50 Jahre Da Franco in Stuttgart

Was für ein außerordentliches Gastro-Jubiläum: Das Restaurant Da Franco in der Calwer Straße feierte seinen 50. Geburtstag. Seit einem halben Jahrhundert genießen die Gäste von Inhaber Angelo Annunziata beste neapolitanische Kochkunst mitten in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Der 76-jährige denkt noch lange nicht an den Ruhestand: Jeden Morgen besorgt er auf dem Markt die Zutaten für die frisch zubereiteten Gerichte seiner beliebten authentischen Küche.

1966 eröffnete der damals 26-jährige Angelo Annunziata gemeinsam mit seiner Frau Mathilde sein erstes Lokal im Stuttgarter Westen. Kurz darauf lockte die Trattoria Da Franco ihre Gäste nach Kaltental. Die Vision des Ehepaars Annunziata war stets klar: Ihre Kundschaft in der neuen Heimat sollte die italienische Küche genauso genießen können, wie die alten Freunde in Italien.

Mitte der achtziger Jahre zog die Familie samt Restaurant aus Kaltental in die Calwer Straße um, und der gemeinsame Traum wurde mit dem „Ristorante Gourmet Da Franco“ fortgesetzt. Eines hat sich dabei in 50 Jahren nie geändert: Papa Angelo Annunziata kauft frühmorgens erlesene Ware wie Seeteufel, Rinderfilet, Steinpilze und Rosmarin, Mama Mathilde zaubert daraus Gaumenfreuden – selbst heute mit 75 Jahren regiert sie noch liebevoll die Küche. Ans Aufhören denken beide noch lange nicht: „Wenn man keine Aufgabe mehr hat, wird man alt“, so Angelo Annunziata. „Das Restaurant ist unser Leben. Und die Wertschätzung unserer vielen Stammgäste zeigt mir, dass unsere hochwertige italienische Küche auch nach 50 Jahren noch gefragt ist – vielleicht sogar mehr denn je.“

Sohn Franco, der in renommierten Häusern das ABC des Kochens gelernt hat, führt seit April 1990 mit der gegenüber liegenden Nuova Trattoria da Franco die Familientradition fort. Er verbindet in seinem Haus, das in diesen Tagen die Terrassensaison eröffnet, mediterranen Genuss mit moderner Atmosphäre.

Rheingauer Schlemmerwochen

Zehn Tage Genuss im Weinparadies

Vor dreißig Jahren hatte ein genialer Rheingauer eine zündende Idee, die in einer an Erfolg kaum zu übertreffenden Veranstaltungsreihe gipfelte. Die Geburtsstunde der Rheingauer Schlemmerwochen schlug auf Schloss Vollrads. Der einstige Schlossherr Erwein Graf Mattuschka-Greiffenclau gilt als offizieller Erfinder. Er komponierte ein Event der Spitzenklasse – ein Geschenk für das Kulturland Rheingau und alle sein Gäste. Mit vielen ganz besonderen Highlights feiern die Schlemmerwochen jetzt vom 29. April bis 8. Mai ihren 30sten Geburtstag. Unter dem Motto „Regionale Weine, regionale Küche, regionale Originale“ laden Weingüter und Gastronomie Betriebe zum probieren, schnabulieren und flanieren ein. Stolze 120 Anbieter machen mit. Einhundertachtzehn Einzelveranstaltungen stehen auf dem Programm. Von Flörsheim am Main bis Lorch am Rhein wird gefeiert. Das gute Leben regiert. Der Rheingau ist in Festtagsstimmung. Und nicht nur Eingeweihte wissen: Mit den Rheingauer Schlemmerwochen wird die weintouristische Saison eröffnet.

Zum Geburtstag ein neues Outfit: Michael Apitz sei Dank
Zum Geburtstag präsentieren sich die Rheingauer Schlemmerwochen im neuen Gewand. Geschneidert hat es der Künstler Michael Apitz. Die Wort-Bild-Marke, die eine typische Situation in einer Rheingauer Gutsschänke zeigt, beweist es auf den ersten Blick: Hier sind Gäste gern gesehen. Hier fühlen Mensch und Tier sich wohl. Hier bleibt man gerne sitzen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig, aber nicht unwahrscheinlich. Für den neuen Schriftzug zeichnet Jutta Hofmann verantwortlich.

Garantiert keine Geburtstagstorte: Brot für alle
Und natürlich wird zum Geburtstag auch gebacken. Das offizielle Schlemmerwochen-Brot heißt Monte Preso und kommt aus dem Backhaus Dries. Es ist eine Hommage an den Rheingau und wird in Handarbeit hergestellt – mit hochwertigem Mehl aus der Schweiz, das mit Bio-Dinkel Mehl des Presberger Bauern Kempenich verfeinert wird. So wie der Rhein seit Urzeiten Regionen und Länder wie auch die Schweiz und Deutschland verbindet, so soll dieses Meisterstück für ein Bekenntnis zur Region, gepaart mit Weltoffenheit, stehen. Das Monte Preso ist knusprig und würzig und dabei leicht und luftig. Es passt perfekt zum Wein und gefällt nicht nur den Bewohnern von Monte Preso, wie die Presberger liebevoll genannt werden.

Immer anders – immer gut: Der Jubiläumswein
Doch was kommt ins Glas, wenn die Geburtstagsgäste Einzug halten? Neben dem neuen Jahrgang präsentieren die Winzer die ganze Vielfalt der Genussregion Rheingau. On Top gibt es in diesem so besonderen Jahr jedoch noch ein ganz besonderes Weinvergnügen. Und das fällt immer anders aus – je nach Lust und Laune der Erzeuger. Auf dem Flaschenanhänger steht immer „Unser Jubiläumswein 2016“ drauf. Auf den Flascheninhalt darf man gespannt sein. Ob Roter Riesling oder rote Verführung vom Höllenberg, ob Erste Lage oder gereifte Auslese – es bleibt spannend im Rheingau.

Rotkäppchen hat’s vorgemacht: Der Schlemmerwochenkorb

Wer Lust auf Picknick im Weinberg oder am Waldrand hat, dem gefällt eine Idee, mit der schon Rotkäppchen unterwegs war. Der Schlemmerwochenkorb ist randvoll mit vielen guten Gaben: Käse vom Rheingauer Affineur, Pfefferbeiser vom Meilinger Hof, dazu eine kühle Flasche Wein und weitere lukullische Spezialitäten, ausgewählt von den jeweiligen Betrieben, die bei dieser Geburtstagsaktion mitmachen.

Wieder mit dabei: Es Piffche, des nix kost‘
Apropos mitmachen: Waren es im vergangenen Jahr 44 Betriebe, die ihre Gäste zum Rheingauer Piffje einluden, so sind in 2016 bereits 56 Betriebe mit dabei. Auch dieses Jahr macht der Rhein-Main-Verkehrsverbund Bus- und Bahnreisenden ein genussvolles Geschenk. Bei Vorlage des RMV-Tickets bekommen ÖPNV-Mitfahrer bei den teilnehmenden Winzern ein Glas Wein 0,1 l gratis. Das Angebot gilt für Nutzer im gesamten RMV-Bereich von Limburg an der Lahn bis Gersfeld in der Rhön und vom mittelhessischen Marburg bis Eberbach im Odenwald.

Das Verzeichnis mit den Öffnungszeiten der teilnehmenden Betriebe und den Sonderveranstaltungen ist ab Mitte März erhältlich bei der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH, Tel.: 06723 – 99 55 0, E-mail: tourist@kulturland-rheingau.de oder im Internet unter www.kulturland-rheingau.de/schlemmerwochen

Start der INTERNORGA

Vorhang auf für die 90. Ausgabe der INTERNORGA. Die internationale Leitmesse feiert vom 11. bis 16. März ihren 90. Geburtstag mit einer fulminanten Jubiläumsausgabe und begrüßt 1.300 Aussteller aus 25 Ländern. Die Fachbesucher erwartet ein spannendes Rahmenprogramm mit brandneuen Formaten und bewährten Klassikern – Inspiration und Innovation pur.

Anlässlich ihres 90. Geburtstags geht es für die INTERNORGA hoch hinaus: Im Anschluss an die offizielle Eröffnungs-Pressekonferenz am 10. März ließen Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH und Franz J. Klein, Präsident des DEHOGA Hamburg, 1.300 Luftballons – für jeden Aussteller einen – in den Hamburger Himmel steigen. Der Clou: An 90 Luftballons befindet sich jeweils ein 90-Euro-Gutschein, gestiftet von den norddeutschen Landesverbänden des DEHOGA, den der glückliche Finder in allen teilnehmenden Restaurants und Hotels einlösen kann.

„Mit dem DEHOGA verbindet die INTERNORGA eine intensive Partnerschaft und wir möchten uns herzlich für diese ganz besondere Zusammenarbeit bedanken, denn sie besteht bereits seit der ersten INTERNORGA im Jahr 1921“, so Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH. „Mit dieser aufsehenerregenden Aktion möchten wir den 90. Geburtstag der INTERNORGA auch in die Stadt tragen und ein kleines Dankeschön aussprechen. Jedes Jahr im März verwandelt sich Hamburg für eine Woche in die INTERNORGA City und bietet unseren Fachbesuchern eine Vielzahl an gastronomischen Highlights und attraktiven Übernachtungsmöglichkeiten.“

Offiziell eröffnet wird die INTERNORGA am Abend mit einer Gala und der Verleihung des INTERNORGA Zukunftspreises in der Handelskammer Hamburg. Die zahlreichen Facetten des Außer-Haus-Markts bringt die INTERNORGA vom 11. bis 16. März zum 90. Mal auf das Hamburger Messegelände und bietet Top-Entscheidern und Branchen-Insidern aus Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien einen umfassenden Marktüberblick. Als europäische Leitmesse bündelt sie nationale und internationale Aussteller und Key-Player, Top-Trends von morgen und mehr Highlights denn je unter einem Dach.

Besonderer Höhepunkt der 90. INTERNORGA Ausgabe sind die neuen Wettbewerbs-Formate, die die Leitmesse gemeinsam mit prominenten Gastro-Profis veranstaltet. Premiere feiert 2016 der kreative und innovative Kochwettbewerb Next Chef Award – für Initiator Johann Lafer eine Herzensangelegenheit. „Kochen ist Leidenschaft pur – dieser Beruf steckt voller Kreativität und Potenzial, und das möchten wir mit dem Wettbewerb in die Welt tragen“, so Johann Lafer. „Ich erinnere mich noch gut daran, als ich meine Kochausbildung absolviert habe – mit Biss und Durchsetzungsvermögen habe ich mich stetig nach oben gearbeitet. Ich freue mich, dass wir 18 großartige Talente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gefunden haben, die Mut mitbringen und bereit sind, sich vor einem großem Fachpublikum und unter den kritischen Augen der außerordentlich hochkarätigen Jury zu messen. Und ich bin überzeugt, dass der Gewinner mit dem Preis, einem eigenen Kochbuch im TEUBNER Verlag, einen großen Schritt auf der Karriereleiter macht.“

Gastronomische Vordenker mit revolutionären Ideen präsentiert auch der Gastro-Startup Wettbewerb, den die Messe mit Tim Mälzer und der Leaders Club Concepts GmbH (LCC) umsetzt. Die Finalisten Rock Our Kitchen – The Salad and Pizza Circle, ISABELLA Glutenfreie Pâtisserie, LADEN EIN, La Cevicheria, What the Food! und Woop Woop Ice Cream stellen sich auf der INTERNORGA dem Urteil der Fachbesucher. Wer von den motivierten Frischlingen das Rennen macht, erhält ein Darlehen von bis zu 50.000 Euro und eine 40-stündige Beratung der LCC.

Mitfiebern, anfeuern, ausprobieren, entdecken und austauschen – zu ihrem 90. Geburtstag bietet die INTERNORGA eine Vielzahl an Highlights. Neben spannenden Wettbewerben betont die Leitmesse mit vielen weiteren Specials und dem internationalen Kongressprogramm einmal mehr ihre herausragende Stellung als Nummer eins und Pflichttermin der Branche.

www.internorga.com

freiraum

Drei Wiener Gastronomen beweisen seit 15 Jahren ein Händchen für innovative Gastronomiekonzepte. Nun feiert ihr Lokal freiraum in der Wiener Mariahilfer Straße seinen siebten Geburtstag. Die Ideen gehen ihnen deswegen noch lange nicht aus.

Von wegen verflixtes siebtes Jahr: Anlässlich des siebenjährigen Bestehens ihres Restaurants freiraum in der Mariahilfer Straße in Wien können die Gastronomen Christoph Wagner, Sascha Adzic und Wolfgang Jappel eine beachtliche Erfolgsbilanz vorweisen. Bereits zur Eröffnung im Jahr 2008 war das Trio mit dem Konzept eines Lokals, das sich architektonisch und gastronomisch in unterschiedliche Bereiche gliedert, Vorreiter in ihrer Branche. „Wir haben bewiesen, dass man ein großes Lokal schaffen kann, das dennoch den Gast als eigene Persönlichkeit mit vielfältigen Interessen und Ansprüchen anerkennt“, erklärt freiraum Geschäftsführer Wolfgang Jappel.

freiraum, sinnbildlich: „Raum zur Entfaltung“
Die Idee hinter freiraum ist denkbar einfach: Der Gast erhält die Möglichkeit das Lokal und sein Angebot zu nutzen, wann und wie er möchte. „Wir möchten niemanden etwas vorenthalten. Wer am Nachmittag im Wintergarten frühstücken will oder seine Holzofen-Pizza lieber an der Bar als im Restaurant isst, hat bei uns die Freiheit, das auch zu tun“, beschreibt Jappel das Konzept. Entsprechend abwechslungsreich ist neben den Räumlichkeiten auch das gastronomische Angebot: von klassisch über vegetarisch bis hin zu vegan ist alles dabei, stets mit Bedacht auf höchste Produktqualität und von früh bis spät verfügbar. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Frühstück, hinzu kommen Gerichte vom Robata Grill oder aus dem Holzofen, die Weinkarte umfasst über 140 Positionen und auch das Cocktail-Angebot mit über 180 modernen Drinks und Klassikern lässt keine Wünsche offen. Sofern möglich werden Produkte selber hergestellt, etwa Limonaden, Eistees und Pasta, das Brot stammt aus der eigenen Manufaktur. Seit zwei Jahren gehört zum freiraum auch eine eigene Kaffeerösterei. „Die Möglichkeit zu haben, immer neue Produkte anbieten zu können und die Räumlichkeiten durch Licht und Ton je nach Tageszeit mutieren zu lassen, macht das freiraum einzigartig“, so Wolfgang Jappel.

Laufende Expansion
Was für die Mariahilfer Straße gilt, haben Jappel und seine Geschäftspartner, die vor 15 Jahren ihre erste gemeinsame Bar eröffneten und lokale Gastrogrößen wie das Rochus hervorbrachten, im Laufe der Jahre auch auf weitere Standorte ausgeweitet. Heute steht das Wort freiraum für eine etablierte Marke, zu der neben dem freiraum im sechsten Bezirk aktuell auch das wenige Schritte entfernte freiraum Deli, das freiraum Deli Pop Up in der Herrengasse und das Stadtcafe auf der Freyung gehören. Konzept, Qualität und Lifestyle sind im Gegensatz zum Namen und dem Betreiber an allen Standorten gleich, gastronomisch gibt es neben freiraum Klassikern wie dem Crispy Chicken Salat auch standortspezifische Unterschiede. „Ein Teil unseres Erfolges liegt vor allem auch in der Fähigkeit, jeden Tag, Jahr für Jahr an Verbesserungen zu arbeiten. Wir behalten uns die Freiheit zu tun, was wir wollen“, resümiert Jappel. Ein Ende ist also noch lange nicht in Sicht: Weder die bestehenden Lokale noch das eigene Ideenpotential sind bislang völlig ausgeschöpft. „Man darf sich durchaus noch einige Überraschungen von uns erwarten. Im Moment planen wir bereits ein weiteres Lokal in der Wiener Innenstadt und auch einen Onlineshop wird es bald geben“, verrät Jappel.

www.freiraum117.at

DER FEINSCHMECKER

Wer erinnert sich noch an die erste Crème fraîche, an strenge Köche mit Kochmützen oder an die Toskana-Fraktion? All diese Entwicklungen hat DER FEINSCHMECKER in vier Jahrzehnten begleitet und kommentiert.

Mit dem opulenten Jubiläumsheft, das am 9. September erscheint, feiert Deutschlands führendes Magazin für Genuss und Lebensart seinen 40. Geburtstag. 1975 kam die erste Ausgabe auf den Markt, die sich ganz dem Lebens-Genuss widmete – damals ein fast ebenso unerhörtes und risikoreiches Unterfangen wie die Wahl von Margaret Thatcher zur Parteivorsitzenden im selben Jahr. Wie viel hat sich seitdem getan! Auf den Tellern, in den Gläsern, in den Restaurants!

So erinnert der Stuttgarter Kult-Koch Vincent Klink daran, wie wir Deutschen den Weg vom „Wienerwald“ zum Wasabi fanden. Die vier berühmtesten Köche Deutschlands – Eckart Witzigmann, Harald Wohlfahrt, Dieter Müller, Joachim Wissler – kreieren ein Jubiläumsmenü mit legendären Gerichten aus vier Jahrzehnten; Master-Sommelier Hendrik Thoma blickt auf 40 Jahre Weingeschichte zurück, dazu geben wir Tipps, wie man einen 40. Geburtstag pannenfrei übersteht – samt Rezepten für Party-Food und Tipps für fulminante Schaumweine. Der Münchner Barchef Charles Schumann schenkt uns einen Jubiläumscocktail, und Gastro-Papst Wolfram Siebeck gibt ein großes Interview, bevor er nach vielen Jahren als streitbarer Kolumnist in den verdienten Ruhestand geht.

Und noch ein Highlight zum Fest: Der Jubiläumsausgabe liegt auch die neue Ausgabe des großen FEINSCHMECKER-Guides „Die 500 besten Restaurants in Deutschland 2015/2016“ bei. Mit den besten Adressen für den Genuss von Sylt bis zum Bodensee.

Außerdem in der Jubiläumsausgabe: Ein Round Table, bei dem prominente Restaurantgäste zu Wort kommen, bekennende Viel-Esser, die sagen, was sie im Lokal nervt und was ein Menü unvergesslich macht. Die Werberin Karen Heumann oder der Filmproduzent Nico Hofmann geben spannende Antworten. Zusätzlich baten wir Experten, in die Zukunft zu schauen: Wie werden wir in 40 Jahren essen, kochen, ausgehen, uns ernähren? Und natürlich empfiehlt DER FEINSCHMECKER auch hier die besten Restaurants der Zukunft.

Die Jubiläumsausgabe des FEINSCHMECKER ist jetzt im Handel erhältlich und kostet 9.95 Euro.

Sascha Ludwig

Das einzige Restaurant der Hauptstadt, in dem Steakkenner UND Gourmets glücklich werden, feiert Geburtstag: Seit drei Jahren residiert das Filetstück an der Wilmersdorfer Uhlandstraße 156. Neben der Fleischeslust bietet Küchenchef Sascha Ludwig hier zudem auch wilde Gaumenkracher: Ob Kalbstartar mit Austern im Markknochen oder Gänsestopfleber in Zigarrenform, ob Spargelbeet auf Gartenschaufel oder ein ganzer Weinberg zum Dessert. Der diesjährige Wildcard-Gewinner des Sternefresser-CookTanks und seine Jungs schicken aus ihrer kleinen Küche stets Überraschungen für Augen und Gaumen!

Jetzt wird Dreijähriges gefeiert: Am 06. Juli 2013 knallen ab 16.00 Uhr in der Uhlandstrasse 156 die Korken. Mit dabei die Geburtstags-Gastköche:
Michael Kempf, Facil, Berlin
Thomas Kurt, e.t.a. Hoffmann, Berlin
Stefan Hentschel, Cookies Cream, Berlin
Michael Köpf, deutscher Vizemeister „Hochrippe“ am Smoker

Um die passenden Füllungen im Glas kümmern sich die Nachbarn von der Bar F37 an den Shakern und Filetstück-Sommelier Nicolas „El Toro“ Spanier an der Weinbar. Gewiss nicht leise wird auch das Geburtstagsständchen von „Send more Cats!“.

Von 17.30 Uhr bis 0.00 Uhr verwöhnen Sie alle Beteiligten mit Flying Buffet, Cocktails, Wein und alkoholfreien Getränken. Das Geburtstagsticket kostet 49,00 Euro all inclusive.

Reservierungen unter 030 – 54469640 oder uhlandstrasse@filetstueck-berlin.de

www.filetstueck-berlin.de

Wine Food Festivals in der Emilia-Romana

Musik trifft Kulinarik:
Zum 200. Geburtstag Giuseppe Verdis feiert die Emilia-Romagna dessen Vorliebe für guten Wein und feines Essen

Vor 200 Jahren, am 10. Oktober 1813, wurde Giuseppe Verdi in Le Roncole, einem kleinen Dorf bei Parma in der Emilia-Romagna, geboren. Ihm zu Ehren richtet die Region nun zahlreiche Feste und Feierlichkeiten aus. Dabei wird nicht nur seine Musik, sondern auch Verdis Begeisterung für gutes, regionales Essen zelebriert, was sich mitunter im diesjährigen Programm des Wine Food Festivals widerspiegelt.

Opern wie Nabucco, Rigoletto, La Traviata oder Aida sind weltweit berühmt und seit vielen Jahren feste Bestandheile der großen Konzerthäuser dieser Welt. Immer wieder werden sie in verschiedensten Variationen inszeniert und neu aufgeführt. Sie alle gehen auf den italienischen Komponisten und Virtuosen Giuseppe Verdi zurück, der vor 200 Jahren in Le Roncole, einem kleinen Ort nördlich von Parma, geboren wurde. In seinen 87 Lebensjahren schuf er 27 Opern und setzte zahlreiche Konzerte mit großem Erfolg um. Seine bekanntesten Werke werden im Rahmen des Verdi-Festivals, das im kommenden Oktober in Parma stattfindet, aufgeführt.

Doch Verdi war nicht nur ein begeisterter Musiker, sondern ein ebenso guter Kenner und Liebhaber der italienischen und insbesondere regionalen Küche. Er interessierte sich sehr für die Landwirtschaft sowie die Reifeprozesse verschiedenster Lebensmittel. Lange Zeit lebte er auf einem Landgut in Sant’Agata d’Arda, wo er zahlreiche Sträucher und Bäume pflanzte, Weinreben erntete und sogar Schweine hielt. Seine Lieblingsspeisen waren einfache Gerichte, wie geschmorte Schweine-bäckchen oder Risotto mit Pilzen, Spargel und – wie kann es anders sein – dem herrlichen Parmaschinken und Parmesankäse seiner Heimat.

Giuseppe Verdis Leidenschaft für feines aber bodenständiges Essen geht auf seine Heimatregion, genauer noch auf Parma und Piacenza, zurück. Denn von dort kommen der köstliche Parmigiano-Reggiano, der feine Parma- und Zibello-Schinken sowie der traditionelle Balsamico-Essig Aceto Balsamico Tradizionale. Diese Spezialitäten, die mit ihrer DOP-Zertifizierung ein exklusives Qualitätssiegel aufweisen, sind weltweit für ihren außergewöhnlichen Geschmack bekannt.

Feierlichkeiten zu Parmas berühmtester Spezialität
Zahlreiche Briefe an seine langjährige Lebenspartnerin Giuseppina Strepponi bestätigen, dass Verdi ein wahrer Genießer der regionalen Produkte war. Diese Delikatessen können Besucher der Emilia-Romagna im Rahmen des großen Verdi-Jubiläums sowie des alljährlich zwischen September und Dezember stattfindenden „Wine Food Festivals“ selbst verköstigen. So wird in Parma vom 6. bis 22. September 2013 beispielsweise der Parmaschinken zelebriert. Während dieser Zeit kann die Herstellung des feinen Schinkens und anderer Wurstspezialitäten direkt mitverfolgt werden. Besucher erleben, wie mit viel Geduld, traditionellem Handwerk und dem einzigartigen Klima der Region ein wohlschmeckender Schinken entsteht, der natürlich auch probiert werden darf. In den vielen kleinen Burgen und Dörfern, die inmitten der Hügel von Parma liegen, finden zudem musikalische Events mit typischen regionalen Abendessen statt. Echten Parmaschinken erkennt man übrigens an einem Stempel auf der Schwarte, der die fünfzackige Krone des Herzogtums Parma darstellt.

Parmesan und Parmaschinken – ein vorzügliches Arrangement
Optimal wird der Parmaschinken vom feinwürzigen Parmigiano Reggiano, dem König unter den Käsesorten, ergänzt. Die Herstellung der großen Käselaibe kann am 5. und 6. Oktober 2013 in rund 30 Käsereien der Provinz Parma beobachtet werden. Geführte Besichti-gungen veranschaulichen den Besuchern, wie der Käse gebrannt und geformt wird und was genau das Qualitätssiegel „Parmigiano Reggiano“ in der Käserinde zu bedeuten hat. Seit Jahrhunderten wird die regionale Spezialität im gleichen Verfahren hergestellt, weshalb sie von der Europäischen Region den DOP-Status verliehen bekam und als König unter den Käsesorten Italiens gilt. Am schmackhaftesten ist der Parmigiano Reggiano, wenn er zwischen 20 und 24 Monate reifen konnte. Dieser Ansicht war auch Giuseppe Verdi, der Überlieferungen zufolge stets mit einem Stückchen Parmesan dieses Alters im Koffer durch die Lande zog.

Weitere Informationen zu den Events rund um das Thema Giuseppe Verdi und seinen 200. Geburtstag sind auf den folgenden Websites aufgelistet: www.emiliaromagnaturismo.it , www.giuseppeverdi.it und www.festivalverdiparma.it

Urlaubsangebote, die Opernaufführungen beinhalten, findet man unter www.visitemiliaromagna.com/en/holiday-packages/nabucco-and-bologna-the-festival-verdi-and-parma ; alle Events des Wine Food Festivals unter www.winefoodemiliaromagna.com/de

Aldiana Sonderangebote

Zum 40. Geburtstag wartet Adiana mit dem Jubel-Special „Flosse“ auf: Damit erhalten Gäste 40 Euro Abschlag pro Person/Woche in den Strandclubs Aldiana Andalusien, Aldiana Alcaidesa, Aldiana Djerba Atlantide, Aldiana Zypern und Aldiana Side.

Das Special ist ab sofort und bis zum 16. März 2013 buchbar. Je nach Club gilt das Angebot im Reisezeitraum 01. März bis 30. April 2013.

Gerade im Frühjahr, wenn hierzulande Wolken und Regen das Wetter bestimmen, freuen sich Urlauber über das vielfältige Aldiana-Angebot in Südeuropa und Nordafrika – und das bei angenehm warmen Temperaturen. So stehen zwischen März und April mehrere sportliche Highlights, wie die Single Golfwochen in den beiden spanischen Strandclubs oder die RoadBIKE & MountainBIKE Trainings- und Testwochen im Aldiana Zypern auf dem Programm. Darüber hinaus laden die Clubs in ihre Wellness-Center zu Ruhe und Entspannung ein. Abgerundet wird der Aufenthalt vor Ort mit kulinarischen Köstlichkeiten an den Live-Cooking-Stationen der Küchenchefs oder der Poolbar. Auch Kinder und Jugendliche von zwei bis 17 Jahren profitieren vom Speical. Für sie bietet Aldiana, besonders in den Ferienzeiten, ein actionreiches und altersgerechtes  Programm.

Die Reisezeiträume für das Jubel-Special „Flosse“ im Überblick:

Aldiana Andalusien:                      01. März bis 30. April 2013

Aldiana Alcaidesa:                         15. März bis 30. April 2013

Aldiana Djerba Atlantide:          04. März bis 30. April 2013

Aldiana Zypern:                              04. März bis 30. April 2013

Aldiana Side:                                    22. März bis 30. April 2013

 

Joe’s Stone Crabs

Gourmets können zur aktuellen Steinkrabbensaison in Florida gleich doppelt feiern, denn die Restaurantlegende „Joe’s Stone Crabs“ in Miami Beach begeht ihren 100. Geburtstag. Bereits im Jahre 1913, zwei Jahre vor der offiziellen Gründung der Stadt, eröffnete Joe Weiss das Lokal, welches zunächst nur aus einem kleinen Tresen bestand, über den Fisch-Sandwichs und Pommes Frites verkauft wurden. Heute gilt Joe’s als Institution für Meeresfrüchtefans aus aller Welt.

Besonders während der Fangzeit für die delikaten Stone Crabs (Steinkrabben) zwischen 15. Oktober und 15. Mai sollten Besucher ihre Plätze an einem der rustikalen Tische unbedingt reservieren. Die Scheren der frisch gefangenen Schalentiere werden zunächst gedünstet, anschließend geknackt und mit geschmolzener Butter sowie pikanter Senfsauce serviert.

Großes Plus: Für das köstliche Vergnügen müssen die Krustentiere nicht sterben. Lediglich eine der zwei Scheren wird für den Verzehr entfernt. Sie wächst mit der Zeit wieder nach, so dass die hauptsächlich rund um die Florida Keys gefangenen Bestände nicht gefährdet sind.

Weitere Informationen zu dem Kultlokal in Miami Beach sowie Rezepte, Fotos und Erinnerungen aus den letzten 100 Jahren finden Sie unter www.joesstonecrab.com

Karl Wannemacher: Restaurant Alt Luxemburg, Berlin

30 Jahre, 30 Meter, 30 Torten
Restaurant Alt Luxemburg lädt zum Geburtstags-Menü an die Sommertafel

Zelt, Mobiliar und Geschirr sind schon bestellt, das Menü ist geschrieben, Garnelen, Seeteufel und Kalbsfilet sowie frisches Gemüse und leckere Beeren in ausreichender Menge kalkuliert. Heute haben Ingrid und Karl Wannemacher schon mal Maß genommen an der – noch virtuellen – Geburtstagstafel auf dem Bürgersteig vor ihrem Restaurant Alt Luxemburg.

Zusammen mit Charlottenburgs Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann werden dann am 18. August ab 17:30 Uhr Stammgäste, Freunde und Nachbarn an einer richtigen Festtafel einen unvergesslich-genussvollen Abend erleben. Nach dem Fünf-Gänge-Menü kommen 30 Geburtstagskuchen auf den Tisch, dazu gibt es ein Glas Sekt und natürlich Kaffee.
„Die Idee, eine 30 Meter lange Tafel auf das Trottoir vor unser Restaurant zu stellen und mit fast 90 Gästen unseren Geburtstag im Freien zu feiern, ist wunderbar, aber mit ganz schön viel Aufwand verbunden. Das haben wir etwas unterschätzt“, erklärt Küchenmeister Karl Wannemacher lachend. „Wir sind froh, dass die erforderlichen Genehmigungen endlich vorliegen, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen!“

1982 eröffneten der damals 30-Jährige und seine Frau Ingrid ihr gemeinsames Restaurant „Alt Luxemburg“ zunächst in der Pestalozzistraße. 1991 zog das Ehepaar an die Windscheidstraße 31 um, wo sie bis heute gemeinsam jeden Tag ihre Gäste im klassischen Gründerzeit-Stil eingerichteten Restaurant begrüßen. Mit insgesamt vier Feinschmecker-Einladungen werden sie dieses Jahr ihr Unternehmer-Jubiläum feiern.

Weitere Informationen: http://www.alt-luxemburg.de/festmenue-an-der-langen-tafel