Kochen: Rauchendes Öl auf keinen Fall weiterverwenden

Beginnt erhitztes Öl in der Pfanne zu rauchen, ist die Temperatur zu hoch. „Gleich den Herd ausschalten, abkühlen lassen und dann die Pfanne mit Küchenkrepp ausputzen“, rät Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Auf keinen Fall das rauchende Öl noch mal verwenden, nicht in den Abfluss oder die Toilette kippen.“ Öl verschmutzt das Abwasser, außerdem können die Leitungen im Haus verstopfen. Ohne Bedenken können raffinierte Öle zum Braten genutzt werden, da sie hitzestabil sind. Kalt gepresste Öle dagegen sollten besser nur für kalte Gerichte wie Salate verwendet werden. „Sie sind reich an freien Fettsäuren und Fettbegleitstoffen, die beim Erhitzen verloren gehen können“, erläutert Jochen Hättig, der in Oberkirch bei Offenburg eine Ölmühle betreibt. Ausnahmen sind kalt gepresstes Oliven-, Raps- oder Kokosöl. Sie enthalten viele einfach gesättigte Fettsäuren und sind bei bis zu 180 Grad relativ stabil. Höhere Temperaturen vertragen aber auch diese kalt gepressten Öle nicht.

Chef Sign von KitchenAid

Der Premium-Hersteller KitchenAid revolutionierte dieses Jahr den Küchenmarkt mit einem international einzigartigen Großgerät. Das modulare Multifunktionssystem Chef Sign ermöglicht mit zwei Induktionszonen und fünf Funktionen nicht nur das Kochen, Braten und Dünsten, sondern auch das Frittieren und Dämpfen von Lebensmitteln. Burkhard Mölleken, Sales & Marketing Manager von KitchenAid MDA, beschreibt die Weltneuheit im Küchenhandel.
 
Chef Sign ist bisher einmalig auf dem Markt. Wie muss man sich das neue Küchengerät genau vorstellen?
 
„Chef Sign ist ein modulares Kochsystem, das sich ideal für vielseitiges Kochen in der heimischen Küche eignet. Es besteht aus zwei Induktionsfeldern, die etwa 25 Zentimeter tief in die Arbeitsplatte eingelassen sind. In dieser Absenkung befinden sich zwei Edelstahlbehälter. Ohne das umfangreiche Zubehör funktionieren die Edelstahlgefäße wie gewöhnliche Töpfe und Pfannen zum Braten, Kochen oder Warmhalten von Speisen. Bereits hier punktet das gesamte System durch Energieeffizienz, Leistungsstärke und eine optimale Wärmeverteilung. Darüber hinaus kann Chef Sign durch unterschiedliche Einsätze, die in der Standardausstattung mit einbegriffen sind, um zusätzliche Funktionen erweitert werden.“
 
Was macht Chef Sign so einzigartig?
 
„Das Besondere am neuen Chef Sign ist, dass es neben dem Kochen und Braten weitere Garmethoden wie das Dämpfen, Dünsten oder Frittieren in nur einem Gerät ermöglicht. Dabei ist das Multifunktionssystem trotzdem überraschend platzsparend. Bei Nichtbenutzung lässt sich das Zubehör einfach und schnell in den Vertiefungen verstauen, und mit der zugehörigen Abdeckung aus Edelstahl verwandelt sich die gesamte Oberfläche im Handumdrehen in eine weitere Arbeitsfläche. Ein solches System ist bisher einzigartig auf dem Markt und bietet Hobbyköchen viel Spielraum in der Küche.“
 
Welche Einsätze gibt es genau?
 
„Insgesamt gibt es zu den zwei Edelstahlbehältern drei verschiedene Einsätze, um das System beliebig um Funktionen zu erweitern. Für goldbraune, knusprige Kartoffel-Wedges füllt man eines der Gefäße mit Öl und setzt den Frittierkorb mit den Kartoffelspalten ein. Ebenso lassen sich Gemüse oder Fisch in passenden Dampfbehältern mit Glasdeckeln zubereiten, und auch Pasta gelingt mit einem speziellen Korb, der in das kochende Wasser eingetaucht wird, optimal und ohne zusätzliches Abtropfsieb. Hat man einmal mehrere Gäste, ermöglicht eine große Edelstahl-Wanne die Zubereitung großvolumiger Gerichte. Das geht, weil die Wanne über beiden Induktionszonen eingehängt wird, die sich nicht nur einzeln, sondern auch zusammen regulieren lassen.“
 
Für wen ist das neue Chef Sign geeignet?
 
„Chef Sign kann in jede Arbeitsfläche nahtlos integriert werden. Viele Abläufe werden mit dem innovativen System vereinfacht, außerdem spart man sich zusätzliche Geräte wie eine Fritteuse oder einen Dampfgarer. Deswegen ist Chef Sign für jeden eine gute Wahl, der mehr Flexibilität, Vielfalt und Platz in der heimischen Küche anstrebt.“
 
Chef Sign von KitchenAid ist seit Herbst 2016 im ausgewählten Küchenhandel für 2.999 Euro UVP erhältlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.kitchenaid.de

Tipps für das perfekte Steak

Kurzgebratenes zum Fest

Kurzgebratenes für das Weihnachtsmenü ist ein ganz
besonderer Genuss. Dabei gehen die Meinungen über das perfekte Steak
auseinander. Besonders beliebt ist ein halb durchgegartes Steak
(medium), das innen butterweich und zart rosa ist und außen eine
Kruste hat. Manche mögen es lieber blutig (rare), andere nur komplett
durchgegart (well done).

Ein Steak auf den Punkt zu bringen ist keine Kunst. Es müssen nur
ein paar Dinge beachtet werden. So sollte das Fleisch Zimmertemperatur
haben, wenn es in die Pfanne kommt. Ansonsten würde es an der
Oberfläche überhitzen und austrocknen, bevor es im Kern heiß genug
ist. Daher ist es wichtig, das Fleisch mindestens 30 Minuten vor dem
Braten aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Nun wird ein raffiniertes Öl wie Rapsöl oder Butterschmalz in einer
gusseisernen Pfanne erhitzt. Das Fett muss heiß sein, damit sich eine
Kruste und Röstaromen bilden können und die kurze Bratzeit zum Garen
ausreicht. Das Steak wird mit einem Küchentuch trocken getupft und in
der Pfanne von beiden Seiten scharf angebraten. Beim Wenden sollten
Sie nicht mit der Gabel einstechen, damit kein Fleischsaft verloren
geht. Nach wenigen Minuten ist das Fleisch fertig, wobei die Bratdauer
je nach Art, Größe und Dicke des Stücks variiert. Anschließend
kommt das Fleisch für 5 bis 10 Minuten bei 150 bis 160 Grad in den
vorgeheizten Backofen. So bleibt der Saft erhalten, und es gart noch
etwas nach. Erst kurz vor dem Servieren wird das Steak gewürzt. Denn
beim Braten würde der Pfeffer verbrennen und das Salz dem Fleisch
Wasser entziehen.

Nur wenn die Fleischqualität stimmt, kann ein Steak wirklich
überzeugen. Lassen Sie sich beim Metzger beraten. Das Fleisch sollte
von feinen weißen Fettadern durchzogen sein, damit es saftig und
aromatisch ist. Schweinefleisch muss frisch sein, während Rindfleisch
für zwei bis vier Wochen abgehangen sein sollte. Außerdem ist nicht
jedes Fleisch zum Kurzbraten geeignet. Beim Rind sind Stücke aus
Roastbeef, Filet oder Hüftfleisch zu empfehlen. Filet, Keule und
Rückenkotelett sind beim Lamm mögliche Teile, während beim Schwein
Kotelett, Schnitzel, Nacken und Filet bevorzugt werden.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Weltneuheit: das 5-in-1-Induktionskochfeld

Mit einem international einzigartigen Großgerät revolutioniert KitchenAid dieses Jahr den Küchenmarkt. Das neue 5-in-1-Kochfeld mit zwei Induktionszonen und fünf Funktionen ermöglicht neben dem Kochen, Braten und Dünsten auch das Frittieren und Dämpfen von Lebensmitteln. Möglich macht das ein abgesenktes Induktionsfeld, über das zwei individuell regulierbare Edelstahlkochgefäße gehängt werden. Das Gerät kann je nach Bedarf mit umfangreichem Standardzubehör um neue Funktionen erweitert werden, erhältlich ist das neue System von KitchenAid ab Herbst 2016.

Spaghetti al dente, frisch gedämpftes Gemüse, auf der Haut gebratener Fisch oder einfach ein paar Pommes Frites gelingen ab sofort optimal mit nur einem Gerät. „Ein solches System ist bisher einzigartig auf dem Markt“, beschreibt Burkhard Mölleken, Sales- und Marketingmanager für KitchenAid-Großgeräte, das 5-in-1-Kochfeld. „Der Clou ist, dass die zwei Induktionsfelder 25 Zentimeter tief in die Küchenarbeitsplatte eingelassen sind. Sie funktionieren in Kombination mit zwei Edelstahlkochgefäßen, die in das Gerät eingehängt werden und über den Kochzonen schweben.“ Die Behältnisse werden wie normale Kochtöpfe erhitzt und können mit Zubehör um neue Optionen ergänzt werden.

Gleichzeitig Dämpfen und Braten, Kochen und Dünsten oder Frittieren; das innovative Gerät vereint all diese Garmethoden und lässt Hobbyköchen viel Spielraum in der Küche Zuhause. Packt einen die Lust auf knusprige Frühlingsrollen, füllt man eines der Gefäße mit Öl und setzt den passenden Frittierkorb mit den noch rohen Röllchen ein. Ebenso bietet das System durch einen einsetzbaren Dampfbehälter mit dazugehörigem Glasdeckel bestmögliche Voraussetzungen für das Dampfgaren oder Dünsten von Gemüse. Und auch Pasta gelingt mit einem speziellen Korb, der in das kochende Wasser eingelassen wird, ideal und ohne zusätzliches Abtropfsieb.

Lässt man die drei verschiedenen Einsätze weg, funktionieren die Edelstahlgefäße wie gewöhnliche Kochtöpfe zum Braten, Kochen oder Warmhalten von Speisen. Hier punktet das Gerät durch seine energieeffizienten, leistungsstarken Induktionszonen sowie eine optimale Wärmeverteilung. Um gerade bei mehreren Gästen flexibel zu sein, kann das Grundzubehör außerdem um eine große Edelstahl-Wanne ergänzt werden. Sie wird über den zwei Induktionsfeldern, die nicht nur einzeln, sondern auch zusammen reguliert werden können, eingehängt und ermöglicht die Zubereitung größerer Mengen. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Garzone bringt das Kochfeld von KitchenAid somit ein neues Maß an Vielfalt und maximale Flexibilität in die heimische Küche.

Das Küchengroßgerät überzeugt nicht nur funktionell, es erweist sich auch als echtes Platzsparwunder: „Sobald das Kochsystem nicht gebraucht wird, verschwindet es ganz einfach unter den dazugehörigen Abdeckungen aus Edelstahl, und auch das Zubehör kann in den Vertiefungen verstaut werden. Jeder freut sich doch über mehr Arbeitsfläche in der Küche“, resümiert Burkhart Mölleken.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kitchenaid.de

KitchenAid mit zahlreichen Innovationen

Individualität, Vielseitigkeit und Trendbewusstsein standen bei den neu vorgestellten KitchenAid-Geräten auf der diesjährigen Eurocucina in Mailand im Fokus. So vereint das neue 5-in-1-Induktionskochfeld die Funktionen Kochen, Dämpfen, Garen, Braten und Frittieren in einem Gerät. Dem Wunsch nach Individualität wird der Premiumhersteller mit der exklusiven Edelstahl-Kochinsel gerecht, die nach den speziellen Wünschen der Kunden gefertigt wird. Höhepunkt war die Vorstellung des weltweit ersten internationalen Markenbotschafter-Gremiums, das sich dieses Jahr auf lokaler Ebene erweitern und mit aktuellen Trendthemen beschäftigen wird.

Individuelle Küchendesigns, die flexibel und funktional sind, zogen dieses Jahr zehntausende Besucher der Eurocucina auf den Messestand von KitchenAid. Ein Grund für die hohe Nachfrage war unter anderem das 5-in-1-Induktionskochfeld. „Die weniger als 30 Zentimeter tiefen Mulden, die in die Küchenarbeitsplatte eingelassen werden, sind bisher einzigartig auf dem Küchenmarkt“, erklärt Burkhard Mölleken, Sales- und Marketingmanager für Küchengroßgeräte. „Sie bestehen aus zwei Induktionsfeldern, die durch passende Körbe zum Braten und Frittieren getrennt oder zusammen verwendet werden können. Das ermöglicht eine große Bandbreite von Kochfunktionen in einem Gerät und erleichtert das Kochen in der heimischen Küche.“ Besonders praktisch: Abgedeckt kann dieser Arbeitsplatz statt als Kochstelle zum Schneiden von Zutaten genutzt werden.

Großes Interesse weckte auch die Edelstahl-Kochinsel. Die maßgefertigten Küchenarbeitsplatten sind sowohl in Form und Größe als auch in der Auswahl der KitchenAid-Geräte individualisierbar. Die Kunden können aus einer großen Bandbreite von Optionen wählen und alle gewünschten Koch- und Aufbewahrungsfunktionen wie Gas- oder Induktionskochstellen, Abzugshauben und Edelstahlspülbecken in ihre bevorzugte Arbeitsfläche integrieren.

Höhepunkt des Messeauftritts in Mailand war die Vorstellung des innovativen Serious-About-Food-Gremiums. Die nationalen und internationalen Markenbotschafter, ihres Zeichens Köche, Designer und Foodexperten, berichten im kommenden Jahr in KitchenAids Online-Magazin über aktuelle Trends. Neben dem dänischen Koch Henrik Jyrk, dem finnischen Designer Tuomas Markunpoika und dem italienischen Feinschmecker Gabriele Zanatta auf internationaler Ebene wird das Gremium im Laufe des Jahres lokal um jeweils einen Food- und Designexperten erweitert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kitchenaid.de

Die Hausschlachtung

Wurst, Schinken, Braten, Sülze selbst gemacht



Selbst gemacht schmeckt besser! Ob Schinken, Sülze, Blutwurst oder Schmalz – Outdoorprofi Carsten Bothe vermittelt alles Wissenswerte rund ums Schweinefleisch und führt fachkundig mit vielen Tips durch Abläufe und Variationen der Fleischverarbeitung. Die Ausstattung der Wurstküche, die Beschaffung des Fleisches, Entsorgung der Reste oder die Kalkulation – nichts wird ausgelassen. Mit diesem Buch ist es jedem talentierten Hobbykoch möglich, aus einer Schweinehälfte Wurst, Schinken oder Braten zu fertigen. 

Hausschlachten ist heutzutage nicht unbedingt das Füttern und anschließende Schlachten eines Schweins. Ein uriges Hausschlachtefest können Sie auch mit weniger Aufwand und einer Schweinehälfte aus dem Großmarkt zelebrieren. In einer ganz normalen Haushaltsküche. 

Klappentext:
Schinken oder Sülze, Mettwurst oder Speck, Leberwurst oder frische Bratwurst – selbstgemacht schmeckt es einfach besser! 


Carsten Bothe vermittelt von der Beurteilung der Fleischqualität über das richtige Zerlegen bis zur Handhabung der Geräte alles Wissenswerte rund um das Hausschlachten und leitet mit zahlreichen fachkundigen Kniffen und Hintergrundinformationen beim Wursten, Pökeln oder Einkochen an.
Ob Sie nur einige Pfund Bratwurst machen, einen Schinken räuchern oder sich an das Verwursten eines fünf-Zentner-Schweins wagen möchten, hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen – und noch mehr. 



Carsten Bothe: Die Hausschlachtung

Wurst, Schinken, Braten, Sülze selbst gemacht
Heel-Verlag, 208 Seiten, zahlreiche farbige Illustrationen,
Hardcover, 225 x 183 mm, ISBN 978-3-86852-685-1

Preis: 19,99 €

Im Ganzen eingelegte und anschließend gebratene Feldmäuse

Andere Länder, andere Fritten
Was man alles braten kann…

In jüngster Zeit berichten Medien vermehrt über Insekten und andere eiweißreiche Alternativen aus dem Tierreich, die im Sinne des Klimaschutzes dazu beitragen könnten, auf traditionelle Fleischprodukte zu verzichten.

In Asien beispielsweise spielen für Westeuropäer undenkbare Ernährungsbestandteile eine bedeutende Rolle auf dem Speiseplan: Im Ganzen eingelegte und anschließend gebratene Feldmäuse sind nur ein Beispiel für eine westliche Tabuzone, aber auch für eine gängige ostasiatische Hausmannskost. Wenn beispielsweise die endlosen Reisfelder im Mekongdelta Vietnams geflutet werden, können die Nager zu Hunderten auf einfachste Weise gefangen werden, da sie aus ihren Höhlen an die Oberfläche kommen. Eine Eiweißquelle, die angesichts der Bevölkerungszahl und -dichte Asiens kaum links liegen gelassen werden kann – aber auch nur dann, wenn man Fragen des Tierschutzes beim Fang, Transport und Zubereitung außer Acht lässt.

Noch offensichtlicher wird dieser Konflikt bei Ernährungsgewohnheiten, die geschützte und seltene Tierarten betreffen. Königskobras lebendig in großen Gläsern in Reisschnaps einzulegen bewirkt beispielsweise, dass deren Gift langsam in den Schnaps abgegeben wird. Ihm wird stärkende und gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen, wie etwa Linderung bei Rückenschmerzen. Verboten ist zwar der Wildfang, aber umso höher ist der Wert auf dem Schwarzmarkt.

Die lokalen Märkte sind ein Spiegel für die gängigsten „Produkte“ als Eiweißlieferanten – und auch dafür, wie mit diesen umgegangen wird: Fertig gehäutete Frösche, die aber noch zucken, Kröten, deren Beine am Körper festgebunden werden, damit sie nicht aus dem Marktkorb springen oder Schildkröten, die an einem Bein gefesselt am ständigen Fluchtimpuls gehindert werden. Ein Spiegel ist das alles aber auch für unseren eigenen Umgang mit Tieren, innerhalb der Produktionsprozesse. Sind Küken auf Fließbändern, Schalentiere, die lebendig in kochendes Wasser gesetzt werden, oder nutzloser Beifang in der Fischerei nur weniger schockierend, weil wir uns daran schon gewöhnt haben? Ob Hund, Katze, Maus, Schwein oder Huhn – am Ende kommt es darauf an wie wir damit umgehen.

Das „Was“ ist aber besonders wichtig im Hinblick auf den Artenschutz. Solange Produkte aus Tigerknochen oder Nashorn-Hörnern im Ruf stehen, besondere Wunder beim Menschen zu bewirken, wird es weitergehen, bis der letzte Tiger geschossen ist. Das letzte Java-Nashorn wurde in Vietnam bereits 2010 von Wilderern erlegt.
Friederike Heidenhof, www.aid.de, aus Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) / Vietnam

Emu-Carpaccio, Kamel-Pastete und Krokodil-Saté

Queenslands Restaurants bieten spannende Erlebnisse für den
Gaumen – Oft steht etwas ganz Unerwartetes auf der Speisekarte

Ein Nationalgericht haben die Australier zwar nicht, dafür aber einen bunten Mix aus verschiedensten „importierten“ Speisen von Einwanderern aus aller Welt. So findet man in australischen Küchen alles, was das Herz begehrt – von frischem Seafood über Thai Curry bis hin zu mediterranen Gerichten. Das wohl beliebteste Essen auf dem Fünften Kontinent ist und bleibt aber das Barbecue. Egal zu welchem Anlass: jede Gelegenheit wird genutzt, um den Grill anzuwerfen.

Experimentierfreudige Urlauber, die sich auf ein kulinarisches Geschmackserlebnis der etwas anderen Art einlassen möchten, haben in Queensland verschiedene Möglichkeiten, Bush Food oder Bush Tucker zu probieren – Essen, das auf die traditionelle Küche der Aborigines zurückgeht und ausschließlich einheimische Pflanzen und Tiere verwendet. Egal ob Kamel-Pastete, Emu-Carpaccio oder Känguru-Braten – eine gelungene Abwechslung für den Gaumen ist garantiert. Hier ein paar kulinarische „Leckerbissen“:

Köstliches Krokodil
Käsekuchen mal mit Krokodilgeschmack? Queensland-Besucher, die das proteinreiche Fleisch von Schnappi in einem Kuchen verpackt probieren möchten, können das in der „Silky Oaks Lodge“ im Daintree Regenwald tun. Vielleicht darf es aber auch Krokodil in Salz und Pfeffer als Vorspeise sein? Auf der Speisekarte vom „Ochre Restaurant“ in Cairns kann dies bestellt werden. Und wer lieber Crocodile Satay mit Chilli-Salat und Teriyaki-Soße versuchen möchte, ist im „Restaurant Dundee’s“ an Cairns’ Waterfront genau richtig.

Curry Camel Pie – das gibt es nur im Outback
Das kleine und abgelegene Outback-Örtchen Birdsville ist bekannt für die jährlich am ersten September-Wochenende stattfindenden Birdsville Races. Zahlreiche Besucher reisen dafür extra an, um bei den Pferderennen zuzusehen. Spannend geht es dann auch in der „Birdsville Bakery“ zu, in der Curry Camel Pie serviert wird.

Emu in allen Variationen
Der Emu brilliert nicht nur in freier Natur mit einer Laufgeschwindigkeit von bis zu 50 Stundenkilometern und einer Größe von bis zu 1,80 Metern. Sein Fleisch kann sich auch auf dem Teller sehen lassen: geschmacklich eher wie rotes Fleisch eignet es sich zum Räuchern, Braten, Schmoren und zum Grillen. Die „Public Bar & Kitchen“ in Brisbane bietet seinen Gästen eine spezielle Spaghetti Emu-Bolognese und kombiniert italienische Pappardelle-Bandnudeln mit einer Emu-Kaninchen-Soße. Emu steht auch auf der Speisekarte des „Ochre Restaurant“ in Cairns – hier gibt es Emu-Carpaccio als Vorspeise.

Känguru als Braten oder Carpaccio
Kängurus sind für Touristen nicht nur schön anzusehen, sie schmecken auch gut. Das rote Fleisch der Beuteltiere hat einen hohen Nährstoffgehalt. Bei einem romantischen Candle Light-Dinner können Urlauber im tropischen Norden Queenslands in der Nähe von Port Douglas bei „Flames of the Forest“ bei einem traditionellen Känguru-Braten den Dreamtime-Geschichten der Aborigines lauschen und mehr über die Verbindung zwischen den Ureinwohnern und dem Land erfahren – ein Schmaus für die Ohren und den Gaumen. Auch auf der Speisekarte des „Seabelle Restaurants“ im Kingfisher Bay Resort auf Fraser Island steht Känguru – hier wird als Vorspeise Smoked Kangaroo Carpaccio angeboten. Als Nachspeise wird Lemon Myrtle Panna Cotta mit Apfel-, Gurken- und Bombay Gin-Sorbet serviert. Außerdem demonstriert das Restaurant die Verwendung von heimischen Beeren und Pflanzen in ihren täglichen Bush Tucker-Vorführungen.

Opossum-Confit in Brisbane
Für die einen mag es der unbeliebteste Gast im Garten sein, für andere ist es ein knuddeliges Beuteltier. Auch wenn sich die Geister in manchen Punkten scheiden, das Opossum mundet auf jeden Fall. Obwohl es ursprünglich Grundnahrungsmittel für die weniger Wohlhabenden war, findet es langsam seinen Weg zurück in die Welt der Restaurants. Das „Tukka Restaurant“ im West End, einem angesagten Stadtviertel von Brisbane, rühmt sich mit einem Opossum-Confit, serviert mit gebratenem Rosenkohl und Schweinebauchkuchen.

Nähere Einzelheiten zu den beschriebenen Delikatessen unter http://blog.queensland.com/2012/07/23/5-weird-animals-you-havent-eaten-before/

Mehr Food Facts über Queensland unter http://restaurant.australia.com/en/explore/queensland/food-facts-of-queensland.html

Allgemeine deutschsprachige Informationen zu Queensland unter www.queensland.com

Pfannen – Vergleich

In jedem Haushalt ist die Pfanne einer der wichtigsten „Kochwerkzeuge“.
Die Wahl für die richtige Pfanne hängt dabei von der Art der Zubereitung, bzw. der Lebensmittel ab.
Allein schon deshalb benötigt jeder Haushalt mindestens zwei Pfannen: eine Pfanne zum scharfen Anbraten und eine Pfanne zur sanften Zubereitung.

Pfannen zum scharfen Anbraten
Lieben Sie gebratenes Fleisch? Dann benötigen Sie eine „scharfe“ unbeschichtete oder unversiegelte Pfanne. Wie z.B. eine Pfanne aus Funktionskeramik (SILARGAN), aus Gusseisen oder aus Edelstahl.
Dabei haben die Pfannen aus Funktionskeramik und Gusseisen die entscheidende Vorteile, die man für kross gebratenes Fleisch und knusprige Bratkartoffeln braucht:
das extrastarke Material ermöglicht eine gute Hitzeübertragung an das Bratgut und eine lange Hitzespeicherung. Die dunklen Oberflächen garantieren exzellente Gar- und Brateigenschaften.

Pfanne zum sanften Braten
„Sanfte“ Pfannen sind versiegelte, sprich beschichtete Pfannen. Sie kommen bei empfindlichen Speisen wie Fisch, Eiergerichten, Mehlspeisen oder Gemüse zum Einsatz.
Nichts haftet an und die  Speisen gleiten problemlos aus der Pfanne. So können Sie mit antihaft-beschichteten Pfannen sogar fettarm geniessen.

Scharf und sanft im Detail

Das Material zum scharfen Braten
SILARGAN – die Funktionskeramik
ideal zum scharfen Braten von robusten Speisen wie Fleisch, Schmorgerichte und knusprige Kartoffelgerichte.
Porenlos geschlossene Oberfläche, schneid- und abriebfest
Antibakteriell – hemmt Wachstum und Vermehrung von Bakterien auf der Oberfläche des Kochgeschirrs.
Nickelfrei – ideal für Allergiker geeignet
besonders energiesparend.

Gusseisen – das traditionelle Brat-Material:
gerade die Grillpfannen (mit Bratstegen –Erhöhungen- in der Pfanne) sorgen für authentischen Grillgeschmack beim Braten.
sehr guter Wärmespeicher und gleichmässige Hitzeverteilung
geringe Hitzezufuhr reicht für scharfes und krosses Anbraten.
Edelstahl- der Klassiker im Kochgeschirr
strapazierfähig, vielseitig und unverwüstlich
der Sandwichboden sorgt für gleichmässige Wärmeverteilung
zum scharfen Anbraten – bitte auch die Hitze reduzieren!

Das Material zum sanften Braten
die Antihaft-Beschichtung
mit keramisch- mineralischen Beschichtung:
ideal zum schonenden Braten von empfindlichen Speisen wie Fisch, Gemüse, Eier- und Mehlspeisen
Haftfrei-Hartversiegelung auf mineralischer Basis
faszinierender Abperleffekt, minimaler Fettbedarf, kein Anhaften

mit Antihaft-Spezialversiegelung
ideal zum schonenden Braten von empfindlichen Speisen wie Fisch, Gemüse, Eier- und Mehlspeisen
Spezial-Versiegelung: Hartgrundierung mit Antihaft-Versiegelung
hervorragende Antihaft-Eigenschaften

ACHTUNG:
Scharfe Gegenstände, wie Messer oder scharfkantiger Pfannenwender sollten deshalb in allen beschichteten Pfannen tunlichst gemieden werden.
Holz-, Kunstoff- Wender oder Wender aus Silikon verhelfen jeder Pfanne zum „längeren Leben“.
Bei einfachen Pfannen beendet „ein Schnitt“ die Gebrauchsfähigkeit!

Verwendung des richtigen Fetts
Dies hängt davon ab, was Sie in der Pfanne anbraten möchten.
Nur bei milder Temperatur (ca. 160O C) sollte Butter oder Margarine verwendet werden. Denn Butter und Margarine enthalten Wasser, Salz und Milcheiweiss und verbrennen schnell.

Viele Öle, Fette, Butterschmalz oder reines Butterfett (ohne Wasser und Zusatzstoffe) sind erhitzbar bis 220 O C und eignen sich für alle Pfannengerichte, die nicht zu hohe Brattemperaturen erfordern.

Viele raffinierte Öle (z.B. Erdnussöl, Rapsöl) verbrennen erst ab 280 O C und eignen sich deshalb besonders gut zum scharfen Anbraten.

Die meisten Olivenöle sind nicht zum Anbraten geeignet! Nur in Ausnahmefällen kann dies bei schwacher Hitze zum Einsatz kommen (z.B. beim Anbraten von Fisch oder Gemüse) oder zum Abschmecken am Ende der Koch-Zubereitung.

Ungeeignete Fette und Öle verbrennen bei zu hohen Brattemperaturen und hinterlassen schwarze Teerharze als Rückstände. Nach Gebrauch sofort richtig reinigen!

Die richtige Pfannen-Temperatur
Für alle Pfannen ist die richtige Pfannen-Temperatur entscheidend für das Brat-Ergebnis. Häufig muss es im Haushalt schnell gehen. Je besser die Pfanne, desto wichtiger ist ein langsames Erwärmen der Pfanne!
Oft wird die kalte Pfanne auf den Herd gestellt und dann volle Energie am Herd eingestellt. Dies führt dazu, dass sich die Temperatur nicht gleichmässig genug im Pfannenboden verteilen kann. Und wenn dann noch das Fett nicht die richtige Temperatur hat und das Bratgut gleich zugeben wird, dann kann auch die beste Pfanne nicht zaubern.

Tipp: Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn Sie einige Tropfen Wasser in die Pfanne geben und diese Tropfen „tanzen“. Verzischen die Tropfen jedoch, ist die Pfanne schon zu heiß.

Reinigung  – „Happy End“ beim Braten:
Normalerweise reicht ein Reinigen mit warmem Wasser und etwas Spülmittel völlig aus. Die Pfanne sollte dabei allerdings kalt sein.
Falls das Fett in die Pfanne „schwarz eingebrannt“ ist, weil  –aus Versehen- das falsche Fett oder eine zu hohe Temperatur gewählt worden ist,  ist es ganz wichtig, dass die Pfanne dann gründlich gereinigt wird: heißes Wasser, etwas mehr Spülmittel und evtl. noch ein spezieller (nicht kratzender) Schwamm.
Nur wenn alle Rückstände entfernt werden, sollte man die Pfanne weiter gebrauchen.

Kleiner Tipp: nach dem Spülen und Klarspülen muss das Wasser von der gesamten Pfanne  ablaufen wie bei einem „frisch polierten Auto“, das zeigt, dass die Pfanne sauber ist.  Christoph Engelhardt

Der Autor Christoph Engelhardt arbeitet bei www.bessey-flammer.de

Der große Test zum Fest

Weihnachtsessen mit Nelson Müller

Einkaufen unter Festtagsstress, stundenlange Arbeit in der Küche,
raffinierte Rezepte nach alter Familientradition. An Weihnachten sind
die Erwartungen besonders hoch. Aber wie gelingt ein gutes Festessen?
Sternekoch Nelson Müller nimmt die beliebtesten deutschen
Weihnachtsgerichte unter die Lupe: Wie gelingen Gans und Karpfen?
Sind selbstgemachte Klöße wirklich besser? Und: Wo können Verbraucher
sparen?

Bio-Weihnachtsgänse kosten bis zu 100 Euro. Wer das nicht ausgeben
möchte, bekommt im Supermarkt Billiggänse aus Ungarn. Welche Gans ein
gutes Leben hatte und welche man besser nicht kauft – das hat sich
Nelson Müller vor Ort genauer angesehen. Im Geschmackstest verkostet
der Spitzenkoch mit seinen Gästen teure und preisgünstige Gänsebraten
– und kommt zu verblüffenden Ergebnissen.

Erstaunlich auch, was der Küchenprofi zum Thema Würstchen und
Kartoffelsalat herausfindet. Beim Qualitätstest der Wiener treten
Bio-, Metzger- und Billigwürstchen aus dem Discounter an. Die
Laboruntersuchung ergibt: In Sachen Fleischqualität schlägt
Billigwurst die Bioqualität, und auch bei der Keimbelastung können
sogar Discounterprodukte aus dem Glas die Nase vorn haben.

In Punkto Kartoffelsalat gehen Hausfrauen aus ganz Deutschland an den
Start. Könnerinnen aus Sachsen, Bayern, Friesland und Westfalen
zeigen im Duell der Kartoffelsalate, wie man Mayonnaise macht, die
nicht unterm Schneebesen gerinnt, und welche Kartoffeln den Salat zum
Festessen machen.

Ob Rotkohl, Klöße, Braten oder Gebäck: Nelson Müller zeigt pünktlich
zum Fest, welche Produkte wir mit gutem Gewissen kaufen können – und
wie sie am besten gelingen.

Dienstag, 16. Dezember 2014, 20.15 Uhr