Perfect Meat Academy, Berlin

Als vinophile Genusswerkstatt bezeichnet sich der brandneue Laden Schmidt Z&KO., das Gemeinschaftsprojekt der TV-Köche Ralf Zacherl & Mario Kotaska und dem Berliner Weinladen Schmidt von Anja & Carsten Schmidt in der Metropole Berlin. Eine weitere, ideale Location für die Ausrichtung der Perfect Meat Academy („PMA“) von OTTO GOURMET.

Das auf dem Gelände der als Industriedenkmal geschützten Goerz-Höfe im Berliner Stadtteil Friedenau gelegene „Schmidt Z&Ko.“ als neue, zusätzliche Location für die Ausrichtung der Perfect Meat Academy zu wählen, fiel nicht schwer. Schon seit vielen Jahren arbeitet OTTO GOURMET eng mit dem Berliner Restaurant Rutz zusammen, für das Schmidt Z&KO. – Geschäftsführer Carsten Schmidt nach wie vor als Inhaber fungiert. Gesagt, getan. Ab sofort können Fleischliebhaber in der Genussschule des multifunktionalen Schmidt Z&KO. an ausgewählten Terminen gutes Fleisch in Form der beliebten Perfect Meat Academy von OTTO GOURMET erleben – natürlich von einem OTTO GOURMET-Fleischexperten durchgeführt.

Egal, ob Einsteiger oder Profi – bei der Perfect Meat Academy begegnen sich alle Gäste auf Augenhöhe. Hier kann jeder lernen, was gutes Fleisch ausmacht, woran man es erkennt und wie es perfekt zubereitet wird. Während man den Ausführungen eines Fleischexperten – einer der Küchenchefs und Produktentwickler von OTTO GOURMET – lauscht, wird als Amuse Gueule exquisiter Jamón Ibérico de Bellota gereicht. Bei der folgenden, großen Fleischquerverkostung werden verschiedene Premium-Fleischsorten von Züchtern aus aller Welt wie Ribeye Steaks und Strip Loins vom Wagyu, American Beef und Irish Beef Hereford Prime von den Experten erklärt und gemeinsam mit den Teilnehmern verkostet. Beim anschließenden 4-Gänge-Menü wird ausschließlich das hochwertige Fleisch aus artgerechter Tierhaltung aus dem OTTO GOURMET Sortiment eingesetzt.

Im Rahmen der neuen Kooperation haben sich die beiden Partner für die Perfect Meat Academy etwas Besonderes ausgedacht: so stammen die begleitenden Weine ausnahmslos aus dem Angebot des Weinladens im Schmidt Z&KO.

Tickets für die Perfect Meat Academy von OTTO GOURMET können im Berliner Schmidt Z&KO. vor Ort gebucht werden. Weitere spannende Projekte mit Schmidt Z&Ko. sind schon in Planung und werden zum Beispiel während der Berlin Food Week stattfinden.

www.schmidt-z-ko.de

Kirschen

2,1 Kilogramm Kirschen verbrauchte jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch, bei dem auch alle Kirscherzeugnisse, wie Säfte oder Marmeladen, eingerechnet werden, bewegt sich seit einigen Jahren auf stabilem Niveau (2012: 2,3 Kilogramm, 2011: 2,1 Kilogramm, 2010: 2,3 Kilogramm). Süß- und Sauerkirschen wurden 2013 in Deutschland auf rund 7.400 Hektar angebaut. Der Süßkirschenanbau machte mit rund 5.200 Hektar den größeren Anteil aus. Mit über 2.000 Hektar ist Baden-Württemberg mit Abstand Hauptanbaugebiet von Süßkirschen, gefolgt von Niedersachsen mit rund 500 Hektar. Sauerkirschen wurden 2013 in Deutschland auf einer Fläche von auf rund 2.200 Hektar geerntet. Die größten Anbauregionen lagen in Rheinland-Pfalz (über 600 Hektar) und Sachsen (mehr als 500 Hektar).

Die Kirschernte ist zur Zeit in vollem Gange. Obstbauern rechnen für 2014 mit einer guten Ernte: Wegen des milden und trockenen Frühjahrs werden schätzungsweise 51.900 Tonnen Kirschen erwartet. Das sind rund 38 Prozent mehr als in der Saison zuvor – allerdings fiel die Ernte 2013 mit 37.523 Tonnen wetterbedingt schwach aus. Erntezeit für Kirschen ist meist Juni bis August. Da Kirschen nach der Ernte nicht nachreifen, werden sie reif gepflückt und sollten dann möglichst rasch verzehrt werden.

SYLTER WEIN & GENUSS FESTIVAL 2014

Vom 13.-14. April findet in Westerland zum dritten Mal das Sylter Wein & Genuss Festival statt. Aber auch abseits dieser Veranstaltung finden sich viele Möglichkeiten, weinselige Momente auf Sylt zu verbringen.

Im Rahmen des Sylter Wein & Genuss Festivals präsentieren sich am 13. und 14. April im Alten Kursaal in Westerland über 120 internationale Aussteller. Renommierte Winzer stellen mehr als 500 Weine vor, Sekt und Champagner-Hersteller wie Champagner Ruinart oder Champagner Laurent Perrier sind ebenso vor Ort wie die Brennereien Freihof/Hämmerle aus Österreich oder Scheibel aus Baden-Württemberg. „Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr Winzer mit Gewächsen aus den unterschiedlichsten Nationen vertreten sind. Somit können wir den Festival-Gästen eine hervorragende Auswahl präsentieren und vielleicht zu neuen Weinen inspirieren“, so Martin Schachner, Initiator und Organisator des Sylter Wein & Genuss Festivals. Auch an das kulinarische Wohl ist gedacht. Feinkost- und Backwarenerzeuger, Pasta- und Saucenhersteller, Schinken- und Käsespezialisten sowie Schweizer Schokoladenerzeuger erfreuen die Gaumen der Festival-Besucher mit ihren Produkten. An beiden Abenden gibt es außerdem die Möglichkeit, in einem der fünfzehn teilnehmenden Restaurants die eigens für das Festival kreierten Menüs zu genießen. Weitere Informationen zum Ablauf und zu den Ticketpreisen, zu den Ausstellern und zu den teilnehmenden Restaurants gibt es im Internet unter www.weinfestival-sylt.de oder direkt im Weinhaus Schachner auf Sylt.

„Veranstaltungen wie das Sylter Wein & Genuss Festival stärken den Stellenwert Sylts als Genussinsel“, ist sich Moritz Luft, Geschäftsführer der Sylt Marketing GmbH sicher. Sylt gilt als das kulinarische Mekka des Nordens. Zum einen aufgrund der zahlreichen im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Restaurants. Allein zehn der begehrten Sterne des Guide Michelin leuchten derzeit am Sylter Firmament und sorgen damit für die größte Sternendichte in Deutschland. Synonym für Gastfreundschaft, kulinarische Kostbarkeiten und edle Weine ist außerdem die Sansibar in Rantum. Die Weinkarte des Kultrestaurants gehört mit über 1200 Positionen zu den Besten in der Republik, ebenso wie ihr uriger Weinkeller, dessen Katakomben 30.000 liquide Kostbarkeiten hüten. Zum anderen begeistert Sylt mit einer Vielzahl heimischer Erzeugnisse, die bei immer mehr Feinschmeckern auf und abseits der Insel kollektive Gaumenfreuden auslösen.

Mittlerweile gehört auch Wein zu den Erzeugnissen der Insel. Auf zwei Weinanbauflächen in Keitum reift seit 2009 Deutschlands nördlichster Wein. In jenem Jahr hat das Rheingau-Weingut Balthasar Ress auf seiner 3000 Quadratmeter großen Fläche südlich von St. Severin 1600 Rebstöcke der Sorte Solaris und Rivaner angepflanzt. Die erste Weinernte konnte 2013 eingebracht werden. Da die Trauben aber nicht auf Sylt gepresst und vergoren wurden, ist der 2013er kein Schleswig-Holsteinischer Landwein, sondern ein „Deutscher Wein“. In diesem Jahr sollen die Trauben erstmalig auf Sylt gekeltert werden damit zum echten „Inselwein“ werden. 200 Meter von der Ress’schen Anbaufläche entfernt betreibt der Sylter Architekt Henning Lehmann gemeinsam mit Olaf Klein und Brigitta Quendler das nördlichste Weinbaugebiet Deutschlands. Den ökologisch produzierten Wein hat das Hobby-Winzerteam bisher vor allem an Freunde und Bekannte verteilt. Ganze siebzig Flaschen konnten sie im vergangenen Jahr gewinnen, bisher nur zum Eigenbedarf, aber das könnte sich in den kommenden Jahren vielleicht ändern.

Kampen hat zwar keinen Weinberg – dafür aber einen eigenen Künstlerwein, der in seiner sechsten Auflage als begehrtes Sammlerobjekt bezeichnet werden kann. Nach fünf hochkarätigen Rotweinen wurde in diesem Jahr erstmalig ein Weißer zum Kampener Künstlerwein 2014 gekürt. Nach rund zweistündiger Blindverkostung im Kampener Gogärtchen fiel die Wahl auf den Rheingau-Riesling vom Weingut „Prinz von Hessen“. Das Etikett des leicht-fruchtigen Rieslings zeigt ein Gemälde des Kampener Künstlers Alexandro Camaro. Der Wein in limitierter Edition von 1000 Flaschen wird ab Ostern in der Kampener Gastronomie sowie beim Tourismus-Service Kampen erhältlich sein.

Wissenswertes rund um Sylt findet sich beim virtuellen Inselspaziergang auf www.sylt.de.

Das perfekte Dinner – Die Besten der Besten

Koch-Doku Jubiläumswoche! Mo.-Fr., 04.-08.03., 19:00 Uhr auf Vox – Von 18 Hobbyköchen mit den besten Punkten der letzten 7 Jahre treten 5 gegeneiander an

1.787 Hobbyköche sind in den letzten sieben Jahren bei „Das perfekte Dinner“ zum Wettkampf um den Titel des perfekten Gastgebers angetreten. 363 von ihnen haben ihre Dinner-Runde siegreich verlassen – doch nur 18 von ihnen mit den Spitzenpunktzahlen von 39 oder 40 Punkten. Anlässlich des 7. Geburtstags der VOX-Koch-Doku kommt es nun zum Kampf der Giganten! Die Zuschauer durften wählen: Welche Spitzenköche sollen noch einmal gegeneinander antreten?
Die Entscheidung fiel auf Linda aus Rostock, Jürgen aus Dresden, Bernd aus dem Allgäu, Nikolai aus Stuttgart und Katrin aus Speyer.

In „Das perfekte Dinner – Die Besten der Besten!“ kämpfen die fünf Hobbyköche vom 4. bis 8. März um 19 Uhr nun um die Krönung zum Dinner-König und die Gewinnsumme von 7.777,77 Euro – und das natürlich auf höchstem Niveau!

Die aktuelle Studie Reiseportale

Der Preisvergleich von Reisen im Netz lohnt sich. Vor allem, wer sich nicht auf ein bestimmtes Hotel sondern nur auf eine Hotelkategorie festlegt, kann sparen. So das Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv. Die Marktforscher prüften nicht nur die Konditionen von 19 Reisevermittlern und zehn Reiseveranstaltern, sondern auch die Transparenz des Buchungsprozesses im Internet und den Kundenservice bei Anfragen.

Insgesamt fiel die Servicebilanz der Reiseportale befriedigend aus. Größtes Manko war die Transparenz bei der Online-Buchung. Bei zwei Drittel der Reiseportale gab es eine bereits aktivierte Reiseversicherung, die automatisch hinzugebucht wurde, wenn der Kunde diese nicht löschte. „Ein Teil der Anbieter wies außerdem den Preis in der Buchungsmaske nicht aufgeschlüsselt pro Person aus. Damit ist die Zusammensetzung des Gesamtpreises vor allem für Familien mit Kindern nicht nachvollziehbar“, erklärt Bianca Möller, Geschäftsführerin des Marktforschungsinstituts.

Am Telefon beantworteten die Mitarbeiter die Kundenanfragen zwar kompetent, jedoch mussten die Anrufer im Durchschnitt über 42 Sekunden auf einen Ansprechpartner warten. Auch wer sich per E-Mail an ein Reiseportal richtet, braucht Geduld. 59 der 260 Anfragen wurden gar nicht innerhalb des Testzeitraums beantwortet. Punkten konnte die Branche dagegen bei der Datensicherheit im Internet: Alle Reiseportale sicherten persönliche Daten und Zahlungsdetails mit einer verschlüsselten Übertragung ab.

Die Konditionenanalyse zeigte, dass sich ein intensiver Preisvergleich lohnt. Die Auswertung der Preise von zehn Reisen bei Reiseveranstaltern, die auf Basis von identischen Hotelkategorien vorgenommen wurde, deckte ein Ersparnispotenzial von bis zu 40 Prozent auf. Die Konditionenanalyse bei Reisevermittlern wurde hingegen bei jeder Modellreise anhand des jeweils identischen Hotels – und nicht nur der Kategorie – durchgeführt. Die preisliche Differenz fiel daher deutlich geringer aus – trotzdem waren Einsparungen von bis zu zwölf Prozent möglich.

Testsieger bei den Reisevermittlern wurde Travelscout24.de. Das Unternehmen zeigte die höchste Servicequalität unter allen getesteten Reiseportalen. Expedia platzierte sich auf Rang zwei und punktete mit den besten Konditionen unter den Vermittlern. Auf dem dritten Platz lag Weg.de. Testsieger unter den Reiseveranstaltern wurde ITS-Reisen.de. Das Unternehmen verfügte über die besten Konditionen der Veranstalter und bot einen guten Kundenservice. Alltours.de erreichte bei den Veranstaltern den zweiten Rang vor Tui.com.

Kühne Werbung mit Ole Plogstedt

Essigfirma Kühne fällt schon wieder aus der Rolle – Kühne machte ungefragt Werbung mit Rote Gourmet Koch Ole Plogstedt – Kühne fiel erst vor kurzen wegen der Nominierung zum Goldenen Windbeutel unangenehm auf

Kühne hatte Internetwerbung auf Facebook und auf der Startseite ihrer Homepage mit dem Foto und Namen von Ole Plogstedt geschaltet.
„Dies geschah ohne sein Wissen, geschweige denn seiner Einwilligung und wurde durch seine Anwälte zwischenzeitlich gestoppt,“ erklärt Plogstedts Manager Michael Griese gegenüber Gourmet Report.
Ole Plogstedt ist zu keiner Zeit einen Werbevertrag mit dieser Firma eingegangen. Gerade bei der Lebensmittelindustrie ist er sehr zurückhaltend und unterstützt in keinem Fall Unternehmen, die Nahrungsmittel-Fertigprodukte herstellen. Insbesondere in seiner Funktion als „RTL2-Kochprofi“ würde er schnell seine Glaubwürdigkeit verlieren, wenn er durch Werbekampagnen Produkte bewerben würde, die die Kochprofis in den Sendungen stets anprangern. Dies ist auch einer der Gründe für seine Mitgliedschaft bei der Organisation „Foodwatch“, die durch ständige Aufklärung dabei hilft, sich mit der Lebensmittelindustrie kritisch auseinander zu setzen,“ weiß Griese dem Gourmet Report zu berichten.

Kühne fiel erst kürzlich mit seinen unrichtig beworbenen Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen auf.
So schreibt Foodwatch:
„Unser Geschmacksgeheimnis: Besondere Sorgfalt und Hingabe für höchsten Genuss. So verarbeiten wir immer beste natürliche Zutaten und verfeinern sie mit viel Liebe und Leidenschaft. Seit 1722“, heißt es auf dem „Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen“ – klingt nach einem echten Premium-Produkt, in dem knapp 300 Jahre Gurken-Erfahrung stecken. Der Preis dafür kann sich sehen lassen – die „handverlesenen“ Cornichons mit „erlesenen Kräutern“ kosten etwa doppelt so viel wie viele andere Gewürzgurken, sie sind sogar deutlich teurer als zahlreiche Kühne-Produkte. Doch auch fast 300 Jahre Firmengeschichte und ein leidenschaftliches Etikett können an der bitteren Realität im Gurkenglas nichts ändern: Die angeblich so „feinen“ Traditions-Gürkchen enthalten neben den vermeintlich erlesenen Kräutern auch Farbstoff und Aromen. Mit Tradition und „besten natürlichen Zutaten“ hat das nichts zu tun.

Alles über Ole Plogstedt:
www.rote-gourmet-fraktion.de

Geboren 1968 in Berlin, wohnhaft in Hamburg.
Ausbildung zum Koch im Hotel Steigenberger Berlin.
Nach einigen Stationen in der Gourmet-Gastronomie (Cöllns Austerstuben, Restaurant Nil Hamburg, …), 1993 Gründung (mit einem damaligen Kollegen, der 2009 die RGF verließ) des Tournee-Cateringservices „Rote Gourmet Fraktion“ für Bands wie „Die Toten Hosen“, „Earth, Wind & Fire“, „Rosenstolz“, „Fettes Brot“, „Jan Delay“, u.v.m. .
Aktuelle Tour der RGF: „Fest van Cleef“ (9. bis 11.12.11) mit „Element of Crime“, „Thees Uhlmann“, „Casper“, …

Veröffentlichungen:
„Rote Gourmet Fraktion – Kochen für Rockstars“ Taschenbuch (Kiwi, 2004)
„Fast Food-Duell – Unser Kochbuch“ (Tre Torri, 2009)
„100 Jahre FC St. Pauli – Das Konzert“ Doppel-DVD mit Bonusmaterial (u.a. Kochen mit Helmut Schulte (Sportchef FCSP) und Ole Plogstedt (RGF))(GHVC, 2010)

TV (unter anderem):
Das Fast Food Duell, Kabel 1
Die Kochprofis, RTL 2
Die Küchenschlacht, ZDF

Wie viele Sterneköche arbeitet auch Ole Plogstedt mit CHROMA HAIKU Kochmesser

ÖKO-TEST Aldi

Wenig Anlass zu Kritik

Aldi Süd und Aldi Nord gehören zu den Pionieren in Sachen Bio-Produkte. Mittlerweile haben die beiden Discounter ein sehr großes Bio-Angebot, und auch nachhaltiger Fisch gehört zum Portfolio. Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST wollte wissen, wie „bio“ die Ware von Aldi Süd und Aldi Nord wirklich ist und ob nachhaltig gefangener Fisch auch Qualität verspricht. 31 Produkte, vom Apfelsaft bis zur Zitrone, wurden deshalb ins Labor geschickt. Und die beiden Discounter können überzeugen: 20 Produkte erhalten die Note „sehr gut“ oder „gut“. Es zeigt sich, dass „bio“ auch wirklich „bio“ ist: Schadstofftests gaben keine Hinweise auf einen Bio-Betrug. Die Möhren und Zitronen waren frei von Pestizidwirkstoffen.

Allerdings sind nicht alle Produkte makellos. In einem Bio-Käse von Aldi Nord zum Beispiel entdeckten die Tester E.-coli-Keime. Das kann auf eine mangelnde Hygiene im Fertigungsbetrieb oder bei der Auswahl der Rohstoffe hindeuten. ÖKO-TEST wertet ebenso das Matjesfilet der beiden Discounter ab, weil sie am Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums zu viele Keime enthielten. Das fiel den Sensorikern auch geschmacklich auf, denn manche Fischfilets schmeckten „säuerlich“ oder „brennend“. Beim Tomaten-Saft fand das Labor einen hohen Gehalt an Ergosterin. Der Stoff gilt als Hinweis, dass angeschimmelte Tomaten mit verarbeitet wurden.

Das ÖKO-TEST-Magazin April 2011 gibt es ab dem 25. März 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Emmentaler im „Konsument“-Test

Alle Proben frei von Listerien

34 Emmentaler im Test. Ein Bio-Produkt schneidet am besten ab.
Wer zu österreichischem Emmentaler greift, bekommt stets einen Käse aus Rohmilch,
sprich unbehandelter Kuhmilch. Importierte Ware kann ebenfalls aus Rohmilch
hergestellt sein, muss aber nicht. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 34
Emmentaler aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Frankreich getestet und
kommt in der „Konsument“-April-Ausgabe zu einem positiven Ergebnis:
In keinem
Produkt waren zum Zeitpunkt des Tests Listerien oder Salmonellen nachweisbar. Im
Gesamturteil schneidet ein Bio-Produkt am besten ab: der Bio + Emmentaler. Elf
Produkte im Test erhalten ein „sehr gut“, wobei zehn davon aus Österreich stammen.
Sieben davon tragen wiederum das AMA-Gütesiegel. „Nicht zufriedenstellend“ gibt es
dagegen für den getesteten Emmentaler von Milchkanne und Fransial.
„Das Produkt von Milchkanne erfüllte weder die österreichischen noch die deutschen
Bestimmungen für Emmentaler und hat daher im Handel nichts verloren“, erklärt VKIErnährungswissenschafterin
Birgit Beck das schlechte Abschneiden des Produktes. Anders
die Lage bei Fransial, der ebenfalls ein „nicht zufriedenstellend“ erhält. Dieser fiel bei der
Expertenverkostung glatt durch und erwies sich als so wertgemindert, dass er in Österreich
ohne spezielle Kennzeichnung nicht vertrieben werden dürfte. Eine reife Leistung um
happige 1,29 Euro pro 100 Gramm. Ähnlich teuer, doch der beste Käse im Test ist dagegen
der Emmentaler von Bio +, erhältlich u.a. im Unimarkt. Auch Emmentaler von Wörle konnte
überzeugen und ist gar dreimal im Spitzenfeld vertreten.

Durchgehend positiv fiel die Untersuchung auf Listerien und Salmonellen sowie Natamycin,
eine pilzabtötende Substanz, aus. Natamycin ist in der Lebensmittelherstellung als
Zusatzstoff E 235 zur Oberflächenbehandlung von Emmentaler zugelassen und wird darüber
hinaus in der Humanmedizin als Arzneimittel eingesetzt. Damit Natamycin als Mittel bei
gefährlichen Krankheitserregern nicht unwirksam wird, raten Experten zum zurückhaltenden
Einsatz. Positiv: Die Substanz wurde in keiner der getesteten Proben nachgewiesen.

Sämtliche Informationen zum Test sowie die Reaktionen der Unternehmen gibt es ab sofort
unter www.konsument.at . Fragen
zum Thema Lebensmittelsicherheit beantwortet der VKI unter der Ernährungshotline 0810
810 227 (Mo-Fr 9-15 Uhr, aus ganz Österreich € 0,0676/min).
Rückfragehinweis: Verein für Konsumenteninformation, Mag. Andrea

Emmentaler im „Konsument“-Test

Alle Proben frei von Listerien

34 Emmentaler im Test. Ein Bio-Produkt schneidet am besten ab.

Wer zu österreichischem Emmentaler greift,
bekommt stets einen Käse aus Rohmilch, sprich unbehandelter Kuhmilch.
Importierte Ware kann ebenfalls aus Rohmilch hergestellt sein, muss
aber nicht. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 34
Emmentaler aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Frankreich
getestet und kommt in der „Konsument“-April-Ausgabe zu einem
positiven Ergebnis: In keinem Produkt waren zum Zeitpunkt des Tests
Listerien oder Salmonellen nachweisbar. Im Gesamturteil schneidet ein
Bio-Produkt am besten ab: der Bio + Emmentaler. Elf Produkte im Test
erhalten ein „sehr gut“, wobei zehn davon aus Österreich stammen.
Sieben davon tragen wiederum das AMA-Gütesiegel. „Nicht
zufriedenstellend“ gibt es dagegen für den getesteten Emmentaler von
Milchkanne und Fransial.

„Das Produkt von Milchkanne erfüllte weder die österreichischen
noch die deutschen Bestimmungen für Emmentaler und hat daher im
Handel nichts verloren“, erklärt VKI-Ernährungswissenschafterin
Birgit Beck das schlechte Abschneiden des Produktes. Anders die Lage
bei Fransial, der ebenfalls ein „nicht zufriedenstellend“ erhält.
Dieser fiel bei der Expertenverkostung glatt durch und erwies sich
als so wertgemindert, dass er in Österreich ohne spezielle
Kennzeichnung nicht vertrieben werden dürfte. Eine reife Leistung um
happige 1,29 Euro pro 100 Gramm. Ähnlich teuer, doch der beste Käse
im Test ist dagegen der Emmentaler von Bio +, erhältlich u.a. im
Unimarkt. Auch Emmentaler von Wörle konnte überzeugen und ist gar
dreimal im Spitzenfeld vertreten.

Durchgehend positiv fiel die Untersuchung auf Listerien und
Salmonellen sowie Natamycin, eine pilzabtötende Substanz, aus.
Natamycin ist in der Lebensmittelherstellung als Zusatzstoff E 235
zur Oberflächenbehandlung von Emmentaler zugelassen und wird darüber
hinaus in der Humanmedizin als Arzneimittel eingesetzt. Damit
Natamycin als Mittel bei gefährlichen Krankheitserregern nicht
unwirksam wird, raten Experten zum zurückhaltenden Einsatz. Positiv:
Die Substanz wurde in keiner der getesteten Proben nachgewiesen.

Sämtliche Informationen zum Test sowie die Reaktionen der
Unternehmen gibt es ab sofort unter www.konsument.at sowie ab dem
25.3. in der April-Ausgabe von „Konsument“. Fragen zum Thema
Lebensmittelsicherheit beantwortet der VKI unter der
Ernährungshotline 0810 810 227 (Mo-Fr 9-15 Uhr, aus ganz Österreich
Euro 0,0676/min).

ARCOTEL Weihnachtsspende für Stiftung Agapedia

Kinder sind unsere Zukunft

Spenden statt Geschenke – diesem Leitsatz folgte die ARCOTEL Gruppe dieses Jahr zur Weihnachtszeit

Erstmals entschloss sich die ARCOTEL Gruppe im Jahr 2009, mit einer Spende gemeinnützige Projekte zu unterstützen. Die Wahl fiel dabei auf Organisationen, die sich mit großem Engagement dafür einsetzen, dass vor allem den jungen Menschen in unserer Gesellschaft geholfen werden kann. ARCOTEL Hotels Deutschland spendete an die Stiftung Agapedia von Jürgen Klinsmann, die neben Deutschland vor allem in Osteuropa aktiv ist.

Die Scheckübergabe fand am 21. Dezember 2009 statt. Im ARCOTEL Camino Stuttgart überreichte Andreas Macher, Regionaldirektor ARCOTEL Deutschland, stellvertretend für Dr. Renate Wimmer, Eigentümerin der ARCOTEL Unternehmensgruppe und Manfred Mayer ARCOTEL Hotel AG Vorstand den Scheck über 4.000 Euro. Diesen nahm Agapedia-Geschäftsführer Stefan Barth dankend entgegen. Er hatte fünf kleine „Stammgäste“ aus dem Agapedia-Kinderhaus in Esslingen mitgebracht. Das Esslinger Haus bietet Kindern von 6 bis 12 Jahren viele Programme für eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Stefan Barth überbrachte Dankesworte von Jürgen Klinsmann, der die Stiftung 1995 gründete: „Ich danke den ARCOTEL Hotels Deutschland im Namen aller Kinder unserer Agapedia-Stiftung herzlich für die weihnachtliche Spende. Wir werden es den Kids in unseren Kinderhäusern in Esslingen und Plovdiv zu Gute kommen lassen, die sich sehr darüber freuen“. Außerdem berichtete er über die neuesten Projekte. In Esslingen will Agapedia im nächsten Jahr ein neues Kinderhaus erwerben, denn das alte Haus platzt längst aus allen Nähten: In den letzten 14 Jahren haben über 3.000 Kinder aus mehr als 50 Nationen das Kinderhaus besucht. Ein anderer Teil des gespendeten Geldes soll dem Agapedia-Kinderzentrum im bulgarischen Plovdiv zu Gute kommen.

In Österreich überreichten ARCOTEL Eigentümerin Dr. Renate Wimmer und ARCOTEL Hotel AG Vorstand Manfred Mayer am selben Tag einen Scheck an das Therapiezentrum Weidenhof in Kärnten. Am Weidenhof kommt Kindern und Jugendlichen jene Aufmerksamkeit und Unterstützung zu Gute, die sie zuhause aus sozialen und wirtschaftlichen Umständen nicht mehr erfahren können.