"Die Nacht der Guten Weine"

Tolle Feste wollen gut vorbereitet sein. Auch dabei hilft der „Großeinkaufsverband des Wein- und Spirituosen-handels Wein-Großeinkaufs- GmbH & Co. KG“ – kurz GEV genannt – seinen Partnern. Weinfachhändler, die zum ersten Mal gemeinsam mit ihren Kunden „Die Nacht der Guten Weine“ feiern möchten, sollten einfach mal einen Blick auf die Website der Veranstaltung werfen.

Unter www.dienachtdergutenweine.de finden sie nützliche Infos rund um das Event, das am Freitag, den 21. September, in ganz Deutschland im Weinfachhandel vom Stapel gelassen wird. Unter „Veranstaltungen“ kann man sich einen Überblick verschaffen, wer von den Kollegen mit dabei ist. Gesucht werden kann nach verschiedenen Kriterien. Unter „Ort“ findet man schnell, wer sich aus dem Umfeld bereits angemeldet hat. Die ersten Partner sind jetzt eingestellt. Und es wird sukzessive nachgelegt. Anmelden kann man sich direkt über die Website oder per e-mail bei Thomas Peters unter tpeters@gevos.de.

„Die Nacht der Guten Weine“ und geht in 2012 bereits in die vierte Runde. Der GEV unterstützt die teilnehmenden Betriebe mit einem umfangreichen Werbemittel-Paket. Es beinhaltet verschiedene Verkaufshilfen wie Plakate, Postkarten und Tischaufsteller. Wer mitmacht, hat auch Zugriff auf das offizielle Veranstaltungs-Logo und wird in die Veranstaltungs-Datenbank aufgenommen.
„Die Nacht der Guten Weine“ wird bundesweit beworben und promotet. Wer in seinem regionalen Umfeld zusätzlich für Aufmerksamkeit sorgen möchte, kann auf Anzeigenvorlagen zurückgreifen. Jeder Anbieter, der sich entschließt, mitzumachen, richtet sein eigenes Fest aus. Ob Verkostungsmeile, Kochshow oder Kabarett, Lesung, Laufsteg oder Party mit lokalen Größen – der Fantasie der Händler sind keine Grenzen gesetzt.

www.dienachtdergutenweine.de

Walter Schobert

Man nennt ihn den „Whisky Papst“, und wer ihn kennt, der weiß: Whisky ist Prof. Walter Schobert heilig.
Gemeinsam mit dem kleinen, feinen Reiseanbieter „Lingua & Cultura Tours“ lädt Schobert jetzt zur einer Pilgerreise auf den Spuren des echten schottischen Whiskys ein. Das mit Sachverstand und viel Herzblut zusammen gestellte Programm ist ein Original. Denn „blended“ oder auch „verschnitten“ das kommt hier nicht in Frage. Nicht beim Whisky und auch nicht bei all‘ den Entdeckungen, die auf die Reiseteilnehmer warten. Was zählt, ist Authentizität. Und der begegnet man in Schottland auf Schritt und Tritt – wenn man den richtigen Reisebegleiter hat. Prof Walter Schobert lebt mittlerweile auf der Insel Islay und führt Whisky Freunde und alle, die es werden wollen, durch sein Schottland.

Vom 9. bis 16. September ist die kleine Gruppe unterwegs. Immer auf den Spuren des „Uisige Beatha“ oder auch Lebenswasser, wie der Whisky seit Urzeiten genannt wird.
Wer dem Whisky auf den Grund gehen und in seine wahre Seele blicken möchte, muss mindestens einmal in seinem Leben durch Schottland gereist sein. Licht und Wind beherrschen die Ur-Natur dieses eigenwilligen Landes. Unendliche Weite und eine Stille, die schweigen macht, Moore, mächtige Gipfel und verwunschene Lochs gilt es zu entdecken. Prächtige Schlösser, verträumte Gärten und urige Fischerdörfer – auch das ist Schottland. Doch die spannendsten Begegnungen finden auf der zwischenmenschlichen Ebene statt. Und deshalb ist diese Whisky Reise auch eine Reise, die Menschen zusammen bringt. Getragen von Begeisterung für ein Traumland, seine unverwechselbaren Bewohner und seine besten Whiskys.

Professor Walter Schober ist Autor zahlreicher Fachbücher und Lexika über Whisky. Seine Liebe zu dem Stoff, aus dem die Träume sind, entdeckte er während seiner Studienzeit in Rom. Die Faszination hat ihn nie mehr los gelassen. Als Fachjournalist veröffentlichte er unzählige Artikel in „Der Feinschmecker“, „Drinks“ und der „Whisky Botschafter“. Als Berater, Leiter und Initiator von Verkostungen ist er ein vielgefragter Mann, dessen Lebensmittelpunkt der Whisky war, ist und immer bleiben wird.

Leistungen und Reisepreis: Im Reisepreis sind 7 ÜF/HP, Hin- und Rückflug nach Edinburgh, alle Transfers sowie alle Whiskyverkostungen und Eintrittsgelder mit eingeschlossen. Die Reise kostet pro Person im DZ 2.298,- Euro. Übernachtet wird in guten Mittelklassehotels. Die Verpflegung ist landestypisch.
Weitere Informationen: Lingau et Cultura Tours, Tel. 06131 68 93 45 oder per e-mail unter info@linguacultura.de. Siehe auch www.linguacultura.de
Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen, max 25 Personen

Thomas Hirt

Jetzt ist es ganz sein Ding! Mit Begeisterung hat Thomas Hirt die Berichte über das Mainzer Genuss-Event Taste-Tival verfolgt. Jahr für Jahr. Oft war er mit dabei, wenn es galt, Unterstützung zu leisten. Mit dem Wechsel von Gerd Müller nach Zürich rückte Hirt als Küchendirektor im Mainzer Hyatt nach. Mittlerweile hat er alles fest im Griff und freut sich auf immer neue Herausforderungen. Eine davon heißt „Taste-Tival“ und wird nicht nur von Hirt und seinem Team mit Spannung erwartet. Am 28. Oktober um 19.00 Uhr öffnen sich die Tore für „Lifestyle Malakoff, Vol. III“.

Flanieren und Probieren auf drei Ebenen – das ist in Kürze das erprobte Programm der beliebten Veranstaltung. Eine feste Sitzordnung gibt es nicht. Man bewegt sich von Station zu Station und lässt sich verwöhnen. Auch diesmal sind wieder viele gute alte Bekannte mit dabei: der Hyatt Sushimeister, die Pâtissière Katharina Götz, Bartender Todd und allen voran jetzt auch Thomas Hirt. Der ist in der Showküche des Palatoriums anzutreffen. Was er sich für seine Gäste ausgedacht hat, wird noch nicht verraten. Fest steht jedoch heute schon: Es wird köstlich, denn der neue Chef kann gar nicht anders. Auch privat ist Hirt stark gefordert. Gerade kam nach zwei Jungs sein erstes Töchterchen auf die Welt. Doch der Papa sieht’s gelassen, denn noch ist die Mama erste und einzige Adresse, wenn es um das Thema Babykost geht.

Thomas Hirt ist seit Juni Küchendirektor im Hyatt Regency Mainz. Nach Stationen im Kempinski Hotel in Gravenbruch und im Le Meridien Parkhotel in Frankfurt führt der 32-jährige gebürtige Hesse jetzt in Mainz Regie. Seinen Küchenstil beschreibt er als modern und kreativ mit regionalen Akzenten. Zu Hause mag es Hirt auch gerne mal deftig. Schmorgerichte sind seine Passion und regionale Produkte und ihre Erzeuger sind ihm wichtig.

Noch sind Karten für die Veranstaltung „Lifestyle Malakoff, Vol. III“ erhältlich. Genau 119,- Euro kostet das Rundum-Sorglos-Paket für einen kulinarischen Abend der Extraklasse. Weitere Infos und Buchungen unter Tel. 06131 73 12 34. Die Genuss-Offensive „Taste-Tival“ lädt vom 21. Oktober bis12. November zu kulinarischen Entdeckungen in und um Mainz ein. Unter www.tastetival.de findet man alle Versuchungen der köstlichen Art, die es so nur im Rahmen des Taste-Tivals gibt.

70 % der Frauen tragen die falsche BH-Größe

Studie belegt großen Bedarf an Lingerie Styling

Eine Studie von Van de Velde Lingerie ergab, dass sieben von zehn Frauen die falsche BH-Größe tragen. Hauptgrund ist, dass die Frauen ihre richtige BH-Größe schlicht nicht kennen. Van de Velde ist einer der führenden Anbieter von Luxusunterwäsche in Deutschland. Darüber hinaus bestätigt eine Umfrage bei mehr als 1.000 deutschen Frauen, die vom Marktforschungsinstitut TNS im Auftrag von Van de Velde durchgeführt wurde, dass mehr als die Hälfte aller Frauen in Deutschland ihre BH-Größe noch nie messen gelassen haben.

Die Brust braucht einen perfekten BH

Eine Brust, die nicht richtig gestützt wird, verliert leichter ihre Form und Spannkraft. Außerdem verändert sich die Struktur des Brustgewebes mit dem Alter, in der Schwangerschaft oder bei Gewichtsschwankungen. Eine fachkundige Beratung beim Unterwäschekauf ist deshalb äußerst wichtig. Allerdings ist den meisten Frauen nicht hinreichend bewusst, dass beim Kauf von Unterwäsche eine qualifizierte Beratung notwendig ist – ein Service, den man vor allem in Lingerie-Fachgeschäften erhält. Bei 90 % der Frauen, die ihre BH-Größe schon einmal messen gelassen lassen, liegt dies mehr als ein Jahr zurück, obwohl eine Messung regelmäßig geschehen sollte. Das Tragen nicht passender Unterwäsche kann sogar gesundheitliche Folgen wie Hautreizungen, Schulter- und Rückenbeschwerden auslösen.

„Die Forschungsergebnisse bestätigen die Notwendigkeit einer anspruchsvollen, professionellen Beratung in der Umkleidekabine. Vor etwa vier Jahren haben wir mit der Ausbildung und Betreuung von Unterwäscheverkäuferinnen zu Lingerie Styling Experten begonnen. In einer entspannten Atmosphäre begleiten sie die Frauen bei ihrer Suche nach passender Unterwäsche und beraten unter anderem zur richtigen Größe und Farbe sowie dem passenden Modell“, berichtet Anne Van Coppenolle, Lingerie Styling Trainerin bei Van de Velde. „Gründlichkeit und Sachkenntnis der Beratung in der Umkleidekabine werden künftig mit einem Qualitätslabel belegt.“

Das Qualitätslabel muss man sich verdienen, jedes Jahr aufs Neue

Alle Lingerie-Fachgeschäfte, die den hohen Qualitätsnormen des Lingerie Styling entsprechen, erhielten Ende März 2011 ein Qualitätslabel. Hinzu kamen ein Schaufensteraufkleber und ein Zertifikat, das jedes Jahr wieder evaluiert wird. Frauen können so ihre Lingerie Styling-Fachgeschäfte leichter erkennen.

Über Van de Velde

Van de Velde entwirft, produziert und vermarktet Luxuswäsche unter den fünf Markennamen Marie Jo, Marie Jo L’Aventure, Marie Jo Intense, PrimaDonna und PrimaDonna Twist. Im Benelux-Raum ist Van de Velde Marktführer in diesem Segment. In den meisten westeuropäischen Ländern zählt das Unternehmen zu den Top Drei. Van de Velde beschäftigt 1.500 Mitarbeiter im In- und Ausland. Der Umsatz von Van de Velde belief sich 2010 weltweit auf 150 Millionen Euro.

Douce Steiner

Wer sich in die gastronomischen Hände von Douce Steiner begeben will, der schüttelt schon auf der Fahrt in das in den Vorbergen des Südschwarzwalds gelegene und von steilen Rebhängen begleitete Sulzburg den Tagesstress aus seinen Kleidern.

Alles scheint da zu passen und sich ineinanderzufügen: der Hirschen in die malerische Häuserfront der Hauptstraße gleich hinter dem Marktplatz und gegenüber dem Rathaus und Douce Steiners Sterneküche in die harmonische Umgebung. Gelassen und fast schon abwartend betrachtet die 39-Jährige mit den kurzen schwarzen Haaren ihr Gegenüber.

Lesen Sie alles über Douce Steiner in der Stuttgarter Zeitung:
www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2665525_0_9223_-douce-steiner-macht-ihrem-vornamen-alle-ehre.html

Kajaktour in Tasmanien, Australien

ROARING 40’S BIETET 3-TÄGIGE KAJAKTOUR DURCH DEN SOUTHWEST NATIO

Roaring 40s Kayaking hat neben ihrer bereits bestehenden siebentägigen Kajaktour, nun auch speziell für den internationalen Tourismus, eine neue dreitägige „Wilderness on Water“-Tour durch den South West National Park aufgelegt. Nach einem kurzen Flug über das UNESCO Weltnaturerbe South West National Park und einer Landung auf dem winzigen Flughafen irgendwo im Nirgendwo, Malaleuca, wo auch der South Coast Track beginnt, taucht man ein in

ein einzigartiges Naturerlebnis.

Die Wildnis ist mit ihren gemäßigten Regenwäldern, kahlen hoch aufragenden Gebirgen, über 90 m hohen Eukalypten, seltenen Farnen, unberührten Buchten und den reißenden Wildwasserflüssen, eines der letzten unberührten Gebiete der Erde. Es gibt hier noch Flora und Fauna aus Gondwanazeiten, dem Superkontinent, der vor 50 Millionen Jahren auseinanderbrach. Die Flüsse und Seen in diesem Gebiet sind so rein, dass das Wasser trinkbar ist.

Die Drei-Tages-Tour ist eine Tour für Abenteurer, die die wahre Wildnis erleben möchten. Es sind keine Kajakvorkenntnisse notwendig, man sollte nur über eine gewisse körperliche Fitness verfügen. Teilnehmer werden in Zweier-Kajaks zu Wasser gelassen. Die Nacht verbringen sie im Basislager im Lagoon Forest. Besonders umweltschonend konstruiert, besteht das Lager aus geräumigen Zelten für zwei Personen, die auch noch einen gewissen Luxus bieten.

Die Tour kostet ab 1175 Euro. Mehr Informationen unter: www.roaring40skayaking.com.au/

Test: Fitnessstudios

Die Hälfte „Ausreichend“

Für Jahresbeiträge zwischen 220 und 1840 Euro bieten Fitnessstudios gute Geräte, zum Teil auch vielfältige Kurse. Doch im Alltag werden die Trainierenden häufig allein gelassen. Und noch immer gibt es Verträge, die gravierende Mängel haben und die Kunden deutlich benachteiligen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test von acht bundesweit vertretenden Fitnessstudioanbietern in der Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Am besten schnitt Meridian Spa ab, deren Studios in Hamburg und Berlin die Tester professionelle, engagierte Trainingseinführung in angenehmer Atmosphäre bescheinigten. Dieser Anbieter schnitt als einziger mit dem Qualitätsurteil „Gut“ ab. Die Hälfte der getesteten Studios – Elixia, Holmes Place, Fitness First und McFit – schafften es hingegen nur mit einem „Ausreichend“ ins Ziel. Größter Kritikpunkt:

Mängel bei der Trainerkompetenz und der kontinuierlichen Betreuung. Bei Elixia kamen Schwächen bei der Trainingseinführung dazu, beim Holmes Place mangelnde Preistransparenz, bei McFit fehlende individuelle Beratung.

Injoy und Health City schnitten „befriedigend“ ab, konnten aber mit guter Trainingseinführung punkten. Wer sich nur auf Krafttraining konzentrieren will, findet bei Kieser ein „befriedigendes“ Angebot für einen moderaten Jahresbeitrag ab 490 Euro.

In den Verträgen fanden die Tester auch Unzumutbares. So verbieten einige Studios ihren Kunden, eigene Getränke zu verzehren. Andere wollen auch dann eine außerordentliche Kündigung nicht akzeptieren, wenn der Kunde umzieht, eine dauerhafte Erkrankung hat oder schwanger wird. Oder sie behalten sich vor, das Training an einem anderen Ort anzubieten. All diese Klauseln sind rechtswidrig und damit ungültig, doch im Zweifel müssen Kunden ihr Recht vor Gericht erstreiten.

Der ausführliche Test findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/fitnessstudios.

Orientalische Köstlichkeiten im Grand Hotel/Binz

Der Orient zu Gast im Grand Hotel/Binz

An diesem Abend wird das Grand Hotel Binz zur großen Bühne des Orients.

Speisen in herrschaftlichen Zelten, exklusive-orientalische Genüsse auf Senften, Tänzer und Musik. Genießen Sie an diesem Abend Gourmetfreuden aus dem Orient, gereicht in verschieden Gängen, dargeboten auf 10 Meter langen Senften, die direkt vor Ihren Füßen nieder gelassen werden.
Von Falafel über Mojaddora bis hin zu Cacik, Shish Kebab, und Baklava, Türkisches Auberginenpüree und viele orientalische Speisen mehr, lassen die Geschmacksnerven verzaubern. Und wenn dann die Sonne ihr letztes Licht auf die weißen Zelte des Orients wirft, dann genießen die Zuschauer
ein Märchen wie aus Tausendundeiner Nacht. Wie schon im letzen Jahr erleben die Zuschauer im Sommergarten des Grand Hotel Binz einen Abend im Rausch des Orients. Willkommen in einer Illusion aus 1001 Nacht! Einer Illusion, die die Seele berührt und die Sinne weckt. Genießen Sie beim Bauchtanz mit Marlis Stiene die Vereinigung tänzerischer Professionalität mit den Wurzeln der Weiblichkeit. So erklingen im Sommergarten des Grand Hotel Binz okzidentale Melodien und exotische Rhythmen. Doch nicht nur die Klänge von Tausendundeiner Nacht ziehen das Publikum in ihren Bann. Höhepunkt der sinnlichen Veranstaltung wird die abschließende Shisha Pfeife sein. Genießen Sie den Abend in ungezwungener Atmosphäre. Termin: 14.08.2009. Um Vorreservierung wird gebeten unter: 038393-150

Grand Hotel Binz

Strandpromenade 07
D- 18609 Binz auf Rügen
Tel: 038393- 150
Fax: 038393-15555

10 x Merk-Würdiges über Biergärten!

10 x Merk-Würdiges über …
Biergärten!

(1)Lebensfreuden. Im Biergarten lassen die Bayern ihre Seelen baumeln. Mit Freunden „ratschen“, gelassen die Welt betrachten, mit der Liebsten die Maß und mit dem Dackel eine Scheibe Bierwurst teilen: Hier zählen sie noch, die einfachen, wahren Genüsse.

(2)Starker Auftritt. Die Biergartensaison beginnt offiziell im Mai. Oft unterm Maibaum, gerne mit Maitanz, besonders stilvoll und süffig mit einem Fass Maibock.

(3)Der feine Unterschied. In einen echten Biergarten dürfen die Besucher bis heute ihre Brotzeit selbst mitbringen. Das beschloss im 19. Jahrhundert König Ludwig I. und so bestätigte es 1999 die Bayerische Biergartenverordnung.

(4)Biergartenbiere. Bestellt man im Biergarten ein Bier, bekommt man im Süden Bayerns eine Maß Helles, im Norden ein Seidla (halber Liter) Kellerbier serviert. Auf den fränkischen Bierkellern ist außerdem das Pils beliebt, in den altbayerischen Biergärten sind es Weißbier sowie Radler und Russn-Maß.

(5)Bayerische Ansichtssache. Ein Altbayer geht in den Biergarten, ein Franke dagegen auf den Bierkeller. Und trotzdem treffen sich beide am selben Ort.

(6)Brotzeitkorb-Kontrolle! Das muss drin sein: Radi (Rettich) oder Radieschen, Obazda, Wurstsalat, Sülze oder Presssack, Tischdecke, Brotzeitbrettchen und Radimesser. Bier und Brezn holt man sich beim Wirt. Brotzeit vergessen? Macht nichts. An den Brotzeitständen duftet es ohnehin so unverschämt gut …

(7)Entspannt ankommen: Die Radler-Maß. Kenner radeln zum Biergarten. Das macht fit und schön durstig und spart die Parkplatzsuche. Die erste Radlermaß soll 1922 der Wirt der Kugleralm ausgeschenkt haben, als an einem heißen Sommertag das Bier knapp wurde. Da mischte er das Helle einfach zu gleichen Teilen mit Zitronenlimo. Schmeckt mit und ohne Rad.

(8)Revolutionär: Der Russ. Die Russn-Maß soll 1918 erfunden worden sein, als im Münchner Mathäser-Keller die Anhänger der Räterepublik – „Russen“ genannt – tagten. Den Revolutionären sollte ein erfrischender, nicht zu starker Trunk gereicht werden (schließlich mussten sie vielen langwierigen Reden lauschen). Die Lösung: spritziges Weißbier, eins zu eins mit Zitronenlimonade gemischt. Die Räterepublik ist Geschichte. Lang lebe die Russn-Maß!

(9)Der größte bayerische Biergarten (und damit vermutlich der größte der Welt) ist mit 8.000 Plätzen der Münchner Hirschgarten.

(10)Das Rezept zur Maß: Obazda. Für 4 Portionen: 500 g reifen Camembert mit einer Gabel zerdrücken. Mit 40 g weicher Butter, 200 g Frischkäse und einer kleinen, fein gehackten Zwiebel vermengen. 6 bis 8 EL helles Bier unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und gemahlenem Kümmel abschmecken und mit Zwiebelringen, Schnittlauch oder Radieschen garnieren. Dazu: Brezn oder Bauernbrot.

Torsten Schmidt ist Nachwuchssommelier 2009

Torsten Schmidt ist Nachwuchssommelier 2009

Selbstsicher, eloquent und gelassen hat er keinen Zweifel an seiner Kompetenz gelassen: Torsten Schmidt aus Heidelberg ist der Nachwuchssommelier 2009.

Platz zwei ging an Mia Kmecova aus Frankfurt. Den dritten Platz entschied Paul Blume aus Flein für sich. Die Preise nahmen die Gewinner während der ProWein in Düsseldorf, der wichtigsten Weinmesse des Jahres, entgegen. Zahlreiche Fachleute aus Handel, Gastronomie und Presse hatten sich am Stand des Meininger Verlages aus Neustadt an der Weinstraße eingefunden, um den Nachwuchssommelier des Jahres kennen zu lernen.

Zum achten Mal hatte das Sommelier Magazin, Verbandsorgan der Deutschen Sommelier-Union, den Wettbewerb “Nachwuchssommelier des Jahres” gemeinsam mit der Hotelfachschule Heidelberg und den Deutschen Weinschulen in Koblenz, Berlin, Hamburg und München ausgeschrieben. Mehr als 20 Schüler dieser Schulen hatten sich zum Ausscheid in den Räumen des Meininger Verlags in Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz) angemeldet. Grundvoraussetzung für ihre Teilnahme:
eine Ausbildung an einer der Schulen und keine weitere Wettbewerbserfahrung. Ein Test mit 30 Fragen und einer Blindverkostung eines Rotweins war die erste Hürde, die die Teilnehmer zu nehmen hatten. Die sechs Besten schafften den Einzug ins Finale. Dort mussten sie in einer Blindprobe sechs Weißweinen die richtige Sorte zuordnen. In einer weiteren Blindprobe mussten die Kandidaten einen Rotwein und einen Cognac beschreiben und erkennen. Die alltägliche Praxis ihres Berufes kam in den beiden abschließenden praktischen Prüfungen zum Tragen: Das Karaffieren eines Weißweines und der angemessene Umgang mit einer Reklamation wurden erwartet.

Nicht nur in der Theorie auch mit seinem praktischen Können überzeugte Torsten Schmidt am Ende die Jury. Vor allem seine souveräne und gelassene Reaktion bei der Reklamation beeindruckte die Juroren. Sein Preis: Das Informationsbüro Cognac lädt den 30-Jährigen zu einer Reise in die Cognac-Region ein. Dort wird er die besten und interessantesten Weingüter besuchen und alles Wissenswerte zur Geschichte und Produktion des bekannten Weinbrandes erfahren. Die Zweitplatzierte Mia Kmecova wird auf Einladung der Österreichischen Weinmarketing (ÖWM) zum Weingipfel nach Wien fliegen. Für den Dritten Paul Blume wird der Verein der Deutschen Prädikatsweingüter (VDP) eine Patenschaft für ein Jahr übernehmen. “Das Niveau des Wettbewerbs war bemerkenswert gut. Nicht nur in der Theorie, auch in der Praxis haben die jungen Sommeliers bewiesen, dass die Ausbildung höchste Anforderungen stellt und umfassendes Wissen vermittelt”, bilanzierte die stellvertretende Chefredakteurin des Sommelier Magazins Kristine Bäder.

In der Jury wirkten mit: Ota Mikolasek, Hotelfachschule Heidelberg, Alexander Kohnen, Deutsche Weinschule, Yvonne Heistermann, Industrie- und Handelskammer Koblenz, Christine Balais, Deutsche Sommelier-Union, Gerhard Elze, Österreichische Weinmarketing, Eva Raps, Verband Deutscher Prädikatsweingüter, sowie die stellvertretende Chefredakteurin des Sommelier Magazins Kristine Bäder.