Genuss Guide 2017

Der Tagesspiegel präsentiert den Genuss Guide 2017 mit den besten Restaurants in Berlin und Umland

Welches Sterne-Restaurant lohnt den Besuch? Was bietet die neue Essklasse der „Neo-Bistros“? Wohin geht man, wenn man einen günstigen Businesslunch auf Gourmetniveau sucht? Und wer mischt die aufregendsten Cocktails?

Antworten auf diese Fragen finden Feinschmecker im Tagesspiegel Magazin, dem Genuss Guide 2017. Dessen Redakteure haben Berlins „places to be“ für das neue Jahr bereits aufgespürt und geben Berliner Gourmets sowie Berlinbesuchern Top-Empfehlungen für jede Gelegenheit. Das Magazin enthält neben ausführlichen Berichten über neue Trends und herausragende Locations außerdem 400 Adressen von Restaurants, Bars und Feinkostläden übersichtlich nach Bezirken sortiert.

Kompetent, kompakt und einfach praktisch – der neue Guide für die Hauptstadt des Genusses gibt im „taschentauglichen“ Format einen Überblick über die Gastroszene von Berlin und Potsdam.

Das Magazin wird an ausgewählten Kiosken, in Buchhandlungen, Einzelhandel und dem Tagesspiegel Shop sowie an deutschen Flughäfen und Bahnhöfen zum Preis von 9,50 € angeboten.

www.tagesspiegel.de

Rhabarber

Das Obst, das eigentlich ein Gemüse ist

Die Rhabarberzeit hat begonnen. Zugreifen lohnt sich, denn
die jungen Stangen sind besonders zart und mild. Rhabarber gehört zu
den ersten Gemüsearten, die nach dem Winter aus heimischem Anbau
erhältlich sind. Ursprünglich stammt das robuste Knöterichgewächs
aus der Himalaja-Region Zentralasiens und wird erst seit rund 160
Jahren in der deutschen Küche verwendet.

Im Handel sind verschiedene Sorten erhältlich. Der Säuregehalt von
rotfleischigem und rotstieligem Rhabarber ist geringer als bei rein
grünen Stangen. Daher sind rote Varianten weniger herb. Rhabarber
liefert nur 13 Kalorien pro 100 Gramm. Er enthält Vitamin C, Kalzium,
Kalium, Eisen, Magnesium und den verdauungsfördernden Ballaststoff
Pektin. Die enthaltene Oxalsäure ist unbedenklich, wenn das Gemüse
in üblichen Mengen verzehrt und richtig zubereitet wird.

Beim Garen verliert der Rhabarber an Säure. Auch Gewürze wie
Ingwer, Vanille und Zimt, Milchprodukte wie Vanillesoße oder die
Zugabe von Orangen- und Ananassaft mildern den herben Geschmack.

Eigentlich ist Rhabarber ein Gemüse, aber aufgrund des
fruchtig-sauren Aromas wird es wie Obst verwendet. Der Klassiker ist
Rhabarberkuchen mit Baiserhaube. Schnell und einfach lässt sich
Rhabarberkompott zubereiten. Dafür die klein geschnittenen Stangen
mit etwas Flüssigkeit garen und einer Vanilleschote verfeinern. Zudem
lässt sich das Stielgemüse sehr gut mit Früchten wie Erdbeeren,
Himbeeren oder Bananen kombinieren.

Seit einigen Jahren hat sich Rhabarberschorle zum Trendgetränk
entwickelt. Selbst gemacht schmeckt es noch besser: Das Gemüse mit
Wasser und Zucker aufkochen und 15 Minuten garen, bis es zu Brei
zerfallen ist. Anschließend durch ein Sieb pressen, den Saft
auffangen und mit Eiswürfeln und Mineralwasser genießen.

Die Rhabarbersaison beginnt im April und endet im Juni. Frischer
Rhabarber ist an den glänzenden festen Stangen und frischen Enden zu
erkennen. Übrigens ist bei den heutigen Sorten Schälen kaum noch
notwendig. Es reicht aus, wenn man die Fasern vom Stielende her
abzieht. In ein feuchtes Tuch gewickelt hält er sich im Gemüsefach
des Kühlschranks mehrere Tage.

Heike Kreutz, www.aid.de

aid-Poster „aid-Saisonkalender Obst und Gemüse“ –
Bestell-Nr. 3488, Preis: 2,50 Euro –

www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=3488

Traubianer-Treffen im Schwarzwald

„Im oft stressigen Tagesgeschäft der Gastronomie bleibt meist wenig Zeit, Kontakte zu Kollegen richtig zu pflegen. Die jährlichen Traubianer-Treffen schaffen deshalb Raum zum Austausch“, erklärt Sebastian Finkbeiner, Junior-Chef der Traube Tonbach, die Intention der zweitägigen Veranstaltung. „Ehemalige Mitarbeiter kommen zurück an ihre einstige Wirkungsstätte, um das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden – und wir möchten das Netzwerk durch gute Inhalte und wertvolle neue Kontakte stärken.“ Viele der Ehemaligen sind heute selbst international erfolgreiche Gastgeber und Hoteliers, die der Gastronomie treu geblieben sind. Andere haben als Unternehmer oder Gründer ihren Traum verwirklicht, wie jüngst Marcus Läbe, der im letzten Jahr mit seiner Idee für „dinnery“ – einem Restaurant-Erlebnis für Daheim – in der VOX-Serie „Die Höhle des Löwen“ durchstarten konnte. Rund 70 Teilnehmer reisten aus mehreren europäischen Ländern zum Treffen im Tonbachtal an.

Zum Auftakt ging es für die Ehemaligen auf Erkundungstour: Da in dem Baiersbronner Fünf-Sterne-Superior-Hotel kaum ein Jahr ohne Neuerungen und Modernisierungen vergeht, lohnt sich auch für die einstigen Insider der Blick hinter die Kulissen. Schnell zeigt sich, was sich seit ihrem Fortgang verändert hat wie etwa das Blockheizkraftwerk oder der neue Abenteuerspielplatz. Aber auch, in welchen Bereichen die Tradition weiterhin bewusst bewahrt wird. Am Abend luden die Inhaberfamilie Finkbeiner und die Führungsspitze des Hotels zu einer Küchenparty in lockerer Atmosphäre, um das Wiedersehen der Traubianer zu feiern. An zahlreichen Speise- und Getränkestationen verwöhnten ausgewählte Lieferanten und Sponsoren wie Sander Gourmet, Deutsche See, Schwarzwald Sprudel, die Dorfkäserei Geifersthofen und die Alpirsbacher Brauerei die Gäste mit ihren besten Produkten. Neben dem gemeinsamen Programm bot eine Networking Lounge den Teilnehmern Gelegenheit zum Vertiefen neuer und alter Kontakte, während andere den Besuch in ihrem einstigen Ausbildungsbetrieb auch einfach nutzten, um die Vorzüge des Luxushotels einmal als Gast zu genießen.

Einen Höhepunkt bildete die von Wilfried Denk als gastronomischem Leiter der Traube Tonbach moderierte Diskussionsrunde zum Thema „Regionalität, Innovationen und Zukunft der Sternegastronomie“. Als Gastredner teilte der renommierte Trainer und Gastronomie-Berater Jean-Georges Ploner seine Erfahrungen über aktuelle F&B-Trends und die Herausforderungen moderner Gastronomiebetriebe. „Heute gilt: Du bist, was Du isst! Vegetarisch, Paleo, Macrobiotic oder Clean Eating sind mehr als nur Trends“, verdeutlichte Ploner das veränderte Essverhalten vieler Menschen. „Deshalb lohnt es sich, Nischen zu besetzen – ganz gleich ob Streetfood, Craftbeer, High-End-Burger oder Kochboxen für Zuhause. Und auch Foodfestivals und Foodblogger werden immer wichtiger“, so der Hotellerie-Experte. Unterstützt wurde Ploner u.a. durch Ex-Traubianer Marcus Läbe. Der heutige Hotelinhaber ist mit seiner Gründeridee ein inspirierendes Beispiel. „Es ist großartig zu sehen, wie die Kollegen von früher sich entwickeln, ihre eigenen Unternehmen gründen oder heute spannende Positionen in anderen Häusern inne haben. Jede einzelne Geschichte gibt neue Impulse, die auch für die persönliche Karriere motivieren“, resümiert Wilfried Denk den regen Austausch mit den Ehemaligen der Traube Tonbach.

In dem Ferien- und Feinschmeckerhotel werden stetig rund 80 junge Menschen für einen optimalen Start ins Berufsleben vorbereitet, wobei sie von den Vorzügen des international vernetzten Traditionshotels profitieren. Erfolgreiche Sprösslinge der Kaderschmiede geben die im Schwarzwald erlernten Werte an ihre Mitarbeiter weiter. „Unsere Devise für eine gute Ausbildung, von den Branchenbesten zu lernen, findet in den jährlichen Treffen ihre logische Fortführung. Ziel ist, dass jeder Einzelne das Tonbachtal motiviert und mit positiven neuen Erfahrungen verlässt“, betont Sebastian Finkbeiner und schmunzelt: „Und wir sind überaus begeistert, dass unsere Traubianer auch an geeigneten Nachwuchs für ihren Ausbildungsbetrieb denken. Zwei, die sich hier in der Traube kennengerlernt haben, reisten diesmal mit der nächsten Generation im Kindersitz zum Treffen an.“

Kochen lohnt sich

Selbstgemacht schmeckt am besten

Selbst zubereitetes Essen schmeckt besser, vor allem wenn es sich um „gesunde“ Speisen handelt. Das ist das Resultat einer gemeinsamen Untersuchung der Kölner Universität und der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich, an der 120 Frauen teilnahmen. Sie waren durchschnittlich 26 Jahre alt und meist Studenten. Für das Experiment servierte man ihnen einen fettarmen Himbeershake oder einen kalorienreichen Schokoladenshake. Ein Teil der Frauen hatte das jeweilige Getränk zuvor selbst zubereitet. Die anderen bekamen lediglich die Zutatenliste mit Anleitung vorgelegt, der Shake war bereits fertig. Die Frauen sollten den Geschmack beurteilen und einschätzen wie gesund und kalorienreich es ist.

Wer den Shake selbst zubereitet hatte, dem schmeckte er auch besser. Das galt in erster Linie für den Himbeershake mit den gesunden Zutaten. Bei Frauen, die sehr auf ihre Ernährung achten und Kalorien zählen, war der Effekt erwartungsgemäß stärker. Vermutlich wird der Geschmack auch deshalb besser bewertet, weil der Mensch unbewusst das Bedürfnis hat, Zeit und Aufwand für die Zubereitung zu rechtfertigen. Zudem erhöht sich das Bewusstsein für die Inhaltsstoffe, wenn man das Getränk selbst herstellt.

Die Wissenschaftler vermuten, dass Fertigprodukte schon allein deswegen weniger gut schmecken, weil sie kaum Aufwand verursachen. In weiteren Studien soll das Thema differenzierter betrachtet werden. Noch ist nicht abschließend geklärt, ob die Ergebnisse auch auf Männer, Kinder und weitere Lebensmittelgruppen übertragbar sind und welchen Einfluss Kochfertigkeiten und Ernährungswissen haben.

Die Ergebnisse bekräftigen die allgemeinen Empfehlungen, zu Hause zu kochen und weniger Fastfood sowie vorgefertigte Speisen zu essen. Aufklärung und Unterricht an Schulen könnte die Beteiligung an der Essenszubereitung frühzeitig fördern und auf diese Weise auch Übergewicht entgegenwirken.
Heike Kreutz, www.aid.de
www.portal.uni-koeln.de
http://psycnet.apa.org/psycinfo/2015-57034-001/

Reisende sind bereit für gutbewertete Hotels mehr auszugeben

Eine Studie des Robert Tisch Center for Hospitality der New York University (NYU) und trustyou untersuchte das Verhalten von Hotelgästen – 76 % der Reisenden sind bereit, mehr zu zahlen, wenn das Hotel von anderen Gästen gut bewertet wurde – es lohnt sich auch finanziell, besser zu sein!

Eigentlich sollte das Ergebnis dieser Studie keine wirkliche Überraschung sein: Gäste möchte gerne gute Hotels und sind bereit, dafür mehr auszugeben.

Wenn Sie alle Fakten der – englischsprachigen – Studie lesen wollen, können Sie diese hier downloaden:
http://marketing.trustyou.com/acton/fs/blocks/showLandingPage/a/4951/p/p-00d6/t/page/fm/0

Melbourne & Victoria Insider Tipps

Einheimische erzählen jetzt aus dem Nähkästchen

Welche versteckten Bars sollte man im australischen Melbourne gesehen haben? Welcher Ausblick an der Great Ocean Road lohnt sich besonders und wo kann man auf Phillip Island abertausende Seevögel beobachten? Ihre ganz privaten Geheimtipps verraten nun diejenigen, die sich auskennen: Bewohner der jeweiligen Regionen von Melbourne & Victoria. Auf der deutschsprachigen Website des australischen Bundestaats erzählen sie ihre Geschichten persönlich und liefern Fotos und Video gleich mit.

„Ziel unserer neuen Initiative ist, für alle elf Regionen echte Geheimtipps zu verraten, die es bis jetzt nicht in die Reiseführer dieser Welt geschafft haben. Die vorgestellten Tipps erfordern eine sehr gute Kenntnis der lokalen Umgebung, wie sie nur die Einheimischen haben können“ erläutert Susanne Stellberg, Marketing Managerin für Tourism Victoria in Deutschland. Los geht es mit Empfehlungen für die Hauptstadt Melbourne, die beliebte Great Ocean Road und die Insel Phillip Island.

Die ehemalige Designerin Fiona Sweetman verrät ihre Lieblingsbars in der Metropole am Yarra River und ermuntert Besucher dazu, einfach mutig zu sein: „Melbournes Seele verbirgt sich in den vielen Hinterhöfen, oberen Stockwerken und Kellern. Nicht selten findet man hier schrullige, liebenswerte Geschäfte, Bars mit ungewöhnlichen Konzepten oder Ateliers talentierter Jung-Designer. Deshalb einfach mal ein paar Türen aufstoßen und vor allem Einheimische fragen. Die Melburnians sind stolz auf ihre Stadt und wollen es auch jedem zeigen!“

Eine andere Perspektive der Stadt kennt die naturverbundene Reiseveranstalterin Janine Duffy: „Überall in Melbourne kann man Tiere entdecken: Die Regenbogen-Loris veranstalten allabendlich ein großes Theater – direkt über unseren Köpfen und doch kaum beachtet. Es ist herrlich bei dem dramatischen Schauspiel zuzuschauen. Auch findet man in Melbournes Parks endemische Tiere wie den Ringbeutler – sie sitzen gern in den Bäumen der Fitzroy Gardens. Nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt trifft man mit ein wenig Ortskenntnis Kängurus und Koalas in freier Wildbahn.“

Auf Phillip Island, Heimat der berühmten Pinguinparade erklären die beiden Ranger Ashton Marsh und Andrew Dallinger, warum die Insel weit mehr zu bieten hat, als die bekannten Touristenattraktionen. Entlegene Wanderungen am Cape Woolamai, die besten Surf- und Schnorchelplätze oder verwachsene Buschwege für Fahrradtouren lassen sich mit ein wenig Insider-Wissen leicht finden.

Zwei Millionen Menschen fahren alljährlich die Great Ocean Road entlang, vor allem um die beeindruckenden Felsformationen wie die Zwölf Apostel zu bestaunen. Die Eco-Lodge-Betreiberin Dana Ronan und der Zoologe und Tourguide Bruce Jackson kennen einige der noch weniger frequentierten, aber unbedingt sehenswerten Plätze entlang der Route. Sie weisen den Weg zu einem Lehrpfad des einst hier ansässigen Koorie-Volkes, Mountainbike-Strecken im Regenwald und entlegenen Stränden. Beide haben den Great Ocean Walk, ein Wanderweg, der abseits der Straße entlangführt für sich entdeckt. „Hier ist man oft ganz für sich in dieser unvergleichbaren Naturkulisse mit vielen Tieren, wie Kängurus, Koalas und sogar Pinguinen am Strand der Zwölf Apostel!“ schwärmt Dana Ronan.

Die Insider Tipps mit Ortsangaben finden sich auf der deutschsprachigen Website von Tourism Victoria: http://de.visitmelbourne.com/insider-tipps.

Ducasse, Gagnaire und Robuchon

DER FEINSCHMECKER testet die Zweitrestaurants der internationalen Spitzenköche

Ducasse, Gagnaire und Robuchon sind längst kulinarische Global Player mit Filialen rund um den Globus. Aber nicht überall, wo Starkoch draufsteht, ist auch einer drin.

Die prominenten Namen wirken dennoch wie Versprechen, gehalten werden sie allerdings längst nicht überall. Wo lohnt sich ein Besuch, wo wird man enttäuscht? DER FEINSCHMECKER hat die Zweitrestaurants von acht internationalen Kochstars in Europa, den USA und Südafrika getestet!

Dazu erklärt Pierre Gagnaire im Interview, wie sein Filialsystem funktioniert und warum er in Berlin ein Restaurant eröffnet hat.

DER FEINSCHMECKER Heft 08/2013 ist jetzt im Handel erhältlich.

Eleven Madison Park

Zu Besuch bei Daniel Humm

Der erst 36jährige Daniel Humm ist aktuell auf Platz 5 der weltbesten Köche (theworlds50best.com). Der Züricher Koch besitzt ein wunderschönes Art Deco Restaurant direkt am New Yorker Madison Park, das „Eleven Madison Park“. Humm ist der bestplatzierte Koch in den USA. Der von uns auch sehr geschätzte Eric Ripert liegt auf Platz 19. Beide Köche halten drei Michelin Sterne, verfolgen aber unterschiedliche Konzepte.

Der dreifache Familienvater Humm lacht gerne. Er macht auch gerne Späße. Auch beim Essen. Aber das Essen leidet nicht darunter. Im Gegenteil, es schmeckt ausgezeichnet, einfach himmlisch. Das Konzept, dass Humm fährt, ist Erlebnisgastronomie höchster Qualität. Humm bietet nur ein Menü. Mittags wie abends. Es kostet 195 USD, mit Steuern und Trinkgeld sind das 200 Euro. Das ist ein recht stolzer Preis. Wir empfanden es als preiswert für das, was wir bekamen. Es arbeiten 150 Mitarbeiter im Eleven Madisson, 75 in der Küche und 75 im Service. James Kent ist Humms Küchenchef.

Das Schwierigste ist ein Tisch zu bekommen. Auch Presseanfragen werden charmant abgewimmelt. Man muss sich wirklich anstrengen. Aber es lohnt!

Das Essen startet interessant. Man bekommt einen verschnürten Karton, den man auspacken muss. Inhalt: ein salziger Cheddar Keks mit Apfel.
Schauen Sie sich die Fotos auf Facebook an:
www.facebook.com/media/set/?set=a.10151610811458124.1073741848.168996673123&type=3

Weiter geht es mit Seeigel Schnee, der wunderbar im Mund prickelte.
Danach gab es Stör. In einem Ei als Sabayon serviert. Unter einer Glaskugel mit Rauch wartet der geräucherte Stör. Dazu gab es reichlich Malossol Kaviar auf Cream Cheese. Ein sehr starker Gang.

Anschließend gab es Hummer mit Tomaten. Ganz großes Kino!

Die danach folgende Foie Gras wurde als Brulee serviert mit Sommerbeeren und roter Beete. Zum Teller ablecken! Äußerst lecker.

Ein Kellner montierte einen Fleischwolf an unseren Tisch. Nun kam ein Koch aus der Küche mit Karotten. Parallel bekamen wir eine Art Sushi Platte mit Gewürzen. Der Koch hat die lokalen Karotten durch den Wolf gedreht. Danach würzte man wie Tartar seine Karotten selber.
Ich bin kein großer Karotten Fan, das Gericht schmeckte mir aber Recht gut.

Nun kam ein perfekt pochierter Wolfsbarsch.
Danach gab es Variationen der Sonnenblume. Recht interessant.

Einer der Höhepunkte war die 10 Tage luftgetrocknete Ente, die extreme knusprig und wohlschmeckend war.

Nach der Ente dachten wir, die Desserts würden starten. Aber Humm lud zum Picknic! Es kam ein Picknick-Korb mit warmen Laugenstangen, einem alten Käse, Senf und eingelegten Erdbeeren. Und einem ausgezeichneten Bier, dass Humm für sich produzieren lässt. Ein gelungener Gag!

Erfrischend ging es weiter mit dem Egg Cream aus New York. Egg Cream enthält weder Ei noch Sahne. Sondern Vanille und Sodawasser und ist wirklich erfrischend.

Anschließend gab es vier weitere Desserts. Und damit man nicht am nächsten Tag hungrig ist, gibt es für den nächsten morgen noch ein Müsli mit auf dem Weg!

Wir hatten wirklich ganz viel Spaß und sind glücklich und zufrieden nach vier Stunden nach Hause gegangen.
Es lohnt sich wirklich, ins Eleven Madison Park zu gehen.

Gucken Sie sich unsere Fotos auf Facebook an! (Über ein GEFÄLLT MIR click auf unserer Facebook Seite freuen wir uns auch!):
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Das Restaurant hat jeden Tag abends ab 17.30 Uhr bis 22.00 geöffnet, Lunch nur von Donnerstag bis Samstag einschließlich.

www.elevenmadisonpark.com

Unsere allgemeinen New York Tipps von 2012:
www.kochmesser.de/component/name,Sparen-in-New-York/option,com_gourmet/task,article/id,342907

Ab dem 23.Juli startet die NYC Restaurant Week: www.gourmet-report.de/artikel/344518/NYC-RESTAURANT-WEEK-2013/

Lesen Sie auch, wie Sie einen Tisch bei Daniel Humm im EMP Eleven Madision Park bekommen: www.gourmet-report.de/artikel/344718/Wie-bekomme-ich-einen-Tisch-im-Eleven-Madison-Park/

4l auf 100 km

Hätten Sie’s gewusst: die Flugzeuge der Lufthansa Group verbrauchen durchschnittlich rund 4 Liter Kerosin, um einen Fluggast 100 km weit zu befördern. Modernste Flugzeuge wie der Lufthansa A380 oder die Lufthansa Boeing 747-8 unterschreiten die 4-Liter-Marke bereits deutlich.

In der Lufthansa Group arbeiten zahlreiche Experten mit Hochdruck daran, den Verbrauch von Kerosin und damit die Umweltauswirkungen des Fliegens so gering wie möglich zu halten. Auf Basis der anerkannten 4-Säulen-Strategie für den Klimaschutz entwickeln sie kontinuierlich Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz im Flugbetrieb.
Mit Erfolg: Transportleistung und Treibstoffverbrauch konnten erfolgreich voneinander entkoppelt werden. Seit 1991 hat der Konzern 42,6 Prozent seiner zusätzlichen Transportleistungen CO2-neutral erbracht.

Jüngste Aktion zur Effizienzverbesserung: Das Wiegen aller losen Gegenstände in der Kabine eines Langstreckenflugzeuges. Wer glaubt, auf das Gewicht von Taschenlampen, Kleiderbügeln, Magazinen, Trolleys, Decken und Kissen zu achten, sei übertrieben, irrt. Dies lohnt gleich doppelt, denn Ökologie und Ökonomie gehen in der Luftfahrt Hand in Hand. Bereits einhundert Kilogramm weniger Gewicht auf jedem Flugzeug der Lufthansa Passage senkt die Spritkosten um 2,6 Millionen Euro pro Jahr – und vermeidet etliche Tonnen CO2-Emissionen.

Apropos Treibstoffeffizienz: Viele Menschen in Deutschland schätzen den durchschnittlichen Verbrauch von Flugzeugen fälschlicherweise um ein 10-Faches höher ein als es tatsächlich der Fall ist. Das ergab eine Meinungsumfrage der Forschungsgruppe Wahlen.

Lebensmittel haltbar machen

Lebensmittel lassen sich auf vielfältige Weise länger haltbar machen, zum Beispiel durch den Entzug von Wasser. Stark konzentrierte Inhaltsstoffe und intensiveres Aroma zeichnen das Trockengut aus. Wer einige Tipps beachtet, kann die kleinen Kraftpakete leicht selbst herstellen.

Vorbereitete Lebensmittel werden einfach auf Schnüre aufgezogen oder auf Gestellen – sogenannten Horden – ausgebreitet und getrocknet. Obst wird geschält und in Scheiben, Stücke oder Hälften geschnitten. Wer Gemüse trocknen möchte, blanchiert oder dämpft dieses am besten vorher kurz. Das beschleunigt das Trocknen. Pilze sind einfach nur in Scheiben zu schneiden. Generell sollten die Stücke möglichst gleich groß sowie frisch und einwandfrei sein. Wenn das Konservieren schneller gehen soll, lassen sich Obst, Pilze und Kräuter auch im Backofen trocknen. Etwa ein bis zwei Kilogramm Trockengut können auf einem Backblech oder -rost verarbeitet werden. Aus ökologischen Gründen sollte man sich allerdings gut überlegen, ob sich der Aufwand lohnt. Immerhin benötigen zum Beispiel Apfelringe rund sechs bis acht Stunden bei 50 Grad Celsius, Tomaten sogar zehn bis 24 Stunden bei 60 bis 65 Grad Celsius. Für große Mengen empfiehlt sich meist ein elektrischer Dörrapparat.

Übrigens: Das Trocknen ist eines der ältesten
Konservierungsverfahren. Früher wurden so auch Fleisch und Fisch haltbar gemacht. Wärme und Luftzirkulation entziehen dem Lebensmittel Wasser bis zu einer Restfeuchte von acht bis 20 Prozent. Aufgrund des geringen Gehaltes frei verfügbaren Wassers können sich Mikroorganismen nicht mehr vermehren und das Lebensmittel ist somit länger haltbar.
Dr. Claudia Müller, www.aid.de