Oster Essen

Fisch am Karfreitag, aber kein Lamm zu Ostern – Umfrage: Während Fisch am Karfreitag relativ häufig ist, kommt Lammbraten an Ostern nur selten auf den Tisch

Traditionelle Ostergerichte sind weniger beliebt als vielfach angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Am häufigsten gibt es noch Fisch am Karfreitag. Dieser ist bei der Hälfte der Befragten (49,5 Prozent) – im überwiegend katholischen Bayern sogar bei etwas mehr als drei Viertel (76,6 Prozent) – fester Bestandteil des österlichen Speiseplans.

Anders sieht es beim „Osterlamm“ aus: In Form von Kuchen bäckt es zu Ostern laut eigener Aussage traditionell immerhin etwa jeder Fünfte (21,3 Prozent). Als Fleisch kommt es deutlich weniger häufig auf den Tisch. Lediglich etwas mehr als jeder Zehnte (11,9 Prozent) erklärt, dass es zu Ostern „meist“ Lammbraten zum Essen gibt.

Das Ende der Fastenzeit führt der aktuellen Erhebung zufolge auch längst nicht bei jedem zu Ess-Exzessen: Dass an den Osterfeiertagen so richtig geschlemmt wird, ohne auf Kalorien, Fett oder Cholesterin zu achten, erklären nur etwas mehr als vier von zehn (42,4 Prozent) der Befragten.

Fastenzeit

Schluss mit Alkohol und Süßigkeiten – Umfrage: Jeder Siebte will in der Fastenzeit kürzer treten

Die närrischen Tage sind vorbei, Verzicht und Enthaltsamkeit stehen bevor: Immerhin fast jeder Siebte (13,4 %) in Deutschland hat sich in diesem Jahr vorgenommen, während der Fastenzeit beim Essen und Trinken kürzer zu treten oder auf andere Dinge zu verzichten.

Einschränken wollen sich vor allem Männer und Frauen in Hessen (24,5 %), in Baden-Württemberg und in Bayern (jeweils 19,1 %). Im Osten der Republik hingegen ist die Fastenzeit kaum von Bedeutung (5,6 %). Die, die sich seit Aschermittwoch bis Ostern in Verzicht üben wollen, planen vor allem z. B. auf Süßigkeiten (92,8 %), Knabbereien (88,7 %), Alkohol (83,4 %) und Fleisch (81,7 %) zu verzichten bzw. deren Konsum einzuschränken. Jeder Zweite (50,4 %) will auch weniger ausgehen oder aufs Tanzen bzw. Kinogehen verzichten.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.229 Männern und Frauen ab 14 Jahren, davon 298 Personen, die sich während der Fastenzeit beim Essen oder Trinken bzw. anderen Dingen einschränken wollen.

So feiert die Welt den Heiligen Abend

In der Weihnachtszeit stehen lieb gewonnene Traditionen hoch im Kurs. Da hat übrigens jedes Land so seine Bräuche – insbesondere wenn es um die kulinarischen Rituale geht.

Unsere Tradition, eine Gans vorzugsweise am ersten Weihnachtsfeiertag zu verzehren, stammt überraschenderweise ursprünglich aus England. Die damalige Königin Elisabeth I. hatte an Heiligabend 1588 Gänsebraten gegessen, als sie die Nachricht erreichte, dass die spanische Armada von den englischen Truppen besiegt worden war. Der Karpfen wiederum galt hierzulande schon immer als „vegetarisches“ Festessen, um die christliche Fastenzeit bis Heiligabend einzuhalten. Angeblich sollen Obstbäume im Garten viele Früchte tragen, wenn man die Gräten am nächsten Tag unter den Baum legt. Und wer Kartoffelsalat mit Würstchen isst, erinnert an die Armut von Maria und Josef in der Nacht von Christi Geburt. Weniger traditionell, aber unabhängig von Region und Bundesland beliebt: Raclette-Grill oder Fondue, die sich in vielen Haushalten einen festen Platz auf der Weihnachtstafel erobert haben.

Blutwurst, Mandelreis und magische Brote
In Luxemburg gilt Blutwurst mit Stampfkartoffeln und Apfelsoße als traditionelles weihnachtliches Gericht. Die Schweden laden gleich zu einem Buffet, dem Julbord, ein, auf dem Fischspezialtäten, Köttbullar, süß-salzige Salate und gestockte Eier angeboten werden. Ansonsten ist es üblich, Leberwurst oder -pastete, Kalbssülze und gekochten Schinken als Weihnachtsgericht aufzutischen. Auf den Philippinen, wo man teilweise schon ab Oktober Weihnachtsmusik im Radio hören kann, werden zum Schinken Käsebällchen serviert.

In Japan besorgt jeder eine weiße Weihnachtstorte, die mit Erdbeeren geschmückt ist, übrigens in dem Glauben, einer westlichen Tradition nachzueifern. Die Ukrainer essen gefüllte Maultaschen, dazu Kartoffeln und Sauerkraut. Und der Borschtsch wird ohne Fleisch zubereitet. Wichtig ist die Nachspeise, Kutja, die sich aus Weizen-, Mohnkörnern, Zucker, Walnüssen und Rosinen zusammensetzt. Italiens Weihnachtsessen besteht aus Meeresfrüchten sowie zahllosen Süßigkeiten. Wie in vielen südlichen und katholisch orientierten Ländern wird am Heiligen Abend Fisch gegessen, um die Fastenzeit einzuhalten. Erst am 25. Dezember kommen Fleischgerichte auf den Tisch.

Dass es in der Weihnachtszeit nicht nur um Deftiges geht, beweisen unsere französischen Nachbarn mit dem Bûche de Noёl, einem traditionellen Weihnachtsgebäck aus Biskuit und Schokoladencreme. In vielen nordischen Ländern hält sich die Tradition des süßen Mandelreis. Man versteckt dabei eine große Mandel in der Schüssel. Wer sie in seiner Portion entdeckt, bekommt ein kleines Geschenk, die sogenannte „Mandelgave“.

Viel gegessen wird vor allen Dingen in Polen. In Erinnerung an die zwölf Apostel besteht das Weihnachtsessen aus zwölf Gerichten – auch hier vegetarisch oder fischlastig. In Slowenien sorgt ein besonderes Weihnachtsbrot für magische Kräfte. Die benötigen die Südamerikaner augenscheinlich nicht. Dort ist der Dezember ein Monat mitten im Hochsommer. Fröhlich, und alles mit bunten Blumen geschmückt, begehen die Südamerikaner ihr Weihnachtsfest – die Unterschiede der Weihnachtsspezialitäten sind groß. Wichtig ist: Die Festtafel sollte möglichst reichhaltig gedeckt sein!

Weihnachtsgenuss – mal anders
Wer abseits unserer klassischen Weihnachtsküche Neues ausprobieren möchte, kann es also mal mit den Bräuchen unserer internationalen Nachbarn und Freunde versuchen. Oder greift auf die neuen festlich-bayerischen Rezeptideen zurück. Schließlich verbinden wir mit keiner anderen Region eine so ausgeprägte Vorstellung von Genuss wie mit Deutschlands südlichstem Bundesland.

Da gibt es Wildschweinkeule in bayerischem Dunkelbier, feinstes Risotto mit Allgäuer Bergkäse oder einen deftigen Strudel von Nürnberger Rostbratwürsten. Allesamt prädestiniert, die üblichen Weihnachts-Klassiker abzulösen. Wer diese und noch mehr Rezepte ausprobieren möchte, sollte auf die Basiszutaten achten: Echt bayerische Küche steht und fällt mit Ingredienzien aus dem bayerischen Weltgenusserbe. Echt im doppelten Sinn – denn die EU fördert das Weltgenusserbe Bayern nicht nur, sondern zeichnet die dazugehörigen Schmankerl aufgrund ihrer Originalität und Echtheit mit speziellen Siegeln aus. Nur Spezialitäten mit einer langen Rezepttradition, wie Nürnberger Rostbratwürste, Bayerischer Meerrettich und Bayerisches Bier tragen die „geschützte geographische Angabe“, Allgäuer Bergkäse und Allgäuer Emmentaler die „geschützte Ursprungsbezeichnung“. Informationen zum EU-Herkunftsschutz am Beispiel WeltGenussErbe Bayern und Festtagsgerichte zum Nachkochen finden Genießer auf www.weltgenusserbe.de

Kulinarische Bräuche an Weihnachten

Am Heiligen Abend
Unsere Tradition, eine Gans vorzugsweise am ersten Weihnachtsfeiertag zu verzehren, stammt überraschenderweise ursprünglich aus England. Die damalige Königin Elisabeth I. hatte an Heiligabend 1588 Gänsebraten gegessen, als sie die Nachricht erreichte, dass die spanische Armada von den englischen Truppen besiegt worden war. Der Karpfen wiederum galt hierzulande schon immer als „vegetarisches“ Festessen, um die christliche Fastenzeit bis Heiligabend einzuhalten. Angeblich sollen Obstbäume im Garten viele Früchte tragen, wenn man die Gräten am nächsten Tag unter den Baum legt. Und wer Kartoffelsalat mit Würstchen isst, erinnert an die Armut von Maria und Josef in der Nacht von Christi Geburt. Weniger traditionell, aber unabhängig von Region und Bundesland beliebt: Raclette-Grill oder Fondue, die sich in vielen Haushalten einen festen Platz auf der Weihnachtstafel erobert haben.

Blutwurst, Mandelreis und magische Brote
In Luxemburg gilt Blutwurst mit Stampfkartoffeln und Apfelsoße als traditionelles weihnachtliches Gericht. Die Schweden laden gleich zu einem Buffet, dem Julbord, ein, auf dem Fischspezialtäten, Köttbullar, süß-salzige Salate und gestockte Eier angeboten werden. Ansonsten ist es üblich, Leberwurst oder -pastete, Kalbssülze und gekochten Schinken als Weihnachtsgericht aufzutischen. Auf den Philippinen, wo man teilweise schon ab Oktober Weihnachtsmusik im Radio hören kann, werden zum Schinken Käsebällchen serviert.
In Japan besorgt jeder eine weiße Weihnachtstorte, die mit Erdbeeren geschmückt ist, übrigens in dem Glauben, einer westlichen Tradition nachzueifern. Die Ukrainer essen gefüllte Maultaschen, dazu Kartoffeln und Sauerkraut. Und der Borschtsch wird ohne Fleisch zubereitet. Wichtig ist die Nachspeise, Kutja, die sich aus Weizen-, Mohnkörnern, Zucker, Walnüssen und Rosinen zusammensetzt. Italiens Weihnachtsessen besteht aus Meeresfrüchten sowie zahllosen Süßigkeiten. Wie in vielen südlichen und katholisch orientierten Ländern wird am Heiligen Abend Fisch gegessen, um die Fastenzeit einzuhalten. Erst am 25. Dezember kommen Fleischgerichte auf den Tisch.

Dass es in der Weihnachtszeit nicht nur um Deftiges geht, beweisen unsere französischen Nachbarn mit dem Bûche de Noёl, einem traditionellen Weihnachtsgebäck aus Biskuit und Schokoladencreme. In vielen nordischen Ländern hält sich die Tradition des süßen Mandelreis. Man versteckt dabei eine große Mandel in der Schüssel. Wer sie in seiner Portion entdeckt, bekommt ein kleines Geschenk, die sogenannte „Mandelgave“.

Viel gegessen wird vor allen Dingen in Polen. In Erinnerung an die zwölf Apostel besteht das Weihnachtsessen aus zwölf Gerichten – auch hier vegetarisch oder fischlastig. In Slowenien sorgt ein besonderes Weihnachtsbrot für magische Kräfte. Die benötigen die Südamerikaner augenscheinlich nicht. Dort ist der Dezember ein Monat mitten im Hochsommer. Fröhlich, und alles mit bunten Blumen geschmückt, begehen die Südamerikaner ihr Weihnachtsfest – die Unterschiede der Weihnachtsspezialitäten sind groß. Wichtig ist: Die Festtafel sollte möglichst reichhaltig gedeckt sein!

Weihnachtsgenuss festlich-bayerisch
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Da gibt es Wildschweinkeule in bayerischem Dunkelbier, feinstes Risotto mit Allgäuer Bergkäse oder einen deftigen Strudel von Nürnberger Rostbratwürsten. Wer diese und noch mehr Rezepte ausprobieren möchte, sollte auf die Basiszutaten achten: Echt bayerische Küche steht und fällt mit Ingredienzien aus dem bayerischen Weltgenusserbe. Echt im doppelten Sinn – denn die EU fördert das Weltgenusserbe Bayern nicht nur, sondern zeichnet die dazugehörigen Schmankerl aufgrund ihrer Originalität und Echtheit mit speziellen Siegeln aus. Nur Spezialitäten mit einer langen Rezepttradition, wie Nürnberger Rostbratwürste, Bayerischer Meerrettich und Bayerisches Bier tragen die „geschützte geographische Angabe“, Allgäuer Bergkäse und Allgäuer Emmentaler die „geschützte Ursprungsbezeichnung“. Informationen zum EU-Herkunftsschutz am Beispiel WeltGenussErbe Bayern und die Rezepte der Festtagsgerichte zum Nachkochen stehen auf www.weltgenusserbe.de

Schweden: Süße Köstlichkeit am "Fetten Dienstag"

In Schweden wird zwar weder Karneval noch Fasching gefeiert, aber am Aschermittwoch ist auch hier „alles vorbei“ – zumindest für all diejenigen, die sich in puncto Essen an die christliche Fastenzeit halten.

Entsprechend wird auch in Schweden am letzten Tag vor dem Beginn der Fastenzeit gnadenlos geschlemmt, schließlich wird dieser Tag nicht umsonst „Fetter Dienstag“ oder wörtlich übersetzt „Fett-Tag“ genannt. Vor allem die Semla, ein mit Mandelmasse und Schlagsahne gefülltes Gebäck aus Weizenmehl, das vom Aussehen einem Windbeutel ähnelt, gehört an diesem Tag einfach zum Kaffee dazu – egal, ob man nun religiös ist oder nicht. In den Geschäften zu haben ist dieses gehaltvolle und süße Gebäck meist allerdings schon ab Anfang Januar und oft auch noch im März.

Manche Traditionen schmecken eben auch außerhalb der eigentlichen Saison. http://blogs.sweden.se/food/tag/fettisdag/

Das Masleniza-Fest in Moskau und St. Petersburg

Denkt man an Karneval, ist Russland nicht gerade die erste Location, die einem einfällt. Und doch gibt es auch jenseits von Köln und Rio ausgelassene Feste, um es vor der Fastenzeit noch einmal so richtig krachen zu lassen. Momondo gibt Tipps und Hintergründe zur russischen Masleniza – auf Deutsch: Butterwoche.

In dieser letzten Woche vor der Fastenzeit wird in vielen Städten Russlands mit Wodka, Bliny und Straßenfesten der Winter ausgetrieben. Bliny, die russische Version von Pfannkuchen, symbolisieren dabei wegen ihrer runden Form die Sonne, die jetzt endlich das Regime übernehmen soll. Einer Legende nach war Masleniza die Tochter von Väterchen Frost. Hinter einem Schneehaufen versteckt wurde sie von einem Menschen entdeckt und um Schutz vor Kälte und Schneesturm gebeten. Am ersten Tag der Butterwoche bastelt man daher traditionell eine große Strohpuppe, die Masleniza-Puppe, die am letzten Tag der Woche feierlich verbrannt wird.

Das Masleniza-Fest hat eine lange Tradition. Ursprünglich ein Fest zu Ehren des slawischen Fruchtbarkeitsgottes Weles, erhielt es im 16. Jahrhundert seinen heutigen Namen. Den Höhepunkt erreichten die Feiern im 17. bis 19. Jahrhundert, bis sie nach der Oktoberrevolution 1917 verboten wurden. Seit dem Millennium lebt Masleniza mit Volksfesten und Straßenumzügen wieder auf.

Besonders ausgelassen feiert man in Moskau. Vom 24. bis 26. Februar 2012 geht es während der „Breiten Masleniza“ auf dem Roten Platz und im Gorki Park rund. Karnevalsumzüge, volkstümliche Wettwerbe wie Säckeschlachten auf Baumstämmen und zahlreiche Buden mit Handwerkskunst und russischen Schmankerln ziehen Einheimische und Touristen an. Honigwein und Wodka helfen nicht nur bei der Verdauung der köstlich gefüllten Bliny, sondern sorgen auch für Wärme und Stimmung. So fröhlich erlebt man Moskau selten.

Auch in zahlreichen anderen Städten bringt das Masleniza-Volksfest die Menschen auf die Straße. St. Petersburg prunkt dabei mit besonders schöner Kulisse. Schauplatz der Festlichkeiten am 26. Februar, zu denen 10.000 Menschen erwartet werden, ist der prachtvolle Konstantinpalast mit seinem Park. Wer das Schneeburgbauen noch nicht verlernt hat, kann sich hier in einem regelrechten Burgbau-Wettbewerb messen. Aber Achtung: die Burgen werden mit Schneeballschlachten auf ihre Tauglichkeit geprüft! Weitere historische Disziplinen beinhalten Stiefelwerfen und Tauziehen. Dazu findet dieses Jahr erstmals eine Talentschau statt, bei der die Teilnehmer sich erst in einer Vorrunde qualifizieren müssen, bevor sie sich dem Publikum präsentieren. Für Unterhaltung ist also reichlich gesorgt.

Eine gute Auswahl an Flügen bietet Opodo
Hotels findet man sehr günstig bei booking.com oder im Hotelpreisvergleich

Neues vom Apfelgut

Neues von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Liebe Gourmet Report Leser!

Am 7. Februar sind wir Gast von Denis Scheck im „Radiofeuilleton“ von Deutschlandradio Kultur. Es geht noch einmal um unser neues Buch „Auf der Suche nach dem verlorenen Geschmack“ – dieses Mal soll das Gespräch, das kurz vor der Sendung aufgezeichnet wird, rund 20 Minuten dauern. Um 16.10 Uhr.

Und am 11. Februar führt Frank Elstner in seiner Sendung „Menschen der Woche“ mit uns ein Gespräch über das gleiche Thema – SWR Fernsehen, 22.20 Uhr.

Immer wieder werden wir gefragt, wann denn ein neues Begleitbuch mit den Rezepten zu den Sendungen des letzten Jahres herauskommen würde. Leider haben wir nur eine schlechte Nachricht: Unser bisheriger Verlag, die egmont vgs, hat sich vom Kochbuchmarkt zurückgezogen und einen neuen Verlag haben wir noch nicht gefunden. So wird dieses Jahr wahrscheinlich kein Buch erscheinen – aber im nächsten Jahr dann hoffentlich ein neues, inklusive der Rezepte unserer sehr erfolgreich gestarteten Serie „Küche der Regionen“.

Und schließlich unser traditionelles Angebot zur 5. Jahreszeit – wir lassen es auch noch in der Fastenzeit bis Ostern gelten!

Duttenhofer Pomme-Cidre
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Mit herzlichen Grüßen und allen guten Wünschen!

Martina & Moritz,
und das ganze Team vom www.Apfelgut.de

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer arbeiten mit CHROMA type 301 Kochmesser und ProCuTe Gewürzschneider – Sie wissen, was gut ist!

Philipp Haiges

Abnehmen mit Genuss: Grazer Haubenkoch speckt mit 1000 Österreichern 10 Tonnen ab

Neues Buch und neues Vorhaben: Pünktlich zum
Start der Fastenzeit lädt der Grazer Haubenkoch Philipp Haiges 1000
Österreicher ein, sie mit seiner Haiges-Methode „Abnehmen mit Genuss“
persönlich zu betreuen. Selbst hat er damit in acht Wochen 17 Kilo
abgenommen. Sein ehrgeiziges Ziel: Insgesamt sollen in 40 Tagen
Fastenzeit in Österreich 10 Tonnen abgespeckt werden. Ganz ohne auf
den Genuss verzichten zu müssen. Anmeldungen ab sofort auf
www.haiges-methode.at

Seit 1. März ist sein neues Buch im Handel „Abnehmen mit Genuss“
(Stocker Verlag, 19.90 Euro) und nun startet der Grazer Haubenkoch
Philipp Haiges aus dem Restaurant „carl“ mit einem neuen ehrgeizigen
Vorhaben durch: Mit der von ihm entwickelten und erprobten
Haiges-Methode „Abnehmen mit Genuss“ sagt er österreichweit den
überschüssigen Kilos den Kampf an. Über sein Portal
www.haiges-methode.at verschenkt der Grazer ab sofort 1000 Abos
(regulärer Monatspreis 15 Euro) und lädt somit 1000 Österreicher zum
Mitmachen ein. In 40 Tagen Fastenzeit sollen so 10 Tonnen abgespeckt
werden, also im Schnitt 10 Kilo pro Person.

Die Diät ist ein „Best of“ aus dutzenden Diäten. Über mehrere
Monate hinweg hat Haiges diese Methode entwickelt und verfeinert.
Sein Onlineportal www.haiges-methode.at beinhaltet eine umfangreiche
Rezeptsammlung sowie individuell angepasste Abnehmpläne. Selbst hat
der Topkoch in nur acht Wochen von 104 Kilogramm auf 84 Kilogramm
abgespeckt.

Das Wichtigste ist, dass man sich in der Menge und Häufigkeit der
Mahlzeiten nicht einschränken muss. Es kommt lediglich darauf an, was
man isst. Wie genussvoll die Haiges-Methode sein kann, zeigen drei
Beispiel aus seinem Online-Kochbuch: „Carpaccio vom Kalbsfilet im
Kräutermantel mit gebratenen Beef Tatar“, „Red Snapper auf Szegediner
Kraut und pochiertem Schnittlauch-Ei“ oder „Lachsfilet mit Spinat,
Linsen und Kräuter“. Ein Beispiel für das Frühstück: Rührei mit
Putenschinken und Kernöl. Für den Hunger und Snack zwischendurch
einfach Magertopfen mit Schnittlauch, Salz und Pfeffer abmachen und
frische Gurke untermengen. Vom Hüftsteak bis zum Schweinsbraten ist
also alles möglich!

Im eigenen Online-Kochbuch werden alle Rezepte gesammelt und
können jederzeit wiederverwendet werden. „Jedes einzelne Rezept ist
einfach und schnell für jeden nachkochbar“, erklärt Haiges. Das
Portal soll zusätzlich jedem Mitglied helfen, sich in seiner
Abnehmphase nie allein oder in Stich gelassen zu fühlen. Es bietet
sowohl ein Forum zur Kommunikation mit Gleichgesinnten als auch den
direkten Kontakt zu Spitzenkoch Phillipp Haiges. Es wird garantiert,
dass man bei aufkommenden Fragen innerhalb von 24 Stunden eine
Antwort erhält.

Syriacos – ein Wein mit mythischen Wurzeln

Alte Reben aus Süditalien zum Osterlamm

 Für diejenigen, die noch konsequent ihre Vorsätze für das neue
Jahr einhalten oder während der Fastenzeit auf Genussvolles verzichten, ist
Ostern gerade in kulinarischer Hinsicht ein willkommenes Fest. Ein Fest, an
dem man sich gerne etwas gönnen möchte. Für den Festtagsbraten gibt es
keine Alternativen: Ob als Keule, Carré oder Kotelett – jetzt ist die Zeit für
Lamm, Zicklein & Co. Der passende Wein dazu heißt in diesem Jahr „Syriacos“
von Terre di Campo Sasso. Die sizilianische Cuvée aus der autochthonen
Rebsorte Nero d’Avola und der internationalen Traube Syrah ist mit ihren
vollfruchtigen und kräftigen Aromen ein idealer Begleiter von
Lammgerichten und bleibt gleichzeitig ein eleganter, leichter
Frühlingsrotwein.

Der Syriacos Vecchio Vigneto ist ein Wein des Gemeinschaftsprojektes Terre di
Campo Sasso und stellt in der Qualitätspyramide des Projektes die Spitze dar.
Die Rebsorte Nero d’Avola, oder auch „Principe Siciliano“ (sizilianischer Prinz)
genannt, stammt wahrscheinlich aus Sizilien, wobei auch verwandtschaftliche
Verbindungen nach Griechenland bekannt sind. Die spätreifende Rebsorte
bringt tiefdunkle Weine mit fruchtigen Aromen hervor, die seit einigen Jahren
sowohl in Cuvées als auch reinsortig ausgebaut immer mehr an Bedeutung
gewinnen.

Die Rebsorte Syrah hingegen stammt ursprünglich aus Frankreich und gehört heute zu
den fünf bedeutendsten Rebsorten der Welt. Dem Syriacos verleiht der Syrah seine
pfeffrige Würze. Das Ergebnis dieser Verbindung ist ein vollfruchtiger und würziger
Rotwein, der durch seine Eleganz idealer Begleiter frühlingshafter Fleischgerichte aus
Lamm, Zicklein und Rind ist. Ob geschmort oder kurzgebraten, mit dem Syriacos
erhalten sie eine genussvolle Unterstützung.
Moderne trifft Tradition: Dieser – in der Weinbranche nicht unbekannte – Slogan wird im
Syriacos lebendig. Die perfekte Symbiose manifestiert sich zum einen im Äußeren, wie in
der Namensgebung, bei der die moderne Rebsorte Syrah auf Syrakus, die wichtigste
antike Handelsstadt Siziliens, trifft. Optisch präsentiert er sich modern, aber erinnert
durch Elemente der antiken Mythologie doch an seine traditionelle Herkunft, an die
Anfänge des sizilianischen Weinbaus, den die Griechen in den Süden Italiens gebracht
haben. So zeigt das Etikett Dionysos, den griechischen Gott des Weines, der Freude und
der Fruchtbarkeit, auf seiner Fahrt über das Meer.
Zum anderen findet sich das Spannungsfeld zwischen Moderne und Tradition auch im
Wein selbst wieder. In der Cuvée wurde der Syrah vereint mit der autochthonen
Rebsorte Nero d’Avola, die noch heute größtenteils in alten Rebbeständen wächst. Eben
diese Weine von alten Reben werden durch eine Weinbereitung nach dem neuesten
kellertechnischen Know-how eines Oenologenteams modern vinifiziert. Syriacos ist ein
Wein mit bemerkenswertem Preis-Leistungs-Verhältnis, der den Geschmack unserer
Zeit trifft und seine Authentizität dabei nicht verliert. Weinfreunde können ihn bei
www.vinopolis.de für ca. 9,45 Euro bestellen.

Woher stammt Fondue?

Alles rund ums Fondue

Woher stammt Fondue?

Wer kennt es nicht, das beliebte Fondue – die heisse Verführung in Käsegestalt macht jedes Essen zum gesellschaftlichen Ereignis. Hätten die Schweizer das Fondue nicht schon lange auf dem Speiseplan, müsste man es sofort erfinden – das Käsefondue. Wenn das aufgespiesste Stück Brot sich mit der köstlichen dampfenden Käsemasse überzieht ist die Welt wieder in Ordnung. Früher, so die Sage, als die meisten Älpler arm, die Winter lang und kalt waren, das Brot im Kasten trocken, der Käse hart wurde, versammelten sich die hungrigen Mäuler zum Käsefondue um den Küchentisch.

Eine andere Geschichte erzählt, der Mönch Vacarinus habe im 13. Jahrhundert das Käsefondue erfunden. Grund waren die strengen Vorschriften, die es den Mönchen verboten während der Fastenzeit ihren geliebten Käse zu verspeisen. Darauf erwärmte und verflüssigte Vacarinus seine Käsekreation und gab ihr sozusagen ein anderes Wesen. Dies führte zu einem langem Hin und Her, daraufhin die genussfreudigen Mönche beschlossen, dass die «Käsesuppe» etwas anderes sei als der Laib Käse, und demzufolge auch während der Fastenzeit erlaubt!

Der Ursprung des Fondues lässt sich nicht datieren: Bereits 1863 wurde im populären Berner Kochbuch der Lisette Rytz eine ähnliche Mischung erwähnt (genannt Eierfondue, eine Zusammmensetzung aus Vacherin, Eigelb, Rahm und Butter) und in der Ausgabe von 1900 durch das Käsefondue ersetzt. Seit ca. 1960 hat das Fondue seinen festen Platz in der Schweizer Küche, und heute werden jährlich allein zu Hause gut dreieinhalb Fondues pro Kopf und Jahr auf’s Brot gewickelt.

Was wird für ein gelungenes Fondue benötigt?

Rechaud, Caquelon, Teller, Fonduegabeln

Schweizer Käse: Meist Gruyère AOC und Emmentaler AOC, aber auch Vacherin Fribourgeois AOC, Raclette, Appenzeller, Tilsiter und Sbrinz AOC gehen. Gekocht wird er am schnellsten und bequemsten direkt auf dem Herd. Auf dem Rechaud soll die Käsemasse dann nur noch leicht köcheln.

Wein: Ein kräftiger Schuss herber Weisser und etwas Zitronensaft, auch Apfelsaft und Sekt eignen sich.

Gewürze: Typisch sind Knoblauch, Pfeffer und Muskat. Zwiebeln, Schalotten, Kümmel, Paprika, grüner Pfeffer und Curry geben dem Fondue eine besondere Note.

Beilage: Weissbrot, Schwarzbrot, Vollkornbrot, Bauernbrot, Baguette. Daneben Kartoffeln und verschiedene Gemüse.

Getränke: Ein spritziger Weisswein oder ein leichter Schwarztee.

Das Fondue will scheiden
Stellen Sie das Caquelon auf den Herd zurück und geben Sie einen Teelöffel in Weisswein und etwas frischem Zitronensaft aufgelöstes Maizena bei. Kräftig rühren und kurz aufkochen lassen.

Das Fondue will zu dünn werden
Stellen Sie die Rechaudflamme höher, tun Sie etwas in Wein oder Kirsch aufgelöstes Maizena hinein und allenfalls eine Handvoll geriebener Käse. Umrühren.

Das Fondue will zu dick werden
Stellen Sie die Rechaudflamme höher und geben Sie unter kräftigem Rühren etwas Weisswein dazu.

Ihre Gäste wollen noch mehr
Falls Sie noch geriebenen Käse haben, können Sie das Fondue jederzeit strecken. Stellen Sie die Rechaud-flamme höher und geben Sie unter kräftigem Rühren etwas Käse und etwas Wein dazu. Falls Sie keinen Käse mehr haben, verweisen Sie auf Ihr herrliches Dessert.