Warum macht Buttermilch schön?

Ob als Wellnessdrink, Maske oder Bad – Buttermilch ist in puncto Schönheit ein echtes Multitalent. Grund hierfür sind ihre wertvollen Bestandteile: Proteine, Milchfett und Vitamine beugen in ihrer Kombination dem Austrocknen der Haut vor. Die Nährstoffe versorgen, beruhigen und schützen vor Hautalterung. Besonders das Eiweiß unterstützt eine straffe, elastische Haut. Die Eiweißbausteine werden auch von der Körpermuskulatur benötigt, die wiederum Voraussetzung für ein jugendliches Auftreten ist. Gleichzeitig ist Buttermilch sehr figurfreundlich: Mit einem Fettanteil von höchstens einem Prozent ist sie kalorienarm.

Die vielen B-Vitamine begünstigen das Zellwachstum und wirken sich so positiv auf Haare, Nägel und Haut aus. Im Darm wirken Milchzucker und Milchsäurebakterien, die die Verdauung fördern und positiv auf die Darmflora wirken. Das kann das Immunsystem stärken und den Teint frischer aussehen lassen.

Tipp: Buttermilch schmeckt pur leicht erfrischend säuerlich. Das Beautygetränk ist auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich oder lässt sich mit pürierten Früchten oder Säften ganz einfach zu einem Shake verwandeln.

ÖKO-TEST Lactosefreie Produkte

Die Qualität von lactosefreien Produkten ist meist in Ordnung. Bedauerlich ist allerdings, dass
einige Marken Probleme mit Weichmachern, Gen-Technik oder dem richtigen Aroma haben.
Das ist das Resümee, das das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aus einer aktuellen
Untersuchung von lactosefreien Lebensmitteln, darunter Milch, Joghurt, Butter, Quark, Käse und
Eis, zieht.
Menschen, die Milchzucker nicht vertragen, werden mit keinem der getesteten Produkte ein
Problem haben. Denn alle enthalten weniger als 0,1 Prozent Lactose.

Ihre Qualität ist
vergleichbar mit herkömmlichen Milchprodukten. Leider gibt es auch bei den lactosefreien
Lebensmitteln einzelne Marken, die kritisch zu sehen sind. So konnte ÖKO-TEST bei einem
Soja-Drink gentechnisch veränderten Soja nachweisen. In einem Joghurtersatz, der auf der
Verpackung mit „natürlichem Erdbeer-Aroma“ wirbt, wies das Labor synthetisches Aroma nach –
sogar solche Aromenverbindungen, die in der Erdbeere gar nicht vorkommen.

Im Hirtenkäse der
Marke Minus L wurde der Weichmacher DEHP entdeckt, der als fortpflanzungsgefährdend
eingestuft wird.
ÖKO-TEST wertet es zudem ab, wenn wie bei Lidl oder Weihenstephan auf den
Produktverpackungen saftige grüne Weiden zu sehen sind, obwohl die Kühe ganz offenbar vor
allem im Stall stehen. Anhand von Omega-3-Fettsäuren lässt sich aber nachweisen, ob die Kühe
eher Kraftfutter oder eher Gras gefressen haben.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juni 2012 gibt es seit dem 25. Mai 2012 im
Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Essen und Trinken bei Lactoseintoleranz

Genereller Verzicht auf Milch und Milchprodukte meist nicht nötig

Kakao, Milchkaffee oder Joghurt – kommt es bei Ihnen nach
dem Verzehr dieser Lebensmittel auch zu Durchfall, Blähungen oder
krampfartigen Bauchschmerzen? Nicht alle Menschen können Milch
und Milchprodukte uneingeschränkt genießen: Etwa 15-20 % der
Deutschen leiden an einer Lactoseintoleranz, einer
Unverträglichkeit gegenüber Lactose (Milchzucker). Lactose ist
natürlicherweise in Milch und Milchprodukten wie Quark, Sahne,
Käse und Molke enthalten. Damit der Körper den Milchzucker
verdauen kann, muss er mithilfe des Enzyms Lactase im Dünndarm in
die Einzelbausteine Glucose oder Galactose zerlegt werden. Fehlt
dieses Enzym oder ist seine Aktivität vermindert, gelangt die
Lactose unverändert in den Dickdarm, wo Darmbakterien sie zu
Milchsäure, Essigsäure und Kohlendioxid abbauen. Mögliche Folgen
sind Durchfall, Blähungen, Magenkrämpfe, heftige Bauchschmerzen
sowie Völlegefühl. Nicht immer muss allerdings ein Verzicht auf
Milch und Milchprodukte, die wichtige Calciumlieferanten
darstellen, die Konsequenz sein. Denn meist ist eine
Restaktivität des Lactose spaltenden Enzyms vorhanden. Wie viel
Lactose vertragen wird, muss individuell ermittelt werden.

Eine neue Infothek der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)
e. V. zeigt, wie eine Ernährungsumstellung die Beschwerden bei
Lactoseintoleranz schnell und langfristig reduzieren kann: So
sind beispielsweise Milch und Milchprodukte als Bestandteil einer
Mahlzeit zusammen mit anderen Lebensmitteln meist verträglicher.
Erlaubt sind bei Lactoseintoleranz auch lactosefreie Milch und
Milchprodukte sowie ausgewählte Käsesorten, z. B. Hart- und
Schnittkäse wie Gouda, Edamer und Tilsiter. Sauermilchprodukte
wie Joghurt, Kefir und Sauermilch sind ebenfalls oft gut
verträglich. Lactasehaltige Enzympräparate können in Absprache
mit dem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft bei einer Einladung
zum Essen hilfreich sein.

Laktoseintoleranz

Milchkaffee, Schokoeis oder Pudding – nein danke? Aus Angst vor unliebsamen Nebenwirkungen schränken Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit ihren Konsum an Milch, Milchprodukten und daraus zubereiteten Gerichten oftmals drastisch ein. Doch der generelle Verzicht schmälert die Lebensqualität meist unnötig.
Eine vollkommen milchzuckerfreie Ernährung ist nur in sehr seltenen Fällen dauerhaft geboten. Oft reicht es, eine mäßig laktosearme Ernährung mit 8 bis 10 Gramm Milchzucker pro Tag anzusteuern.

Selbst an laktosereduzierte Milchprodukte trauen sich manche Betroffene nicht so recht heran. Dabei enthalten diese laut Packungsaufdruck höchstens 0,1 Gramm Laktose pro 100 Gramm. Diese Mengen sind so verschwindend gering, dass sie oft auch bei Patienten mit ausgeprägter Milchzuckerunverträglichkeit keine Beschwerden auslösen. Eine kleine Kostprobe hilft dabei, die Verträglichkeit bei sich selbst zu testen.

Auch ist es meistens nicht erforderlich, auf herkömmlichen Käse komplett zu verzichten. Denn normale Hart- und Schnittkäse wie Allgäuer Emmentaler, Bergkäse, Butterkäse, Tilsiter, Edamer, Gouda oder Parmesan sind von Haus aus praktisch laktosefrei. Faustregel: Ob von Kuh, Schaf oder Ziege, je älter der Käse, desto weniger Milchzucker steckt darin. Grünes Licht gibt es auch für die Käsesorten Havarti, Esrom, Limburger, Romadur oder Weinkäse. Ihr Laktosegehalt ist ebenfalls niedrig und kommt auf unter 0,1 Gramm pro 100 Gramm.

Bei Beschwerden und Unsicherheit über die Verträglichkeit von Milchprodukten empfiehlt sich stets eine fachkundige Beratung bei einem Ernährungsmediziner oder einer qualifizierten Ernährungsfachkraft. Denn Milchprodukte stellen in unseren Breitengraden die herausragende Kalziumquelle dar. Darüber hinaus liefern sie Vitamin D, B-Vitamine, Jod, Fluor und biologisch hochwertiges Eiweiß.

Milchzucker steckt nicht nur in Milchprodukten, sondern auch in vermeintlich unverdächtigen Lebensmitteln wie beispielsweise in Fruchtsaftgetränken, Pralinen, Semmelknödeln oder Leberwurst. Welche Produkte Milchzucker enthalten und welche frei davon sind, darüber informiert das Internetportal „der Laktonaut“ ( www.laktonaut.de ). Über 8.000 Produkte enthält die Lebensmitteldatenbank und ständig werden es mehr. Darüber hinaus finden Interessierte auf dem Portal Angaben über Lebensmittelhändler die beispielsweise gut verträglichen Mozzarella im Sortiment führen, so dass sich der Einkauf bequem im Vorfeld planen lässt.
Irmingard Dexheimer, www.aid.de

Laktonaut – Laktoseintoleranz-Portal für zehn Millionen Betroffene

Seit heute steht allen von Laktoseintoleranz Betroffenen ein neues Internetangebot mit einer umfangreichen Lebensmitteldatenbank zur Verfügung: der Laktonaut

Schätzungen zufolge leiden mehr als zehn Millionen Deutsche unter Laktoseintoleranz, der Unfähigkeit des Körpers, Laktose (Milchzucker) zu verdauen. Der Verzehr laktosehaltiger Lebensmittel führt bei ihnen zu Symptomen wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder unreiner Haut.

Fälschlicherweise wird Laktose oft nur in Milch und Milchprodukten wie Käse, Joghurt oder Sahne vermutet. Doch auch in Wurst, Kartoffelchips, Saucen, Fruchtsaftgetränken und anderen scheinbar unverdächtigen Lebensmitteln kann der Milchzucker enthalten sein. Der Einkauf erfordert daher für viele Betroffene ein mühsames Lesen der Zutatenlisten.

Die Gründer des Projekts haben sich zum Ziel gesetzt, Menschen, die an Laktoseintoleranz leiden, bei der Suche nach laktosefreien Nahrungsmitteln unterstützend zur Seite zu stehen. So haben sie bereits im Vorfeld rund 8.000 gängige Produkte erfasst und katalogisiert. Herausgekommen ist eine offene Lebensmitteldatenbank, die seit heute von der Öffentlichkeit genutzt und auch erweitert werden kann.

Der Laktonaut bietet allen Betroffenen und Interessierten eine komfortable und kostenlose Möglichkeit zur Recherche nach laktosefreien Lebensmitteln. Die Datenbank enthält auch Angaben über die Händler, die das betreffende Produkt im Sortiment führen, so dass der Einkauf bequem von zuhause aus geplant werden kann.

www.laktonaut.de

Laktosefrei genießen: Leysieffer macht´s möglich!

Knapp jeder siebte Deutsche leidet heute unter einer Laktoseintoleranz, der Unverträglichkeit von Milchzucker.* Doch deshalb auf exklusives Naschwerk verzichten? Keineswegs! Die Osnabrücker Schokoladenmanufaktur Leysieffer stellt ihre Rolle als Genussbotschafter erneut unter Beweis und präsentiert ab sofort als eine der ersten Chocolaterien in Deutschland süße laktosefreie Köstlichkeiten. Den Anfang machen fünf Schokoladensorten, im Sommer wird zudem eine Pralinenmischung folgen. Hergestellt in kunstfertiger Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail stehen die laktosefreien Versuchungen den bekannten Leysieffer Produkten in nichts nach.

Die Zahl der Hersteller laktosefreier Lebensmittel ist bislang überschaubar – erst Recht die exklusiver Schokoladenprodukte. Leysieffer, Schokoladenmanufaktur und Familienunternehmen aus Osnabrück, hat die Lage erkannt und setzt mit seinen neuen milchzuckerfreien Produkten wieder mal einen Trend. Jan Leysieffer betont: „Essen ist Lebensqualität! Wegen einer Milchzuckerunverträglichkeit auf Genuss zu verzichten, kommt für uns nicht in Frage. Daher möchten wir mit unseren neuen Produkten wieder unbeschwertes Genießen ermöglichen.“

Innovation aus Tradition

Getreu der Unternehmensphilosophie gehen bei Leysieffer auch bei den neuen laktosefreien Leckereien Qualität und Sorgfalt über alles. Die neuen Produkte wurden in enger Zusammenarbeit mit Experten wie der Gesellschaft für biologische Diagnostik entwickelt. Die ausschließliche Verwendung von hochwertigen, natürlichen Zutaten und eine Produktion nach Bedarf sorgen dafür, dass neben den herkömmlichen nun auch die laktosefreien Confiserie-Spezialitäten von Leysieffer Feinschmecker-Herzen höher schlagen lassen.

Laktosefreie Schokoladenwelten von Leysieffer

Laktosefreie Versuchungen Stück für Stück, das bieten die fünf neuen Schokoladensorten von Leysieffer. Da die halbherben Schokoladen bei Leysieffer ohnehin frei von Milchzucker sind, wurde hier der Fokus auf die Entwicklung feiner laktosefreier Vollmilchschokolade gelegt. Folgende milchzuckerfreie Leysieffer Produkte gibt es ab sofort: Die Vollmilchschokolade mit mindestens 33 Prozent Kakao und die Vollmilchschokolade mit gerösteten Pistazien sorgen für Genuss. Mit dem unwiderstehlichen Duo aus Schokolade und knackiger Nuss überzeugen ebenso die Vollmilchschokolade mit ganzen Haselnüssen und die Vollmilchschokolade mit Macadamia-Nüssen – auch sie können auf Laktose verzichten und bieten dennoch die bekannte Leysieffer Qualität. Passend zu der warmen Jahreszeit verspricht die laktosefreie Vollmilchschokolade mit Kokosnuss-Raspeln einen Hauch Exotik. Nussiges Kokos und feines Vollmilch-Aroma bieten ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Übrigens: Alle milchzuckerfreien Sorten werden auch von Hand gegossen.

Erlesene laktosefreie Pralinenspezialitäten für alle Genießer

Ab Sommer 2011 kommen Liebhaber feinster Confiseriekunst auch bei den laktosefreien Pralinen von Leysieffer voll auf ihre Kosten: In der Osnabrücker Schokoladenmanufaktur wurde eigens eine milchzuckerfreie Pralinenmischung mit fünf neuen Sorten kreiert. So bieten Pralinen mit Marzipan, Honig-Nougat, Cassis, Krokant und Milchkaffee den bekannten Leysieffer Genuss. Von zart bis fruchtig, von cremig bis knusprig – damit ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.

Der Laktosegehalt ist entscheidend

Viele Menschen mit einer Laktoseintoleranz wissen oft nicht, was sie essen dürfen und was nicht. „Entgegen der häufigen Annahme muss bei einer Laktoseunverträglichkeit in der Regel nicht vollständig auf Milchprodukte verzichtet werden“, weiß Diplom-Oecotrophologin und Ernährungscoach Sylvia Gartner. „Die Verträglichkeit ist vielmehr abhängig vom Laktosegehalt der Lebensmittel. Damit die Laktose vom Darm aufgenommen werden kann, muss diese erst durch das Enzym Laktase aufgespalten werden. Fehlt dieses Enzym, gelangt die Laktose unverdaut in tiefere Darmabschnitte und führt zu Beschwerden. Sauermilchkäse und lang gereifte Käsesorten (Harzer etc.) sowie nicht wärmebehandelte Sauermilchprodukte (Joghurt, Buttermilch etc.) enthalten nur noch wenig Laktose bzw. enthalten Milchsäurebakterien, die die Laktose im Darm abbauen. Dadurch sind diese Produkte oftmals gut verträglich. Dagegen verstecken sich oft hohe Laktosemengen in Lebensmitteln, in denen man es gar nicht vermuten würde, wie in Brot, Süß- und Wurstwaren oder Fertigprodukten.“ Für Laien ist es daher gar nicht so einfach, die richtigen Lebensmittel für sich zu finden. Laktosefreie Produktlinien wie die von Leysieffer helfen deshalb sehr, die richtige Entscheidung beim Einkauf zu treffen.

Die laktosefreien Köstlichkeiten sind in allen exquisiten Leysieffer Confiserien und auch im Online-Shop unter http://www.leysieffer-shop.de erhältlich.

Die laktosefreien Leysieffer Produkte im Überblick:
· Laktosefreie Vollmilchschokolade, 100g, 4,50 €
· Laktosefreie Vollmilchschokolade mit Haselnüssen, 100g, 4,50 €
· Laktosefreie Vollmilchschokolade mit Pistazien, 100g, 4,95 €
· Laktosefreie Vollmilchschokolade mit Macadamia, 100g, 4,95 €
· Laktosefreie Vollmilchschokolade mit Kokosnuss, 100g, 4,50 €
· Laktosefreie Pralinenmischung aus Marzipan-, Honig-Nougat-, Cassis-, Krokant- und Milchkaffee-Pralinen, 200g, Preis steht noch nicht fest.

Ernährungsratgeber Laktoseintoleranz

Gefährliche Milch: Millionen Menschen in Deutschland macht Milch krank
Ernährungsratgeber Laktoseintoleranz erschienen

Die Milch hat einen Ruf als besonders gesundes Lebensmittel. Aber Milch ist nicht für alle Menschen gleichermaßen gesund: Immer mehr Menschen in Deutschland können Milch nicht vertragen und leiden unter einer Laktoseintoleranz, berichtet Sven-David Müller vom Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. (DKGD). Dass immer mehr Menschen den Milchzucker nicht vertragen können, liegt daran, dass immer mehr Menschen an chronischen Magen-Darm-Erkrankungen leiden und im Alter die Enzymausstattung, die zur Verdauung von Milchzucker erforderlich ist, nachlässt. Die Altersentwicklung in Deutschland führt dazu, dass schon in zehn Jahren mehr als 15 Millionen Menschen unter Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) leiden. Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall – Menschen, die keinen Milchzucker vertragen, leiden oft unter diesen Begleiterscheinungen, informiert Müller, der an der Universitätsklinik Aachen und in seiner Praxis immer wieder mit der Erkrankung „Laktoseintoleranz“ beschäftigt ist. Neben der Meidung von Milchzucker profitieren die Patienten auch von der Einnahme von Laktase-Enzym-Präparaten, die heute preiswert und rezeptfrei in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern erhältlich sind. Die Einnahme von Laktase kann die Verträglichkeit von Laktose entscheidend verbessern, so Müller.

12 Millionen Menschen leiden unter Laktoseintoleranz
 – da es bei laktosefreien „Radikaldiäten“ häufig zu einem Nährstoffmangel kommt. Der „Ernährungsratgeber Laktoseintoleranz“ ist dafür der ideale Begleiter. Mit Kalzium angereicherte Milchprodukte und Fruchtsäfte können einer Kalziummangel-bedingten Osteoporose vorbeugen. Bei der Meidung von Milch und Milchprodukten kommt es normalerweise nicht zu einem Eiweißmangel, sofern Hülsenfrüchte wie Soja, Eier, Fisch und Fleisch auf dem Speiseplan stehen. Ein Trugschluss ist es, probiotische Joghurts zu bevorzugen, denn die sind für Laktoseintolerante schlechter verträglich als normale Joghurts und andere gesäuerte Milchprodukte, erläutert Müller aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Leicht verständlich erklären die Autoren, wie eine milchzuckerfreie Ernährung aussehen kann, die den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen in ausreichender Menge versorgt, und zwar auf leckere und genussvolle Weise. Dabei unterstützen 60 köstliche Rezepte mit allen wichtigen Nährwert- und Laktoseangaben. Tabellen liefern Basisinformationen auf einen Blick, und Musterpläne helfen, einen unkomplizierten Einstieg in die Ernährungsumstellung zu finden.

Aus dem Inhalt:
1. Was ist Laktoseintoleranz?
2. Formen der Laktoseintoleranz
3. Wie wird Laktoseintoleranz diagnostiziert?
4. Die Ernährung umstellen – aber richtig
5. 60 Rezepte für Frühstück, Mittag- und Abendessen

Christiane Weißenberger und Sven-David Müller sind ausgewiesene Diätexperten. Die Autoren des Ernährungsratgebers „Laktoseintoleranz“ können auf eine jahrzehntelange Praxis in der Diätberatung und Ernährungsschulung zurückblicken. Diätassistent und Bestseller-Autor Sven-David Müller ist Träger des Bundesverdienstkreuzes. Er erhielt diese Auszeichnung für seine besonderen Verdienste um die Volksgesundheit, insbesondere im Bereich Ernährungsaufklärung. Er hat Nutritive Medizin studiert und den akademischen Grad Master of Science in Applied Nutritional Medicine erlangt. Christiane Weißenberger arbeitet als Diät- und Diabetesassistentin in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis in Würzburg. Gemeinsam haben sie in den vergangenen zehn Jahren bereits mehr als 15 Ernährungsratgeber veröffentlicht. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik macht sich für eine ganzheitliche, wissenschaftlich begründete Gesundheitsförderung stark und fordert insbesondere den interdisziplinären Ansatz der Prävention. Ernährung, Bewegung und Entspannung helfen den Menschen, gesund zu bleiben.

Bibliografische Daten
Müller, Sven-David/Weißenberger, Christiane
Ernährungsratgeber Laktoseintoleranz
2010
144 Seiten
ISBN 978-3-89993-583-7 Bestellink portofrei
14,95 €

Wenn Essen krank macht

Wenn Essen krank macht: Jeder Siebte verträgt keinen Milchzucker

Mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Nahrungsmittelallergie. Fisch, Nüsse oder Eier – schon kleinste Mengen davon können für sie nicht nur unangenehm, sondern in Einzelfällen sogar richtig gefährlich sein. Noch deutlich häufiger vertragen Menschen bestimmte Nahrungsmittel nicht: Allein jeder siebte Deutsche kann Milchzucker gar nicht oder nur schlecht verarbeiten. „Behandeln können Ärzte die Ursachen dieser Laktose-Intoleranz nach dem heutigen Stand der Wissenschaft noch nicht“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Alexandra Krotz von der Techniker Krankenkasse (TK). Sie rät Betroffenen deshalb dazu, so weit wie möglich auf Milch und Milcherzeugnisse zu verzichten.

Fast 300.000 Mal stellten Ärzte in Deutschland allein im Jahr 2008 die Diagnose Laktose-Intoleranz, wie eine TK-Auswertung zeigt. Allerdings ist die Unverträglichkeit bei jedem Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt: „Was der eine in Maßen noch gut verträgt, führt beim nächsten schon zu Bauchkrämpfen“, sagt Krotz. Andere Symptome sind ein Völlegefühl, Blähungen oder Durchfall.

Manch ein Betroffener kann nicht einmal den wenigen Milchzucker in Latte Macchiato, Käse, Schokolade, Joghurt oder Eiscreme verarbeiten. Ihnen rät die Ernährungswissenschaftlerin, auch bei Fertiggerichten, Tiefkühlpizzen oder Tütensuppen vorsichtig zu sein: Sie enthalten häufig Laktose, da diese Lebensmittel fester macht, für mehr Volumen sorgt und ein angenehmes Mundgefühl erzeugt. Sogar Wurstwaren, mariniertes Fleisch, Brot und Brötchen, Bonbons oder auch Medikamente können Laktose enthalten. „Wenn auf der Liste der Zutaten oder Inhaltsstoffe Worte wie Laktose, Milchzucker, Trockenmilch oder Milchpulver stehen, heißt es aufpassen“, sagt sie.

Viele Supermärkte und Reformhäuser bieten ihren Kunden inzwischen auch laktosefreie Milch und Milchprodukte an. „Alternativ können Betroffene auf Soja- oder Kokosmilch ausweichen“, sagt Alexandra Krotz. Auch einige Käsesorten wie Feta und Hartkäse enthalten nur wenig Milchzucker und sind deshalb besser verträglich als andere Sorten. Wer unter einer leichten Laktose-Intoleranz leidet, muss so nicht ganz darauf verzichten.

Mehr Informationen zu Nahrungsmittelallergien und speziell zur Laktose-Intoleranz gibt es unter www.tk-online.de im Internet (Suchwörter „Nahrungsmittelallergie“ oder „Laktose“).

Zum Hintergrund:

Bei der Laktose-Intoleranz produziert der Körper zu wenig Laktase – ein Enzym, das den vor allem in Milchprodukten enthaltenen Milchzucker (Laktose) verarbeitet. Er setzt sich aus zwei Zuckermolekülen zusammen: aus Galaktose (Schleimzucker) und Glukose (Traubenzucker). Das Enzym Laktase spaltet die Laktose in ihre beiden Bestandteile, die der Körper dann über die Darmschleimhaut ins Blut aufnimmt.

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Freitag, 11.12., 09:05 – 10:30 Uhr

Top-Thema: Aktuelle Verbraucherthemen der Woche – noch nicht bekannt
Einfach lecker: Mediterranes Kartoffelgratin – Kochen mit Armin Roßmeier
PRAXIS täglich: Milchzucker-Unverträglichkeit
Wohnen & Design: Weihnachtsfieber in der Wohnung

Laktose-Intoleranz – Wie ernähre ich mich richtig?

Laktose-Intoleranz – Wie ernähre ich mich richtig?

Vom 6. – 9. Juli 09 beantworten Experten im Chat auf www.was-wir-essen.de

Fragen rund um das Thema „Laktose-Intoleranz“.

Rund 15 Prozent der Deutschen vertragen keinen Milchzucker, der natürlicherweise in Milch enthalten ist. Tipps für eine verträgliche Kost bei der so genannten Laktose-Intoleranz geben Experten im Chat vom 6. bis 9. Juli 2009. Jeweils von 11 bis 13 Uhr beantworten die Ernährungswissenschaftlerinnen Sonja Lämmel und Claudia Thienel alle Fragen rund um das Thema „Laktose-Intoleranz – Wie ernähre ich mich richtig?“ auf www.was-wir-essen-chat.de

Eine Unverträglichkeit für Milchzucker entsteht, wenn das Enzym Laktase fehlt oder nur unzureichend gebildet wird. Das hat zur Folge, dass der Milchzucker bei Betroffenen nicht im Dünndarm abgebaut und ins Blut aufgenommen wird. Stattdessen verbleibt er im Darm und verursacht Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall und Blähungen. Die Symptome lassen sich nur lindern, indem man Milchzucker meidet oder die Menge einschränkt. Doch so einfach das klingt, so schwierig kann der Alltag sein: Milch und Milchzucker ist in vielen Lebensmitteln und Gerichten enthalten, oft ohne dass man es vermutet. Um eine laktosefreie Kost zu garantieren, kochen Betroffene am besten selbst und achten bei verpackten Lebensmitteln genau auf das Etikett. Sind in der Zutatenliste Laktose, Milchzucker, Milchpulver oder Trockenmilch genannt, sind die Produkte ungeeignet.

Unabhängig von diesem Service beantworten Ihnen die aid-Experten wie gewohnt Fragen im Forum „Sie fragen – aid antwortet“ innerhalb von 48 Stunden.