Chinesisches Teehaus eröffnet im Frankfurter Westend

Achtsamkeit trainieren, mal innehalten können, ganz auf das Hier und Jetzt konzentriert sein… Wer demnächst das neue Tee- und Kulturhaus Chá Dào – China Tea & Art betritt erfährt, wie er durch die chinesische Teekultur zur Ruhe zu finden kann. Möglich ist dies ab dem 12. November 2016, dem Eröffnungstag der neuen rund 300 Quadratmeter großen Einrichtung, zentral gelegen im Frankfurter Westend. Bevor der normale Teehausbetrieb startet, wird es jedoch erst noch ein paar extra Trommelwirbel geben, denn gleichzeitig zur Eröffnung wird hier die Gründungsfeier der deutschen Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur e.V. zelebriert.

Chinesische Teezeremonie zum Mitmachen
„Das Teehaus ist als ein lebendiger Rückzugsort und als Stätte der Begegnung konzipiert“, sagt Gerhard Thamm, Gründer und Mitinhaber von Chá Dào – China Tea & Art. „Teetrinken auf chinesische Art bedeutet in einem bestimmten Rahmen ausgelebte Geselligkeit – sei es in der Familie und mit Freunden oder unter Geschäftsleuten.“ Die Grundlagen der chinesischen Teezeremonie sind, so Thamm, recht leicht zu erlernen: „Wer das Teehaus besucht, wird erst einmal von unseren Mitarbeitern bewirtet. Ein paarmal Zuschauen reicht jedoch, um die Technik dann nachzuahmen und Freude bei der Zubereitung zu empfinden.“ Der Perfektion sind nach oben dann jedoch keine Grenzen mehr gesetzt. Teemeister in China durchlaufen intensive Ausbildungen und werden regelrecht verehrt.

Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur e.V.
Zur Eröffnungsfeier erwartet Thamm einige dieser Meister sowie weitere Persönlichkeiten aus China: Teebauern Keramiker, Kalligraphen, Künstler und andere Kulturschaffende, die sich aktiv am Programm beteiligen – ganz im Sinne der 2016 gegründeten Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur e.V.. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch die Vermittlung von Kulturinhalten und das Ermöglichen von Begegnungen von Menschen aus Deutschland und China die Basis zu schaffen für eine „uneingeschränkte Akzeptanz des Anderen und der Anderen“ – so die Satzung. Kurz: Es geht darum, Brücken zu bauen – und dass Teekultur eine besonders barrierefrei begehbare Brücke ist, hat Gerhard Thamm in seinem Werdegang selbst erfahren.

Vom Deutschen der auszog, um das Teebrauen zu lernen …und zu lehren
Jahrzehntelang bereiste der heute 66-jährige als Geschäftsführer verschiedener Luftfahrunternehmen das Reich der Mitte. „Meinen ersten Kontakt mit der chinesischen Teekultur hatte ich vor rund 30 Jahren bei Freunden, die mich zu einer Teezeremonie mit verschiedenen Oolongs einluden – bei uns hätte man wohl Verkostung gesagt.“ Ab diesem Zeitpunkt ließ ihn das Thema Tee nicht mehr los und er wuchs im Laufe der Jahre ganz natürlich in die Teekultur hinein. Er vertiefte seine Erfahrungen und Kenntnisse und sein Engagement, bis hin zu der Entscheidung, sich aktiv an der Erhaltung und Verbreitung der chinesischen Teezeremonie zu beteiligen. Die Motivation schöpft er aus seiner persönlichen Begeisterung für das Thema und der Überzeugung, dass er anhand dieser friedlichen, reichen Kunst einen konkreten Beitrag für ein besseres Miteinander der Völker und Individuen schaffen kann.

Seit vielen Jahren arbeitet Gerhard Thamm an seinem Projekt, „dem Westen“ einen Zugang zur Kunst des Tees zu legen. Mit der Teezeremonie sind weitere Kulturtechniken wie Malerei, Töpferei und Musik eng verwoben und auch sie finden eine Plattform innerhalb der Institution. Auch eine Teeschule soll dort entstehen. „Die Eröffnung von Chá Dào – China Tea & Art im Westend ist für mich ein großer Schritt in die Öffentlichkeit“, so Gerhard Thamm, der bis vor Kurzem noch seinen Sitz in einer ruhigen Straße in Neu-Isenburg hatte und von dort aus auch den Onlineshop https://shop.chadao.de/ betrieb. „Von hier aus können wir die Aufgabe der Gesellschaft zur Förderung der chinesischen Teekultur vorantreiben, und das Teehaus ist eine Bereicherung für das Viertel und die Stadt Frankfurt insgesamt.“

Tee in Porzellanminiaturen statt Coffee to go
Man muss kein China-Fan oder Asienkenner sein, um im Tee- und Kulturhaus Chá Dào – China Tea & Art auf seine Kosten zu kommen. „Viele meiner Kunden und auch der Mitglieder der Gesellschaft beschäftigen sich privat oder beruflich mit dem Thema Gesundheit. Sie sind auf der Suche nach Methoden, um mehr Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren.“ Dass er mit seinen Themen voll in den aktuellen Mindfulness- und Gesundheitstrends liegt, ist Thamm bewusst, auch wenn er selbst dieses Vokabular nicht zu sehr strapazieren möchte. „Das ist es wohl, was man unter Zeitgeist versteht“, schmunzelt er – und dass seine Produkte aus nachhaltiger Landwirtschaft stammen und er bei „seinen“ Bauern auf Fair Trade setzt, versteht sich von selbst.

www.chadao.de

Gerhard Passrugger

Gerhard Passrugger ist viel gereist: Österreich, London, Sydney, Hong Kong, Shanghai, Tokio – aber wie Heimat fühlen sich alle Orte für ihn an. „Asien hat so viel zu bieten, sowohl im Berufsleben als auch im Alltag. Die Städte, Orte und Menschen sind absolut verschieden, aber im positiven Sinne. Allein Tokio ist mehr als vielschichtig und kontrastreich. Ich könnte Bücher mit meinen Erfahrungen füllen“, so der gebürtige Österreicher. Mit jungen 14 Jahren startete er seine Kochkarriere in seiner Heimatstadt Salzburg, bevor es ihn vor 17 Jahren in die weite Welt zog. Nach Aufenthalten unter anderem im Grand Hyatt Hong Kong und dem Park Hyatt Shanghai leitet Gerhard Passrugger nun das Food und Beverage Team des Andaz Tokyo Toranomon Hills und sorgt als Executive Chef für wahre Gaumenfreuden im jungen Luxushotel. Ihm zur Seite steht mit Gregor Streun ein Landesnachbar: Der gebürtige Franke und erfahrene Koch unterstützt als Executive Sous Chef das Küchenteam seit 2014.

Ganz im Sinne der Andaz-Philosophie, den Gast wie einen Freund daheim zu begrüßen, bringt das deutschsprachige Duo ein Stück Heimat nach Japan: Gerichte wie das im Römertopf gebackene Yamanashi Kräuter-Huhn (Rezept siehe Seite 3) oder geschmorte Schweinebäckchen in Biersoße gehören mittlerweile zu den Klassikern auf der Speisekarte des Restaurants Andaz Tavern, das im 51. Stock des imposanten Gebäudes einen atemberaubenden Ausblick auf die Millionenstadt eröffnet.
Serviert werden west-östliche Gerichte mit frischen, lokalen Zutaten. „Es geht nicht darum, nur Produkte zu verwenden, die man schon aus Europa kennt. Gerade hier in Tokio ist die Auswahl und Vielfalt immens. Als der Händler zum ersten Mal kam, habe ich gedacht, ich träume. Ich bin überzeugt davon, dass man als erfahrener und internationaler Koch die Zutaten seiner Region kennen sollte und ihnen auch einen Platz auf der Karte einräumen muss. Es gibt keine Produkte, mit denen man nicht kochen kann – es erfordert höchstens Mut und Ideenreichtum, um aus ihnen ein schmackhaftes Gericht zu zaubern“, so Gerhard Passrugger. Der Österreicher versteht sein Handwerk weniger als Beruf, sondern eher als Berufung. Dass er dabei auch über den Tellerrand hinausblickt, zeigt sein neustes Genussprojekt: Gemeinsam mit Gregor Streun präsentiert das Andaz Tokyo Toranomon Hills vom 18. September bis zum 1. November 2015 eine japanische Ausgabe des Münchener Oktoberfestes. Serviert werden Klassiker wie Schweinshaxe oder Schweinsbraten mit Sauerkraut, Obatzda und Laugengebäck. „Das Oktoberfest ist kein neues Festival für den japanischen Raum – viele Bierfreunde kennen das weltbekannte Format bereits. Wir haben durch das kulinarische und gastronomische Angebot eine perfekte Ausgangslage in Tokio. Zudem züchten japanische Farmer hervorragendes Schweinefleisch – passend für unsere Gerichte! Und mit unserem lässigen Restaurant BeBu haben wir den perfekten Ort, um bayerisches Essen und Bier gebührend zu feiern.“

Das Oktoberfest im Restaurant BeBu findet bis zum 1. November 2015 täglich zwischen 17 und 10.30 Uhr statt. Die Preise entsprechen dem Münchner Dependant: Appetizer und Vorspeisen starten ab 7 Euro, Hauptgerichte ab 12 Euro.

Erik Arnecke

Gourmetrestaurant Philipp Soldan mit neuem Küchenchef, Konzept und Räumlichkeiten

Zwei Monate lang war Frankenbergs Sternerestaurant wegen Umbaus geschlossen, jetzt zeigt sich das Philipp Soldan komplett neu. Das Gourmetrestaurant ist nicht nur innerhalb des Relais & Châteaux Hotels Die Sonne Frankenberg umgezogen und hat eine vollständig neue Einrichtung erhalten, mit Erik Arnecke gibt ab sofort auch ein ambitionierter Küchenchef mit einer klaren Philosophie den Takt vor.

„Natürlichkeit und Leichtigkeit“, sagt Erik Arnecke, wenn man ihn nach dem roten Faden im neuen Philipp Soldan fragt. Die beiden Themen spiegeln sich in Gerichten wie Norwegischer Jakobsmuschel mit Zitrusfrüchten, Kürbis und Endivie, Frankenberger Gemüsegarten mit Brotcrumble, Champignoncreme und eingelegten Silberzwiebeln oder Aromen des Waldes, Fichtensprossen, Karottenkuchen und Haselnuss wider. Der 32-Jährige Erik Arnecke, der zuletzt im Essener Restaurant Résidence zwei Sterne erkocht hatte, setzt auf hohe Qualität und den unverfälschten Charakter einzelner Produkte. „Und eine faire Preisgestaltung, das ist uns sehr wichtig.“ Auch den Service prägt eine neue Leichtigkeit: „Wir setzen auf unaufdringliche Kompetenz. Unser Service ist herzlich, persönlich und berät die Gäste, kreist aber nicht permanent um die Tische und fragt, ob alles recht ist“, ergänzt Sonne-Geschäftsführer Gerhard Pohl.

Optisch wurden die Leitthemen des Restaurants Philipp Soldan ebenfalls aufgegriffen. Eichenholztische mit puristischen Läufern, Steinwände und das Element Feuer spielen nicht nur auf die Natur an, sondern sind auch eine Hommage an die historische Figur Philipp Soldan. Der Frankenberger, der im 16. Jahrhundert lebte und dem das Gourmetrestaurant seinen Namen verdankt, war einer der berühmtesten Formschneider für Eisengussplatten seiner Zeit. Die Einrichtung verleiht dem Restaurant eine unaufdringliche Eleganz, ohne Offenheit und Luftigkeit außen vor zu lassen. „Kommunikation ist ein großes Thema im neuen Philipp Soldan“, erklärt Gerhard Pohl. „Das gilt sowohl für die Gäste untereinander als auch für Küche und Service.“ Durch eine Glaswand können die Gäste Erik Arnecke und seinem Team bei der Arbeit zuschauen, und wer besonders nah ans Geschehen möchte, nimmt seinen Aperitif am Bistrotisch direkt am Küchenpass. Zusätzliche Gelegenheit zur Interaktion bietet der Philipp Soldan Chef’s Table: Der Bereich wurde zur Küche hin geöffnet und dient nicht nur als separater Veranstaltungsraum, sondern beherbergt Montagabends auf Vorbestellung Kochkurse und Get-Togethers mit Erik Arnecke und seinem Team. Im Hauptraum des Restaurants liefern zwei begehbare und voll verglaste Weinklimaräume, die auch für individuelle Verkostungen zur Verfügung stehen, Gesprächsstoff für Gast und Sommelier. Gleich daneben beherbergt ein vielfältig bestückter Käsereifungsschrank den passenden Menüabschluss, und im separaten Tabakkollegium herrscht mit Zigarrenservice und ausgewählten Digestifs englische Clubatmosphäre.

Das Team wurde bei der Entwicklung von Konzept- und Trendspezialist Pierre Nierhaus unterstützt. Nierhaus ist als Berater für zahlreiche zukunftsorientierte Projekte aus der Hotellerie und Gastronomie tätig und zieht Inspiration aus Trendreisen und Workshops, die er regelmäßig weltweit durchführt.

Das Restaurant Philipp Soldan ist Dienstag bis Samstag ab 18 Uhr geöffnet, Reservierungen werden unter der Telefonnummer +49 6451 750 800 entgegengenommen. Vier Gänge kosten 78, fünf Gänge 88 Euro, und vom 28. März bis 25. Juli 2015 können Gäste im Rahmen eines speziellen Eröffnungsarrangements für 78 beziehungsweise 88 Euro im Doppelzimmer übernachten.

www.sonne-frankenberg.de

Bioland-Weingut Schwarztrauber ist Bio-Erzeuger des Jahres

Bio-Weinpreis MundusVini BIOFACH 2015 verliehen

Grand Gold, viermal Gold und zweimal Silber: Bioland-Weingut Gerhard Schwarztrauber ist der Abräumer bei dem Bio-Weinpreis MundusVini BIOFACH 2015. Dr. Thomas Griese Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz ehrte heute auf der BIOFACH in Nürnberg das Bioland-Weingut als Bio-Erzeuger des Jahres. „Ich freue mich, dass ein Weingut aus der Pfalz diese Auszeichnung erhält“, sagte Griese bei der Verleihung.

Gerhard Schwarztrauber, der seit 29 Jahren Wein nach den Bioland-Richtlinien anbaut betonte: „Es gibt viele Bioland-Betriebe, die diesen Preis erhalten könnten.“ Grand-Gold erhielt das Pfälzer Weingut aus Neustadt-Mußbach für seinen Riesling trocken 2013.

Weitere Bioland-Weingüter sind unter den Preisträgern: Der Rosenkranz Sauvignon Blanc 2013 des Weinguts Heiner Sauer aus Böchingen erhielt Gold. Jeweils Silber erhielt das Weingut für seinen 2013er Grauburgunder Nußdorfer Herrenberg und seinen 2011er Spätburgunder Nußdorfer Kaiserberg. Gold ging auch an das Weingut Landmann aus Freiburg aus dem Ortsteil Waltershofen Tuniberg für seinen Grauen Burgunder trocken Merdinger Bühl 2013. Silber erhielt die Genossenschaft DIVINO aus Nordheim Franken für seinen Terra Consilium Thüngersheimer Ravensburg Burgunder Cuvée 2013.

Eine Liste der Preisträger finden Sie unter www.bioland.de

Für den Bioweinpreis hat die Jury für MundusVini BIOFACH im Dezember 2014 insgesamt 402 Weine aus dem In- und Ausland verkostet. Sie vergab zehn Grand-Gold-Medaillen, 96 mal Gold und 90 mal Silber. Der Weinwettbewerb MundusVini BIOFACH ist ein Spezialwettbewerb des seit 15 Jahren bestehenden Internationalen Weinpreises MundusVini. Er wird nach dem Verkostungsschema der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) durchgeführt.

Große Analysestudie zum Thema Käse

Käse aus Weidemilch hat eine bessere Fettqualität und einen höheren Gehalt an fettlöslichen Vitaminen als „marktüblicher“ Käse. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Analysestudie von Professor Dr. Gerhard Jahreis von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Untersucht wurden elf verschiedene Käsesorten des Typs Maasdamer, für den die großen Löcher und die cremige Konsistenz charakteristisch sind. Die besten Ergebnisse hat der aus irischer Weidemilch hergestellte Kerrygold Kildery-Käse. Dieser ist besonders reich an konjugierten Linolsäuren, Omega-3-Fettsäuren sowie b-Carotin.

Eines der wichtigsten Kriterien bei der Analyse der Käsesorten war die Qualität der Fettsäuren. Überzeugt hat hier der aus Weidemilch hergestellte Kerrygold Kildery. Im Vergleich zu anderen Käsemustern enthält Weidemilchkäse den geringsten Anteil an der gesättigten Fettsäure „Palmitinsäure“ und den höchsten an der einfach ungesättigten Ölsäure.

Im Laufe des Untersuchungszeitraumes von April bis Juni 2014 nahmen bei Weidemilchkäse der Gehalt an Palmitinsäure ab und der Gehalt an Ölsäure zu. Dieses günstige Fettsäuren-Verhältnis ist typisch für Weidemilch und beeinflusst die Fetthärte. Bei den anderen getesteten Käsen blieben die Werte hingegen nahezu unverändert.

Weidemilchkäse weist zudem einen 3–4-mal so hohen Gehalt an der gesundheitsfördernden konjugierten Linolsäure auf als die Vergleichsmuster. Ebenso enthält der Kerrygold Kildery etwa ein Drittel mehr Omega-3-Fettsäuren. Diese schützen das Herz und beugen Entzündungen vor. „Jede Konservierung des Futters, besonders die Silierung, aber auch ein hoher Anteil an Kraftfutter bei der Milchkuhfütterung trägt zu einer Verminderung des Gehaltes der beiden Säuren bei“, sagt Prof. Dr. Jahreis.

Käse ist also nicht nur Genuss pur, sondern auch gesund. Eiweiß baut Muskulatur auf und erhält sie. Kalzium stärkt die Knochen. Fettlösliche Vitamine, wie Retinol (Vitamin A) und b-Carotin (die Vorstufe von Vitamin A), erhalten die Funktion des Auges, schützen die Haut und mindern wie auch a-Tocopherol (Vitamin E) die Wirkung freier Radikale. Im Vergleich zu den anderen analysierten Käse-Sorten enthält Kerrygold Kildery das meiste b-Carotin. Bei Retinol liegt Milbona von Edeka vorne und beim a-Tocopherol Fol Epi.

Die Proben für die Käsestudie der Universität Jena unter Verantwortung von Prof. Dr. Gerhard Jahreis wurden von April bis Juni 2014 entnommen. Untersucht wurden folgende Marken zu jeweils sechs verschiedenen Zeitpunkten (außer Real Quality), dabei wurde jeweils das Mindesthaltbarkeitsdatum aufgelistet.

• Hochland: Grünländer
• Bel Deutschland: Leerdamer Original
• Frisland Campina: Frico Maasdam oder Landkaas
• Bongrain: Fol Epi
• IDB Deutschland: Kerrygold Kildery
• Bergader: Bergbauern Schnittkäse mild nussig
• Milram: Burlander (normal)
• Arla: Svensoe
• Handelsmarke: Real Quality
• Handelmarke: Rewe Ja
• Handelsmarke: Edeka Milbona

Rolf Fliegauf und Gerhard Wieser

Einmaliges Gourmeterlebnis im Mercedes-Benz Museum

Stuttgarts außergewöhnlichstes Gourmetrestaurant öffnet wieder und dieses Mal ist die Sternendichte besonders groß: Vom 18. bis 30. November verwöhnen die beiden Spitzenköche Rolf Fliegauf (2×2 Sterne) aus der Schweiz und Gerhard Wieser (2 Sterne) aus Italien rund 60 Gäste. Serviert wird das 5-Gänge-Menü im luxuriös-eleganten Ambiente des Casinos auf der obersten Ebene des Museums. Fest steht auch der Termin für die nächsten Sternennächte vom 3. bis 8. Februar 2015.

Der gebürtige Schwabe Rolf Fliegauf freut sich auf sein Gourmetgastspiel im Mercedes-Benz Museum vom 18. bis 23. November. Seine Gäste verwöhnt er mit ausgefeilten und ausgefallenen Aromakombinationen. Fliegauf hält vier Sterne: zwei für das Restaurant Ecco im Hotel Giardino Ascona am Lago Maggiore und zwei für das Ecco on Snow im Hotel Giardino Mountain in St. Moritz. Angesichts der vielen automobilen Sterne im Museum sagt er augenzwinkernd: „Für einen Sternekoch bedeutet das: Die Konkurrenz ist groß!“

In der zweiten Woche entführt Gerhard Wieser vom 25. bis 30. November 2014 seine Gäste sehr nuanciert und mit viel Feingefühl in innovative alpin-mediterrane Geschmackswelten. Über seine Küche sagt er: „Die Suche nach dem wahren Geschmack kommt für mich vor der ästhetischen Präsentation und Schönheit des Gerichtes. Beides zusammen muss den Gast begeistern.“ Die Leidenschaft des Kochs für die leisen Töne der Grande Cuisine prämierte der Guide Michelin mit zwei Sternen für die Trenkerstube im Hotel Castel in Dorf Tirol bei Meran.

Die Mercedes-Benz Sternennächte beginnen jeweils um 19 Uhr. Auf die Vorfahrt an den roten Teppich direkt am Haupteingang des Museums folgt ein Aperitif in der Cocktaillounge. Nach einem kurzen Rundgang durch die Ausstellung wird in luxuriös-elegantem Ambiente das 5-Gänge-Menü serviert. Im Preis von 136 Euro pro Person sind enthalten: Aperitif, 5-Gänge-Menü (ohne Getränke), Kurzführung sowie die exklusiven Parkplätze vor dem Museum. Mit korrespondierenden Weinen kostet die Sternennacht pro Person 199 Euro. Reservierungen nimmt das Mercedes-Benz Classic Kundencenter unter Telefon 0711-17-30 000 oder classic@daimler.com entgegen.

Nach dem Genuss ist vor dem Genuss: Vom 3. bis 8. Februar 2015 finden die nächsten Mercedes-Benz Sternennächte statt. Weitere Informationen unter www.mercedes-benz-classic.com/sternennaechte

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist immer 17 Uhr.
Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 0711-17 30 000, per E-Mail classic@daimler.com oder online unter www.mercedes-benz-classic.com/museum

Mario Höllein

Hilton Frankfurt eröffnet „Terrace on the Park“ – Premium-Grillspezialitäten in einzigartiger Lage Frankfurts

Inmitten der Innenstadt und gleichzeitig umgeben vom Grün der Bockenheimer Anlage am Eschenheimer Tor bietet die Terrasse des Hilton Frankfurt ab sofort Grillkunst auf höchster Stufe. Das neue Gastro-Konzept erweitert die kulinarische Vielfalt der Stadt um einen entscheidenden Punkt: „Den Kern des Angebots auf der ‚Terrace on the Park‘ bilden hochwertige Spezialitäten für den Grill wie Wagyu-Beef und Dry Aged Steaks. Das perfekte Stück Fleisch ist aber nicht nur eine Frage der erstklassigen Zubereitung. Viel wichtiger ist der Weg des Tieres von der Aufzucht über die Fütterung bis hin zur optimalen Reifung des Fleisches“, erklärt F&B Operations Manager Gerhard Schellenberg, „Uns geht es darum, unseren Gästen diesen signifikanten Unterschied nahezubringen.“

Mit einem – in den Abendstunden beleuchteten – Outdoor Weber Grillstudio als Herzstück der Terrasse, besticht die Location mit einer entspannten Atmosphäre von früh bis spät. Zahlreiche Angebote vom Businesslunch über romantische Abendmenüs, Events wie Grill- und Kochkurse und regelmäßige Afterwork-Veranstaltungen stehen auf der Agenda für den bevorstehenden Sommer.

Mario Höllein, Küchenchef des Hilton Frankfurt, zeigt sich begeistert von der bewussten Auswahl der hochwertigen Zutaten für das exklusive Terrassenmenü, die auf Nachverfolgbarkeit und höchste Qualität geprüft sind. Ebenso überzeugt spricht Friedrich Niemann, General Manager des Fünf-Sterne-Hauses, über das neue Konzept für die Sommerterrasse mit direktem Zugang zum städtischen Grün: „Die ‚Terrace on the Park‘ ist einzigartig in der Frankfurter Innenstadt. Sie liegt nur wenige Schritte von Bürostätten, Einkaufsmeile oder Freizeiteinrichtungen entfernt, ist gleichzeitig aber auch ein Ruhepol im Stadtgeschehen und lädt zum Verweilen ein. Das neue Restaurantkonzept passt sich diesen Eigenschaften an und schafft ein kulinarisches Angebot für die Stadt und die Region, das seinesgleichen sucht – ausgewählte Zutaten, gepaart mit erstklassigem Service und exklusiver Lage – wir freuen uns auf den Sommer mit unseren Gästen!“

Gerhard Pum

Heimische Kreationen mit regionalen Top-Produkten und dezent asiatischem oder Alpe-Adria-Akzenten: Im Jagdhof Guntramsdorf steht mit Gerhard Pum ein spannender neuer Küchenchef am Herd.

Eine genussvolle Kombination: Zum einen der Jagdhof Guntramsdorf als eine der traditionsreichsten Gourmetadressen des hochwertigen Weinbaugebietes Themenregion nahe Wien: Zum anderen mit Gerhard Pum ein Küchenmeister, der in seinem bisherigen Berufsleben auf so manche renommierte Topadresse wie „Die Krone“ und „Kristiania“ in Lech am Arlberg. verweisen kann. Vielversprechend auch seine „süße Vita“: Auf den Cayman Islands in der Karibik perfektionierte er als Chef-Pâtissier sein Können.

Zu seinen signature dishes zählen „zart rosa gebratenes Hirschrückenfilet an Haselnusscreme, Datteln und Orangenkompott“ oder die süße Verführung von „zweierlei Nougat auf karamelisierter Polentaschnitte und marinierten Weichseln“.

Mit seinem regelmäßigen Winzerstammtisch, Genießerabenden mit anwesenden Winzern und einem der interessantesten Weinkeller der Region gilt das Genießerhotel als weinkulinarische Topadresse nahe Wien. Die Innenstadt von Wien ist mit der nahen Badener Bahn ebenso rasch wie bequem erreichbar (12 km).

Attraktives Wochenend-Arrangement: Freitag bis Sonntag inkl. Gourmet-HP, Golf-Greenfee-Ermäßigung u.v.m. p. P. und Tag im DZ € 82,50.

Genießerhotel Jagdhof Guntramsdorf
2353 Guntramsdorf – Österreich
Tel. +43 (0) 22 36 / 52 225, info@jagdhof.cc, www.jagdhof.cc

Restaurant-Öffnungszeiten: täglich außer Sonntag 11.30 – 14.30 und 17.30 – 22.30 Uhr.

18. Rheingau Gourmet & Wein Festival

Seit Montag trifft sich wieder das Who is Who der Top-Köche gemeinsam mit Spitzenwinzern aus aller Welt zum 18. Rheingau Gourmet & Wein Festival, das noch bis zum 19. März 2014 in Eltville-Hattenheim stattfindet. Längst als feste Größe in der Kulinarik-Welt etabliert, gilt das Rheingau Gourmet & Wein Festival mittlerweile als eines der wichtigsten Gourmetfestivals weltweit.

Hauptveranstaltungsort ist das Hotel Kronenschlösschen, in dem 14 Tage lang jeden Mittag und jeden Abend insgesamt acht Drei-Sterne- und sechs Zwei-Sterne-Köche sowie zahlreiche weitere internationale Kochstars live zu erleben sind.

„Wir werden den jüngsten Drei-Sterne-Koch Deutschlands, Kevin Fehling, erstmals dabei haben. International können die Festivalgäste gespannt sein auf den besten Koch Südafrikas, Peter Tempelhoff aus Kapstadt und auf Cal Stamenov aus Kalifornien, der zu den besten Köchen Amerikas zählt. Auch freuen wir uns besonders auf Joachim Wissler, der gerade in der Weltrangliste der Köche unter die ersten 10 gewählt wurde und damit zu den Top 10 Köchen weltweit zählt“, so Hans B. Ullrich, Veranstalter des Festivals und Inhaber des Kronenschlösschens.

Ihre Kochkünste zeigen außerdem Gerhard Wieser** aus Südtirol, Franck Putelat** aus Frankreich, Reto Mathis aus der Schweiz, Bernd H. Knöller* aus Spanien, Andreas Antona* aus England, Enrico & Roberto Cerea*** aus Italien, Jean-George Klein*** aus dem Elsass sowie aus Deutschland Christian Bau***, Thomas Bühner***, Klaus Erfort***, Harald Wohlfahrt***, Jean Claude Bourgueil**, Johannes King**, Carmelo Greco*, Yoshizumi Nagaya*, Christoph Rainer**, Hans Stefan Steinheuer** und Sebastian Lühr*.

Zum kulinarischen Erlebnis gehört neben den Kochkünsten auch der Wein. 152 Spitzenweingüter aus dem In- und Ausland, alle von den Winzern persönlich vertreten, sind bei den insgesamt 50 Festival-Veranstaltungen dabei. Angeführt von den beiden Weltraritätenproben mit 30 Jahrgängen Château Cheval Blanc und mit den unschätzbaren Steinberger-Rieslingen aus den Jahrhundert-Jahrgängen 1920, 1921, 1937, 1945, 1953 und 1959 gibt es täglich spannende Tastings ab 32 € mit großen Weinen. Workshops und eine rauschende Abschlussparty ergänzen das Angebot.

In den Eintrittspreisen der verschiedenen Veranstaltungen sind der Empfang mit Apéritif und Amuse-Bouche, das Menü, alle Weine, Wasser und Cellini-Caffè eingeschlossen. Anmeldungen werden gerne telefonisch unter 06723 640 entgegengenommen oder per E-Mail an info@kronenschlösschen.de.

www.rheingau-gourmet-festival.de

Heiko Antoniewicz

Heiko Antoniewicz ist einer der ganz Großen in Deutschland, insbesondere wenn es um die Themen Food Pairing und Molekulare Küche geht. Bereits seit einiger Zeit ist er Mitglied im Institute of Culinary Art. Nun ist er in das Amt des Ehrenpräsidenten berufen worden.

ICA – Institute of Culinary Art:
Heiko Antoniewicz ist neuer Ehrenpräsident

Der Name Antoniewicz ist im deutschsprachigen Raum eng mit der Molekularküche verbunden. Mit seiner Kombination aus Tradition und Technologie hat er Natürlichkeit und Naturwissenschaft in Einklang gebracht. Sowohl Stickstoffflasche als auch Sous-Vide-Garer hat er immer im Gepäck – sich selbst bezeichnet er als einen Koch, der Wurzeln und Flügel hat. Heiko Antoniewicz vertraut wie viele Spitzenköche auf CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche – Kochmesser.

Er nutzt die Erkenntnisse der klassischen und molekularen Kochkunst auf der Basis der besten Grundprodukte, der neuesten Technik und kombiniert diese mit handwerklichem und gastronomischem Know-How. Liebe, Leidenschaft und Kreativität sind für ihn in der Kulinarik bedeutende Wahrzeichen.

Heiko Antoniewicz ist neuer Ehrenpräsident des Institute of Culinary Art.
Nach seiner Ausbildung im Dortmunder Lennhof wechselte Heiko Antoniewicz nach Aachen zu Gerhard Gartner ins Gala. Seine nächste Station war das Residence in Essen. Dort arbeitete er als stellvertretender Küchenchef unter Berthold Bühler. 1992 startete er als Mitinhaber den Tafelservice Art Manger, dem 2000 das Restaurant Art Manger folgte. Mit dem Restaurant erkochte er schon im zweiten Jahr den ersten Michelin Stern. 2004 wechselte er als Küchendirektor zum Frankfurter Caterer Kofler & Company und wurde mit ihm zweimal als Caterer des Jahres ausgezeichnet. Ab 2008 ist er Geschäftsführer der Antoniewicz GmbH, deren Schwerpunkte auf Gastroconsulting und Catering liegen.

ICA und Antoniewicz
Heiko Antoniewicz ist sich der Ehre bewusst, die ihm von dem Food Service Netzwerk aufgegeben wurde. Er wird die Zeit der Ehrenpräsidentschaft nutzen, um sein Anliegen, die Ausbildung des Nachwuchses auf moderne und dabei doch breite Füße zu stellen, ohne dabei die Tradition dieses klassisch schönen Berufs aus den Augen zu lassen, weiter voran zu bringen.

„Wir alle wissen“, so Antoniewicz, „dass unsere Branche sowohl in den Küchen als auch an der Front bei den Gästen fast ausschließlich von den Mitarbeitern lebt. Wir brauchen schon heute, vor allem aber in den kommenden Jahren, gut ausgebildete, motivierte und qualifizierte Mitarbeiter. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, die Zukunft zu gestalten. Eine Zukunft, die gespannt sein lässt auf die Kreativität der jungen Köche. Ich hoffe, dass wir durch meine Ehrenpräsidentschaft in diesem Bereich viel erreichen können.“

Gerhard Bruder, Präsident des ICA, freut sich darüber, dass er Heiko Antoniewicz für das Amt begeistern konnte: „Für mich ist das Engagement von Heiko Antoniewicz ein Symbol, dass das ICA in allen Bereichen der Kochkunst Fuß gefasst hat und die Branche das Netzwerk angenommen hat.“

Autor Antoniewicz
Seit 2006 veröffentlicht Heiko Antoniewicz die Ergebnisse seiner Neugier und Kreativität in gedruckter Form. Die Gastronomische Akademie Deutschland (GAD) zeichnete seinen Erstling „Finger Food“ mit einer Goldmedaille aus. Außerdem wurde das Buch in der Kategorie Innovation mit dem World Cookbook Award ausgezeichnet. Im Mai 2008 erschien mit „Verwegen Kochen“ (Silbermedaille der GAD) ein Kochbuch zum Thema Molekularküche, das er gemeinsam mit dem Journalisten Klaus Dahlbeck und dem Food Fotografen Ralf Müller realisierte. Mit „Molekulare Basics“ erschien eine Schritt-für-Schritt-Anleitung der wichtigsten Anwendungen der Molekularen Küche. 2010 veröffentlichte er das Brot-Kochbuch „Brot“, das beim World Cookbook Award als bestes Brotbackbuch ausgezeichnet wurde. 2011 erschien das Buch „Sous Vide“, ein Jahr später die englische Übersetzung „Cooking Sous Vide“, das sich ausschließlich mit diesem Themenbereich der Molekularen Küche beschäftigt. Sein neuestes Werk „Flavour Pairing“ ist gerade erschienen und zeigt Hintergründe und Rezepte von Aromen-Harmonien ausgewählter Produkte.

www.institute-culinary.de