PIZZA-LIEFERDIENSTE

LAUWARMER SERVICE UND GEFAKTE KRÄUTERBUTTER

Spontan Lust auf eine heiße Pizza oder auf Mini-Brötchen mit Kräuterbutter? Im Schnitt werden hungrige Kunden arg strapaziert, wenn sie auf „fast food“ und ein­wandfreie Qualität der gelieferten Speisen von mobilen Pizza-Diensten setzen: Service oder die exakte Bezeichnung von angepriesenen Produkten lassen in vielen Fällen stark zu wünschen übrig. Zu diesem Schluss kommt die Verbrau­cherzentrale NRW bei 43 (oder 72 Prozent) von 60 Bestellungen, die sie im April bei 39 Lieferdiensten, 15 Restaurants und sechs Pizza-Ketten in den Städten Düsseldorf, Bonn und Dortmund telefonisch aufgegeben hat.

Im Test wurde die Lieferung von Pizzen und Kräuterbutter zu einer bestimmten Uhrzeit vereinbart. Die heiß ersehnte Ware sollte demnach von den rollenden Diensten exakt nach einer dreiviertel Stunde geliefert werden. Großzügig tole­rierten die Tester hierbei auch eine Abweichung von plus oder minus zehn Minu­ten. Fast jede vierte bestellte Pizza wurde jedoch mehr als zehn Minuten zu spät oder zu früh gebracht. Ein Pizza-Service stand erst nach nochmaliger Anfrage – also eine geschlagene Stunde später zu den 45 Minuten Wartezeit – mit dem warmen Pappkarton samt Pizzabrötchen vor der Tür. Die Empfehlung der Verbraucherzentrale NRW: Um sicher zu sein, dass eine Bestellung von warmen Speisen auch zur vereinbarten Zeit auf dem Teller landet, sollten Kunden am besten am Telefon eine feste Zeit mit dem Lieferanten vereinbaren und unmissverständlich klar machen, dass sie die Bestellung bei unpünktlicher Lieferung nicht annehmen werden.

Ist die Pizza nicht warm genug, schmeckt sie nicht mehr. 65 Grad gelten in der Gemeinschaftsverpflegung als empfohlene Mindesttemperatur bei heiß zu haltenden Speisen. 24 Bringdienste (40 Prozent) patzten jedoch in punkto Wär­me: Die Temperatur ihres belegten Fladens lag unter 65 Grad. Für 36 Lieferanten war die ausreichende Warm- bzw. Heißhaltung dagegen kein Problem – zehn Pizzen waren bei Ankunft sogar wärmer als 70 Grad; viermal kletterte das Mess­thermometer nach Eintreffen der dampfenden Ware auf mehr als 80 Grad. Eher kalte Küche gab es dagegen bei einer Pizza mit einer Liefertemperatur von gerade mal schlappen 41 Grad zu verzeichnen. Der unterm Strich lauwarme Service ist für Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, der Kunden nicht akzeptabel: „Ein Pizza-Dienst sollte seine Speisen pünktlich und heiß liefern, sonst ist der Service mangelhaft.“

Besonders übel: Bei den mitgeorderten Pizzabrötchen mit Kräuterbutter kamen die Konsumentenschützer einer Verbrauchertäuschung auf die Spur. Im Labor gingen die Tester bei 53 Proben den Inhaltsstoffen des würzigen Aufstrichs an die Substanz. Bei 22 Lieferungen (42 Prozent) hielt die gelieferte Kräuterbutter nicht, was ihre Fett-Bezeichnung eigentlich verspricht: nämlich reine Butter! Sechs der untersuchten Töpfchen wiesen ein Fettsäuremuster auf, das auf die Verwendung von Margarine statt Butter schließen ließ. Bei 16 Proben handelte es sich um einen Mix aus Margarine und Butter. Verbraucherzentralen-Chef Müller: „Was auf einem Speise- und Bestellplan angegeben ist, muss auch in der Lieferung enthalten sein. Eine falsche Deklaration von Kräuterbutter ist nicht hinnehmbar. Betreiber von Pizza-Diensten und -Restaurants dürfen keine falsche Bezeichnung benutzen, nur weil sie besser klingt.“ Müllers Tipp: Kunden sollten darauf achten, dass sie sich nicht Margarine als Butter vorsetzen lassen und bei vermuteter Täuschung die zuständige Lebensmittelüberwachungsbehörde einschalten. Die Verbraucherzentrale NRW geht hier mit gutem Vorbild voran und leitet die zu beanstandeten Testergebnisse an die zuständige Überwachungsinstanz zur rechtlichen Prüfung weiter.

KLM fliegt wieder nach Aruba

KLM fliegt wieder nach Aruba

Zweimal pro Woche auf die Karibik-Insel

KLM Royal Dutch Airlines nimmt am 1. Februar 2010 nach knapp einjähriger Pause den Dienst nach Aruba wieder auf. Zusätzlich zu den fünf wöchentlichen Verbindungen der Tochter Martinair bietet KLM künftig zwei Flüge von Amsterdam nach Aruba an und kombiniert diese mit den bestehenden Diensten nach Curaçao.

Vom 1. Februar an startet KLM Royal Dutch Airlines wieder nach Aruba. Zusätzlich zu den fünf wöchentlichen Verbindungen der Tochter Martinair fliegt die niederländische Airline dann mit einer Boeing B747-400 von Amsterdam-Schiphol auf die Karibikinsel. Das Flugzeug ist mit den Reiseklassen World Business, Economy Comfort Zone und Economy ausgestattet und bietet Platz für 415 Passagiere.

„Wir haben fest gestellt, dass unsere Kunden ein Business Class-Angebot auf dieser Strecke wünschen. Um dieses Bedürfnis zu erfüllen, wird KLM parallel zu den bestehenden Martinair-Flügen die Strecke wieder anbieten”, erklärt Peter Hartman, Präsident und CEO von KLM. Martinair bedient Aruba sechsmal pro Woche in Verbindung mit Curaçao.

Der Flug mit der Nummer KL0783 verlässt Amsterdam jeweils montags und donnerstags um 9:35 Uhr und erreicht Aruba um 14.15 Uhr am gleichen Tag. Der Rückflug startet um 15:25 Uhr in Aruba und landet um 8:00 Uhr morgens am nächsten Tag in Amsterdam.

zu buchen bei Opodo

Silvester

Silvesterluxus mit Lexus und Chauffeur – Feier in der Präsidentensuite – inklusive Lexus LS 460h

Ein sehr außergewöhnliches Arrangement offeriert das Maritim Grand Hotel Hannover am Friedrichswall zum bevorstehenden Jahreswechsel. Für die kleine private, aber exquisite Feier steht hier in der Silvesternacht die Präsidentensuite zur Verfügung. Mit 180 m² ist sie die Größte ihrer Art in der Landeshauptstadt. All Inclusive bei der Nobel-Party ist ein Silvestermenü für 10 Personen im stilvollen Salon des Restaurants L’Adresse – und ab 22.30 Uhr bis in den frühen Morgen ein deliziöses Gourmetbuffet für 10 Personen mit Hummer, Kaviar, erlesenen Weinen und einer Champagnerbar in der Präsidentensuite. Für die Wünsche der Gäste stehen ein Privatkoch und -kellner rund um die Uhr bereit. Um Mitternacht bietet sich ein einmaliger Rundblick von den drei Balkonen der Luxussuite auf den Feuerwerkshimmel von Hannover. Besonders spektakulär ist die imposante Aussicht auf das Neue Rathaus. Als Knallbonbon des extravaganten Party-Arrangements gibt es einen nagelneuen Lexus LS 460h zum Mitnehmen und Behalten für den Gastgeber – obendrein einen Chauffeurservice, der für zwei Tage zu seinen Diensten steht. Auf Wunsch kann die Limousine natürlich auch unter den Partygästen verlost werden. Das Neujahrsfrühstück am nächsten Morgen ist ebenfalls inbegriffen. Außerdem sind im Package zwei Übernachtungen für vier Personen enthalten sowie ein weiteres Luxusdinner für vier Personen mit begleitenden Getränken. Das ausgefallene Silvester-Highlight kostet „all inclusive“ 99.000,00 Euro. Für nähere Informationen und Buchungsmöglichkeiten steht Hoteldirektor Oliver Risse unter Telefon (0511) 3677-200 oder Handy 0173 5113532 gern zur Verfügung.

Korean Air gründet eigenen Low Cost Carrier

Neue Airline startet im Mai 2008 nach China und Südostasien

Heute gab Korean Air erste Details zu Plänen über einen Low Cost Carrier (LCC) bekannt. Der neue LCC mit dem vorläufigen Namen Air Korea wird ab Mai 2008 eingesetzt. In einer Aufsichtsratssitzung am Freitag, 23. November, stimmte Korean Air zu, 20 Milliarden koreanische Won zu investieren, um eine eigenständige Körperschaft für den Low Cost Carrier im Dezember zu etablieren.

Air Korea wird den Incheon International Airport als Basis nutzen. Ab Mai 2008 werden Routen zu Zielen in den chinesischen Provinzen Shandong und Hainan in Betrieb genommen, die unter dem open skies agreement zwischen China und Korea liegen. Air Korea wird ebenfalls Routen nach Japan (außer Tokyo), Thailand und Malaysia einführen, alle ebenfalls Teil von open skies. Schrittweise soll das Netzwerk dann um weitere Kurz- und Mittelstreckenziele erweitert werden.

Korean Air gab die Pläne einen LCC zu etablieren erstmals im Juni dieses Jahres bekannt, um dem Trend der asiatischen Lufverkehrsgesellschaften, ein qualitativ hochwertiges Transportangebot zu günstigeren Preisen anzubieten, proaktiv zu begegnen.

Für den zukünftigen Flugbetrieb wird Air Korea drei Flugzeuge des Types A300 und zwei des Types B737 einsetzen. Wartung und Training werden an Korean Air ausgegeliedert, die fast 40 Jahre Erfahrung in diesem Bereich hat. Diese Ausgliederung wird die Betriebssicherheit von Air Korea garantieren.

Air Korea behält alle globalen Standards in Bezug auf Sicherheit und Betriebsablauf bei und bietet dabei Kunden Tickets zu einem günstigen Preis an. Korean Air und Air Korea, als getrennt geführtes Tochterunternehmen, werden sich gegenseitig im Sinne einer win-win Beziehung ergänzen. Korean Air beabsichtigt an seinem globalen Image festzuhalten und sich auf die Nachfrage von Geschäftsreisenden und dem upper class Segment zu konzentrieren, während Air Korea sich auf die Belange von Reisenden fokussiert, die kürzere Distanzen und Urlaubsreisen buchen.

Über Korean Air
Korean Air wurde im Rahmen der TIME Readers‘ Travel Choice Awards 2006 als Beste First/Business Class Airline und für das beste Frequent Flyer Program ausgezeichnet. Jeweils im April und Juli 2007 wurde die Airline anlässlich der OAG Airline of the Year Awards und der Skytrax 2006/7 World Airline Awards als Beste Economy-Class-Fluglinie gewürdigt. 2006 hatte das Magazin „Business Traveler“ Korean Air zum Besten Business-Class-Service auf der Asien-/Transpazifikroute gewählt. Und wegen des hervorragenden wirtschaftlichen Ergebnisses in 2005 angesichts der globalen Herausforderungen, denen sich die Branche gegenübersieht, erhielt Korean Air von der Air Transport World (ATW) den „Phoenix Award“ verliehen.

Korean Air zählt mit einer Flotte von 124 Maschinen zu den 20 Topairlines der Welt und führt täglich nahezu 400 Passagierflüge zu 115 Städten in 37 Ländern durch. Korean Air ist ein Gründungsmitglied von SkyTeam, der weltweiten Fluglinienallianz, zu der sich Aeroflot, AeroMexico, Air France, Alitalia, CSA Czech Airlines, Continental Airlines, Delta Air Lines, KLM und Northwest Airlines zusammengeschlossen haben. Ihren Kunden kann die Allianz ein weltweites Angebot von Zielen, Flugverbindungen und Diensten unterbreiten.

Näheres zu Programmen, Routen, Abflugzeiten und Partnern erfahren Sie auf der Unternehmenswebsite www.koreanair.com

Lebensqualität in Lissabon besser als in New York

Die portugiesische Hauptstadt ist in einem weltweiten Ranking der Lebensqualität in Städten von Platz 53 auf 47 gestiegen und hat damit Metropolen wir New York, Mailand und Seattle überholt. In der Studie von Mercer Human Resource Consulting ist Lissabon eine der Städte mit dem größten Anstieg der Lebensqualität.

In der jährlichen Studie wird anhand von 39 Kriterien wie Gesundheit, Bildung, Transport und öffentlichen Diensten die Lebensqualität der Bevölkerung in 215 Großstädten ermittelt.

Weitere Informationen: www.mercerhr.com

Viele Anti-Spam-Programme sind mangelhaft

Kaum ein Internetnutzer ist vor ihnen sicher:
Jeden Tag überschwemmen Millionen Werbe-E-Mails („Spam“) die
elektronischen Postfächer. Hersteller von spezieller Filtersoftware
versprechen Hilfe. Doch viele Programme arbeiten sehr unzuverlässig:
Sie lassen in den Grundeinstellungen massenhaft Werbe-E-Mails in das
Postfach durch. Das berichtet die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer
aktuellen Ausgabe (15/2006, jetzt im Handel).

COMPUTERBILD überprüfte sieben Werbefilter-Programme. Zusätzlich
nahmen die Tester die Spam-Filter von zwölf teils kostenlosen, teils
kostenpflichtigen E-Mail-Diensten im Internet unter die Lupe. Jedes
Programm und jeder Internetfilter mußte aus 2450 Test-Nachrichten
unerwünschte Werbung und Betrüger-E-Mails („Phishing“) aussortieren.
Insgesamt wurden für den Test knapp 50 000 Nachrichten verschickt.

Besonders die Programme zeigten beim Filtern von unerwünschter
Werbepost große Mängel. Von sieben Werbefiltern versagten fünf
komplett: Note „mangelhaft“. Sie sortierten entweder zu wenige
Spam-Mails aus, oder beim Sortieren gingen zu viele erwünschte
Nachrichten etwa von Freunden und Kollegen verloren. Die beste
Software schaffte die Note „ausreichend“.

Deutlich besser schnitten die Werbefilter der E-Mail-Postfächer im
Internet von AOL, T-Online, Web.de & Co. ab. Sieben der zwölf Dienste
schafften eine „gute“ Note bei der Filterleistung. Vier
E-Mail-Dienste wurden wegen schlechter Filterleistung auf die Note
„mangelhaft“ abgewertet.

Wer sein E-Mail-Postfach möglichst werbefrei halten will, sollte
gleich auf ein E-Mail-Postfach mit gutem Spam-Filter setzen. Dann
kann man sich den Einsatz spezieller Filterprogramme auf dem eigenen
Computer sparen.