Berlins EsS-Bahn wird 15!

EsS-Bahn: Berlins „abgefahrenste“ Currywurst am Flughafen Tegel wird 15 Jahre alt

Für unzählige Reisende ist die EsS-Bahn am Flughafen Berlin Tegel die letzte Anlaufstelle, wenn es darum geht, vor dem Flug noch schnell einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen. Für viele ankommende Gäste auch häufig der erste Kontakt mit dem touristischen Muss eines jeden Berlinbesuchers, der Berliner Spezialität schlechthin – der Currywurst. In dem zum Imbiss-Restaurant umgebauten historischen S-Bahn-Triebwagen der legendären Baureihe „Stadtbahn“ aus den 1920-er Jahren wird die gebratene und in Stücke geschnittene Brühwurst bereits seit 15 Jahren genossen. Currywurst wird geliebt, ist Kult und längst gesellschaftsfähig geworden. Seit dem Jahr 2011 ist die EsS-Bahn auch am Flughafen Stuttgart und seit Herbst 2013 auch in Shanghai zu finden.

Gourmet-Report meint: Nicht die beste Currywurst Berlins, aber gut essbar!
Wir lieben die „Curry“ von Gabis Imbiß am meisten (http://www.gourmet-report.de/artikel/32852/Currywurst-Berlin.html). Die gibt es aber nur Mittwoch und Samstag auf dem Wochenmarkt!

Saloum Raphael Doucoure

Eine Prise New York, eine Idee Stockholm – am heutigen 12. September wird in Köln ein neues Kapitel der Gastronomiegeschichte aufgeschlagen. Nach Umbau und Renovierung öffnet das Rotonda-Restaurant in der Kölner Südstadt seine Pforten.

Kosmopolitentum verbunden mit Leichtigkeit – die neue Küche sorgt mit Sternekoch Saloum Raphael Doucouré für ungewohnte Genüsse auf dem Teller. »Egal ob Veganer, Vegetarier, Fleisch- oder Fischkonsument – der Wohlfühlfaktor ist von unserer Seite aus für jeden garantiert,« unterstreicht Doucouré. Dass Bio und Regionalität nicht nur Versprechen, sondern allgegenwärtig in seiner Küche verankert sind, ist für ihn selbst­verständlich. Ebenso eine hohe Freundlichkeit, ein herzlicher Empfang und ein besonderer Service für den Gast.

Dass Essen auch eine starke politische und kulturelle Dimension umfasst, stellt Geschäftsführer Oliver Groß heraus. Mit unserer Entscheidung, was wir essen und wie wir den gemeinschaftlichen Moment des Speisens pflegen, setzen wir täglich mehrfach Zeichen. Uns interessiert der gesamte Prozess vom eingesetzten Saatgut über den Umgang mit den Produkten in der Küche bis zum letzten Bissen der von den Gästen genossen wird.

Das innovative Küchenkonzept ist zugleich Auslöser für die Neugestaltung des Res­taurants: Gemeinsam mit dem mehrfach ausgezeichneten Objektspezialisten Kusch + Co aus dem Sauerland entstand ein Flair zwischen Spitzenrestaurant und Bistro mit nordischer Handschrift. Die Spezialisten entwickelten nicht nur neue Tische mit haptisch ausgeklügelter Oberfläche, sondern statteten das Restaurant auch mit dem preisgekrönten Modell 3000, dem Stuhl Njord des dänischen Kult-Designers Antonio Scaffidi, aus.

Innovative Küche trifft innovatives Design. Ein neuer Ort in Köln, der in der Fachwelt schon jetzt für Aufmerksamkeit sorgt, weil er Sterneküche mit einem lässigen Restaurantkonzept verbindet, wie man es sonst nur in Weltmetropolen findet.

www.rotonda-restaurant.de

Chuck Wagon Cook-Off

Auf der Tumbleweed Ranch in Chandler wird der Western-Lifestyle der 1880er Jahre vom 08. bis 10. November 2013 mit einem Kochspektakel der besonderen Art wieder zum Leben erweckt. Teams aus dem gesamten Südwesten der USA bereiten beim Chuck Wagon Cook-Off in ihren originalgetreuen, historischen Kochwagen traditionelle Gerichte zu und treten in verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Das Highlight: Für die Zubereitung werden ausschließlich authentische Methoden und Kochwerkzeuge im Stil der 1880er Jahre verwendet.

Die Leckerbissen können von den Besuchern natürlich probiert und gekauft werden. Im Schein des Lagerfeuers und bei Live-Musik kann diese besondere Atmosphäre genossen und alten Westergeschichten gelauscht werden. Abgerundet wird das Event durch Bühnenunterhaltung, verschiedenen Aktivitäten für die ganze Familie, Shopping-Stände und eine Fotoausstellung mit historischen Bildern alter Planwagen aus Arizona.

Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter: Chuck Wagon Cook-Off www.chandleraz.gov/default.aspx?pageid=289

SUSHI IN SUHL

Durch Einfallsreichtum und unbändigen Ehrgeiz wird Rolf Anschütz zu einem wahren Japanexperten und richtet sich im beschaulichen Südthüringen ein Restaurant ein, das weit über die Grenzen der Deutschen Demokratischen Republik hinaus bekannt wird – eine schier unglaubliche Geschichte

Nach wahren Begebenheiten erzählt SUSHI IN SUHL die unglaubliche, aberwitzige Geschichte des Rolf Anschütz, der mitten in der DDR gegen alle staatlichen wie gesellschaftlichen Bedenken und Widerstände seinen Traum vom Japan-Restaurant verwirklichte. Sein kulinarischer Ruf drang sogar bis nach Japan.

Suhl, Anfang der 70er Jahre – Rolf Anschütz ist Koch und Gastronom aus Leidenschaft. Allerdings hat er die traditionelle Thüringer Küche satt. Während er Klöße formt und Gulasch rührt, träumt er von ausgefallenen Speisen, die in der Planwirtschaft der DDR vorerst keinen Platz finden.

Inspiriert von dem Buch „Die Küchen der Welt“, lässt er seiner Fantasie und Kreativität freien Lauf und überrascht seine anfangs verunsicherten Freunde mit kulinarischen Zaubereien aus seinem Japan. Der Traum der internationalen Küche scheint lange nur diesen vorbehalten. Bis ein „echter“ Japaner vor der Tür steht und wünscht im „Waffenschmied“ japanisch zu speisen.

Durch Einfallsreichtum und unbändigen Ehrgeiz wird Rolf zu einem wahren Japanexperten und richtet sich im beschaulichen Südthüringen ein Restaurant ein, das weit über die Grenzen der Deutschen Demokratischen Republik hinaus bekannt wird. Jedoch nicht ohne die Aufmerksamkeit der Partei auf sich zu ziehen, die nun natürlich ebenfalls von den westlich geknüpften Kontakten profitieren möchte.
Von der politischen Führung geduldet, von den Gästen kulinarisch geschätzt, ist er König in seiner Welt. Dennoch – alles hat seinen Preis: je mehr Anerkennung Rolf von den Japanern und der Parteispitze erntet, umso weiter entfernt er sich von seiner Familie und seinen Freunden.

Rolf Anschütz ist ein Gastronom aus Leidenschaft, schon in der dritten Generation führt er die Tradition seiner Familie fort. Mitte der 60er Jahre betreibt der gelernte Koch und spätere Gastronomie-Ingenieur im thüringischen Suhl die Gaststätte „Waffenschmied“, ein Weinlokal, das seine Gäste mit heimischen Gerichten verwöhnt. Rolf ist verheiratet und hat zwei Kinder. Man hat sich im real existierenden Sozialismus häuslich eingerichtet und alles könnte in geregelten Bahnen verlaufen. Doch mit der Einführung des arbeitsfreien Samstags in der DDR sollte sich das Leben des Rolf Anschütz gründlich ändern. Angespornt von einigen Lokaljournalisten, die bei ihm Stammgast sind, lässt sich Rolf für die arbeitsfreien Samstage etwas Besonderes einfallen. Er erinnert sich an eine geheime Leidenschaft aus seiner Ausbildungszeit, die er aber nie praktizieren konnte – die japanische Küche!

Im hinteren Teil des „Waffenschmied“ stand ein Raum leer, dort wollte er sein erstes original japanisches Gastmahl servieren. Während ihn die Genossen von der HO für völlig verrückt halten – Originalton: „Anschütz, haben Sie überhaupt eine Ahnung, wo Japan liegt?“ – lässt sich Rolf nicht mehr von seinem Vorhaben abbringen. Sogar das Problem mit der Sojasoße wird gelöst: Einer der Journalisten hat einen Kontakt zum Außenministerium in Ost-Berlin. Dort sitzt ein Genosse in der Pressestelle, der jeden Morgen über den Checkpoint Charlie marschiert und zur Systeminformation die neuesten West-Tageszeitungen erwirbt. Bei dieser Gelegenheit wird eine Flasche Sojasoße organisiert und nach Suhl geschickt.

Doch Rolf Anschütz wäre nicht Rolf Anschütz, wenn er sich schon damit zufrieden geben würde, nur „japanisch“ zu kochen – auch das Ambiente ist ihm wichtig. Rolf holt sich kurzerhand die Genehmigung, einige Tische und Stühle aus dem Mobiliar einer Gaststätte verwenden zu dürfen, deren Inhaber ihr Glück im Westen gesucht hatten und sägt sie dann höchstpersönlich auf japanische Maße zurecht. Schließlich dekoriert er noch die Wände mit Stoffbahnen, japanischen Mustern oder, was er dafür hält, dann kann das Gastmahl beginnen. Der Abend wird ein voller Erfolg, die Journalisten sind begeistert und Rolf verspricht eine baldige Wiederholung. Er überlegt, wie er die japanische Küche als dauerhafte Einrichtung erhalten kann, doch weiß er auch, dass dies den Genossen in der HO nicht gefallen wird. Was er nicht weiß, ist, dass das Schicksal schon längst für ihn entschieden hat. Einer der Journalisten veröffentlicht in der örtlichen Suhler Tageszeitung „Freies Wort“, einen Artikel über den netten Abend und – wie es der Zufall will, gelangt der Artikel auch nach Leipzig. Nur wenige Tage später stürmt eine Kellnerin aus dem Gastraum in Anschütz‘ Büro und ruft aufgeregt:
„Chef, da draußen sitzt ein Schlitzauge, ein Japaner, ein echter Japaner, der extra aus Leipzig gekommen ist und der will, dass SIE für ihn kochen“.

Nun kommt die Stunde der Wahrheit: ein echter Japaner. Jetzt wird sich zeigen, ob die Vorstellungen, die Rolf Anschütz von japanischem Essen hat, sich mit denen eines echten Japaners decken – sie tun es. Diesmal bringt sogar die ADN – die Nachrichtenagentur der DDR – eine Meldung, die im ganzen Land über die Ticker läuft. Damit beginnt der kometenhaften Aufstieg des Rolf Anschütz und der neugegründeten Japan-Abteilung der thüringischen Gaststätte „Waffenschmied“.

Innerhalb weniger Wochen spricht es sich anscheinend bei allen in der DDR verweilenden Japanern sowie der einheimischen Bevölkerung herum, dass in Suhl ein Restaurant entstanden ist, wie man es sonst nur im Westen (und natürlich in Japan!) findet.
Rolf Anschütz versteht es schnell, mit der neuen Situation zurechtzukommen. Während seine Frau sich um den thüringischen Teil des Waffenschmieds kümmert, gilt seine ganze Aufmerksamkeit der „Japan-Abteilung“. Neue Rezepte müssen her, die Speisekarte wird erweitert und auch exotische Gerichte sind jetzt zu haben. Aber nicht nur das, auch das Drumherum soll so japanisch wie möglich sein.
Innerhalb weniger Jahre stehen Anschütz Westdevisen für mehrere 100.000 DM zur Verfügung, um sich in Düsseldorf beim exklusivsten Feinkostspezialisten für asiatische Lebensmittel einzudecken.
LKW-Ladungen mit seltenem Fisch, Krabbenfleisch und Bambussprossen werden nach Suhl transportiert, um japanischen Wirtschaftsdelegationen, Messebesuchern aus Leipzig und volkseigenen Brigaden die exotischsten japanischen Gerichte servieren zu können. Rolf Anschütz hat inzwischen den Status des Itamae, eines japanischen Meisterkochs erreicht.

Alles, was er weiß, hat er sich selbst beigebracht. Er lernt japanisch aus Büchern, studiert Tag und Nacht die Gebräuche dieses fremden Volkes, das ihm doch irgendwie so nah ist und verfeinert seine Kochkünste immer und immer wieder. Er gibt 11.000 Ostmark für die Übersetzung eines japanischen Kochbuches aus und nimmt dabei das Scheitern seiner Ehe in Kauf. Der „Waffenschmied“ gehört inzwischen zu den anerkanntesten japanischen Restaurants außerhalb Japans. In Europa ist er die unumstrittene Nummer Eins, erst danach kommen Brüssel und Paris.

Auch in der DDR ist er längst eine Institution, ein Muss für jeden Japaner und Höhepunkt jeder Diplomatenreise. Der kleine Koch aus Suhl ist König in seiner Welt. Dabei hält Anschütz jedem Versuch stand, das nun berühmte Lokal nach Ost-Berlin zu verlegen. Wer seine Kochkünste genießen will, muss in die Provinz reisen. Doch Anschütz kann sich auf Dauer dem politischen Willen seiner Genossen nicht entziehen. Er wird gebeten, seine Kochkünste auch bei entsprechenden Anlässen in Ost-Berlin zum Besten zu geben. So wird der Koch ein Botschafter seiner Kunst und Teil der Politik.

Er wird zum Vermittler zwischen Ost und West und löst einen wahren Japan-Boom in der DDR aus.

In seinem Beisein werden millionenschwere Geschäftsabschlüsse getroffen und gefeiert. Der real existierende Sozialismus arrangiert sich – mitten im Kalten Krieg – prächtig mit dem wohl kapitalistischsten Land seiner Zeit. Rolf Anschütz interessiert das nicht, er kocht für die friedliche Koexistenz der Völker und bleibt zeitlebens einfacher Angestellter der HO mit einem Monatseinkommen von 700 Ostmark. Mitte der 70er Jahre läuft das Restaurant auf Hochtouren, wer im „Waffenschmied“ ein Gastmahl genießen will, muss zwei Jahre im Voraus buchen. Rolf Anschütz muss anbauen und legt noch einen drauf. Ab sofort gibt es das original japanische Gastmahl nach streng traditionellen Regeln – dem rituellen Waschen. Die Gäste nehmen vor dem Essen ein gemeinsames Bad – nackt. Der „Waffenschmied“ ist ein Schmelztiegel. Nirgendwo sonst in der DDR treffen Ost und West so ungezwungen aufeinander wie dort. Nirgendwo sonst werden auf so unkonventionelle Art Geschäfte abgeschlossen und Politik gemacht. Was als Gag entstand, hatte längst eine Eigendynamik entwickelt. Die Partei, die Anschütz und seinem abenteuerlichen Projekt zunächst skeptisch gegenüberstand, kann schon lange nicht mehr eingreifen, da die japanische Regierung Anschütz mit Ehrungen überhäuft und schützend ihre Hand über ihn und sein Lokal hält.

Aber da das Restaurant sehr profitabel läuft und pro Jahr Millionen an Devisen bringt, kann auch die Partei gut damit leben. Genossen, vor allem Vorgesetzte, die versuchen Anschütz das Leben schwer zu machen und ihm den Erfolg nicht gönnen, gibt es trotzdem genug. Doch jeder kann das aus dem „Waffenschmied“ mitnehmen, was ihm nahe liegt. Die Arbeiter von der Brigade sehen in ihm einen Themenpark, eine einmalige Abwechslung, wie man sie sonst nicht findet in der DDR, die Partei nutzt ihn als Geldquelle und Aushängeschild der Völkerverständigung und Rolf Anschütz als Mittel seinen Landsleuten eine fremde Kultur näherzubringen. 1979 kommt, was kommen musste.An einem Sonntag im Mai sitzt eine japanische Delegation im „Waffenschmied“ und lässt sich von Rolf Anschütz verwöhnen. Als das Mahl beendet ist, bedankt man sich höflich und lädt Anschütz zum Gegenbesuch nach Japan ein und zwar am kommenden Wochenende!

Ost-Berlin hat keine andere Wahl als der Einladung zuzustimmen und so fliegt Rolf Anschütz von Berlin-Schönefeld über Moskau nach Tokio. Er, der Japan nur aus Büchern kennt, hat endlich die Gelegenheit, das Land seiner Träume kennen zu lernen. Der Flughafen in Tokio ist riesig, die Eindrücke überwältigend. Rolf Anschütz hofft inständig, dass er sich nicht verläuft und dass ihn jemand abholt. Als er aus der Gepäckausgabe kommt, hört er eine vertraute Melodie: „Das Heideröslein“. Vor ihm stehen 6 Japaner, alles ehemalige Gäste des „Waffenschmied“ und bringen ihm ein Ständchen. Rolf ist angekommen, er ist zuhause. Was folgt, sind vier ereignisreiche Wochen, in denen er Dutzende von japanischen Restaurants kennen lernt und im Gegenzug die Japaner auch in die Geheimnisse der thüringischen Küche einweihen muss. Die Japaner sind inzwischen davon überzeugt, dass es eine Laune der Natur gewesen sein muss, dass Rolf auf der anderen Seite des Globus in Thüringen das Licht der Welt erblickt hat, für sie ist er eigentlich einer der ihren.

Während seiner Reise werden ihm höchste Ehren zu Teil, er wird in Kreise eingeführt, die dem normalen Besucher aus dem Westen für immer verborgen bleiben.

Rolf wird bewusst, hier kann er nicht bleiben, er muss zurück nach Suhl – dort sind seine Wurzeln, da ist seine Heimat.

Im Laufe der 80er Jahre wird der Druck auf Rolf Anschütz von Seiten der Partei immer stärker. Es gibt immer mehr Neider, die ihm den Erfolg nicht gönnen wollen und denen es auch egal ist, dass der „Waffenschmied“ eine großartige Devisenquelle ist. Die Planvorgaben an die Umsätze, die Anschütz bringen muss, werden von Jahr zu Jahr erhöht. Rolf Anschütz verlässt gegen Ende der 80er Jahre die Lust, sich immer wieder gegen neue Hürden der HO hinwegzusetzen. Er beginnt ernsthaft über einen Ausstieg aus seinem Geschäft nachzudenken, als abermals die Ereignisse seinen Überlegungen vorauseilen. Im Herbst 1989, als auch in der Provinz jedem klar wird, dass die DDR ihrem Ende zugeht, sieht er noch einmal eine Chance. Jetzt, wo ein neues Klima einsetzt, die Partei immer mehr in den Hintergrund tritt, jetzt wo die Leute anfangen, offen und ohne Angst über alle Probleme des täglichen Lebens zu diskutieren, jetzt scheint ihm die Zeit, das Heft noch einmal selbst in die Hand zu nehmen. In der Stadthalle in Suhl findet im Dezember 1989 eine Diskussionsrunde statt. Die Halle ist bis zum letzten Platz besetzt, die Bürger wollen die Gelegenheit nutzen, das erste Mal frei über die Dinge zu sprechen, die Ihnen am Herzen liegen. Auch Rolf Anschütz steht auf der Rednerliste. Er will von „seinen“ Suhlern wissen, ob sie ihn dabei unterstützen würden, den „Waffenschmied“ alleine weiterzuführen, ohne die Kontrolle der HO, dafür will er sich einsetzen, dafür will er kämpfen und dafür benötigt er die Unterstützung der Suhler Bevölkerung, so wie sie ihn und seine Ideen immer unterstützt haben. Noch ein Redner ist vor ihm, dann kommt er an die Reihe.

In diesem Moment geht die Tür auf und eine ortsansässige Rechtsanwältin stürmt in den Saal, geht auf die Bühne und verkündet durch das Mikrofon, dass die hiesige Stasi-Abteilung gerade dabei wäre, ihre Büros aufzulösen und Akten fortzuschaffen. Das müsse verhindert werden. Der Saal leert sich innerhalb weniger Minuten, alle machen sich auf, um die Vernichtung ihrer Akten zu stoppen. Alle? Nein, nicht alle, zurück bleibt Rolf Anschütz, der nicht mehr dazu kommt, eine Rede für seinen „Waffenschmied“ zu halten. Erneut hat ihm das Schicksal eine Entscheidung abgenommen. Noch lange sitzt er ganz alleine in der großen Halle und tief im Inneren weiß er, dass soeben eine Ära zu Ende gegangen ist.

Interview mit dem Regisseur Carsten Fiebeler

Was war Ihre Motivation, den Film SUSHI IN SUHL zu machen?
An SUSHI IN SUHL reizte mich sofort die Unglaublichkeit der Geschichte. Ein Koch in der Provinz der DDR setzt sich über sämtliche Grenzen hinweg und lebt den eigenen Traum. In einem
auf Gleichschaltung ausgerichteten System schafft dieser Anschütz eine exotische Insel, „sein eigenes kleines Japan“ mitten in Thüringen. Ein Einzelkämpfer trotzt allen Widerständen und macht sein Märchen wahr. Beeindruckend bei der Vorstellung, dass die Geschichte auf Tatsachen beruht und bis zum Fall der Mauer fast zwei Millionen Besucher im Waffenschmied einkehrten. Unser Protagonist steht damit exemplarisch, für all die Individualisten dieser Welt, die sich nicht von gesellschaftlichen Konventionen schrecken lassen und für die Umsetzung ihrer Ideen Entbehrungen auf sich nehmen und kämpfen.

Waren Sie selbst einmal zu Gast im Waffenschmied?
Die Legende von der Existenz eines kuriosen Japan-Restaurants mitten im Thüringer Wald erreichte in den Achtzigern auch mein Ohr. Doch die Aussicht, auf einen Platz in der Japanabteilung des „Waffenschmied“ ein bis zwei Jahre warten zu müssen, schreckte mich wohl schon damals ab.

Welche Art von Film erwartet den Zuschauer?
SUSHI IN SUHL ist eine emotionale Heimat-Komödie, die wie ein Märchen erzählt wird. In seiner epischen Tonalität betritt der Film damit Neuland. Das Thema: „Was geschah noch so, hinter dem Eisernen Vorhang?“ wird hier neu behandelt. Weder Anklage, noch Abrechnung oder jegliche Form von Nostalgie (Ostalgie) finden darin ihren Platz.

Rolf Anschütz, der „Koch für den Weltfrieden“, der Land, Leute und seinen Beruf liebt , schafft für Unzählige eine Art Transitraum in eine andere Welt. Er holt diese fremde Kultur in das verschlafene Suhl und tritt so, auf seine Art, für Völkerverständigung ein. Das ist komisch, amüsant, manchmal verquer, dann wieder rührend. Aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

Oliver Rietzke und Hannes Oehler

Wie schmeckt es bei der Bundeskanzlerin?
Dieses und viele andere Geheimnisse lüftet die
NOCTI VAGUS Kochschule ab August 2012. Die
Spitzenköche Oliver Rietzke und Hannes Oehler
verköstigten bereits die politische Prominenz, wie
Angela Merkel, Gerhard Schröder oder Horst Köhler.
Nun vermitteln sie ihr Wissen unterhaltsam an
Interessierte.

Den Auftakt der neuen Kochseminar-Reihe in Berlins
bekanntem Dunkelrestaurant bildet der Kurs „Berliner
Küchengeheimnisse“. Bei diesem geht es um die
Zubereitung regionaler und zum Teil längst
vergessener Spezialitäten,wie der „Beamtenstippe“
und dem „Armen Ritter“.

Für „Schokoholiker“ bietet das Haus den Kurs „Schokoladenträume“, der feinste
Schokoladen mit Herzhaftem verbindet und den Genießer auf keinen Fall verpassen
dürfen.
Nebenbei plaudern die Promi-Köche über die genüsslichen Vorlieben der Prominenz
aus Politik und Wirtschaft. Danach heißtes mitmachen, Spaß haben und Neues
erlernen.

Höhepunkt der Kochkurse ist das Dinner in the Dark, bei dem die selbst zubereiteten
Köstlichkeiten im Dunkeln genossen werden.
Im Herbst/ Winter 2012 veranstaltet das Restaurant Kochkurse für Singles, erotische
Kochkurse und zu Weihnachten wird es festlich in der ersten Kochschule der Welt
die Hell und Dunkel verbindet und die Sinne sensibilisiert.
Termine:

„Berliner Küchengeheimnisse“ Sonntag, 11.08.2012 ab 11 Uhr
„Schokoladenträume“ Sonntag, 26. 08.2012 ab 11 Uhr
Preise:89 EUR inkl. Kochkurs, Fingerfood, Sektempfang, 4-Gänge Menü und Softgetränke
Wo?
Dunkelrestaurant NOCTI VAGUS – Saarbrücker Str. 36-38 – 10405 Berlin
Reservierung: 030 / 74 74 91 23 – www.noctivagus.com – kontakt@noctivagus.de

Toni Mörwald und Stefan Lastin

Von 14. bis 20. Mai 2012 sorgt die
Veranstaltungsreihe „Dinner in the Sky“ für kulinarische Höhenflüge
in Wien: Nationale und internationale Starköche wie Hauben-Koch Toni
Mörwald, Schloss Velden-Chefkoch Stefan Lastin sowie die mit
Michelin-Sternen ausgezeichneten Köche Yves Mattagne aus Belgien und
Hans Välimäki aus Finnland zeichnen für die Menüs verantwortlich –
genossen werden diese in 50 Metern Höhe.

Exquisite Gaumenfreuden, zubereitet von ausgezeichneten nationalen
und internationalen Starköchen und das mitten im Zentrum der Stadt
über den Dächern Wiens? Dinner in the Sky macht es möglich! Die
exklusive Veranstaltungsreihe, die bereits Metropolen wie London,
Toronto oder Las Vegas kulinarische Höhenflüge im wahrsten Sinne des
Wortes bescherte, bezieht von 14. bis 20. Mai 2012 ihr Quartier auf
der Kaiserwiese in Wien.

Internationale Star-Köche in luftigen Höhen

Ob Frühstück, Mittagessen, ein Champagner-Date oder Dinner –
genossen wird in 50 Metern Höhe. So hoch zieht ein Kran die Dinner in
the Sky-Plattform, die Platz für 22 Personen bietet, in den Wiener
Himmel. Im Gepäck hat das exklusive Event dabei nationale und
internationale Starköche. So übernehmen Hauben-Koch Toni Mörwald und
Gault Millau „Aufsteiger des Jahres 2010“ Stefan Lastin die
österreichische Patronanz. Yves Mattagne, der dem Brüsseler „Sea
Grill Restaurant“ zwei Michelin Sterne bescherte und der finnische
„Chez Dominique“-Chef Hans Välimäki, der sein Restaurant unter die
besten 50 Lokale weltweit katapultierte, sorgen für internationales
Flair.

„Dinner in the Sky kombiniert zwei außergewöhnliche Erlebnisse“,
so Uldis Kalnins, der Geschäftsführer von Dinner in the Sky.
„Einerseits bieten wir Premium-Küche, zubereitet von den besten
Köchen der Welt, andererseits das Erlebnis, das Ganze über den
Dächern der Stadt genießen zu können.“ Und das im direkten Gespräch
mit den Küchenstars: Denn jeden Tag zeichnet ein anderer Starkoch für
das Menü verantwortlich – und präsentiert dieses abends persönlich in
50 Metern Höhe. „Eine weiteres Highlight von Dinner in the Sky – denn
wo sonst, kann man schon persönlich mit dem Chef über seine
Kreationen plaudern?“, so Kalnins.

TÜV-geprüfte Sicherheit

Wer bei dem Gedanken an den Höhenflug skeptisch wird, kann
beruhigt werden, denn die Sicherheit ist bei Dinner in the Sky von
oberster Priorität. Die Technik der Eventreihe basiert auf der
deutschen Sicherheitsnorm DIN 4112 und steht unter der
Sicherheitskontrolle von Rheinland TÜV.

Tickets

Tickets für das unvergessliche Erlebnis sind über Ö-Ticket
( www.oeticket.com ) und unter www.dinnerinthesky.at erhältlich, wo
auch alle weiteren Informationen zu Dinner in the Sky zu finden sind.

Der Fischmarkt Köln geht in die dritte Runde!

Am 19. Juni 2011 ist es wieder soweit: Der Kölner Fischmarkt gastiert zum dritten Mal in diesem Jahr im Tanzbrunnen. Jeden dritten Sonntag im Monat von April bis Oktober [August – Sommerpause] öffnet das ehemalige Gelände der Bundesgartenschau seine Tore. Die rund 65 Händler, die schon in den frühen Morgenstunden mit dem Aufbau ihrer Stände beginnen, bieten dann ihre Produkte zwischen 11.00 und 18.00 Uhr zum Verkauf an.

Beim Betreten des ehemaligen Geländes der Bundesgartenschau entdecken Sie ein wahres Schlaraffenland verschiedenster Spezialitäten. Frische Austern, Flammlachs, Backfisch und verschiedenste Fischbrötchen lassen die Herzen der Fischfans höher schlagen.

Die weniger Fischbegeisterten können mit Schlemmereien wie Elsässer Flammkuchen, Tiroler Bergkäse oder Datteln im Speckmantel ein niveauvolles Angebot vorfinden.

Für die Getränke die zu den Leckereien genossen werden können, sorgen mehrere Weinhändler, die mit verschiedensten Weinen jeden Geschmack treffen.

Neben den Produkten die direkt vor Ort genossen werden können, gibt es natürlich auch Allerlei für den Verzehr in den eigenen vier Wänden. Frisches Brot, was zum Teil auch auf dem Markt gebacken wird und diverse Wurststände die von französischer Salami bis zu Harzer Wurstspezialitäten keine Wünsche offen lassen sind nur Beispiele für die Vielfalt des Kölner Fischmarktes. Auch für saisonales Obst und Gemüse sowie frisch gepresste Fruchtsäfte ist wieder gesorgt.

Die Band „Steven-K. and Friends“ die auf den ersten beiden Fischmärkten für gute Stimmung sorgte, wird Sie wieder mit bekannten Klassikern sowie aktuellen Hits zum Tanz auffordern.

Weitere Termine: 24. Juli | 18. September | 16.Oktober 2011 [Achtung: im August kein Fischmarkt]

Saisonstart im Spargel- und Erdbeerland „Südliche Weinstraße“

Willkommen im Feinschmecker– und Weinschmeckerland „Südliche Weinstraße“. Keller und Küche können hier nur Gutes hervorbringen, wenn Mutter Natur so exzellente Zutaten liefert. Und das ist an der Südlichen Weinstraße ohne Zweifel der Fall. Darüber hinaus zeigen die Menschen in diesem klimatisch verwöhnten Landstrich eine besondere Liebe, Phantasie und Fertigkeit bei der Verarbeitung und Zubereitung der Naturprodukte.

Jetzt im Frühjahr bis offiziell zum Johannistag am 24. Juni machen die erntefrischen Spargel in der Pfalz den anderen kulinarischen Klassikern ernsthafte Konkurrenz. Oft liegen nur wenige Stunden zwischen Spargelstich und dem Verzehr. Und gerne werden dann die frischen Weine des jungen Jahrgangs, oft auch als Sommerweine bezeichnet, zum Spargel genossen. Sie zeichnen sich vielfach durch jugendliche Frische und fruchtiges Ungestüm aus und erweisen sich als spritzig-charmante Begleiter des jungen Gemüses.

Wer im Frühjahr die Südliche Weinstraße besucht, kann zum Dessert vielleicht schon hiesige Erdbeeren genießen. Die privaten Kräutergärten, die zu vielen Gasthäusern gehören, bringen schon Kerbel, Majoran, Minze, Weinrauke, Dill und Borretsch hervor. Daneben schießen die südlichen Nachbarn ins Kraut wie Knoblauch, Thymian, Rosmarin und Salbei. Sie geben der Pfälzer Küche eine besonders abwechslungsreiche Note. Gegen das Königsgemüse und die Erdbeeren haben es die ganzjährig beliebten „Flääschknepp“ mit Meerrettich, Saumagen, Bratwurst und Leberknödel, die gern mit einem knackigen, trockenen Riesling genossen werden oder auch gefüllte Wachteln mit Kastanienhonig und Rosmarin, zu denen ein leichter Gewürztraminer mit Restsüße passt, schon fast schwer. Pfälzer schätzen beides und genießen die „Qual der Wahl“.

In der Pfalz hält die Natur alles bereit. In den saftigen Tälern und auf den aromatischen Waldwiesen stehen Herden von Rindern gut im Futter, darunter die cremeweißen Charolais und die schwarzzottigen Highländer. Schafherden und Ziegen durchstreifen die Weiden, Schweine grunzen in den Ställen. Dazu kommt das Federvieh, das nicht nur den Stall kennt. Auch fangfrischer Fisch aus den Waldweihern oder den Seen des Rheintals bereichern die gut bürgerliche und die Gourmetküche. Aus den schier unendlichen Revieren des Pfälzerwaldes, die der Wanderer gern stundenlang durchstreift, stammt Wildbret der besten Sorte. Wildschweine lieben die Maronenwälder und erfreuen den Gourmet mit ihrem zarten, würzigen Fleisch, das gern in Rotwein eingelegt dann später mit Rotkohl und einem kräftigen tanninhaltigen Rotwein genossen wird. Neben Schwarz- gibt es natürlich auch reichlich Rotwild wie Reh und Hirsch. Auch Hasen, Kaninchen und wildes Geflügel wie Fasan, Wachtel und Rebhühner finden ihren Weg auf die Speisekarte und die Teller der feinen Küche. Aber was wäre die südliche Pfalz ohne ihren Wein? Er prägt das Bild der Landschaft und kitzelt oder schmeichelt Nasen, Zungen und Gaumen. Denn seine Sortenvielfalt, seine fein differenzierten Duft- und Geschmacksaromen lehren uns das Riechen und das Schmecken. In den Küchen verlässt kaum eine Speise den Topf oder die Pfanne, ohne dass nicht ein kräftiger Schuss Roter oder Weißer daran gegossen wurde. Und kaum ein Bissen wandert in den Mund, ohne dass ihn der jeweils passende Tropfen begleiten würde.

Die Vermählung von Käse und Wein lässt ebenfalls viel Kreativität zu. Ein gereifter Ziegengouda mit einer Chardonnay Spätlese, ein Matoc mit einem Spätburgunder aus dem Holzfass oder ein Epoisse mit einer Riesling Auslese sind Highlights der speziellen Art für den Feinschmecker. Auch süße Leckermäuler müssen nicht darben. Schokoladen mit einem hohen Kakaoanteil, die also geschmacklich eher ins Zartbittere gehen, passen wunderbar zu edelsüßen Bukettsorten, etwa Trockenbeerenauslesen von Ortega, Scheu- oder Huxelrebe. Und zur süßeren Mousse dann ein Riesling mit seiner unnachahmlichen Balance aus Frucht, Restsüße und erfrischender Säure – den Geruchs- und Geschmacksschwelgereien sind kaum Grenzen gesetzt. Wer die Südpfalz und ihren Reichtum kennenlernen will, der gehe auf Entdeckungsreise. Durch die unzähligen, kleinen Weinstuben, durch die vielen Restaurants und in die mit Sternen und Mützen ausgezeichneten Tempel der Gourmets. Er versäume auch nicht, in die Keller der Winzer zu steigen oder das üppige Angebot der Obst- und Gemüsebauern zu würdigen.

Aus den Landkreisen Südliche Weinstraße, Germersheim und der Stadt Landau erhielten 111 gastronomische Betriebe die Auszeichnung Empfohlenes Gastliches Haus. Sie spiegeln die gastronomische Vielfalt der Region wieder. Die beteiligten Betriebe präsentieren die gesamte Bandbreite der Gastronomie in der Südpfalz: von der gemütlichen Weinstube bis zu den mit Sternen ausgezeichneten Restaurants. Außerdem werden sie im gemeinsamen Gastronomie-Wegweiser „Restaurants und Weinstuben in der Südpfalz“ veröffentlicht. Alle Auszeichnungen haben eine Gültigkeit von vier Jahren. Der Doktorenhof in Venningen ist eine besondere Sehenswürdigkeit in der Pfalz. Seit über 20 Jahren werden hier edle Produkte aus den hochwertigsten Weinen hergestellt – feinste Kochessige und Trinkessige, die als Aperitif oder Digestif genossen werden. Die Traubenmoste und Weine werden nach traditionellen Verfahren zu Elixieren vergoren, deren Zusammensetzung einen säuerlichen Essig-Balsam ergeben. Balsam aus Essig ist eine alte, neue Variante eines Getränks, das den Gaumen und somit den Appetit anregt und als Digestif sehr magenfreundlich die Verdauung unterstützt. Wer sucht, wird an der Südlichen Weinstraße noch anderes finden. Da gibt es in Herxheim bei Landau die kleinste und älteste Mohrenkopffabrik weltweit, ein Familienbetrieb in 3. Generation mit Fabrikverkauf. ( www.trauth-herxheim.de ) oder in Edesheim beim Bäcker Becker ein echtes Weinbrot. Die Mehlmischung für dieses Roggenmischbrot wird statt mit Wasser mit Wein vermengt.

Die nächsten Genuss-Feste:
07.-08.05.2011: Weyherer Weinpanorama (prämiert als »Weinfest des Jahres 2010“)
www.weyher-pfalz.de/Weyher-und-Wein/weinpanorama.php
05.06.2011: Herxheimer Erdbeermarkt
www.herxheim.de/index.php?id=5880
24.-27.06.2011: Weintage der Südlichen Weinstrasse
www.suedlicheweinstrasse.de in der Rubrik „Wein/Weinevents“

„Cuina Oberta“ in Valencia

Vom 14. bis zum 20. Februar 2011 lockt die Restaurantwoche „Cuina Oberta“ bereits zum vierten Mal Anhänger der gehobenen Kochkunst in die spanische Stadt Valencia. In über 60 Restaurants können Gourmet-Menüs zu moderaten Preisen genossen werden.

Valencia wird Feinschmecker-Hochburg für Preisbewusste

Eigens für die Gourmet-Woche kreieren alle teilnehmenden Restaurants Menüs für nur 20 Euro am Mittag und 30 Euro am Abend. Bei der großen Vielfalt findet jeder Feinschmecker, was er besonders mag: Das Angebot reicht von traditionellen regionalen Gerichten über mediterrane Klassiker bis zu experimentellen Kreationen.

Highlights aus der Sterne-Küche

Unter den Teilnehmern finden sich auch drei der sechs Sterne-Restaurants Valencias, die in der Ausgabe 2011 des Guide Michelin ausgezeichnet werden: „La Sucursal“ mit Küchenchef Jorge Bretón, das „Torrijos“ unter Leitung von Josep Quintana sowie das „Riff“, in dem der aus dem Schwarzwald stammende Bernd Knöller am Herd steht. Er verwöhnt seine Gäste mit einer gelungenen Symbiose aus feiner spanischer und bodenständiger Küche aus seiner Heimat. So gibt es bei ihm diesmal unter anderem spanische Knoblauch-Suppe vorweg und „Maultäschle“ nach Art seiner schwäbischen Großmutter als Hauptgang.

Weitere Informationen, die Teilnehmerliste der Restaurants und ihre Menüs sind unter www.valenciacuinaoberta.com abrufbar. Hier können auch direkt Reservierungen vorgenommen werden (empfohlen).

Sportliches Ausgleichsprogramm

Valencia bietet mit 300 Sonnentagen zu jeder Jahreszeit beste Bedingungen, sich als Ausgleich zum Schlemmen im Freien sportlich zu betätigen. Am Beliebtesten sind Radeln auf dem über 100 Kilometer langen Radwegenetz und Joggen an den kilometerlangen Stadtstränden. Sightseeing, Museumsbesuche oder Shopping runden das vielfältige Angebot ab.

Preisbeispiele: Drei Übernachtungen für zwei Personen vom 14. bis zum 17. Februar kosten im Hotel The Westin Valencia rund 450 Euro, im Hotel Tryp Oceanic rund 310 Euro und im NH Hotel Las Artes rund 170 Euro. Günstige Flüge gibt es ab allen großen deutschen Flughäfen. Im Winter wird Valencia ab Köln/Bonn, Düsseldorf, Frankfurt-Hahn und Memmingen nonstop angeflogen.

Informationen über die Stadt Valencia und Buchungsmöglichkeiten: www.turisvalencia.com

Marius Rajnic

WineLive

Schlicht-elegant – die neue Weinhandlung und Weinbar „WINELIVE“ inmitten des stark aufstrebenden Düsseldorfer Stadtteils Oberbilk. Nur 600 Meter Luftlinie vom neu errichteten Justizpalast entfernt, können sich entdeckungsfreudige Weinfreunde seit dem Dezember 2009 aus einem aus über 300 Weinen bestehenden soliden und mit hohem Anspruch erstellten Sortiment bedienen. Gewächse aus allen wichtigen Provenienzen der Weinwelt sind hier zu finden. Bis zu 20 Weine können permanent degustiert werden. Ein besonderes Highlight ist die kostbare Raritätensammlung, die auch profunde Weinkenner in Entzücken versetzen wird.

In der dazugehörigen Weinbar mit lukullischer Bistroküche können alle im Sortiment befindlichen Weine genossen werden. Mit dem Koch Marius Rajnic wurde ein Spitzenkoch ins Team geholt, direkt aus dem 1-Sterne-Lokal des Jagdhaus Eiden in Bad Zwischenahn.

Wein-Events, Wein-Catering, Accessoires und Feinkost sowie Präsentservice runden das Angebot ab; aktuelle Events unter www.winelive.de . Öffnungszeiten von 11:00 bis 24:00 Uhr.

Für das anspruchvolle Weinsortiment ist Joachim Fricke verantwortlich, der über zwanzig Jahre Chefeinkäufer einer der größten Weinhandelshäuser Deutschlands war.

Für kompetente Beratung sorgt der staatlich geprüfte Sommelier und ehemaliger Betriebsleiter von Mövenpick Weinkeller Düsseldorf, Otmane Khairat, der die interessanten Events fachkundig mit Charme und Humor begleitet.

WineLive, Im Liefeld 34, Düsseldorf, www.winelive.de