Tipps für das perfekte Steak

Kurzgebratenes zum Fest

Kurzgebratenes für das Weihnachtsmenü ist ein ganz
besonderer Genuss. Dabei gehen die Meinungen über das perfekte Steak
auseinander. Besonders beliebt ist ein halb durchgegartes Steak
(medium), das innen butterweich und zart rosa ist und außen eine
Kruste hat. Manche mögen es lieber blutig (rare), andere nur komplett
durchgegart (well done).

Ein Steak auf den Punkt zu bringen ist keine Kunst. Es müssen nur
ein paar Dinge beachtet werden. So sollte das Fleisch Zimmertemperatur
haben, wenn es in die Pfanne kommt. Ansonsten würde es an der
Oberfläche überhitzen und austrocknen, bevor es im Kern heiß genug
ist. Daher ist es wichtig, das Fleisch mindestens 30 Minuten vor dem
Braten aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Nun wird ein raffiniertes Öl wie Rapsöl oder Butterschmalz in einer
gusseisernen Pfanne erhitzt. Das Fett muss heiß sein, damit sich eine
Kruste und Röstaromen bilden können und die kurze Bratzeit zum Garen
ausreicht. Das Steak wird mit einem Küchentuch trocken getupft und in
der Pfanne von beiden Seiten scharf angebraten. Beim Wenden sollten
Sie nicht mit der Gabel einstechen, damit kein Fleischsaft verloren
geht. Nach wenigen Minuten ist das Fleisch fertig, wobei die Bratdauer
je nach Art, Größe und Dicke des Stücks variiert. Anschließend
kommt das Fleisch für 5 bis 10 Minuten bei 150 bis 160 Grad in den
vorgeheizten Backofen. So bleibt der Saft erhalten, und es gart noch
etwas nach. Erst kurz vor dem Servieren wird das Steak gewürzt. Denn
beim Braten würde der Pfeffer verbrennen und das Salz dem Fleisch
Wasser entziehen.

Nur wenn die Fleischqualität stimmt, kann ein Steak wirklich
überzeugen. Lassen Sie sich beim Metzger beraten. Das Fleisch sollte
von feinen weißen Fettadern durchzogen sein, damit es saftig und
aromatisch ist. Schweinefleisch muss frisch sein, während Rindfleisch
für zwei bis vier Wochen abgehangen sein sollte. Außerdem ist nicht
jedes Fleisch zum Kurzbraten geeignet. Beim Rind sind Stücke aus
Roastbeef, Filet oder Hüftfleisch zu empfehlen. Filet, Keule und
Rückenkotelett sind beim Lamm mögliche Teile, während beim Schwein
Kotelett, Schnitzel, Nacken und Filet bevorzugt werden.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Stegt flæsk med persillesovs

Dänische Verbraucher küren in einer Abstimmung des Landwirtschaftsministeriums das traditionelle Gericht „Stegt flæsk med persillesovs“ zu Dänemarks Nationalgericht

Dänemarks „neues“ Nationalgericht ist ein alter Klassiker: In einer jetzt abgeschlossenen Abstimmung des dänischen Landwirtschaftsministeriums entschied sich eine klare Mehrheit der teilnehmenden Dänen für ein Stück nationaler Hausmannskost als ihr Lieblingsgericht: Rund 28.000 von insgesamt 60.000 TeilnehmerInnen kürten „Stegt flæsk med persillesovs“ zu ihrem persönlichen Favoriten. Grundlage für Dänemarks Nationalgericht ist Schweinebrust mit Kruste, die in Scheiben geschnitten und wahlweise mit Salz- oder Pellkartoffeln und Petersiliensoße zubereitet wird.

„Stegt flæsk“ erlebte seine größte Zeit in den 1970er- und 80er Jahren, als das Nationalgericht in der Regel wöchentlich auf den dänischen Tisch kam. Der populäre Schlager des Duos Jimmi und Rene setzte „Stegt flæsk med persillesovs“ Ende der 80er ein musikalisches Denkmal. Auch heute noch steht das Nationalgericht besonders in Restaurants und Kros auf dem Land noch oft auf der Speisekarte. Dass Dänemarks Nationalgericht weder den Trend der Neuen Nordischen Küche spiegelt noch bio ist, stört den dänischen Landwirtschaftsminister Dan Jørgensen nicht: „Bei dieser Abstimmung ging es nicht um den erhobenen Zeigefinger und darum, dass wir drei Mal am Tag Rohkost essen sollten. Wir wollten vielmehr aufzeigen, dass sich Qualitätszutaten, lokale Traditionen und Gesundheit ohne Probleme kombinieren lassen“.
Auf Platz zwei der Abstimmung zu Dänemarks Nationalgericht landete der auch international bekannte Klassiker Smørrebrød – eine Scheibe Schwarzbrot, die mit kreativer Vielfalt von Käse, Fleisch, Fisch, Gemüse und anderen Zutaten großzügig belegt werden kann.

Insgesamt besuchten 175.000 User die eigens vom dänischen Landwirtschaftsministerium eingerichtete Website danskernesmad.dk. Weitere Informationen: www.visitdenmark.de/de/daenemark/gebratener-schweinebauch-auf-daenische-art-stegt-flaesk-med-persillesauce

Frank Oerthle

SWISS serviert Spezialitäten aus dem Tessin

Im Frühjahr verwöhnt SWISS ihre Gäste der Business und First Class auf Langstreckenflügen mit Menükreationen von Frank Oerthle, Chef im Restaurant Galerie Arté al Lago in Lugano. Zu den Menüs werden Wein- und Käsespezialitäten aus dem Kanton Tessin serviert.

Bis Ende Mai hält die so genannte Sonnenstube der Schweiz, das Tessin, Einzug an Bord der Business und First Class auf den SWISS Langstreckenflügen ab der Schweiz sowie auf ausgewählten Rückflügen. Frank Oerthle hat in Kooperation mit SWISS eine innovative Menü-Auswahl kreiert, die kulinarischen Hochgenuss über den Wolken bietet. Der Chef des Restaurants Galerie Arté al Lago des Grand Hotels Villa Castagnola ist mit 16 Gault Millau Punkten ausgezeichnet.

Gästen der Business Class werden unter anderem eine San Pietro-Rohschinkenroulade mit Schnittlauch-Ricotta-Füllung, ein Rindsfilet mit Haselnusskruste an einer Maggiapfeffersauce sowie eine Rhabarbercreme mit Erdbeermousse und Szechuanpfeffer geboten. Den Gästen der First Class serviert die SWISS Crew beispielsweise Hummer-Kokosnuss-Bällchen mit Muschel-Tintenfisch-Salat und Lammrücken mit Taggia-Oliven-Kruste. In beiden Klassen wird regionaler Käse mit „Ticino Mutschli“ oder „Formaggini di Capra“ offeriert. Die Weinauswahl aus der Region umfasst neben Tessiner Weißweinen, etwa einem Chiar di Luna Bianco di Merlot oder Vinattieri Bianco del Ticino DOC, auch lokale Rotweine wie dem Pra‘ Rosso Ticino DOC oder dem Casimiro Svizzera Italiana IGT.

SWISS

Kochen mit Martina und Moritz

Bayerische Küche: bürgerlich und fein
In aller Welt hat die bayrische Küche einen guten Ruf, viele träumen vom Schweinsbraten mit seiner krachend knusprigen Kruste. In ihrer neuen Reihe „Regionale Länderküche“ zeigen die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz, wie er ganz sicher gelingt. Dazu servieren sie einen lockeren Breznknödel, der das klare, duftende Bratensaftl aufnehmen kann – und verraten noch, wie aus dem, was übrig bleibt, eine pfiffige Vorspeise wird. Und zum Dessert gibt es den wahrhaft königlichen Prinzregentenpudding. Lauter Leibgerichte aus der bayrischen Küche, aber neu interpretiert, leichter, pfiffiger und bekömmlicher als bisher. Und dazu die entsprechenden Getränke – Weine aus der Pfalz oder Südtirol, die ja lange zu Bayern gehörten, oder auch ein süffiges Bier.

WDR Fernsehen, Samstag, 14. Januar 2012, 17.20 – 17.50 Uhr

POLETTOS Kochschule

Bei Spitzenköchin Cornelia Poletto und ihrem Assistenten Dennis Wilms dreht sich in dieser Sendung alles um die Gurke! Die Schmorgurke wird zur attraktiven Beilage für saftige Schweinefilets mit einer Kruste aus Meerrettich und Senf. Aus einer gewöhnlichen Salatgurke wird ganz nebenbei als Appetitanreger ein frischer „Gurken-Shooter“ mit Krabben. Angerichtet in nur 30 Minuten, ein schnelles, unkompliziertes und schmackhaftes Rezept für jeden Tag.

NDR, Sonntag, 15.01., 16:30 – 17:00 Uhr

Rezept: Roastbeef

Roastbeef mit grüner Olivenkruste

Zubereitungszeit: ca. 3 Stunden
Zutaten für 4 Personen:

800 g Roastbeef ohne Fettdeckel (einige Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen)
Salz
2 EL einfaches Olivenöl (raffiniert, zum Anbraten)
3 EL bestes Olivenöl
Pfeffer aus der Mühle
1 Zweig Rosmarin
einige Zweige Thymian
3 Knoblauchzehen
400 g Cherry-Strauchtomaten
1 TL Dijonsenf
Fleur de sel

Für die Olivenkruste:

100 g Toastbrot (ohne Rinde)
5 Zweige glatte Petersilie
3 Zweige Thymian
4 EL grüne Oliven (ohne Stein)
100 g weiche Butter
Salz, Pfeffer

Das Roastbeef trocken tupfen, ringsherum leicht salzen. In einer Pfanne im heißen Olivenöl ringsherum ca. 8 Minuten anbraten. Backofen auf 80 Grad vorheizen. Fleisch in einen Bräter legen, mit bestem Olivenöl beträufeln, pfeffern. Kräuter um das Fleisch herum legen. Knoblauchzehen etwas andrücken, zugeben. Auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Backofen 1,5 bis 2 Stunden garen. In den letzten 30 Minuten gewaschene Tomaten zugeben, salzen, pfeffern und mitbraten.
Für die Kruste das Brot zerzupfen. Kräuterblättchen abzupfen. Oliven fein würfeln. Brot und Kräuterblättchen im elektrischen Zerhacker fein zerkleinern. Butter hell schaumig rühren. Brotbrösel und Oliven unterheben, abschmecken. Masse ca. 20 Minuten kalt stellen, anschließend zwischen zwei aufgeschnittenen Gefrierbeuteln knapp ½ cm dick länglich (ca. 10 x 20 cm) ausrollen. Kalt stellen, bis die Platte fest geworden ist.

Mit einem Fleischthermometer die Kerntemperatur des Fleisches messen (perfekt sind 55 Grad). Fleisch aus dem Ofen nehmen. Auf eine feuerfeste Platte legen. Olivenbutter-Platte auf die Arbeitsfläche legen, obere Folie abziehen und die Platte in Größe des Fleischstückes zuschneiden. Fleisch auf der Oberseite mit Dijonsenf bepinsel. Die Oliven-Butterplatte darauf stürzen, etwas andrücken und die zweite Folie abziehen. Auf der mittleren Schiene unter dem vorgeheizten Grill goldbraun überbacken. Roastbeef einige Minuten ruhen lassen, in Scheiben schneiden und mit den Tomaten anrichten. Dazu passen Rosmarinkartoffeln.

Mein Tipp:
Mit dieser Kruste lassen sich auch kurz gebratene Steaks oder Lachsfilets gratinieren. Dann Steak oder Filet etwas kürzer braten als gewöhnlich, die Kruste in der passender Größe zuschneiden und darauf legen.

Zwiebelrostbraten auf italienisch
Zutaten für 4 Personen:
4 Rumpsteaks (ca. 2 cm dick, ca. 1 Stunde vor der Zubereitung
aus dem Kühlschrank nehmen)
Salz
3 EL Olivenöl
Fleur de Sel
Pfeffer aus der Mühle

Für die Sauce:
2 Gläser kleine Antipasti-Zwiebeln in Aceto Balsamico (à 300 g Füllmenge)
5 Thymianzweige
200 ml Rinderfond
2 TL brauner Zucker
1-2 TL körniger Dijon-Senf
Salz
Pfeffer aus der Mühle
40 g eiskalte Butter

Backofen mit einer feuerfesten Form darin auf 120 Grad vorheizen. Steaks trocken tupfen und den Fettrand mehrmals einschneiden, damit sich das Steak beim Braten nicht wölbt und das Fleisch leicht salzen . Im heißen Öl von jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. In die feuerfeste Form legen und im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten garziehen lassen.
Zwiebeln abtropfen lassen, Einlegeflüssigkeit auffangen. 100 ml der Flüssigkeit und den Fond mischen und auf etwa die Hälfte einkochen lassen. Zwiebeln und Thymian kurz im Bratensatz anbraten, mit Zucker bestreuen, leicht karamellisieren lassen. Mit der Fondmischung ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Kalte Butter in kleinen Stückchen und den Senf unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Steaks mit Fleur de sel und grobem Pfeffer bestreuen. Mit den Balsamico-Zwiebeln anrichten. Dazu passt z.B. Rosmarinpolenta.

Mein Tipp:
Die feine Balsamico-Zwiebel-Sauce passt natürlich auch sehr gut zu anderem kurzgebratenem Fleisch wie zum Beispiel Entenbrust und Schweinefilet. Auch Kalbsleber lässt sich hervorragend damit ergänzen. Braten Sie sie dann noch einige Apfelwürfel zusammen mit den Zwiebeln an.

Tagliata vom Rind mit Rucola und Parmesan

Zutaten für 4 Personen:
12 sehr dünne Scheiben Roastbeef
100 g Rucola
4 Zweige Basilikum
1 El Zitronensaft
ca. 5 Tl alter Aceto Balsamico
Meersalz
Pfeffer
Ca. 9 El Olivenöl
Fleur de sel
40 g Parmesan

Das Roastbeef sollte sehr dünn sein, am besten vom Schlachter auf der Aufschnittmaschine schneiden lassen. Fleisch etwa eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Zwischen zwei Bögen Frischhaltefolie oder zwei Gefrierbeutel legen und mit einem Plattiereisen oder einem Stielkopf noch etwas flacher klopfen.
Rucola waschen, verlesen und trocken schleudern. Die Basilikumblätter von den Stielen zupfen. Zitronensaft, einen Spritzer Aceto balsamico, Salz, Pfeffer und drei Esslöffel Öl verrühren. Dressing mit Rucola und Basilikum mischen und den Salat auf vier Teller verteilen.
In einer großen Pfanne zwei Esslöffel Öl erhitzen, das Fleisch darin bei starker Hitze von jeder Seite etwa eine halbe Minute portionsweise anbraten und auf dem Rucola verteilen. Jeweils mit etwa einem Teelöffel Aceto balsamico und einem Esslöffel Olivenöl beträufeln. Mit Fleur de sel und nach Belieben noch mit etwas grob zerstoßenem Pfeffer würzen und den Parmesan darüber hobeln. Sofort servieren.

Polettos Kochschule am Samstag, 15. Oktober 2011 um 18:15 Uhr im SR Fernsehen – Grundkurs Roastbeef

DAS! Wunschmenü mit Rainer Sass

Aus ‚Wünsch Dir Sass!‘ wird ‚DAS! Wunschmenü‘ – der Rest bleibt zum Glück wie es war: Rainer Sass ist wieder im Norden unterwegs, um den Zuschauern ihre kulinarischen Wünsche zu erfüllen.

Zum Auftakt der neuen Staffel reist der mobile Küchenexperte zu Sabine Bollmann nach Sehnde bei Hannover. Auf der Wunschliste: ein Gericht, das der fünfköpfigen Familie sowie den Eltern und Freunden schmecken soll – ein klassisches Roastbeef. An dieses edle Fleischstück hat sich die Hausfrau noch nicht herangetraut. Das ändert sich heute!

Erst wird gemeinsam eingekauft, dann fällt der Startschuss in der Küche: Das Roastbeef wird gut angebraten, bevor es in den Ofen kommt. Ist das Fleisch ideal gegart und innen schön rosa, veredelt der ‚DAS!‘-Koch das Roastbeef noch mit einer feinen Kruste aus frischen Kräutern, Semmelbrösel und Parmesankäse. Etwas Besonderes hat sich der Kochprofi auch für die Beilagen ausgedacht: frisches Erbsengemüse, Kartoffelpüree und eine Orangen-Béarnaise.

NDR, Sonntag, heute,16:30 – 17:00 Uhr

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Donnerstag, 25.02., 09:05 – 10:00 Uhr

Top-Thema: Multi-Jobbing

Einfach lecker: Camembert mit Cornflakes-Kruste – Kochen mit Armin Roßmeier

PRAXIS täglich: Speichenfraktur

Auszeit: ‚Volle Kanne‘-Gärtner Elmar Mai stellt Speicherknollen (Caudex) vor

Acrylamid – 10 Fragen, 10 Antworten

Acrylamid – 10 Fragen, 10 Antworten

Neue aid-Kompaktinfo enthält aktuelle Zahlen zum Acrylamidgehalt in Lebensmitteln.

Wussten Sie es schon? Ein Kartoffelrösti mit dunkelbraun gebratener Kruste enthält zehnmal mehr Acrylamid als ein Rösti, das goldbraun gebraten wurde. Weniger ist in diesem Fall besser, denn beim Braten, Backen und Frittieren von Kartoffel- und Getreideprodukten entsteht Acrylamid. Die Substanz gilt als möglicherweise Krebs erregend. Die gute Nachricht ist: Seit der Entdeckung dieser Verbindung im Jahr 2002 wurde in Deutschland viel für die Acrylamidreduktion getan. Die Lebensmittelüberwachung hat über 15 000 Produkte auf ihre Acrylamidgehalte untersucht. In Forschungsprojekten wurden die Entstehung und die gesundheitlichen Wirkungen untersucht und viele Lebensmittelhersteller haben ihre Rezepturen geändert und versucht, die Acrylamidentstehung bei der Herstellung so weit wie möglich zu verringern.

Auch wenn man diesen Stoff nicht völlig aus Lebensmitteln entfernen kann, lässt sich die Menge, die man aufnimmt mit ein paar einfachen Tricks reduzieren. Das Faltblatt enthält aktuelle Zahlen zum Acrylamidgehalt in Lebensmitteln, Informationen zur gesundheitlichen Bewertung und praktische Tipps. Es eignet sich für die Verbraucherinformation, für den Unterricht und die Gastronomie.

Die Kompaktinfo können Sie hier kostenlos bestellen.

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Harriet Deris

LE GOURMET

Der Treffpunkt für Genießer
4. bis 6. September 2009

…und nach der Suppe Pflaumenkuchen

Starköchin Harriet Deris erstmals zu Gast auf der LE GOURMET

In Kokosmilch gekochtes Curry-Hühnchen, Kürbiscreme oder Zuppa Di Asparagi: Das sind nur einige Stars des aktuellen kulinarischen Trends, der schlicht und einfach „Suppe“ heißt. „Suppen sind ein ideales Medium für Saison-Produkte. Lange Zeit fast ausschließlich als Vorspeise serviert, haben sie sich zum vollwertigen Hauptgang gemausert“, meint Starköchin Harriet Deris. Die 31-Jährige – die als Maitre de cuisine in namhaften Restaurants und auf Luxusyachten gearbeitet hat, unter anderem für U2-Sänger Bono – ist auf der LE GOURMET mit eigenen Kochshows und in der Mitmach-Küche live zu erleben.

Harriet Deris ist vom neuen Suppen-Trend begeistert. „Jahrelang stand die Suppe ein wenig im Hintergrund, oft auf dem eingeschlafenen Fuß von Flädle oder Markklößchen. Ich freue mich, dass sie zurückgekehrt ist in die Köpfe und Töpfe und unseren Mittagstisch bereichert.“

Im Mittelpunkt stehen saisonale Zutaten wie Spargel, Kresse, Kürbis und Kohlgemüse sowie Inspirationen aus den Küchen Asiens. „Alle Gerichte, die den aktuellen Suppen-Boom auslösten, haben mit Kokosmilch zu tun. Das hat uns gezeigt, dass nicht nur Brühe – im schlimmsten Fall aus dem Würfel – als Grundlage herhalten kann. Geschmacklich spielen auch Curry sowie Zitronengras eine Rolle“, erklärt die TV-erfahrene Kochkünstlerin. Dennoch schwört sie zugleich auf eine sauber gekochte Kartoffelsuppe, aus der Liebe und Dampf aufsteigen. Gesund seien die kalorienbewussten Löffelmahlzeiten nicht zuletzt wegen ihrer Konsistenz: „Suppen schenken den trinkfaulen Deutschen – dabei denke ich nicht an Bier – einen wichtigen Beitrag zur Flüssigkeitszufuhr. Außerdem wärmen oder erfrischen sie Bauch und Seele.“

Zum Nachtisch wird gebacken

Wenn der Hauptgang flüssig ist – welche Vor- und Nachspeisen passen dann dazu? „Bei uns in Baden gibt es ein paar Suppen, die traditionell zusammen mit dem Nachtisch aufgetragen werden.
Dampfnudeln oder Zwetschgenkuchen zum Beispiel schmecken ungemein gut zu einer würzigen Kartoffelsuppe“, erzählt die gebürtige Bruchsalerin. Sie selbst isst vor einer Suppe gern Salat und danach etwas Gebackenes.

„Leider ist das Backen sowohl daheim als auch in den gastronomischen Betrieben stark zurück gegangen“, bedauert Harriet Deris. „Kuchen und Torten werden aufgetaut oder beim Bäcker gekauft. Der Duft aus dem Backofen, der die Luft mit dem Aroma warmer Butter und geschmolzener Zuckerkristalle erfüllt, wird immer seltener. Ist das nicht schade? Ich verzichte bei meinen Menüs gern auf Sättigungsbeilagen, damit danach noch ein Stück vom Kuchen reinpasst, den ich mit viel Liebe und Sorgfalt in den Ofen geschoben habe. Gäste – bei mir zu Hause wie im Restaurant – schmecken den Unterschied und fühlen sich, als hätte ich Ihnen ein Kompliment gemacht. „

Zander aalt sich auf Blutwurst

Bodenständigkeit steht für Harriet Deris obenan – kombiniert mit Exotischem und Klassikern der internationalen Kochkunst. So umfasst ihr Koch-Programm für die LE GOURMET beispielsweise Zander, der sich auf einem Blutwurstrisotto aalt, oder sahnigen Ziegenfrischkäse, der mit einer Quitten-Pumpernickel-Kruste zum Knusperspaß gerät. Rinderhack, geröstete Mandelblättchen, Zucchiniraspel, Eier und Polentagrieß vereinen sich zu „HaHaDis“ – Harriets Hackdingern.

Prinzipiell plädiert die bekennende Bio-Köchin für ökologisch erzeugte Produkte. „Bio-Milchprodukte haben einen wunderbaren Eigengeschmack, den viele gar nicht mehr kennen. Ebenso Salate aus biologischem Anbau, die kaum Dressing brauchen. Biogemüse haben außerdem eine kräftigere Farbe und einen unwiderstehlichen Duft.“ Harriet Deris‘ Tipp: „Alles frisch und zügig verarbeiten und verzehren. Möchte man die Produkte länger lagern, sollte man sie von Schmutz und eventuellen faulen Stellen befreien, gut abtropfen lassen oder trocken tupfen und in Frischhaltedosen kühl stellen.“

Auf der Showbühne der LE GOURMET präsentiert die experimentierfreudige Köchin – die mit „dancing chef“ sogar ihr eigenes Modelabel an den Herd gebracht hat – trendige Rezepte und zeigt in der Mitmachküche, wozu moderne Nachkommen des guten alten Schnellkochtopfs in der Lage sind. Unterstützt wird sie dabei von der Firma Silit.

Harriet Deris auf der LE GOURMET

Freitag, 4. September 2009:

14.30 Uhr
Mitmach-Küche

16.30 Uhr
Koch-Show „Sauerkirschbraten mit Polenta-Herzen und Speck-Bohnen“

21.00 Uhr
Koch-Show „Zander mit Safran-Garnelen-Kruste auf Blutwurst-Risotto“

Samstag, 5. September 2009:

11.00 Uhr
Koch-Show „Zander mit Safran-Garnelen-Kruste auf Blutwurst-Risotto“

12.30 Uhr
Mitmach-Küche

14.30 Uhr
Koch-Show „Sauerkirschbraten mit Polenta-Herzen und Speck-Bohnen“

www.gourmet-leipzig.de