Normandie – Geschenktipps für Weihnachten

Weihnachten rückt näher und dem ein oder anderem fehlt noch die zündende Idee für ein originelles Weihnachtsgeschenk. Hier finden Sie Geschenkinspirationen aus der Normandie.

„Süße Weihnacht“ – Schokolade von „Michel Cluizel“

Das Departement Eure ist vor allem in Zusammenhang mit Claude Monet bekannt, da hier der Maler seinen Wohnsitz hatte. Aber dieses Departement hat noch einen Künstler zu bieten – und zwar einen „Schokoladenkünstler“. Seit 1948 tüftelt Michel Cluizel an exquisiten Schokoladenkreationen, die heutzutage in der ganzen Welt bekannt sind. Das Unternehmen „Michel Cluizel“ hat seinen Sitz in der Normandie und im Rahmen eines Besuchs des Schokoladenmuseums „Chocolatrium“ in dem kleinen Ort Damville (ca. 100 km westlich von Paris) erhält man spannende Einblicke in die Herstellung der feinen Schokolade. Erhältlich sind Schokolade und Pralinen aus dem Hause „Michel Cluizel“ in jedem gut sortierten Süßwarenladen. cluizel.com

Mehr Infos zum Departement Eure unter: www.cdt-eure.com

„Für die Weihnachtsmaus“ – Kekse von Mère Poulard

Vor genau 120 Jahren (1888) eröffnete Annette Poulard, heute bekannt als „Mère Poulard“, ein Gasthaus auf dem Mont-Saint-Michel. Hier nächtigten Reisende sowie Pilger, die sich Dank der schmackhaften Kochkünste der Inhaberin von der Reise erholten. Legendär ist das Omelette aus dem Hause Poulard. Leichter verschenken lassen sich allerdings Kekse, Konfitüren und weitere Leckerbissen, die man online auf der Internetseite bestellen kann. biscuiterie-mere-poulard.fr

Mehr Infos zum Departement La Manche unter: www.manchetourisme.com

„Für Genießer“ – Calvados vom Château de Breuil

Bis aus unzähligen kleinen Äpfeln ein bernsteinfarbener Calvados herangereift ist, vergeht viel Zeit. Und so ist eine Flasche Calvados auch ein Geschenk für Genießer. Denn ein guter Calvados sollte langsam getrunken werden, damit man den edlen Tropfen entsprechend genießen kann. Die Calvados-Brennerei „Château de Breuil“ liegt im idyllischen Pays d’Auge. Wenn man mehr über die Herstellung erfahren möchte, kann man im Rahmen einer Führung (auf Anfrage auch auf Deutsch möglich) in die Geheimnisse des Kellermeisters eingeweiht werden. Bestellungen von Calvados und Pommeau – beliebt bei den Damen – ist online möglich. chateau-breuil.com

Mehr Infos zum Departement Calvados unter: www.calvados-tourisme.com

„Von Herzen“ – Käse in Herzform

Der Neufchâtel-Käse wird in dem normannischen Departement Seine-Maritime hergestellt. Neben der Herzform ist die trockene, samige Rinde charakteristisch für den Käse, der aus Kuhmilch hergestellt wird. Beim Kauf sollte man auf das sogenannte AOC-Label (Geschützte Herkunftsbezeichnung) achten, dass für die Güte des Produktes steht. Den Neufchâtel mit der schönen Herzform kann man bei einem gut sortierten Käseladen kaufen oder bestellen.

Mehr Infos zum Departement Seine-Maritime unter: www.seine-maritime-tourisme.com

„Der Klassiker“ – Camembert

Der Camembert gehört zu den drei großen Cs der Normandie: Cidre, Calvados, Camembert. Der Legende zufolge war es die Bäuerin Marie Fontaine Harel aus dem Dorf Camembert (Departement Orne), die den Käse erfand. Doch sie hatte einen „göttlichen“ Helfer: Abbé Charles-Jean Bonvoust, ein Priester aus Brie. Während der Französischen Revolution fand er bei ihr Unterschlupf und weihte sie aus Dankbarkeit in die raffinierteren Geheimnisse der Käseherstellung ein. Zum Durchbruch verhalf dem Camembert dann der französische Kaiser Napoléon III., der ihn auf die kaiserliche Hoftafel setzte. Einen originalen „Camembert de Normandie“ mit dem AOC-Label findet man in einem guten Käseladen.

Mehr Infos zum Departement Calvados unter: www.ornetourisme.com

Alles Käse

Philipp Olivier, Frankreichs angesehenster Käse-Veredler, ist davon überzeugt, dass jeder Käse Ausdruck von Kultur, Geschichte, Ökonomie und Lebensverhältnissen ist.

Keine Form ist Zufall, kein Geschmack plötzlich da, sondern alles lässt sich historisch erklären. Die Französische Revolution zum Beispiel soll einen der berühmtesten Käse hervorgebracht haben: den Camembert. „Alles Käse“ erzählt unter anderem die legendäre Geschichte und die Entstehung des Weichkäses aus der Normandie.

Mi, 24.09. um 00:30 Uhr,ZDF

Zu Tisch in… Der Normandie

Im Oktober, wenn die Äpfel von den Bäumen fallen, beginnen die normannischen Bauern mit dem Pressen des Cidre. Einige tausend Liter sind es auf der ‚Pommeraie‘, dem Hof von Familie Lair. Drei Generationen arbeiten in dieser Zeit an der Mostpresse. Die Mostgewinnung verläuft nach alter Tradition. Alain Lair häuft Stroh auf dem Boden eines riesigen Holzbottichs an, darauf kommt eine Lage Äpfel, dann wieder Stroh – Schicht um Schicht – bis der Behälter voll ist.

Das Geheimnis eines guten Cidre liegt in der richtigen Mischung der Apfelsorten. Jeder Apfelbauer hat hier sein wohl gehütetes Familienrezept. Doch bei den Apfelbauern trinkt man den Cidre nicht nur, man nimmt ihn selbstverständlich auch zum Kochen. Kaum ein Gericht, das Martine Lair für ihre Familie kocht, kommt ohne Cidre aus – sei es das Poulet Vallée d’Auge, der Kalbsbraten oder die Miesmuscheln, die die Großmutter vorher am weiten Strand von Coutainville gesammelt hat.

Und nach dem Essen? Da gibt es Apfelschnaps. Einmal im Jahr kommt ein Destillateur auf den Hof. In seinem Dampfkessel auf Rädern brennt er den Calvados, den weltberühmten Apfelbranntwein der Normandie.

Das Schlaraffenland der Normandie

Das Departement Calvados im Westen der Normandie und dort speziell das Pays d'Auge gelten als Schlemmerland. Überall trifft man auf Märkte mit überquellenden Käse-, Wurst- und Obstständen, der berühmte Camembert wurde angeblich hier erfunden. Mehr als ein Dutzend Calvados-Brennereien und Cidre-Hersteller erstrecken sich entlang der Route du Cidre. Mit Diät halten und Kalorienzählen sollte man erst zu Hause wieder anfangen. Schlemmen und Genießen gehört in der Normandie einfach dazu. Die nordfranzösische Region ist auch ein Land der Schlösser: Schlossurlaub ist dort eine Variante, die preislich keineswegs so nobel ist wie das Ambiente vermuten lässt.

'Camembert, Cidre & Calvados' entdeckt das Schlaraffenland der Normandie und macht Station an der eleganten Blumenküste im Seebad Cabourg, das schon der Schriftsteller Marcel Proust zu seiner Lieblingssommerfrische erkoren hat.

3sat, Mittwoch, 08.08., 20:45 – 21:00 Uhr

Frankreichs Norden mit allen Sinnen genießen

Eine neue Studienreise von ZeitRäume lässt kulturell Interessierte sowohl
die Normandie als auch die Bretagne in all ihren Facetten erleben. Neben
bedeutungsträchtigen und historischen Stätten stehen die vielfältigen
Landschaften und deren regionale Köstlichkeiten im Vordergrund.

Die Rundreise startet in Paris und verweilt auf der Route durch die
Normandie und die Bretagne an sehenswerten Orten und markanten Landschaften.
In Rouen können die Teilnehmer auf den Spuren der Jeanne d’Arc wandeln oder
die von Monet gemalte Kathedrale besichtigen. Die kleine Hafenstadt Honfleur
bietet als Hochburg der Malerei und Literatur des 19. Jahrhunderts ein
pittoreskes Ambiente. Ein weiterer Höhepunkt ist Bayeux, wo der berühmte
„Teppich von Bayeux“ bewundert werden kann. Auf dem 70 Meter langen,
bestickten Leinenstreifen wird die glorreiche Geschichte des Kampfes Wilhelm
des Eroberers um die englische Krone erzählt.

An der Grenze zwischen Normandie und Bretagne besucht die Gruppe den
berühmten Klosterfelsen Mont St. Michel. Hier kann man auch den vollmundigen
Calvados in seinen verschiedenen Reifestufen kennen lernen. Die Nähe zum
Meer ermöglicht außerdem eine Kostprobe der frischen Austern. Auch in
Carnac, wo felsgewaltige Menhire die Würde einer vergangenen Zeit
ausstrahlen, wird dem Gaumen etwas ganz Besonderes geboten: Cidre, die
Grundlage des Calvados.

Mit vielen Kenntnissen und Detailwissen führen die ZeitRäume-Reisebegleiter
durch die beiden Küstenregionen Frankreichs. Neben den gemeinsamen
Erlebnissen bleibt genügend Zeit für eigene Interessen, Erkundungen und
Erholung. Die Kosten für die 10-tägige Studienreise im Mai und August
betragen 2115 Euro pro Person.

Weitere Informationen und Buchung:
www.zeitraeume-reisen.de

Puerto Rico – eine Insel voller Reichtümer

Karibisches Lebensgefühl gepaart mit dem „American Way of Life“ – Puerto Rico begeistert mit seinen Gegensätzen und seiner Vielfalt. Die Insel bietet einzigartige Regenwälder, feine Sandstrände, malerische Bergregionen sowie faszinierende Unterwasserwelten.

In den Altstädten von San Juan und Peco pulsiert das Leben, die karibische Lebensfreude ist Tag und Nacht spürbar. Gleichzeitig bekommen die Besucher westliche Standards geboten – schließlich gehört Puerto Rico zu den USA.

Badeurlauber, die einerseits entspannen, anderseits aber Land und Leute kennenlernen wollen, sind auf der kleinsten Insel der großen Antillen richtig aufgehoben. Auch für Golfer ist Puerto Rico, zu deutsch „Reicher Hafen“, eine Reise wert. So lockt die Insel mit 23 Golfplätzen und hat damit die meisten Greens in der gesamten Karibik.

Info: TUI hat im Winter 2006/2007 fünf Hotels auf Puerto Rico im Angebot, darunter auch das Hotel Normandie. Das Vier-Sterne-Haus liegt direkt am Meer in der Nähe der Altstadt von San Juan. Dort erleben die Urlauber eine interessante Mischung aus amerikanischem und spanisch-karibischem Flair. Bis zu den Einkaufsmöglichkeiten am „Plaza de las Americas“ sind es nur 15 Fahrminuten. Das Hotel bietet neben einem Outdoor-Pool auch ein Business Center und einen eigenen Spa-Bereich. Eine Woche in einer Junior-Suite mit Frühstück und Flug ab Frankfurt kostet pro Person ab 1.340 Euro. Das Hotel Caribe Hilton liegt in traumhafter Lagunenlage. Zu dem Vier-Sterne-Hotel gehören ein Privatstrand, sechs Tennisplätze sowie ein Squash- und Raquetcourt. In der tropischen Gartenanlage können die Gäste entspannen. Eine Woche im Doppelzimmer mit Frühstück und Flug ab Frankfurt inklusive Nutzung der Sportmöglichkeiten kostet pro Person ab 1.635 Euro.

Zu Tisch in… Der Normandie

Im Oktober, wenn die Äpfel von den Bäumen fallen, beginnen die normannischen Bauern mit dem Pressen des Cidre. Einige tausend Liter sind es auf der ‚Pommeraie‘, dem Hof von Familie Lair. Drei Generationen arbeiten in dieser Zeit an der Mostpresse. Die Mostgewinnung verläuft nach alter Tradition.

Alain Lair häuft Stroh auf dem Boden eines riesigen Holzbottichs an, darauf kommt eine Lage Äpfel, dann wieder Stroh – Schicht um Schicht – bis der Behälter voll ist. Das Geheimnis eines guten Cidre liegt in der richtigen Mischung der Apfelsorten. Jeder Apfelbauer hat hier sein wohl gehütetes Familienrezept.

Doch bei den Apfelbauern trinkt man den Cidre nicht nur, man nimmt ihn selbstverständlich auch zum Kochen. Kaum ein Gericht, das Martine Lair für ihre Familie kocht, kommt ohne Cidre aus – sei es das Poulet Vallée d’Auge, der Kalbsbraten oder die Miesmuscheln, die die Großmutter vorher am weiten Strand von Coutainville gesammelt hat.

Und nach dem Essen? Da gibt es Apfelschnaps. Einmal im Jahr kommt ein Destillateur auf den Hof. In seinem Dampfkessel auf Rädern brennt er den Calvados, den weltberühmten Apfelbranntwein der Normandie.

arte, Sonntag, 08.10., 17:25 – 17:45 Uhr (VPS 17:20)