Starbucks Kaffee mit sehr wenig Koffein

Die Kaffeeseite www.espressomaschine.de berichtet:

Kaffee zum Mitnehmen im Test in Wien
KONSUMENT: Coffee to go – Koffein und Füllmenge im Check- 21 Anbieter im Test – Preise von rund 80 Cent bis drei Euro pro 100 ml

Vor allem Jüngere trinken ihn gerne. Das zeigt eine Studie aus dem Jahr 2012: Für 80 Prozent der 18- bis 35-Jährigen gehört Coffee to go, der Kaffee aus dem Pappbecher, längst zum Alltag. Die aktuelle Ausgabe des Testmagazins KONSUMENT nimmt 21 Anbieter aus dem Wiener Raum unter die Lupe und zeigt, wie viel Koffein deren Kaffee enthält und wie viel man für sein Geld bekommt. Das Ergebnis: Koffeingehalt und Füllmenge variieren teils stark. Bei zwei Anbietern bekamen die Tester zudem mehr als ihnen lieb war: Denn vermeintlich koffeinfreier Kaffee war gar keiner. Laut Meinl ein bedauerlicher Einzelfall, laut Heberer auf den damaligen Lizenznehmer des Standortes in der Bahnhof City Wien West zurückzuführen.
Getestet wurde Cappuccino mit und ohne Koffein, vor allem in Coffee Shops und in Filialen großer Bäckereiketten. Bei den Füllmengen gab es bei sieben Anbietern deutliche Schwankungen zum gleichen Preis – wie etwa bei der Gelateria Ponticello (140 bis 230 ml).

Die Ergebnisse im Überblick:
• Wer morgens schwer in die Gänge kommt, kann sein Glück bei Aida oder Merkur versuchen: Hier gab es im Test den Kaffee mit dem höchsten Koffeingehalt (1.047 bzw. 895 mg/Liter). Kaffee von Starbucks oder Der Mann ist vergleichsweise mild (257 bzw. 288 mg/Liter).
• Auch koffeinfreier Kaffee enthält naturgemäß einen Rest an Koffein. Am wenigsten Koffein gab es im Test bei „Der Mann“ und Interspar (jeweils 10 mg/Liter).
• Den günstigsten Kaffee gibt es bei Tchibo (rund 80 Cent/100 ml), den teuersten im Café-Restaurant Harry Holzer (3 Euro/100 ml).

SERVICE: Den Test „Coffee to go“ sowie die Anbieterreaktionen gibt es online unter www.konsument.at und in der Septemberausgabe der
Zeitschrift KONSUMENT. via http://www.espressomaschine.de/kaffee-news/94-starbucks-kaffee-mit-sehr-wenig-koffein.html

Kleine Weinernte in Europa zu erwarten

Nachdem die Weinerzeuger hierzulande zum Start der Hauptweinlese eine durchschnittliche Erntemenge von rund neun Millionen Hektolitern erwarten, zeichnen sich nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) für den Großteil der übrigen europäischen Weinbaunationen in diesem Jahr zum teil sehr deutliche Ernterückgänge ab.

So rechnet man etwa in Frankreich aufgrund von ungünstigen Witterungsverhältnissen mit einer um 16 Prozent verringerten Weinmosternte als 2011. Ebenso geht man in den beiden anderen großen europäischen Weinbauländern Italien und Spanien im Vergleich zum Vorjahr von einem zwölf- bzw. fünfprozentigen Mengen¬rückgang aus. Darüber hinaus wird derzeit auch in Österreich, Ungarn, Bulgarien und Luxemburg jeweils ein

Europaweite Erntemenge 2012, Erste Schätzung, September 2012Minus von über 20 Prozent gegenüber 2011 prognostiziert. Ein leichtes Mengenplus von fünf Prozent erwarten lediglich die portugiesischen Weinerzeuger.

Somit ist davon auszugehen, dass die EU-Weinmosternte 2012 weder das Fünfjahresmittel von 173 Millionen Hektolitern noch die Vorjahreserntemenge von 164 Millionen Hektolitern erreichen wird.

Erstes Ziel der Lufthansa Boeing 747-8 jetzt buchbar

Neues Flaggschiff fliegt nach Washington, Los Angeles, Chicago, Delhi und Bangalore

Seite 27. April sind Flüge mit der gerade in Seattle ausgelieferten Boeing 747-8 buchbar. Lufthansa setzt die „Knigin der Lfte“ zunchst vom 1. Juni an sechsmal wchentlich auf der Strecke von Frankfurt nach Washington ein. Mit dem Zugang der nchsten vier neuen „Jum-bos“ in den kommenden Monaten erweitert sich das Einsatzspektrum schrittweise: als nchste Ziele sollen Delhi, Bangalore, Chicago und Los Angeles bis zum Spätsommer hinzukommen.

Mit der Aufnahme des Liniendienstes der B 747-8 kommen Lufthansa-Gste an Bord gleich-zeitig in den Genuss der neuen Business Class. Der neue Sitz bietet herausragenden Liege- und Sitzkomfort, intuitive Bedienung, zustzlichen Stauraum und ein verbessertes Unterhal-tungssystem. Per Knopfdruck lsst er sich in ein bequemes Bett mit einer horizontalen Liege-fläche von 1,98 Metern Länge verwandeln.

Die Boeing 747-8 Intercontinental erreicht bei Treibstoffeffizienz und CO2-Emission pro Pas-sagier eine deutliche Verbesserung im zweistelligen Prozentbereich. Auch bei den Lrmemis-sionen bietet sie einen erheblichen Vorteil gegenber dem Vorgngermodell B 747-400. Der neue „Jumbo“ verursacht einen um 30 Prozent geringeren Lrmteppich als sein Vorgnger. Auf der Internetseite www.lufthansa.com/747-8 finden sich viele Informationen rund um die „Knigin der Lfte“, inklusive eines Gewinnspiels, bei dem die Teilnehmer zwei Flge mit der Boeing 747-8 gewinnen können.

Die Tickets sind auch unter TUIfly Seite zu buchen.

Wie gesund sind unsere Lieblingsspeisen?

Österreich, das Land der Panier. Die bisherigen
Ergebnisse einer Online Abstimmung über Österreichs Lieblingsspeisen
sprechen eine deutliche Sprache: Wiener Schnitzel, Backhendl und
Cordon Bleu sind mit Abstand die beliebtesten Hauptspeisen.

Über 15.000 Personen haben auf der Plattform
www.lieblingsspeise.at in den vergangenen zwei Wochen bereits für
ihre Lieblingsspeise gestimmt. Und es zeigt sich ein klarer Trend:
Wir lieben Paniertes.
(Zwischenergebnisse im Detail: www.lieblingsspeise.at/ergebnisse)

Wie sehen das Österreichs führende Ernährungsmediziner? Prof. Dr.
Kurt Widhalm, Leiter der Abteilung für Ernährungsmedizin an der
Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde: „Gegen unser
Geschmackspräferenz für Paniertes ist ja nichts einzuwenden. Auch mir
schmeckt ein Wiener Schnitzel ausgezeichnet! Doch heißt ja Schnitzel
nicht Schnitzel und Panier nicht Panier. Da liegen
ernährungspyhsiologisch oft Welten dazwischen. Hier sind die Köche
gefragt. Es soll nur ein dünnes, fettarmes Fleisch und vor allem ein
gutes Öl verwendet werden. Das Öl darf nicht heiß werden, da sonst
beim Braten der Panier gefährliche Stoffe entstehen können. Und die
Panier soll am Teller möglichst fettarm sein – indem sie z.B. davor
auf einem Küchenkrepp abtropfte.“

Lieblingsspeisen sollen etwas Besonderes bleiben

Jeden Tag ein Wiener Schnitzel wäre nicht das Wahre, wie wir
wissen. „Lieblingsspeisen sollen auch besondere Speisen bleiben, die
es nicht jeden Tag gibt“, plädiert Prof. Widhalm. Das gilt ganz
besonders für unsere panierten Hits.

Bis zum 10. Oktober kann unter www.lieblingsspeise.at noch
abgestimmt werden. Die Umfrage findet in Kooperation mit der
Österreichischen Wirtschaftskammer, Fachverband Gastronomie und mit
Unterstützung der Österreich Werbung statt. Unter allen Teilnehmern
wird eine exklusive Wellness Gourmet-Woche im Falkensteiner Hotel&SPA
Bleibergerhof in Kärnten verlost.

Um die Spannung vor dem Schlussergebnis zu steigern, werden die
Zwischenergebnisse ab dem 1. Oktober nicht mehr veröffentlicht.

LECKER gewinnt um deutliche 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr

IVW III/2009: LECKER gewinnt um deutliche 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr

LECKER, das innovative Foodmagazin aus der Bauer Media Group, kann mit der aktuellen IVW-Meldung zum dritten Quartal 2009 ein deutliches Auflagenplus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbuchen.

Die Anzahl der durchschnittlich verkauften Exemplare pro Erscheinungsintervall steigt auf 140.666 Exemplare.

Im Vergleich zum Vorquartal gewinnt LECKER um 15 Prozent hinzu.

Jessika Brendel, Chefredakteurin LECKER: „Hinter dem Erfolg von LECKER steht ein perfekt auf die Premium-Zielgruppe abgestimmtes Konzept, das dank liebevoller Details und aufwendiger Bildsprache genau deren Geschmack trifft. Bei LECKER ist jedes Heft anders, aber immer mit den gewohnt einfachen, aber besonderen Rezepten.“

Michael Linke, stellvertretender Gesamtanzeigenleiter Frauen- und Foodzeitschriften: „LECKER weckt Lust am Kochen und begeistert unsere Leser und Kunden zugleich. Der erneute Auflagenzuwachs freut uns außerordentlich und bestätigt die besondere Stellung von LECKER im Markt. Das innovative Heftkonzept mit seiner einzigartigen Optik und attraktiven Umfeldern bietet unseren Marktpartnern eine ideale Plattform für ihre Markenkommunikation.“

Bedeutung des Kauvorgangs

Neue Mandel-Studie unterstreicht die Bedeutung des Kauvorgangs
Gründliches Kauen kann das Sättigungsgefühl positiv beeinflussen

Kinder werden von ihren Müttern häufig dazu angehalten, ihr Essen gründlich zu kauen. Erst später wird vielen bewusst, dass Geschmack und Textur von Lebensmitteln durch Kauen stärker wahrgenommen werden können. Jetzt zeigen auf dem 17. European Congress on Obesity in Amsterdam vorgestellte und im American Journal of Clinical Nutrition1 veröffentlichte aktuelle Forschungsergebnisse, dass das Kauen im Verdauungsprozess eine wesentlich komplexere Rolle spielen und deutliche Auswirkungen auf die Nährstoffaufnahme sowie Sättigungs- und Völlegefühle haben kann.

In der Studie wurde untersucht, wie sich das Kauen von Mandeln auf die Physiologie auswirkt, insbesondere auf Appetit- und Hungergefühle, Hormonreaktionen und die Effizienz der Fettabsorption.
Die Studie zeigte, dass Personen, die 55 Gramm Mandeln vor dem Schlucken länger – d.h. 25 oder 40 Mal – kauten, bedeutend mehr gute ungesättigte Fettsäuren absorbierten als Personen, die die Mandeln vor dem Schlucken nur 10 Mal kauten.

Die Studie erforschte außerdem den Zusammenhang zwischen gründlich gekauten Mandeln und dem Sättigungsgefühl. Dafür wurden die Auswirkungen auf den Hormonhaushalt gemessen und die Einstufungen auf der Hungerskala ausgewertet. Ein erhöhter Fettgehalt im Dünndarm stimuliert oft die Ausschüttung verschiedener Hormone, die mit Völlegefühlen assoziiert werden. Diese Hormone wurden von den Forschern gemessen und die Studienteilnehmer wurden aufgefordert, vor und nach dem Verzehr von Mandeln einen Appetit-Fragebogen auszufüllen.
Obwohl insgesamt gesehen nur auf das Hormon Insulin deutliche Auswirkungen erkennbar waren, berichteten Testpersonen, dass sie sich deutlich weniger hungrig fühlten und ein stärkeres Völlegefühl hatten, wenn sie die Mandeln länger kauten.

„Diese neuen Forschungsergebnisse in Bezug auf Mandeln deuten darauf hin, dass gründliches Kauen die Verfügbarkeit ungesättigten Fetts erhöht und frühere Forschungen lassen vermuten, dass sich eine geringere Partikelgröße ebenfalls auf die Verfügbarkeit anderer im Fett vorhandener Nährstoffe wie z. B. Vitamin E auswirkt“, erklärte der Verfasser der Studie, Richard Mattes, PhD, RD von der Purdue University. „Diese Erkenntnisse unterstreichen außerdem die Bedeutung von Untersuchungen über das Kauen im Zusammenhang mit einem Gewichtsmanagement-Plan, da Studienteilnehmer berichteten, dass durch verstärktes Kauen der Mandeln ihr Hungergefühl unterdrückt und ihr Völlegefühl verstärkt wurde.“

Diese neue Studie baut auf vom Almond Board of California in Auftrag gegebenen und 2008 veröffentlichten Forschungen auf, die zu dem Ergebnis kamen, dass ein gründliches Kauen von Mandeln zu einer verstärkten Freisetzung von guten, ungesättigten Fettsäuren und von Vitamin E führt.2 Diese Studien deuten darauf hin, dass die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen davon abhängt, wie stark ein Nahrungsmittel gekaut wird. Bioverfügbarkeit meint die Gesamtmenge eines Nährstoffes, der aus einem Lebensmittel gewonnen werden kann.
Die Bioverfügbarkeit eines Nährstoffes kann von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden, zu denen auch die Interaktion mit anderen Nährstoffen oder die Nahrungsmittelform (viele kleine Stücke oder ein großes Stück) gehören. Bei Mandeln stecken in jedem kleinen Kern vielfältigste Nährstoffe, die dort von für das menschliche Auge unsichtbaren Zellwänden umgeben sind. Diese Zellwände lösen sich beim Kauen auf und setzen Nährstoffe wie Vitamin E und ungesättigte Fettsäuren frei, die vom Körper aufgenommen werden. Je länger wir Mandeln kauen, desto besser lösen sich die Zellwände auf und ermöglichen es Nährstoffen in den Körper zu gelangen.

Gesundes Snack-Erlebnis
Laut einer 2008 durchgeführten Mintel-Studie halten 86 Prozent aller Befragten Nüsse und Samen für gute Snacks.3 Diese neuen Forschungsergebnisse bedeuten, dass Snack-Begeisterte nun weitere Gründe haben, sich beim nächsten Snack für eine Handvoll kalifornische Mandeln zu entscheiden, da diese bei längerem Kauen noch mehr Ernährungsvorteile bieten. Gründliches Kauen (bis zu 40 Mal) setzt nicht nur mehr wertvolle Fette und Vitamin E frei, sondern sorgt auch für das Sättigungsgefühl, das zu einem guten Snack-Erlebnis gehört.
Mehr Informationen über die Vorteile von Mandeln als Teil eines Ernährungsplans finden Sie unter: www.AlmondsAreIn.com

Die Studie im Überblick

Die Teilnehmer: 13 Personen (5 Frauen und 8 Männer) wurden durch Anzeigenveröffentlichungen rekrutiert. Das Durchschnittsalter betrug 24 Jahre.

Der Ernährungsplan: Die Teilnehmer erhielten 55 Gramm ganze Mandeln und wurden aufgefordert, diese gemäß dem Forschungsprotokoll oder der Behandlungswoche 10, 25 oder 40 Mal zu kauen. Die Teilnehmer stuften dann ihren Hunger vor und nach dem Verzehr der Mandeln ein. Die Forscher nahmen nüchtern und postprandial (nach dem Verzehr der Mandeln) Blutproben, um Veränderungen bei der Hormonreaktion zu messen. Außerdem wurden Stuhlproben gesammelt, um die Lipidausscheidung nach dem Mandelverzehr zu erfassen. Darüber hinaus überwachten die Forscher die gesamte Nahrungsaufnahme während der Behandlungswochen, indem sie den Teilnehmern ein Vier-Tage-Zyklus-Menü anboten, das aus drei Mahlzeiten und einem Snack bestand.

Die Ergebnisse: Die Forscher stellten fest, dass das längere Kauen der Mandeln Auswirkungen auf das Völlegefühl hat; die Teilnehmer berichteten, dass Hungergefühle deutlich länger unterdrückt wurden, wenn sie die Mandeln sehr gut (40 Mal) kauten (P < 0,05). Das längere Kauen der Mandeln wirkte sich auch auf die Verfügbarkeit guten ungesättigten Fetts zur Absorption aus, wobei die Lipidausscheidung nach 10-maligem Kauen deutlich höher war als nach 25- oder 40-maligem Kauen (P < 0,05). Es waren ebenfalls deutliche Behandlungseffekte auf das Appetithormon Insulin zu verzeichnen, das nach dem Verzehr gut gekauter (25 oder 40 Mal) Mandeln schneller abnahm.

Eine Portion Mandeln (28 g) enthält 13 g ungesättigtes Fett und nur 1 g gesättigtes Fett.4

Frankreich auf der BioFach 2009

Frankreich auf der BioFach 2009
Wachsende Chancen für französische Bio-Produkte

Die deutliche Präsenz Frankreichs auf der diesjährigen BioFach zeigt das Bestreben, auf dem internationalen Markt aktiv zu sein und die eigenen Erzeugnisse professionell zu präsentieren. 63 Aussteller und Absatzförderungsverbände stellen in diesem Jahr auf den Espace-France-Ständen aus. Gegenüber 2007 hat sich die Ausstellerzahl damit nahezu verdoppelt.

Frankreich präsentiert sich in den Hallen 1, 3 und 4A vom 19. bis 22. Februar mit einer breiten Palette an Bio-Produkten, die die Vielfalt und das Qualitätsbewusstsein der französischen Bio-Branche widerspiegeln.

Anzahl und Produktsortiment der französischen Bio-Firmen wachsen von Jahr zu Jahr. Positive politische Rahmenbedingungen sowie das zunehmende Verbraucherinteresse im eigenen Land fördern diese Entwicklung. In den letzten Jahren stieg der Umsatz mit Bio-Produkten in Frankreich um jeweils rund 10 Prozent und beträgt mittlerweile etwa 1,9 Mrd. EUR, während die Absätze der konventionellen Landwirtschaft zurückgehen. Aktuell geht der Trend auch in Frankreich zu einem gesunden und ökologischen Lebensstil. Naturkosmetik und der boomende Bio-Weinanbau spielen eine wichtige Rolle. Kennzeichnend für die französische Bioproduktion ist ihre große Vielfalt. Neben Tradition und Regionalität stehen Spezialprodukte sowie frische, genussvolle Convenienceprodukte im Fokus.

Das französische Landwirtschaftministerium vergibt an Produkte aus ökologischem Anbau das Siegel „Agriculture Biologique“. Nur Nahrungsmittel deren Zutaten zu mindestens 95 % aus biologischer Produktion ohne Chemikalieneinsatz stammen dürfen damit werben. Es garantiert, dass ein Produkt und seine Rohstoffe von einem AB-zertifizierten Produzenten hergestellt bzw. importiert wurden und durch eine staatlich anerkannte, unabhängige Kontrollinstanz zertifiziert wurden.

Verbraucher für stärkere Überprüfung von Lebensmitteln

Verbraucher für stärkere Überprüfung von Lebensmitteln

– Acht von zehn Deutschen finden ein Prüfsystem für Lebensmittel,
ähnlich dem TÜV für Fahrzeuge, für „unbedingt notwendig“
– Trotz negativer Meldungen ist Vertrauen dennoch sehr groß
– Aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der QS Qualität und Sicherheit
GmbH

Obwohl die meisten Lebensmittel in den Augen der Verbraucher als „sicher“ angesehen werden, wünscht sich eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger (77 Prozent), dass künftig Lebensmittel stärker als bisher überwacht werden sollen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der QS Qualität und Sicherheit GmbH in dieser Woche.

Eine deutliche Mehrheit der Befragten (80 Prozent) findet ein Prüfsystem für Lebensmittel, ähnlich wie dem TÜV bei Fahrzeugen, für „unbedingt notwendig“. Aber auch Medikamente (86 Prozent) und Kinderspielzeug (81 Prozent) sollen auf diese Weise geprüft werden, wenn es nach dem Willen der Verbraucher geht. Für Haushaltsgeräte hält dies etwas mehr als die Hälfte, bei Kosmetikartikeln ein Drittel und in Bezug auf Kleidung knapp ein Viertel der Befragten für unbedingt notwendig.

Trotz immer wiederkehrender Meldungen über Skandale im Nahrungsmittelbereich ist das Vertrauen der Verbraucher in Lebensmittel insgesamt sehr groß. Besonders großes Vertrauen genießen Brot/Gebäck (82 Prozent) sowie Milch- und Milchprodukte (75 Prozent).
Auch Produkte wie Eier (66 Prozent) und Obst, Gemüse und Kartoffeln (61 Prozent) sowie Fisch (58 Prozent) verlassen sich die Deutschen. Weniger stark ausgeprägt ist das Vertrauen bei Fleisch und Wurstwaren: Die Hälfte der Befragten (49 Prozent) gaben an, hier großes Vertrauen zu haben. „Die Studie zeigt deutlich, dass sich die deutschen Verbraucher auf die Sicherheit ihrer Lebensmittel verlassen“, sagt Dr. Josef-Hermann Nienhoff, Geschäftsführer der QS Qualität und Sicherheit GmbH in Bonn und fordert „Das Bestreben aller in der Lebensmittelkette Beteiligten muss es sein, das Vertrauen des Verbrauchers weiterhin zu festigen. Ein stufenübergreifendes Prüfsystem wie QS trägt dazu bereits in erheblichem Umfang bei.“

Für die Umfrage wurden 1.002 Personen ab 18 Jahren zwischen dem 13. und 15. Oktober 2008 befragt.

Ostseedorsch

Wissenschaftler empfehlen deutliche Senkung der Fangquoten für den
Ostseedorsch – Biodiversität und Fischerei-Industrie gefährdet, wenn
Minister den Empfehlungen nicht endlich folgen

Anlässlich der heute veröffentlichten Empfehlung
des ICES (International Council for the Exploration of the Seas) für
Fischereiquoten fordert die Umweltstiftung Baltic Sea 2020
Agrarminister Horst Seehofer und seine europäischen Kollegen auf, der
eklatanten Überfischung der Dorschbestände in der Ostsee zügig ein
Ende zu setzen. „Die Politik muss jetzt reagieren und die
wissenschaftlichen Empfehlung des ICES endlich zur Grundlage der
Festlegung von Fangquoten in der EU machen. Andernfalls sind die
Biodiversität und Fischerei-Industrie in der Ostsee stark gefährdet“,
erklärte Katarina Veem, Geschäftsführerin der Stiftung.

„Niedrigere Quoten sind die Bedingung dafür, dass sich die
Dorschbestände in der Ostsee überhaupt erholen können“, sagte Veem
weiter. „Nur wenn der Bestand wieder wachsen kann, wird es auch eine
Zukunft für die Fischerei-Industrie an der Ostsee geben.“
Wissenschaftliche Studien belegen eindeutig, dass der Dorsch eine
wichtige Rolle für den Erhalt der Biodiversität in der Ostsee spielt.
Sein Verschwinden hätte gravierende Konsequenzen für das gesamte
Ökosystem. Durch den Klimawandel verstärkt sich diese negative
Entwicklung zusätzlich: Prognosen zeigen, dass sich die Ostsee
wesentlich schneller erwärmen wird als andere Meere. Zunehmende
Algenblüten sind ein weiteres Problem, das Wissenschaftler im
Zusammenhang mit dem Einbrechen der Dorschbestände mit Sorge
beobachten. Das zunehmende Algenwachstum gefährdet auch den wichtigen
Tourismussektor in der gesamten Region.

In der heutigen Empfehlung fordert der ICES erneut eine Reduktion
der Quoten. So soll die Fangmenge in der westlichen Ostsee
beispielsweise von 19.200 t im Jahr 2008 auf 13.700 t im nächsten
Jahr sinken. Die ICES Quoten-Empfehlung dient der EU-Kommission als
Grundlage für ihren Vorschlag für Fangquoten im darauf folgenden
Jahr. Die endgültige Entscheidung hierüber wird beim Treffen des
EU-Agrarministerrats getroffen. Für Deutschland nimmt Minister Horst
Seehofer daran teil. Trotz des alarmierenden Rückgangs der
Dorschbestände beschließt der Ministerrat seit Jahren Quoten, die
erheblich über die wissenschaftlichen Fangempfehlungen hinausgehen
und kontinuierlich zu einer weiteren Bestandsabnahme führen.

„Das Ziel der Stiftung Baltic Sea 2020 ist deshalb auch eine
Reform der Gemeinsamen Europäischen Fischereipolitik“, erläutert
Veem. „Wir werden in den nächsten Jahren darauf hinarbeiten, dass in
der Politik diesbezüglich ein Umdenken stattfindet. Dieses Jahr muss
der Fokus aber darauf liegen, die Fangquote deutlich zu reduzieren,
damit das Ökosystem in der Ostsee nicht noch weiter aus den Fugen
gerät.“

Hintergrund: Das Ziel von Baltic Sea 2020 ist die Förderung einer
kreativen, interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit bei
einer Reihe von Tätigkeitsfeldern. Hieraus enstehende politische,
wirtschaftliche und technische Maßnahmen sollen zu einer Verbesserung
der Umweltbedingungen in der Ostsee innerhalb der nächsten 10-15
Jahre beitragen. Die Stiftung Baltic Sea 2020 wurde im Herbst 2005
nach einer privaten Spende des schwedischen Stifters Björn Carlson
ins Leben gerufen.

Top 100-Gastronomie

Top 100-Gastronomen mit 5,7 Prozent plus

Die größten Unternehmen / Systeme / Gruppen mit deutlichem Umsatzzuwachs – Erwartungen optimistisch

Ein gutes bis sehr gutes Geschäftsergebnis bescherte das Jahr 2007 Deutschlands führenden Gastronomen. Sie profitierten von der positiven Konjunktur- und Verbraucherstimmung. Das deutliche Umsatzplus lag bei 5,7 Prozent (2006: +7,6 Prozent), die zweitbeste Entwicklung seit 1999. Endlich gilt wieder: Besser vor billig. Die Top 100-Unternehmen erlösten insgesamt 9,9 Mrd. Euro (ohne MwSt.). Dies sind Ergebnisse der aktuellen und exklusiven Branchenerhebung der Wirtschaftsfachzeitschrift food service (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main). Der Fachtitel präsentiert das Top 100-Branchenranking bereits zum 26. Mal.

Das Jahr 2007 bildete in mehrfacher Hinsicht eine Ausnahmesituation:
· Jahr 1 nach der Fußball-WM in Deutschland.
· Einführung des Rauchverbots in den ersten Bundesländern. Nicht selten signifikante Umsatzrückgänge.
· Heftige Kostensteigerungen bei diversen Rohstoffen (Getreide, Milch, Käse) aber auch Energie.
· 3 Prozentpunkte Mehrwertsteuer-Erhöhung zum Jahresbeginn ’07.

Ein Blick auf die Daten des Statistischen Bundesamtes und damit des gesamten Wirtschaftszweiges stellt einmal mehr klar: Die Spitze kämpft deutlich besser, erfolgreicher als die Breite der Branche. Denn Wiesbaden meldet für den Gaststätten-Teilmarkt im Gastgewerbe ein nominales Minus von 2,3 Prozent, real waren es sogar 4,9 Prozent weniger Umsätze (vorläufige Werte).

Vom wertmäßigen Wachstum der Top 100 entfällt der größte Teil auf Marktführer McDonald’s (+126 Mio. Euro), es folgen Burger King sowie Subway. 83 der 100 größten Gastro-Unternehmen verbuchten 2007 einen Umsatzzuwachs, im Jahr 2006 waren dies 85. In einem Fall wurde eine dreistellige Plusrate erzielt, 32 erreichten sogar zweistellige Zuwachszahlen, lediglich 14 liegen im Minus. In Sachen Wirtschaftsstimmung sind die Aussagen der Top 100-Gastronomen weiterhin recht optimistisch. Danach bewerten 69 Prozent aller Befragten ihre Ertragslage als gut oder sehr gut (Vorjahr 80 Prozent).

Marktführer McDonald’s (seit 1982 in Deutschland größter Gastronom) präsentiert 4,9 Prozent Erlös-Plus (Vorjahr: +6,1 %). 126 Mio. Euro Mehrerlöse bei 2 Prozent weiterer Netzverdichtung auf jetzt mehr als 1.300 Betriebe. Zwischenzeitlich gibt es rund 400 McCafés als Shop-in-Shop-Lösung. Bis zum 7. Platz gab es im Vergleich zum Vorjahr keine Verschiebung im Ranking. Ikea ist auf Platz 8 vorgerückt und Subway ist erstmals in der Top 10 zu finden (Vorjahr 15. Rang). Seit 1997 sind die Umsätze der Top 10 um 35,2 Prozent gestiegen.

Die Marktspitze setzt sich wertmäßig wie folgt zusammen: Gut 50 Prozent Quickservice, knapp ein Viertel Verkehrsgastronomie, 7,6 Prozent Handels-, 6,8 Prozent Fullservice- und nahezu 5,8 Prozent Freizeit-Gastronomie.

4,4 Prozent entfallen auf die Kategorie Event-Catering. Für die Wachstumsraten dieser sechs Teilmärkte gilt: Freizeit und Quickservice liegen überdurchschnittlich im Plus. Einziges kleines Minus für Event-Catering (ein Jahr nach der Fußball-WM). 2007 war charakterisiert durch jede Menge Expansions-Meilensteine im deutschen Markt: Burger King eröffnete sein 600. Restaurant, Subway Betrieb Nummer 500, McCafé die 300. Unit in vier Jahren. Hallo Pizza zählt jetzt über 150 Delivery-Standorte und Starbucks schloss nur kurze Zeit nach dem 5. Geburtstag das 100. Coffeehouse auf. Viele Restaurantketten wachsen wieder deutlich schneller als in der ersten Hälfte der Dekade.

Auch die Erwartungen für 2008 sind ausgesprochen optimistisch. Die große Mehrheit der Top 100-Unternehmen geht von noch besseren Erlösen und weiter steigenden Erträgen aus. 72 Prozent der Unternehmen glauben im laufenden Geschäftsjahr an noch bessere Umsätze.