Paco Ruano kommt nach Wien

Paco Ruano eröffnet eine neue kulinarische Reihe im Wiener Restaurant Mercado “El sabor de la cocina Latinoamericana”

Lateinamerika avancierte in letzter Zeit zur kulinarischen Trenddestination. Die unterschiedlichen Küchentraditionen dieses Kontinents haben durch eine neue Generation an oft auch international ausgebildeten Köchen eine spannende Neuinterpretation erfahren.
Der österreichische Gastronom, Klaus Piber, startet gemeinsam mit seinem Küchenchef Alexander Theil mit April 2015 die kulinarische Reihe „El sabor de la cocina Latinoamericana“ in seinem Wiener Restaurant Mercado. Er wird zukünftig verschiedene Köche Lateinamerikas nach Wien einladen und deren genuine Küchenstile präsentieren.

Zum Auftakt kommt der 31 jährige mexikanische Koch Paco Ruano aus Guadalajara nach Wien. Ruano startete seine Karriere bei Thierry Blouet in dessen preisgekröntem Restaurant Café des Artistes in Puerto Vallarta, an der Westküste Mexikos. Weitere Stationen führten ihn nach Europa, wo er unter anderem im Mugaritz, bei den Brüdern Roca im El Celler de Can Roca und im derzeit als weltbesten Restaurant geltenden Noma in Kopenhagen tätig war.

Die Liebe zum Kochen war von klein auf da. Seine Großmutter betrieb ein Restaurant in Guadalajara und bereits mit 14 Jahren wusste er, dass sein Lebenstraum die Leitung eines eigenen Restaurants sein würde. Vor drei Jahren eröffnete er in seinem Heimatort das Restaurant Alcalde. Dort präsentiert er eine authentische und geschmacklich faszinierende Küche und interpretiert die an Gewürzen und Aromen reiche mexikanische Küchentradition neu.

Mit „El sabor de la cocina Latinoamericana“ werden Klaus Piber und sein Küchenchef Alexander Theil in regelmäßigen Abständen Topköche Lateinamerikas nach Wien bringen
und hier die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Küchenstile vorstellen. Am 10. und 11. April zeigt Paco Ruano sein Können im Restaurant Mercado. Anschließend haben die Gäste bis 3. Mai die Gelegenheit ein Menü Paco Ruanos zu verkosten.

Die nächsten Gastköche werden Mitte Juni „Benito und Solange“ vom Restaurant Manzanilla aus Ensenada, in Mexiko sein.

Chili Weltmeisterschaft

In Nebraska kochen gerade 400 Verrückte um die Wette. Ihr Traum: Das beste Chili der Welt. Wir haben schon mal an den Töpfen geschnuppert.

Chili-Rezepte gibt es so viele wie Köche und Ron Burt ist eben von seinem »Desert Rat Chili« überzeugt. Viele Jahre hat der pensionierte Polizist aus Los Angeles daran gefeilt, gemeinsam mit seiner Frau. Hat vergebens an den kalifornischen Ausscheidungswettkämpfen für die Weltmeisterschaft teilgenommen, ging nach Mexiko, um sich in Guadalajara zu qualifizieren, und nun steht er am entscheidenden Tag der Chili-Weltmeisterschaft in Omaha, Nebraska, und soll einfach so sein Rezept verraten? »Mein Rezept ist 25000 Dollar wert, falls ich gewinne. Und nur dann werde ich es bekannt geben.«

Lesen Sie den kompletten Artikel von LARS REICHARDT hier:
www.sueddeutsche.de/,tt5m3/kultur/artikel/441/65376/

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