ChefAlps 2015 in Zürich

Den bereits spannenden Kreis der diesjährigen ChefAlps-Protagonisten komplettiert der spanische Avantgardekoch Andoni Luis Aduriz. Damit steht das Detailprogramm an den beiden Tagen des International Cooking Summit nun fest: Insgesamt werden neun Spitzenköche aus sieben verschiedenen Ländern auf der Showbühne am 7. und 8. Juni 2015 an der ChefAlps in Zürich ihre wegweisenden kulinarischen Konzepte präsentieren.

An der vierten ChefAlps-Ausgabe stehen diesmal Bühnenshows kontrastreicher Spitzenköche auf dem Programm, die nicht dem Mainstream folgen und gerade dadurch grosse Erfolge in der Haute Cuisine verbuchen können – dank einer auffallend eigenständigen kulinarischen Handschrift oder teils sehr ungewöhnlichen Restaurantkonzepten. Zu den bereits kürzlich im Einzelnen vorgestellten Protagonisten kommt als spannender neunter Gastkoch nun Andoni Luis Aduriz aus Spanien hinzu. Unter den besten Köchen der Welt gilt er als der fortschrittlichste seiner Zunft – mit seinem Landrestaurant Mugaritz nahe San Sebastián belegt der gebürtige Baske Platz sechs in der „World’s Best Restaurants“-Liste.

Insbesondere das experimentelle Spiel der optischen Täuschung, Verwandlung und Provokation beherrscht der spanische Avantgardekoch virtuos. Bereits vor dem ersten Bissen sind seine Gerichte ein hochästhetischer Augenschmaus. Legendäre Kreationen wie die „Essbaren Steine“ haben ihn weit über die Grenzen von Nordspanien hinaus berühmt gemacht. Mit diesem und weiteren raffinierten Rezepten setzt Aduriz weltweit neue Standards in der Haute Cuisine. Auch die experimentelle Entwicklung und Führung seines Restaurants hat Vorbildcharakter.

Kreative Denkanstösse
Profis aus Hotellerie und Gastronomie sowie Nachwuchstalente und ambitionierte Gourmethobbyköche können sich mit diesen neun wegweisenden Gastköchen auf kreative Denkanstösse für ihre eigene Arbeit und auf anregende Diskussionen freuen! Auch einige von den Botschaftern der ChefAlps, darunter Andreas Caminada aus der Schweiz sowie Thomas Dorfer und Heinz Reitbauer aus Österreich, die mit ihrem Namen hinter dem International Cooking Summit und seinem hohen Nutzen stehen, werden im Auditorium am 7. und 8. Juni in Zürich anzutreffen sein.

Markthalle und Galerie bieten Ausgefallenes für die Gourmetküche und jede Menge Networking
Bereits vor dem Beginn der Bühnenshows und in den Pausen dazwischen bieten sich die Markthalle und die Galerie als ideale Orte der Begegnung an. An den Ständen namhafter Anbieter und Unternehmen haben die Symposiumsteilnehmer hier Gelegenheit, im Rahmen von Livedemonstrationen und Degustationen neue und nichtalltägliche Produkte und Zutaten sowie exklusive Ausstattungen für die gehobene Gourmetküche kennenzulernen.

Tickets online erhältlich – Übernachtungen zu Spezialkonditionen im Swissôtel Zürich
Auch die vierte Ausgabe des International Cooking Summit bietet einen echten Mehrwert für alle, die von Trendsettern in der Haute Cuisine dazulernen wollen. In den letzten drei Jahren nutzten jeweils rund 1’300 Teilnehmer an beiden Symposiumstagen diese Gelegenheit. Um dem Andrang an der Tageskasse zu entgehen, empfiehlt es sich, sich im Vorfeld online ein Ticket via Starticket unter www.chef-alps.com/de/tickets zu sichern. Auswärtige ChefAlps-Besucher können von Spezialkonditionen für Übernachtungen im Swissôtel Zürich profitieren. Das Partnerhotel befindet sich in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsorts. Buchungsdetails unter www.chef- alps.com/besucher/unterkunft.

Neue Koch TV Show: The World’s Best Chefs

Mit großen Namen aus der internationalen Spitzengastronomie und einer außergewöhnlichen Herangehensweise erweitert „The World’s Best Chefs“ ab Ende September die deutschsprachige Fernsehlandschaft. Für die neue Sendung gewähren einige der weltbesten Köche, darunter auch der Begründer der Molekularküche Ferran Adrià, intensive Einblicke in ihre Wirkungsstätten und zeigen, welche Geschichten, Inspirationen und persönlichen Werte sich hinter den Gerichten ihrer Speisekarten verbergen. Ausgewählte deutsche Spitzenköche wie Juan Amador und Wolfgang Becker durften das Format vorab beurteilen.

Köchen in Fernsehstudios oder als Retter in Not in fremden Restaurants auf die Finger zu schauen, das gehört zur gewohnten und beliebten Unterhaltungsform vieler Fernsehzuschauer. Mittlerweile hat das audiovisuell erlebbare Zelebrieren von Essen und Genuss fast jeden Kanal erobert. Doch wie sieht das Ganze aus, wenn international renommierte Köche mitmischen und Zutritt zu ihren heiligen Hallen gewähren? Die Antwort liefert „The World’s Best Chefs“ von Nat Geo People. Die neue Sendung des National Geographic Kanals wird ab dem 27. September 2014 jeden Samstag um 21 Uhr ausgestrahlt und rückt diejenigen in den Mittelpunkt des Geschehens, die maßgeblich an der Entwicklung der modernen Gastronomie beteiligt waren und die Impulsgeber der Branche sind.

Als Gastgeberin fungiert Katie Button, eine junge amerikanische Köchin, die gemeinsam mit Félix Meana das Restaurant Cúrate in Asheville, North Carolina, führt. Beide haben bereits in Ferran Adriàs legendärem El Bulli gearbeitet, für „The World’s Best Chefs“ trifft Katie ihn nun wieder und richtet den Fokus zudem auf ähnlich einflussreiche Persönlichkeiten der gehobenen Küche. Dazu zählen Joan Roca, Andoni Aduriz, Gastón Acurio, Grant Achatz, Alex Atala, Michel Guérard, Daniel Humm, José Andrés und Juan Mari Arzak. Eine Handvoll deutscher Spitzenköche, wie Drei-Sterne-Koch Juan Amador, machten sich im Vorfeld der Premiere einen Eindruck: „Mich fasziniert der Authentizitätsanspruch der Sendung sehr. Außerdem überzeugt mich die Kombination aus kurzweiliger Dokumentation, spannender Reisereportage und niveauvoller Unterhaltung. Hier liegt der Schwerpunkt nicht auf Showelementen, Effekthascherei und dem Aspekt des Nachkochens, sondern auf der nachhaltigen Vermittlung der jeweiligen Küchenphilosophien.“
„The World’s Best Chefs“ zeigt Köche, die ihren Beruf als Berufung und Lebensaufgabe verstehen und über die man kaum etwas Privates weiß. Ihnen kann man ein Stückchen näher kommen, das gefällt auch Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker: „Das Thema Spitzengastronomie ist filmisch sehr gut und verständlich umgesetzt. Den Zuschauer erwarten lebendige Geschichten und keine sperrigen Inhalte. Außerdem finde ich gut, dass eine erfolgreiche Köchin durch die Sendung führt, dadurch ist The World’s Best Chefs nah am Puls der Zeit.“ Die Wertschätzung, die Chefköche wie Massimo Bottura den verwendeten Produkten entgegenbringen, beeindruckt Mario Lohninger, der 2011 vom Gault Millau zum Koch des Jahres gewählt wurde, sehr. „Junge Köche und Köchinnen brauchen solche Vorbilder, und beim Anblick dieser Top-Produkte schlägt mein Herz gleich höher. Allerdings saßen meine zwölfjährige Nichte, meine Lebensgefährtin und meine zweijährige Tochter ebenfalls gebannt vor dem Fernseher. Das Format ist also für die ganze Familie spannend.“ So sieht man beispielsweise Michel Bras und seinen Sohn Sébastien unzählige essbare Blüten und heimisches Gemüse zu ihrem Signature Dish, der Gargouillou, arrangieren. Mehr als 40 verschiedene Arbeitsschritte und zwölf Mitarbeiter sind nötig, um die Komposition perfekt auf den Tellern anzurichten – und einmal mehr wünscht man sich als Zuschauer daheim auf dem Sofa Geschmacks- und Geruchsfernsehen herbei.
In der ersten der insgesamt zwölf halbstündigen Episoden von „The World‘s Best Chefs“ ist Katie Button bei Spitzenkoch Massimo Bottura im italienischen Modena zu Gast. Dort erlebt sie den berühmten Aceto Balsamico und Parmigiano Reggiano auf bisher unbekannte Art und Weise.

Ferran Adria, Joan Roca, Andoni Luis Aduriz in Berlin

Die mit Michelin-Sternen ausgezeichneten spanischen Starköche Paco Pérez (Restaurant CINCO) und Albert Raurich (Restaurant dos palillos) veranstalteten in Berlin ein exklusives Event im kleinen, feinen Kreise mit nur 40 geladenen Gästen. Die Stars der Veranstaltung sind drei wohlbekannte Namen aus der spanischen Spitzenküche, vor denen sich jeder Gourmet in größter Ehrfurcht verbeugt: Ferran Adrià, der die gesamte Gastronomie revolutionierte, Joan Roca, derzeit bester Koch der Welt, sowie Andoni Luis Aduriz, der Vertreter der baskischen Küche schlechthin und Inhaber des viertbesten Restaurants der Welt!

Die spanischen Köche werden verschiedene Diskussionsrunden zum Thema Gastronomie moderieren. Mit dabei sind nicht minder bedeutende Gäste: Dreisterneköche, die zur Crème de la Crème der deutschen Spitzengastronomie zählen: Klaus Erfort, Sven Elverfeld, Thomas Bühner, Kevin Fehling … mehr als 35 Michelin-Sterne treffen hier zusammen, um in Anwesenheit der wichtigsten Fachpresse Nordeuropas rund um das Thema Gastronomie zu diskutieren.

An diesem ganz besonderen Tag geht es darum, welchen Weg die weltweite Spitzengastronomie in Zukunft einschlagen wird. Andoni Luis Aduriz wird dabei über die Bedeutung des multidisziplinären Wissensaustausches sprechen, während Ferran Adrià die berühmte BulliPedia, eine zukünftige gastronomische Online -Datenbank für Chefköche der nächsten Generation, vorstellen wird. Der beste Koch der Welt, Juan Roca, wird einen Einblick in „Somni“ geben, eine multisensorische Annäherung an die Gourmetküche, die sämtliche Sinne des Menschen einbezieht.

Die Veranstaltung findet in zwei Berliner Hotels statt, im hotel casa camper und im Hotel Das Stue.

Paco Pérez und Albert Raurich erklären das Konzept auf folgende Weise: „Sinn und Zweck dieser Veranstaltung ist es, durch den Wissensaustausch dieser großen Küchenchefs die Entwicklung der europäischen Gastronomie als kreative, kulturelle und technologisch-emotionale Disziplin anzuregen bzw. zu inspirieren. Wir freuen uns sehr, an diesem Tag so viele berühmte und renommierte Experten begrüßen zu dürfen.“

Für kulinarische Hochgenüsse der Gäste sorgen das Restaurant dos palillos von Albert Raurich im hotel casa camper und das Restaurant CINCO von Paco Pérez im Hotel Das Stue. Auch das Weingut Castillo Perelada trägt seinen Teil zur Veranstaltung bei: Die Weine und Schaumweine der berühmten Bodega werden die exquisiten Kreationen in beiden Restaurants begleiten, zudem wird es eine Weinverkostung mit spanischem Jamón Ibérico Reserva Especial von Arturo Sánchez geben.

Baskische Küche goes Berlinale

Auftritt baskischer Weine und Spezialitäten bei den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin am 13. Februar in der spanischen Botschaft

Im Rahmen des 6. Kulinarischen Kinos der Berlinale organisiert die baskische Regierung in Zusammenarbeit mit dem Basque Culinary Center eine „Jornada Euskadi“, einen Baskenland-Tag, bei den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin. Eine Abordnung baskischer Unternehmen der Lebensmittelbranche wird bei dieser Veranstaltung vor Ort sein, um Kontakte zu knüpfen und Geschäftsbeziehungen mit dem deutschen Markt zu etablieren.

Die baskischen Produkte werden vertreten von:
• Weine der Rioja Alavesa (DOCa Rioja), durch das Export-Konsortium “Araex Export Group” und die Bodega Heredad de Ugarte
• Txakoli-Weine, durch den Kontrollrat der Weinbauregion DO Getariako Txakolina
• Fischprodukte und Konserven mit den Firmen CORPA (Corporación Pascual Hermanos) und Hijos de José Serrats
• Idiazabal-Käse (DO-zertifiziert), vertreten durch Basque Cheese

Auch die baskische Gourmetküche ist auf dem Festival präsent: Der Film „Mugaritz BSO“, Ergebnis eines gastronomisch-musikalischen Gemeinschaftsprojekts, hat beim Kulinarischen Kino Premiere. Darin übersetzt der Musiker Felipe Ugarte die kulinarisch und optisch ansprechenden Gerichte des baskischen Starkochs Andoni Luis Aduriz in Musik. Musiker und Koch zeigen, wie überall auf der Welt die Zutaten eines Gerichts und die Musik in einer Konstellation aus Landschaft und Tradition entstehen.

Das Programm des Baskenland-Tages “Jornada Euskadi”

Die Jornada Euskadi findet statt:
am Montag, 13. Februar
ab 11.30 Uhr
in der spanischen Botschaft in Berlin
Lichtensteinallee 1, 10787 Berlin-Tiergarten.

Nach der Begrüßung durch den spanischen Botschafter Don Rafael Dezcallar wird die baskische Kulturministerin Doña Blanca Urgell im Namen der baskischen Regierung und der mitwirkenden Ministerien und die Veranstaltung eröffnen und den Anwesenden das Baskenland mit einigen Worten zu Kultur, Tourismus und Lebensmittelsektor vorstellen.

Das erste Highlight ist eine Podiumsdiskussion zu den Themen Gastronomie, Kunst und Gesellschaft in prominenter Besetzung. Als Teilnehmer sind die baskischen Spitzenköche Andoni Luis Aduriz – Restaurant Mugaritz (2 Michelin-Sterne), Eneko Atxa – Restaurant Azurmendi (2 Michelin-Sterne) und Elena Arzak – Restaurant Arzak (3 Michelin-Sterne) sowie der Direktor des Filmfestivals in San Sebastián, José Luis Rebordinos, und der Leiter des Kulinarischen Kinos der Berlinale, Thomas Struck, geladen. Moderiert wird die Runde von Madeleine Jakits, der Chefredakteurin des Gourmet-Magazines Der Feinschmecker.

Danach wird Amaia Barrena, die innerhalb der baskischen Regierung den Bereich Innovation und Lebensmittelindustrie verantwortet, kurz den Lebensmittelsektor des Baskenlands vorstellen. Direkt im Anschluss wird den den Teilnehmern ein von Elena Arzak y Eneko Atxa exklusiv kreierter Cocktail serviert.

Den Abschluss bildet ein musikalischer Ausklang mit den baskischen Musikern Felipe Ugarte (einer der Protagonisten des Film Mugaritz BSO) und Beñat Iturrioz sowie dem Folklore-Tänzer Mikel Aristegui.

Lesen Sie mehr über Berlinale-Kulinarisches Kino hier:
http://www.gourmet-report.de/artikel/340903/Berlinale-Kulinarisches-Kino-2012.html

Berlinale: Kulinarisches Kino 2012

„Trust in Taste“ lautet das Motto des 6. Kulinarischen Kinos der 62. Berlinale, das vom 12. bis 17. Februar 2012 stattfindet. Fünfzehn Filme über Essen und Umwelt laufen im Kino des Martin-Gropius-Baus. Nach den Filmen um 19:30 Uhr servieren die Spitzenköchin Sonja Frühsammer und die Sterneköche Michael Kempf, Christian Lohse, Marco Müller aus Berlin sowie Andoni Luis Aduriz aus dem Baskenland im Spiegelzeltrestaurant „Gropius Mirror“ jeweils ein Menü, das von den Filmen inspiriert ist.

„Essen ist Vertrauenssache“, erläutert Dieter Kosslick das diesjährige Motto. „Der Verbraucher sollte sich nicht nur nach Bio-Siegeln und klein gedruckten Etiketten richten, sondern vor allem seinem Geschmacksinn vertrauen. Erfahrene Köche können schmecken, ob Lebensmittel aus industrieller Massenproduktion stammen, ob Bindemittel, Geschmacksverstärker oder andere Zusatzstoffe verwendet wurden. Geschmack ist eine Sache der Erfahrung, die man auch im Kulinarischen Kino der Berlinale machen kann“.

„Vor den kulinarischen Genüssen präsentieren wir wieder aktuelle filmische Feinkost, in der Nahrung und Geschmack aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden“, beschreibt Kurator Thomas Struck das Programm. Den Auftakt macht Comme un chef (The Chef) von Daniel Cohen, eine französische Komödie, die so locker und lecker ist, wie die Brioches, die Chefkoch Lagarde (Jean Reno) für seine Tochter zubereitet, um den Familienfrieden und außerdem die französische Haute Cuisine vor der Molekularküche zu retten. Sonja Frühsammer wird nach dem Film ein Menü servieren.

Dieses Jahr gibt es auffällig viele Premieren im Kulinarischen Kino. Nach fünf Jahren hat sich das Programm etabliert.

In Mugaritz B.S.O. von Juantxo Sardon übersetzt der Musiker Felipe Ugarte die kulinarisch und visuell delikaten Gerichte des baskischen Starkochs Andoni Luis Aduriz aus San Sebastián in Musik. Musiker und Koch zeigen, wie überall auf der Welt die Zutaten eines Gerichts und die Musik in einer Konstellation aus Landschaft und Tradition entstehen. Andoni Luis Aduriz wird extra nach Berlin anreisen und das Menü zu seinem Film vorbereiten.

Entre les Bras (Step Up to the Plate) von Paul Lacoste dokumentiert den spannenden Generationswechsel in dem französischen 3-Sterne Restaurant Bras aus Laguiole, Aubrac. Der Vater Michel Bras glaubt, dass der Weg nach oben leichter ist, als der Kampf, um an der Spitze zu bleiben. Michael Kempf hat die delikate Aufgabe, nach dieser Dokumentation ein französisch inspiriertes Menü zu kreieren.

Im Dokumentarfilm Last Call at the Oasis von Oscar-Preisträgerin Jessica Yu kämpfen Experten und unerschrockene Aktivisten, wie die reale Erin Brockovich, gegen den lokalen und globalen Missbrauch des Wassers. Die Filmemacher und Experten diskutieren überraschende Lösungen, um den Mangel an Trinkwasser zu beheben. Ein Vorschlag besteht darin, Abwasser zu recyclen. Christian Lohse wird anschließend ein Menü kochen.

Ein Spitzenkoch der vegetarischen Küche muss in TSAO Jui-Yuans Spielfilm Joyful Reunion sein Restaurant aufgeben, weil er das Gedächtnis verliert. Mit einem Gericht aus seiner Jugend kehrt die Erinnerung zurück und er erkennt seine erste Liebe wieder. Marco Müller, vom Magazin „Der Feinschmecker“ zum Koch des Jahres gekürt, überträgt das Melodrama auf sein Menü.

In den Spätvorstellungen um 22:00 Uhr stehen soziale und ökologische Themen im Mittelpunkt. In Das Rohe und das Gekochte (The Raw and the Cooked) dokumentiert Monika Treut das erwachende „green movement“ in Taiwan. Canned Dreams porträtiert auf einer bildgewaltigen Reise um die Welt die Schicksale einfacher Arbeiter, die an der Herstellung einer Dose Ravioli beteiligt sind. Lupe el de la Vaca (Lupe of the Cow) zeigt mexikanische Kleinbauern, die mit Witz und Musik ihr hartes Leben meistern. In dem koreanischen Gangsterfilm Hindsight verliebt sich ein Bandenboss bei einem Kochkurs in seine Mitstudentin. Alexa Karolinski zeigt in Oma & Bella wie ihre Oma und deren Freundin in Charlottenburg jüdische Traditionen pflegen.

Begleitend zum Programm werden Kurzfilme präsentiert: Should The Wife Confess? (Bernardo Camisão), Asparragos (Laura Zuallaert), Lepokoa (Safy Nebbou) und Pokot Ash Yoghurt (Francesco Amato, Stefano Scarafia).

Beim „Youth Food Cinema“ am 17.2. um 9:30 Uhr wird die Bedeutung von Traditionen in der Familie thematisiert. Der mexikanische Film Canela (Cinnamon) von Jordi Mariscal erzählt die Geschichte eines Mädchens, ihrer Großmutter und der Liebe beider zur Küche. Anschließend bereitet der Koch der mexikanischen Botschaft Armando Hernández mit SchülerInnen ein mexikanisches Menü vor, denn wie die Großmutter Tere im Film sagt „Gut zu kochen ist keine Frage des Alters, sondern des Talents.“

Zur „TeaTime“ um 17:00 Uhr finden im Spiegelzeltrestaurant „Gropius Mirror“ Lesungen, Diskussionen und Tastings statt. Am 14.2. präsentiert Michael Hoffmann sein neues Kochbuch für Blinde und Sehende „Trust in Taste“. Im Anschluss serviert er Fingerfood mit Gerichten aus dem Buch (in deutscher Sprache, Eintritt € 10,00).

Am 15.2. findet die Diskussion „The Real Erin Brockovich“ mit der Umwelt-Aktivistin Erin Brockovich statt. Sie wird über ihre aktuellen Erfahrungen im Kampf für eine saubere Umwelt sprechen (in englischer Sprache, Teilnahme nur mit Anmeldung unter kulinarisches.kino@berlinale.de). 25 Millionen Menschen sahen Steven Soderberghs Film Erin Brokovich – Eine wahre Geschichte mit Julia Roberts in der Titelrolle.

Der Vorverkauf für das Kulinarische Kino beginnt am 6. Februar 2012 um 10:00 Uhr an den Zentralen Vorverkaufsstellen in den Arkaden am Potsdamer Platz, im Kino International und im Haus der Berliner Festspiele sowie online unter www.berlinale.de und an allen an das Eventim-Netz angeschlossenen Theaterkassen.

OUT NOW – Port Culinaire No. NINETEEN – XXL Ausgabe

Aus dem Inhalt:
Kakao gegen Armut / Mit Oliver Coppeneur in Nicaragua
Spice Girl… / oder die Geschichte von dem Mädchen mit den zwei Namen. Sarah Henke und die Kressen
Die neue deutsche Schule / Thomas Bühner, Christian Bau, Nils Henkel und Sven Elverfeld
Avantgarde Part Ten / Jonnie B. Good – Jürgen Dollase über Jonnie Boer
Die baskische Revolution / Elena und Juan Mari Arzak / Andoni Luis Aduriz
Die Welt hinter dem Spiegel / Massimo Bottura
Lass Knacken! Salat von den Fildern. / Zu Besuch im Keltenhof – Vol. II

Mit Beiträgen von:
Thomas Ruhl, Jürgen Dollase, Evert Kornmayer, Jasmin Oberdorfer, Prof. Dr. Ingo Scheuermann, Ralf Bos, Christian Stromann und Hanjo Wimmeroth
Rezepte von:
Christian Hümbs, Sarah Henke, Thomas Bühner, Christian Bau, Nils Henkel, Sven Elverfeld, Jonnie Boer, Andoni Luis Aduriz, Massimo Bottura, Heinz Reitbauer, Andreas Caminada, Jean Claude Bourgueil, Joachim Wissler, Elena und Juan Mari Arzak

Einblicke in PORT CULINAIRE No. EIGHTEEN

3. Ausgabe 2011, 196 Seiten, 24 x 28 cm, 19,90 Euro,
Bestelink:978-3-942051-25-5, Edition Port Culinaire

Fact-Sheet zur CHEF-SACHE 2011

Let’s move the culinary world
Was wird Trend, was bringt die Zukunft für die Haute Cuisine? Die CHEF-SACHE gibt Antworten: Starchefs live and on stage, dazu Wettbewerbe, Ausstellungen und aktives Networking.

Was ist CHEF-SACHE?
CHEF-SACHE ist das erste deutsche Symposium für ambitionierte Köche und solche, die es werden wollen. Die CHEF-SACHE bietet ein Austauschforum für Köche, Unternehmen und Dienstleister innerhalb der Gastronomiebranche. Ausstellungen innovativer Produkte, Verkostungen und Networking haben auf der CHEF-SACHE einen ebenso festen Platz wie eindrucksvolle Shows mit den Stars der internationalen Spitzenküche.
CHEF-SACHE startete 2009 in Hamburg und etablierte sich 2010 als eigenständiger Gastronomie-Kongress in Köln. Durch ein sicheres Gespür für Trends und neue Produkte hat sich die CHEF-SACHE schnell ein internationales Renommee erarbeitet und gilt heute neben Kongressen wie madrid fusión oder San Sebastián Gastronómika als wichtigste Veranstaltung für die Gastronomie im deutschsprachigen Raum.

Stars der Chef-Sache 2011
Insgesamt sechs Sterneköche, die es mit ihren Restaurants 2011 auf die begehrte Liste der „World’s 50 Best Restaurants“ geschafft haben, werden am 18. und 19. September 2011 auf der CHEF-SACHE-Showbühne zu sehen sein.

Der Spanier Andoni Luis Aduriz nimmt mit seinem Restaurant Mugaritz aktuell Platz 3 der berühmten Liste „World’s 50 Best Restaurants“ ein, dicht hinter ihm liegt Massimo Bottura auf Platz 4. Der Chefkoch des Restaurants Osteria Francescana erhielt aktuell den Ehrenpreis „Chefs‘ Choice“, eine besonders ehrenvolle Auszeichnung, die von der internationalen Jury der Top-Chefs, also Kollegen, vergeben wird. Ebenfalls in den Top-Ten vertreten und zugleich auf der CHEF-SACHE, ist Elena Arzak, die gemeinsam mit ihrem Vater Juan Mari das spanische Restaurant Arzak führt.
Auch Sven Elverfeld, der neben Joachim Wissler, die deutsche Küche auf der international gewählten Liste repräsentiert, ist in Köln dabei. Ebenfalls begrüßen wir Spitzenkoch Heinz Reitbauer auf der CHEF-SACHE-Bühne, Küchenchef des Wiener Steirerecks, dem einzigen österreichischen Restaurant unter den besten 50 Restaurants. Der niederländische Drei-Sterne-Koch Jonnie Boer, aktuell mit seinem Restaurant „De Librije“ auf Rang 46, präsentert sich und seine Arbeit auf der CHEF-SACHE-Bühne.

„Neue Deutsche Schule“ – unter diesem Titel werden die deutschen Starchefs Christian Bau, Thomas Bühner und Nils Henkel mit ihren Auftritten auf der CHEF-SACHE 2011 beweisen, dass auch sie zweifelsohne einen Platz auf der Liste der „50 Best Restaurants“ verdient hätten.

BÜHNENSHOWS
Netherlands Power
Jonnie Boer*** (De Librije)
Perfekte Inszenierungen
Heinz Reitbauer** (Steirereck im Stadtpark)
Podiumsdiskussion
Weltkulturerbe „Die französische Menüfolge”
Die neue deutsche Schule
Christian Bau*** (Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg) Thomas Bühner** (la vie) Sven Elverfeld*** (Aqua im The Ritz-Carlton) Nils Henkel*** (Gourmetrestaurant Lerbach)
Italienische Avantgarde
Massimo Bouttura** (Osteria Francescana)
Baskische Revolution
Elena Arzak*** (ARZAK) Andoni Luis Anduriz** (Mugaritz)
Die Bühnenshows werden moderiert von Thomas Ruhl (Mitinitiator der CHEF-Sache & Herausgeber der Edition Port Culinaire) Jürgen Dollase (Gastronomie-Kritiker & Journalist) Prof. Dr. Ingo Scheuermann (Foodblogger) Ralf Bos (Produktscout) Miguel Calero (Maître im Restaurante Vendôme) Erwin Geigenbauer (Essigpapst und provokanter Gastrosoph)
Sonntag, 18.09.2011
Einlass ab 9.00 Uhr
Pressekonferenz 10.00 Uhr
Eröffnung CHEF-SACHE 11:00 Uhr
Start Bühnenshows 11:30 Uhr
Apollinaris Opening Party ab 18:30 Uhr
Montag, 19.09.2011
Einlass ab 9.00 Uhr
Bühnenshows 10:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr

WETTBEWERBE
1. CHEF-SACHE Nachwuchswettbewerb
Wettbewerb für Kochauszubildende in zwei Kategorien: Kategorie 1: Bauknecht – Regionale Küche: „Aus heimischen Gewässern” Kategorie 2: Port Culinaire – Avantgarde: „Klassiker neu interpretiert” Nach einer Vorauswahl erhalten die besten drei Einsendungen jeder Kategorie eine Einladung zur Endausscheidung am Sonntag, 18. September 2011 im Rahmen der CHEF-SACHE. Dort werden der erste, zweite und dritte Platz innerhalb von insgesamt zwei Stunden „ausgekocht”. Die Erstplatzierten erhalten neben Preisen der Ausrichter die Möglichkeit, ihre Rezepte im Sammelband Port Culinaire zu präsentieren. Moderation: Hanjo Wimmeroth Teilnahmebedingungen: www.chef-sache.eu/wettbewerbe
2. Cru-de-Cao Award
Die Confiserie Coppeneur würdigt das beste Schokoladendessert, in dem die Coppeneur Cru-de-Cao-Lagenschokoladen zum Einsatz kommen. Der Award wird in zwei Kategorien vergeben: 1. Cru-de-Cao Award 2011 Master (für Patissiers und Konditoren) 2. Cru-de-Cao Award 2011 Junior (für Auszubildende in Restaurants und Konditoreien)
Je Kategorie werden die besten Kandidaten zur CHEF-SACHE 2011 in Köln eingeladen. Die Austragung um Gold, Silber und Bronze erfolgt am ersten Tag des kulinarischen Fachsymposiums vor Publikum, Presse und Jury. Die Finalisten haben zeitversetzt je drei Arbeitsstunden Zeit für die Zubereitung von fünf Tellern. Alle Gerichte werden auf hochwertigem RAK Porzellan angerichtet.
Teilnahmebedingungen: www.chef-sache.eu/wettbewerbe
3. Bocuse d’Or Selection Germany
Der deutsche Vorentscheid für den internationalen Kochwettbewerb „Bocuse d’Or” findet am zweiten Tag des kulinarischen Fachsymposiums statt. Weitere Informationen zur „Bocuse d’Or Selection Germany” finden Sie unter www.bocuse-dor.de

APPOLLINARIS NIGHT
Die große Opening-Party am Sonntag, 18. September 2011, startet mit der Preisverleihung des CHEF-SACHE-Nachwuchspreises 2011 und der Cru-de-Cao-Awards und lädt später bei Musik zu einem gemeinsamen Glas Wein ein.
MESSE UND AUSSTELLUNG Verkostungen Produktpräsentationen Networking
NEUERUNGEN 2011 Verlängerung auf zwei volle Tage Fachsymposium EXPO XXI: größeres Gelände, um mehr Besuchern und Ausstellern Platz zu bieten deutscher Vorentscheid für den internationalen Kochwettbewerb „Bocuse d’Or”
erstmals zu Gast auf der CHEF-SACHE Cru-de-Cao Award für das beste Schokoladendessert
STIMMEN ZUR CHEF-SACHE 2010
Maria Dohmen (Kölner-Stadtanzeiger): „Der Gastronomie-Kongress CHEF-SACHE, der am Montag das Podium für die Elite der deutschen und skandinavischen Küche öffnete, ist eine neue Veranstaltung im Kochgeschehen und in Deutschland so bisher einmalig.”
Nils Henkel (Gourmetrestaurant Schloss Lerbach): „Es hat viel Spaß gemacht und vor allen Dingen haben viele erkannt, wie wichtig eine solche Veranstaltung für die deutsche Szene ist.”
Bärbel und Jürgen Dollase (Journalist und Restaurantkritiker): „Allerorten eine richtig gute Resonanz und eine tolle Veranstaltung. Wir sind begeistert.”
Erica Woehrle (Organisatorin St. Moritz Gourmetfestival):„Es war spannender als im Kino und ich konnte von den Themen her viel profitieren. Ein riesiges Dankeschön, dass wir dabei sein durften. ”

www.chef-sache.eu

Andoni Luis Aduriz: Grillkohle

Andoni Luis Aduriz, einer der kreativsten Köche Spaniens, entwickelte eine neue Grillkohle

Eigentlich ist es nur ein simpler Trick mithilfe der Strahlungswärme: das Grillen. Durch das Schließen der Oberfläche sollen Fisch, Fleisch und Gemüse Saft, Kraft und Geschmack bewahren. Danach wird bei mäßiger Temperatur à point gegart.

Die Methode des Grillens gehört mit Sicherheit zu den ältesten Kochtricks der Menschheit. Die Bandbreite der Griller hat sich im Laufe der Jahrhunderte sehr erweitert, vom Holzkohle-Griller bis zum Elektro-Griller. Die besten Griller aber sind die Männer. Denn wo weltweit steht eine Frau am Grill? Bewaffnet mit Grillzange, Pinsel und Gabel. Und wo kümmert sich der Mann bei einer Grillfête um Salate, Saucen etc.? Mann steht lieber majestätisch am Griller, als Meister des ständigen Wendens von Würsteln und Steaks.

Lesen Sie den gesamten Artikel hier:
www.salzburger-fenster.at/rubrik/genuss/1608/an-die-griller-fertig-los_9006.html

Andoni Aduriz

Während die Gourmet-Welt noch über Ferran Adriàs Küche staunt, wächst im spanischen Baskenland ein Kronprinz heran: Adrià-Schüler Andoni Aduriz.

Wo Andoni Aduriz herkommt, treffen sich die Männer nicht zum Skat oder Fußball, sondern zum Kochen.

Einmal verschanzte sich der 3-Sterne-Koch monatelang in Spaniens führender Leber-Klinik in Granada. Die Ärzte schüttelten ungläubig den Kopf, aber sie ließen ihn geduldig seine Notizen machen. Er wollte das Organ verstehen, Enzyme, Fett, Proteine. Heute kocht niemand besser Leber als Andoni. Bei ihm geht es nicht um ein Grad Gartemperatur hin oder her, sondern ums tausendstel Grad. Ein praktisch veranlagter Theoretiker (oder doch ein theoretisch veranlagter Praktiker?)

Lesen Sie den gesamten Artikel über Andoni Aduriz im Focus:
www.focus.de/kultur/leben/kochkuenstler-aduriz_aid_144530.html