Billiger & besser reisen

Schnäppchenjäger greifen gerne bei Last Minute reisen zu – doch Vorsicht: Nicht überall wo Last Minute draufsteht ist auch ein Preisknüller drin, meldet das Reisemagazin Clever reisen!

So kostet eine Last Minute Reise für eine 3-köpfige Familie nach Mallorca ca. 1.840 Euro. Durch Preisvergleiche mit anderen Veranstalterangeboten finden sich aber bereits Preise ab 1.320 Euro. Eine Ersparnis von circa 30%!

Goldene Regeln für clevere Urlauber:
1. Last Minute-Reisen werden frühestens 14 Tage vor Abflug angeboten. Angebote innerhalb vier bis sechs Wochen vor Abflug sind Kurzfristreisen. Die Angebote sollten je nach Ziel und Saison zwischen 10-50% preisgünstiger sein.

2. Gerne wird in der Branche mit Vorher/Nachher-Preisen geworben. Immer den original Katalogpreis- und Text zeigen lassen. Oft werden Leistungen gestrichen, damit es optisch billiger aussieht. Also zum Beispiel statt All Inclusive nur noch Halbpension, statt Meerblick-Zimmer nur noch Hofblick. Wichtig ist auch, dass die Transfers Flughafen /Hotel inklusive sind.

3. Der Hotelname oder zumindest der Qualitätsstandard sollte auch bei Last Minute-Reisen feststehen. Erhält man nur vage Infos (z.B. schönes Hotel im Süden) – Finger weg! Sogenannte Joker- oder Glücksreisen sind oft nur Bettenramsch mit Hotels aus der 2. Reihe.

4. Auch bei den Flügen sollte man wachsam bleiben. Flugzeiten nachts um 4 Uhr oder Billigairlines machen Preise attraktiv, aber der Erholungswert für den Urlauber bleibt auf der Strecke.

5. Bei Last Minute-Reisen schützt auch das Reisevertragsrecht. Versprechungen und zugesagte Eigenschaften müssen vom Reiseanbieter eingehalten werden. Mängel berechtigen zu Preisminderung oder zum Schadenersatz. Ein Sicherungsschein (Schutz vor Veranstalterpleite) ist ebenfalls Pflicht. Vor der Buchung sollte man sich immer über Einreisebestimmungen und Impfungen, z.B. bei Fernreisen, erkundigen.

“Bei unterschiedlichen Ferienzeiten in den Bundesländern kann es sich lohnen, von einem Flughafen eines ferienfreien Bundeslandes oder des Nachbarlandes abzufliegen”, empfiehlt Jürgen Zupancic, Chefredakteur Clever reisen!

Mehr Infos: Das Reisemagazin „Clever reisen“ 3/15 (ET: 7.7.2015) bietet in der neuen Ausgabe die besten Tipps für Schnäppchenjäger, 5,50 Euro am Kiosk oder unter www.clever-reisen-magazin.de

40 % bei der Flugbuchung weniger zahlen

Clever reisen! – bis zu 40 % bei der Flugbuchung weniger zahlen

Mit den Tipps von Clever reisen! sparen Urlauber bis zu 40 Prozent bei der Flugbuchung oder der Urlaubsreise.

Airport-Hopping: Bis zu 26 % sparen
Wenn das eigene Bundesland Ferien hat, fliegt man preisgünstiger von den Flughäfen benachbarter Bundesländer. Tipp: Hierzu eine Pauschalreise inklusive Zug-zum-Flug-Ticket buchen. Wer in Nordrhein-Westfalen wohnt und in den Ferien ab Frankfurt im Nachbarland Hessen abfliegt, kann so bis zu 26 % sparen. Preisbeispiel: Eine Woche im Hotel Astron auf Kreta war bei Abflug in Frankfurt am 3.7. ab 443 Euro/p.P. inklusive Zug-zum-Flug-Ticket buchbar. Ab Düsseldorf kostete die Reise ab 600 Euro/p.P. (ohne Zug-zum-Flug-Ticket). Ein Urlaubspaar hätte somit über 300 Euro gespart.

Kombi-Jetting: Bis zu 200 Euro sparen
Immer mehr Fluggesellschaften bieten das Buchen einzelner Strecken an. So kann der preisgünstigste Flug pro Strecke gebucht werden. Bietet sich besonders auf hochfrequentierten Routen, wie auf die Balearen oder auf die Kanaren an. Preisbeispiel für die Flugstrecke Berlin – Gran Canaria: Ein Kombi-Ticket (Hinflug mit Norwegian, Rückflug mit Air Berlin) war um rund 199 Euro günstiger als das Hin- und Rückflugticket mit Air Berlin und um etwa 92 Euro günstiger als das Norwegian-Ticket.

Sparkalender: Die günstigsten Ticketpreise
Dann fliegen, wenn es am günstigsten ist: Sparkalender bieten eine Übersicht an, wann Ticketpreise im Keller sind. So kann es sein, dass Urlauber kräftig sparen, wenn der Flug nur um ein paar Tage verschoben wird. Ein Sparkalender wird unter anderem von British Airways, Easyjet, Germanwings und KLM auf deren Internetseiten angeboten.

Flugpässe: 3 Ziele, 1 Preis
Flugpässe bieten sich vor allem für Vielflieger an, da mehrere Ziele kostengünstiger angeflogen werden können. Die größte Auswahl an Flugpässen bieten die Airline-Allianzen oneworld, Skyteam und Star Alliance. Letztere hat zum Beispiel Flugpässe für Afrika, Asien, Nordamerika, China und Japan im Angebot. Nachteil: Die Anreise (Langstreckenflug) muss mit einem der Allianzpartner erfolgen. Kleine Regionalflieger sind eine Alternative und haben meist keine Flugeinschränkung. So können möglicherweise günstigere Tickets ausgewählt werden. Mit dem Discovery Airpass von Bangkok Airways können drei bis sechs Ziele in Südost-Asien kombiniert werden. Wer die Variante mit drei Flügen wählt, zahlt ab 120 US-Dollar p.P.

Bis zu 40 % einsparen: Happy Hour bei den Airlines
Ein Blick auf die Internetseiten oder in die Newsletter der Airlines kann sich lohnen. Hier gibt es gelegentlich Sparaktionen wie die Happy Hour. Das Einsparpotential liegt bei bis zu 40 Prozent.

100 Spartipps rund ums Reisen jetzt in der 100. Ausgabe des Reisemagazins Clever reisen!: Am Kiosk (5,50 €) oder einfach auf www.clever-reisen-magazin.de bestellen.

Weitere Praxistipps finden Sie auch auf unseren Blog: www.gourmet-report.de/blog/paradox-fluege-teilen-bringt-ersparnis/

Preisvergleich: Deutschsprachige Airlines im Nebenkosten-Check

Lufthansa, Air Berlin & Co: Passagiere zahlen jede Menge Extra-Euros

Viele Fluggesellschaften erheben Zusatzkosten für verschiedene Dienstleistungen. Wofür muss der Kunde draufzahlen? Wie tief müssen Reisende in die Tasche greifen? Welche Airlines sind kulant? Das Reisemagazin Clever reisen! hat deutschsprachige Fluggesellschaften einem Nebenkosten-Check unterzogen.

Ob Vorabend Check-in oder Sitzplatzreservierung – Airlines drehen zunehmend an der Preisschraube. Auch vermeintlich Selbstverständliches, wie die Nutzung des Vorabend Check-in, ist bei vielen Fluggesellschaften mittlerweile kostenpflichtig.

„Was einst eigentlich eine Domäne der Billigflieger war, wird längst auch von Ferien- und Linienfliegern praktiziert: Für jede Form von Dienstleistung müssen Passagiere in die Tasche greifen“, kritisiert Jürgen Zupancic, Chefredakteur Clever reisen! So ist zum Beispiel der Vorabend Check-in längst nicht mehr bei allen Airlines inklusive. Einige Fluggesellschaften erheben auch hierfür mittlerweile eine Gebühr. Bei Condor, Germania und Sun Express werden fünf Euro pro Passagier fällig. Air Berlin hat jüngst die Gebühr sogar auf acht Euro erhöht.

Wer gerne am Fenster oder in einer der vorderen Reihen sitzen möchte, nutzt die Möglichkeit der Sitzplatzreservierung, für die ebenfalls eine Gebühr fällig wird. In der Regel beträgt diese auf der Kurzstrecke zehn Euro pro Person/Strecke. Richtig teuer werden Sitzplatzreservierungen auf der Langstrecke: Condor verlangt für eine Sitzplatzreservierung auf der Langstrecke bis zu 29,99 Euro.

Sehr tief in die Tasche müssen Passagiere greifen, wenn sie etwas mehr Beinfreiheit wünschen. Hierfür stehen sogenannte XL-Sitze zur Verfügung, die sich meist an den Notausgängen befinden. Auch hier sind die Preise bei Langstreckenflügen am teuersten. In dieser Kategorie werden von den Passagieren happige Gebühren von bis zu 90 Euro kassiert.

Für die Airlines sind die Zusatzkosten ein rentables Geschäft. Laut einer Prognose erwirtschafteten rund 180 Fluggesellschaften weltweit Zusatzeinnahmen von fast 50 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr.

Nebenkosten: Wer ist günstig?
Sowohl auf Kurz- und Mittelstrecke, als auch auf Langstreckenflügen sind Austrian Airlines und Lufthansa vergleichsweise günstig. In der Kategorie Kurz- und Mittelstrecke konnte zudem Sun Express überzeugen. In der Testkategorie „Kurz-, Mittel- und Langstrecke“ war Condor am teuersten. „Wer nach preisgünstigen Flugtickets sucht, sollte auch die Nebenkosten beachten, die entstehen können. Schnell ist dann ein vermeintlich billigeres Flugticket in der Endabrechnung doch teurer“, empfiehlt Zupancic.

Das Reisemagazin Clever reisen! 2/15 (Jubiläumsausgabe Nr. 100) ist ab sofort am Kiosk (5,50 Euro) erhältlich oder kann einfach auf www.clever-reisen-magazin.de bestellt werden.

Test: Wie Hotels bei Kinderbelegung abkassieren

Clever reisen! zeigt, wo und wie Familien ihren Urlaub günstig buchen

Dass Kinder kostspielig sind, ist keine Neuigkeit. Besonders deutlich wird das bei Reisen. Verpflegung, Ausflüge und vor allem die Hotelunterbringung werden schon mit einem Kind deutlich teurer. Auch die meisten Hotelbuchungsportale sind alles andere als familienfreundlich. Clever reisen! hat getestet, wie Hotels ihre Preise nach oben schrauben.

In hochpreisigen Hotels wird die zahlungskräftige Klientel meist überproportional zur Kasse gebeten, wenn Kinder mitreisen. Geprüft wurde daher die Buchbarkeit für drei Top-Resorts auf 14 Hotelbuchungsportalen.

Es fiel auf, dass die meisten Hotelbuchungsportale sich nicht besonders familienfreundlich zeigen. Oft fehlen die notwendigen Suchoptionen und Hotelbeschreibungen sind häufig mager, was Aktivitäten und Betreuung für Kinder angeht. Dreist ist die Tatsache, dass es in vielen Fällen ausreicht, ein Kind anzugeben, und gleich geht der Preis für dasselbe Zimmer deutlich nach oben.

Reisen mit Kindern: Preisanstieg von 50 Prozent
Für ein Hotel war es beispielsweise nicht möglich, Verfügbarkeiten für eine Belegung mit zwei Kindern zu finden. Doch selbst ein Kind unter zwölf Jahren hat den Preis für dasselbe Zimmer gleich um 26% nach oben getrieben. Zudem kommt es beim Preis oft darauf an, ob ältere oder jüngere Kinder dabei sind. Zum Beispiel werden die Hotelgäste in einem der abgefragten Resorts um bis zu 50% mehr erleichtert, wenn zu den zwei Erwachsenen ein vier Jahre altes und ein 14 Jahre altes Kind mitreisen.

Am Ende ergaben sich folgende Ergebnisse: Es gibt nicht DAS Portal für Familienreisen. „Urlauber sollten stets unterschiedliche Portale für Recherchen heranziehen“, rät Jürgen Zupancic, Clever reisen!-Chefredakteur. Preismäßig mit Abstand am günstigsten waren hotels.com und holidaycheck.de. Beliebte Portale wie ebookers.de, expedia.de oder booking.com waren teilweise erheblich teurer. „Familien sparen vor allem bei Portalen, die auch die Angebote der großen Reiseveranstalter anzeigen, denn für Familien bieten diese oft die besseren Pakete an, z.B. inklusive Frühstück für Alle“, so Jürgen Zupancic. Familien mit zwei oder mehr Kindern sollten auch das Hotel direkt kontaktieren und gezielt nach Special-Angeboten fragen. Einige Hotels gewähren eine Zimmerbelegung mit zwei Kindern zum selben Preis.

Das Reisemagazin Clever reisen! 2/15 (Jubiläumsausgabe Nr. 100) ist ab sofort am Kiosk (5,50 Euro) erhältlich oder kann einfach auf www.clever-reisen-magazin.de bestellt werden.

Auch wir berichteten schon über die Abzocke der Eltern: http://gourmet-report.de/blog/verreisen-mit-kindern/

"Post Reisen" im Test

Ab sofort startet die Deutsche Post mit ihrem Unternehmen Post Reisen als neue Konkurrenz ins Urlaubsgeschäft. Was wird angeboten und wie günstig sind die Flugreisen? Das Reisemagazin Clever reisen! hat den Blitztest gemacht.

Im Mittelpunkt des Angebots von Post Reisen stehen Deutschland-Reisen und Trips in die Nachbarländer. Aber auch Kreuzfahrten und Fernziele finden sich im Portfolio des neuen Anbieters. Dass neu aber nicht gleich günstiger ist, zeigt der Clever reisen!-Preistest am Beispiel von Flugreisen nach Sardinien, Kreta und an die Türkische Riviera.

Unter Berücksichtigung der gleichen Leistungen wie Lage, Sterne- und Zimmerkategorie fanden sich große Preisunterschiede. Während ein Sardinien-Urlaub bei Post Reisen ab 659 Euro buchbar ist, findet sich eine gleichwertige Reise bereits ab 608 Euro im Internet oder Reisebüro.

Noch größer ist der Preisunterschied an der Türkischen Riviera: Der Post-Veranstalter kassiert 998 Euro pro Person, gleichwertige Angebote gibt es aber schon ab 870 Euro. Richtig zur Kasse gebeten werden Urlauber, die mit Post Reisen nach Kreta fliegen: Für die Unterbringung im selben Hotel beträgt die Preisdifferenz satte 174 Euro pro Person im Doppelzimmer gegenüber dem günstigsten Angebot im Reisemarkt.

„Urlauber sollten sich nicht durch Marke Post blenden lassen und auf jeden Fall die Reisepreise vergleichen. Eine Preisersparnis von über 340 Euro für zwei Personen ist doch ein schönes Taschengeld!“ empfiehlt Jürgen Zupancic, Chefredakteur Clever reisen!

Das Angebot von Post Reisen findet sich unter www.postreisen.de , über Postwurfsendungen und Flyer in den Postfilialen.

Basis Preisvergleich: (1 Wo. Flug/Hotel, Preise p.P. im Doppelzimmer; Quelle: fliegen-sparen.de, Stand: 02.02.2015)

TEST: Ferienflieger

Clever reisen! hat die besten deutschsprachigen Airlines ausgezeichnet

Service, Komfort und Sicherheit am Boden und an Bord, deutschsprachige Ferienflieger im Test

Sieger und Verlierer der Ferienflieger
Air Berlin geht aus dem Clever reisen!-Test als Sieger der Ferienflieger hervor – Condor und Germanwings teilen sich mit einem Punkt weniger den zweiten Platz. Das Prädikat „Liebling der Passagiere“ bekam die schweizerische Edelweiss Air – Note: 1,97. Die Flüge des Carriers sind allerdings für Passagiere ab Deutschland nur über Umsteigeverbindungen zu erreichen.

Premium Economy Class: Viel Beinfreiheit und Komfort
In punkto Komfort erhielt TUIfly das Prädikat für den besten Sitzabstand mit durchschnittlich 79,9 cm. Ferienflieger wie Condor und Edelweiss Air bieten zudem eine Premium Economy Class mit noch mehr Beinfreiheit an. Condor wurde in dieser Kategorie mit dem Prädikat für den besten Sitzabstand ausgezeichnet und bietet eine erneuerte Kabinenausstattung auf der Langstrecke, wie beispielsweise neue Sitze in allen Klassen.

Fair buchen und sicher fliegen
Sieben der acht getesteten Ferienflieger wurde das Clever reisen!-Prädikat „Faires Buchen“ verliehen. Hier gab es beim Buchungsvorgang keine Tricks wie versteckte Kosten. Einzige Ausnahme: Edelweiss Air. Kunden aus Deutschland können weder eine günstige Hotline noch eine kostenlose Bezahlfunktion nutzen. Alle Airlines im Test verfügen über das „IOSA“-Zertifikat. Damit haben alle ein aufwändiges Prüfverfahren absolviert und gezeigt, dass zum Beispiel vorgegebene Sicherheitsabläufe wie vorgesehen eingehalten werden.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 2/14 ab dem 8. April 2014 am Kiosk für 5,50 Euro!
Weitere nützliche und geldwerte Themen in der Clever reisen! 2/14:
TEST: Linienflieger aus Nordamerika – Wer sind die Besten?
Billigflieger auf der Fernstrecke: Tickets unter 200 Euro
Flugplaner: Weltreisen – Preiswerte Round-the-World-Routen und Tourtipps
Ticketbörse: Über 600 Preisknüller in alle Welt
TEST: Preisvergleichsportale für Mietwagen
Kreuzfahrt-Special: Reise auf einem Luxus-Schiff und Vergleich der Nebenkosten

Meilenprogramme: Vielflieger zahlen oft drauf

Die Meilenprogramme der Airlines versprechen Vielfliegern gratis Tickets. Das Reisemagazin Clever reisen! hat die aktuellen Angebote der Bonusprogramme geprüft und nachgerechnet: Prämientickets sind oft zu teuer.

Als die Meilenprogramme eingeführt wurden, konnten Kunden mit einem Rabatt von circa fünf bis sieben Prozent rechnen. Mittlerweile ist der Rabatt auf weniger als ein Prozent gesunken. Die Stichprobe von Clever reisen! hat nun ergeben, dass es derzeit kaum Vorteile für Vielflieger und Meilensammler gibt: Die erforderliche Meilenanzahl für Prämientickets wurde erhöht und die Verfügbarkeiten von Prämien eingeschränkt. Nicht selten muss ein Bonusprogramm-Mitglied sogar mehr bezahlen als bei einer normalen Buchung.

Kurzstrecken-Flüge: Meilensammler zahlen bis zu 25% drauf
Ein Kunde eines Vielfliegerprogramms muss zum Beispiel für die Kurzstrecke von Dresden nach Paris 30.000 Meilen einlösen. Zudem sind 259 Euro für Steuern und Gebühren fällig. Online bietet die Airline den Flug für 197 Euro an. Das sind fast 25% weniger als der Bonuskunde bezahlt. Teilnehmer anderer Bonusprogramme zahlen für einen Prämienflug von Düsseldorf nach Paris 20.000 Meilen plus 271 Euro Steuern und Gebühren. Direkt bei der Airline war das Flugticket dagegen für 213 Euro buchbar und somit 58 Euro günstiger als das Prämienticket. Bei einer anderen Fluglinie hätte das Ticket sogar nur 140 Euro gekostet und man hätte somit 131 Euro gespart.

Tipp: Prämienmeilen sollten nicht ohne Preisvergleiche gegen
Freiflüge eingetauscht werden. Denn bei anderen Anbietern – sei es nun Flug, Mietwagen oder Hotel – kann man möglicherweise die gleiche Leistung günstiger bekommen.

Pauschalen für Steuern und Gebühren
Es gibt aber auch Vielfliegerprogramme, die sich lohnen: Bei British Airways müssen Meilensammler für Steuern und Gebühren einen Pauschalbetrag bezahlen. Sofern es sich um ein Prämienflug-Special handelt, werden beispielsweise für einen Economy Class-Flug innerhalb Europas nur noch pauschal 42 Euro berechnet (Hin- und Rückflug). Bei einigen Vielfliegerprogrammen können zwar die Steuern und Beträge mit Meilen beglichen werden, allerdings zu derart horrenden Meilensätzen, dass es sich für den Meilensammler eigentlich nicht mehr rechnet.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 2/14 seit heute, dem 8. April 2014, am Kiosk für 5,50 Euro!
Weitere nützliche und geldwerte Themen in der Clever reisen! 2/14:
TEST: Linienflieger aus Nordamerika – Wer sind die Besten?
TEST: Deutschsprachige Ferienflieger im Härtetest
Billigflieger auf der Fernstrecke: Tickets unter 200 Euro
Flugplaner: Weltreisen – Preiswerte Round-the-World-Routen und Tourtipps
Ticketbörse: Über 600 Preisknüller in alle Welt
TEST: Preisvergleichsportale für Mietwagen
Kreuzfahrt-Special: Reise auf einem Luxus-Schiff und Vergleich der Nebenkosten

Toastschinken

Den letzten Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zu Toastschinken gab es im Jahr 2006. Fast 50 Prozent der Produkte enthielten damals zu viel Wasser oder waren mit Keimen belastet. Acht Jahre später nahmen Testerinnen und Tester nun erneut Toastschinken unter die Lupe. Das Ergebnis: Keine Verbesserung. Auch diesmal war bei vier Produkten der Wassergehalt zu hoch, bei fünf weiteren Proben wurde eine erhöhte Keimzahl nachgewiesen. Mängel zeigten sich vor allem bei verpackten Produkten.

Getestet wurden insgesamt 17 Toastschinken – darunter sowohl offene als auch verpackte Produkte. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede: Während alle acht der offen angebotenen Toastschinken hygienisch in Ordnung waren, wurde bei vier der verpackten Proben eine erhöhte Gesamtkeimzahl festgestellt (Berger, Clever, Landauer, Weiser). Bei einem weiteren Produkt ergab die Analyse Fäkalkeime in stark erhöhtem Ausmaß (Aibler).

Relativiert werden diese Differenzen durch die unterschiedlich lange Lagerungsdauer: Für verpackte Produkte erfolgte die mikrobiologische Untersuchung jeweils am letzten Tag des Mindesthaltbarkeitsdatums, die offen angebotene Ware wurde dagegen bereits unmittelbar am Tag des Einkaufs untersucht. Ein positiver Aspekt der Analyse: Für krankmachende Bakterien (wie z.B. Listerien) konnte Entwarnung gegeben werden. Trotzdem erhielten letztlich nur 10 der 17 Proben in hygienischer Hinsicht eine „gute“ bzw. „sehr gute“ Bewertung.

Wassergehalt zu hoch
Wie jeder Kochschinken enthält auch Toastschinken reichlich Wasser, und zwar zwischen 75 und 77 Prozent. Worauf es bei einem Kochschinken aber tatsächlich ankommt, ist das Verhältnis zwischen Wasser und Eiweiß (Protein). Bei insgesamt vier der geprüften Produkte (zwei offene und zwei verpackte) entsprach die Relation nicht den Vorschriften des Österreichischen Lebensmittelbuches. Dies führte zu einer Abwertung und der Gesamtnote „nicht zufriedenstellend“ für die Toastschinken von Efef, Gross, Horeca und Holzbauer.

Keine Kritik an Herkunftsangaben
Wenig auszusetzen gab es dagegen bei den Herkunftsangaben. Auf die Frage, wo die für den Toastschinken verwendeten Schweine geboren, gemästet und geschlachtet wurden, erteilten alle Hersteller rasch und umfassend Auskunft. In den meisten Fällen stammten die Tiere aus Österreich und wurden auch hier verarbeitet. Nur Zielpunkt hielt sich bedeckt. Bei seiner Eigenmarke werde „kein Herkunftsnachweis mitgeführt“, teilte das Unternehmen mit.

SERVICE: Den ausführlichen Test zu Toastschinken und die Stellungnahmen der Unternehmen gibt es unter www.konsument.at in der Märzausgabe der Zeitschrift KONSUMENT.

Bezahlgebühren bei der Flugbuchung

Die große Bauernfängerei

Flugportale sind seit vielen Jahren der Renner bei der Ticketbuchung. Doch einige Portale arbeiten mit unseriösen Geschäftspraktiken, die den Kunden übervorteilen. Das Reisemagazin Clever reisen! hat große Flugportale untersucht und berichtet über den neuesten Trick: Bezahlgebühren.

Der Kampf um den Kunden unter den Flugportalen wird gnadenloser und die Tricksereien immer unverschämter. So werden die Portalbetreiber beim Erschließen neuer Geldquellen äußerst erfinderisch. Neuester Trick sind die Bezahlgebühren, die ein enormes Ausmaß annehmen. Der Vorgang dabei ist eigentlich ganz einfach: Der Kunde bekommt am Anfang seiner Buchungsanfrage einen Ticketpreis angezeigt. Dieser soll laut Gesetzesvorgaben eigentlich den zu bezahlenden Endpreis abbilden. Entscheidet sich ein Kunde für ein Ticket und will es buchen, kommt das große Erwachen. Der Anbieter schlägt erst während des Buchungsvorgangs eine Bezahlgebühr auf den eigentlichen Ticketpreis drauf.

Kreditkartengebühren bis zu 35 Euro
Bei der Clever reisen!-Recherche verlangten Flugportale für einen Flug Kreditkartengebühren zwischen 24 Euro und 35,30 Euro. Doch auch bei anderen Bezahlarten haben einige Flugportale mittlerweile überteuerte Gebühren eingeführt und verlangen hohe Aufpreise. Bei der Bezahlart Sofortbanking verlangte ein Portal bei der Stichprobe stolze 28,30 Euro.

Kostenloses bezahlen: Die neuesten Tricks der Flugportale
Die gesetzlichen Vorgaben sind eindeutig. Dem Kunden muss zumindest eine kostenlose Bezahlfunktion angeboten werden. Doch auch hier tricksen die Anbieter. So gestatten einige Flugportale das kostenlose Bezahlen nur mit Kartenvarianten, die in Deutschland wenige Kunden haben. Der Clou: Damit Buchungsportale die von ihnen eigens aufgelegten Kreditkarten an den Kunden bringen, sind Flugbuchungen dann kostenfrei, wenn mit dieser Kreditkarte bezahlt wird.

Einige Metapreisevergleiche wollen das Problem mit den Bezahlgebühren lösen, indem sie auf ihren Internetseiten eine Übersicht der unterschiedlichen Bezahlgebühren anzeigen. Doch noch scheint das System nicht ausgereift: Teilweise wurden falsche Gebühren genannt – in einem Fall wurde der Preis für das Bezahlen mit der Kreditkarte sogar mehr als verdoppelt.

Selbst wenn die meist versteckten Bezahlgebühren immer mehr zum kostspieligen Ärgernis werden, so gibt es doch auch Alternativen. Einige bekannte Portale sind kundenfreundlich und verlangen oft keine Bezahlgebühren beim Kauf von Flugtickets. „Fiel doch mal eine Gebühr an, war diese häufig nur minimal“, lobt Jürgen Zupancic, Chefredakteur der Clever reisen!

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 1/14 seit dem 3. Januar 2014 am Kiosk für 5,50 Euro!
Extra: Airlineguide: Der Wegweiser für Schlauflieger. Mehr als 40 Airlines im Überblick, inklusive Neuigkeiten aus der Business Class und gute Hotels am Flughafen.

Weitere aufregende Themen in der Clever reisen! 1/14:
Reisekataloge 2014: Das Beste für Ihren Urlaub – Trends, Preise und Neuheiten
Rabatte: Sommerurlaub buchen und bis zu 40% sparen
Kanaren Comeback: Sonnenziele zum kleinen Preis
Griechenland: Die besten Wanderrouten auf Chalkidiki
Kalifornien: Die Insel Catalina Island entdecken
Singapur: Neue Orte abseits der Touristenpfade
Ecuador: Unterwegs auf dem Amazonas
Namibia: Mit dem Rad auf Safari
TEST: Linienflieger aus Europa – Wer sind die Besten?
Spartricks vom Profi: Günstige Flugtickets finden

Welche Airline hat die besten Betten?

Immer mehr Fluggesellschaften statten ihre Business Class mit Sitzen aus, die sich zu Flachbetten verwandeln lassen. Wer die Flat Bed-Sitze und den meisten Komfort beim Liegen anbietet, zeigt der aktuelle Test von Clever reisen!

Im Jahr 2000 stellte British Airways den ersten Business Class-Sitz vor, der sich per Knopfdruck in ein komplett ebenes, horizontales Bett verwandelte. Mittlerweile haben sich die sogenannten „fully flat bed seats“ (Flachbettsitze) weltweit durchgesetzt. Führende Fluglinien wie Air Canada, Air New Zealand, Cathay Pacific Airways, Emirates, Qatar Airways oder Singapore Airlines bieten diese Sitze an. Aber auch Fluglinien aus der zweiten Reihe wie Air India, Alitalia, Garuda Indonesia, Iberia oder SriLankan Airlines haben ihre Business Class mit Flachbetten ausgerüstet.

Business Class-Sitze: Testsieger und viele gute Platzierungen
Überraschend bei diesem Test war das durchweg gute Abschneiden zahlreicher Fluggesellschaften. Immerhin erzielten neun Fluglinien die Note „Gut“ oder gar „Sehr gut“. Auffällig positiv war in diesem Test das Abschneiden von KLM. Sie erzielte neben Cathay Pacific Airways (Testsieger) und Singapore Airlines die Note „Sehr gut“ für ihren neuen Flachbettsitz. Eines darf aber nicht unerwähnt bleiben: Selbst wenn Fluglinien in diesem Test nur mit einem „Befriedigend“ oder „Ausreichend“ abschnitten, Flachbettsitze sind generell eine gute Komfortverbesserung für den Passagier.

Lufthansa: Das Warten lohnt – Note gut! Aber besser bis Ende 2014 warten, damit es keine bösen Überraschungen gibt!
Erst Ende 2014 werden die Langstreckenmaschinen der deutschen Fluglinie Lufthansa komplett mit den Flachbettsitzen ausgestattet sein. Doch das Warten auf den neuen Flachbettsitz von Lufthansa lohnt sich. Immerhin schneidet der Sitz mit der Note „Gut“ ab. Der Flachbettsitz von Air Berlin hingegen erreichte bei dem Clever reisen!-Test lediglich die Note „Ausreichend“. Während Delta Air Lines, KLM oder der Testsieger Cathay Pacific ihren Gästen einen Sitz anbieten, der sich zu einer Liegefläche von bis zu 207 Zentimetern, beziehungsweise 208 Zentimetern Länge ausfahren lässt, sind es bei Air Berlin mit 182 Zentimetern deutlich weniger.

Airlines mit Flat-Bed-Sitzen: Auch die Sitzbreite zählt
Richtig bequem schlafen lässt sich zudem nur, wenn die Fläche dafür einigermaßen breit ist. Das ist nur der Fall, wenn der Sitz, der zur Schlaffläche verwandelt wird, eine entsprechende Breite bietet. Cathay Pacific Airways oder Singapore Airlines bieten immerhin über 70 Zentimeter Sitzbreite an. Einige Fluggesellschaften bieten sogar Sitze, bei denen sich die Armlehnen versenken lassen und dadurch der Passagier noch mehr Freiraum zum bequemeren Schlafen erhält. Dies ist beispielsweise beim Testsieger Cathay Pacific Airways der Fall. Diesen Komfortservice bieten unter anderem auch die Sitze von Austrian Airlines, Iberia, KLM oder Lufthansa an.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 4/13 ab sofort am Kiosk für 5,50 Euro!