Gault Millau 2017 – Saarland

Alexander Kunz vom „Gourmet“ in St. Wendel verbessert sich dieses Jahr nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird. „Bei ihm,“ so loben die Kritiker, „kann man noch die echte klassische Küche erschmecken, denn er lässt jeden modischen Schnickschnack links liegen und konzentriert sich auf das, was er am besten kann: gradlinige Gerichte, in denen das Produkt für sich spricht und dessen Geschmack mit klugen Arrangements betont wird. Dabei verfällt Kunz keineswegs in Traditionspflege, sondern wirkt durch behutsame Modernisierung ziemlich zeitgemäß. Schöne Beispiele sind das Jakobsmuschel-Carpaccio, mariniert mit etwas Limettenöl und kombiniert mit einem Croustillant im Kataifiteig und etwas Kaviarschmand oder der gebratene Loup de mer mit Petersilienwurzelpüree und leichtem Petersiliensud.“
Kunz bekommt in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 des Guides, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt,  16 von 20 möglichen Punkten, die für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“ verliehen werden.  

An der Spitze der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau im Saarland und in der Bundesrepublik steht weiterhin Klaus Erfort in seinem „GästeHaus Erfort“ in Saarbrücken, weil „man für unseren Geschmack nirgends hierzulande dem kulinarischen Elysium so nahekommt wie in dieser schneeweißen Gründerzeitvilla. Klaus Erfort hat ein derartiges Gespür für Aromenkombinationen, Konsistenzen und Betonung des Eigengeschmacks seiner Produkte, dass es fast schon überirdisch wirkt.
Nicht missen möchten wir die dicke Gillardeau-Auster, die hier in außergewöhnlicher Qualität quasi schon zum Inventar gehört und mal mit Olivenöl beträufelt, mal mit Ingwergelee und Zitronenmarmelade oder mit Sojagelee und Apfelschaum serviert wird. Auch für die Gänsestopfleber lässt er sich immer wieder neue Variationen einfallen. Sie wird nie von plakativer Süße erschlagen, sondern mit subtilen Aromatisierungen in Szene gesetzt. So ist beispielsweise die Terrine mit einer dünnen Schicht Kakao durchzogen und mit selbigem hauchdünn eingestäubt, obenauf liegt ein Knusperröllchen mit Gänselebermousse, Zitrus-Gel sorgt für die kontrastierende Frische.“ Für solche Gerichte erhält er wieder 19,5 Punkte. Diese Weltklasse-Note haben nur noch 4 andere Köche in Deutschland.           

Auf Platz 2 bleibt unangefochten Christian Bau vom „Schloss Berg“ in Perl-Nennig mit 19 Punkten. „Bei seinem Menü ‚Paris-Tokio‘ weiß man, aus welcher modernen Klassik er kommt, und merkt auch in punkto Produktqualität sowie bei den Zubereitungsarten schnell, wohin es ihn zieht. Ein ebenso aromenstarker wie sensorisch reizvoller Coup ist das feingewürfelte, geschmorte US-Prime Beef in tiefgründiger Sauce, das von Belota-Schinken-Schaum überschichtet und von reichlich Périgordtrüffelstreifen gekrönt wird und bei dem winzige Croûtons für einen interessanten Crunch-Effekt sorgen. Der ‚Tag am Japanischen Meer‘ bietet die von Bau sehr geschätzte Gelbschwanzmakrele als eine Art Sashimi und kleine Röllchen, die von Gurken in verschiedenen Zubereitungen, Meeresalgen, Algencrumble und geeisten Meerwasserperlen begleitet werden.“ 

Dem Spitzen-Duo folgt gemeinsam mit Aufsteiger Kunz „der stimmig und durchdacht kochende“ Cliff Hämmerle vom „Barrique“ in Blieskastel mit „seiner gradlinigen modernen Küche, die ihre klassischen Wurzeln nicht verleugnet und auf der Höhe der Zeit ist. Auch wenn sich das ‚Wilde Schwein im Maisfeld‘ eher nach Wortgeklingel anhören mag: Das geschmacksintensive, butterzart geschmorte Wildschweinragout, das von einem Mais-Kartoffel-Schaum überschichtet und mit fein geschnittenen Maiskölbchen garniert ist, bietet elegante Rustikalität. Famos auch die blutig gebratene Taubenbrust, die bestens von geschmortem Radicchio, Zwetschgenconfit und karamellisierten Walnüssen kontrastiert wird.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 7 Restaurants im Saarland, deren Küchenchefs sie allesamt mit einer oder mehreren Kochmützen auszeichnen.

Die besten Restaurants des Gault&Millau im Saarland
19,5 Punkte
GästeHaus Erfort in Saarbrücken
19 Punkte
Schloss Berg in Perl-Nennig
16 Punkte
Barrique in Blieskastel
*Gourmet in St. Wendel
14 Punkte
Schlachthof in Saarbrücken
13 Punkte
Landgasthof Paulus in Nonnweiler
Hashimoto in Saarbrücken

*Aufsteiger  

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Restaurant eCHo-Wettbewerb

„Alte Schweizer Rezepte“ bilden die Basis für das CHF 1.500.- Kochduell am 22.11. 2014. Jeder ab 18 Jahren kann an dem Koch-Wettbewerb teilnehmen und sein traditionelles Schweizer Rezept einsenden.

Typische Schweizer Küche ist ein Potpourri der vielen verschiedenen Ländereinflüsse der Küchen. Wenige Gerichte sind typisch Schweiz, manche wie Fondue, Schokolade, Käse oder Älplermagronen aber schon. Je nach Region oder Kanton gibt es seit schon immer verschiedene Spezialitäten
und Rezepte. Begehrt sind hierbei oftmals die „alten Schweizer Rezepte“, die an „früher“ oder an Oma´s Zeiten erinnern. Im Schlaraffenland Schweiz gibt es allein weit über 350 Sorten Wurst. Das ist – gemessen an der Landesfläche – ein eindeutiger Rekord!

Nicht ganz an der Weltspitze, doch auf gutem Wege geradewegs dorthin sind auch die bekannten Schweizer Weine. Neben bekannten Klassikern sorgen vor allem einige Neuzüchtungen und der Ausbau der autochthonen Sorten für einzigartige Geschmackserlebnisse im Weinland Schweiz.
Daher die kulinarische Idee für den Wettbewerb aus dem Hause Restaurant eCHo in Zürich.

Sechs Wochen ab Anfang Oktober werden alle Einsendungen der „alten Schweizer Rezepte“ via Post oder E-Mail gesammelt. Der Küchenchef des Restaurant eCHo, Thomas Kunz, wählt unter allen Einsendern die zwei besten und originellsten Rezepte der Schweiz aus. Die beiden Finalisten treten am 22. November 2014 im Kochduell in der Zürich Marriott Hotel Küche gegeneinander an. Die dreiköpfige Jury krönt zum Ende des Kochduells im Beisein des Radio Zürichsees den Gewinner des Wettbewerbs. Der Kochduell Gewinner erhält den begehrten Gutschein im Wert von CHF 1.500.- über ein Essen für zehn Personen bei sich Zuhause.

Das schmackhafte und köstliche Essen kommt vom Mangosteen Catering und lässt alle Geniesserherzen höher schlagen. Als besonderes Highlight wird das Gewinnergericht in die Speisekarte des Restaurant eCHo übernommen. Da heisst es dann schnell: Rezept suchen, einsenden und schon bald in der Küche des Restaurant eCHo stehen.

Mehr zum Wettbewerb und zum Restaurant eCHo im allgemeinen finden Schlemmer unter: http://www.coolinary.ch/de/page/echo – Schweizer Küche erleben und geniessen-mit Leib und Seele.

Anmeldung zum Wettbewerb unter: http://www.alteschweizerrezepte.ch

Gault Millau 2014 – Saarland

„Für seine urbane, unverkrampfte und im wahrsten Sinne des Wortes geschmackvolle Küche“ befördert die französische Gourmetbibel Gault&Millau Peter Wirbel vom „Le Noir“ in Saarbrücken in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 unter die 100 besten deutschen Köche.

Die Tester loben: „duftend frisch die Rotbarbe auf dreierlei Fenchel, souffliert der Lachs mit Wasabi-Crème fraîche, leicht und schlotzig das Champagnerrisotto mit Sot-l’y-laisse von der Pute, auf der Karkasse sanft gegart und von sehr harmonischer Aprikosencreme, Pastinakenpüree und karamellisiertem Chicoree begleitet die tiefrote, zarte Etouffée-Taube.“ Für solche Gerichte bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau verteidigt Klaus Erfort vom „GästeHaus Erfort“ in Saarbrücken: „Wirken nicht wenige seiner Kollegen im Ringen um kulinarisches Genie allzu angespannt, ihre Kreationen arg verkopft, hat er verstanden, dass große Küche unkompliziert daherkommen muss, wenn sie auch für die jüngere Generation noch Zukunft haben soll. Die Salade niçoise, meist ein belangloses Allerlei, erfindet er als mediterranen Gemüsesalat neu und präsentiert ihn scheinbar einfach, aber mit vielschichtiger Aromatik. Blättrig geschnittene Champignons, gehobelter Fenchel, Kartoffelscheiben, gedämpfte Zwiebeln, Karotten, pochiertes Wachtelei, Oliven, gebackene Anchovis, Auberginenpüree und Salatblättchen werden am Tisch mit feinsäuerlicher Vinaigrette benetzt. Man schließt die Augen und ist in Südfrankreich. Die Miéral-Taube ist im Stil eines Bäckeoffe mit Périgordtrüffel und jungem Lauch unter einer Brotkruste gebacken und wird am Tisch tranchiert. Im Zeitalter verkünstelter Tellergerichte ist man nur noch selten so nah am Wesen einer Speise.“ Für solche Kreationen bekommt er vom Gault&Millau wieder 19,5 von 20 möglichen Punkten. Diese Weltklasse-Note haben nur noch drei andere Köche in Deutschland.

Ihm folgt weiterhin Christian Bau vom „Schloss Berg“ in Perl-Nennig mit 19 Punkten, „dessen asiatische Aromen nicht mehr aufgesetzt wirken, sondern zunehmend den Kern der Gerichte prägen. In der Vergangenheit erlag er gern mal der Verlockung, seine Teller als regelrechte Leistungsschau mit unzähligen Mikroelementen zu präsentieren, die gelösten Genuss in pure intellektuelle Anstrengung verwandelten. Heute wirkt seine Küche deutlich entspannter. Die Gelbflossenmakrele, halbkreisförmig als farbenfrohes Tellergemälde arrangiert, deckt mit den vielen begleitenden Elementen alle Konsistenzen von weich über bissfest bis knusprig und alle Aromen von dezent bis kräftig, von säuerlich bis süßlich, von mild bis pikant ab. Das Eifeler Reh wird ganz ohne Brimborium begleitet mit winzigen Pfifferlingen, etwas Kompott von Nashi-Birne, Spitzkohl, Püree von der Yamswurzel, einem Topfen-Serviettenkloß und intensivem, dezent mit Purple Curry aromatisiertem Jus.“

Dass im Saarland nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Jérôme Pourchère vom „GästeHaus Erfort“ in Saarbrücken als „Oberkellner des Jahres“. Aus der Laudatio: „Er prägt das Ambiente mit französischem Charme und Akzent. Mit enormer Präsenz leitet er den äußerst angenehmen Service; er ist der Psychologe im Saal, der seine Augen überall hat und ein untrügliches Gespür dafür entwickelt, wie viel Nähe oder Distanz an jedem einzelnen Tisch gefragt ist. Und als ob das nicht genügen würde, fungiert er auch als Sommelier und verwendet viel Sorgfalt darauf, Geschmack und Stimmung der Gäste zu erkunden.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt elf Restaurants im Saarland. Zehn Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafft auf Anhieb der aus dem „Forsthaus Neuhaus“ in Riegelsberg gekommene Marokkaner Khalid Arabe am neuen Herd im „L’Arganier im Handelshof“ in Saarbrücken dank seiner „gewürzbetonten Küche“.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe bewertet der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwei Restaurants niedriger, darunter das „Kunz“ in St. Wendel. Es bekam nur noch 15 statt 16 Punkte, weil manche Gerichte „très classique waren“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau im Saarland

19,5 Punkte
GästeHaus Erfort in Saarbrücken

19 Punkte
Schloss Berg in Perl-Nennig

17 Punkte
Le Noir* in Saarbrücken

2

16 Punkte
Hämmerle’s in Blieskastel

15 Punkte
Kunz*** in St. Wendel

14 Punkte
Hashimoto und L’Arganier im Handelshof**, Schlachthof und Schlossgarten in Saarbrücken

13 Punkte
Landgasthof Paulus in Nonnweiler

*Aufsteiger **Newcomer ***Absteiger

 

 

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

GM Saarland: Klaus Erfort 0,5 Punkte vor Christian Bau

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau verteidigt Klaus Erfort vom „GästeHaus Erfort“ in Saarbrücken, weil er „den Produkten das Maximum an Wohlgeschmack entlockt, die Aromen förmlich herauskitzelt und die Geschmackspapillen in einen Freudentaumel versetzt“. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 schwärmen die Tester weiter: „Es gibt in Deutschland nur wenige Orte, an denen man sich dem kulinarischen Himmel so nahe fühlen kann wie hier. Erforts Kreationen sind optisch ebenso hinreißend wie am Gaumen und bewegen sich immer auf der Höhe der Zeit, ohne dem Modischen zu verfallen. Gänsestopfleber servierte er heuer mit roh marinierten Eismeergarnelen, Limonenöl und Ingwergelee: Die ungewöhnliche Kombination erwies sich als perfekt. Seinen ‚Gemüseacker‘, ein apartes Stillleben aus Farben, Formen und Geschmäckern, zieren ein paar Happen bretonischen Hummer, Olivenkrokant und die fruchtige Intensität einer Zitronenmarmelade.“ Auch Klaus Erfort schneidet mit CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche

Für solche Kreationen bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, wieder 19,5 von 20 möglichen Punkten. Diese Weltklasse-Note haben nur noch 3 andere Köche in Deutschland.

Ihm folgt wie bisher Christian Bau vom „Schloss Berg“ in Perl-Nennig mit 19 Punkten, dessen „überperfektionierte Teller meist wie nach Lehrbuch auf dem Reißbrett entworfen und daher oft seelenlos wirken, aber stets höchst kreativ und makellos zubereitet sind“. Er „kann aber manchmal tatsächlich auch beschwingt und fast schon entspannt kochen. Die Langustinen, die roh, gegrillt und als gebackene Kugel auf dem Teller lagen, gaben mit grünem Spargel, Radieschenscheiben und einer mit Soja raffiniert aromatisierten Hollandaise ein Gericht zum Tellerschlecken ab. Fast so schön das mit Sanchopfeffer bestreute Eifeler Reh mit knackigem Spitzkohl (als gefüllte Roulade) und einem lockeren Topfen-Serviettenkloß; lediglich das Gel von Japanischem Kirschblütenessig fanden wir überflüssig.“ Auch Christian Bau arbeitet mit CHROMA type 301 Kochmesser – Design F.A. Porsche

16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreichen wieder
• Cliff Hämmerle im „Barrique“ in Blieskastel („munter kombiniert er Hummer mit Muskatkürbis und kleinen Bällchen von sehr mildem Ziegenfrischkäse, der hervorragend mit dem Geschmack des Krustentiers harmonierte und für aromatische Tiefe sorgte“).

• Peter Wirbel und Jens Jakob vom „Le Noir“ in Saarbrücken („originell fanden wir die Interpretation der Salade Niçoise: scharf angebratener, innen roher Thunfisch war mit Tomatengelee, schwarzen Olivenschnitzen, mit Avocadocreme gefüllten Zucchiniröllchen, Wachteleiern, grünen Bohnen, luftigem Kartoffelschaum, etwas Salat und Knoblauch-Croûtons arrangiert“),

• Alexander Kunz vom „Restaurant Kunz“ in St. Wendel („sehr mediterran der saftige Loup de mer mit knuspriger Haut, streifig geschnittenen Kapernäpfeln und einer ebenso beschwingten wie geschmacksintensiven Olivenöl-Limonen- Nage“).

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 12 Restaurants im Saarland. 11 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe bewertet der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau drei saarländische Restaurants niedriger: Schlachthof und Schlossgarten in Saarbrücken sanken von 15 auf 14 Punkte, die Rützelerie Geiss in Kirkel rutschte von 13 auf 12 ab.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau im Saarland

19,5 Punkte
GästeHaus Erfort in Saarbrücken

19 Punkte
Schloss Berg in Perl-Nennig

16 Punkte
Hämmerle’s in Blieskastel Le Noir in Saarbrücken Kunz in St. Wendel

15 Punkte
Villa Fayence in Wallerfangen

14 Punkte
Hashimoto und Kuntze’s Handelshof, Schlachthof* und Schlossgarten* in Saarbrücken

13 Punkte
Landgasthof Paulus in Nonnweiler

*Absteiger im Vergleich zum Vorjahr

 

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

17. Europäische Woche des Geschmacks

„Hoppla, jetzt geht’s ab!“ –
die 17. Europäische Woche des Geschmacks macht Appetit auf Nummer 18

Geschmack ist keine Frage des Standorts, Geschmack geht überall! So nutzten 2011 wieder Gastronomiebetriebe aus dem ganzen Land die Gelegenheit und offerierten ihren Stammgästen und den an der unverfälschten Zubereitung interessierten Neukunden in der „Woche des Geschmacks“ neben Gewohntem ein gesundes Menü mit frischen Produkten aus der jeweiligen Region.

Zur 17. Auflage der von World-Toques*Euro-Toques europaweit koordinierten „Woche des Geschmacks“ waren viele Gastronomiebetriebe eingeladen. Neben Restaurants und Gasthöfen erhielten Großküchen, Kantinen und Mensen sowie Küchen von Kliniken und Kasernen die kostenlose Möglichkeit, teilzunehmen. Was diese ebenso rege nutzten wie die qualitätsbewussten Gäste. „Plötzlich dachten wir: Hoppla, jetzt geht’s ab!“, beschreibt Markus Kunz aus Berlin stellvertretend für viele den Besuch der Gäste und den gelungenen Versuch, mit dem Berliner Restaurant s…cultur an der europaweiten Aktion der Organisation Euro-Toques den Stamm- und Neu-Gästen einen weiteren Anreiz der chemiefreien Ernährung zu schaffen.

Wie Kunz erging es den meisten Küchenchefs: Er habe nur positive Resonanz erlebt, „jeder Gast, der hier rausging und sagte, das sei ein richtig gutes Essen gewesen, war ein Erfolg für uns und für die Aktion!“

Für Ernst-Ulrich W. Schassberger, den Präsidenten von Euro-Toques Europa, ist die seit nunmehr 17 Jahren etablierte von ihm ins Leben gerufene Aktion rund um den Geschmacksinn Teil der Verantwortung, die World-Toques*Euro-Toques als Wahrer nationaler kulinarischer Tradition trage. So steht bei der „Woche des Geschmacks“ der Genuss ohne Chemie und ohne Qualitätsverlust ganz oben auf der Karte der Ziele.

Da Großverpfleger und Gastronomen kostenfrei teilnehmen können, selbst wenn sie nicht das Zertifikat von Euro-Toques tragen, hat Markus Kunz mit seiner s…cultur „sofort zugeschlagen, als ich das Angebot auf der Internetseite von Euro-Toques gesehen habe“. Er dachte sich ein spezielles Fünf-Gang-Menü aus und stimmte, trotz der Belastung durch die Teilnahme am Rioja-Gourmet-Cup, mit Einsatz und Werbung die Stammkundschaft sowie potenzielle Neukunden auf die „Woche des Geschmacks“ ein.

Der Erfolg gab ihm recht, seine Stammkunden ließen ihn nicht im Stich. Zudem tauchten in Berlin-Neukölln, wo das s…cultur in der Erkstraße beheimatet ist, überraschend viele neue Gesichter, vorwiegend aus der hippen Künstlerszene, wie es Kunz sagt, auf. „Es gab keine einzige negative Resonanz“, resümiert Markus Kunz stolz – und wie ihm erging es fast allen Gastronomiebetrieben in der „Woche des Geschmacks“.

Nur Heinz Buschkowsky, der medienbekannte streitbare Bezirksbürgermeister des sozialen Brennpunktes Neukölln, habe sich das spezielle Menü nicht gegönnt, obwohl sein Amtssitz direkt gegenüber dem Restaurant liegt und Buschkowsky regelmäßig im s…cultur verkehrt. Kunz lacht und verrät ein kleines, in Neuköllner Kreisen längst nicht mehr geheimes Geheimnis: „Der kommt nur, wenn’s Buletten gibt…“.

Dass der mächtige Bezirksbürgermeister Großes versäumte, werden ihm Kunz und seine Mitarbeiter sicher noch mitteilen. Buschowsky wird zuhören, schließlich ist das s…cultur als Tochterunternehmer der Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) für Volksvertreter doppelt interessant: Elf Mitarbeiter, von denen acht trotz eines Handicaps einen Beruf in der Gastronomie erlernt haben, haben in der Erkstraße die Chance, mehr als nur Tütensuppe zu produzieren. Vor allem bei besonderen Anlässen wie der „Woche des Geschmacks“ könnten sie zeigen, was sie können – das s…cultur und die seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten bewährte Aktion von World-Toques*Euro-Toques werden so zum Sprungbrett für höhere Aufgaben in der Gastronomie.

Bezirksbürgermeister Buschowsky kann, Bulette hin, Frikadelle oder Fleischküchle her, in der „Woche des Geschmacks“ im kommenden Jahr immer noch auf den Geschmack kommen. Wenn es im Herbst 2012 (15. bis 21. Oktober) heißt, Gerichte anzubieten, die ausschließlich aus Produkten der Region zubereitet werden, möchte Markus Kunz wieder dabei sein und in seiner Küche das „Menü des Geschmacks“ zaubern, dessen Gänge die fünf Geschmacksrichtungen enthalten.

„Unglaublich“, hätten die Gäste während und außerhalb der „Woche des Geschmacks“ in diesem Jahr lobend gesagt, wenn sie sein Lokal Richtung Rathaus verließen.

„Unglaublich“ – das sollen auch 2012 alle sagen, vor allem, wenn sie Schüler, Studenten oder Auszubildende sind, da diese das Menü zu stark reduziertem Preis genießen sollen.
Unglaublich, dass man Essen mit Geschmack zubereiten kann, das hoch in der Qualität und dennoch günstig im Preis ist.

www.wochedesgeschmacks.de

Weingut Fitz-Ritter beim Kulinarischen Sommerzauber

„Am kommenden Sonntag, den 10. Juli 2011 feiern wir mit Michelin Sternekoch Martin Scharff den „Kulinarischen Sommerzauber“ in seinem Restaurant und Garten.“

Der Anlass: 20 Jahre Jeunes Restaurateurs d’Europe und 10 Jahre Wartenberger Mühle.

Es verwöhnen Sie die JRE-Köche:
■ Alexander Kunz, Restaurant Kunz, St. Wendel, Saarland
■ Christian F. Grainer, Christians Restaurant, Kirchdorf, Bayern
■ Franz Feckl, Landhaus Feckl, Ehningen, Württemberg
■ Achim Schwekendiek, Schlosshotel Münchhausen, Aerzen, Niedersachsen
■ Thomas Merkle, Merkles Restaurant, Endingen am Kaiserstuhl, Baden
■ Martin Scharff, Land-Art-Hotel Wartenberger Mühle, Wartenberg-Rohrbach, Pfalz

Wir präsentieren gemeinsam mit fünf renommierten Winzerkollegen aus ganz Deutschland unsere Weine. Walking Acts und Livemusik von z.B. „Favari“ sorgen für ein unvergessliches Genusserlebnis für alle Sinne. Reservieren Sie rechtzeitig, die Karten sind limitiert!

„All inclusive Sommerzauber“ pro Person € 129,00
Infos und Reservierung direkt in der Wartenberger Mühle. Tel: 06302 92340.

Johann Fitz
Weingut Fitz-Ritter & Sektkellerei Fitz KG
Weinstraße Nord 51
67098 Bad Dürkheim
Tel: 06322 5389
Web:
www.fitz-ritter.de

Peter Nöthel

Euro-Toques drei Sternekoch beim Aldiana-Gourmet-Gipfel dabei –
Peter Nöthel vom „Hummerstübchen“ Düsseldorf in der Jubiläums-Brigade

Nur sieben auserwählte Spitzenköche werden vom 26. Juni bis 3. Juli beim Gourmet-Gipfel im Aldiana Alcaidesa (an der Costa del Sol) hinter dem Herd für ein kulinarisches Feuerwerk sorgen. Und darunter auch der Euro-Toques-drei Sternekoch und Inhaber des „Hummerstübchen“ (ausgezeichnet mit gleich zwei Michelin-Macarons und drei Euro-Toques Sternen), Peter Nöthel. Zudem wird es ein ganz spezielles Event, feiert doch der „Gourmet Gipfel“ seinen 10. Geburtstag.

Peter Nöthel muss man eigentlich nicht mehr vorstellen, denn seit über 25 Jahren ist er fester Bestandteil der Meisterkochszenerie. Der gebürtige Göttinger kam herum, und ist seit 1988 im Hotel Fischerhaus und dem angegliederten Hummerstübchen. Inzwischen ist der 50-jährige Nöthel Inhaber des Betriebes, und hat etliche Auszeichnungen überreicht bekommen, die sein Standing über die Jahre vergrößert haben. Darüber verliert er kaum Worte, Nöthel ist das „geborene“ Understatement, und so beschreiben denn auch Experten und Gastro-Kritiker seine Küche wie folgt: „Ohne Firlefanz – an Spitzenqualität orientiert!“

Neben Nöthel werden im Küchenteam auch Harald Wohlfahrt, Kolja Kleeberg, Jörg Sackmann, Alexander Kunz und Lutz Niemann für genussvolle Menüs sorgen – und all ihre Erfahrungen und ihr Können aufbieten. Dass mit Nöthel ein Euro-Toques- drei Sternekoch mit dreifacher Auszeichnung dabei ist, bestätigt auch Euro-Toques aus Kaisersbach. Dazu Präsident Ernst-Ulrich W. Schassberger: „Peter Nöthel ist ein Großer seiner Zunft. Dass er im besten Team beim Gourmet Gipfel Aldiana kochen wird, bestätigt seine, aber auch unsere Philosophie der unverfälschten Küche. Wie schon oft erwähnt, wahre Kochkunst liegt in der Einfachheit…“

www.eurotoques.org

Aldiana: „Gourmet Gipfel“ feiert den zehnten Geburtstag

Sechs Sterneköche zaubern hinter dem Herd – Deutschlands führende Weinexpertin als „Special Guest“ – Showprogramm der Extraklasse

Der „Gourmet Gipfel“, kulinarischer Höhepunkt im Aldiana Jahr, feiert 2011 seinen zehnten Geburtstag. Vom 26. Juni bis zum 3. Juli 2011 wird im Aldiana Alcaidesa an der Costa del Sol ein Feuerwerk der Kochkunst gezündet.

Sechs Meister der Gourmetküche – Harald Wohlfahrt (3 Michelin-Sterne) von der „Schwarzwaldstube“ im Hotel Traube Tonbach, Kolja Kleeberg (1 Michelin-Stern) vom Restaurant „VAU“ in Berlin, Jörg Sackmann (1 Michelin-Stern) vom Restaurant „Schlossberg“ in Baiersbronn, Peter Nöthel (2 Michelin-Sterne) vom „Hummer­stübchen“ in Düsseldorf, Alexander Kunz (1 Michelin-Stern) vom „Restaurant Kunz“ in St. Wendel und Lutz Niemann (1 Michelin-Stern) vom Gourmet-Restaurant „Orangerie“ im Maritim Seehotel am Timmendorfer Strand – kitzeln den Gaumen der Gäste mit den raffiniertesten Gerichten.

Weiterer Höhepunkt ist „Special Guest“ Natalie Lumpp, Deutschlands führende Weinexpertin. Als Sommelier arbeitete sie in renommierten badischen Spitzen­betrieben, angefangen bei der Traube Tonbach über das Hotel Bareiss bis hin zum Schlosshotel Bühlerhöhe. Heute ist Lumpp als freiberufliche Weinberaterin tätig. Beim „Aldiana Gourmet Gipfel“ wird sie die Gäste an ihrer Leidenschaft für die edlen Tropfen teilhaben lassen und sie mit viel Witz und Charme in die Geheimnisse der Weinwelt einführen.

Jeder Tag des „Gourmet Gipfels“ steht unter einem besonderen Motto und bietet neben den lukullischen Genüssen ein spektakuläres Unterhaltungsprogramm: So wirbeln beispielsweise beim „5-Gang-Dinner der Superlative – mit Palazzo“ Akrobaten, Tänzer und Sänger über die Wasserbühne. Bezaubernde Balladen, atemberaubende Körperbeherrschung und verführerische Revue-Einlagen – das Publikum darf sich auf eine unvergessliche Show freuen.

Wer bei der Geburtstagsfeier des Gourmet Gipfels dabei sein will, sollte möglichst früh den Aldiana Urlaub buchen, da die Nachfrage groß ist. Inklusive Flug und Event-Teilnahme beträgt der Preis pro Person im Doppelzimmer ab 1.513 Euro.

Programm des „Aldiana Gourmet Gipfels“ im Überblick:
Interview der sechs Sterneköche an der Poolbar 27. Juni 2011
Gartenparty im La Vista 28. Juni 2011
Viva Aldiana 29. Juni 2011
5-Gang-Dinner der Superlative – mit Palazzo 30. Juni 2011
Viva Andalusien 01. Juli 2011
Mediterraner Gala-Abend 02. Juli 2011

www.gourmet-report.de/goto/aldiana

Ergebnisse Hochwald Gourmet-Marathon

Marco Diehl und Anke Reppermund gewinnen Hochwald Gourmet-Marathon +++ Bernhard Glasow und Nicole Woysch sind Schnellste über Halbmarathon-Distanz +++ 1.822 Teilnehmer am Start +++

Eine 42,195 Kilometer lange Genuss-Reise – das ist der Hochwald Gourmet-Marathon in Saarbrücken, der zum ersten Mal ausgetragen wurde. Pünktlich um 10 Uhr gingen insgesamt 1.822 Läuferinnen und Läufer auf die vier angebotenen Wegstrecken. Der Hochwald Gourmet-Marathon führte die Läuferschar an den attraktivsten Stellen der Landeshauptstadt vorbei. Weiterhin wurden auf der Strecke außergewöhnliche Verpflegungsstellen angeboten – das macht die deutschlandweite Einzigartigkeit dieses Marathons aus. So wurden die Jogger, außer mit der gängigen Sportler-Verpflegung à la Banane nebst Müsliriegel, auch mit exquisiten kulinarischen Appetithappen versorgt. Glücklicher Sieger auf der klassischen Marathon-Distanz war bei den Herren Marco Diehl – für die vier Runden à 10,55 Kilometer brauchte er 2:38.28. Mit einer Zeit von 2:40.02 belegte Stefan Gaub Platz zwei und Fabrice Ribsky kam mit 2:55.24 auf den dritten Rang. Bei den Frauen siegte Anke Reppermund mit einer Zeit von 3:25.09, gefolgt von Viviane Baecker in 3:36.47 und Bettina Kawerau in einer Zeit von 3:48.37. Auf der Halbmarathon-Distanz behielt bei den Herren Dr. Bernhard Glasow in 1:16.27 die Oberhand. Dicht gefolgt von dem Franzosen Philippe Babé, der für die zwei Runden 1:16.53 benötigte. Jörg Maring sicherte sich mit 1:20.58 den dritten Platz. Bei den Frauen durchquerte Nicole Woysch in 1:24.49 als Erste die Ziellinie. Hinter ihr folgte Marion Stras in 1:29.45 und Katharina Rausch mit einer Laufzeit von 1:35.19.

Im Rahmen des Langstreckenlaufs wurde auch die 1. Deutsche Meisterschaft der Köche und Gastronomen ausgetragen. Auf der Halbmarathon-Distanz wurde in dieser Sonderwertung Deutschlands schnellster Koch oder Gastronom gekürt. Deutscher Meister darf sich ab sofort Karl-Emil Kunz nennen. Der Sterne-Koch vom Restaurant „Zur Krone“ in Herxheim-Hayna bewältigte die 21,09 Kilometer in einer Zeit von 1:22.09. Die Silber-Medaille ging mit 1:39.19 an Hans-Bernd Schumacher und Bertram Keiling von der Espresso-Bar Segafredo in Saarlouis holte sich mit 1:40.17 noch Bronze. Der kulinarische Berater des Hochwald Gourmet-Marathons und bei der Zusammenstellung der Leckerbissen bei den Verpflegungsstellen federführende Spitzen-Koch Cliff Hämmerle aus Blieskastel blieb mit 1:42.27 nur der undankbare vierte Platz.

 

Beim Staffel-Marathon sicherte sich das Vierer-Herren-Team AP Geparden in 2:53.56 den Platz ganz oben auf dem Treppchen. Bei diesem Wettbewerb teilte sich eine Gruppe von vier Läufern die Wegstrecke, wobei jedes Team-Mitglied 10,55 Kilometer zurücklegen musste. Bei den Frauen konnte sich das Team 1 vom SV schlau.com Saar 05 Saarbrücken in 2:52.47 durchsetzen, im Mixed-Wettbewerb das Team 3 der Bisttal-Runners in 3:02.47. Beim Hochwald Gourmet-Marathon wurde für Laufeinsteiger ferner ein Mini-Marathon von 4,2 Kilometern angeboten. Hierbei gab es jedoch keine Zeitmessung, es ging lediglich um den Spaß an der Bewegung und um die einmalige Symbiose aus Laufen und Kulinarik zu erleben.

Pfälzer Sternekoch Kuntz gewinnt Meisterschaft der Köche, Saarländer Hämmerle auf Platz 3

Eine deutschlandweite Premiere gab es beim Hochwald Gourmet Marathon in Saarbrücken: Die ersten internationalen deutschen Meisterschaften der Köche und Gastronomen über die Halbmarathon-Distanz. Sieger unter den 11 Köchen aus vier Nationen wurde der Pfälzer Sternekoch Karl-Emil Kuntz. In seinem Restaurant „Zur Krone“ in Herxheim bei Landau verwöhnt er regelmäßig pfälzische Politprominenz oder die Fußball-Profis des 1.FC Kaiserslautern, in seiner Freizeit ist er passionierter Langstreckenläufer. In 1 h 22 Minuten und 9 Sekunden siegte der 52jährige souverän vor Hans-Bernd Schumacher, Koch im Marienhaus Krankenhaus Saarlouis und Cliff Hämmerle aus Blieskastel. Hämmerle, der beim Hochwald Gourmet Marathon auch als kulinarischer Berater tätig ist, lief in 1 h 42 Minuten und 27 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit und sorgte zudem mit seinem Team für kulinarische Leckerbissen im Ziel. Auf den Plätzen vier und fünf folgten Köche aus England und Frankreich.

„Wir sind mit der Premieren-Veranstaltung sehr zufrieden. Beim Marathon lief alles reibungslos und auch der Gourmet-Markt wurde über die zwei Tage hinweg fantastisch angenommen. So freuen wir uns auf die zweite Auflage des Hochwald Gourmet-Marathons im nächsten Jahr“, sagt Ralf Niedermeier, der Geschäftsführer der ausrichtenden Agentur niedermeier+ Marketing PR Events GmbH. Denn beim heutigen Hochwald Gourmet-Marathon kamen sowohl die Sportler, als auch die Zuschauer und alle Gourmetfreunde auf ihre Kosten. Auf dem Tbilisser-Platz herrschte fortwährend rege Betriebsamkeit – zum Gourmet-Markt kamen über die zwei Tage verteilt rund 30.000 Besucher. Und neben einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit Interviews, Live-Musik und Koch-Shows nutzten die Besucher hier obendrein die Gelegenheit, bei den verschiedenen Anbietern kulinarischer Köstlichkeiten nach Herzenslust zu schlemmen.

 

Marathon

Herren Frauen

1. Marco Diehl in 2:38.28 1. Anke Reppermund in 3:25.09

2. Stefan Gaub in 2:40.02 2. Viviane Baecker in 3:36.47

3. Fabrice Ribsky in 2:55. 24 3. Bettina Kawerau in 3:48.37

 

 

Halb-Marathon

Herren Frauen

1. Dr. Bernhard Glasow in 1:16.27 1. Nicole Woysch in 1:24.49

2. Philippe Babé in 1:16.53 2. Marion Stras in 1:29.45

3. Jörg Maring in 1:20.58 3. Katharina Rausch in 1:35.19

 

 

1. Deutsche Meisterschaft der Köche und Gastronomen

 

Herren Frauen

1. Karl-Emil Kunz in 1:22.09 1. Alexandra Filipov in 2:03.05

2. Hans-Bernd Schumacher in 1:39.19 2. Nadin Keil in 2:05.56

3. Bertram Keiling in 1:40.17

 

 

Staffel-Marathon für Vierer-Teams

Herren:

1. AP Geparden in 2:53.56

(Sven Reichert, Vincent Reichert, Yannic Lenthe, Marius Bohn)

2. LT TV Rußhütte-Saarbrücken in 3:03.51

3. 1.FC Kaiserslautern, Team 4 in 3:10.30

 

Frauen:

1. SV schlau.com Saar 05 Saarbrücken, Team 1 in 2:52.47

(Sabine Busch, Heike Brücker-Boghossian, Karen aus der Fünten, Gabriele Duchstein)

2. SV schlau.com Saar 05 Saarbrücken, Team 2 in 3:13.17

3. 1.FC Kaiserslautern, Team 2 in 3:34.17

 

Mixed:

1. Bisttal-Runners, Team 3 in 3:02.47

( Sabine Rech, Barbara Ahrweiler-Minn, Frank Villmen, Martin Heckmann)

2. Saarhopper in 3:15.02

3. AP-Lehrer in 3:19.28

Weitere Infos unter www.gourmet-marathon.de 

Aldiana Gourmet Gipfel 2010

Aldiana Gourmet Gipfel 2010
Das Festival der Meisterköche – noch wenige Plätze frei

Nur noch wenige Wochen bis zum kulinarischen Höhepunkt bei Aldiana: Vom 6. bis zum 13. Juni 2010 verwöhnen sechs deutsche Sterneköche beim Gourmet Gipfel die Gäste des Aldiana Alcaidesa an der Costa del Sol. Wer miterleben möchte, wie sich Peter Nöthel, Harald Wohlfahrt, Jörg Sackmann, Kolja Kleeberg, Lutz Niemann und Alexander Kunz mit ihren Kreationen gegenseitig überbieten, sollte sich schnellstmöglich die Teilnahme sichern. Noch sind einige Zimmer im Aldiana Alcaidesa verfügbar. Der einwöchige Aufenthalt zum Zeitpunkt des Gourmet Gipfels 2010 ist mit All Inclusive und Flug ab 1.388 Euro pro Person buchbar.

Den Auftakt des Gipfeltreffens macht das Gourmetfestival „La Vista“ am 8. Juni. Hier werden die Gäste entlang einer Buffetmeile von allen sechs Küchenchefs gleichzeitig bekocht. Das stilvoll illuminierte Show-Dessert-Buffet wird anschließend zum Gaumen- und Augenschmaus.

Am 9. Juni laden spanische Sterneköche bei einer „Fiesta España en la Plaza“ zur Verköstigung der traditionellen Spezialitäten des Landes ein. Auf der Speisekarte stehen unter anderem Tapasvariationen, Carpier-Lachs, iberischer Schinken und gegrilltes Ibérico-Schwein. Für noch mehr spanisches Flair sorgt ein temperamentvolles Flamenco-Ensemble.

Beim „Gourmet-Varieté unterm Sternenhimmel“ am 10. Juni genießen die Aldiana Gäste neben einem Sechs-Gang-Gourmet-Menü das Programm des Show-Ensembles Palazzo auf der mitten im Pool aufgebauten Wasserbühne.

Am 11. Juni fällt auch im Aldiana Alcaidesa der Startschuss zum sportlichen Großereignis des Jahres, der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Die WM-Eröffnungsparty mit südafrikanischem Buffet bietet neben der Live-Übertragung des Eröffnungsspiels auch kulinarische Einblicke in die Küche des Gastgeberlandes. Zuvor lernen Hobbyköche in der Perfect Meat Academy alles Wissenswerte über die verschiedenen Fleischsorten und deren Zubereitung.

Aldiana ist Clubanbieter im Premium-Segment mit hochwertig ausgestatteten Clubhotels in beliebten Reisezielen. Neben dem umfangreichen All Inclusive Programm bietet Aldiana seinen Gästen im „Urlaub unter Freunden“ vielseitige Sport- und Wellness-Angebote, Events mit prominenten Partnern sowie Gastronomie und Servicequalität auf höchstem Niveau. Weitere Informationen unter Aldiana