Ferienhaus für Hobbyköche

Die neuen „Culinarium“-Bauernhäuser bieten auf 184 Quadratmetern allen Kochkomfort und Luxus für bis zu zwölf ambitionierte Freizeit-Köche – Die geräumige Küche mit Kücheninsel und -bar ist mit hochwertigen Geräten ausgestattet – Hof van Saksen in der niederländischen Provinz Drenthe

Neue Ferienhäuser für Hobby-Köche ergänzen das bisherige Angebot des Ferienhausanbieters Landal GreenParks im exklusiven Resort . Das Resort umfasst neben 600 luxuriösen, reetgedeckten Bauernhäusern fünf Restaurants, ein Schwimmbad sowie ein Spa & Wellnesszentrum.

Die neuen „Culinarium“-Bauernhäuser bieten auf 184 Quadratmetern allen Kochkomfort und Luxus für bis zu zwölf ambitionierte Freizeit-Köche. Die geräumige Küche mit Kücheninsel und -bar ist mit hochwertigen Geräten ausgestattet. Dazu gehören neben einem regulären Backofen ein Dampf-Backofen, eine Teppan Yaki-Kochplatte für die Speisenzubereitung direkt am Tisch und ein Gasherd mit fünf Brennern. Sogar das Geschirr kann wie in einer Profiküche in einer Wärmeschublade temperiert werden.

Wer nicht selber an den Töpfen stehen möchte, kann auf die Unterstützung eines Profis zurückgreifen und einen professionellen Koch anheuern, der für den engsten Freundeskreis eine Leckerei zaubert. Private Kochworkshops oder individuelle Weinproben runden das Angebot ab.

Hof van Saksen, Veldweg 22-24, 9449 PW Nooitgedacht, Tel.:+31 (0)900 1971

www.landal.de

VKI testet Wasserkocher: Vorsicht Verbrennungsgefahr

Fünf Geräte erhitzen Außenhülle auf bis zu rund 100 Grad Celsius

Weder Gasflamme noch Cerankochfeld erwärmen Wasser so rasch und
energiesparend wie ein Wasserkocher. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI)
hat für die Februar-Ausgabe des Testmagazins Konsument 15 Geräte in der
Preisklasse von 20 bis 76 Euro getestet. Entwarnung gibt es hinsichtlich Schadstoffe
und Schwermetalle. Kritik üben die Tester hingegen an fünf Geräten, deren
Außenhülle im Betrieb bis zu 96 Grad Celsius heiß wird. Beim getesteten
Wasserkocher von Melitta erhitzt sich darüber hinaus auch der Deckel.

„Selbst wenn
bei allen Geräten die Griffe im Hochbetrieb kalt bleiben: Insbesondere für Haushalte
mit Kindern sind derartige Wasserkocher eine weitere unnötige Gefahrenquelle“,
kritisiert VKI-Projektleiterin Karin Baumgarten. Die fünf erstgereihten Geräte kommen
dagegen auf eine maximale Außentemperatur von 66 Grad Celsius – so auch der
Testsieger, AEG-Electrolux EWA 3110, mit dem Gesamturteil „gut“.

Zwei unterschiedliche Systeme stehen bei Wasserkochern zur Auswahl: Geräte mit
verdecktem und Geräte mit frei liegendem Heizelement. Lediglich zwei Testgeräte sind mit
einer frei liegenden Heizwendel ausgestattet, was für Nickelallergiker zu Problemen führen
kann. Bei den getesteten Geräten kann dahingehend allerdings Entwarnung gegeben
werden – ebenso wie bei der Untersuchung des gekochten Wassers auf Schwermetalle wie
etwa Blei, Cadmium und Chrom. Auch Weichmacher, PAK (polyzyklische aromatische
Kohlenwasserstoffe) und Bisphenol A wurden in keinem der Wasserkocher gefunden.

Sauer stößt den Testern dagegen auf, dass bei zwei Geräten (Gastroback und Unold) das
Kochwasser Fremdgeschmack annimmt. Bei Unold riecht zudem die Kanne unangenehm
nach Kunststoff. Damit reicht es letztlich nur für die Bewertung „weniger zufriedenstellend“.
Für all jene, die schnelle Ergebnisse sehen möchten, gilt: Je höher die maximale Leistung
eines Gerätes, desto schneller erwärmt sich das Wasser. Im Test kann der Wasserkocher
von Braun mit 2:51 Minuten punkten. Mit mehr als vier Minuten landen hingegen die Geräte
von Rowenta und morphy richards auf den hinteren Rängen.

Weitere Details zum Test gibt es auf www.konsument.at sowie im Februar-Konsument.

Test: TV-Geräte

TV-Geräte im „Konsument“-Test: Enorme Preisunterschiede
Leichte Qualitätsverbesserungen. LED-Technologie im Kommen.

Insgesamt 46 Geräte hatten den umfangreichen „Konsument“-Test mit je 150
Prüfparametern zu bestehen. Dabei zeigte sich, dass die Qualität der Flachmänner seit
dem letzten Test im Jänner 2009 zwar leicht gestiegen ist – aber nicht bei allen
Größen. Unter den kleinen Geräten (32 Zoll) finden sich nur zwei „gute“, während es
bei TV-Geräten mit 37 Zoll die meisten guten Bewertungen gibt. Seit dem letzten Test
unverändert sind hingegen die großen Preisunterschiede innerhalb der jeweiligen
Größenklassen.

In puncto Bildqualität sind gute Noten spärlich gesät. Lediglich bei den Geräten mit 40 bzw.
42 Zoll gibt es mehr gute Noten. „Konsument“ hat durchschnittlich 1.563 Euro für diese
Größe errechnet, wer gar ein „gutes“ Gerät erstehen möchte, muss im Mittel noch rund 300
Euro drauflegen. Welche Bildschirmgröße man auch immer wählt, die Preisunterschiede
innerhalb der jeweiligen Größenklassen sind schwindelerregend. So kostet etwa der
Testsieger bei den kleinen Geräten (Metz) „nur“ 1.500 Euro, während der Zweitplatzierte
(Loewe) um satte 750 Euro mehr kostet – auch wenn er noch besser ausgestattet ist.
Enorme Unterschiede gibt es auch bei den 37-Zoll-Geräten: Während der Testsieger von
Philips auf 2.915 Euro kommt, ist der dicht dahinter liegende Sony bereits um gerade einmal
800 Euro erhältlich.

„Über die Anschaffungskosten hinaus ist auch mit weiteren Kosten zu rechnen. Etwa, wenn
man einen Empfänger für Kabel- oder Satelliten-TV benötigt, da dieser längst noch nicht in
allen Geräten eingebaut ist“, informiert „Konsument“-Technikexperte Paul Srna. Zusätzliche
Kosten kann auch eine geeignete Wandhalterung mit sich bringen, denn mit einem Gewicht
von bis zu 30 Kilogramm sind die TV-Geräte nicht unbedingt Leichtgewichte.

Im Kommen ist mittlerweile auch die LED-Technologie: Im Test setzen sie Philips
(42PFL9803H/10) und Samsung (LE40A786) bereits ein. Der Vorteil: Die LED-Technologie
hat grundsätzlich das Potenzial für eine bessere Bildqualität bei geringerem Stromverbrauch.
Zumindest aber bei den mitgetesteten Geräten wird der geringere Stromverbrauch noch
nicht sichtbar: Mit rund 200 Watt liegen sie im Mittelfeld. Der negative Spitzenreiter ist aber
der Panasonic TH-42PX8E mit Plasmaschirm, der 301 Watt aus der Leitung saugt.

Alle Informationen zum Test gibt es ab dem 28.5. in der Juni-Ausgabe von „Konsument“
sowie ab sofort auf www.konsument.at

„Konsument“ testet Mini-Hi-Fi-Anlagen

„Konsument“ testet Mini-Hi-Fi-Anlagen: besser und günstiger

Gute Geräte unter 200 Euro. Vielseitige Anschlussmöglichkeiten.

Bei beengten Platzverhältnissen oder als Zweitgerät haben Mini-Hi-Fi-Anlagen den
Vorteil auf ihrer Seite. Ein weiterer Vorzug: Der „Konsument“-Test von 14 Geräten
zeigt, dass diese deutlich billiger geworden sind. Bekam man vor Jahren gute Geräte
kaum unter 700 Euro, kosten die sieben getesteten Modelle, die im Test „gut“
abschneiden, nur noch zwischen 165 und 385 Euro. Zugleich ist der Hörgenuss
gestiegen. Getestet wurden unter anderem Ton, Handhabung und Vielseitigkeit.

Musste man früher bei der Tonqualität der Anlagen Abstriche machen, so schlugen sich die
meisten Geräte im Test recht gut. In vielen Fällen gibt es ein angenehmes Bassfundament,
die Höhen kommen sauber und menschliche Stimmen werden unverfälscht wiedergegeben.
Nur drei Anlagen können dabei nicht mithalten: die beiden getesteten Modelle von LG und
jenes von Onkyo. Bereits bei mittlerer Lautstärke beginnen allerdings einige Modelle zu
verzerren, da die schwachen Boxen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen. „Wer Abhilfe
schaffen will, kann aber etwa mit stärkeren Lautsprechern aus dem Altbestand versuchen,
die Anlagen aufzubessern“, so der Tipp des „Konsument“-Technikexperten Peter Gradauer.

Die Anschluss-Optionen sind vielfältig. Alle Modelle haben eine Antennenbuchse zum
Anschluss an die Hausantenne oder das regionale Kabelnetz. Zudem ist bei allen Geräten
ein USB-Anschluss vorhanden, womit sich Speicherstifte und MP3-Geräte anschließen
lassen, um die darauf gespeicherte Musik zu hören. Die beiden LG-Modelle bieten darüber
hinaus einen Anschluss-Schacht für Apple-iPod-Player. Insgesamt fünf Geräte sind nicht
zuletzt mit einem DVD-Player – statt einem CD-Player – bestückt. Damit können auch
Bildsignale von Video-DVDs wiedergegeben werden, wenn man ein TV-Gerät anschließt.

Der Stromverbrauch ist nur bei dem Sony CMT-HX30 gering: 14 Watt im Betrieb und damit
nur halb so viel wie die anderen. Die beiden Modelle von JVC brauchen dagegen sogar im
Stand-by-Modus mehr – sofern man nicht den sparsameren Eco-Modus einschaltet.

Detaillierte Testergebnisse gibt es ab dem 26.3. im April-„Konsument“ und ab sofort auf
www.konsument.at

Elektrische Tapete von Philips

Elektrische Tapete von Philips

Philips hat ein Patent eingereicht, das elektrische Tapeten
beschreibt, die fuer die Stromversorgung von an die Wand gehaengten
Geraeten gedacht sind. Die Tapeten sind so konzipiert, dass in ihnen
breite Leiterbahnen verborgen sind, in die die Geraete mit spitzen
Haken eindringen, um Strom zu erhalten.

Weitere Infos:
http://www.golem.de/0802/57727.html

Tragbare Navigationsgeräte

Mobile Navigationsgeräte für die Jackentasche
können inzwischen locker mit fest im Auto eingebauten Geräten
mithalten. Tragbare Wegbegleiter zwischen 350 und 450 Euro führen
ebenso sicher ans Ziel wie ein Autoradio-Navigationsgerät für 2000
Euro. Außerdem bieten sie einen vergleichbaren Komfort –
beispielsweise farbige Landkarten, eine grafische Streckenführung und
einen automatischen Zielspeicher. Das berichtet die Zeitschrift
COMPUTERBILD in ihrer aktuellen Ausgabe (13/2006, ab Montag im
Handel).

COMPUTERBILD überprüfte die Navigationsleistung der Geräte auf
einer Gesamtstrecke von rund 2500 Kilometern – im In- und Ausland
sowie in Städten. Dafür verwendete die Zeitschrift ein neuartiges
Testverfahren, das für alle Kandidaten identische Testbedingungen
garantierte. Unterm Strich lagen die meisten mobilen Pfadfinder mit
null bis drei kleineren Navigationsfehlern auf gleichem Niveau wie
das zum Vergleich mitgetestete festeingebaute Modell (drei leichte
Fehler)

Größere Unterschiede gab es bei der Bedienung und Ausstattung. So
war etwa die Eingabe der Zielorte bei einigen Geräten nicht ganz
einfach. Wer ein Gerät sucht, das Staumeldungen (TMC) bei der
Routenplanung berücksichtigt, muß genau hinschauen: Nur vier
Navigationshelfer konnten das „ab Werk“, bei zwei weiteren Geräten
wurden dafür Zusatzkosten fällig. Drei Geräte empfingen keine
TMC-Meldungen.

Vor dem Kauf sollte man auch darauf achten, ob das benötigte
Kartenmaterial mitgeliefert wird, beispielsweise detaillierte Karten
für ganz Westeuropa. Ein Hersteller liefert nur Karten für
deutschsprachige Länder mit – und berechnet je 50 Euro für die Karten
anderer europäischer Länder. Bei Urlaubsfahrten in anderen
Kontinenten wird es noch teurer: Nordamerika-Karten zum Beispiel
kosten bei den Testkandidaten zwischen 99 und 338 Euro.

Wasserspender & Sodageräte ungesund

Schimmelpilze und Keime im Sodawasser

Sie sollen den Durst löschen und uns mit frischem Prickelwasser versorgen – doch die Flüssigkeit aus Wasserspendern und Soda-Geräten enthält offenbar häufig Keime. Bis zum 34.000fachen des Grenzwerts der Mineral- und Tafelwasserverordnung haben Fachleute der Uni Freiburg gemessen.

Wer seinen Durst mit Wasser aus öffentlichen Spendern oder Geräten zur Herstellung von Sodawasser löschen will, muss damit rechnen, sich unter anderem mit Schimmelpilzen, Corynebakterien und Darmkeimen zu infizieren, warnt das Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universität Freiburg.

Wissenschaftler des Instituts fanden solche Keime in 39 von 60 untersuchten Geräten. Bis zu 6,9 Millionen Keime pro Liter stellten die Fachleute fest – demnach lagen die Werte teilweise bis zu 34.000 mal höher als die Grenzwert der Mineral- und Tafelwasserverordnung, berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel.

Besonders gefährlich sind die Verunreinigungen für Patienten, deren Immunabwehr bereits extrem abgeschwächt ist – hier sieht Institutschef Franz Daschner sogar ein lebensbedrohliches Risiko.

Für gesunde Menschen – das gilt auch für gesunde Kinder – besteht zwar nicht unbedingt eine akute Krankheitsgefahr. Die Belastung durch die Keime kommt jedoch zu der übrigen Belastung aus der Umwelt, auch aus Nahrungsmitteln, hinzu.

„Recht des Verbrauchers auf gutes Wasser“

Und eine Überschreitung der Grenzwerte, wie die Freiburger Experten sie gemessen haben, bezeichnete Daschner im Gespräch mit sueddeutsche.de als nicht akzeptabel: „Der Normalverbraucher hat ein Recht darauf, dass das Wasser aus den Spendern und Soda-Geräten nicht schlechter ist als das Trinkwasser aus dem Hahn“.

Die Ursache für die Verunreinigung ist nach vor allem, dass die Soda-Geräte nach Hinweisen der meisten Hersteller bloß mit lauwarmen Wasser gereinigt werden sollten.

Lesen Sie den gesamten Artikel hier:
www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/864/75789/

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Reklamationen bei Geräten häufen sich

Wer kennt das nicht: Kaffeemaschinen, aus denen eine ungenießbare Brühe statt des versprochenen Capuccinos kommt, Konfektomaten, die nicht richtig garen oder Hotelcomputer, die gerade dann abstürzen, wenn die Gäste auschecken wollen.

Die Liste ließe sich fortsetzen und die beschriebenen Pannen sind leider keine Einzelfälle, stellt der Fachverband für Qualität in Hotels, Krankenhäusern und Altenheimen (FQH) fest. Im Gegenteil: Immer häufiger gehen beim FQH Beschwerden von Hotels über fehlerhafte Geräte und mangelnde Reklamationsbereitschaft seitens der Händler ein.

Früher sei es nur das so genannte „Montagsauto“ gewesen, doch inzwischen häuften sich die Reklamationen bei technischen Geräten aller Art.
„Aufgrund der Vielzahl der Geräte werden Reparaturkosten zu einem immer größeren Problem für die Hoteliers“; betont Ulrich Jander vom FQH.

Die Ursache für die Probleme sieht der Fachverband in der immer kürzer werdenden Entwicklungszeit vieler Geräte: „Technische Neuheiten, die einem das Arbeiten eigentlich erleichtern sollen, kommen immer schneller auf den Markt. Wenn man das Gerät zum ersten Mal benutzt, ist es häufig schon veraltet.“ Vor dem Kauf würden dem Kunden die Vorteile in den schillernsten Farben ausgemalt, beim täglichen Gerbrauch folge dann allerdings schnell die Ernüchterung.

Durch den Druck immer wieder Neues zu produzieren, bleibe den Entwicklern kaum noch Zeit, mögliche Kinderkrankheiten der Geräte auszumerzen. „Wir als Fachverband haben immer mehr den Eindruck, dass die Hotelmitarbeiter verstärkt zu Testern der Industrie umfunktioniert werden“, meint Jander. Viele Hersteller würden einfach darauf vertrauen, dass der Kunde mögliche Fehler findet und man die Geräte dann im Rahmen der Reklamation immer noch weiterentwickeln kann, so Jander weiter.

Doch leider ist auch der Umgang mit Reklamationen seitens der Hersteller in der Vergangenheit immer weniger kulant geworden, beklagt der FQH. Nicht selten käme es vor, dass Fehler der Geräte auf unsachgemäße Behandlung geschoben würden. „Bedienungsfehler“ lautet das gängige Schlagwort. Und wenn dann doch einmal ein Firmentechniker das Hotel betritt, um zum Beispiel den defekten Kaffeeautomaten zu reparieren, sei er häufig fachlich nicht in der Lage, den Fehler zu finden, geschweige denn zu beheben, so Jander weiter. Nicht selten würden dann die Hoteltechniker lieber selbst den Schraubenzieher in die Hand nehmen und das Gerät eigenhändig reparieren.

Der FQH rät allen betroffenen Hoteliers bei fehlerhaften Geräten mehr Druck auf die Händler und Hersteller auszuüben. Nicht nach dem Motto, „was nicht passt wird passend gemacht“, sondern „was nicht funktioniert, wird zurückgegeben“.

Mehr Informationen unter: www.bundesfachverband.org

„video“ warnt vor Schnäppchen

Viele Unterhaltungselektronikmärkte verwirren
Kunden mit undurchschaubaren Preisangaben / Technische Daten verraten oft wenig über die Qualität des Geräts / „video“-Tipp: Preise zwischen Geräten verschiedener Marken vergleichen und Angebote anderer Händler prüfen

Immer mehr Großmärkte für
Unterhaltungselektronik locken ihre Kundschaft mit angeblichen
Tiefpreisen in den Laden. Doch nicht jedes Prospekt-Angebot ist auch
ein Schnäppchen. Das Fachmagazin „video“ deckt in seiner aktuellen
Ausgabe (2/2006) die häufigsten Fallen auf, die in Werbe-Anzeigen
lauern.

Für Händler gibt es viele Möglichkeiten, mit sensationellen
Preissenkungen zu werben, obwohl das Produkt bei der Konkurrenz nicht
teurer sein muss. Das Problem: Ob sich hinter dem gern als Referenz
angegebenen höheren Preis ein aktueller oder ehemaliger Listenpreis
des Herstellers oder ein früherer eigener Preis des Händlers
verbirgt, erfährt der Kunde – wenn überhaupt – nur als kleingedruckte
Fußnote. „video“-Tipp: Käufer sollten vor Ort die Preise zwischen
Geräten verschiedener Marken vergleichen und auch überprüfen, was
andere Händler für das gleiche Gerät verlangen. Nur so ist es
möglich, die echten Schnäppchen zu erkennen. Darüber hinaus empfiehlt
„video“, beim Kauf nach einem Barzahlungsrabatt zu fragen.

Für Verwirrung in Werbeanzeigen für TVs sorgt vor allem das so
genannte HD-ready-Logo. Dieses sagt lediglich aus, dass das
Fernsehgerät in der Lage ist, hoch auflösende Bilder (HDTV) zu
verarbeiten. Wie gut das Gerät diese Aufgabe erfüllt, verrät das
Gütesiegel laut „video“ aber nicht. Zudem verschweigen viele
Prospekt-Schreiber, dass für die Darstellung von HDTV-Bildern ein
zusätzliches Empfangsgerät, ein HDTV-fähiger Receiver, benötigt wird.

Ein weiteres Lockmittel ist die unter dem jeweiligen Gerät
abgedruckte Liste an technischen Daten, die oft nur wenig
Aussagekraft besitzt. So verraten etwa Kontrast- und Helligkeitswerte
bei TV-Geräten, nicht weiter kommentierte Camcorder-Pixelzahlen,
astronomisch hohe Wattzahlen bei Verstärkern und Lautsprechern sowie
Format-Aufzählungen bei DVD-Playern und -Recordern fast nichts über
die Qualität, so „video“.