Jens Pietzonka eröffnet Weinzentrale in Dresden

Bei Jens Pietzonka ist der Durst nach mehr groß: Die neue Weinbar des als Sommelier des Jahres 2013 und 2014 ausgezeichneten Pietzonka hat bereits vor der Eröffnung fast 1.000 Fans auf Facebook. Der Barchef will die Weinwelt nicht neu erfinden, sondern sie entspannter und für jeden zugänglich machen. Zur Eröffnungswoche vom 24. bis 28. August lädt Jens Pietzonka jeden Tag jeweils einen Winzer und einen Koch ein. Aber auch danach hat er spannende Pläne und nimmt seine Gäste zum Beispiel mit auf eine Reise durch die deutschen Weinregionen.

Die Tür zur Bar hat Jens Pietzonka in ein mit Glas verkleidetes Weinregal einbauen lassen. So entsteht der Eindruck eines Weintunnels, der den Gästen einen ersten Vorgeschmack auf das gibt, was sie im Inneren erwartet. Mit über 500 Positionen im Keller bietet die Weinzentrale ihren Gästen eine große Auswahl an der Bar, und mit dem angeschlossenen Weinhandel hat man die Möglichkeit, sich ein paar Flaschen mit nach Hause zu nehmen. „Unsere Gäste sollen sich fühlen, als säßen sie in der Wohnküche eines guten Freundes“, beschreibt der 42-jährige Pietzonka das Ambiente seiner Bar. Der Wein steht im Zentrum, aber auch das Drumherum muss stimmen. „Wir wollen unsere Gäste nicht belehren, sondern lieber unsere Erfahrungen teilen. Dabei setzen wir auf entspannten Service und fachkundige Beratung.“

Statt Designmöbel erwarten Weinliebhaber ausgewählte Einzelstücke, die Jens Pietzonka selbst auf Floh- und Antikmärkten zusammengesucht hat und in Dresden aufarbeiten ließ. Nur der Holztresen als Herzstück der Weinzentrale ist komplett neu und nach eigenen Entwürfen angefertigt. Besonders stolz ist Pietzonka auch auf seine Adler-Ecke, die aus einer Kooperation mit dem Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) entstanden ist. Der Name wurde vom Erkennungssymbol des VDP, dem Traubenadler, abgeleitet, und jede Weinregion Deutschlands hat in dieser Ecke ihr eigenes Regal.

Als Sommelier in den renommierten Sterne-Restaurants Bean & Beluga Dresden, der Villa Merton in Frankfurt und im Söl’ring Hof auf Sylt hat Pietzonka jahrelang seine Weinkenntnisse verfeinert und neue Erfahrungen gesammelt. Seine individuelle Handschrift erkennt man jetzt auf der Weinkarte. Hier vereinen sich Klassiker mit eigenen Vorlieben und neuen Entdeckungen. Neben veganen und Bio-Weinen setzt er vor allem auf die Erzeugnisse junger Winzer, die viele Weinliebhaber noch nicht kennen. Um die Vielfalt des Portfolios zur Geltung zu bringen, schenkt Pietzonka immer montags alle Weine auch glasweise aus, preislich liegen sie zwischen zwölf und 1.000 Euro pro Flasche. Für die kommenden Monate hat er große Pläne, so wird es im November zum Beispiel „symbadisch“. Jede Woche wird der Fokus auf ein Weingut aus dem badischen Raum gelegt, dessen Weine von Montag bis Donnerstag ausgeschenkt werden. Freitags können die Gäste den Winzer dann persönlich in der Weinzentrale kennenlernen.

Nach zwei Baustellen-Partys im Vorfeld öffnet der Weinkenner vom 24. bis 28. August erstmals offiziell die Türen seiner neuen Weinbar. Ab 19 Uhr können sich Gäste an jedem Abend der Eröffnungswoche die Weine eines anderen Weinguts direkt vom Winzer erklären lassen, und auch kulinarisch gibt es täglich neue Gerichte von wechselnden Köchen. Mit dabei sind zum Beispiel am ersten Abend Meike Näkel vom Weingut Meyer-Näkel und Markus Klump von Weingut Klump. Am Herd steht montags Björn Swanson vom Gutshaus Stolpe. Im Preis von 55 Euro pro Person sind ein Aperitif, vier Weine, vier kulinarische Kleinigkeiten sowie Mineralwasser inbegriffen. An den rund 40 Sitzplätzen im Innenbereich und dem guten Dutzend im Außenbereich besteht jetzt schon großes Interesse, man sollte also rechtzeitig reservieren.

Nach der Eröffnungswoche werden auf der kleinen Speisekarte neben drei bis vier kalten Vorspeisen und einer wöchentlich wechselnden Suppe auch je ein vegetarisches und ein Fleischgericht stehen. Ein Dessert und eine Auswahl an regionalem Käse runden das Angebot ab. Montags ist die Weinzentrale ab 12 Uhr, dienstags bis freitags ab 15 Uhr geöffnet; weitere Informationen finden Sie unter www.weinzentrale.com

ÖKO-TEST Regionale Lebensmittel

Die meisten Lebensmittel mit Regio-Label stammen nicht vom Bauern um die Ecke, sondern haben weite Wege hinter sich. Darauf zeigt eine ÖKO-TEST-Untersuchung in der aktuellen Oktober-Ausgabe. Das Verbrauchermagazin hat bundesweit 106 Produkte eingekauft und analysiert. Das Resümee ist ernüchternd: Nur 26 der getesteten Produkte sind lupenrein regional.

Die Mehrzahl der Deutschen ist bereit, für regionale Produkte einen bis zu 15 Prozent höheren Preis zu akzeptieren. Oft können sie sich das Geld jedoch sparen, denn manche Siegel, die den Produkten Regionalität bescheinigen, sind beim Einkauf keine große Hilfe, wie ÖKO-TEST kritisiert. Bestes Beispiel ist das neue Label „Regionalfenster“. Dessen lasche Vorschriften schreiben nur vor, dass die Region kleiner sein muss als die Bundesrepublik Deutschland. Der Hersteller kann also selbst definieren, was eine Region ist. Während die Verbraucher laut verschiedener Umfragen unter einer Region den Großraum um ihre Stadt oder zumindest das Bundesland, in dem sie wohnen, verstehen, grenzen die Lebensmittelhersteller diese weitaus großräumiger ab: Das Stück Heimat umfasst dann schon mal mehrere Bundesländer oder die halbe Republik.

Gekauft werden regionale Produkte, weil sie assoziieren, dass es sich um Produkte der heimischen Landwirtschaft handelt, die auch deshalb so frisch sind, weil sie nur kurze Transportwege haben. Doch weit gefehlt. Bei einem Bio-Risotto im Test stammen die Zutaten beispielsweise aus Norditalien, obwohl mit „Qualität aus der Heimat“ geworben wird.

ÖKO-TEST rät Verbrauchern daher, ihr gutes Geld nur für solche Produkte auszugeben, deren Deklaration sie eindeutig als Regionalprodukt ausweisen. Dabei sollte man aber wissen, dass regional erzeugte Lebensmittel nicht automatisch eine gute Qualität haben. Sie enthalten teilweise zahlreiche Zusatzstoffe. Erste Wahl ist auch bei Regio-Produkten Bio. Diese werden umweltgerecht erzeugt, halten erhöhte Standards bei der Tierhaltung ein, haben weniger Zusatzstoffe und schmecken oft auch besser.

Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2014 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Marmelade selber kochen

Was wäre ein gutes Frühstück ohne eine leckere Marmelade,, vor allem, wenn sie selbst gemacht ist. Aber welche Sorte ist besonders bekömmlich? Wie wird das frische Obst am besten verarbeitet? Und wann ist die süße Köstlichkeit eine Marmelade, wann eine Konfitüre oder ein Fruchtaufstrich? Diese und andere Fragen beantwortet daheim in Deutschland in der Juni/Juli-Ausgabe. Die Landzeitschrift gibt dabei nicht nur Tipps zum Selbstkochen von Marmelade, sie liefert auch noch ein Rezept zum Ausprobieren mit: für die Sorte Erdbeer-Rhabarber.

Obwohl es in den Supermärkten inzwischen eine reichhaltige Auswahl an Aufstrichen zu kaufen gibt, geht der Trend dahin, Marmelade aus frischem Obst selbst zu kochen oder direkt beim Hersteller um die Ecke zu kaufen. Gerade in ländlichen Regionen und auf Wochenmärkten in Städten sind solche Produkte weit verbreitet. Birgit Mählmann, Öko-Landwirtin aus dem Alten Land bei Hamburg, bestätigt das. „Eines Tages fragte ein Kunde mich, ob ich nicht mal Konfitüre kochen wollte“, erinnert sie sich in der neuen Ausgabe von daheim in Deutschland an den Beginn ihrer Marmeladen-Leidenschaft. Rund drei Dutzend Rezepte hat sie seither entwickelt. Mal heißt die Sorte Sauerkirsch-Schokolade, mal Sanddorn-Apfel, mal Birne-Ingwer, mal Brombeer-Rotwein, mal Pflaume-Walnuss. Damit die Marmelade über das Jahr nicht ausgeht, wird das Obst, das nicht gebraucht wird, eingefroren, bei Bedarf aufgetaut und dann eingekocht. „Das ist eine wunderbare Möglichkeit, die Früchte schonend zu konservieren“, sagt Birgit Mählmann. Auch mit dieser Erfahrung dürfe eine Zutat aber nie fehlen: „Man muss mit ganz viel Liebe kochen.“ Der Erfolg gibt ihr und anderen regionalen Produzenten immer öfter Recht. An einem normalen Vormittag füllt sie etwa 50 Gläser à 150 Gramm, im Jahr kommen so etwa 10.000 Gläser Bio-Marmelade zusammen. Und die Nachfrage steigt weiter. Die Gläser, die Birgit Mählmann auf den Märkten zum Verkauf anbietet, sind selten älter als ein paar Wochen. Und enthalten streng genommen meistens gar keine Marmelade: Laut der Konfitürenverordnung aus dem Jahr 2003 besteht Marmelade aus Zitrusfrüchten. Alles andere ist je nach Fruchtgehalt Konfitüre oder Konfitüre Extra beziehungsweise wie im daheim-Rezept Fruchtaufstrich, für den die Zutaten nicht vorgeschrieben sind.

Die Zeitschrift daheim in Deutschland (Ausgabe Juni/Juli) ist am Kiosk erhältlich.

Stefan Wohlfahrt

Stefan Wohlfahrt serviert feine Österreichische Küche
Österreichische Küche trifft minimalistisches Design – das neue Restaurant Wohlfahrt’s von Küchenchef und Restaurantbetreiber Stefan Wohlfahrt bietet feine, österreichische Küche, die durch mediterrane Leichtigkeit besticht und hervorragend in das elegante Ambiente des Design-Lokals passt. Ein großes, warmoranges Fenster zur Küche ist Blickfang und Farbtupfer gleichermaßen.

Mittags lockt Stefan Wohlfahrt hungrige Geschäftsleute mit einem Drei-Gänge-Menü samt Kaffee und Erfrischungsgetränk für 14,90 Euro, abends sind es vor allem die Nachbarn aus der City-West sowie Berlin-Besucher, die das Restaurant an der Fasanen- Ecke Hardenbergstraße gleich neben dem Hotel Indigo bevölkern. Der Lounge-Bereich hält alle Cocktail-Klassiker sowie natürlich eine sorgsam ausgesuchte Weinauswahl (44 Flaschen & 9 offene Weine/Sekte) aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien bereit. Hier können die Gäste mit einem Drink in die Nacht starten oder nach dem Besuch in einem der um-liegenden Theater den Tag gemütlich ausklingen lassen. An schönen Tagen ist besonders der lauschige Innenhof beliebt, in dem meterhohe Nachbildungen von Designer-Schreibtischlampen und gepflegtes Grün für eine angenehme Atmosphäre sorgen.

„Ich verbinde österreichische Premium-Küche mit modernem, urbanem Chic und einer ungezwungenen Atmosphäre“, erklärt Stefan Wohlfahrt sein Konzept. „Für bodenständige Genießer haben wir Pizza aus dem Steinofen und Pasta im Angebot, darüber hinaus finden Grillfreunde mit Scampi, Entrecôte & Co. eine reichhaltige Auswahl“, ergänzt der gebürtige Österreicher. Natürlich dürfen auch österreichische Klassiker wie Wiener Backhend´l, Ochsenbacke und Wiener Schnitzel nicht fehlen, die bei Stefan Wohlfahrt geschmacklich elegant, aber in sättigen-den Portionen zubereitet werden.

Stefan Wohlfahrt, der das Restaurant Wohlfahrt‘s mit seiner Lebensgefährtin und Service-Chefin Isabelle Mienes betreibt, hat nach seiner Schullaufbahn in Velden am Wörthersee die renommierte Hotelfachschule in Villach und Bad Hofgastein besucht. Nach Stationen u.a. in der in Kitzbühel und Wien kam der Gastronom nach Berlin. Dort kochte er in verschiedenen gehobenen Restaurants und sammelte so Erfahrungen mit der Gastronomie in der City-West. Das Restaurant Wohlfahrt´s ist das erste eigene Lokal des begeisterten Kochs.

Restaurant Wohlfahrt´s, Hardenbergstraße 15 (Ecke Fasanenstraße), 10623 Berlin
Telefon +49 (0)30 310 151 33 E-Mail: kontakt@wohlfahrts.com, www.wohlfahrts.com
Öffnungszeiten Mo-Sa 12-24 Uhr, Terrasse im lauschigen Innenhof bis 22 Uhr

Tim Raue in Hongkong

Abenteuer Leben – täglich Wissen

Fischblase, Meeresschnecke, Bittergurke oder Drachenbart – das alles klingt exotisch, fremd und erst mal nicht nach Essbarem, gibt es aber an jeder Ecke in Hongkong. Wir begleiten den Berliner Sternekoch Tim Raue, er ist einmal im Jahr in Hongkong auf der Suche nach den neusten Foodtrends …

Und: Abgefahren – Helden der Autobahn: Kontrolle ausländischer Reisebusse auf der A 6. Die Betriebszollinspektoren Ralph Hertkorn und Wolfgang von Pelden Cloudt sind im Dauereinsatz.

Kabel1, Freitag, heute, 17:50 – 19:15 Uhr (VPS )

Tim Raue arbeite wie andere Spiteznköche mit Chroma Messer

Deutschlands schönste Genießer-Ecke: der Schwarzwald

Schlemmen auf höchstem Niveau

Ist die Spitzengastronomie so herausragend, weil schon in den Landgasthöfen exzellent gekocht wird? Oder eifern im Schwarzwald alle Gastwirte den Sterneköchen nach? Klar ist nur, dass in der Ferienregion im Südwesten beides zusammengehört. Fast 350 Restaurants, Gasthöfe und Hotelküchen zwischen Rhein und Nagold, Lörrach und Pforzheim wurden von den fünf großen Gourmet- und Gastroführern 2012 für ihre herausragende Küche ausgezeichnet.

Nach Frankreich bietet Deutschland die meisten Adressen mit der höchsten gastronomischen Auszeichnung in Europa. 24 der 115 besten deutschen Köche stehen in Baden Württemberg am Herd. Der Schwarzwald ist wiederum die Region im Südwesten mit den meisten Sterneköchen: In „Deutschlands schönster Genießerecke“ leuchten insgesamt 25 Michelin-Sterne über 19 Restaurants, 98 Gault-Millau-Hauben schmücken 53 Küchen, mit 164 Feinschmeckerpunkten sind 71 Restaurants ausgezeichnet. Dazu kommen 438 Varta-Diamanten für 231 Gasthöfe, Restaurants und Hotelküchen sowie 535 Kochlöffel im Aral-Schlemmeratlas für 270 Betriebe.

Baiersbronn bleibt mit den beiden 3-Sterne-Köchen Harald Wohlfahrt (Hotel Traube Tonbach) und Claus-Peter Lumpp (Hotel Bareiss) sowie dem Ein-Stern-Koch Jörg Sackmann (Hotel Sackmann) das Mekka für Feinschmecker im Südwesten.

Einige der ausgezeichneten Küchenchefs in der „Genießer-Ecke“ haben sich ausdrücklich den Einsatz heimischer Produkte auf die Fahnen geschrieben. So setzen in den beiden Schwarzwälder Naturparken mehr als 70 „Naturparkwirte“ und im Oberrheintal mehr als 40 Köche der Wirtevereinigung „Kulinarischer Kaiserstuhl“ auf eine enge Kooperation mit heimischen Erzeugern. Nach dem Motto „Aus der Region, für die Region“ beziehen die Gastronomen frisches Obst und Gemüse, Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, Marmelade, Honig und Käse direkt bei den heimischen Erzeugern. Sogar Sterneköche sammeln würzige Kräuter und wohlschmeckende Blüten auf den Schwarzwaldwiesen. So lassen „Bergheu-Forelle“ mit frischen Pfifferlingen, Ziegenfrischkäse mit Thymianhonig mit Rucolasalat oder Schwarzwälder Roulade vom Weiderind anspruchsvolle Genießer aufhorchen.

Mehr Tipps zu kulinarischen Angeboten in der Genießer-Ecke und eine Übersicht mit allen ausgezeichneten Restaurants gibt es bei der Schwarzwald Tourismus GmbH, Ludwigstr. 23, 79104 Freiburg, Tel. 0761.89646-93, www.kulinarisch-schwarzwald.info

Walla Walla Weine

Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen fallen, dann fahren die Menschen in Seattle und den anderen Städten im US-Bundesstaat Washington aufs Land. Denn in der Zeit nach Thanksgiving bieten dort zahlreiche Weingüter Verköstigungen edler Tropfen der Saison an. Einen echten Geheimtipp halten die Winzer der Kleinstadt mit dem einprägsamen Namen Walla Walla bereit: Hier stellen über 70 Weingüter ihre Spezialitäten zur Schau.

Zum jährlichen „Holiday Barrel Tasting“ vom 2. bis zum 4. Dezember erwartet das Städtchen am Fuße der schneebedeckten Blue Mountains mehrere Tausend Besucher. Und diese können nicht nur die Weine des abgelaufenen Jahres probieren, sondern auch solche, die noch in den Fässern ruhen und erst im nächsten Jahr in den Handel kommen. Außerdem bieten viele Weingüter zusätzliche Köstlichkeiten an. So liefern sich die Teilnehmer einen wahren Wettstreit um die beste Suppe, servieren feinste hausgemachte Schokolade und bieten leckeren Brotaufstrich an.

Das Walla Walla-Tal, in der südöstlichsten Ecke Washingtons am Fuße der Blue Mountains gelegen, gehört zu den fruchtbarsten Regionen des ganzen Bundesstaates. Die reichhaltigen Wasserströme aus den Bergen bewässern die Böden und lassen zahlreiche Felder und Obstgärten erblühen. Neben Weintrauben wachsen hier auch Äpfel, Spargel, Weizen und Erdbeeren. In der Stadt selbst finden Besucher hübsche Boutiquen und Cafes sowie viele historische Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Indianer- und Pionier-Geschichte atmen Gäste unter anderem im Fort Walla Walla und der Whitman-Mission.

Mehr Informationen (in englischer Sprache) über die Weinregion Walla Walla und das Holiday Barrel Tasting unter: www.wallawallawine.com

Weniger Lebensmittel wegwerfen – mit gutem Beispiel voran

Kleine Leuchttürme vor Ort

Bis zu zwei Prozent der Lebensmittel im Supermarkt gehen „durch Bruch und Verderb“ verloren hat der Bundesverband des Deutschen Lebensmitteleinzelhandels errechnet. Bei Obst und Gemüse zwischen drei und fünf Prozent und bei Brot- und Backerzeugnissen sollen es sogar bis zu zwölf Prozent sein. Bei einem Jahresumsatz von rund 150 Milliarden Euro kommt da schon Einiges zusammen. Es gibt aber Läden, die dieses Problem besser im Griff haben.

Containerweise Abfall und Müll von Lebensmitteln ist im Edeka-Markt bei Theo Schüren in Bonn Fehlanzeige. Eine einzige Hausmülltonne findet sich in seiner „Müllsortierungsecke“ neben Bergen von gepressten Kartons und dem Leergut. Wie geht das?

„Es hat uns immer schon widerstrebt Obst und Gemüse wegzuwerfen. Und bei anderen leicht verderblichen Produkten ist das genauso“, erklärt der Betriebsinhaber seinen persönlichen Einsatz und den seiner Mitarbeiter. Bei ihm wird alles Obst und Gemüse, das am Verkaufstag liegen geblieben ist, verwertet. Mehrere Damen aus der Nachbarschaft kochen für den circa 600 Quadratmeter großen Edeka-Markt Marmeladen und Gelees aus überzähligen Früchten. Zwei Mitarbeiterinnen bereiten jeden Tag zwei wechselnde Gerichte (ca 30 Portionen) aus dem Gemüse zu, das nicht verkauft wurde. So finden sich in der Kühltheke leckere Sachen wie hausgemachter Grünkohl mit Beilage oder auch Möhrengemüse nach Hausmacherart oder Suppen.

Auch hausgemachte Salate bietet der Markt täglich an, die auf das abgestimmt werden, was gerade anfällt. Gemüseabschnitte oder Außenblätter werden von Kaninchenbesitzern abgeholt, so dass wirklich nichts übrig bleibt. Im Molkereiprodukte-Regal findet sich ständig eine Ecke mit Produkten kurz vor dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. „Es gibt Kunden, die immer zuerst dort nachsehen“, berichtet Theo Schüren und weil das so ist, ist die Ecke auch oft leergefegt. „Wenn wir Waren entsorgen müssen, dann sind es in der Regel die Rückrufe der Edeka-Zentrale.“

Schüren beklagt, dass vom Fleischlieferanten zu viel oder irrtümlich gelieferte Ware nicht im Geschäft in einer Sonderaktion vermarktet werden kann, sondern von diesem abgeholt und dann vernichtet wird. Molkereiprodukte kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums dürfen die Tafeln in den Geschäften nicht mehr abholen. Lediglich bei der Lieferzentrale könnten sie noch Waren bekommen.

Das gute Beispiel dieses Marktes ist aber nicht überall gerne gesehen. So berichtet der Betriebsinhaber, dass seine Praxis, Wurstenden und Fleischabschnitte an Heimtierbesitzer abzugeben, bei der jährlichen Hygiene-Inspektion immer zu Kritik führt. Die Kontrolleure bemängelten regelmäßig das Fehlen eines Abfallbehälters im Kühlhaus. Es gibt eben keinen, weil er nicht gebraucht wird und das ist doch eigentlich genau das, was überall sinnvoll wäre.
Britta Klein, www.aid.de

Preisgekröntes Wales

Wales gewinnt Preise in den Kategorien: „Top 10 der weltweit sehenswertesten Destinationen“ und „Schönster Strand Großbritanniens“

Cardiff gehört 2011 zu den Top 10 der weltweit sehenswertesten Destinationen

Die walisische Hauptstadt belegt Rang sechs der National Geographic Traveller Liste. Alle 10 Plätze wurden bewusst außerhalb der üblichen weltweit besuchten Orte vergeben. Das als „Juwel“ betitelte Cardiff wurde in den letzten 15 Jahren gerade im Bereich des Stadtzentrums und der Cardiff Bay wesentlich umgestaltet.

Das National Museum Cardiff mit seiner beeindruckenden Sammlung an impressionistischen Gemälden und das gotische Cardiff Castle sind nur zwei der mannigfaltigen Attraktionen der Stadt. Den Brecon Beacons National Park, die Gower Peninsula und das Wye Valley erreichen Besucher in kürzester Zeit. London und die olympischen Spiele sind nur zwei Stunden entfernt und auch Bath und Stonehenge liegen in unmittelbarer Nähe.

2010 verzeichnete Cardiff mehr als 18,3 Millionen Besucher und das neue 675 Millionen Pfund teure St. David’s Shopping Centre verhalf der Stadt zum Titel der dritt beliebtesten Shopping-Destination in Großbritannien.

Wales gewinnt erneut den Britain’s Best Beach Award
Das walisische Port Eynon Bay wurde zum Gewinner des Cadbury Flake 99 Great British Beach Award gekürt, einer Ehrung der besten und meist geschätzten Strände Großbritanniens. Trotz großer Konkurrenz stimmten die Briten mit 41 Prozent deutlich für Port Eynon. Es bestach durch seine idyllische Landschaft, sanft geschwungenen Hügel und die quirlige Ortschaft – ein verstecktes Juwel in der hintersten südwestlichen Ecke der Gower Peninsula, einer Gegend von außerordentlicher landschaftlicher Schönheit (Area of Outstanding Natural Beauty).

Port Eynon gehörte 2010 ebenfalls zu den 15 besten britischen Stränden für Familien und gewann darüber hinaus den angesehenen Blue Flag Award für gute Badewasserqualität. Bereits zum zweiten Mal in Folge hat ein walisischer Strand den Great Britain Beach Award erhalten – letztes Jahr war es Rhossili Bay.

Zur Jury gehörten bekannte Reisejournalisten des Daily Mirror und der Mail on Sunday sowie diverse Fremdenverkehrsämter aus Großbritannien.

Allgemeine Informationen über Wales unter www.visitwales.de
Informationen zu Cardiff unter www.visitcardiff.com
Informationen zu Port Eynon unter www.visitswanseabay.com/beaches
Weitere Presse-Infos zu Wales unter www.aviarepstourism.com

Kulinarische Erlebnisreise ins Amari Atrium Bangkok!

Frittierte Entenzunge, panierte Hühnerfüße, gegrillte Käfer und Ameiseneier – für alle, die es ausgefallen lieben, ist das Amari Atrium Bangkok die richtige Adresse. Chefkoch Hanspeter Aschwanden kreiert seinen Gästen ein extravagantes Menü. Dieses wird auf Wunsch auch individuell gestaltet und ist für alle, die es eben speziell mögen, ein unvergessliches Erlebnis!

Eigens hierfür streift Aschwanden schon früh morgens über die Märkte Bangkoks, um dann im bekannten Viertel `Chinatown´ fündig zu werden. „Hier gibt es nichts, was es nicht gibt“, erklärt er. Von getrocknetem Fisch bis hin zu vielen ausgefallenen Gewürzen und Teesorten, alles ist hier zu bekommen. Die offenen Garküchen bieten schon morgens ihre Ware feil und an jeder Ecke brutzelt und riecht es einfach köstlich. Kurzum, kulinarische Genüsse gibt es hier an jeder Ecke. Diese Vielfalt an Speisen und Zutaten findet man kaum anderswo in Bangkok. Die farbenfrohen Stoffe und ein Meer an Blumen tun ihr übriges, um die Besucher völlig in ihren Bann zu ziehen. `Chinatown´ ist ein Stadtviertel mit unvergleichlichem Charme, einer großen Portion Authentizität und immer freundlichen Thais. Deshalb wird es auch zum unvergesslichen Erlebnis. Eine Stadt, die scheinbar nie schläft und in der es sehr viel zu entdecken gibt…

Am Abend entspannt man dann beim Dinner im Amari Atrium Bangkok. Im Herzen der Stadt lässt man hier am Ende des Tages die Eindrücke der Stadt auf sich wirken. Wo geht das besser als bei einem schönen Abendessen, bei dem kaum Wünsche offen bleiben?

Das Amari Atrium bietet seinen Gästen drei verschiedene Restaurants, die eine große Auswahl an Seafood und asiatischen Gerichten für die Gäste bereit halten. Das „Vivaldi“, „Cascade“ und auch das „Mingles Pub & Restaurant“ haben eine Vielzahl verschiedenster Speisen auf der Karte. Hier werden die ausgefallenen Zutaten, die man tagsüber auf den Märkten in und rund um Chinatown entdeckt hat zu tollen Gerichten verarbeitet. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer europäische Küche bevorzugt, erlebt ein gemütliches Ambiente im italienischen Restaurant „Vivaldi“, in dem Gäste hauseigene Steinofenpizza serviert bekommen. Wer die asiatische Küche bevorzugt, wählt das „Cascade“, in dem neben exquisit asiatischen Gerichten auch internationales Essen angeboten wird. Wer lieber in etwas lockerer Atmosphäre speisen möchte, geht ins „Mingles Pub & Restaurant“, wo man auch für den kleinen Hunger zwischendurch etwas auf der Karte findet.

Das Amari Atrium Bangkok liegt im Stadtzentrum an der New Petchburi Road, nur wenige Minuten mit der U-Bahn von den Geschäftsvierteln und Einkaufszentren Bangkoks entfernt. Mit neuester technischer Ausstattung, einem speziellen Executive Floor und einer Executive Lounge bietet es so auch für Geschäftsleute ein perfektes Ambiente.

Günstige Packages können Sie direkt unter www.amari.com buchen