Lidl führt künftig TransFair-gesiegelte Produkte

Das Neckarsulmer
Lebensmittel-Handelsunternehmen Lidl und TransFair – Verein zur
Förderung des Fairen Handels mit der Dritten Welt e.V. – haben sich
auf eine Zusammenarbeit beim Verkauf von fair gehandelten Produkten
verständigt. Die beiden Partner haben dazu einen entsprechenden
Kooperationsvertrag geschlossen. „Wir erfüllen mit der Einlistung von
Fairtrade-Produkten das wachsende Bedürfnis unserer Kunden nach einem
verantwortungsvolleren und bewussteren Umgang mit Lebensmitteln und
unterstützen damit auch aktiv den Markt für fair gehandelte
Qualitätsprodukte“, erklärt Unternehmenssprecher Thomas Oberle.
„Damit ist Lidl die erste Handelskette, die ein komplettes
Fairtrade-Sortiment unter einer Eigenmarke führt“, betont Dieter
Overath, Geschäftsführer von TransFair, nach der
Vertragsunterzeichnung.

Umfangreiches „Fairglobe“-Sortiment

Ab Juni 2006 wird Lidl in allen Filialen in Deutschland unter der
Eigenmarke „Fairglobe“ erstmals TransFair-gesiegelte Waren anbieten.
Dazu zählen Produkte wie Bio-Röst- und Instantkaffee, Bio-Bananen und
Bio-Honig, Orangensaft, Schokolade in den Sorten Vollmilch und
Edelbitter sowie brauner Rohrzucker. „Abhängig von der Verfügbarkeit
und der Absatzentwicklung soll das Sortiment jedoch weiter entwickelt
werden“, erklärt Thomas Oberle. Die Aufnahme eines
Fairtrade-Sortiments stehe im Zusammenhang mit weiteren
Produktangeboten zur bewussten Ernährung. Zuletzt startete Lidl eine
bundesweite Aktion mit fett- und zuckerreduzierten Light-Produkten.
Darüber hinaus bietet das Handelsunternehmen seinen Kunden nach
Ostern unter der Eigenmarke „Bioness“ ein umfangreiches Sortiment von
Bioprodukten an. Die „Fairglobe“-Produktlinie wird in enger
Abstimmung zwischen Lidl und TransFair beworben. So sind
beispielsweise gemeinsame Aktionswochen und Werbemaßnahmen für die
fair gehandelten Produkte vorgesehen.

Kooperation stärkt Produzenten von Fairtrade-Produkten

Die unter der Lidl-Eigenmarke „Fairglobe“ geführten Produkte
werden von verschiedenen dazu berechtigten Firmen hergestellt und
sind vom Verbraucher am TransFair-Siegel zu erkennen. Mit der
Vermarktung über die flächendeckende Vertriebsstruktur der
Lidl-Lebensmittelmärkte profitieren letztendlich die Produzenten in
den Entwicklungsländern. „Eine Ausweitung von Absatzmöglichkeiten für
fair gehandelte Produkte stärkt die Produzenten in ihren Bemühungen,
Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern“, so Norbert
Dreßen, Vorstandsvorsitzender von TransFair. „Mit der Aufnahme von
Fairtrade-Waren ins Lidl-Sortiment machen wir diese Produkte zudem
einer breiteren Käuferschicht zugänglich. Dadurch wird auch das
öffentliche Bewusstsein für nachhaltig hergestellte Produkte aus
Entwicklungsländern gestärkt“, betont Lidl-Sprecher Oberle.

Kontrolliert fair

Das TransFair-Siegel zeichnet Produkte aus, die nach den
Fairtrade-Standards gehandelt wurden. Dazu gehören u.a. die Zahlung
eines garantierten Fairtrade-Mindestpreises und eines
Fairtrade-Aufschlages, das Verbot illegaler Kinderarbeit,
menschenwürdige Arbeitsbedingungen und nachhaltiges und
umweltschonendes Wirtschaften. Auch die unter der Lidl-Eigenmarke
„Fairglobe“ vertriebenen Produkte erfüllen vollständig die
Fairtrade-Standards. So kontrolliert TransFair das Zahlenwerk aller
beteiligten Akteure durch fortlaufende Prüfung der
Lizenznehmerangaben, Inspektionen vor Ort sowie Berichte unabhängiger
Wirtschaftsprüfer. Somit kann TransFair eine vollständige Transparenz
des Fairtrade-Warenflusses sicherstellen.

TransFair e.V.

Der gemeinnützige Verein TransFair vergibt sein Siegel für fair
gehandelte Produkte. Er wird von 38 Organisationen wie z. B.
Misereor, Brot für die Welt, UNICEF, BUND und der Verbraucher
Initiative getragen. Rund 90 Firmen stellen derzeit Produkte mit dem
Sozialsiegel her. Für über eine Million benachteiligte
Produzentenfamilien in 50 Entwicklungsländern schafft der Faire
Handel nachhaltig bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Happy birthday, Condor

Im fünfzigsten Flugbetriebsjahr kann
Condor positiv in die Zukunft schauen. Nach zwei Jahren Sanierung
sind die Weichen für eine weiterhin bedeutende Rolle im deutschen
Luftverkehrsmarkt gestellt. Durch Einsparmaßnahmen und
Produktivitätssteigerungen wurde im Geschäftsjahr 2004/05 ein Gewinn
in Höhe von 20,5 Millionen Euro vor Steuern erreicht, nachdem das
EBT-Ergebnis vor zwei Jahren bei minus 101 Millionen Euro und im
darauf folgenden Geschäftsjahr 2003/04 noch bei minus 38 Millionen
Euro gelegen hatte. Für den wirtschaftlichen Erfolg war neben der
Umsatzsteigerung die Absenkung der Stückkosten wesentlich: Sie
konnten mit 4,5 Eurocent pro Kilometer auf das Niveau wichtiger
Wettbewerber gebracht werden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies
eine Verringerung von drei Prozent, im Vergleich zum Geschäftsjahr
2002/03 sogar – trotz erheblicher Mehrkosten für Treibstoff – eine
Senkung von zwölf Prozent.

Erfolgreicher Start im Geschäftsjahr 2005/06

Damit ist eine gute Basis für die weitere positive wirtschaftliche
Entwicklung geschaffen worden, die sich auch auf die wesentlichen
Leistungsdaten des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2005/06
ausgewirkt hat: Die Zahl der beförderten Passagiere in den ersten
drei Monaten seit November 2005 wurde um 10 Prozent gegenüber dem
Vorjahresquartal erhöht. Der Sitzladefaktor verbesserte sich um 0,7
Prozentpunkte, die Erlöse stiegen um 14 Prozent. Gleichzeitig
konnten die Stückkosten um 2,5 Prozent gesenkt werden. Für die
Sommersaison 2006 wurde die Anzahl der Buchungen um 32 Prozent im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert.

Mit neuen Cityflügen auf Wachstumskurs

„Wettbewerbsfähige Kosten und ein Produkt, das vom Markt angenommen
wird, sind die Voraussetzungen für unseren weiteren Wachstumskurs“,
so Ralf Teckentrup, Vorstandsmitglied der Thomas Cook AG und
Condor-Geschäftsführer. „In diesen Tagen starten die ersten Flüge
unseres neuen Cityprogramms ab München. Die Entscheidung, sich an
dem wachstumsträchtigen Segment der Städte-Verbindungen zu
beteiligen, hat sich bereits zwei Monate nach Buchungsstart als
richtig erwiesen: Seit dem Erstverkaufstag am 1. Februar 2006 wurden
125.000 Sitze gebucht“. Mehr Kunden konnten außerdem im
Direktvertrieb gewonnen werden. Während der Anteil der Kunden, die
über das Internet buchen, im Geschäftsjahr 2003/04 noch bei sieben
Prozent der Gäste lag, buchen heute bereits 36 Prozent online. Zu
einem nachhaltig weiter wachsenden Segment entwickeln sich außerdem
die Buchungen, die im Ausland generiert werden.

„Unser Ziel ist, die Nummer 1 der Freizeit-Airlines in Deutschland
zu werden“, so Ralf Teckentrup. „Die Erfolgsfaktoren dafür sind
Qualität zu günstigen Preisen sowie einfache, schlanke und
kundenfreundliche Prozesse.“ Das nächste Ziel in diesem Zusammenhang
ist die Möglichkeit des Check-in ohne Papierticket für alle
Verbindungen und Kundengruppen. Bisher wird das so genannte
„Notix-Verfahren“ bei 70 Prozent aller individuell gebuchten Flüge
angeboten. Alle Condor-Flüge in Zusammenhang mit einer
Veranstalterreise werden bislang noch mit Papierticket vertrieben.

Flugzeug in Geburtstagslackierung

Als Geburtstagsüberraschung für ihre Kunden hat Condor eine Boeing
757 in ein neues Gewand „gesteckt“ und knüpft damit an eine
Tradition an: Vor zehn Jahren sorgte die Jubiläumslackierung des New
Yorker Künstlers James Rizzi für weltweites Aufsehen. Pünktlich zum
fünfzigsten Jahrestag der Aufnahme des Flugbetriebs am 29. März 1956
geht jetzt eine Condor-Boeing 757-300 mit der Registrierung D-ABON
in neuer Lackierung auf Strecke. Das farbenfrohe Design macht auf
das Condor-Leitmotiv „Wir lieben Fliegen“ aufmerksam. Dieses Motto
ist auf dem Rumpf des Flugzeugs zu lesen. Dazu passend zieren
farbenfrohe Herzen das gesamte Flugzeug. Auf dem Leitwerk ist
außerdem das Condor-Maskottchen, die Fliege, in der
überdimensionalen Größe von 1,40 Meter zu sehen. Insgesamt
arbeiteten zwischen 20 und 25 Mitarbeiter acht Tage lang in jeweils
zwölf-Stunden-Schichten an der Sonderlackierung, bevor die
Condor-Boeing am 29. März 2006 zu ihrem Überführungsflug von
Norwich/England zur Condor-Basis nach Frankfurt flog.

Zum Jubiläum gibt es wieder Billigtickets. Buchungszeitraum: nur von Freitag (31. März) ab 18 Uhr bis Samstag (1. April) um 23.59 Uhr.

www.condor.com

Billigflüge nach Rio de Janeiro

Der Kölner Veranstalter Pro Sky Airbroker hat für Oktober 2006 die Aufnahme von zwei wöchentlichen Flügen (Billigflug/Charter) vom Flughafen Köln/Bonn nach Rio de Janeiro angekündigt. Jeweils mittwochs und sonntags soll eine Maschine der WayBrasil abheben. Der einfache Flug wird ab 199 Euro kosten (zzgl. Gebühren).
(Quelle: www.flughafenaktuell.de

Würchwitzer Milbenkäse

Die „Arche des Geschmacks“, in die Slow Food weltweit bedrohte Nutztiere, Nutzpflanzen und Lebensmittelprodukte aufnimmt, hat einen neuen Passagier: den „Würchwitzer Milbenkäse“. Die Herstellung dieses Magerquarkkäses, der durch Käsemilben seine Reife erhält, hat eine lange Tradition, die aber heute nur noch in der Ortschaft Würchwitz bei Zeitz in Sachsen-Anhalt vorzufinden ist. Zur Eröffnung des Milbenkäse-Museums in Würchwitz wird Slow Food offiziell die Aufnahme in die „Arche des Gechmacks“ vornehmen.

Der Milbenkäse, der seit mindestens 300 Jahren im Raum Zeit-Altenburg hergestellt wurde, ist im Prinzip einem Harzer Käse ähnlich, der zusätzlich mit Kräutern gewürzt ist. Die Besonderheit: Er wird in Holzkisten eingelagert, in denen sich Käsemilben befinden. Diese Milben fermentieren den Käse. Damit er nicht von ihnen aufgefressen wird, werden die Milben mit Roggenmehl gefüttert. Dieser Prozess kann bis zu einem halben Jahr dauern. Der Käse ist dann bernsteinfarben und mittelfest bis hart. Einzelne Käse haben sich bis zu 30 Jahre gehalten.

Während die Milbenkäse-Tradition spätestens zu Zeiten der DDR in den anderen Orten ausgestorben war, haben sie in Würchwitz einige Familien weiter gepflegt. Heute ist der Käse in der strukturschwachen Region nicht nur ein kulinarisches Unikum, er zieht auch Besuchergruppen an, die sich von dem Biologie-Lehrer Helmut Pöschel, genannt Humus, die Geschichte des Käses erzählen lassen und ihn probieren. Das jährliche Milbenkäsefest findet immer wieder große Medienresonanz.

Mit der Aufnahme in die „Arche des Geschmacks“, die vom Convivium Halle unter seinem Leiter Professor Adolf Georg Frei beantragt worden war, sind auch Initiativen verbunden, Kontakte zu anderen Regionen in Frankreich, Holland und Italien aufzunehmen, in denen es eine Milbenkäse-Tradition gibt. Eine Forschungsgruppe der Fachhochschule Merseburg kümmert sich um weitergehende Forschungen und die Aufnahme in das historische Kochbuch Saale-Unstrut-Triasland. Weitere geplante Schritte sind die Bildung eines Förderkreises und die Anerkennung durch die Internationale Stiftung für Biodiversität, die in den Uffizien von Florenz ihren Sitz hat.

Die Eröffnung des Milbenkäse-Museums findet in Würchwitz am 1. April um 15 Uhr statt. Neben Vertretern des Slow-Food-Conviviums Leipzig-Halle wird die Vorsitzende der deutschen Arche-Kommission, Dinah Epperlein anwesend sein. Die Kommission hat darauf geachtet, dass der Käse aus biologischen und nicht gentechnisch veränderten Grundstoffen hergestellt wird.

www.slowfood.de

Bluthochdruck durch Kaffee? Cola ist übel!

Kaffee steigert nicht, wie bislang angenommen, das Risiko für Bluthochdruck. Der übermäßige Konsum des Softdrinks Cola kann sich jedoch negativ auswirken, hat eine US-amerikanische Langzeitstudie gezeigt. Die Tasse Kaffee zum Frühstück lässt das Herz kurzfristig schneller schlagen. Bislang war jedoch unklar, ob das enthaltene Koffein auch dauerhaft einen hohen Blutdruck und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt. Daher haben Wissenschaftler der Harvard Universität in Boston mehr als 155.000 Frauen befragt, welche Mengen koffeinhaltiger Getränke sie täglich konsumieren. Der Blutdruck und der allgemeine Gesundheitszustand wurden für einen Zeitraum von zwölf Jahren verfolgt. Es zeigte sich, dass weder die Aufnahme von insgesamt großen Mengen Koffein noch ein häufiger Kaffeegenuss den Blutdruck steigerte. Wer jedoch regelmäßig Cola trank, erhöhte das Erkrankungsrisiko um bis zu 44 Prozent. Vermutlich ist der negative Effekt, der auch bei Diätlimonaden zu beobachten war, nicht auf Koffein, sondern eine andere, in Cola enthaltene Substanz zurückzuführen.

Quelle: The Journal of the American Medical Association (JAMA), Bd. 294, Nr. 18, S. 2330, 2005 und Pressemeldung vom 3. November 2005 (AID)

Online Videorekorder unbegrenzt kostenlos testen

Fernsehen aufzeichnen und jederzeit und überall genießen – das ist jetzt für jeden Internetnutzer mit Breitbandanschluss möglich. shift TV (http://www.shift.tv der Münchner Vermieter von Videorekordern, die über das Internet gesteuert werden und deren Aufnahmen man ebenfalls über Internet abruft, räumt Internetusern ab sofort einen kostenlosen Test seiner Rekorder ohne Zeitbegrenzung ein.
Bislang war der Testzeitraum auf sieben Tage limitiert. Mit dem Rekorder kann man über eine elektronische Programmzeitschrift aus dreizehn deutschsprachigen TV-Programmen mit einem Mausklick die gewünschte Sendung zur Aufnahme programmieren.

Die für den kostenlosen Test bereitgestellten Videorekorder haben eine maximale Aufnahmekapazität von 30 Minuten. Nutzer, die mehr Kapazität benötigen, und z.b. zwei Programme gleichzeitig aufzeichnen wollen, können für Euro 4,99 im Monat einen shift TV Online Rekorder anmieten, der fünf Stunden Programm speichern kann. Um wieder Platz auf dem Rekorder zu schaffen, können die Aufzeichnungen entweder gelöscht oder auf den eigenen Rechner übertragen werden. Das Gerät erlaubt die zeitgleiche Aufnahme von zwei Programmen.

„Mit dem neuen Testangebot möchten wir allen Usern die Gelegenheit geben, einen Rekorder über das Internet zu nutzen und somit absolute Unabhängigkeit zu erleben“, so Michael Westphal, Geschäftsführer bei shift TV.

shift TV vermietet Internetusern Online Videorekorder. Diese programmieren sie über das Internet. Im Vergleich zum herkömmlichen Videorekorder, bietet der bei shift.TV angemietete Videorekorder totale Unabhängigkeit. Überall, wo ein Internetanschluss vorhanden ist, kann der Nutzer Sendungen zur Aufzeichnung vormerken, aufgezeichnete Sendungen ansehen oder herunterladen. Die Sendungen werden im Windows Media Format aufgezeichnet und können mit Windows und Apple Rechnern betrachtet werden. Verfügen die PCs auch über eine Karte mit TV-Ausgang, können die Sendungen auch am herkömmlichen TV-Gerät ausgegeben werden.

www.shift.tv

Germanwings eröffnet neue Strecke von Köln/Bonn nach Moskau-Vnukovo

Rheinländer kommen jetzt günstig an die Moskwa. Mit Aufnahme ihrer neuen Strecke Köln/Bonn – Moskau am 16. Juli 2005 erweitert Germanwings das Flugangebot ab Köln/Bonn um eine der weltweit wichtigsten Hauptstädte. Damit verfügt der einstmals eher beschauliche Konrad-Adenauer Airport inzwischen im innerdeutschen und Europa-Verkehr über eine Attraktivität, die mit den großen Drehkreuzen Frankfurt und München der Lufthansa vergleichbar ist. Bei den Flugpreisen jedoch ist der Köln Bonn Airport konkurrenzlos günstig.
Die besondere wirtschaftliche Bedeutung der neuen Flugverbindung für Nordrhein-Westfalen und Köln im Besonderen unterstrich die Anwesenheit von Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma und zahlreichen Wirtschaftsvertretern auf dem Erstflug. Offizielle Vertreter der Stadt Moskau konnten am Samstagabend nach der Landung des Germanwings-Airbus in Moskau-Vnukovo mehr als 40 Gäste aus Deutschland begrüßen – darunter zahlreiche IHK-Mitglieder, Flughafen-Chef Michael Garvens und Dr. Joachim Klein, Vorsitzender der Germanwings-Geschäftsführung. Die Delegation bleibt drei Tage in der russischen Hauptstadt, um vor Ort für den Wirtschafts-Standort Nordrhein-Westfalen zu werben und sich über das Investitionsklima in Russland zu informieren. Dabei stehen zahlreiche Gespräche und Besuche bei deutschen Unternehmen in Moskau auf dem Programm.

Germanwings, die größte Airline am Flughafen Köln/Bonn, verkehrt bereits seit vier Wochen zwischen Berlin-Schönefeld und Moskau-Vnukovo und erschließt den zentralsten der Moskauer Airports jetzt auch vom Rheinland aus mit Flügen zu günstigsten Preisen. Damit erweitert die Günstig-Airline ihr Streckennetz auf 39 Destinationen, die im aktuellen Sommerflugplan angeflogen werden. Germanwings fliegt vorerst dreimal pro Woche nach Moskau und zurück – Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Lufthansa ab Herbst: Donezk und Dnipropetrowsk in der Ukraine

Mit zwei neuen Zielen in der Ukraine und einer neuen Verbindung von Düsseldorf nach Kiew baut Lufthansa ihr Flugangebot in den Wachstumsmarkt Ukraine weiter aus. Bereits ab dem 29. August 2005 können Lufthansa Passagiere sechsmal wöchentlich von Düsseldorf in die ukrainische Hauptstadt Kiew fliegen. Ab dem 9. September ergänzt die Millionenstadt Donezk in der östlichen Ukraine das Lufthansa Streckennetz. Mit sechs wöchentlichen Flügen ab München ist Lufthansa die erste westliche Airline, die dieses industrielle Zentrum der Ukraine anfliegt. Abgerundet wird das erweiterte Angebot durch die Aufnahme der Verbindung Frankfurt – Dnipropetrowsk: pünktlich zum Start des Winterflugplans am 30. Oktober bedient Lufthansa die Strecke ebenfalls sechsmal pro Woche. Dnipropetrowsk ist wichtiger Verkehrsknotenpunkt und eine der wichtigsten Industriestädte in der Ukraine.
Mit der Aufnahme der neuen Verbindungen entwickelt und sichert Lufthansa langfristig ihre Position in Osteuropa und positioniert sich als starker Partner für die exportorientierte Wirtschaft des Landes. Deutschland ist der zweitwichtigste Handelspartner der Ukraine – mehr als 1.000 deutsche Firmen sind in dem Land vertreten. Bereits seit 1991 verbindet Lufthansa Frankfurt mit Kiew und 1992 wurden erstmals Flüge zwischen München und der ukrainischen Hauptstadt aufgenommen.

Buchbar sind die Flüge über die Lufthansa Internetseiten www.lufthansa.com über die Portale angeschlossener Partner, über die Lufthansa Call Center (Tel. 01803 / 803 803), in Reisebüros mit Lufthansa Agentur oder an Lufthansa Verkaufsschaltern an den Flughäfen.

Germanwings gibt neuen Flugplan mit vielen Günstig-Tickets zur Buchung frei

Im Sommer schon an den Winter denken. Germanwings gibt die erste Tranche des Winterflugplans 2005/2006 am Donnerstag (09. Juni) ab 17 Uhr zur Buchung frei und erweitert ihr Angebot von und nach Berlin und Stuttgart.
Der Weg zum günstigen Winterurlaub ist geebnet. Schnäppchenjäger können sich über Traumzeiten freuen. Die Günstig-Airline schaltet den größten Teil ihres kommenden Winterflugplans frei. Damit haben Schnellentschlossene ab Donnerstagabend die größten Chancen günstigste Flüge ab 19 Euro für den Zeitraum vom 30. Oktober 2005 bis zum 25. März 2006 zu ergattern. „Wer in der grauen Jahreszeit besonders günstig fliegen will, sollte jetzt im Sommer schon buchen. Da die Ticketpreise steigen, je näher das Abflugdatum kommt, sind nun die günstigsten Preise buchbar“, sagte der Vorsitzende der Germanwings-Geschäftsführung, Dr. Joachim Klein.

Germanwings baut gleichzeitig sein Angebot aus Stuttgart und Berlin aus. „Germanwings ist ein verlässlicher Partner. Wir haben den Bürgern in Baden-Württemberg und Berlin versprochen, dass wir unser Angebot erweitern werden. Dieses Versprechen lösen wir auch ein“, so Dr. Joachim Klein weiter. Im ersten Schritt wird die Strecke Stuttgart-Hamburg aufgestockt. Zu den derzeit zwei Verbindungen täglich wird sechsmal wöchentlich eine weitere Verbindung hinzukommen. Damit sind die Hauptstadt Baden-Württembergs und die Hansestadt im Norden für Geschäfts- und Privatreisende optimal verbunden. „Diese Aufstockung ist nur der Anfang unserer Stuttgart-Erweiterung. Weitere Strecken werden hinzukommen“, so Dr. Joachim Klein.

In Berlin-Schönefeld ist Germanwings so gut aufgenommen worden, dass dort das Angebot nur wenige Tage nach der Eröffnung der dritten Basis kräftig aufgestockt wird. „Die Buchungszahlen sprechen für sich. Wir lagen mit unserer Entscheidung für Berlin-Schönefeld richtig. Deshalb haben wir uns entschlossen, schnell zu handeln und den Berlinern und Brandenburgern im Winter auch günstige Flüge nach Oslo, Prag und Warschau anzubieten“, sagte Dr. Joachim Klein. Zusätzlich wird die Zahl der Flugverbindungen von Berlin nach Stockholm und Zagreb erhöht.

In Berlin stationiert Germanwings zum Winter ein weiteres Flugzeug, so dass ab Ende Oktober die Kapazität von fünf Flugzeugen in Berlin gebunden ist. Mit dem Ausbau in Schönefeld ist auch ein Aufbau von Arbeitsplätzen verbunden. Germanwings schafft 25 Arbeitsplätze im Flugzeug, etwa die gleiche Anzahl wird am Boden hinzukommen.

Mit der Aufnahme von Prag und Warschau in das Germanwings-Angebot ab Berlin-Schönefeld bleibt die deutsche Günstig-Airline ihrem Ziel treu, die neuen EU-Beitrittsländer schnell mit dem alten Europa zu verbinden. „Unsere günstigen Verbindungen schaffen nicht nur Gelegenheit des gegenseitigen Kennenlernens der Menschen sondern auch beste Voraussetzungen für die Aufnahme neuer Geschäftsbeziehungen“, sagte Dr. Joachim Klein.

Auch Hapagfly.de hat die Winterbuchungen freigegeben.