(Zu) schneller Sex

Ein neuer Wirkstoff hat erfolgreich den chronisch verfrühten Samenerguss bei Männern hinausgezögert, berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Im Schnitt dauert es sieben Minuten, bis Er seinen Höhepunkt hat. Beim vorzeitigen Samenerguss ist es in zwei Minuten oder weniger geschehen – zum Kummer vieler Paare. Etwa ein Drittel aller Männer soll von der unerwünschten Verkürzung des Sex betroffen sein. Die Substanz Dapoxetine verlängerte in Tests mit mehr als 2600 Probanden mit chronisch verfrühter Ejakulation den Sex um das Drei- bis Vierfache.

Cabriotour kann ins Auge gehen

Die erwünschte frische Brise beim Cabriofahren kann ins Auge gehen: „Der Wind trocknet die Bindehaut aus, sie entzündet sich“, erklärt Dr. Ulf Beyersdorff vom Förderkreis Immunschutz im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Tipps für Cabriofans: Sonnenbrille auf, Seitenscheiben hoch und, wenn vorhanden, das Windschott benutzen. Bei längeren Fahrten Pausen einlegen und ein paar Minuten die Augen schließen. Wer trotzdem leicht zu Bindehautentzündungen neigt, kann mit künstlichen Tränen aus der Apotheke vorbeugen.

Mit „Inseln der kleinen Genüsse“ und süßen Verführungen dem Strohfest-Menü nacheifern

Erfolg der Bundessieger beflügelt: Zehn Thüringer Schulen neu beim ERDGASPOKAL der Schülerköche(R) dabei
Beflügelt vom Erfolg der aus Thüringen stammenden Bundessieger des 8. Erdgaspokals, haben sich für die neunte Wettbewerbsrunde mehr Teams aus dem Freistaat beworben, als in der vorangegangenen Auflage dabei waren. Insgesamt wollen 31 Thüringer Schulmannschaften im Schuljahr 2005/2006 ihr kulinarisches Können bei diesem appetitlichen Bundeswettbewerb unter Beweis stellen. Unter ihnen sind auch Kochgruppen von zehn Thüringer Schulen, die erstmals beim Erdgaspokal „mitmischen“.

Die zum Anmeldeschluss eingereichten Rezepte der jungen Hobbyköche wecken schon jetzt Appetit. So werden unter geschickten Schülerhänden beispielsweise delikate Häppchen, Inseln der kleinen Genüsse, süße Verführungen oder auch Frischkäseleckereien und Beeren-Variationen „Venezia“ entstehen. Neben den Thüringer Schulkochteams gehen Mannschaften aus Sachsen und Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin sowie aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen an den Start.

Im Wettbewerb kocht jede vierköpfige Küchen-Crew binnen 120 Minuten ein vorab eingereichtes Drei-Gang-Menü für vier Personen zum Warenwert von 14 Euro. Gefordert sind im Schuljahr 2005/2006 zur Vorspeise drei verschiedene Fingerfoodvariationen. Als Hauptgang wird ein Auflauf oder Gratin verlangt. Das Dessert soll aus einer selbst zubereiteten Fruchtgrütze mit passender Sauce und Dekor bestehen.

Ende September beginnt mit den ersten Küchengefechten die praktische Phase des 9. Erdgaspokals. Die amtierenden Bundessieger und Thüringer Landesmeister aus Stadtroda treten zur Titelverteidigung nicht an, sondern gönnen sich eine Auszeit. Regionale Energiedienstleister unterstützen als verlässliche Paten die Schülerkochteams. Traditionell stehen Profis der Weißen Zunft aus dem Verband der Köche Deutschlands e. V. den jungen Hobbyköchen als fachliche Berater zur Seite und bewerten als Juroren ihr kulinarisches Können.

Die teilnehmenden Schulen aus dem Freistaat Thüringen finden Sie im Internet unter www.erdgaspokal.de.

Macht Fastfood dick?

Spätestens seit Morgan Spurlocks dokumentarischem Selbstversuch und Kinofilm „Supersize me“ werden Fastfood-Produkte in der öffentlichen Meinung noch kritischer als jemals zuvor diskutiert. Was wirklich dick macht beim „schnellen Essen“ können Sie anhand von fünf einfachen Punkten selbst erkennen: Dickmacher Nummer eins ist Fett. Insbesondere durch versteckte Fette in Wurst oder Kuchen nehmen wir mehr als 70 bis 80 Gramm Fett täglich zu uns. Viele Fastfood-Produkte enthalten überdurchschnittlich viel Fett und sind daher für eine Zwischenmahlzeit einfach zu kalorienreich.
Dickmacher Nummer zwei ist das schnelle Essen an sich. Der Verzehr eines Menüs in einem Fastfood-Restaurant dauert im Schnitt etwa dreieinhalb Minuten und das an einer Imbissbude nur unwesentlich länger. Unser Magen signalisiert jedoch erst 15 bis 20 Minuten nach Beginn einer Mahlzeit ein Sättigungsgefühl. Bei Fastfood kann eine relativ große Energiemenge schneller als herkömmlich verzehrt werden, da der geringe Ballaststoffanteil das Kauen bequem macht. Der Fastfood-Esser läuft somit Gefahr, sein natürliches Körpersignal zu überhören und „nochmal nachzulegen“.

Dickmacher Nummer drei sind die Menüs und XXL-Portionen. Kombi-Angebote kosten weniger und viele Fastfood-Fans greifen gerne zu, da ein Hamburger alleine meist nicht satt macht.

Dickmacher Nummer vier sind Softdrinks. Sie sind stark gesüßt und auch hier sind XXL-Portionen keine Ausnahme.

Dickmacher Nummer fünf ist das so genannte „Snacking“. Durch unregelmäßiges Essen verliert der Körper den Überblick. Heißhunger ist die Folge und insgesamt wird oft eine größere Energiemenge verzehrt als bei regelmäßigen Mahlzeiten. Gelegentlich kann der Körper höhere Energiemengen ausgleichen. Wird Fastfood jedoch regelmäßig gegessen, können sich viele Pfunde ansammeln. Wer wenig Bewegung im Job oder privat hat, sollte Fastfood bewusst und nicht zu oft auswählen. Ein Salat, ein Stück Obst zum Burger oder ein Mineralwasser statt zuckrigem Softdrink gleicht schon eine Menge aus und außerdem schont es den Geldbeutel auf Dauer. Und wer hat schon etwas gegen letzteren in Größe XXL? aid, Ira Schneider

RyanAir: Zukünftig 28 Strecken ab/an Frankfurt-Hahn verfügbar

Über 1.000 Jahre ist der Jakobsweg alt. Millionen Menschen aus ganz Europa sind ihn bis heute gegangen. Ein Ziel vor Augen: Die Kathedrale von Santiago de Compostela mit dem legendären Grab des Apostels Jakobus. Ganz so alt ist Ryanair, der europäische Branchenriese und Marktführer in Sachen preiswerte Flugreisen, nicht, mit 20 Jahren eher vergleichsweise jung. Aber: Man hat mit der 28. Strecke ab dem Deutschland-Hub Frankfurt-Hahn das gleiche Ziel vor Augen.
Der Jakobsweg ist ein mühsamer Weg. Nachdem er die Pyrenäen überwunden hat, erreicht er nach über 800 Kilometern westwärts in Galicien sein Ziel. Steile Pässe, endlose Ebenen unter sengender Sonne, regennasse Tage auf aufgeweichten Straßen, eiskalte Winde auf den Höhen der Berge: Nichts bleibt dem Pilger erspart. Kein Wunder, dass für viele mittelalterlichen Wanderer der Weg nach Santiago ein Weg in den Tod war. So gefährlich lebt der heutige Pilger nicht mehr. Denn: Beschwerlich wird die Fluganreise ab Frankfurt-Hahn mit modernen Ryanair-Boeings 737-800 der Neuen Generation nicht sein, im Gegenteil. Dreimal wöchentlich geht es ab dem 1. November 2005 dienstags, donnerstags und samstags in zweieinhalb Stunden Flugzeit am Vormittag (ab 10.00 Uhr, an 12.30 Uhr) in den Südwesten Spaniens an die Atlantikküste. Der Rückflug erfolgt nach nur 25 Minuten Bodenumlauf um 12.55 Uhr, Ankunft auf dem Hahn um 15.20 Uhr. Ab sofort ist das neue Ziel ab/an Deutschland auf www.ryanair.de buchbar. Der Einstiegstarif für die „moderne Pilgerreise“ liegt bei gerade einmal 14,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren.

Dazu Caroline Baldwin, für Deutschland zuständige Sales Managerin bei Ryanair:

„Auch diese neue Strecke nach Santiago de Compostela wird zum weiteren Erfolg und stetigen Wachstum unseres Deutschland-Hubs Frankfurt-Hahn beitragen, wo wir ja gerade heute wieder einen neuen Meilenstein erzielen konnten: Wir haben die neun Millionen-Schallmauer durchbrochen – so viele Fluggäste sind seit der Aufnahme unseres Flugbetriebs anno 1999 mit uns ab/ab Frankfurt-Hahn geflogen sein. Wenn das keine Erfolgsstory ist!“

Sonnenbad: Mit zehn Minuten beginnen

Um am Ende des Urlaubs mit gebräunter Haut heim zu kommen, muss niemand täglich stundenlang in der Sonne liegen. Wichtig ist es, den „Sonnenkonsum“ langsam zu erhöhen, rät die auf Mallorca praktizierende Hautärztin Dr. Katrin Homburg im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Wer zwei Wochen zur Verfügung hat, sollte mit zehn Minuten Sonne beginnen. Jeden Tag könnten dann zehn bis fünfzehn Minuten angehängt werden. So werde man auch braun, „und zwar ohne Sonnenbrand“, sagt die erfahrene Dermatologin, die immer wieder erlebt, dass deutsche Urlauber zu sorglos handeln. Eine Vorbereitung im Sonnenstudio mache keinen Sinn. Die UV-A-Strahlen der Sonnenbank verursachen lediglich eine leichte Hautpigmentierung, die aber nicht vor Lichtschäden bewahrt.

Test: Swissotel Berlin

Tophotel testete das Swissotel Anfang des Jahres und war gar nicht begeistert. Was man auch verstehen kann, wenn man u.a. verschimmelten Toast bekommt.
Gebucht wurde über die Swissotel Homepage. Die Homepage funktionierte leider nicht korrekt mit Firefox, mit IE gab es keine Probleme. Ich buchte ein Executive Zimmer mit Blick zum Innenhof, welches 65 Euro mehr kostete als das entsprechende normale Zimmer. Das Executive Zimmer bietet einen Loungezugang. Der Preis betrug 175 Euro und war sofort per Kreditkarte fällig. Stornierungen sind bis 18 Uhr kostenfrei.

Über die sehr enge Tiefgarage (18 Euro/Tag), nichts für große Limousinen, fuhren wir in das Hotel. Ein Lift brachte mich vom 4. Tiefgeschoss zum Eingang im EG. Dort wechselte ich die Fahrstühle und fuhr zur Rezeption. Das Einchecken war professionell und sehr freundlich. Man fragte, ob beim Gepäck geholfen werden könne und erklärte auch die Bedienung der Zimmerkarten im Lift, was auch nötig ist. Ich hatte mein Zimmer, wie gebucht, im 10 Stock mit Atrium Blick. Die Lounge befindet sich im 9. Stock. Um die Lounge zu erreichen, muss man eine zweite Keycard benutzen. Anders als die eigentliche Zimmerkarte, die im Lift nur durchgezogen werden muss und dann automatisch die Etage wählt, muss die Lounge Karte stecken bleiben, dann die „9“ gedrückt werden und dann raus genommen werden. Dieses unlogische System verwirrte jeden Gast, so dass ich mehrere Male Gäste antraf, die es nur mit Mühen schafften, zur jeweiligen Etage zukommen.
Leider ist es nicht möglich, die Treppe zu benutzen.

Das Zimmer, wie das ganze Haus, ist modern und angenehm eingerichtet. Das Zimmer war sauber und ruhig. Der TV vielleicht etwas klein, die Fernbedienung war defekt, vermutlich waren die Batterien alle. Das hätte vorher überprüft werden können. Nach einem Anruf war eine neue innerhalb von 5 Minuten gebracht worden. Tadellos.
Das Badezimmer war etwas klein, es gab zwei kleine und zwei größere Handtücher sowie Seife, Duschgel, Shampoo und Body Lotion in kleinen Flaschen. Bademantel und Latschen waren im Schrank.
Obwohl ich ein Raucherzimmer verlangte, gab es keinen Aschenbecher. Das Fenster ließ sich kippen, so dass es auch Frischluft neben der Air condition gab.
Ein besonderes Feature im Zimmer war die Espressomaschine, die ich aber nie zum Laufen bekam. Nach meiner telefonischen Bitte um Erklärung, kam gleich jemand, um es mir vorzuführen. Bei der Dame klappte es auf Anhieb, bei mir weiterhin nicht 😉

Die Lounge in der 9. Etage ist relativ klein, aber gut ausgestattet. Das Lounge Personal, wie das Personal im gesamten Haus, war ausgesprochen freundlich und hilfreich. Auch der Wunsch nach einem Latte Macchiato wurde gerne erfüllt. Die Lounge bietet neben einem guten Frühstück, das Rührei war leider aus dem bekannten Pulver, auch ein kleines Mittagessen und Abendbrot an. Die Qualität der angebotenen Speisen war hoch, die Speisen wurden frisch im Restaurant 44 produziert. Großes Lob dafür!

Das Hotel verfügt leider über kein Schwimmbad, sondern nur über einen kleinen, mit sehr modernen Geräten ausgestatten Fitnessraum, in dem kostenlos Obst, Wasser und Säfte bereitstanden. Neben dem Fitnessraum sind Umkleideräume, Duschen und eine gemischte Sauna, sowie ein Dampfbad.

Der abendliche Abdeckservice kommt nur zum Abdecken, ein Betthupferl gibt es nicht und Handtücher werden nur auf Wunsch gewechselt. Das sollte in einem fünf Sterne Haus auf der Executive Etage besser sein.

Im Zimmer gibt es vorbildlich verschiedene Möglichkeiten – im Schreibtisch integriert – online zu gehen. Per ISDN oder analog, bzw. per High Speed Wireless Lan.
Natürlich wollte ich die bequeme Möglichkeit und per WLAN online gehen. Komischerweise erkannte zwar mein Rechner das LAN, aber im Browser tat sich nichts. Also 15 Minuten selber alle Einstellungen überprüft, nichts. Auch kein Trick hat geholfen. Im Gästeführer des Hotels steht, man müsse an der Rezeption ein password kaufen. Also gegen 16.40 Uhr die Rezeption angerufen und um ein Passwort gebeten.

Übrigens, am Telefon wird man immer korrekt mit Namen angesprochen und überall grüßen die Mitarbeiter die Gäste herzlich. Das wirkt sich auch auf die Gäste aus, die sich alle im Fahrstuhl begrüßen. Ein gute Laune Hotel! 🙂

Leider gibt es das Passwort nicht am Telefon, aber ein Mitarbeiter will es gleich bringen. Es passiert nichts. Nach einem weiteren Anruf kam dann um 17.30 Uhr der Mitarbeiter mit dem Umschlag. Hat aber nichts geholfen, das LAN zeigte weiterhin eingeschränkte oder keine Konnektivität an. Auf Nachfragen erklärte die Rezeption, ich müsse die Hotline anrufen. 0,45 Euro/Minute. Nach dem der First Level Support 20 Minuten mich alles testen lies und feststellte, es liegt wohl nicht an meinem Notebook, sagte er, der second Level support würde mich anrufen. Und in der Sekunde funktionierte es plötzlich. Prima. Schnelles Netz. Alle mail konnte runtergeladen werden. Dann rief der second level support an und stellte fest, dass der Access Point (mein direkter Zugang) einen Schaden hat, man wollte ihn remote neu initialisieren. Nachdem die wichtigsten mails beantwortet waren, konnte ich endlich um 18.30 das Hotel verlassen. Zurück um 22 Uhr wollte ich wieder online gehen. Das gleiche Problem. Erst einmal selber rumgedoktert, aber nichts lief. Also wieder den Support angerufen, für 0,45 Euro die Minute. Der deutschsprachige Support war nicht mehr verfügbar, also mailbox besprochen und nun den englischsprachigen Support genommen. Der war noch gründlicher und lies mich 30 Minuten alles testen. Ging natürlich auch nicht. Versprach für morgen Rückruf des Second Level supports. Jetzt war es bereits 23.30 Uhr. Nun gibt es auch analog in dem Hotel. Große Überraschung: Analog verhielt sich wie ISDN, d.h. ich bekam den Wählton, aber meine Töne wurden nicht erkannt. Nichts lief und ich hatte wichtige emails bis 24 Uhr zu versenden. Ging nicht.
Nach dem Frühstück um 10 Uhr der nächste Versuch. Ging natürlich wieder nicht. Stinkendsauer die Direktion angerufen. Sie würde mir den IT Manager hochschicken, bzw. würde er mich in ca. 5 Minuten anrufen, er säße gerade neben ihr und ist aber am Telefon, meinte die Direktionsassistentin. Danach melde er sich. Ansonsten würde sie mir die Telefongebühren erlassen. Ich meinte, das wäre nicht ausreichend, die hätte ich sowieso nicht bezahlt. Ich will meine vergeudete Arbeitszeit bezahlt bekommen, bzw. einen Voucher für das Wochenende. Das konnte die Direktion nicht entscheiden. Die Guest Relation Managerin (GRM) würde sich melden. Tat sie dann auch eine halbe Stunde später. Nebenbei teilte sie mir mit, der IT Manager wäre nun im Haus unterwegs, der rief also nicht gleich zurück, wie zugesagt. Darüber war ich nun ernstlich erbost. Die GRM bot mir an, die Upgrade Kosten von normal auf executive von 65 Euro zu stornieren, was ich nicht ausreichend fand.
Ich musste die Verhandlung abbrechen, weil auf der anderen Leitung der Support klingelte. Man rief wegen meiner Voicemail Nachricht an. Jetzt gab es die Notebook Test Prozedur das 3.Mal. Egal was Du sagtest, der Support sieht den Fehler immer erst einmal beim user und testet durch, und testet und testet. Nach 15 Minuten waren wir nicht weiter. Ich ging eine Latte Macchiato in der Lounge trinken. Zurückgekommen hatte ich die korrekte IP Adresse zugewiesen bekommen und ich konnte online gehen. Freude! Jedoch flog ich schnell wieder raus, konnte mich aber wieder einloggen. Offenbar spielte jemand am Access Point. Dann kam auch nach einer Stunde und nicht 5 Minuten der IT Manager, bei dem ich mich fürs reseten des Access Points bedankte, er wusste aber von gar nichts. So musste der Gast ihn auch noch informieren.
Da ich nun nichts geschafft habe, fragte ich bei der Rezeption an, ob ein Late Check Out gegen 15 Uhr möglich wäre, was ganz problemlos ging. Nun konnte ich zumindest meine wichtigsten Sachen noch erledigen, aber mir fehlten drei Stunden und mein ganzer Tag hat sich deswegen verschoben.

Beim Auschecken verschwand die Rezeptionistin nach Eingabe meiner Daten ins Backoffice und die GRM kam um sich nochmals wortreich zu entschuldigen. Nach dem ich ihr erklärte, ich habe keine Zeit, teilte sie mir mit, sie habe nun die Rechnung halbiert, auf 87,50 Euro. Ich fragte noch, ob meine Ausfahrkarte fürs Parkhaus gültig sei, was bejaht wurde und dann ging es schnellstens zum Auto.
In all der Aufregung vergaß sie, mir das Parken zu berechnen, was mir beim Studium der Rechnung später auffiel.

Bewertung:
Offenbar hat man sich den Test von Tophotel.de sehr zu Herzen genommen und vieles in den drei Monaten verbessert.
Das Fünf Sterne Hotel als solches ist ein schönes Gebäude mit angenehmen Zimmern, bietet aber nicht viele Extras, wie z.B. ein Schwimmbad. Die Lage am Westberliner Kudamm, 200 Schritte bis zum Bahnhof Zoo, ist ideal.
Das größte Kapital des Swissotels sind jedoch die Mitarbeiter. Alle sind von einer angenehmen, herzlichen Fürsorge. Als Gast hat man stets ein gutes Gefühl. In dieses Humankapital sollte die Direktion investieren, so dass ein Bemühen der Mitarbeiter auch immer erfolgreich ist.
Brauchen Sie Technik? Speziell zuverlässiges Internet? Dann sollten Sie lieber woanders hingehen, z.B. ins Hotel Gates (****) in der Knesebeckstrasse oder gegenüber in das Hotel Lindner (****).
Sind Ihnen aber fröhliche und gutgelaunte Menschen und ein (meist) 5 Sterne Service wichtig, wichtig, dann gehen Sie ins Swissotel.