Sommer-Events im Schlosshotel Kronberg

Picknick wie zu Kaiserin Friedrichs
Zeiten

Jeweils am ersten Sonntag im Monat findet
im Schlosspark des Schlosshotels Kronberg
ein klassisches Picknick statt, für das Sie aus
drei verschiedenen Variationen eines
Picknick-Korbs wählen können.
Genießen Sie entweder den deftigen
„Hessen-Schmaus“ (44 Euro pro Person),
das würzige „Hauch von Italien“-Menü (62
Euro pro Person) oder das edle „Kaisers
Köstlichkeiten“-Spezial (91 Euro pro Person).
Die Daten hierfür sind der 5. Juni, 3. Juli und
7. August 2011 zwischen 14 Uhr und 16 Uhr.
Reservieren Sie telefonisch unter 06173 /
701 566 oder per E-Mail an
banqueting@schlosshotel-kronberg.de

Sonntags-Barbecue

An jedem ersten Sonntag im Monat findet
das Gourmet-Barbecue auf der
Schlossterrasse der Victoria Lounge statt.
Mediterrane Vorspeisen, frisches Gemüse
und hervorragende Fleisch –und
Fischspezialitäten werden dann bei
passender musikalischer Begleitung serviert
Genießen Sie das kulinarische Event am 5.
Juni, 3. Juli und 7. August 2011 ab 18.30
Uhr. Buchbar für 75 Euro pro Person
exklusive Getränke.

Pfingst-Brunch

Pfingsten – Genau der richtige Zeitpunkt für
einen langen Brunch mit Freunden und
Familie. Beim Pfingst-Brunch im Schlosshotel
Kronberg erwarten Sie kalte und warme
Speisen sowie musikalische Unterhaltung.
Buchbar am 12. und 13. Juni 2011 ab 11.30
Uhr für 55 Euro pro Person inklusive
ausgewählter Getränke.

31. Schlosskonzert
Am 13. Juni 2011 ab 18 Uhr werden die
Meisterwerke der klassischen Musik von den
herausragenden Talenten der Kronberg
Academy neu interpretiert.
Der bekannte Cellist István Várdai und der
Pianist Walter Delahunt sind die Künstler
dieses Schlosskonzerts und werden ihr
außergewöhnliches musikalisches Können
präsentieren.
Reservierungen werden für 40 Euro pro
Person für das Konzert und für 119 Euro pro
Person für Sektempfang, Konzert und Dinner
entgegen genommen.

Frühjahrs-Charity-Konzert
Erleben Sie Cello, Klavier und Violine gespielt
von hoch talentierten und motivierten
jungen Künstlern sowie eine musikalische
Überraschung im Ambiente des
Musikzimmers der Kaiserin Friedrich.
Das Ehepaar Söllhuber veranstaltet dieses
Konzert und das Schlosshotel Kronberg lädt
in der Pause zu einem Glas Sekt ein.
Karten reservierbar für 35 Euro pro Person
Am Sonntag, den 19. Juni 2011, Beginn ist
11 Uhr.

Reservieren Sie alle hier aufgeführten
Sommer-Specials telefonisch unter
06173 / 701 566 oder per E-Mail an
banqueting@schlosshotel-kronberg

Schlosshotel Kronberg

Die Sonne scheint, die Luft duftet nach Sommer und guter Laune. Was wäre jetzt schöner als ein Picknick oder Barbecue im Freien in der außergewöhnlichen Atmosphäre des kaiserlichen Schlossgartens im Schlosshotel Kronberg? Hier wird im Sommer 2011 ganz nach britischer Tradition des 19. Jahrhunderts an jedem ersten Sonntag im Monat ein klassisches Picknick serviert. Denn schon Victoria Kaiserin Friedrich speiste gern inmitten des weitläufigen Schlossparks und machte das Picknick so zum Trend. An den gleichen Tagen wird abends für alle Barbecue-Begeisterten zudem ein Grill-Event stattfinden, bei dem auf der Terrasse der Victoria-Lounge hervorragende Fleisch- und Fischspezialitäten von dem Küchenteam des Schlosshotels Kronberg zubereitet werden.

Das traditionelle Picknick, das zu Victoria Kaiserin Friedrichs Zeiten in sommerlicher, weißer Bekleidung auf einer gemütlichen Decke eingenommen wurde, wird am 5. Juni 2011, 3. Juli 2011 und 7. August 2011 zwischen 14 Uhr und 16 Uhr an der neu fertig gestellten Grotte im Schlosspark stattfinden. Hier können die Gäste beim leisen Plätschern des Wasserfalls in romantischer Atmosphäre am Ufer des Teichs schlemmen. Es kann aus drei verschiedenen Picknick-Varianten gewählt werden: Dem herzhaften „Romantischen Hessenschmaus“ (inklusive Apfelwein oder Riesling, 44 Euro pro Person), dem würzigen „Hauch von Italien“ (inklusive Sekt, italienischem Weißwein oder Rotwein, 62 Euro pro Person) oder dem Korb voller feinster Gourmet-Genüsse, der so genannten „Kaisers Köstlichkeiten“-Variante (inklusive Champagner, 91 Euro pro Person). Für ein stilechtes Picknick bekommen die Gäste zudem einen eleganten Fächer, den schattenspendenden Sonnenschirm und einen Hut gestellt. Diesen kann man danach sogar als Erinnerung an einen besonderen Tag mit nach Hause nehmen. Als besonderes Highlight wird an jedem der drei Termine eine Führung durch den Schlosspark angeboten (9 Euro pro Person), bei der man nach dem leckeren Schmaus die farbenprächtige Pflanzenwelt rund um das Schlosshotel bestaunen kann. Die Führung findet am 5. Juni 2011 um 18 Uhr statt, am 3. Juli 2011 um 12.30 Uhr und am 7. August um 12.30 Uhr.

Wer lieber einen gemütlichen Grillabend auf gehobenem kulinarischem Niveau zelebrieren möchte, kann ab 18.30 Uhr frische Gemüsevariationen und Grillspezialitäten auf der Terrasse des Schlosshotels verkosten (75 Euro pro Person exklusive Getränke). Auch für musikalische Begleitung ist hier gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Informationen zu beiden Events unter www.schlosshotel-kronberg.de

Ausstellungsmenü

Napoleonmuseum Schloss Arenenberg lädt zum „Ausstellungsmenü“ – Zu Tisch mit den Bonapartes

Kulinarisch geht es in diesem Jahr auf Schloss Arenenberg, einem der Ausflugsklassiker am westlichen Bodensee zu. Vom 10. April bis 10. Oktober 2010 erwartet die Besucher ein mehrgängiges „Ausstellungsmenü“ aus napoleonischer Zeit: Zum Beispiel „Grüne Austern aus Ostende und der Bretagne“ oder „Reis nach Kaiserinnen Art“, gereicht mit Weinen aus der Bourgogne, aus Bordeaux und der Champagne.

In der neuen Jahresausstellung „Zu Tisch – À Table! Köstlichkeiten aus fürstlichen Küchen und Kellern“ bringt eine überlieferte Menüfolge aus der Küche der Stieftochter Napoleons Besuchern höfische Tafelfreuden nahe. Spezialführungen, Vorträge, napoleonische Gourmet-Abende und eine Napoleon-Pauschale begleiten das Ausstellungsjahr.

Die höfische Kultur des Essens und Trinkens zwischen 1800 und 1900 steht im Mittelpunkt der Schau. Als Gerüst der Ausstellung dient ein dreizehngängiges Menü aus dem Jahr 1805, das Massimo, der „Maître de cuisine“ der holländischen Königin Hortense, für ihre Mutter Joséphine und Kaiser Napoleon I. servieren liess.

Einzelne Gänge des Menüs mit Rezept und dazugehörigem Wein aus dem Keller der Kaiserin Joséphine werden dabei mit einer historischen Persönlichkeit aus dem Umfeld der kaiserlichen Familie verbunden: Kaiser Napoleon I. beispielsweise mit seinem Lieblingswein, einem Chambertin aus dem Burgund und dem Gang „Lamm Pré salé am Grillspiess“. Man erfährt, dass der Kaiser kein Geniesser war. In kaum acht Minuten hatte er gegessen. Oder er vergass gar zu speisen. Seine Gäste assen daher vorsichtshalber vorher oder organisierten Extra-Diners nach den kaiserlichen Empfängen.

Die Beschreibung verschiedener adliger Höfe unter einem jeweils speziellen kulinarischen Aspekt rundet das „Ausstellungsmenü“ ab: So lernt der Besucher den Weinkeller von Kaiserin Joséphine kennen. Oder begibt sich via Bilderausflug auf die Insel Mainau an die Tafel des Fürsten Esterházy, der das bekannte Blumeneiland 1827 kaufte.

Seltene und kostbare, aber auch heutzutage merkwürdig anmutende Exponate aus fürstlichen Haushaltsbeständen illustrieren die Tischkultur des 19. Jahrhunderts. Der Besucher bekommt eine Eisbombe zu Gesicht und erfährt, dass ein Diner auf Aluminiumgeschirr zu den teuersten Vergnügungen gehörte.

In der jüngst restaurierte Parkanlage um Schloss Arenenberg kommen Gäste in den Genuss einer Verkostung ausgewählter Weine und kaiserlichen Biers sowie kleiner Spezialitäten, wie der „Flûtes Impériales“ (Gebäck aus Blätterteig) oder der berühmten „Gottlieber Hüppen“ (Waffeln mit Schokoladencreme-Füllung).

Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Spezialführungen, Vorträgen und napoleonischen Abenden, bei denen mehrgängige Menüs nach Originalrezepten serviert werden, runden die kulinarische Reise ins 19. Jahrhundert ab.

Schloss Arenenberg, Exilsitz von Königin Hortense, Stieftochter und Erbin Napoleons I., liegt hoch über dem schweizerischen Bodensee. Es ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der internationalen Bodensee-Region und nur zehn Autominuten von Konstanz entfernt.

Informationen: Napoleonmuseum Thurgau Schloss & Park Arenenberg,
CH-8268 Salenstein, Tel. +41 (0)71 663 32 60, Fax +41 (0)71 663 32 61,
napoleonmuseum@tg.ch, www.napoleonmuseum.tg.ch, www.napoleonpark.ch

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr, Kassenschluss: 16.30 Uhr
Während der Ausstellung (10. April – 10. Oktober 2010)
Montag 13 -17 Uhr
Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr, Kassenschluss: 16.30 Uhr

Anreise
Schloss & Park Arenenberg liegt nur 10 Minuten westlich von Konstanz oberhalb von Ermatingen bzw. Mannenbach und ist auch mit dem Zug (Thurbo, Seehas), dem Schiff (Schifffahrt Untersee-Rhein) und dem Schweizer Postauto erreichbar.

Wein aus Kärnten

Wein aus Kärnten – Ein (noch) kulinarischer Geheimtipp aus Österreichs südlichstem Bundesland

Dass lukullisch Reisende im Genussland Kärnten
auf reich gedeckte Tische treffen, ist bekannt. Ebenso, dass zu den
regionalen Gaumenfreuden der traditionelle Most, Obstsäfte elegante
Destillate und in langer Tradition gebrautes heimisches Bier zählen.
Dass es in Kärnten aber auch hervorragenden Wein gibt, ist selbst den
Österreichern kaum bewusst. Dabei blickt man im südlichsten
Bundesland auf über 1100 Jahre Weintradition zurück.

Fragt man einen Österreicher, wo in seiner Heimat Wein angebaut
wird, werden die häufigsten Antworten „Steiermark“, „Burgenland“ oder
„Niederösterreich“ sein. Kärntner Wein ist selbst im eigenen Land
noch ein Geheimtipp. Der Gründe dafür sind die erst jüngst wieder
aufgelebte Anbautradition und die geringen Mengen, in denen die edlen
Tropfen hier produziert werden. Schließlich betreibt man in Kärnten
erst seit 35 Jahren wieder professionellen Weinbau.

Tourismuslandesrat Dr. Josef Martinz: „Mit dem Arbeitskreis „Wein
aus Kärnten“ wurde eine landesweite Weinidentität geschaffen. Gästen
und Urlaubern kann somit eine breite Palette an regionalen
Wein-Spezialitäten angeboten werden. Der Kärntner Wein
vervollständigt das breite Angebot an kulinarischen
Qualitätsprodukten unseres Genusslandes und stellt ein weiteres
Spitzenprodukt unter der Dachmarke Kärnten in die touristische
Auslage.“

Lange Tradition – der Wein der Kaiserin

Bereits im Jahre 888 wurde erstmals Weinanbau im Kärntner
Lavanttal erwähnt, immerhin stolze 70 Jahre vor dem mittlerweile weit
bekannteren steirischen Wein. Im Hochmittelalter kam es dann durch
die Etablierung zahlreicher geistlicher Zentren zu einer weiteren
Verbreitung. Damals wurde vorwiegend Messwein erzeugt.

Im 18. Jahrhundert gab es in Kärnten über 130 Hektar Weingärten.
Und was hier angebaut wurde, war von so guter Qualität, dass selbst
Kaiserin Maria Theresia zur Hochzeit ihres Sohnes den Kärntner Wein
„Sittersdorfer Rötel“ liefern ließ.

1972 setzte der Lavanttaler Winzer Herbert Gartner die Kärntner
Weinbautradition aktiv fort. Viele Winzer der Region folgten seinem
Beispiel. Heute bauen rund 120 Winzer auf rund 30 Hektar vor allem
weiße aber auch rote Rebsorten an, die zu Wein verarbeitet werden.
Gut 30.000 Flaschen des edlen Tropfens werden derzeit in Kärnten
abgefüllt, in den kommenden vier Jahren sollen es schon 100.000
Flaschen sein. Zu den angebauten Rebsorten zählen Chardonnay,
Sauvignon Blanc, Rheinriesling, Weißburgunder und Grauburgunder sowie
Zweigelt und Pinot Noir. Pioniergeist muss gefördert werden und seit
2004 unterstützt ein eigenes Weinbaugesetz die Arbeit der Winzer. Da
der Wein in Kärnten auch an wirtschaftlicher Relevanz gewinnt, gibt
es nun seit mittlerweile zehn Jahren Ausbildungsmöglichkeiten zum
Kärntner Winzer und Kellerwart. Und auch für das touristische Angebot
spielt der Wein eine zunehmende Rolle.

5 Weinbauregionen unterscheidet man in Kärnten. Die derzeit
wichtigste Region ist das Lavanttal. Hier fand die jüngste
Weinbaugeschichte ihren Neuanfang, hier gibt es auch einen
Weinlehrpfad. Weitere Kärntner Weinregionen sind Sittersdorf, im
südlichen Kärnten gelegene Trixnertal, die Umgebung von St. Veit an
der Glan und dem Längsee, Feldkirchen-Ossiachersee sowie die
Weinbauregion Klagenfurt-Wörthersee.

Kärnten Werbung Geschäftsführer Werner Bilgram: „Regionale Speisen
und Getränke genießen zählen für 76 Prozent der Kärnten Urlauber zu
den Lieblingsbeschäftigungen im Urlaub. Kärntens hervorragende Küche
und die besondere Gastfreundschaft spielen neben den landschaftlichen
Vorzügen, den Angeboten in Unterkunft und Freizeitgestaltung auch
eine wesentliche Rolle in der Buchungsentscheidung. Wein aus Kärnten
ist ein tolles zusätzliches Produkt in der kulinarischen Vielfalt
unseres Bundeslandes und künftig ein attraktiver Baustein für die
Angebotsgestaltung.“

Qualität – natürlich aus Kärnten

Nicht alles, was aus einer Rebe produziert werden kann, ist gleich
ein edler Tropfen. Rund 30 bis 35 Winzer zählt man heute zum Kreis
derer, die aus dem Rebensaft Top-Qualität produzieren. Und diese wird
auch kontrolliert. Der Arbeitskreis „Wein aus Kärnten“ gehört zum
Landesweinbauverband Kärnten. Alle Weine, die auf der Website
www.weinauskaernten.at gelistet werden, entsprechen einem
Qualitätswein nach dem österreichischen Weingesetz und wurden bei den
halbjährlichen Selektionsverkostungen positiv beurteilt.

Schlemmerreise Alpen

Eins Plus, Donnerstag, 16.07. um 09:30 Uhr

Schlemmerreise Alpen

Der Königswinkel des Allgäus

Wer Bayern pur erleben will, reist in den Königswinkel. Die majestätische Landschaft, umrahmt von einer beeindruckenden Bergkulisse, mit ihren Märchenschlössern und glasklaren Gletscherseen bietet Genuss für Augen und Gaumen.

Im Füssener „Kurcafe“ hat schon Kaiserin Sisi genascht, und zwar vorzugsweise von einer Torte, die seither nach ihr „Kaiserin-Sisi-Torte“ benannt ist. Im „Alpenschlößle“ im Villenviertel der Stadt verbindet Thomas Knopp bayerisch-schwäbische Kochtradition mit italienischem Flair. Weitere Stationen auf der Schlemmerreise sind das „Berghotel Schlossanger-Alp“ am Fuße des Falkenstein, der „Gasthof zur Post“ in Nesselwang und die „Kronenhütte“ am Alpspitz-Sessellift.

Schlemmerreise Alpen

Eins Plus, Mittwoch, 15.07. um 16:30 Uhr

Schlemmerreise Alpen

Der Königswinkel des Allgäus

Wiederholung von 9 Folgen der Reihe

Wer Bayern pur erleben will, reist in den Königswinkel. Die majestätische Landschaft, umrahmt von einer beeindruckenden Bergkulisse, mit ihren Märchenschlössern und glasklaren Gletscherseen bietet Genuss für Augen und Gaumen.

Im Füssener „Kurcafe“ hat schon Kaiserin Sisi genascht, und zwar vorzugsweise von einer Torte, die seither nach ihr „Kaiserin-Sisi-Torte“ benannt ist. Im „Alpenschlößle“ im Villenviertel der Stadt verbindet Thomas Knopp bayerisch-schwäbische Kochtradition mit italienischem Flair. Weitere Stationen auf der Schlemmerreise sind das „Berghotel Schlossanger-Alp“ am Fuße des Falkenstein, der „Gasthof zur Post“ in Nesselwang und die „Kronenhütte“ am Alpspitz-Sessellift

Schlemmerreise Alpen

Eins Plus, Montag, 13.07. um 20:30 Uhr

Schlemmerreise Alpen

Der Königswinkel des Allgäus

Wiederholung von 9 Folgen der Reihe

Wer Bayern pur erleben will, reist in den Königswinkel. Die majestätische Landschaft, umrahmt von einer beeindruckenden Bergkulisse, mit ihren Märchenschlössern und glasklaren Gletscherseen bietet Genuss für Augen und Gaumen.

Im Füssener „Kurcafe“ hat schon Kaiserin Sisi genascht, und zwar vorzugsweise von einer Torte, die seither nach ihr „Kaiserin-Sisi-Torte“ benannt ist. Im „Alpenschlößle“ im Villenviertel der Stadt verbindet Thomas Knopp bayerisch-schwäbische Kochtradition mit italienischem Flair. Weitere Stationen auf der Schlemmerreise sind das „Berghotel Schlossanger-Alp“ am Fuße des Falkenstein, der „Gasthof zur Post“ in Nesselwang und die „Kronenhütte“ am Alpspitz-Sessellift.

Die große Lust

Der Streifzug durch die Geschichte des Essens und der Esskultur beginnt vor 3.500 Jahren in der Eisenzeit und führt bis in die Gegenwart mit Haubenköchen und Fast Food. Markante Ereignisse der Geschichte werden auf ihren kaum bekannten kulinarischen Hintergrund hin betrachtet. – Durch den Film führt das Schauspielerpaar Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer.

Knochenfunde beweisen, dass die Bergleute der Hallstattkultur gut genährt waren. Ihre Leibspeise ist das heute noch in Kärnten und in der Steiermark geschätzte Ritschert – ein kalorienreiches Gericht aus Rollgerste und Gemüse, verfeinert mit Schinken. Im Mittelalter gelten mehr als 150 Tage des Jahres als Fastentage. Um den Menschen das Fasten zu erleichtern, werden in den Klöstern auch Kochbücher verfasst. Fisch wird zum Hauptnahrungsmittel, doch der Erfindungsgeist hungriger Menschen ist bekanntlich groß, und daher ist auch die mittelalterliche Küche bei jenen, die es sich leisten können, vielfältig und üppig. Der aufkommende Gewürzhandel tut ein Übriges dazu. Maßlose Schauessen prägen das Barock. Nicht nur in Frankreich biegen sich die Tafeln unter Schlemmereien, der Wiener Hof liefert sich mit der französischen Konkurrenz kulinarische Schlachten.

Im Übergang zur Moderne erfährt die Lust am Essen deutliche Einbrüche. Erste Essstörungen werden bekannt – als berühmteste Beispiele gelten Kaiserin Elisabeth I. und ihr Cousin Ludwig II. von Bayern. Die Kaiserin, die sich in Wien ihre Wespentaille mit Veilchen-Eis erhält, langt nur bei ihren Verwandten in Bayern tüchtig zu. Und Ludwig II., der sich als Kind nie satt essen darf, lässt sich in all seinen Schlössern einen eigenen Essensaufzug bauen, um beim Essen allein zu sein. Das „gemeine“ Volk hat wenig Zeit für Extravaganzen, und es dauert noch Jahrzehnte, bis Essen zum allgemeinen Vergnügen wird.

Heute ist Kochen Kult, die große Lust am Essen ist zum Allgemeingut geworden. So, 05.07. um 15:15 Uhr 3sat

Schlemmerreise Alpen

BR, Montag, 27.04. um 17:00 Uhr

Schlemmerreise Alpen

Der Königswinkel des Allgäus

Wer Bayern pur erleben will, reist in den Königswinkel. Die majestätische Landschaft, umrahmt von einer beeindruckenden Bergkulisse, mit ihren Märchenschlössern und glasklaren Gletscherseen bietet Genuss für Augen und Gaumen.

Im Füssener „Kurcafe“ hat schon Kaiserin Sisi genascht, und zwar vorzugsweise von einer Torte, die seither nach ihr „Kaiserin-Sisi-Torte“ benannt ist. Im „Alpenschlößle“ im Villenviertel der Stadt verbindet Thomas Knopp bayerisch-schwäbische Kochtradition mit italienischem Flair. Weitere Stationen auf der Schlemmerreise sind das „Berghotel Schlossanger-Alp“ am Fuße des Falkenstein, der „Gasthof zur Post“ in Nesselwang und die „Kronenhütte“ am Alpspitz-Sessellift.

ELISABETH in Berlin

Hauptrollen für Pia Douwes und Uwe Kröger bei „Elisabeth“ in Berlin

Wie schon bei der Wiener Uraufführung von „Elisabeth“ werden die
Musicalstars Pia Douwes und Uwe Kröger wieder in ihren Paraderollen
gemeinsam auf der Bühne stehen: Am 20. April feiert „Elisabeth“ in der
Regie von Harry Kupfer Hauptstadtpremiere im Theater des Westens. Für
Douwes und Kröger waren die Rollen im Erfolgsmusical von Michael Kunze
und Sylvester Levay der Start ihrer großen internationalen
Musicalkarrieren. Pia Douwes wird in Berlin wieder die Titelrolle, Uwe
Kröger den ,Tod‘ verkörpern.

Für Uwe Kröger geht mit der Berliner Premiere von „Elisabeth“ ein
Herzenswunsch in Erfüllung. „Ich habe immer gesagt, dass der spannende
und berührende Lebensweg der Kaiserin Elisabeth von Österreich, der
anhand einer knisternden Liebesgeschichte mit dem Tod erzählt wird, in
das Theater des Westens gehört. Zudem mit Pia Douwes und erneut unter
der Regie von Harry Kupfer. Seit der Weltpremiere 1992 in Wien ist es
das erste Mal, dass wir drei wieder gemeinsam an den Rollen arbeiten,
die für Pia und mich den großen internationalen Durchbruch bedeuteten.“

Und auch die gebürtige Niederländerin Pia Douwes sieht ihrem erneuten
Engagement als Kaiserin von Österreich begeistert entgegen: „Ich freue
mich riesig wieder mit dem Original-Team Kupfer, Levay, Kunze und Kröger
zu arbeiten. Schöne Erinnerungen werden wach. Und das in Berlin, am
Theater des Westens, wo ich mich sehr zuhause fühle.“ Dort hatte sie
zuletzt in „3 Musketiere“ gemeinsam mit Uwe Kröger auf der Bühne
gestanden.

Das Frühjahr 2008 bringt für die beiden Musical-Ikonen aber noch weitere
Herausforderungen, denn beide sind im Deutschen Fernsehen als
Jurymitglieder unterschiedlicher Musical-Casting-Formate zu erleben: Pia
Douwes in der Sat1 Show „Ich Tarzan. Du Jane!“ und Uwe Kröger in der
ZDF-Sendung „Musical Showstar 2008“. Dazu Kröger: „Ich bin sehr
glücklich, dass endlich unserem Genre Plattformen geboten werden, sich
einem größeren Publikum zu präsentieren.“

Bereits am 16. Februar werden die beiden prominenten Musicaldarsteller
live im ZDF zu erleben sein: In der 25. Jubiläumssendung von „Willkommen
bei Carmen Nebel“ aus der Wiener Neustadt werden die Stars Ausschnitte
aus „Elisabeth“ präsentieren.

„Elisabeth“ ist das erfolgreichste original-deutschsprachige Musical
überhaupt. Über sieben Millionen Zuschauer in zehn Ländern sahen das
Stück über das Leben der österreichischen Kaiserin Elisabeth, die vor
allem als „Sissi“ bekannt ist.
„Elisabeth“ erzählt die Geschichte einer selbstbewussten Frau, die sich
gegen alle Widerstände durchsetzt. Ihr historisch getreu dargestelltes
Leben wird als ambivalente Liebesgeschichte zwischen Elisabeth und dem
Tod geschildert. Ihr Leben am Wiener Hof, das wie ein Märchen begann,
entwickelte sich schnell zu einem Drama voller Entbehrungen und
Machtkämpfe. Als moderne und starke Frau kämpfte sie gegen die
persönlichen und höfischen Zwänge an – und scheiterte doch auf tragische
Weise.

In Berlin wird „Elisabeth“ in einer neuen Inszenierung von Harry Kupfer zu
sehen sein. Harry Kupfer führte bereits bei der Uraufführung 1992 in
Wien Regie. Der ehemalige Chefregisseur der Komischen Oper wird zum
ersten Mal am Theater des Westens arbeiten. „Ich bin sehr gespannt auf
die Arbeit am Theater des Westens. ,Elisabeth‘ in Berlin und in diesem
Haus zu inszenieren ist eine spannende Aufgabe, auf die ich mich schon
jetzt sehr freue,“ so Harry Kupfer.

Die Premiere im Theater des Westens ist der Auftakt zu einer großen
Spielserie, die „Elisabeth“ zu weiteren Spielorten in Deutschland und in
der Schweiz führen wird. Für Berlin ist eine Spielzeit bis Mitte August
2008 vorgesehen. Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ spielt noch bis Ende
März im Theater des Westens. Die letzte Vorstellung findet am 30. März
2008 statt.

Tickets bei www.gourmet-report.de/STAGE-Entertainment