gab es schon Olivenbäume auf Zypern – der Beginn der Speiseöl-Produktion wird auf 2.500 Jahre vor Christus datiert. Kinder werden auf der Insel von jeher nicht mit Wasser, sondern mit Olivenöl getauft. Sowohl die Bibel als auch der Koran erwähnen die Pflanze. Seit 1960 ziert der Olivenzweig als Symbol des Friedens die zypriotische Nationalflagge.