Arizonas Wein Reisekarte

Weinanbaugebiete in Cochise County sowie im Rest des Staates Arizona bieten jetzt die Arizona-Reise-Weinkarte an. Die Karte ist für das Jahr 2013 gültig und kann für 20 Dollar in den verschiedenen Weinanbaugebieten, Geschäften oder online erworben werden. Mit der Karte erhält man in teilnehmenden Geschäften beim Weinkauf einen Nachlass von bis zu 15 %. Zusätzlich erhält man bei vielen Attraktionen und Übernachtungsmöglichkeiten einen Rabatt von bis zu 20 %.

Eine komplette Liste der teilnehmenden Geschäfte sowie weitere Informationen unter http://az.winetravelcard.com/.

10 Gründe für North Carolina als Urlaubsziel 2011

Dass die angesehene New York Times die Stadt Durham in North Carolina zu einem der 41 Orte wählte, die man 2011 unbedingt besuchen sollte, konnte nur diejenigen wundern, die die Stadt nicht kennen. Tatsächlich steckt der Bundesstaat an der amerikanischen Ostküste voller verborgener Juwelen, die man 2011 entdecken sollte.

Für die Urlaubspläne sollte man sich die folgenden zehn Reisetipps für North Carolina genauer anschauen. Eigentlich ist für jeden Geschmack etwas dabei – und das Wort „Geschmack“ darf man wörtlich nehmen!

#1 – Hier braut sich etwas zusammen

Wenn es um Südstaaten-Bier geht, dann ist North Carolina zweifelsohne die Nummer 1, denn hier gibt es mehr Kleinbrauereien (microbreweries) und Brauereikneipen (brew pubs) als in jedem anderen Bundesstaat im Süden der USA, und die Stadt Asheville wurde zweimal in Folge zur „Beer City USA“ gewählt. Hier wurden auch die brews cruises erfunden, ausführliche Brauereibesichtigungen, die von Verkostungen des leckeren Gerstensafts gekrönt werden. Weitere Einzelheiten dazu findet man im Internet unter dem Stichwort „Brews & Breweries“ auf VisitNC.com/beer. Eine Karte (unter „Places“) zeigt die genaue Lage von dreißig Brauereien an, von den Bergen im Westen bis an die Küste im Osten. Dazu gibt es Kurzbeschreibungen, Videos und weitere Informationen. Übrigens: Einige der Brauereien in North Carolina brauen auch streng nach dem deutschen Reinheitsgebot!

#2 – Ein Wald feiert Geburtstag

Der majestätische Joyce Kilmer Memorial Forest feiert seinen 75. Geburtstag. Tatsächlich sind einige Bäume in diesem Wald bis zu 450 Jahre alt, denn der 6.880 Hektar große Forst umfasst einen der größten Altbaumbestände der östlichen USA. Im Jahre 1936 aber wurde er Alfred Joyce Kilmer (1886-1918) gewidmet, einem Dichter und Journalisten, der im Ersten Weltkrieg in Frankreich gefallen war. Kilmers berühmtestes Gedicht war „Trees“ – „Bäume“ („I think that I shall never see / A poem lovely as a tree „), und der Wald aus Tulpenbäumen, Hemlocktannen, Buchen, Birken und Linden, der nun seit 75 Jahren seinen Namen trägt, soll immer an seine Naturverbundenheit erinnern. Am 30. Juli wird die Widmungszeremonie erneuert; die Einzelheiten dazu werden rechtzeitig unter www.fs.usda.gov/nfsnc nachzulesen sein. Reisende finden hilfreiche Informationen für einen Besuch des Waldes unter http://bit.ly/eEk8n9. Für ein paar besinnliche Urlaubsstunden ist der Wald im äußersten Westen des Bundesstaates (an der Grenze zu Tennessee) genau das Richtige.

#3 – 150 Jahre „Civil War“

Anno 1861 waren die Vereinigten Staaten nicht ganz so einig wie heute – die Südstaaten lösten sich nach und nach aus dem Bund, als vorletzter unter ihnen auch North Carolina, wo zahlreiche freigelassene Sklaven lebten – sogar in ganzen Kolonien, wie beispielsweise auf der Insel Roanoke. In diesem Jahr ruft der Staat jene Ereignisse in Erinnerung, die vor genau 150 Jahren zu einem erbitterten Bürgerkrieg, dem Sezessionskrieg, führten. Am 20. Mai 2011 wird in Raleigh sogar die Sezessionsdebatte nachgespielt, die genau 150 Jahre zuvor zwischen den Gegnern und den Befürwortern der Abspaltung stattgefunden hatte. Einzelheiten zu dieser und weiteren Veranstaltungen rund um das Jubiläum gibt es unter VisitNC.com/civilwar.

#4 – In luftiger Höhe

Ende vergangenen Jahres konnte Harrah’s Cherokee Casino & Hotel ( www.HarrahsCherokee.com ) das dritte Hotelhochhaus auf seinem 15 Hektar großen Gelände innerhalb des Cherokee-Indianerreservats im Westen des Bundesstaates eröffnen. Der 21stöckige „Creek Tower“ mit seinen 532 Gästezimmern ist nur ein Teil der $633 (ca. Euro 460) Millionen teuren fünfjährigen Hotelerweiterung, die 2012 abgeschlossen sein wird. Im Herbst 2011 wird das neue Ruth’s Chris Steakhouse eröffnet und im nächsten Jahr dann das Mandara-Luxus-„Spa“, das Elemente der einheimischen Indianerkultur in die balinesisch inspirierten Behandlungen integriert. Weitere Informationen und ein Video zum Projekt findet man unter http://bit.ly/fsJfwX.

#5 – Urlaub zum Schnäppchenpreis

In North Carolina gibt es immer die Chance auf ein Schnäppchen – sogar in den luxuriösesten Nobelherbergen. Die aktuellen Angebote werden auf der Website VisitNC.com/Offers zusammengestellt. So erfährt man beispielsweise, dass eine ganze Familie ihr Osterfest für nur $189 (ca. Euro 137) pro Person im vornehmen Pinehurst Resort (bei Pinehurst im Zentrum des Staates) verbringen kann, und ab $199 (ca. Euro 145) gibt es dort bereits eine Übernachtung mit Frühstück plus zwei Runden Golf oder zwei „Spa“-Therapien (pinehurst.com). Und auch für den kommenden Winter kann man schon vorausplanen: Wie wäre es mit einem Skiurlaub in Maggie Valley, einem Wintersportgebiet am Rande des Nationalparks Great Smoky Mountains (an der Grenze zu Tennessee)? Besonders für Familien lohnt sich dieser Geheimtipp, denn Kinder übernachten dort nicht nur kostenlos, sondern dürfen auch gratis alle Lifte nutzen (KidsSkiFree.com ). Ganz in der Nähe liegen übrigens der aus Literatur und Film bekannte 1.834 m hohe Cold Mountain und ein Dutzend weiterer Berge mit Höhen über 1.800 Metern.

#6 – Frisches vom Lande

Wer bei amerikanischen Ernährungsgewohnheiten an „junk food“ denkt, war sicherlich noch nie in North Carolina und hat sich dort auf einem Markt oder Bauernhof umgeschaut. Das Angebot an Frischem und Gesundem ist so überwältigend, dass man sich kaum zurechtfindet. Zum Glück hat die Reisejournalistin Diane Daniel soeben ihren Führer Farm Fresh North Carolina ( http://bit.ly/fuRUb1 ) im Universitätsverlag UNC Press veröffentlicht, in dem man alles über Lebensmittel erfährt, die es in North Carolina frisch vom Bauern gibt – und über mehr als 425 einheimische Bauernhöfe und Bauernmärkte. Wo kann man selbst pflücken oder ernten? Wo kann man sich einen Weihnachtsbaum oder einen Halloween-Kürbis aussuchen? Wo werden Weinproben angeboten (siehe auch #9 unten)? Wo können Kinder auf dem Bauernhof spielen? Wo kann man Kutschfahrten unternehmen? Wo gibt es Maislabyrinthe? Wo kann man einen Urlaub auf dem Bauernhof verbringen? – Die Verfasserin beschreibt nicht nur, sondern bewertet auch und gibt wertvolle Hinweise, wie man unabhängige, nachhaltig und umweltbewusst wirtschaftende Bauern unterstützen kann. Das Taschenbuch (ISBN 978-0-8078-7182-9 ) kostet $18,95 (ca. Euro 14) (unverbindliche Preisempfehlung).

Übrigens: Das Landwirtschaftsministerium des Staates hat kürzlich auch die besten Köche in North Carolina ausgezeichnet, die einheimische Produkte verarbeiten. In der Kategorie „Fine Dining“ (gehobene Gastronomie) gewann Ashten’s (ashtens.com) in Southern Pines (rund 65 km westlich von Fayetteville), in der Kategorie „Casual Dining“ (einfache Gastronomie) das Bistro 42 (NCBistroFortyTwo.com) in Asheboro (rund 45 km südlich von Greensboro). Alle Sieger sind hier aufgeführt: http://bit.ly/gCgCkk.

#7 – Reisetipps

Auch 2011 gibt es wieder einen offiziellen Reiseführer für North Carolina, den The Official 2011 Travel Guide North Carolina. Auf dem Titelbild ist der historische Brightleaf Square von Durham abgebildet, der Namenspate eines Stadtbezirk, der ehemals aus Lagerhäusern der einheimischen Tabakindustrie bestand, heute aber ein beliebtes Einkaufsviertel mit hippen Läden, schicken Restaurants und sehenswerten Kunstgalerien ist. Der Reiseführer berichtet unter anderem über die um fast 12.000 m² erweiterte Ausstellungfläche im Kunstmuseum von North Carolina in Raleigh und über die Drehorte berühmter Filme und Fernsehserien, die im Staat entstanden. Außerdem: die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Staates, der 150. Jahrestag der Sezession (siehe auch #3 oben), die Brauereikultur von North Carolina (siehe auch #1 oben), Motorsport im Heimatstaat der NASCAR, Verwöhnurlaub in „Spa Resorts“ (siehe auch #8 unten) und „Wo die Einheimischen essen“. Dazu gibt es Karten und Verzeichnisse der Orte, Attraktionen und Unterkünfte sowie viele weitere nützliche Informationen. Am bequemsten ist es, sich den 184 Seiten starken Reiseführer im Internet unter VisitNC.com/eguide einfach anzuschauen, herunterzuladen oder auszudrucken.

#8 – Ruhe und Entspannen

Sich einfach einmal verwöhnen und die Seele baumeln lassen: das ist der Traum vom perfekten Urlaub. Erfüllen kann man sich diesen Traum in „The Spa at Fearrington“ (in Fearrington Village, wenige Kilometer westlich der Hauptstadt Raleigh im zentralen Städtedreieck), das im vergangenen Oktober eröffnet wurde. Im Stil wurde es einem schwedischen Bauernhaus nachempfunden, mit sanften Farben, schlichter Möblierung, hellem Interieur und sachlichem Ambiente. Die rund 370 m² große Anlage gewährt einen Ausblick auf das Dorfzentrum und grenzt an einen Heilkräutergarten. Das Bad ist dienstags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr (sonntags nur bis 16 Uhr) geöffnet. Einzelheiten und Buchungsmöglichkeiten findet man unter fearrington.com/spa.

#9 – Weingut, alles gut

Vor gut hundert Jahren war North Carolina tatsächlich die führende Weinbauregion der USA, aber erst in den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Weingüter im Staat North Carolina mehr als vervierfacht, und 2011 überschreitet sie die „magische Grenze“ von 100. Bevorzugte Rebsorten sind die an Antioxidantien reichen Vitis rotundifolia (englisch muscadine) sowie die Vinifera-Sorten Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Syrah, Chardonnay und Viognier. Hauptanbaugebiet ist vor allem das Yadkin Valley im Nordwesten des Staates, wo man ein knappes Drittel aller Weingüter findet. In den letzten Jahren kamen zwei weitere offiziell anerkannte Regionen hinzu: Swan Creek (2008) im Nordwesten und River Valley (2009) in der Mitte. Das meistbesuchte Weingut der gesamten USA ist Biltmore Estate bei Asheville (biltmore.com). Weitere Infos zum Weinbau gibt es unter VisitNCWine.com.

#10 – Schottischer Whisky und edelste Tropfen

Das im vergangenen Jahr offiziell als besonders umweltfreundlich anerkannte Hotel The Ritz Carlton in Charlotte (RitzCarlton.com) im Südwesten des Staates eröffnete in diesem Jahr seine „Urban Sip Wine & Scotch Bar“. Die öffentlich zugängliche Bar im 15. Stockwerk des Luxushotels bietet über 90 Weine und 35 Sorten „Single Malt Scotch“-Whisky im Ausschank – die größte Auswahl im gesamten Südosten der USA. Die „Single Malts“ stammen aus sechs unterschiedlichen Regionen Schottlands: Highland, Lowland, Islay, Isle of Skye, Isle of Jura und Orkney Islands. Auch Weinspezialitäten wie Far Niente Chardonnay und Cakebread Chardonnay oder Champagner der Marke Dom Perignon kann man im Glas bestellen. Abgerundet wird das Geschmackserlebnis durch 21 Käsespezialitäten aus Frankreich, Utah und natürlich aus North Carolina selbst.

Weitere Informationen
Weiterführende Informationen zu den im Text erwähnten Themen sind (meist in englischer Sprache) auf den dort genannten Websites zu finden. Verbrauchern steht für alle Fragen rund um North Carolina die North Carolina Division of Tourism, c/o Wiechmann Tourism Service GmbH, Scheidswaldstraße 73, 60385 Frankfurt, Telefon +49 69 25538 260, Telefax +49 69 25538 100 mit Rat und Tat zur Seite. Deutschsprachige Informationen zu North Carolina gibt es auch im Internet: Unter www.VisitNC.de kann der „Tar Heel State“ rund um die Uhr besucht werden.

Reiseplaner Atlanta für 2010 in deutscher Sprache

Druckfrisch: Atlanta auf Deutsch

Die amerikanische Südstaatenmetropole Atlanta hat einen deutschsprachigen Reiseführer aufgelegt. Das 40 Seiten starke Heft über die Hauptstadt von Georgia kann ab sofort kostenlos beim Verkehrsbüro des Staates angefordert werden.

Südstaatennächte in der Millionenstadt informiert in deutscher Sprache über das weltgrößte Aquarium, den Fernsehsender CNN und die Ausstellung World of Coca Cola. Neben vielen weiteren Attraktionen präsentiert das Heft auch die Kunsthalle High, das Geburtshaus Dr. Martin Luther Kings und die kleine Wohnung, in der Margaret Mitchell Vom Winde verweht schrieb. Leser erfahren viel über die Theater, Restaurants und Musikangebote einer Weltstadt und Shopping im großen Stil. Das gut ausgebaute U-Bahn- und Bussystem wird erklärt; eine Übersichtskarte hilft bei der Orientierung.

Der Reiseführer im Jackentaschenformat erschließt eine große Metropole der USA. Atlanta bildet mit seinen viereinhalb Millionen Einwohnern kulturell und wirtschaftlich das Zentrum der Südstaaten. Sein Flughafen, der verkehrsreichste der Welt, ist aus Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart und Zürich per Nonstop-Flug erreichbar.

Bestellung und kostenlose Reiseinformationen: Georgia Tourism, Horstheider Weg 106a, 33613 Bielefeld, Deutschland, Tel. 0521-986-0425, www.georgia-usa.de.

Phuket – Ein attraktiver Urlaubsort für Genießer

Das Inselparadies Phuket. Ein attraktiver Urlaubsort für Genießer

Im Süden von Thailand, in der Andamanensee, liegt die Insel Phuket. Mit einer Größe von 543 Quadratkilometern ist sie die größte Insel des südostasiatischen Staates. In den letzten Jahrzehnten hat sich in puncto Tourismus ein starker Wandel vollzogen. Phuket ist längst nicht mehr ein Geheimtipp unter Hippies und Rucksacktouristen, sondern eines der beliebtesten Reiseziele der Welt. Was die Insel zu einem besonderen Urlaubsort macht und worauf Asienliebhaber sich freuen dürfen, berichtet das Flugportal fluege.de .

Phuket fasziniert Sonnenhungrige durch lange Sandstrände, blaues Meer und tropisches Klima. Vor allem die westlichen Strände eignen sich für einen erlebnisreichen Strandurlaub. Tagsüber lässt es sich dort herrlich entspannen, während sich das Nachtleben vorrangig in Patong Beach abspielt. Dort warten zahlreiche Bars, Nachtclubs und Diskotheken auf ihre Besucher.

Wer sich sportlich betätigen möchte, findet dazu auf der Insel unzählige Möglichkeiten: Vor allem Wassersportler kommen beim Tauchen, Segeln oder Jetskiing voll auf ihre Kosten. Darüber hinaus gibt es viele preisgünstige Angebote zum Reiten und Golfen. Ausflüglern wird der Besuch von Schmetterlingsfarmen, Wasserfällen, Klöstern oder der Weg zum Festland empfohlen. Touristisch weit weniger erschlossen und ruhiger ist der südliche Teil Phukets. Dort erwarten den Besucher malerische Naturaussichten, mächtige Felsformationen, Kalksteinhöhlen und buddhistische Tempel.

Am südlichsten Punkt Phukets, dem Laem Phrompthep, können Reisende einen unvergesslichen Blick auf das Meer erhaschen und den Sonnenuntergang genießen. Doch auch die Naturreservate auf der Insel sind ein besonderes Highlight und ideal für abenteuerlustige Asienliebhaber. Ein Flug nach Phuket wird preisgünstig von Thai Airways angeboten.

Flugpreise vergleichen bei Opodo

Air Berlin-Flüge nach San Francisco

Neu: Air Berlin-Flüge nach San Francisco

Sommerflugplan 2010 in die USA und nach Kanada buchbar

Air Berlin baut ihr Langstreckenprogramm von Düsseldorf nach Nordame­rika aus. Während des Sommerflugplans 2010 startet das Unternehmen erstmals nach San Francisco. Flüge in die Metropole des US-Bundes­staates Kalifornien bietet Air Berlin ab Mai nächsten Jahres zwei Mal pro Woche an. Nach New York geht es wieder täglich sowie drei Mal pro Woche nach Los Angeles. Diese Verbindungen setzt Air Berlin während des Winterflugplans traditionell aus. Miami wird während des Sommers fünf Mal pro Woche angeflogen. Fort Myers können Air Berlin-Gäste vier Mal pro Woche erreichen. Nach Vancouver bietet Air Berlin zwei wöchentliche Nonstop-Verbindungen ab Düsseldorf an. Auf den Nordamerika-Strecken werden Flugzeuge des Typs Airbus A330 mit 303 Sitzplätzen eingesetzt, davon 24 in der Business Class.

Die Flüge sind ab sofort im Internet rund um die Uhr im Service-Center buchbar. Das einfache Ticket in der Economy Class von Düsseldorf nach New York gibt es ab 219 Euro, nach Miami ab 229 Euro, nach Fort Myers ab 239 Euro, nach San Francisco, Los Angeles und Vancouver ab 299 Euro. Zubringerflüge von Berlin, Dresden, Hamburg, München, Nürnberg, Stuttgart, Wien und Zürich können für 40 Euro hinzugebucht werden. Steuern, Gebühren und Meilen sind in den angegebenen Preisen bereits enthalten.

zu buchen bei Air Berlin

Weinstaat Washington

Weinstaat Washington: Der unbekannte Wein-Riese am Nordpazifik

Spitzengewächse und Wein-Therapie – Rundreise durch 600 nachhaltig
wirtschaftende Weingüter

Während in unseren Breiten allenfalls noch Eisweine geerntet werden, ist die
Weinlese im Staat Washington an der amerikanischen Pazifikküste noch in
vollem Gange – eine gute Gelegenheit, dem zweitgrößten Weinproduzenten der
USA einen Besuch abzustatten. Die vielfach preisgekrönten Weine sind –
buchstäblich – von ausgezeichneter Qualität, und die Metropole Seattle wird
täglich von Frankfurt aus angeflogen.

Der Anbau von Weintrauben begann in Washington bereits in der Pionierzeit
vor fast zweihundert Jahren. Trotzdem zeigen sich Besucher oft überrascht,
dass der Staat als Weinproduzent unter allen Bundesstaaten der USA hinter
Kalifornien an zweiter Stelle rangiert. Die Gründe sind aber leicht
nachvollziehbar: Das Klima ist mild und die Weinberge liegen auf der
gleichen geographischen Breite wie die legendären Weinbauregionen Bordeaux
und Burgund in Frankreich.

Weingüter

Die meisten der mehr als 600 Weingüter in Washington sind mittelständische
Betriebe, die nicht mehr als 5.000 Kisten Wein pro Jahr produzieren. Hier
steht vor allem Qualität, nicht Masse im Vordergrund. Zudem hat sich die
Weinindustrie des Staates zu einer nachhaltigen Nutzung des Bodens und zu
einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Wasser verpflichtet. Die
Ergebnisse können sich sehen lassen: Erst im September belegten
Rieslingweine aus Washington die ersten drei Plätze in einer Rangliste der
renommierten New York Times für erschwingliche Weine dieser Rebsorte.

Fast alle Weingüter können besichtigt werden. Oft werden sachkundige
Führungen zum kleinen Preis oder sogar kostenlos angeboten. Natürlich kann
man die edlen Tropfen bei dieser Gelegenheit auch kosten und gleich beim
Erzeuger ein köstliches Mitbringsel aus Washington erstehen.

Weinvielfalt

Washingtons Winzer bauen auf einer Gesamtfläche von über 12.000 Hektar neben
exotischen Neuschöpfungen vertraute Rebsorten wie Chardonnay (2.425 ha
Anbaufläche), Cabernet Sauvignon (2.412 ha), Merlot (2.369 ha), Riesling
(1.782 ha), Spät- und Grauburgender oder Semillon an, aber auch „Neulinge“
wie Shiraz (Syrah), der bereits 1.146 Hektar Anbaufläche „erobert“ hat –
insgesamt über dreißig Rebsorten, etwa hälftig verteilt auf weiß (52%) und
rot (48%). Liebhaber deutscher Sorten finden hier übrigens auch Klassiker
aus hiesigen Landen wie Gewürztraminer oder Müller-Thurgau.

Weinanbau

Es gibt im Staat Washington elf offizielle Herkunftsbezeichnungen (AVAs).
Weil die Anbaugebiete sehr nahe beieinander liegen, kann man leicht
mehrtägige Weintouren durch die einzelnen Regionen planen und die ganze
Bandbreite des Angebots kennenlernen. Von der Metropole Seattle, die
Lufthansa täglich von Frankfurt aus anfliegt, ist das großflächige
Weinbaugebiet „Puget Sound“ besonders leicht zu erreichen. Es erstreckt sich
über das Land und die Inseln rund um den Sund bis zu den westlichen
Ausläufern des Kaskadengebirges. Die Region wird im Winter kaum von
Bodenfrost betroffen und genießt lange und milde Sommer.

Alle übrigen Weinbauregionen bilden eine zusammenhängende Fläche auf der
Ostseite der Kaskaden im Südosten des Staates. Das mit fast 41/2 Millionen
Hektar größte Anbaugebiet des gesamten Staates ist das „Columbia Valley“,
das sich über ein Drittel der Landfläche Washingtons ausdehnt. In diesem
Gebiet liegt auch die Drei-Städte-Region Kennewick, Pasco und Richland. Mit
Hunderten verschiedener Sorten und guter Vulkangesteinerde ist das Tal des
Columbia-Flusses Heimat von über hundert Weingütern mit mehr als 2.700 ha
Anbaufläche. Vorwiegend an den Südhängen werden hier hauptsächlich
Merlot-Reben gezüchtet. Die Saison erstreckt sich hier über 190 Tage,
während im Jahr lediglich 20 cm Niederschlag fallen.

Das an zwei Seiten an das Columbia Valley grenzende Gebiet „Yakima Valley“
ist die älteste anerkannte Weinbauregion des Staates und umfasst knapp 5.000
Hektar Anbaufläche, verteilt auf mehr als sechzig Weingüter. Mittelpunkt der
Region ist die Stadt Prosser, deren Weingüter pro Jahr über 30.000 Besucher
anlocken.

Unmittelbar südlich schließt die Region „Horse Heaven Hills“ am Nordufer des
Columbia an, der hier die Südgrenze des Staates bildet. Von den mehr als
230.000 Hektar der Region werden 3.400 für den Weinanbau genutzt – ein gutes
Viertel der gesamten Anbaufläche des Staates. Die steilen Südhänge am Rand
der Schlucht bieten ideale Wachstumsbedingungen für einige der besten Weine
des Staates.

Die Gebiete „Walla Walla Valley“ im Osten und „Columbia Gorge“ im Westen
liegen ebenfalls am Columbia und reichen jeweils bis in den Nachbarstaat
Oregon.

Weintherapie

Luftige 275 m über dem rauschenden Columbia River kann man sich übrigens bei
SageCliffe im Cave B Inn ( www.CaveBInn.com ) einquartieren, einem Weingut auf
halber Strecke zwischen Seattle und Spokane. Dort kann sich der
stressgeplagte Gast nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen: nach
Herzenslust schmausen, nach Lust und Laune frühstücken, edelste Weine
genießen und vieles mehr. Natürlich erhält man auch eine Führung durch das
Weingut und kann sich sogar einer „Vinotherapy“ zur Entspannung unterziehen.
Die Preise für derartige Verwöhnpakete liegen zwischen $159 und $1260 (ca.
Euro105-850). Da kann man nur sagen: Zum Wohl!

Neue Broschüre über die Cherokee-Indianer

Neue Broschüre über die Cherokee-Indianer

Zu den Wurzeln der Cherokee in Tennessee führt eine neue Broschüre. Das Verkehrsbüro des US-Staates verschickt das englischsprachige Heft kostenlos.

Der Southeast Tennessee Cherokee Native American Guide vermittelt auf 56 Seiten die Geschichte der Cherokee-Indianer im Südosten des Bundesstaates Tennessee und beschreibt 29 historische Schauplätze. In Chattanooga sieht man Ross’s Landing, die Raddampfer-Anlegestelle, von der im Jahr 1838 viele Cherokee auf dem „Pfad der Tränen“ auf dem Tennessee River gewaltsam nach Westen verschifft wurden. Das nahe gelegene Red Clay war von 1832 bis zur Vertreibung ihre Hauptstadt und wahrt als State Park das Andenken an diese Zeit. In Benton zeugt ein Denkmal auf dem Grab der Nancy Ward von einer Führerin des Stammes, die sich für Frieden mit den Europäern einsetzte. Die Broschüre erstellten Touristiker aus der Region gemeinsam mit Historikern.
Bei der Ankunft der Europäer siedelten die Cherokee im Appalachenland der heutigen Staaten Georgia, North Carolina, South Carolina und Tennessee. Die Bergrücken der Great Smoky Mountains, sie bilden heute den meistbesuchten Nationalpark der USA, entstanden im Schöpfungsmythos der Cherokee an den Stellen, die der Große Adler beim Flug über die junge Welt mit seinen Schwingen berührte. Die Cherokee passten sich mehr als viele andere Stämme der europäisch geprägten Lebensart in den frühen USA an, mussten aber der Gier nach Gold und Land weichen. Tausende kostete der „Pfad der Tränen“ das Leben. Die Broschüre zeigt auch die Routen der Vertreibung ins heutige Oklahoma. Einige Cherokee versteckten sich in den Bergen. Ihre Nachfahren bilden heute den östlichen Stamm der Cherokee-Nation. Das Sequoyah Birthplace Museum in Vonore, von der Nation betrieben, erzählt im Herzen des alten
Siedlungsgebiets die Geschichte eines großen Stammes und des Sequoyah, der als bisher einziger Mensch eine Schrift erfand und sie einem ganzen Volk beibrachte.

Kostenlose Reiseinformationen über Tennessee: Tennessee Tourism, Horstheider Weg 106a, 33613 Bielefeld, Tel. 0521-986-0415, www.tennessee.de . Sequoyah Birthplace Museum: www.sequoyahmuseum.org .

Lebensart in Washington State

Kunst, Kultur und Kaffeekult

Je weiter die Siedler in den USA Richtung Westen vordrangen, desto mehr ließen sie europäische Gepflogenheiten hinter sich und passten ihre Lebensart der Wildnis an – das war zumindest vor über hundert Jahren der Fall. Trotzdem hält sich bis heute hartnäckig die Vorstellung, in den Wüsten und Wäldern des Westens fände man nur Cowboys, Holzfäller und andere wilde Burschen. Tatsächlich aber blühen hier Kunst, Kultur und eine elegante Lebensart, wie man sie am Rande des Kontinents kaum erwartet. Das beste Beispiel dafür: der Bundesstaat Washington.

Seit diesem Jahr ist Seattle, die größte Stadt im Nordwesten der USA, von Deutschland aus besonders bequem und schnell zu erreichen. Ein rund zehnstündiger Flug im bequemen Airbus A330-300 bringt Urlauber ganz ohne Umsteigen von Frankfurt am Main zur Trendmetropole am Puget Sound.

*****Musikgenuss in futuristischen Gebäuden*****

Auch wenn die Stadt vielen Europäern erst durch den Film Schlaflos in Seattle ein Begriff wurde, kannte die Jugend Seattle bereits lange vorher durch die Musik, die hier ihren Ursprung hat. Die örtliche Künstlerszene hat weltberühmte Bands wie Nirvana oder Pearl Jam hervorgebracht, und Seattle gilt zudem als Geburtsstätte des „Grunge“. Große Musiker wie Ray Charles, Jimi Hendrix und Quincy Jones wurden in Seattle geboren oder lebten in der Stadt. Hendrix ist sogar auf dem Greenwood-Memorial-Friedhof in Seattle begraben, und vor ein paar Jahren wurde sein Geburtshaus neu aufgebaut. Mit Unterstützung des Microsoft-Mitbegründers Paul Allen, einem eingefleischten Hendrix-Fan, entstand im Seattle Center, dem Weltausstellungsgelände von 1962, ein interaktives Musikmuseum, das Experience Music Project oder EMP (www.EMPLive.com). Es verfügt inzwischen über mehr als 80.000 Ausstellungsstücke, darunter Instrumente, Kleidungsstücke und Manuskripte berühmter Musiker.

Das futuristische Gebäude, in dem neben dem EMP die Science Fiction Museum and Hall of Fame (SFM) untergebracht ist, wurde von dem berühmten Architekten Frank Gehry entworfen. EMP|SFM sind täglich außer an Erntedank und Weihnachten von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt zu beiden Museen zusammen kostet für Erwachsene $15 und für Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren $12. Am ersten Donnerstag jedes Monats sind die Museen auch zwischen 17 und 20 Uhr geöffnet, und der Eintritt ist frei!

*****Kunstgenuss an der frischen Luft*****

Apropos Museen: Das Seattle Art Museum (SAM) in der Innenstadt – genannt SAM Downtown (www.SeattleArtMuseum.org) – wurde erst jüngst um rund 11.000 m² Ausstellungsfläche vergrößert, zu denen auch zwei Stockwerke gehören, die der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich sind. Das SAM ist für seine Sammlungen impressionistischer Gemälden sowie afrikanischer und indianischer Kunst berühmt. Es ist von dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr, donnerstags und freitags sogar bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis, in dem eine kostenlose Audioführung enthalten ist, beträgt $15 für Erwachsene, $9 für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Am ersten Donnerstag jedes Monats ist der Eintritt auch hier für alle frei. Dem Kunstmuseum angeschlossen ist zudem das Seattle Asian Art Museum (SAAM) in der East Prospect Street. Und erst vor wenigen Jahren hat das SAM in einem 3,6 Hektar großen ehemaligen Industriegelände an der Küste des Puget Sound und vor der eindrucksvollen Naturkulisse der Olympic Mountains den Olympic Sculpture Park eröffnet. Der Park an der Western Avenue ist ganzjährig von Sonnenauf- bis -untergang geöffnet, der Eintritt ist immer frei. Ein 670 Meter langer Fußweg führt die Besucher im Zickzack an 21 Kunstobjekten vorbei, die von 16 verschiedenen Künstlern geschaffen wurden und über drei Grundstücke verteilt sind.

Einen ähnlichen, kleineren Park, den Sculpture Garden, gibt es im bereits erwähnten Seattle Center (www.SeattleCenter.com). In diesem Skulpturengarten an der Broad Street, der ebenfalls frei zugänglich und ganzjährig geöffnet ist, kann man bronzene und stählerne Kunstwerke von Ronald Bladen, Alexander Liberman, Doris Chase und Tony Smith bewundern. Er liegt am Fuße der „Space Needle“, und da bietet es sich an, dem Wahrzeichen Seattles auch gleich einen Besuch abzustatten, denn bei diesem Turm handelt es sich freilich ebenfalls um ein großartiges Beispiel moderner Baukunst, das noch immer zukunftsweisend wirkt, auch wenn es in ein paar Jahren bereits seinen 50. Geburtstag feiert. Im Mai dieses Jahres wurde sie übrigens zum ersten Mal mit einem Hochdruckreiniger von Kopf bis Fuß gewaschen und erstrahlt seitdem in neuem Glanz.

*****Kaffeegenuss „auf dem Sprung“*****

Die Bewohner des Staates Washington genießen aber nicht nur Musik und Kunst, sondern gönnen sich auch gerne ein Getränk, das man ansonsten eher mit den Genießerkulturen von Wien und Paris verbindet: den Kaffee. Die Kaffeekultur – oder vielleicht sollte man sagen: der Kaffeekult – begann schon vor rund vierzig Jahren. Während ein gewisser Jim Stewart seit 1968 eine Rösterei mit zugehörigem Shop auf Whidbey Island betrieb, eröffnete Starbucks – die inzwischen weltbekannte Kaffeehauskette – 1971 den ersten „Coffee Shop“ am Pike Place Market in Seattle. Etwa zur gleichen Zeit kamen dann Jim und sein Bruder Dave ebenfalls in die Stadt und brachten „Stewart Brothers Coffee“ samt Eiscreme sowohl am Pier 70 als auch am Pike Place unters Volk. Dies war die Geburtsstunde der Washingtoner „Coffee Shops“. Aus „Stewart Brothers Coffee“ wurde später SBC, und seit 1991 steht diese Abkürzung für „Seattle’s Best Coffee“ und eine der größten Kaffeehausketten, die bis weit über die Grenzen
des Staates bekannt ist.

Kaffeetrinken im Staate Washington ist weitaus mehr als nur der „Kick“ zum Wachwerden am Morgen. Das anregende Getränk ist rund um die Uhr nicht nur in den diversen Coffee Shops, sondern auch an Kaffeeständen am Straßenrand und in Supermärkten erhältlich. Es gibt aber noch andere Unterschiede zur europäischen Kaffeekultur: Der „normalen“ Tasse Kaffee begegnet man in den Coffee Shops eher selten. Beliebt sind vor allem die Mixgetränke – mit Eis, viel geschäumter Milch und/oder Sirup für verschiedene Geschmacksrichtungen. Und während man beispielsweise im Wiener Kaffeehaus verweilt und entspannt, setzt man sich in Washington gar nicht erst hin, bestellt seinen Kaffee an der Theke „to go“ und nimmt ihn einfach im Pappbecher mit – eben doch auf die amerikanische Art!

*****Weitere Informationen*****

Weitere Informationen zu diesen Themen findet man (in englischer Sprache) auf den im Text genannten Websites. Reiseinteressierte, die allgemeine Fragen rund um den „Evergreen State“ Washington haben, können sich an das Fremdenverkehrsamt des Bundesstaates wenden: Washington State Tourism, c/o Wiechmann Tourism Service GmbH, Scheidswaldstraße 73, D-60385 Frankfurt, Telefon +49 (0)69 25538-240, Telefax +49 (0)69 25538-100. Im Internet präsentiert sich der Staat Washington unter www.ExperienceWashington.com

Köstlich Kulinarisches aus dem Nordwesten der USA

Biere, Beeren, Biofrüchte: Amerika von seiner leckersten Seite

Frisches Obst, edle Weine, „Bio”-Kost: wer denkt da … an Amerika? Die Antwort: Jeder, der schon einmal den Bundesstaat Washington im äußersten Nordwesten der USA besucht und dort die äußerst gesunde Küche erlebt hat, die sich all jener frischen Zutaten bedient, die Land und Meer hier in Hülle und Fülle hergeben! Freilich lässt sich solche Frische nicht exportieren: den authentischen Gourmetgenuss kann man nur vor Ort unverfälscht erleben.
Eine Reise nach Washington ist zu jeder Jahreszeit ein Genuss, denn jeder Monat ist auch Fang- oder Erntezeit für die eine oder andere Spezialität der Region. Auf einer Reise durch Washington ist jedenfalls niemand gezwungen, sich von einem Fast-Food-Restaurant zum nächsten durchzuschlagen – hier lernt man Amerika von seiner leckersten Seite kennen.

Beeren und Bauern
So wächst beispielsweise die Hälfte aller Äpfel, die in den USA verzehrt werden, im Staat Washington – sie füllen über hundert Millionen Kisten! Damit ist der Apfelanbau der bedeutendste Zweig der einheimischen Landwirtschaft. Die Erntezeit reicht von Mitte August bis Anfang November. Die “Washington Apple Commission” in Wenatchee, das ziemlich genau in der Mitte des Bundesstaates liegt, bietet sogenannte “agricultural tours” an, bei denen man einiges über den Anbau dieses Obstes erfährt. Den ebenfalls berühmten Kran- oder Preiselbeeren (“cranberries”) hat man sogar ein eigenes Museum gewidmet: das “Cranberry Museum” mit angeschlossener “Demonstration Farm” in der Küstenstadt Long Beach.
Daneben werden in Washington Kirschen, Pflaumen, Aprikosen, Birnen und anderes Obst angebaut. Sehr viele Obstfarmen kann man besuchen und besichtigen. Hinweise darauf findet man – ebenso wie größere oder kleinere Obststände – oft am Straßenrand, wenn man nicht ausschließlich auf Schnellstraßen unterwegs ist. Ansonsten hat man in den Städten auf einem der zahlreichen Bauernmärkte die Möglichkeit, Obst und Gemüse direkt vom Erzeuger zu kaufen. Das Landwirtschaftsministerium des Staates fördert übrigens den sogenannten „biologischen” Anbau von Lebensmitteln durch ein eigenes “Organic Food Program”.

Weine und Wonnen
Wenn man von Früchten spricht, darf man selbstverständlich die Trauben nicht vergessen, die hier prächtig gedeihen. Bereits vor fast zweihundert Jahren begann in Washington der Anbau von Weintrauben. Trotzdem zeigen sich Besucher oft überrascht, wenn sie hören, dass der Staat als Weinproduzent unter allen Bundesstaaten der USA an zweiter Stelle rangiert. Die Gründe dafür sind leicht nachvollziehbar: Das Klima ist mild, und die Weinberge liegen auf der gleichen geographischen Breite wie die legendären Weinbauregionen Bordeaux und Burgund in Frankreich. Washingtons Winzer bauen in über 500 Weingütern auf einer Gesamtfläche von über 12.500 Hektar neben exotischen Neuschöpfungen vertraute und vielfach preisgekrönte Rebsorten wie Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah oder Riesling an. Viele dieser Weingüter können besichtigt werden.
Natürlich kann man die Weine bei dieser Gelegenheit auch kosten und gleich beim Erzeuger ein köstliches Mitbringsel aus Washington erstehen. Nähere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.WashingtonWine.org

Luftige 275 m über dem rauschenden Columbia River kann man sich bei Sagecliffe im Cave B Inn ( www.CaveBInn.com ) einquartieren, einem Weingut auf halber Strecke zwischen Seattle und Spokane. Dort lässt sich der stressgeplagte Gast, der nicht jeden Cent umdrehen muss, mit dem Pauschalangebot “The Art of Indulgence” nach allen Regeln der Kunst verwöhnen: In der Limousine vom Flughafen abgeholt und rund um die Uhr von einem Butler bedient, kann er nach Herzenslust schmausen, sich massieren lassen, edelste Weine genießen und vieles mehr – auf Wunsch Angeln gehen, durch den versteinerten Wald von Gingko reiten, mit dem Hubschrauber durch die Schlucht fliegen, mit einem renommierten Küchenchef kochen oder beim Abfüllen von Wein helfen. Natürlich erhält man auch eine private Führung durch das Weingut und kann sich sogar zur Entspannung einer “VinoTherapy” unterziehen. Wer nicht ganz so tief in die Tasche greifen kann oder will, findet hier aber auch preiswertere Pauschalangebote wie etwa “Sunnyside Up” oder “Remember When” ab $149, “Desert Retreat” oder speziell zur Weinlese im Oktober “Tastes of the Season” ab $289.

Biere und Brauer
Neben dem Rebensaft erfreut sich in Washington aber auch der Gerstensaft größter Beliebtheit. Dem Engagement einiger Bierliebhaber ist es zu verdanken, dass im Staat heute wieder ähnliche Verhältnisse herrschen wie einst in den Pioniertagen, als nahezu jedes Dorf eine eigene Brauerei besaß. Überall findet man nämlich sogenannte “Microbreweries”, kleine private Brauereien, die vor rund zwanzig Jahren aus dem Bedürfnis nach Abwechslung vom Einheitsgebräu der großen Konzerne entstanden. Obwohl die Freunde von Hopfen und Malz zunächst nur für den „Hausgebrauch” produzieren wollten, konnte man kaum verhindern, dass sich die Qualität des guten Gerstensafts herumsprach. Und gibt es heute neben nahezu jeder Kleinbrauerei auch einen Ausschank, genannt “brewpub”. Inzwischen werden sogar organisierte Brauereitouren mit Besichtigungen angeboten. Wer mehr über die kleinen Brauereien erfahren möchte, kann im Internet die www.BrewPubZone.com besuchen. Anschriften findet man auch auf der Website der Bierbrauergilde, www.WashingtonBrewersGuild.org. Deutsche Besucher, die sich nicht an einheimische Sorten mit etwas gewöhnungsbedürftigen Bezeichnungen wie “Moose Drool” („Elchgeifer”) heranwagen, können auf „alte Bekannte” zurückgreifen: Pilsner, Helles, Kölsch oder Hefeweizen stehen in Washington hoch im Kurs – unter ihren vertrauten deutschen Namen.

Frischfleisch und Flugfisch
Der fruchtbare Boden von Washington eignet sich auch ausgezeichnet für die Viehzucht. Im großen Stil begannen erst die Pioniere mit dieser Art der Landnutzung, doch heute besteht ein Drittel der Landfläche des Staates aus Weideland. Die glücklichen Rinder werden zum Teil zu leckeren Steaks verarbeitet, zum Teil hält man sie als Milchvieh. Aus der Milch dieser Kühe entstehen unter anderem originelle Käsesorten, die man zum Teil nur in dieser Gegend findet und die bei Käsekennern weit über die Grenzen Washingtons geschätzt werden.

In einem Küstenstaat wie Washington spielt freilich auch das Meer mit all dem, was man im Englischen kurz und knapp als “seafood” bezeichnet, eine große Rolle: Austern, Krabben, Lachs, Thunfisch, Heilbutt und Kabeljau sind nur einige der Köstlichkeiten, die frisch aus dem Ozean in den Restaurants entlang der Pazifikküste landen, wo man sie auf vielfältige und einfallsreiche Weise zubereitet. Schon die Indianer wussten die reichhaltigen Fischgründe zu schätzen, und so ernährte die Fischerei die Bewohner dieser Region, die heute den Staat Washington bildet, bereits lange vor der Ankunft der Siedler aus dem Osten des Kontinents.
Heute ist der Pike Place Market ( www.PikePlaceMarket.org ) in Seattle nicht nur der älteste Bauern- und Fischmarkt der USA, sondern auch eine beliebte Besucherattraktion. Weltbekannt ist er insbesondere für seinen „fliegenden Fisch”: Die Fischverkäufer von “Pike Place Fish” lassen ihren Fisch nicht nur zu den stets zahlreich versammelten Kunden und anderen Neugierigen „sprechen”, sondern werfen ihn sich auch gegenseitig zu.

Apropos Fliegen: Seattle, die „grüne” Metropole am Puget Sound, liegt für Urlauber aus Deutschland nun „näher” denn je. Die Lufthansa bringt Reisende seit diesem Jahr nonstop und ohne Umsteigen im Airbus A330-300 in rund zehn Flugstunden bequem von Frankfurt am Main in die Traumstadt.

Im Internet präsentiert sich der Staat Washington unter www.ExperienceWashington.com

Frischfleisch und Flugfisch in Washington

Frischfleisch und Flugfisch

Der fruchtbare Boden von Washington eignet sich auch ausgezeichnet für die Viehzucht. Im großen Stil begannen erst die Pioniere mit dieser Art der Landnutzung, doch heute besteht ein Drittel der Landfläche des Staates aus Weideland. Die glücklichen Rinder werden zum Teil zu leckeren Steaks verarbeitet, zum Teil hält man sie als Milchvieh. Aus der Milch dieser Kühe entstehen unter anderem originelle Käsesorten, die man zum Teil nur in dieser Gegend findet und die bei Käsekennern weit über die Grenzen Washingtons geschätzt werden.

In einem Küstenstaat wie Washington spielt freilich auch das Meer mit all dem, was man im Englischen kurz und knapp als „seafood“ bezeichnet, eine große Rolle: Austern, Krabben, Lachs, Thunfisch, Heilbutt und Kabeljau sind nur einige der Köstlichkeiten, die frisch aus dem Ozean in den Restaurants entlang der Pazifikküste landen, wo man sie auf vielfältige und einfallsreiche Weise zubereitet. Schon die Indianer wussten die reichhaltigen Fischgründe zu schätzen, und so ernährte die Fischerei die Bewohner dieser Region, die heute den Staat Washington bildet, bereits lange vor der Ankunft der Siedler aus dem Osten des Kontinents.

Heute ist der Pike Place Market ( www.PikePlaceMarket.org ) in Seattle nicht nur der älteste Bauern- und Fischmarkt der USA, sondern auch eine beliebte Besucherattraktion. Weltbekannt ist er insbesondere für seinen „fliegenden Fisch“: Die Fischverkäufer von „Pike Place Fish“ lassen ihren Fisch nicht nur zu den stets zahlreich versammelten Kunden und anderen Neugierigen „sprechen“, sondern werfen ihn sich auch gegenseitig zu.

Apropos Fliegen: Seattle, die „grüne“ Metropole am Puget Sound, liegt für Urlauber aus Deutschland nun „näher“ denn je. Die Lufthansa bringt Reisende seit diesem Jahr nonstop und ohne Umsteigen im Airbus A330 300 in rund zehn Flugstunden bequem von Frankfurt am Main in die Traumstadt.