Drachenkopföl

Eine fast verlorene Kostbarkeit unter den Gourmetölen
Die Ölmühle an der Havel produziert Rohkostöl in Bio-Gourmetqualität

Wenn sogar ein anspruchsvoller Sternekoch wie Kolja Kleeberg von der exquisiten Qualität sowie vom herausragenden Geschmack des Drachenkopföles von der Ölmühle an der Havel schwärmt – dann muss dieses edle Speiseöl ganz einfach eine wahre Preziose für Kenner und Gourmets sein. In seinem mit einem Michelin-Stern und 17 Gault Millau-Punkten ausgezeichneten Berliner Restaurant VAU verwöhnt Kleeberg ganz exklusiv Genießer der gehobenen Kulinarik mit erlesenen Kompositionen, die mit dem Drachenkopföl der Berliner Ölmühle verfeinert werden. Wild-, Fisch- oder auch Gemüsegerichte erhalten durch den edlen Tropfen eine unverwechselbar mild-würzige Charakteristik.

Das kostbare Drachenkopföl wurde von der Ölmühle an der Havel wiederentdeckt. Im beschaulichen Kladow, im Südwesten Berlins, wird das Speiseöl ungefiltert und mühlenfrisch in veganer Bio-Qualität traditionell handwerklich hergestellt. Im Oktober eröffnete die Ölmühle an der Havel ein eigenes Geschäft in Berlin Kreuzberg. Dort kann man die Ölpressung auch live miterleben.

„Wir sind immer auf der Suche nach seltenen, fast schon in Vergessenheit geratenen Saaten. Wir wollten ein Bio-Rohkostöl – ganz pur mit einer vorzüglichen Geschmacksnote und ohne überflüssige Konservierungs- und Zusatzstoffe kreieren. Glücklicherweise fanden wir einen Bauern in Österreich, der exklusiv für unsere kleine Ölmühle diese Saaten auf kalkhaltigem Boden in der gesunden Luft der Alpen kultiviert“, sagt Dr. Frank Besinger, der gemeinsam mit Sabine Stempfhuber die Ölmühle an der Havel betreibt.

Der iberische Drachenkopf stammt ursprünglich aus Osteuropa, Türkei, Iran und wird vorrangig noch immer in Osteuropa angebaut. Die Pflanze, die dem Rosmarin ähnelt, erreicht eine Wuchshöhe von ca. 50 cm und zählt zur Familie der Lippenblütler. Das Öl der Samen ist reich an mehrfach ungesättigter Linolsäure und verfügt über 62% der besonderen Alpha-Linolensäure (3-fach ungesättigte Fettsäure). Die im Öl enthaltenen Antioxidantien schützen vor freien Radikalen und stärken das Immunsystem. Das Drachenkopf-Öl verbindet somit auf eine angenehme Weise einen nachhaltigen Gesundheitsaspekt mit einem hervorragenden Geschmackserlebnis.

Das wertvolle Speiseöl veredelt Salate, Gemüse, Suppen und Fischgerichte. Es mundet köstlich zu Tagliatelle mit Trüffel oder als exquisite Alternative zum Leinöl auch zu Pellkartoffeln und Quark.
Als Garnierung eingesetzt, verleihen die gerösteten Samen des iberischen Drachenkopfes warmen und kalten Speisen eine prägnante Sesamnote.

Das Drachenkopföl sollte kühl und lichtgeschützt gelagert und nach dem Öffnen bald verbraucht werden.

Ausschließlich über den Online-Shop www.oelgenuss.de oder in der „Gläsernen Manufaktur“ der Ölmühle an der Havel in der Berliner Bergmannstraße wird das Drachenkopföl erhältlich sein.

Kolja Kleeberg

Köche und Moor: Unterwegs mit Sternekoch Kolja Kleeberg

Max Moor ist mit Sternekoch Kolja Kleeberg in Brandenburg unterwegs, dieses Mal auf der Suche nach regional produzierten Zutaten für Koljas Osterrezept „Geschmorte Zickleinschulter mit eingemachten Karotten, Chicorée und Kapernpesto“.

Sehr feines Ziegenfleisch finden Max und Kolja im Ökodorf Brodowin, einem Bio-Vorzeigebetrieb, der Ziegen im großen Stil züchtet. Doch während sich Ziegenmilch großer Nachfrage erfreut, ist das schmackhafte Fleisch der Ziegen hierzulande nur wenigen bekannt. Deshalb braucht Brodowin mehr Kunden wie Kolja, der das feine Fleisch der Ziegen zu schätzen weiß.

Das nächste Ziel von Max und Kolja liegt im Spreewald. Dort residiert auf Landgut Pretschen der ungekrönte König des Chicorées: Sascha Philipps Bio-Chicorée zeichnet sich durch seine zarten Blätter und eine milde Süße aus. Gerade ist Erntezeit seines Chicorées, der in einem aufwendigen Verfahren im Dunkeln austreibt und gedeiht.

Die Ölmühle an der Havel ist ein familiengeführter Betrieb, der regionale Saaten verarbeitet und zu feinsten Qualitätsölen presst. Bevor sich Max und Kolja in ihr gemeinsames Kochabenteuer stürzen, testen sie hier die feinen Speiseöle auf der Suche nach einem Aroma, das Brandenburgs Saaten und Böden in idealer Weise repräsentiert.

Heute im RBB TV um 18.40 Uhr / 20.4.2014

Kolja Kleeberg: www.kolja-kleeberg.de/welcome/index.htm

Stiftung Warentest : Toastbrot

Erfreulich: Im großen Toastbrot-Test von insgesamt 28 Produkten gab es nur die test-Qualitätsurteile „Gut“ und „Befriedigend“. Schadstoffe und Keime waren kein Problem, Unterschiede gab es aber im Geruch und Geschmack. Nachzulesen in der August-Ausgabe von test, für die Buttertoast, Mehrkorntoast und Toast mit Saaten sowie Vollkorntoast und zwei Toastbrötchen untersucht wurden.

Beim Buttertoast lag der Golden Toast Buttertoast für 1,29 Euro pro 500-Gramm-Packung ganz vorn; der Goldähren Buttertoast von Aldi (Nord) für 0,49 Euro war aber fast genauso gut. Bester Toast mit Saaten ist der Harry Balance Toast aus Weizen mit Sonnenblumenkernen und Leinsamen, die auch im „guten“ Golden Toast Körnerharmonie stecken. Beim Vollkorntoast landeten Golden Toast, Lidl/Grafschafter und Netto Markendiscount/Kornmühle auf den vorderen Plätzen. Auch hier waren die Produkte von den Discountern deutlich preiswerter als die Markenprodukte.

Erstaunlich ist, dass Buttertoast weniger Fett enthält als Toast mit Saaten. Vollkorntoast liefert am meisten gesunde Ballaststoffe und macht so nicht nur länger satt als Buttertoast, sondern ist auch gut für die Verdauung. Bei den Saatentoastbroten im Test wurde bei der Farbe nachgeholfen. Um diese dunkler aussehen zu lassen, kommen beim Harry Balance Toast Gerstenmalzextrakt und Weizenröstmalzmehl zum Einsatz, bei Golden Toast Körnerharmonie Gerstenröstmalz und Karamellsirup.

Untersucht wurden Aussehen, Geschmack, Geruch, Textur und Mundgefühl, sowie Schadstoffe, die mikrobiologische Qualität, Verpackung und Deklaration.