Messe fish international in Bremen verschoben

Neben der fish international wird auch die GASTRO IVENT verschoben

Reaktion auf geänderte Rahmenbedingungen

„Wir waren auf einem sehr guten Weg. Die Aussteller der Fischbranche freuten sich auf regen Austausch und die Gastro-Szene war nach den Lockdown-Monaten in positiver Aufbruchsstimmung. Doch die pandemische Lage hat uns flexible Lösungen abverlangt“ sagt Claudia Nötzelmann, Bereichsleiterin für Fachmessen der MESSE BREMEN. „Und wir haben gute Lösungen für beide Messen gefunden.“ Die fish international wird vom ursprünglichen Termin im Februar auf den September 2022 verschoben. Die GASTRO IVENT wird im Januar 2023 mit einer „Special Edition“ durchstarten. 

Die alte Meldung:
Die MESSE BREMEN wird mit der „fish international“ Anfang 2022 erneut zum Treffpunkt der deutschen und europäischen Fischwirtschaft. Von Sonntag, 13. bis Dienstag, 15. Februar 2022 stehen Trendthemen wie Aquakultur und Nachhaltigkeit genauso auf dem Programm wie Neuigkeiten von Produzenten, Händlern sowie Gastronomie und Großverbrauchern.

Parallel zu der einzigen deutschen Fachmesse für Fisch und Seafood bietet die MESSE BREMEN dem norddeutschen Gastgewerbe mit der GASTROIVENT ein Forum für die neuesten Entwicklungen aus Gastronomie, Catering, Gemeinschaftsverpflegung und Hotellerie. 

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Fragen des Klimaschutzes haben wachsende Bedeutung
Die „fish international“ ist alle zwei Jahre ein Spiegelbild dessen, was die Fischwirtschaft im In- und Ausland aktuell beschäftigt. Derzeit stehen unterschiedliche Aspekte des Themenkomplexes Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Eine schnell wachsende Bedeutung haben Fragen des Klimaschutzes bekommen. „Dieses Thema ist entlang der gesamten Kette von der Rohwarenbeschaffung über die Produktion und den Handel bis zum Endverbraucher relevant“, betont Sabine Wedell. Viele Unternehmen haben bereits praktikable Ansätze für die Verringerung von CO2-Emissionen entwickelt: „Wer in seinem Betrieb noch vor ungelösten Fragen steht, wird bei uns mit Sicherheit Informationen und potenzielle Partner für das weitere Vorgehen finden“, ist die Projektleiterin überzeugt, die in der MESSE BREMEN die Fäden für die fish international in der Hand hält.

Ein weiteres großes Zukunftsthema ist der Einsatz von Kreislauftechnologien in der Aquakultur. Die fish international rückt deshalb landbasierte Anlagen und die dafür erforderlichen Technik in den Fokus. Kreislaufanlagen gelten als wichtiges Instrument einer nachhaltigen Rohwarenproduktion, erfordern aber ein gut durchdachtes Konzept und bedürfen einer höheren Akzeptanz in Politik und Genehmigungsbehörden. Die MESSE BREMEN hat das Forum mit Diskussionsrunden und Vorträgen in die Ausstellungshalle integriert: „Wir wollen damit nicht nur kurze Wege für die Teilnehmer der Fachforen schaffen, sondern auch die Bedeutung der Zukunftsthemen unterstreichen“, sagt Sabine Wedell. Zu den weiteren Herausforderungen für die Branche zählt die Projektleiterin die Entwicklung veganer Alternativen zu Fischprodukten mit Hilfe pflanzenbasierter Proteine: „Auch wenn Fisch und Seafood weiter unsere Kernkompetenz sind, müssen wir uns mit der Entwicklung ergänzender pflanzenbasierter Produkte pro aktiv beschäftigen.“

Der persönliche Kontakt zählt
Seit der fish international 2020 konnten sich die meisten Mitglieder der von persönlichen Beziehungen geprägten maritimen Branche nur virtuell begegnen. Das beflügelt das Interesse an dem ersten realen Gedankenaustausch seit zwei Jahren – fünf Monate vor dem Start Fachmesse sind bereits mehr als 70 Prozent der Standfläche vergeben. „Wir spüren einen deutlichen Optimismus in der Branche und auch eine Vorfreude der Aussteller, endlich wieder das direkte Gespräch mit den Kunden und Geschäftspartnern zu führen“, sagt Sabine Wedell. Die in mehr als 30 Jahren entwickelte Bedeutung der fish international als Branchentreffpunkt ist mit der Veranstaltung 2022 noch einmal gewachsen. Das wichtigste europäische Pendant  die Seafood Expo Global – wechselt im kommenden Jahr endgültig von Brüssel nach Barcelona: „Die Fischwirtschaft unter anderem aus den skandinavischen Ländern und aus dem östlichen Europa schaut schon jetzt verstärkt auf Bremen“, freut sich die Projektleiterin.

Neue Aussteller gewonnen
Die noch einmal gestärkte Rolle der fish international spiegelt sich in zahlreichen Neuanmeldungen für die Fachmesse wider. Zu den größten Neuausstellern zählt Pickenpack Seafoods. Als Experte für Private-Label-Tiefkühlprodukte ist das Unternehmen einer der wichtigsten Partner des Lebensmitteleinzelhandels und Außer-Haus-Versorgern sowie einer breiten Palette von Großverbrauchern. Die Bandbreite der weiteren Neuanmeldungen reicht von Großhändlern wie Zeelandia van Belzen über Importeure wie H&F Handelskontor und der Asien-Spezialist E.W.A. Wessendorf bis zu jungen Unternehmen wie 68° Noord King Crabs, das unter anderem Königskrabben aus Norwegen importiert. Auf der Ausstellerliste sind auch die Zukunftsthemen der fish international sichtbar: Unternehmen wie FRESH Völklingen aus dem Saarland, Kingfish Zeeland aus den Niederlanden und HanseGarnelen aus Glückstadt/Schleswig-Holstein präsentieren ihre in Landanlagen gezüchtete Meeresdelikatessen und berichten über ihre Erfahrungen mit der nachhaltigen Produktion in Aquakulturen.

Auch im Ausland stößt die Bremer Fachmesse ein weiteres Mal auf ein wachsendes Interesse. Zu den Neuausstellern gehören die Lachszüchter Empreseas Aqua Chile und Seaborn sowie der Zusammenschluss von Unternehmen aus der ostkanadischen Provinz New Brunswick, die auf den Export unter anderem von Hummer, Austern, Snow Crabs, Shrimps und Lachs spezialisiert sind. Zahlreiche Neuanmeldungen registrierten die Organisatoren der fish international aus der Türkei. Dazu zählen Zucht- und Verarbeitungsbetriebe wie Abalioglu Su Ulunleri Gida Tarim (Dorade, Wolfsbarsch, Forelle bis hin zu Meagre), sowie Hersteller von Komponenten für Aquakulturanlagen. Beispielsweise produzieren Vasg Composites und Fatih Polyester in der Nähe von Izmir Becken und Behälter aus glasfaserverstärktem Kunststoff; Arde Makine aus Bursa entwickelt und baut Sortierlösungen für Fisch und Tiefkühlprodukte. 

Perfekter Platz für einen umfassenden Marktüberblick
Wie gewohnt werden sich zahlreiche Unternehmen auf Gemeinschaftsständen ihrer fischwirtschaftlich geprägten Heimatregion präsentieren. Traditionell gehören zu diesem Ausstellerkreis Firmen und Institutionen aus Bremerhaven und Cuxhaven. Auf der fish international sind zudem Fischereinationen wie Dänemark und die Niederlande mit Länderpavillons präsent. „Damit ist unsere Messe ein perfekter Platz, einen Marktüberblick zu gewinnen, neue persönliche Kontakte zu knüpfen und persönliche Beziehungen zu vertiefen“, freut sich Sabine Wedell.

Parallel zur fish international veranstaltet die MESSE BREMEN mit der GASTRO IVENT die Fachmesse für Gastronomie, Catering und Großverbraucher in Nordwestdeutschland. Die Nähe zur Fischwirtschaft hat sich längst bewährt: Meeresdelikatessen erfreuen sich in Restaurants, auf Veranstaltungen und in Großküchen seit Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Dank eines sorgfältig vorbereiteten Hygiene-Konzeptes werden sich beide Messen kaum von den Veranstaltungen vor der Pandemie unterscheiden. Das Konzept ist in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden in Bremen entwickelt worden und wird ständig an die aktuelle Pandemielage angepasst. „Aussteller und Besucher können sich in den Hallen der Bremer Messe darauf verlassen, dass wir die besten Maßnahmen zum Schutz ihrer Gesundheit treffen“, bekräftigt die für die Fachmessen der MESSE BREMEN verantwortliche Bereichsleiterin Claudia Nötzelmann.

Weitere Informationen: www.fishinternational.de

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Die MESSE BREMEN wird mit der „fish international“ Anfang 2022 erneut zum Treffpunkt der deutschen und europäischen Fischwirtschaft.

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