Kühle Getränke sind die beliebteste Sommererfrischung

Die beliebteste Sommererfrischung der Deutschen sind kühle Getränke. In einer repräsentativen Untersuchung durch TNS Infratest im Auftrag von Bonaqa gaben dies 72 Prozent der Befragten an. Knapp zwei Drittel lieben es, sich an heißen Tagen unter der Dusche abzukühlen. Schwimmen gehen steht mit 46 Prozent auf Platz 3 der Sommer-Erfrischungshits. Rund ein Drittel aller Befragten halten es mit den Südeuropäern und ziehen sich bei Sommerhitze zu einer Siesta zurück. Fast ebenso viele gönnen sich ein Eis. Auf die Technik verlässt sich ein Fünftel der Umfrageteilnehmer und wählt Ventilator oder Klimaanlage, um sich Kühlung zu verschaffen. Jeder Zehnte erfrischt sich an heißen Tagen am liebsten mit einem Fußbad.
Wer an heißen Tagen ausreichend trinkt, kann den Sommer besser genießen. Rund 1,5 Liter des täglichen Flüssigkeitsbedarfs sollten, so die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), durch nicht alkoholische Getränke gedeckt werden. Steigen die Temperaturen, ist durch verstärktes Schwitzen der Flüssigkeitsbedarf deutlich erhöht und kann bei extremer Hitze auf das Drei- bis Vierfache steigen.

Einfache Tipps helfen, um an heißen Tagen körperlich und geistig leistungsfähig zu bleiben: Mit dem Trinken nicht warten, bis der Durst kommt, sondern regelmäßig über den Tag verteilt trinken. Zu Hause oder im Büro Getränke am besten in sicht- und greifbare Nähe stellen. Um auch unterwegs Durststrecken zu vermeiden, immer ein Getränk mitnehmen. Kinder stets mit ausreichend Getränken versorgen – das gilt bei Sommerhitze umso mehr. Als Durstlöscher sind unter anderem Mineral- und Tafelwasser sowie Fruchtschorlen gut geeignet. Auch ältere Menschen sollten darauf achten, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen, da das Durstgefühl im Alter häufig nachlässt.

Mineralwasserabsatz im ersten Halbjahr 2005 stabil

Die deutschen Mineralbrunnen haben ihren Mineralwasserabsatz im ersten Halbjahr 2005 auf dem Vorjahresniveau gehalten und mit 0,5 Prozent nur einen unwesentlichen Rückgang verzeichnet. Die absatzstarken Monate Mai und Juni sorgten dafür, dass sich der Trend im Verlauf des Halbjahrs positiv entwickelte. Immer beliebter wird in Deutschland das kohlensäurefreie Mineralwasser, dessen Absatz nahezu um ein Viertel gestiegen ist. Der Absatz des klassischen kohlensäurehaltigen Sprudels ging dagegen weiter zurück, wie aus den am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Zahlen des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM) hervorgeht.
Erstmals haben die Brunnen fast ebenso viel kohlensäurefreie und kohlensäurearme Wässer in den Handel gebracht wie klassische kohlensäurehaltige Mineralwässer. VDM-Geschäftsführer Wolfgang Stubbe sieht einen wichtigen Grund für den Absatzzuwachs bei den kohlensäurefreien Wässern (+ 23,6 Prozent) im Imagewandel des Mineralwassers vom reinen Durstlöscher zum Wellnessgetränk. „Gerade im Wellness- und Fitnessbereich sind diese Wässer sehr beliebt“, erklärt Stubbe.

Einen Zuwachs verzeichneten die Brunnen auch bei den Sport-, Energie- und ACE-Getränken im Segment der Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke. Mit Kohlensäure lag der Zuwachs bei 4,2 Prozent, bei den Getränken ohne Kohlensäure bei 10,1 Prozent. Der Absatz der Mineralwasser-Schorlen stieg um 6,6 Prozent. Der Absatz der Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke verringerte sich insgesamt um 0,4 Prozent.

Die Erlössituation der Branche ist sehr schwierig. Der Marktanteil der Discounter mit Mineralwässern zu extrem niedrigen Preisen vergrößerte sich im ersten Halbjahr auf rund 37 Prozent. Dies ging zu Lasten der Marken, die zum Teil Einbußen erlitten. Stubbe bezeichnet diese Entwicklung für die Mineralwasserbranche als bedrohlich. „Wir müssen einen Preisverfall feststellen, der mit einer Wertevernichtung einhergeht. Zusätzliche Belastungen durch Maut, erhöhte Energiekosten und Lohnsteigerungen konnten bisher nicht weitergegeben werden. Preiserhöhungen spätestens zu Beginn des Jahres 2006 sind unumgänglich.“

Die Branche reagiert auf die veränderten Rahmenbedingungen mit innovativen Produkten und findet damit beim Verbraucher großen Anklang. Near-Water-Produkte – Mineralwässer mit zugesetzten Vitaminen, Mineralien oder Kräutern – verzeichnen hohe Zuwachsraten.

Haschkonsum hängt von Ehegattin ab

Ehegattinnen haben einen großen Einfluss auf das Suchtverhalten ihrer Männer, haben Experten der University of Buffalo http://www.buffalo.edu herausgefunden. Das gilt vor allem beim Griff zum Joint. Lehnen die Gattinnen den Cannabis-Konsum ab, rauchen sich auch die Ehemänner seltener ein. Dagegen wirkt sich das Eheleben kaum auf das Trinkverhalten aus, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin „Journal of Drug Issues“ http://www2.criminology.fsu.edu/%7Ejdi/default.htm .
Der Forscher Kenneth Leonard hatte seit 1990 fast 500 Paare untersucht, die in Buffalo geheiratet haben. Demnach ergab sich aus den Untersuchungen, dass die im Schnitt 27 Jahre alten Ehefrauen auf den Marihuana-Konsum ihrer im Mittel 29 Jahre alten Gatten Einfluss hatten. Griffen nämlich auch sie selbst gerne zu einem Joint, wirkte sich das direkt auf die Männer aus. Hingegen konsumierten jene Männer deutlich weniger Cannabis, deren Frauen die Drogen ablehnten. „Wir fanden eine Richtung des Einflusses“, so Leonard. „Die Frau beeinflusst die Rauchgewohnheiten des Mannes, in umgekehrter Richtung ist dies nicht feststellbar.“

Das erste Jahr nach der Eheschließung zeichnete sich durch Besonderheiten beim Drogenkonsum und in den Beziehungen zu Freunden aus. Deutlich sank der Konsum von Rauschmitteln, wenn die Paare sich auf die 30 zu bewegen. Offensichtlich hängt dies mit dem Reifeprozess und einer erhöhten Verantwortung nach der Ehe zusammen. Beim Alkoholkonsum spiele das Konsumverhalten der Ehefrauen allerdings keine Rolle. „Der Mann prägt die Trinkgewohnheiten eines Paares“, so Leonhard.

Eine mögliche Erklärung des Phänomens ist die Beziehungsdynamik: Frauen hätten nach der Heirat eine größere Macht als vorher, glaubt der Forscher. Frauen würden Druck auf ihre Männer ausüben, ihr Leben zu verändern. Weil Männer die Harmonie der Beziehung nicht gefährden wollten, beugten sie sich dem Druck. Eine andere Erklärung könnte die Veränderungen im Freundeskreis sein. Nach der Eheschließung steigt der Einfluss der Frauen auf die Beziehungsmuster. Das veränderte soziale Umfeld wirke auf den Mann zurück. Wolfgang Weitlaner

BURN OUT- Der Schwelbrand der Seele

Burn Out ist ein Begriff, mit dem ein tiefgreifendes Erschöpfungssyndrom benannt wird. Die Auswirkungen für den Betroffenen sind von erheblichem Nachteil, da sie die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität des Betroffenen maßgeblich beeinträchtigen. Da insbesondere Leistungsträger und Führungspersönlichkeiten hiervon betroffen sind, ist der Schaden oft immens. In seinem Beitrag beschreibt der Chefarzt der Röher Parkklinik, Dr. Wolfgang Hagemann, welches die häufigsten Ursachen der Krankheit und die daraus entstehenden Folgen körperlicher und geistiger Art sind.
Die Tatsache etwa, dass seine Burn Out Patienten häufig an bestimmten Erkrankungen leiden, wie etwa häufigen Infekten, Magengeschwür oder Ohrgeräusche, sowie die seelischen Schäden wie der Verlust von Handlungssicherheit, der zu vermehrten Fehlentscheidungen führt schildert anschaulich die Folgen des Burn Out – Syndroms. Hagemann wörtlich: „Betroffen sind Menschen, die sich allgemein in ihrem individuellen Leistungsvermögen hoch auslasten. Dies ist sowohl in sozialen Berufen wie Ärzte, Lehrer, Krankenschwester etwa möglich, wo sehr viel emotionale Arbeit auf der Beziehungsebene geleistet wird, als auch in Management- und anderen Spitzenpositionen der Wirtschaft, wo Emotionalität zum Aufbau von Identifikation, Umsicht und Entscheidungsfähigkeit stark utilisiert wird“. Hagemann stellt in seinem Beitrag auch die „Irrwege“ dar, die Patienten zur Bekämpfung der Folgen gehen. Diese reichen von Aufputschmittel über Drogen bis hin zu einer übersteigerten Risikobereitschaft. Ein erfolgreicher Weg aus der Krankheit ist für Hagemann, der seit vielen Jahren Burn Out Patienten behandelt, das „systemisch – integrative Modell“ der Röher Parkklinik. Dies ist unterteilt in tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische Einzeltherapie, die integrative Systemaufstellung in der Gruppe, Kunsttherapie, Tanz- und Bewegungstherapie & Musiktherapie einzeln und in der Gruppe.

Menschen, die sich auf diesen therapeutisch begleiteten Prozess der Neu- bzw. Umorientierung einlassen, bereichern sich, ihre Partnerschaft und weitere wichtige Beziehungen z.B. am Arbeitsplatz. Sie finden zu Leistungsfähigkeit und Kreativität Zurück, so der erfahrene Therapeut. Falls eine Pensionierung unausweichlich wurde, verkürzen sie Leid, das ansonsten noch viele Jahre wie ein Schatten über ihrem Leben liegen würde.

Den Originalbeitrag finden Sie im Wellnessportal www.wellnessnachrichten.de

Mit helvetic neu zwei Mal täglich nach London

helvetic baut ihren Flugplan weiter aus und bietet ab 20. September 2005 einen zweiten Flug pro Tag nach London Luton. Mit dem zusätzlichen Morgenflug an die Themse habe die Fluggäste neu die Möglichkeit, den ganzen Tag in London zu verbringen und am gleichen Abend mit helvetic wieder zurückzufliegen.
Die täglichen Flüge von helvetic nach London Luton haben sich als äusserst beliebt erwiesen. helvetic legt deshalb ab 20. September 2005 einen zweiten täglichen Flug für Preise ab 19 Euro (exkl. Gebühren und Treib-stoffzuschlag) in die britische Metropole auf. Neu können die helvetic-Fluggäste die Weltstadt nicht nur am Abend, sondern auch am Morgen anfliegen. Der Abflug in Zürich erfolgt um 7.45 Uhr. Damit wird es möglich, tagsüber in London zu bummeln, zu shoppen oder eine geschäftliche Besprechung abzuhalten – und noch am selben Abend mit helvetic wieder zurückzufliegen. «Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden nun noch attraktivere Verbindungen nach London Luton zur Verfügung stellen können», sagt Peter Pfister, CEO von helvetic. «helvetic bietet als einzige Fluggesell-schaft ab Zürich Flüge in den Norden der Themsestadt an.»

Winterflugplan ab heute im Verkauf

Ab dem 30. Oktober 2005 gilt der neue Winterflugplan von helvetic. Die Flüge dafür können aber bereits ab dem 20. Juli gebucht werden. Die wichtigste Neuerung: Die beliebten Destinationen in Süditalien werden auch im Winter und dies mit zahlreichen Zusatzflügen über die Festtage im Linienverkehr betrieben. Für eine Reise nach Lamezia Terme, Brindisi, Palermo und Catania stehen damit über Weihnachten und Neujahr bis zu drei Verbindungen pro Woche zur Verfügung.

Neu bedient helvetic im Winterflugplan 19 Destinationen in 9 Ländern. Das Schwer-gewicht liegt bei Spanien und Italien mit je 6 Reisezielen. Abgerundet wird das Angebot mit einer Reihe attraktiver Städtedestinationen, darunter London, Prag und Nizza.

Weitere Informationen finden Sie unter www.helvetic.com

Gen Milch darf weiter Gen Milch genannt werden

Das Oberlandesgericht (OLG) Köln sprach Greenpeace heute erneut das Recht zu, Produkte des Milchkonzerns Müller als „Gen-Milch“ zu bezeichnen. Obwohl Müller genmanipulierte Futtermittel an die Milchkühe verfüttern lässt, wollte der Konzern bereits vergangenes Jahr Greenpeace die Verwendung des Begriffs „Gen-Milch“ gerichtlich untersagen lassen. Das OLG Köln entschied jedoch am 28. Oktober 2004, dass Müller-Produkte als Gen-Milch bezeichnet werden dürfen, da ein „von Gentechnik betroffenes Produkt vorliege.“ Auch mit der erneuten Niederlage will sich Müller nicht abfinden. Der Milchriese hat am vergangenen Donnerstag ein Hauptsacheverfahren gegen Greenpeace eingeleitet und will bis zum obersten deutschen Zivilgericht, dem Bundesgerichtshof (BGH) ziehen.
„Greenpeace bezeichnet Müller-Produkte mit gutem Recht als Gen-Milch“, sagt Ulrike Brendel, Gentechnik-Expertin von Greenpeace. „Statt in Gerichtsverfahren zu investieren, sollte Müller in den Kuhställen für Futter ohne Gen-Pflanzen sorgen. Die Upländer-Bauernmolkerei vertreibt seit Juni 2005 Milch, die das Siegel ‚ohne Gentechnik‘ trägt.“ Gen-Pflanzen werden bereits in der Schweiz und in Schweden nicht mehr an Tiere verfüttert. Greenpeace fordert die Milchindustrie in Deutschland auf, zu Futter ohne Gen-Pflanzen zu wechseln.

Damit der Verbraucher die Wahl hat, ist inzwischen eine Kennzeichnung für Lebensmittel vorgeschrieben, die Gen-Pflanzen als direkte Zutaten enthalten. Während die Lebensmittelbranche kennzeichnungspflichtige Gen-Zutaten konsequent meidet, werden jedoch rund 80 Prozent der nach Europa importierten Gen-Pflanzen als Tierfutter verwertet. Denn hier ist die große Lücke in der Gesetzgebung: Tierische Produkte wie Milch, Fleisch oder Eier, bei deren Herstellung Gen-Pflanzen verfüttert werden, müssen nicht gekennzeichnet werden. Viele Hersteller nutzen dies aus und setzen auf Gen-Futter. Damit fördern sie den Anbau von Gen-Pflanzen in den USA und Lateinamerika, wo sich bereits fatale Auswirkungen zeigen. So hat der Anbau genmanipulierter Pflanzen, die bestimmte Spritzmittel überleben, dazu geführt, dass immer mehr Pestizide auf den Feldern landen. Nach Untersuchungen des US-Agronoms Charles Benbrook stieg der Pestizideinsatz in den USA seit Anbaubeginn 1996 bis 2004 um 63.000 Tonnen. Die Landwirte sind außerdem dazu gezwungen, immer giftigere Pestizide, wie 2,4-D und Dicamba, zu benutzen.

Greenpeace lehnt genmanipulierte Pflanzen wegen der damit verbundenen Gefahren ab. Im jüngsten Fall veröffentlichten die Umweltschützer am 22. Juni 2005 bisher vertrauliche Dokumente des Gentechnik-Konzerns Monsanto über Versuche an Ratten mit genmanipuliertem Mais. Die Tiere wiesen Gesundheitsschäden auf, nachdem sie mit Monsantos Gen-Mais MON 863 gefüttert wurden, der ein Insektengift produziert. Sie erlitten Schäden an den inneren Organen und am Blutbild. Generell werden Unterlagen von Firmen über die Risikobewertung von Gen-Pflanzen geheim halten. Greenpeace hatte beim Oberverwaltungsgericht Münster erwirkt, dass der Monsanto-Bericht freigegeben werden mußte.

Exklusiv-Umfrage von Laura ergab: Weibliche Figuren kommen besser an!

Männer bevorzugen superschlanke Frauen? Von wegen! Eine Exklusiv- Umfrage der Frauenzeitschrift Laura aus der Bauer Verlagsgruppe zeigt: Weibliche Figuren kommen besser an. Nur jeder vierte Mann zieht Frauen mit Modelfigur vor, während 74 Prozent auf Frauen mit weiblichen Rundungen stehen.
Glaubt man der Werbung, sind nur Frauen mit Kleidergröße 36 schön und begehrenswert. Dass dies in der Realität ganz anders aussieht, erklärt Diplom-Psychologin Angelika Faas in der aktuellen Ausgabe der Laura: „Für die meisten Männer ist eine Frau mit weiblichen Rundungen viel sinnlicher. Sie ist nicht so streng mit sich, hadert nicht ständig mit ihrem Äußeren und kann ihr Leben unbeschwerter genießen.“ Im wahren Leben darf es also ruhig ein bisschen mehr sein.

Im Auftrag der Frauenzeitschrift Laura aus der Bauer Verlagsgruppe wurden insgesamt 1241 Männer zwischen 25 und 55 Jahren durch das Meinungsforschungsinstitut gewis befragt. Alle Ergebnisse werden in Laura, Heft Nr. 28 (EVT 6. Juli 2005), veröffentlicht.

Laurentiustag – was ist das eigentlich?

Wenn sich in sechs Wochen die Köche Deutschlands zum 20. bundesweiten Laurentiustag in Dresden treffen, geht dies auf eine schöne Tradition zurück. Die Feier zu Ehren des Schutzpatrons Hl. Laurentius wird alljährlich gemeinsam an einem anderen Ort veranstaltet.
Berufsstände brauchen Heilige – das hat Tradition. Feuerwehrleute, Bäcker, Konditoren, Bierbrauer, Glasbrenner, Wirte und Köche müssen sich einen teilen, nämlich den Heiligen Laurentius. Er gilt als einer der meistverehrten Heiligen der Kirche und erhielt in Rom sogar fast die Bedeutung von Petrus und Paulus. Der Diakon und Märtyrer starb am 10. August 285 n. Chr. auf dem glühenden Rost, weil er Kirchenvermögen an die Armen verteilt und sich den Zorn des Kaisers Valerian zugezogen hatte.

Auch wenn es auf diesem historischen Hintergrund früher im Volksmund hieß „Am Laurentiustag sollte man kein Feuer machen“, so wird in der Neuzeit gerade an diesem Tag gefeiert, gegessen – und natürlich gekocht. Die Tradition der Köche, den Laurentiustag aktiv zu begehen und einen meist ökumenischen Gottesdienst zu feiern, reicht viele Jahre zurück. Als „Initiator“ gilt der Köcheverein Lindau-Westallgäu, der 1979 die erste Laurentiusmesse in der Pfarrkirche in Roggenzell abhielt. Bis heute trifft man sich zu Ehren der Verstorbenen und des Schutzpatrons alljährlich am 10. August mit bis zu 400 Gästen – inklusive zünftigem Weißwurstfrühstück.

Premiere für den ersten bundesweiten Laurentiustag auf Einladung des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) war am 22. August 1986 in Heidelberg. Seither trafen sich Deutschlands Köche und ihre Gäste zum traditionellen Gottesdienst und gemeinsamen Festumzug in mittlerweile 19 Städten und nahezu allen Bundesländern ­– im Jahr 1992 sogar erstmals (und einmalig) im benachbarten Ausland, in Colmar.

Die 20. Auflage des Laurentiustages der Köche wird in Dresden gefeiert – vom 12. bis 14. August 2005. Zum Drei-Tage-Programm gehören traditionell ein festlicher Umzug durch die Altstadt sowie ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst.

20 Jahre Laurentiustag der Köche auf einen Blick

1986 Heidelberg
1987 Marburg
1988 Wiesbaden
1989 Gelsenkirchen
1990 Konstanz
1991 Bielefeld
1992 Colmar
1993 Chemnitz
1994 Fulda
1995 Koblenz
1996 Heilbronn
1997 Erfurt
1998 Bad Nauheim
1999 Lübeck
2000 Freiburg
2001 Leipzig
2002 Aschaffenburg
2003 Cottbus
2004 Hildesheim
2005 Dresden

Lottogewinn: 68 Prozent würden sofort eine Putzfrau einstellen

Wer von heute auf morgen Millionär wird, dem stehen viele Wünsche offen. Ganz oben auf der Wunschliste der Deutschen stehen jedoch keine Luxusartikel wie eine teure Yacht oder Designer-Klamotten sondern die eigene Putzfrau. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.031 Männern und Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, im Auftrag des Hygienereinigers DanKlorix. Die Deutschen wünschen sich offenkundig in erster Linie Entlastung im Haushalt und mehr Freizeit. Eine eigene Putzfrau stellt für 68 Prozent der Befragten eine der größten Erleichterungen dar. 17 Prozent würden nach einem Millionengewinn keinen einzigen Tag mehr selbst putzen. Getrennt nach Geschlechtern betrachtet, kommen allerdings durchaus alte Rollenklischees zum Vorschein: Während die Haushaltshilfe bei Frauen ganz oben steht (71 Prozent), erfüllen sich Männer zunächst gern noch den Traum vom Luxusauto (59 Prozent).
DanKlorix beauftragte die Umfrage anlässlich der „Putz dich reich“-Aktion: In den Monaten Juli und August befinden sich auf den 1,5 Liter Flaschen von DanKlorix Gutscheine für einen kostenlosen Lottotipp. Der Gutschein kann bei www.millionenchance.de eingelöst werden und mit etwas Glück rückt der Millionengewinn in greifbare Nähe. Und dann wird auch der Traum von der Putzfrau endlich wahr.

Wo finden Verbraucher deutsche Speisefrühkartoffeln?

In Deutschland hat die frische Speisefrühkartoffel gerade auch bei gesundheitsbewussten Konsumenten einen hohen Stellenwert in der Ernährung. Ebenso des Geschmacks wegen wird sie nicht nur in der Spargelzeit hoch geschätzt. Wie die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften von Früh- und Speisekartoffeln mitteilt, sind seit Ende Mai die Knollen aus deutscher Erzeugung wieder in vielen Landesteilen verfügbar. Zunächst reichte das Angebot nur für die Versorgung der Hofläden sowie einiger regionaler Wochenmarkthändler. Mittlerweile kann aber auch dem Lebensmitteleinzelhandel genügend zur Verfügung gestellt werden.
Theoretisch könnten sich also die Verbraucher mittlerweile überall mit Annabelle, Berber, Cilena, Leyla oder Solist für Salzkartoffeln zum Spargel, den Kartoffelsalat zum Grillabend oder das Kartoffelgratin für die kühleren Tagen eindecken. Praktisch ist dies allerdings noch nicht möglich, da viele Lebensmitteleinzelhandelsketten unverändert auf Kartoffeln setzen, die den langen Weg aus Spanien, Italien oder sogar Nordafrika zurückgelegt haben. Kartoffeln aus letztgenannter Herkunft liegen schon seit Monaten in norditalienischen und norddeutschen Kühllägern, sind teilweise angekeimt und werden trotzdem als Speisefrühkartoffel oder schlimmer noch als aus „neuer Ernte“ angepriesen. Die Handelsklassenverordnung lässt dies ja auch zu. Keine Rechtfertigung des Gesetzgebers haben allerdings Werbeprospekte, in denen Frühkartoffeln deutscher Herkunft oder deutscher/ausländischer Herkunft angepriesen werden, ohne dass in den Läden auch nur ein Pfund Kartoffeln aus dem deutschen Anbau anzutreffen wäre.

Die Konsumenten müssen schon auf das Etikett am Beutel schauen, um sich Gewissheit über die Herkunft der Kartoffeln zu verschaffen. Etwas einfacher haben sie es, wenn sie bei einem der großen Discounter einkaufen gehen, der schon Anfang Juni sein gesamtes Sortiment auf deutsche Frühkartoffeln umstellen will. Die Frühkartoffelerzeuger in Deutschland empfehlen also: Augen auf beim Kartoffelkauf!