Der Alte fränkische Satz

Der Alte fränkische Satz wurde als 56. Passagier in die Slow Food Arche des Geschmacks aufgenommen. Die Arche des Geschmacks ist ein internationales Projekt der Slow Food Stiftung für Biodiversität. Es schützt und fördert traditionelle Nutztierrassen, Kulturpflanzen und Lebensmittel, die vom Verschwinden bedroht sind und trägt so zur Rettung unseres kulinarisch-kulturellen Erbes bei. Der Alte fränkische Satz wird vom Slow Food Convivium Mainfranken-Hohenlohe unterstützt.

Der „Alte fränkische Satz“ entspricht einer über lange Zeiträume hinweg praktizierten Anbaumethode für Weinberge. Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts war diese Anbaumethode nicht nur in Franken, sondern in allen deutschen Weinbaugebieten verbreitet, da sie geeignet war, auch in ungünstigen Jahren einigermaßen gesichert Weine zu erzeugen. Das Prinzip war, durch Anpflanzung von unterschiedlichen Weinsorten in einem Weinberg das Risiko des Totalausfalls der Weinernte zu minimieren. So war gewährleistet, dass, auch wenn durch Spätfröste einige Weinsorten erfroren, andere dies überstanden und so noch eine Traubenernte durchgeführt werden konnte.

Eine andere Besonderheit dieser Anbaumethode ist es, die Trauben aller Weinsorten zum gleichen Zeitpunkt zu ernten und gemeinsam zu vinifizieren. Dies führt im Gegensatz zu Weincuvées, bei denen die unterschiedlichen Weinsorten getrennt gelesen, vinifiziert und erst am Ende verschnitten werden, zu einer großen geschmacklichen Vielfalt, die von Weinberg zu Weinberg und von Jahr zu Jahr die unterschiedlichsten Weine hervorbringt. In Franken gibt es aktuell noch siebeneinhalb Hektar dieses „Alten fränkischen Satzes“, wobei einzelne Weinberge ein Alter von über 50 Jahren aufweisen, aus wurzelechten Sorten bestehen und in alter fränkischer Kopferziehung als Pfahlweinberg in mühevoller Handarbeit gepflegt werden.

Der Alte fränkische Satz umfasst nur noch eine Rebfläche von 7,5 Hektar, was einem Anteil von 0,12 Prozent der gesamten fränkischen Rebfläche entspricht. Der Rückgang ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Lagen sehr aufwändig zu bearbeiten sind und nur einen geringen Ertrag bringen.

Hier finden Sie eine detaillierte Beschreibung des neuen Arche-Passagiers: http://www.slowfood.de/biodiversitaet/die_arche_passagiere/alter_fraenkischer_satz

Les Grandes Tables de Suisse

Les Grandes Tables de Suisse bekräftigen ihre Vorreiterrolle in der Schweizer Gastronomie

Zur Feier ihres neuen Guide 2014 hat die Vereinigung Les Grandes Tables de Suisse, der 49 der talentiertesten und kreativsten Schweizer Spitzenköche angehören, rund 200 Vertreter aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismusbranche zu einer Podiums­diskussion mit dem Thema «Schweizer Gastronomie im Umbruch – Gästebedürfnisse von heute und morgen» geladen. Im hochkarätig besetzten Round-Table-Gespräch im Hotel Schweizerhof in Bern debattierten André Jaeger, Präsident der Grandes Tables de Suisse, Franz Wiget, GaultMillaus Koch des Jahres 2012, Urs Heller, Chefredaktor GaultMillau Schweiz, sowie Peter Spuhler, Unternehmer, Politiker und Feinschmecker, der zudem als Pate des diesjährigen Guide fungiert. Durch die Veranstaltung führte die glanz & gloria-Moderatorin Nicole Berchtold. Der Anlass bot die Gelegenheit, Themen rund um die Schweizer Gastronomie zu erörtern: Wie steht es um Gegenwart und Zukunft der Branche und welche Herausforderungen sind zu meistern, um die Exzellenz und Vielfalt der Schweizer Gastronomietradition – als Schlüssel zu ihrem Erfolg – auf internationalem Niveau zu halten? «Die Begeisterung für gute Küche ist schier allgegenwärtig. Diese Leidenschaft für die Kochkunst treibt alle Küchenchefs an, sich selbst zu übertreffen, und lässt neue junge Talente heranwachsen. Das freut und ermutigt uns, tagtäglich unser Bestes zu geben», freut sich André Jaeger, Präsident der Grandes Tables de Suisse.

Anlässlich der Veranstaltung wurden auch vier neue Mitglieder offiziell in den Kreis der Grandes Tables de Suisse aufgenommen: Bernadette Lisibach – Neue Blumenau in Lömmenschwil (SG), Andy Zaugg – Zum Alten Stephan in Solothurn (SO), und Markus Gass – Zum Adler in Hurden (SZ), sowie das Hotel Schweizerhof in Bern als neuer Hotelpartner.

Die 49 Mitglieder der Grandes Tables de Suisse sind durch die gemeinsamen Werte Kreativität, Exzellenz und Tradition verbunden. Tagtäglich engagieren sie sich für die Weiterentwicklung und Entfaltung der kulinarischen Kultur der Schweiz. Mit einer authentischen Küche, hohem Qualitätsanspruch und einem ausgeprägten Gespür für Gastlichkeit garantieren die Ausnahmetalente den Erhalt der gastronomischen Tradition der Schweiz – verschmelzen doch in ihren Küchen kulinarische Trends aus der ganzen Welt mit regionalen Klassikern zu innovativen, typisch schweizerischen Geschmackserlebnissen.

Michael Dyllong

Der renommierte „Gault Millau“ zeichnet das Spielbank-Restaurant Palmgarden mit 15 von 20 möglichen Punkten und zwei Kochmützen aus. Die Tester der Feinschmecker-Bibel waren wie stets inkognito gekommen – und hatten es sich schmecken lassen. Als „genussvoll“ erlebten sie das Fine Dining auf der Hohensyburg, was Chefkoch Michael Dyllong nun weitere kulinarische Lorbeeren bescherte: Das Palmgarden wurde in den Gault Millau 2014 aufgenommen und Dyllong zum „Jungen Talent 2014“ gewählt. Ein fulminanter Erfolg für den 26-jährigen Dortmunder, der erst vor wenigen Tagen zum Sternekoch geadelt wurde.

Zwei höchste Auszeichnungen innerhalb weniger Tage – Michael Dyllong bleibt trotzdem bescheiden und empfindet die erneute hohe Auszeichnung als enorme Ehre. „Kochen und Essen sollen Glücksmomente vermitteln. Wenn unsere Gäste und die erfahrenen Restaurantkritiker das bei uns erleben, haben wir unser Ziel erreicht.“ Genau hier setzt der Gault Millau an. Seine erklärte Absicht ist der kulinarische Fortschritt, indem vorbildliche Köche Anerkennung erfahren und Gäste zu hohen Ansprüchen ermutigt werden.

Für den Gault Millau 2014 hatten die Tester 157 Restaurants in NRW bewertet. Im Palmgarden ließen sie sich preiswürdiges Fine Dining servieren – etwa verlockende Kreationen wie gelacktes Barbecue vom Iberico-Schwein mit mallorquinischem Gemüseeintopf und gehobelten Artischocken. Dafür verlieh der französische Gourmet-Führer 15 Punkte, was einen „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität“ bescheinigt und einem Michelin-Stern entspricht. Erst ab 12 Punkten werden Restaurants in den Gault Millau aufgenommen. Die Höchstpunktzahl von 20 ist in Deutschland nie vergeben worden: Vollkommenheit könne nur der liebe Gott feststellen, heißt es im Sinne der Gründer Henri Gault und Christian Millau.

Auf den erworbenen Lorbeeren ruht sich das Palmgarden-Team nicht aus. Einem erfolgreichen Jahr 2013 soll ein noch besseres 2014 folgen. „Wir wollen diese Auszeichnungen nächstes Jahr verteidigen und sogar noch besser werden“, blickt Restaurantleiter Christian Epp in die Zukunft.

Restaurant Palmgarden in der Spielbank Hohensyburg
Hohensyburgstraße 200, 44265 Dortmund; Tel.: 0231 7740-700 (ab 11:00 Uhr);
www.westspiel-entertainment.de
Öffnungszeiten: 18:00 Uhr bis 23:00 Uhr; Ruhetage: Montag & Dienstag

Benjamin Parth

Ischgls Küchenwunderknabe Benjamin Parth greift erneut nach den (kulinarischen) Sternen. Nach seinen Top-Bewertungen im „Guide A la Carte“, dem spanischen „5 A TAULA“ und dem kürzlich erschienenen Gault Millau 2013, wurde der 24-jährige 2-Haubenkoch nun in die exklusive Riege der Jeunes Restaurateurs d’Europe aufgenommen. Er ist der einzige Vertreter Tirols bei den JRE

www.yscla.at

Simon Taxacher

Jahn Reisen hat das 5-Sterne-Hotel „Rosengarten“ in Kirchberg in Tirol zum Winter 2012/13 neu ins Programm aufgenommen. Das Lifestylehotel wurde 2010 vom Sterne-Koch Simon Taxacher eröffnet.
Es ist Mitglied der renommierten Vereinigung Relais & Châteaux und als „Grand Chef Relais & Châteaux“ bezeichnet.

Jahn Reisen-Feinschmecker fühlen sich hier schon wohl, wenn sie ihre Zimmer beziehen. Die 26 Zimmer und Suiten tragen Namen aus der Küche wie Alba, Beluga, Olive oder Safran. Angelehnt an die Restaurantphilosophie konzentriert sich auch die Zimmereinrichtung mit edlen Hölzern und Naturfarben auf eine Kombination aus Naturverbundenheit und schlicht-elegantem Chic. Einige Zimmer verfügen sogar über einen eigenen Weinkühlschrank, damit man die edlen Tropfen richtig temperiert genießen kann.

Tagsüber ist man in den Kitzbüheler Alpen in der Nähe des berühmten Hahnenkamms je nach Jahreszeit beim Tag- und Nacht- Skifahren, Rodeln, Apres-Ski, Golfen, Mountainbiken, Rafting oder Wandern aktiv. Anschließend entspannt man im Rosengarten-Spa. Für Jahn Reisen-Gäste ist die Nutzung des Spas mit finnischer Sauna, Dampfbad, Erlebnisduschen, Pool und Ruheraum mit Wasserbetten im Preis inbegriffen.

Am Abend lockt Taxachers Restaurant die Feinschmecker an. In dem Gourmetrestaurant, das der Gault Millau mit 18 von 20 Punkten krönte, verwöhnt Taxacher Gäste bei seinen kulinarischen Schöpfungen aus der französisch-mediterranen Küche. Mehr als 700 Weine bietet der Weinkeller. Ein solcher Abend klingt am besten in der eleganten Pianobar mit Smoking-Lounge aus. Je nach Vorliebe gönnt man sich dort noch einen prickelnden Genuss aus der umfangreichen Champagner-Kollektion oder wählt ein Stück aus der Sammlung feinster Zigarren.

Preisbeispiele:
Tirol, Kirchberg –
5-Sterne-Relais & Châteaux Rosengarten
1 Woche, Doppelzimmer, Frühstück, eigene Anreise
pro Person ab 630 Euro

Alle Infos: www.gourmet-report.de/goto/jahn-reisen

Thomas König

Entspannter Genuss: Bio-Produkte aus der Heimat

Küchenchef Thomas König und Hoteldirektor Constantin von Deines von Dorint Resort & Spa Bad Brückenau sind neue Mitglieder bei „Slow Food“

Eine kleine Schnecke steht für eine weltweite Bewegung: „Slow Food“ engagiert sich für den Erhalt lokaler Ess-Traditionen und biologische Vielfalt auf den Tellern. Thomas König, Küchenchef im Dorint Resort & Spa Bad Brückenau, und Hoteldirektor Constantin von Deines sind nun Teil dieser Initiative und setzen sich für einen nachhaltigen und umweltfreundlichen Umgang mit Lebensmitteln ein. Als Anerkennung für dieses Engagement darf sich das Hotel nun mit der kleinen Slow Food-Schnecke schmücken. Zudem wird das Haus im neuen Slow Food-Genussführer aufgenommen.

„Bereits 2008 haben wir damit begonnen, unsere Küche mehr und mehr regional auszurichten“, erzählt Thomas König. „Seit dem vergangenen Jahr ist dieser Prozess abgeschlossen.“ Inzwischen kommt mehr als jedes zweite in der Küche verwendete Lebensmittel direkt aus der Rhön. Zudem ist das Haus das einzige Vier-Sterne-Superior-Hotel mit produktbezogener Bio-Zertifizierung sowie eigener Rhönschaf- und Rinderherde. „Die Mitgliedschaft bei Slow Food war für uns fast ein selbstverständlicher Schritt“, sagt Hoteldirektor Constantin von Deines. Dennoch ist er stolz, dass sein Küchenchef und er in den Slow Food-Kreis aufgenommen wurden. Mitglieder können nämlich nur einzelne Person werden und auch nur, wenn diese die Slow Food-Kriterien erfüllen. Das Dorint Resort & Spa Bad Brückenau ist Fördermitglied des Vereins.

Regionalität, Authentizität und Vitalität

Slow Food ist der Gegenpool zu Fast Food. Ziel ist unter anderem ein bewusster Genuss von Speisen und Getränken. „Die unverwechselbare kulinarische Identität einer Region drückt sich in ihren typischen Produkten, deren Verarbeitung und Zubereitung aus“, sagt von Deines. Im Dorint Resort & Spa Bad Brückenau Resort stehen daher Regionalität, Authentizität und Vitalität im Vordergrund. Die Gäste genießen hier liebevoll zubereitete Bio-Produkte aus heimischen Höfen sowie einen erfrischenden Frankenwein. Im Angebot finden sich zum Beispiel Bio-Leberkäse und Rhöner Coppa nach Hausrezept, knusprige Butterwaffeln oder heimische Bienenwaben mit reinem Honig, dazu selbstgebackenes Heu-Brot und saisonale Pralinen-Kreationen. Die Vielfalt der regionalen Tierrassen, Pflanzensorten und Lebensmittel garantiert die Vielfalt auf dem Teller.

„Eine weitere Besonderheit unserer Küche ist die, dass neben der kleinen Menge der edlen Fleischteile eines Tieres auch die sogenannten unedlen Teile weiterverarbeitet werden“, berichtet König. So haben er und sein Team verschiedene hauseigene Rhön-Wurst-Rezepte und einen bei Gästen und Mitarbeitern sehr beliebten Leberkäse kreiert. Ein nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln ist für den Küchenchef das A und O. Am meisten freut König und von Deines bei ihrem Engagement, dass die Gäste dieses honorieren.

Das Vier-Sterne-Superior Dorint Resort & Spa Bad Brückenau bietet Übernachtungsmöglichkeiten mit 156 Zimmern im Spa-Flügel und im klassischen Parkhotel an. Exklusiv können die Villa Widder und das „Schloss für alle Fälle“ Fürstenhof gebucht werden: Das Parkhotel in der Mitte des Parks verfügt über Zimmer und Suiten im Jugendstilambiente, der benachbarte Fürstenhof ist ein exklusives Refugium der Ruhe mit Bibliothek und Kaminzimmer und die romantische Jugendstilvilla Widder steht für höchste Individualität mit großräumigen Zimmern und Suiten. Moderne Tagungsräume mit gehobener Ausstattung gehören ebenso zum Dorint Resort & Spa wie romantische Festsäle für unvergessliche Events, Bankette und Privatfeiern. Abgerundet wird der Aufenthalt von der gehobenen Fränkischen Küche, die Chefkoch Thomas König und sein Team täglich frisch zubereiten, zudem ist die Küche produktbezogen biozertifiziert. Im aktuellen Relax Guide wurde das Dorint Resort & Spa Bad Brückenau mit zwei Lilien und 16 Punkten bewertet.

airberlin feiert Nordamerika-Wochen mit Business Class-Special

Noch bis 22. Mai 2012 günstige Business Class-Flüge für den Sommer buchen

“airberlin goes America” – allein zwei neue airberlin Strecken in die Vereinigten Staaten von Amerika hat airberlin in der vergangenen Woche aufgenommen. So startete die zweitgrößte deutsche Airline am 10. Mai 2012 erstmals von Düsseldorf in die Wüstenmetropole Las Vegas. Nur einen Tag später, am 11. Mai 2012, wurde die erste Nonstop-Verbindung von Berlin nach Los Angeles eingeweiht. Zusätzlich gab airberlin bekannt, Düsseldorf erstmalig auch im Winter nonstop mit Los Angeles zu verbinden.

Um das stetig wachsende Nordamerika-Angebot zu feiern, stellt airberlin ihren Fluggästen noch bis einschließlich 22. Mai 2012 besonders günstige Flüge in der Business Class zur Verfügung. So geht es vom Flughafen Düsseldorf International bereits ab 1.579 Euro nach New York oder für 1.879 Euro nach Miami (Preise für den Hin- und Rückflug in der Business Class). Ebenfalls im Angebot sind Business Class-Flüge nach Los Angeles und Las Vegas ab 2.199 Euro sowie nach Vancouver in Kanada ab 2.099 Euro. Das Business Class-Special gilt auch für Nordamerika-Flüge ab Berlin.

Die Flüge des Business Class-Specials umfassen den Reisezeitraum vom 1. Juli bis zum 31. August 2012.

Vorsicht Salzsünder

Zu viel Salz ist ungesund. Besonders verarbeitete Lebensmittel sind oft sehr salzreich, hat eine Untersuchung von Stiftung Warentest gezeigt. Die Lebensmitteltester prüften 74 verarbeitete Produkte auf ihren Salzgehalt – darunter Aufbackbrötchen, Fischstäbchen, Räucherlachs, Rotkohl und Tiefkühlpizza. Das Resultat: Mit nur einer Portion von vielen dieser Nahrungsmittel nehmen Verbraucher bis zu 80 Prozent der täglich vertretbaren Salzmenge von 6 Gramm auf. Die größten Salzbomben sind mit knapp 8 Gramm pro Portion Matjesfilets nordischer Art, die traditionell in Salzlake konserviert werden.

Auch Gerichte von „Essen auf Rädern“ sind häufig zu salzreich: Fünf von sechs Hauptgerichten lieferten fast die empfohlene tägliche Maximalzufuhr. Bei Tiefkühlnudelgerichten variierte der Salzgehalt stark je nach Produkt. Im Allgemeinen werden 80 Prozent des verzehrten Salzes durch verarbeitete Lebensmittel aufgenommen, erklärt Stiftung Warentest. Ein Drittel des Salzkonsums geht auf Backwaren wie Brot und Brötchen zurück, auch wenn diese gar nicht salzig schmecken. Weitere Quellen sind Wurst, Fleischwaren, Käse und Fertiggerichte. Wer etwa zum Frühstück zwei Aufbackbrötchen isst, hat bereits ein Drittel der empfohlenen Menge aufgenommen (2,2 g).

In Deutschland wird gerne zum Salzstreuer gegriffen. Frauen nehmen durchschnittlich 6,5 Gramm Salz und Männer sogar 9 Gramm Salz pro Tag zu sich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt aber nicht mehr als 6 Gramm, was einem gestrichenen Teelöffel entspricht. Wer mit der Nahrung zu viel Salz aufnimmt, hat insbesondere im Alter ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine salzreiche Kost treibt nicht nur den Blutdruck in die Höhe, sondern beeinträchtigt auch die Elastizität der Blutgefäße sowie die Herz- und Nierenfunktion.

Verbraucher können auf dem Etikett nur schwer erkennen, wie viel Salz im Lebensmittel enthalten ist. Meist ist der Natriumwert angegeben, der mit dem Faktor 2,5 multipliziert den Salzgehalt verrät. Erst im Jahr 2016 tritt die neue Nährwertkennzeichnung in Kraft. Dann sind die Hersteller verpflichtet, bei verarbeiteten Lebensmitteln die Salzmenge pro 100 g anzugeben. Dabei ist eine salzarme Ernährung nicht schwer. Lebensmittel wie frisches Obst und Gemüse, Jogurt, Quark und Frischkäse, Müsli, purer Fisch und pures Fleisch sind nahezu salzfrei. Salzen Sie bei Tisch nicht nach und würzen Sie lieber mit Kräutern wie Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch und Thymian.
Heike Kreutz, www.aid.de

ÖKO-TEST: torffreie Blumenerde

Durch den Torfabbau werden Moore zerstört. Dabei können Moore doppelt so viel CO2 speichern wie alle Wälder der Erde. Deshalb ist es wichtig, dass Verbraucher beim Einkauf im Gartencenter auf torffreie Erde achten, um das Ökosystem Moor zu schützen. Eine aktuelle Analyse des Verbrauchermagazins ÖKO-TEST zeigt, dass zwar neun von zehn der untersuchten torffreien Blumenerden auch tatsächlich als „torffrei“ bezeichnet werden können. In einem Produkt fand das Labor jedoch erhebliche Anteile an Torf. Auch die anderen enthielten kleine Mengen, was auf eine Verunreinigung durch die Mischanlagen zurückzuführen ist.

ÖKO-TEST bemängelt aber, dass die Hersteller sehr intransparent arbeiten: Keiner konnte einen Prüfbericht darüber vorlegen, ob und wie kontrolliert wird, dass in torffrei deklarierten Produkten tatsächlich kein Torf enthalten ist. Auch auf die Frage, woher der Torf in den torfhaltigen Produkten aus dem weiteren Sortiment stammt, erhielt das Verbrauchermagazin von keinem Anbieter einen harten Nachweis. Hier wäre etwas mehr Transparenz wünschenswert.

Die Laboranalyse brachte außerdem ans Licht, dass in drei Blumenerden Cadmium in nicht unerheblicher Menge steckt. Dieses Schwermetall kann von den Pflanzen aufgenommen werden. In einer Blumenerde wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe gefunden. Einige Verbindungen, die zu dieser Stoffgruppe gehören, sind krebserzeugend. Ein weiterer Kritikpunkt: Zwar haben alle Anbieter den Gehalt an löslichen Nährstoffen, Salzgehalt und pH-Wert auf der Verpackung deklariert, aber nicht immer haben die Labore auch jene Werte gefunden.

Das ÖKO-TEST-Magazin April 2012 gibt es seit dem 30. März 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

JRE-Europakongress 2013

Vertreter aus allen elf Mitgliedsländern des internationalen Verbandes der Jeunes Restaurateurs d’Europe (JRE) waren nach Salzburg angereist, um sich vor Ort davon zu überzeugen, dass die Mozartstadt einen perfekten Rahmen für den 12. JRE-Europakongress im Jahr 2013 darstellt.

Der internationale Vorstand mit den Spitzengastronomen Ramon Dios (JRE-Präsident, El Meson de Fuencarral, Madrid, Spanien) und den beiden Vize-Präsidenten Ernesto Laccarino (Restaurant Don Alfonso, Sant’Agata sui due Golfi, Italien) und Andy Zaugg (Restaurant zum Alten Stephan, Solothurn, Schweiz) zeigten sich jedenfalls begeistert, sodass Salzburg mit Carpe Diem Kombucha als Premiumpartner aus der Wirtschaft einstimmig als Austragungsort für 2013 fixiert wurde.

Diese Vergabe wurde natürlich entsprechend gefeiert, wobei Franz Fuiko im Restaurant Carpe Diem FinestFingerFood in der Salzburger Altstadt die Kreativität und das hohe Niveau der österreichischen Köche eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Die Vergabe des Europa-Kongresses ist ein enormer Prestigeerfolg nicht nur für die rot-weiß-rote Kochelite, sondern auch für die heimischen Weinmacher und Produzenten und nicht zuletzt für das Tourismusland Österreich, denn zu diesem Event werden an die 200 der besten Köche und Restaurateure Europas erwartet.

Talent und Passion“ – das ist der Leitspruch der Vereinigung der Jeunes Restaurateurs d’Europe, der rund 350 der kreativsten Gastronomen aus elf Ländern angehören und die 1974 in Frankreich gegründet wurde. Jährlich bewirten diese Toprestaurants mit ihren rund 5.500 Mitarbeitern 8 Millionen Gäste.

Aufs Feinste wohlgemerkt, denn um in den elitären Kreis aufgenommen zu werden, muss man nicht nur zwischen 25 und 37 Jahre alt sein, sondern vor allem exzellente Kochkünste mit entsprechenden Bewertungen in den verschiedenen Restaurantguides nachweisen.

So finden sich unter den 16 Mitgliedern der JRE-Österreich mit Thorsten Probost (Burg VitalHotel Lech am Arlberg), Thomas Dorfer (Genießerhotel Landhaus Bacher, Mautern) und Andreas Döllerer (Genießerhotel Döllerer, Golling) gleich drei Gault Millau-Köche des Jahres. Insgesamt bringen es die österreichischen JRE auf stolze 34 Gault Millau-Hauben und 46 A la Carte-Sterne.