La Mamounia

Mit innovativen Baustein-Angeboten rund um die ganzheitliche Reinigung von innen eröffnet Marrakeschs Hotellegende La Mamounia neue Wege zum vollkommenen Wellbeing. Wohltuende Treatments im berühmten La Mamounia Spa befreien den Körper von belastenden Toxinen und geben Body & Soul neue Kraft und Energie. Gleichzeitig zaubert die herausragende Küche des Palasthotels Detox-Menüs aus besten Produkten – meist direkt aus dem paradiesischen Hotelgarten – die den Reinigungsprozess perfekt begleiten. Fürs Detox Deluxe beginnt jetzt die ideale Zeit, denn im Frühling ist Marrakesch am schönsten. Ein Königsweg, um Körper, Geist und Seele nach dem Winter wieder in Bestform zu bringen.

Reinigung und Regeneration mit jedem Atemzug
„Detox Treatment“ und „Lightness Treatment“ heißen die beiden neuen Highlights im Menü des märchenhaft gestylten 2.500-Quadratmeter-Spa. Spezielle Atemübungen und Massagetechniken setzen Prozesse der Tiefenreinigung in Gang, die den Körper von Schlacken und Giftstoffen befreien. Auch kühlende Steine kommen bei der Massage zum Einsatz, um die Durchblutung zu verbessern. So geben die Zeremonien dem gesamten Organismus ein Gefühl von Leichtigkeit und sichtbarer, neu gewonnener Frische. Die 60- bzw. 45-Minuten-Treatments können für umgerechnet ca. 110 bzw. 80 Euro gebucht werden.

Power-Öl und das Vitamin-Paradies des La-Mamounia-Gartens
Star der neuen Lunch-Menüs von Küchenchef Aurélien Poirot sind nicht nur die vielfältigen, frisch geernteten Früchte des herrlichen La Mamounia- Gartens, sondern auch ein ganz besonderes Olivenöl. Das zertifizierte, naturreine Bio-Produkt von einer Farm südlich der Sahara besitzt eine 30fach höhere Konzentration natürlicher Antioxidantien als ein herkömmliches Olivenöl hoher Qualität.

Der köstlich-gesunde Detox-Lunch wird in den hauseigenen Restaurants Le Francais (Donnerstag bis Sonntag) und L’Italien (Montag bis Mittwoch) zubereitet. Die wertvollen Zutaten sind so komponiert, dass die Reinigung des Körpers optimal gefördert und der Geschmackssinn angeregt wird. Leinengefangener Wolfsbarsch wird beispielsweise mit Citrus-Aromen, gerösteten Sesamsamen und feinstem Mesclun-Salat serviert. Auch frisches, grünes Curry mit saisonal wechselndem Gemüse, getrockneten Trauben und Sellerieblätter oder Spargel-Parmesan-Risotto mit sonnengetrockneten Tomaten gehören zum leckeren Lunch. Abgerundet wird die leichte Entschlackungsküche durch kühlende Detox-Granitas – etwa aus Kiwi, Roter Beete, Apfel und marokkanischer Minze oder mit Orangen- und Grapefruitscheibchen sowie jamaikanischem Thymian.

Baustein-Detox oder Day-Spa-Entgiftung
Im neuen La Mamounia Detox-Angebot werden übrigens auch die Cocktails zum wahren Frische-Elixier. So mixt die beliebte Le Bar Italien „Apple Flower“- und „Garden Party“-Drinks, die ebenfalls zur inneren Reinigung beitragen und die Seele streicheln. Alle Bausteine sind einzeln oder als Day-Spa-Angebot buchbar. Für Tagesgäste gibt es den Detente-Detox-Pass: Neben Detox Lunch und einem Detox Treatment sind im Preis von ca. 140 Euro auch der Aufenthalt am schönen La Mamounia-Pool und im hervorragend ausgestatteten Fitness Center inklusive.

Weitere Informationen zum Hotel und Buchung unter www.mamounia.com sowie beim Luxus-Reiseveranstalter GERNREISEN. Das marokkanische Fremdenverkehrsamt informiert unter www.visitmorocco.com über die Destination Marrakesch. Günstige Flüge werden von Fluggesellschaften wie Lufthansa, Ryanair, Royal Air Maroc oder seit diesem Winter auch ganz neu Germania und airberlin angeboten.

Nach dreijährigem Facelift hat das legendäre Palasthotel der marokkanischen Königsstadt Marrakesch seinen Platz unter den begehrtesten Luxus-Adressen der Welt wieder eingenommen. Es bietet seinen Gästen 210 spektakulär schöne Zimmer, Suiten und Riads. Seit der Wiedereröffnung im Jahr 2009 verbindet sich die glamouröse Geschichte des Hauses mit allen Annehmlichkeiten des 21. Jahrhunderts zu einem einzigartigen Erlebnis von Sinnlichkeit, Emotionalität und Zauber. Wo Prinz Mamoun im 18. Jahrhundert opulente Partys feierte und Hitchcocks „Der Mann, der zu viel wusste“ entstand, tauchen die Gäste jetzt in ein modernes Märchen ein. Das verspielte Dekor, der sagenhafte Garten, ein 2.500 Quadratmeter großes Trend-Spa und ein Feinschmecker-Universum mit zwei gefeierten Zwei-Sterne-Köchen sind die Glanzlichter des Hotels.

www.mamounia.com

Dietmar Sawyere

Dietmar Sawyere ist neuer Executive Chef des Widder Hotels in Zürich – Vorgänger Alexander Kroll verlässt das Haus

„Schweizer Cuisine neu entdeckt“ heißt es ab sofort im Zürcher Widder Hotel: Nach mehr als 30 Jahren als Küchenchef und Restaurantbesitzer in England, Neuseeland, Asien und Australien kehrt Meisterkoch Dietmar Sawyere zu seinen heimatlichen Wurzeln zurück. Der 50-jährige Schweiz-Australier übernimmt ab sofort als Executive Chef die gastronomische Leitung des Widder Hotels von Alexander Kroll, der seit Mai 2009 die Gäste des Fünf-Sterne-Hauses in Zürichs Altstadt mit seiner nachhaltigen Frischeküche verwöhnte.

Seit Dietmar Sawyeres Karrierestart 1978 im Londoner Savoy säumen zahlreiche Auszeichnungen seine berufliche Laufbahn. So wurde er zwei Mal in Folge in Neuseeland zum „Chef of the Year“ gekürt. Im Widder Hotel verantwortet er die Küche des Widder Restaurants, des Widder-Gartens Al Fresco und des Bankettbereichs. Man darf gespannt sein, wie Sawyere seine vielfältigen internationalen Einflüsse an seiner neuen Wirkungsstätte umsetzen wird. Die klassische Schweizer Cuisine, für die das Widder Restaurant eine der ersten Adressen Zürichs ist, wird künftig in jedem Fall in einer spannenden Neuinterpretation zu erleben sein.

Kulinarik aus der Botanik

Kulinarik aus der Botanik im Grand Hotel Hessischer Hof – Blütenmenüs von Küchenchef Marco Wenninger begleiten Ausstellung im Palmengarten Frankfurt

Blütenzauber als kulinarischen Genuss bietet das Grand Hotel Hessischer Hof am Samstag, dem 4. Juli 2010, seinen Gästen und lädt zu einer Genussreise in die Pflanzenwelt ein. Begleitend zur Ausstellung „Goethe & die Pflanzenwelt“, die vom 8. Juli bis zum 5. September im Palmengarten in Frankfurt stattfindet, kreiert Küchenchef Marco Wenninger ein exklusives Menü der besonderen Art. Ob Rosen, Holunderblüten, Veilchen oder scharfe Kapuzinerkresse – jedes Gericht des Vier-Gang-Menüs „Goethe & die Pflanzenwelt“ erhält durch die Blütenzutaten eine neue Geschmacksnote und bietet auch optisch einen ganz besonderen Genuss. Auf Grund der engen Kooperation des Hotels mit dem Frankfurter Palmengarten lässt es sich der Leiter des Palmengartens, Dr. Matthias Jenny, nicht nehmen persönlich dabei zu sein. Er erzählt zwischen den Gängen Wissenswertes zu den botanischen Zutaten, die verzehrt werden und beantwortet gerne Fragen der Gäste.

Goethe und die Pflanzenwelt im Palmengarten

Die Ausstellung „Goethe und die Pflanzenwelt“ im Frankfurter Palmengarten stellt den naturforschenden Goethe in den Mittelpunkt der Betrachtung, jedoch ohne den Dichter ganz auszulassen. Angeregt von seinen Reisen nach Italien, der Anlage seines eigenen Gartens in Weimar und des botanischen Gartens in Jena trat Goethe in regen Austausch mit den bedeutenden Botanikern und Naturforschern seiner Zeit: Nees von Esenbeck, Martius und Alexander von Humboldt. Inspirierend war für ihn auch die Lektüre der „Botanischen Lehrbriefe“ von Jean-Jacques Rousseau. Besonderes Augenmerk wird auf Goethes Keimlingsstudien gelegt und auch seinen Lieblingsblumen, wie zum Beispiel Nelken und Dahlien, widmet sich die Ausstellung.

Tropische Genüsse

Die kulinarische Reise durch die Botanik im Hotel Hessischer Hof geht aber noch weiter. Eine zweite Veranstaltung widmet sich am 19. September 2010 den „Tropischen Genüssen“. Hier offeriert Marco Wenninger seinen Gästen zum Beispiel Aloe Vera Tomaten, Papaya Relish oder Guavensorbet.

www.hessischer-hof.de

Labyrinth – Garten der Sinne Berlin

Labyrinth – Garten der Sinne Berlin: Ein weltweit einzigartiges Projekt für den Schlossplatz

Der Abriss des Palasts der Republik läuft, doch was
passiert mit dieser gigantischen innerstädtischen Brache bis zum Bau
des Humboldt-Forums?

Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Jens Henningsen und dem
Architekten Xaver Egger hat die Initiatorin und Kulturmanagerin Tina
Zickler einen Entwurf vorgelegt, den inzwischen auch Berlin Partner,
die Berlin Tourismus Marketing GmbH, Eugen Blume, Adrienne Goehler,
Kirsten Harms, Stephan Märki, Jörn Merkert, Hartwig Piepenbrock und
Martin Rennert unterstützen.

Mit einem 3 Hektar großen Labyrinth in Form eines opulenten Gartens,
dessen einfache Wegstrecke 1,5 km beträgt, entstünde hier das
weltweit größte begehbare Labyrinth. Inmitten einer der lebendigsten
Grosstädte Europas würde für Touristen und die Berliner Bevölkerung
eine sinnliche Oase der Ruhe geschaffen.

Der Labyrinthgarten ist in Zonen unterteilt, die den fünf Sinnen
zugeordnet sind, und zeigt neben verschiedensten Blumen, Sträuchern
und Bäumen auch von Alexander von Humboldt importierte Zier- und
Nutzpflanzen. Auf ihrem Spaziergang durchs Labyrinth bummeln die
Besucher durch die Sinneszonen, die mit ihren mannigfaltigen Farben,
Formen und Düften eine Attraktion für die ganze Familie sind. Auf
ihrem Weg zur Mitte können die Besucher auf dem großzügigen
quadratischen Holzdeck verweilen und gelangen am Ende zum
eigentlichen Zentrum des Gartens, einem runden Wasserbecken, das
einem Spiegel gleicht.

Der Garten der Sinne wird durch die Humboldt-Box ergänzt. Der
Gebäuderiegel beherbergt neben Café und Shop vor allem eine große
Ausstellungsfläche, welche die Vergangenheit, die Gegenwart und die
Zukunft des Schlossplatzes erläutert. Neben der historischen
Entwicklung des Platzes werden sowohl die kulturelle Tradition des
Labyrinths als auch das zukünftige Humboldt-Forum vorgestellt. Hier
werden bereits Exponate aus den außereuropäischen Sammlungen der
Staatlichen Museen und den Beständen der Humboldt-Universität
präsentiert. Die Dachterrasse der Humboldt-Box bietet den Besuchern
einen Panoramablick über den gesamten Labyrinthgarten hinweg und
ebenso zur Seite des Lustgartens, Alten Museums und Doms.

Mit der Realisation des Labyrinthgartens kann die Stadt ein
weltweit einzigartiges und kulturell wertvolles Projekt auf diesem so
prägenden Platz verwirklichen. Dieses „Temporäre Wahrzeichen“ ist
nicht nur im touristischen Sinne attraktiv, sondern alle
Berlinerinnen und Berliner können von dieser grünen Zwischennutzung
profitieren. Nach der teils äußerst kontroversen Debatte um die
Neugestaltung des Schlossplatzes gelänge mit dem Labyrinthgarten eine
versöhnliche und anspruchsvolle Zwischennutzung des Geländes, die
sowohl der Museumsinsel als auch den historischen Wunden der Stadt
gerecht wird.

Keimlingszucht auf der Fensterbank

Keimlingszucht auf der Fensterbank
Gesund durch den Winter

Auch wenn im Winter die Gemüsevielfalt des Gartens saisonbedingt recht klein ausfällt, auf Ihre hauseigenen Vitamin- und Ballaststofflieferanten müssen Sie nicht verzichten. Denn mit der Zucht von Keimlingen können Sie sich den Garten über Winter ins Haus holen.

Zarte frische Keimlinge stellen eine schmackhafte und wertvolle Alternative zur winterlichen Gemüseversorgung dar, und die Zucht ist einfach und preiswert. Mit der richtigen Dosis Licht, Wärme, Luft und Feuchtigkeit kann eigentlich nichts schief gehen. Für die Keimlingszucht bieten sich grundsätzlich die Samen aller Pflanzenarten an, deren Blätter, Stängel oder Früchte essbar sind.

Für die Keimlingszucht gibt es verschiedene Methoden. Besonders einfach und preiswert geht es mit einem Einmachglas oder einer Schale. Für „Auf-den-Geschmack-Gekommene“ empfiehlt sich der Kauf von speziellen Keimgefäßen, mit denen man gleichzeitig verschiedene Keimlingsarten züchten kann.

Dorint Parkhotel Mönchengladbach

Auf Entdeckungstour beim „Bunter Garten Brunch“-
Mai-Arrangements: Kunst, Natur und Brunch

Zu einem besonderen Sonntagserlebnis lädt das Dorint Parkhotel Mönchengladbach an drei Sonntagen im Mai ein: Schlemmen und Entdecken heißt es beim „Bunter Garten Brunch“. „Wir nutzen dabei unsere Lage direkt am Bunten Garten und laden unsere Gäste ein, bei einem Spaziergang durch den Park einmal einen Blick hinter die Kulissen der vielfältigen Pflanzen- und Kunstwelt zu werfen“, berichtet Hoteldirektor Ben Lambers. Natürlich gibt es dabei fachkundige Führer: Die Leiterin des Bunten Gartens, Diplom-Ingenieurin Ulrike Menzel, und Stadtführer Walter Schmitt berichten Wissenswertes über die Entwicklung und die Besonderheiten des Bunten Gartens. „Wir wollen mit dieser Aktion auch den Mönchengladbachern ihren Park einmal näher vorstellen“, so Lambers.

Vor dem Rundgang gibt es um 10.45 Uhr im Dorint Parkhotel ein Glas Sekt, danach startet die etwa 90-minütige Führung. Anschließend ist im Vier Sterne-Haus ein Tisch beim Brunch reserviert.
Da der erste Termin dieses Mai-Arrangements gleichzeitig auch Muttertag ist, bietet das Dorint Parkhotel am Pfingstsonntag, 11. Mai, für alle Mütter und ihre Familien einen kombinierten Muttertags- und Bunter Garten Brunch. Die Führung steht an diesem Sonntag unter dem Motto „Kunst und Natur im Einklang“. Kosten pro Person: 32,50 Euro. Wer an diesem Tag lieber nur den Muttertagsbrunch mit Live-Musik und Kinderbetreuung genießen möchte, zahlt 24,95 Euro pro Person. Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren zahlen die Hälfte, Kinder unter sechs Jahren essen kostenfrei.

Am Sonntag, 18. Mai, und Sonntag, 25. Mai, steht die Führung unter dem Motto „Mythologie der Bäume, Sträucher und Kräuter“. Dabei werden jahreszeitlich interessante Blütengehölze mit ihrem Bezug zur Mythologie vorgestellt. Der Preis beträgt inklusive Führung, Sektempfang und Brunch 28,95 Euro pro Person. Weitere Informationen und Reservierung unter der Telefonnummer 02161-893-632.

Das Dorint Parkhotel Mönchengladbach liegt im Herzen, der Stadt umgeben von einem ruhigen Park. Das Hotel bietet 145 hell und modern eingerichtete Zimmer sowie zwölf Studios und eine Suite. Entspannung verspricht die hoteleigene Spa-Landschaft mit Schwimmbad, Dampfbad, Sauna und Fitnessclub. Niederrheinische und internationale Spezialitäten kann man im Restaurant mit Sommerterrasse genießen. 15 Konferenz- und Veranstaltungsräume für bis zu 150 Personen geben jeder Veranstaltung – von der Familienfeier bis zum Kongress – den richtigen Rahmen.

www.dorint-hotels.com/moenchengladbach

Jazz am Strand

Beim Noosa Jazz Festival, das alljährlich im Ferienort Noosa an der Ostküste Queenslands stattfindet, können Besucher Jazz einmal ganz unkonventionell erleben. Die viertägige Veranstaltung vom 30. August bis zum 2. September präsentiert über 150 australische und ausländische Künstler an einem der berühmtesten Strände Australiens.

Alle Arten von Jazz – von traditionellem bis zum modernen Jazz, zu Swing, Dixie, Funk und Blues – sind vertreten. Die Konzerte, die in Restaurants und Bars sowie unter freiem Himmel stattfinden, sind zum Teil kostenlos. Es gibt auch ein spezielles „Youth in Jazz“-Programm für Nachwuchs-Künstler.

Musik und Kunst gibt es in Noosa und an der Sunshine Coast aber nicht nur während des Festivals, sondern ganzjährig. Touristen können aus einer Vielzahl von Veranstaltungen wählen, zum Beispiel auch im Amphitheater des Botanischen Gartens.

Weitere Informationen zum Noosa Jazz Festival gibt es unter www.noosajazz.com.au , allgemeine Infos zur Ferienregion Noosa unter www.tourismnoosa.com.au

Rund um den Riesenkürbis

Sie heißen Gelber Zentner, Big Max oder Dills Atlantic Giant und machen
ihrem Namen alle Ehre. Die Giganten des Gartens bringen es auf 50 Kilo
und mehr, Rekordexemplare in den USA auf sensationelle 1000 Pfund,
während der kleinste Kürbis, ein Zierkürbis der Sorte Spinning Gourd, kaum
größer als ein Euro ist.

Kürbisse zählen zu den ältesten Kulturpflanzen
überhaupt, weltweit sind über 800 Sorten bekannt. In den letzten Jahren
haben sie enorm an Popularität gewonnen – Kürbisse sind Kult, und das
nicht nur wegen Halloween: Mit ihren attraktiven Farben und Formen
zaubern sie herbstlich-buntes Flair ins Haus und auch als kulinarisches
Highlight sind Speisekürbisse aus der Küche längst nicht mehr
wegzudenken.

Noch bis Ende Oktober haben Kürbisse aus heimischem
Anbau Hochsaison.
Riesenkürbisse, botanisch Cucurbita maxima genannt, sind gut erkennbar
am runden, weichen und korkigen Fruchtstiel. Die meist stark rankenden
Pflanzen stammen von einer Wildart aus den Pampas Argentiniens und
Boliviens ab.

Übrigens: Trotz mitunter beeindruckender Größe zählen die typischen,
orange bis dunkelorangefarbenen Halloween-Kürbisse mit ihrem kantigen
Stiel nicht zu den Riesenkürbissen, sondern wie Zucchini, steirischer
Ölkürbis oder kurioser Spaghettikürbis zu den Gartenkürbissen.

Aus dem bunten Reich der Riesenkürbisse kommen die ungewöhnlich
geformten Türkenturban-Kürbisse, die als Dekoration alle Blicke auf sich
ziehen, sich aber auch für Suppen und zum Füllen eignen.

Uchiki kuri nennt
sich der Klassiker vom Typ Hokkaido. Er gehört mit handlichen ein bis
eineinhalb Kilo Gewicht zu den gefragtesten Speisekürbissen. Mit seinem
esskastanienähnlichen, intensiven Geschmack und seinem leuchtend
orangefarbenen Fruchtfleisch bringt er Raffinesse in die Kürbispalette. Er ist
besonders küchenfreundlich, denn dank seiner dünnen Schale muss er
nicht extra geschält werden.

Auch Sorten wie Green, Blue oder Golden
Hubbard, die wie Baseballs aussehen, sind geschmacklich hervorragend.
Sie weisen ein fruchtig-süßes Aroma auf und können samt Haut halbiert
und gefüllt im Backofen gebraten werden – bei Gästen ein schöner Aha-
Effekt!

Ebenfalls attraktiv: Bei kleineren Exemplaren des Gelben Zentner
lässt sich die ausgehöhlte Schale zum Servieren der Suppe verwenden.
Doch keine Angst vor Schwergewichten, sie sind im Handel auch
scheibenweise zu haben. Wer sich an größere Exemplare selbst heranwagt,
macht es am besten so: Früchte mit einem großen Kochmesser oder

– falls sie sehr hart sind – mit dem Fleischbeil halbieren, dann in größere
Spalten teilen. Anschließend Kerne und grobe Fasern mit einem Löffel
entfernen, Kürbisspalten in handliche Stücke schneiden und mit einem
scharfen Küchenmesserwww.kochmesser.de , in Streifen abschälen.

Bei schwierigen Fällen hilft ein Tipp aus der Trickkiste: Hartnäckige
Kürbisse lassen sich knacken, indem man sie aus etwa einem Meter Höhe
auf den Boden fallen lässt. Sie bekommen dann meistens einen Riss, so
dass sie leicht geöffnet werden können. Unbeschädigte, ausgereifte
Riesenkürbisse lassen sich monatelang aufbewahren, am besten bei zehn
bis 13 Grad Celsius und luftig in einem Netz aufgehängt.

Aber auch
Speisekürbisse, die einige Zeit als Dekoration verwendet wurden, lassen
sich meist noch gut in der Küche verwenden. Angeschnittene Exemplare
halten sich im Kühlschrank in Folie verpackt etwa zwei Tage.

Ob Kürbisse reif sind, lässt sich leicht erkennen – sie klingen hohl, wenn
man auf die Schale klopft und haben einen verholzten oder verkorkten Stiel.
Beim Einkauf am besten kleinere Exemplare bevorzugen: Ihr Fruchtfleisch
ist fester, hat mehr Geschmack und ist weniger faserig. Damit sich der
Kürbis gut hält, sollte er keine Druckstellen aufweisen, zudem darf der Stiel
nicht fehlen, damit keine Fäulnisbakterien eindringen können.

Und Achtung:
Speisekürbisse nur im regulären Handel oder direkt vom Bauern kaufen.
Speisekürbisse unbekannter Herkunft können durch Kreuzungen mit
Zierkürbissen Bitterstoffe enthalten und sind daher ebenso wie Zierkürbisse
nicht zum Verzehr geeignet.

Labyrinthgarten Berlin-Schlossplatz

Der Abriss des Palasts der Republik läuft, doch was passiert mit dieser
gigantischen innerstädtischen Brache bis zum Bau des Humboldt-Forums?
Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Jens Henningsen und dem
Architekten Xaver Egger hat die Initiatorin und Kulturmanagerin Tina
Zickler einen Entwurf vorgelegt, den inzwischen auch Berlin Partner, die
Berlin Tourismus Marketing GmbH, Eugen Blume, Adrienne Goehler, Kirsten
Harms, Stephan Märki, Jörn Merkert, Hartwig Piepenbrock und Martin Rennert
unterstützen.
Mit einem 3 Hektar großen Labyrinth in Form eines opulenten Gartens,
dessen einfache Wegstrecke 1,5 km beträgt, entstünde hier das weltweit
größte begehbare Labyrinth. Inmitten einer der lebendigsten Grosstädte
Europas würde für Touristen und die Berliner Bevölkerung eine sinnliche
Oase der Ruhe geschaffen.

Der Labyrinthgarten ist in Zonen unterteilt, die den fünf Sinnen
zugeordnet sind, und zeigt neben verschiedensten Blumen, Sträuchern und
Bäumen auch von Alexander von Humboldt importierte Zier- und Nutzpflanzen.
Auf ihrem Spaziergang durchs Labyrinth bummeln die Besucher durch die
Sinneszonen, die mit ihren mannigfaltigen Farben, Formen und Düften eine
Attraktion für die ganze Familie sind. Auf ihrem Weg zur Mitte können die
Besucher auf dem großzügigen quadratischen Holzdeck verweilen und gelangen
am Ende zum eigentlichen Zentrum des Gartens, einem runden Wasserbecken,
das einem Spiegel gleicht.

Der Garten der Sinne wird durch die Humboldt-Box ergänzt. Der
Gebäuderiegel beherbergt neben Café und Shop vor allem eine große
Ausstellungsfläche, welche die Vergangenheit, die Gegenwart und die
Zukunft des Schlossplatzes erläutert. Neben der historischen Entwicklung
des Platzes werden sowohl die kulturelle Tradition des Labyrinths als auch
das zukünftige Humboldt-Forum vorgestellt. Hier werden bereits Exponate
aus den außereuropäischen Sammlungen der Staatlichen Museen und den
Beständen der Humboldt-Universität präsentiert. Die Dachterrasse der
Humboldt-Box bietet den Besuchern einen Panoramablick über den gesamten
Labyrinthgarten hinweg und ebenso zur Seite des Lustgartens, Alten
Museums und Doms.

Mit der Realisation des Labyrinthgartens kann die Stadt ein weltweit
einzigartiges und kulturell wertvolles Projekt auf diesem so prägenden
Platz verwirklichen. Dieses „Temporäre Wahrzeichen“ ist nicht nur im
touristischen Sinne attraktiv, sondern alle Berlinerinnen und Berliner
können von dieser grünen Zwischennutzung profitieren. Nach der teils
äußerst kontroversen Debatte um die Neugestaltung des Schlossplatzes
gelänge mit dem Labyrinthgarten eine versöhnliche und anspruchsvolle
Zwischennutzung des Geländes, die sowohl der Museumsinsel als auch den
historischen Wunden der Stadt gerecht wird.

www.labyrinthgarten-berlin.de