Umsatzsteuer-Urteil des BFH

Per E-Mail hat sich der PARTY SERVICE BUND DEUTSCHLAND e.V. an das
Bundesfinanzministerium und die für Steuerfragen zuständigen
Bundestagsabgeordneten aus den einzelnen Fraktionen gewandt. „Wir brauchen
dringend Klarheit“, schreibt Bundesgeschäftsführer Wolfgang Finken darin.

Finken zielt auf das jüngste Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) zur
Umsatzbesteuerung eines Partyservice-Betriebes ab. Das Gericht hatte die
Messlatte für einen ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent deutlich
erhöht. Denn der gilt nur noch für einfache, standardisiert zubereitete
Speisen.

Allerdings sieht Wolfgang Finken Grund zur Klage: „Die genauen Einzelheiten
stehen nicht fest. Deshalb sind sowohl viele unserer Mitglieder als auch
zahlreiche Steuerberater, zu denen wir in Kontakt stehen, äußerst ratlos und
irritiert.“ Aus Sicht des Partyservice-Bundes Deutschland fehlen eindeutige
Definitionen von Begrifflichkeiten wie vor allem den „einfachen,
standardisiert zubereiten Speisen“. Der Bundesgeschäftsführer fragt: „Wo
fängt einfach, standardisiert Zubereitetes an und wo hört es auf? Wer zieht
an welcher Stelle die Grenzen?“

Die aktuellen E-Mails hat der PARTY SERVICE BUND DEUTSCHLAND genutzt, um
auch noch einmal zu unterstreichen, dass er einen ermäßigten
Umsatzsteuersatz von sieben Prozent für Speisen generell begrüßen würde.
Damit befindet er sich auf einer Wellenlänge mit dem Deutschen Hotel- und
Gaststättenverband.

Brot ist tabu beim Füttern von Vögeln

Brot ist tabu beim Füttern von Vögeln

Das klassische Vogelhäuschen ist nicht ideal für die Fütterung – Zeitschrift DAHEIM in Deutschland gibt Ratschläge für den Winter

Wer im bevorstehenden Winter gerne die Vögel im Garten oder am Wohnungsfenster füttern möchte, muss dabei einige Regeln beachten. Die Fütterung sollte erst beginnen, „wenn es richtig kalt wird“, sagt Markus Nipkow, Vogelschutzexperte des Naturschutzbundes, im Gespräch mit der Zeitschrift DAHEIM in Deutschland. In seiner Dezember-Ausgabe widmet sich das Magazin ausgiebig der Frage, wie man den Tieren in der kalten Jahreszeit am besten helfen kann.

Das beginnt bereits bei der Auswahl der Unterkunft. Aus Sicht von Nipkow ist das klassische Vogelhäuschen keineswegs ideal, weil „die Tiere das Futter mit ihrem eigenen Kot verschmutzen“. Somit wächst die Gefahr von Infektionen. Statt dessen empfiehlt der Fachmann des Naturschutzbundes sogenannte Futtersäulen oder ein Silo mit Trichter. Vorteil dieser Technik: Das Silo spendet immer nur so viel Nahrung, wie die Tiere auch wegfressen. Obendrein bleibt das Futter trocken.

Auch bei der Auswahl des Standortes und der Nahrung ist es ratsam, einige Regeln zu beachten. So sollte ein Vogelhaus nicht direkt am Fenster stehen, weil die Tiere sonst leicht erschreckt werden und wegfliegen. Sinnvoller ist es, das Vogelhaus frei aufzustellen – damit sie rechtzeitig bemerken können, falls ein Feind kommt, und fliehen können.

Was die mögliche Speisekarte betrifft, hat fast jede Vogelart ein anderes Lieblingsgericht. So essen Finken, Dompfaffen und Finken gerne Körnerfuttermischungen. Meisen brauchen Fettfutter (zum Beispiel in Form von Meisenringen oder speziellen Meisenknödeln), Amseln vertilgen besonders gerne Äpfel und Rosinen. Als besonderer Leckerbissen gelten bei Vögeln die Haferflocken, wenn sie zuvor in heißem Öl getränkt wurden. Ein absolutes Tabu bei der Vogelfütterung ist Brot.

Die Zeitschrift DAHEIM in Deutschland (Ausgabe Dezember) ist ab 9. November am Kiosk erhältlich. DAHEIM in Deutschland ist der zweite Zeitschriftentitel von Reader’s Digest.

Galápagos

Galápagos: Auf Darwins Spuren

Der 200. Geburtstag von Charles Darwin rückt auch die Galápagos-Inseln ins Rampenlicht. Wo der Forscher seine berühmten Finken fand, erwartet Urlauber auch heute noch eine Reise in eine urtümliche Welt.

2009 ist das Darwin-Jahr: Zum 200. Mal jährt sich der Geburtstag des Evolutionsforschers. Grund genug, Charles Darwin und seinen Theorien neue Aufmerksamkeit zu schenken – und die maßgeblichen Stationen seines Lebens zu beleuchten. Eine der berühmtesten dürfte sein Aufenthalt auf den Galápagos-Inseln sein. Ein Besuch in dem pazifischen Archipel verspricht auch fast 175 Jahre später einen Blick in die Entwicklungsgeschichte der Erde. Galápagos ist längst zum Traumziel für Naturliebhaber avanciert. Schildkröten, Leguane und zahllose Vogelarten bevölkern die Inseln. Unter Wasser lassen sich Rochen, Haie und Seelöwen beobachten – die Region gilt als eines der besten Tauchreviere der Welt.

„Eine Reise dorthin sollte man gut planen“, rät Bernd Hoy, Lateinamerika-Produktmanager beim Reiseveranstalter FTI. Über 1.000 Kilometer liegt Galápagos vom Festland entfernt, die einzige Anreisemöglichkeit führt über Ecuador. „Am besten bucht man ein Reisepaket, bei dem der Inlandsflug auf die Inseln bereits enthalten ist“, empfiehlt Reise-Experte Hoy. Beispielsweise eine Kreuzfahrt: FTI bietet vier Schiffe mit unterschiedlichen Routen an. Eine fünftägige Schiffstour ist inklusive Inlandsflug von Quito aus ab 1.719 Euro pro Person erhältlich. „Eine Reise nach Galápagos ist unvergesslich“, sagt Bernd Hoy. Vor allem wegen seiner paradiesisches Unberührtheit: Ein Großteil der Inseln ist Nationalpark, für den eine Eintrittsgebühr von derzeit rund 100 US-Dollar pro Person erhoben wird. Diese sind gut angelegt, denn damit werden Projekte zum Erhalt der Inseln finanziert. Schließlich soll Galápagos auch in Zukunft das Paradies bleiben, das es 200 Jahre nach Darwin immer noch ist.

Reiseangebote für Galápagos:

Queen of Galapagos: Fünftägige Kreuzfahrt inklusive Flug ab/bis
Quito (Ecuador)
ab 1.719 Euro pro Person in der Doppelkabine

Isla Santa Cruz, Puerto Ayora:
Hotel Solymar (***)
Eine Übernachtung mit Frühstück
ab 66 Euro pro Person im Doppelzimmer

Der FTI-Sommerkatalog für Lateinamerika ist gültig von Mai bis Oktober 2009.

Buchungen und Informationen unter www.FTI.de, unter Tel. 089 /2525 1028 sowie im Reisebüro.