ÖKO-TEST Versteckter Zucker

Süße Vertuschungen, Tricks und Fallen

Manche Produkte, die mit „ohne Zucker“ werben, bestehen dennoch fast zur Hälfte aus Zucker.

Zucker ist überall, auch in herzhaften Nahrungsmitteln, wo man ihn nicht erwartet: beispielsweise in Fertigpizza, in Rotkohl und in Krautsalat. Darauf macht das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST in der aktuellen Mai-Ausgabe aufmerksam. Eine Currywurst im Test enthielt etwa so viel davon, dass die von der WHO empfohlene Tagesgrenze schon erreicht ist. Um das zu verschleiern, haben Hersteller immer raffiniertere Tricks parat.

Zucker ist ein billiger Geschmacksträger und daher bei Herstellern als Zutat sehr beliebt. Da er aber in Verruf geraten ist, weil er dick macht und für Diabetes, vermutlich auch für Herzinfarkte und Gelenkbeschwerden verantwortlich ist, verstecken die Hersteller die Süße der Lebensmittel. ÖKO-TEST hat nun 34 Produkte ins Labor geschickt, um herauszufinden, wie viel Zucker in den Lebensmitteln steckt und mit welchen Tricks die Hersteller dies vertuschen. Das Ergebnis zeigt, wie die Industrie den Verbraucher komplett in die Irre führt.

Ein Beispiel: In einem Cappuccino-Pulver von Rewe, das mit „ohne Zuckerzusatz“ beworben wird, sind über 40 Prozent Zucker drin. Eine Packung Apfel-Rotkohl enthält umgerechnet 18 Würfelzucker und in einer kleinen Flasche Smoothie stecken zehn Stück davon. Schlimm ist aber, welche Tricks die Hersteller auf Lager haben, um die Zuckergehalte klein zu rechnen: Beliebt ist etwa, unrealistisch kleine Portionsgrößen anzugeben. Oder sie verwenden verschiedene süßende Inhaltsstoffe, damit Zucker nicht auf Platz 1 der Zutatenliste steht. Wer gesundheitsbewusst leben will, muss daher eine Menge Vokabeln lernen wie Isomalt, Polydextrose, Maltose oder Sorbit. Ein weiterer Trick ist, auf der Verpackung anzukündigen, dass das Lebensmittel „weniger Fett“ enthält. Die Geschmackseinbuße wird dann still und heimlich mit mehr Zucker wettgemacht.

ÖKO-TEST rät den Verbrauchern, möglichst viel selbst zuzubereiten. Wer dennoch Fertiglebensmittel kauft und sich nicht jede Zuckerbezeichnung merken kann, sollte folgende Faustregel beachten: „Was auf -ose endet, ist süß.“

Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2016 gibt es seit dem 28. April 2016 im Zeitschriftenhandel.

Kevin Fehling

Kevin Fehling hat bereits mehrere Stationen hinter sich, bevor er erneut in Lübeck heimisch wird.
Die einzelnen Stationen aufzuzählen erspare ich mir, zumal es mir sehr schwer fällt, die ein oder andere Station in der Handschrift Fehlings zu erkennen.
Vielmehr ist bei dem noch nicht 40jährigen die eigene Handschrift, die eigene Stilistik in seinen Kreationen klar erkennbar.

Eine Beschreibung des Restaurants fällt nicht leicht. Der große „Wintergarten“ mit Blick auf die Ostsee, die ich nun schon zum zweiten Mal in des Winters Dunkelheit nicht erkennen kann,
ist mit großen Tischen bestückt, die viel Platz bieten. Die Sitzgelegenheiten sind bequem. Das Ambiente insgesamt eher schlicht und bescheiden.

Es wird ein Menü angeboten, dessen Zahl der Gänge man frei wählen kann.
Ein Auszug:

Gelbflossen-Makrele
mit Rettich, Matchatee, Limonenblatt-Staub & Kalamansi

Die Calamondinorange (auch Kalamansi) ist ein sogenannter Gattungsbastard, freundlicher auch als Hybride bezeichnet.
Entstanden aus der Kreuzung von Mandarine und einer Kumquat-Art. Sie ist sehr sauer.

Die Cremetupfer von Matchatee und die zarten Schärfenoten bändigen die Säurebestandteile und lassen so der Makrele genügend aromatischen Raum.

Gänseleber “Lübecker Marzipan”
mit Marzipancreme, Rotkohl, Feige & Rum-Nuss-Chutney

Der Alte Leuchtturm in Travemünde, der älteste Leuchtturm Deutschlands, steht Pate bei diesem Gericht. Er ist derzeit (infolge mehrmaliger Zerstörung immer wieder aufgebaut) 31 Meter hoch und wurde 1330 erstmals urkundlich erwähnt.

Fehling ehrt das technische Kulturdenkmal mit einer grandiosen Gänseleberkreation, begleitet von delikatem Gänselebereis und einem Brötchen aus gedämpftem Hefeteig.
Dezente Marzipannoten flankieren das cremige und texturell hervorragende Gericht.
Der beigegebene Rotkohl koaliert nicht, wie von mir zunächst angenommen, sondern kontrastiert. Die ansonsten große Harmonie wird dadurch aber nur unwesentlich beeinflusst.

Carabinero „Message in the Bottle“
mit exotischem Chutney, Joghurt, Naanbrot & Tandoori

Zunächst wird eine Flaschenpost zugestellt. Das dazugehörige Foto finden Sie auf meiner Facebookseite.

Bei der Vorbereitung auf diesen Restaurantbesuch machte ich mich mit diesem Detail bereits vertraut. Mir erschien es überflüssig, ja sogar störend.
Schließlich erwartet man Speisen in einem Restaurant und keine Flaschenpost.
Doch Kevin Fehling scheint manchmal mit seinen Gerichten auch eine Geschichte zu erzählen. In seiner Zeit als Koch auf der MS Europa führte sein Weg auch nach Indien.
Der Zauber des Subkontinents hat ihn zu diesem Gericht beeinflusst.

Der Text der geheimnisvollen Flaschenpost lautet:
„Ich war 2 Jahre auf hoher See und eines der prägensten Länder auf unserem Erdball war Indien.
Dieses Gericht ist eine Inspiration und gleich eine Hommage an dieses außergewöhnliche Land voller Farben, Aromen und Düfte.
Kevin Fehling“

Die Königin der Garnelen verwöhnt mit perfekt gegartem und wundervollem Fleisch.
Cremige Joghurtnoten und exotische Duft- und Geschmacksnoten lassen erahnen, was Kevin Fehling inspiriert hat.

Kalbsrücken & Bries
mit Erdnuss, Kürbis, Quitte & Curry

Dem feinen, milden Geschmack des Kalbfleisches werden interessante Begleiter zur Seite gestellt wodurch die Kreation durch die harmonische Ausgestaltung verblüfft.
Quitte & Curry scheinen wie für dieses Gericht erfunden.

Wie immer gibt es den vollständigen Bericht des Berliner Foodjournalisten Bernhard Steinmann mit Fotos auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Der große Test zum Fest

Weihnachtsessen mit Nelson Müller

Einkaufen unter Festtagsstress, stundenlange Arbeit in der Küche,
raffinierte Rezepte nach alter Familientradition. An Weihnachten sind
die Erwartungen besonders hoch. Aber wie gelingt ein gutes Festessen?
Sternekoch Nelson Müller nimmt die beliebtesten deutschen
Weihnachtsgerichte unter die Lupe: Wie gelingen Gans und Karpfen?
Sind selbstgemachte Klöße wirklich besser? Und: Wo können Verbraucher
sparen?

Bio-Weihnachtsgänse kosten bis zu 100 Euro. Wer das nicht ausgeben
möchte, bekommt im Supermarkt Billiggänse aus Ungarn. Welche Gans ein
gutes Leben hatte und welche man besser nicht kauft – das hat sich
Nelson Müller vor Ort genauer angesehen. Im Geschmackstest verkostet
der Spitzenkoch mit seinen Gästen teure und preisgünstige Gänsebraten
– und kommt zu verblüffenden Ergebnissen.

Erstaunlich auch, was der Küchenprofi zum Thema Würstchen und
Kartoffelsalat herausfindet. Beim Qualitätstest der Wiener treten
Bio-, Metzger- und Billigwürstchen aus dem Discounter an. Die
Laboruntersuchung ergibt: In Sachen Fleischqualität schlägt
Billigwurst die Bioqualität, und auch bei der Keimbelastung können
sogar Discounterprodukte aus dem Glas die Nase vorn haben.

In Punkto Kartoffelsalat gehen Hausfrauen aus ganz Deutschland an den
Start. Könnerinnen aus Sachsen, Bayern, Friesland und Westfalen
zeigen im Duell der Kartoffelsalate, wie man Mayonnaise macht, die
nicht unterm Schneebesen gerinnt, und welche Kartoffeln den Salat zum
Festessen machen.

Ob Rotkohl, Klöße, Braten oder Gebäck: Nelson Müller zeigt pünktlich
zum Fest, welche Produkte wir mit gutem Gewissen kaufen können – und
wie sie am besten gelingen.

Dienstag, 16. Dezember 2014, 20.15 Uhr

Parmigiano Reggiano X-Mas Challenge 2014

Parmigiano Reggiano X-Mas Challenge 2014

Drei Jungköche, ein Sternekoch und jede Menge Käse – mit einem spannenden Finale im Sternerestaurant Carmelo Greco ging in Frankfurt die Parmigiano Reggiano Christmas Challenge 2014 am vergangenen Montag in die letzte Runde. Lars Middendorf, zurzeit Chef de Partie im Zwei-Sterne-Restaurant Villa Merton, setzte sich in der Endausscheidung gegen seine beiden Kontrahenten durch. Zum Sieg überreichte Bettina Meetz einen Gutschein über einen halben Laib Käse, ein hochwertiges Kochgeschirrset der italienischen Kultmarke Lagostina, ein Messerset der Serie Chroma type 301 – Design by F.A. Porsche sowie ein Jahresabonnement der Fachzeitschrift Food Service.

Warmer Fond aus Parmigiano Reggiano und Parmaschinken, Rotkohl und Parmesan X-Mas-Style sowie Parmigiano Reggiano mit Rosmarin, Honig und Pinienkernen, das waren die drei Gerichte, mit denen die Jungköche Maurice Fortkord aus dem Sternerestaurant Landhaus Stricker, Lars Middendorf aus der Villa Merton und Nils-Levent Tezcan aus dem Restaurant Rose, ebenfalls ein Stern, im Finale der zweiten X-Mas Challenge angetreten sind. „Das Niveau war in diesem Jahr unglaublich hoch“, erklärt Bettina Meetz von Parmigiano Reggiano.

„Unter allen Einsendungen die drei besten Rezepte auszuwählen, fiel schwer. Die finalen Gerichte schließlich vor sich auf dem Teller zu haben, machte die Entscheidung dann aber noch viel schwieriger. Ich bin froh, dass ich die Wahl am Ende nicht alleine treffen musste.“ Lars Middendorf kochte sich mit seiner weihnachtlichen Parmesankreation auf Platz eins. „Ich habe versucht, den italienischen Hartkäse mit seiner sehr alten Tradition in ein klassisch deutsches Wintergericht zu integrieren“, so der Jungkoch. „Die Kombination aus Parmesan, Rotkohl und Maronen harmoniert perfekt und greift das weihnachtliche Thema auf eine neue Art auf.“

Bewertet wurden die Gerichte der Finalisten mit maximal zehn Punkten in fünf verschiedenen Kategorien: Kreativität, Geschmack, Konsistenz, Harmonie und Präsentation. Sternekoch Carmelo Greco, der nicht nur Mitglied der Jury war, sondern auch sein Restaurant und die Küche für die Entscheidung zur Verfügung stellte, zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der jungen Köche: „Wie schon im letzten Jahr habe ich mich sehr gefreut, drei engagierte und motivierte Jungköche in meiner Küche zu haben“, erklärt er. „Nachwuchsförderung ist eine wichtige Sache, die ich immer gerne unterstütze.“

Auch die restliche Jury war von der hohen Qualität und den drei unterschiedlichen Kreationen begeistert. „Alle drei Finalisten haben großen Ehrgeiz, viel Motivation und Leidenschaft für ihren Beruf gezeigt“, so George Henrici von Lagostina. Auch Szenekoch Thomas Haus aus dem Frankfurter Restaurant Goldman sprach sein Lob für das Siegergericht aus: „Fantastisch. Der Gang ist einfach perfekt.“

Fotos zum Event: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10152632642928124

Microgreens

„Microgreens“ sind zarte unreife Pflanzen, die aus Gemüsesamen gezogen werden und aus zwei voll entwickelten Keimblättern ( Kotyledonen ) und manchmal noch zwei rudimentären „echten“ Blättern (Primärblättern) bestehen. Sie werden als neuer kulinarischer Trend bisher nur im gehobenen Einzelhandel und in Restaurants angeboten. Die Microgreens bestechen durch ihre Optik, starke Farben, intensives Aroma und dienen als Dekoration und Zutat zu Salaten, Suppen, Sandwiches.

Dass Microgreens nicht nur schön aussehen, sondern sogar höhere Vitamingehalte als ihre ausgewachsenen Verwandten aufweisen und damit wichtige Vitaminquellen sein können, stellten Wissenschaftler der Universität und eines staatlichen Untersuchungsinstitutes in Maryland (USA) fest. Sie untersuchten als erste Microgreens im Hinblick auf ihre Nährstoffe. Eine Auswahl von 25 Arten eines kalifornischen Anbieters diente als Untersuchungsmaterial.

Dabei handelte es sich um Vertreter mehrerer Pflanzenfamilien, die im ausgewachsenen Zustand Gemüse und Kräuter wie Rotkohl, Rettich, Rucola, Spinat, Rote Beete, Gartenerbsen, Mais, Amaranth, Dill, Koriander und Basilikum hervorbringen. Die meisten von ihnen waren in einem ungeheizten Gewächshaus bei normalem Tageslicht gezogen worden. Eine Besonderheit stellte die Gartenerbse dar. Bei Licht wuchsen grüne Blätter, eine andere Charge wurde in Dunkelheit gehalten und bildete dabei gelbe Blätter aus. Auch die Maiskeimlinge bekamen kein Tageslicht und blieben deshalb gelb. Ansonsten wiesen die Microgreens kräftige Farben von dunkel- und hellgrün über violett und dunkelrot bis hellrot auf. Einige Blättchen leuchteten sogar in zwei Farben.

Die Autoren bestimmten neben dem Wassergehalt die vier Vitamine Ascorbinsäure (Vitamin C), Tocopherole (Vitamin E), Carotinoide (u. a. Provitamin A) und Phyllochinon (Vitamin K). Die untersuchten Microgreens zeichneten sich im Vergleich zu den ausgewachsenen Pflanzen durch deutlich höhere Gehalte an den untersuchten Vitaminen aus. Besonders vitaminreich waren weißer Rettich, roter Amaranth, Koriander und Rotkohl. Der Wassergehalt der Microgreens lag dagegen im Bereich normalwüchsiger Blattgemüse.

Auffallend niedrige Vitamingehalte wiesen die ohne Tageslicht gezogenen Microgreens von Mais und Erbse auf. Erbsen, die mit Belichtung kultiviert wurden, synthetisierten größere Mengen an Vitaminen, was auf die große Bedeutung des Lichtes für die Biosynthese der Nährstoffe hindeutet.

Die Ergebnisse geben einen ersten Überblick über die Vitamingehalte der Microgreens und ermöglichen damit die Einordnung dieser neuen Produktgruppe in Diätpläne und Verzehrsempfehlungen.
Susanne Großmann-Kühnau, www.aid.de

Wildfleisch zu Weihnachten

Besonders die Speisen an den Festtagen wollen gut geplant sein. Was bietet sich dabei besser an als Wildfleisch? Die Initiative Natürlich Jagd www.natuerlich-jagd.de gibt hilfreiche Tipps zu Kauf und Zubereitung von Wild in dieser Saison!

Nutzung nachhaltiger Ressourcen
Mit der Entscheidung für ein gutes Stück Wildfleisch unterstützt der Käufer die Nutzung nachhaltiger Ressourcen. Dabei ist es ganz egal, ob Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase, Fasan oder auch Wildgans am Heiligen Abend die Gaumen der Familie erfreuen. Entstanden in der freien Wildbahn und ohne Kraftfutter oder Medikamente, bietet das Fleisch eines Wildtieres eine äußerst gesunde Alternative zu Kartoffelsalat und Würstchen. Zudem stammt das Fleisch aus der Region, sodass die Herkunft zweifelsohne bekannt ist.

Organisation ist alles
Erhältlich ist Wildfleisch bei verschiedenen Anbietern. Eine Möglichkeit ist es, Wildbrethändler oder spezialisierte Metzger aufzusuchen. Oftmals sind diese auf Wochenmärkten zu finden, wo sie ihre qualitätsvollen Waren zum Verkauf stellen. Des Weiteren können Interessierte sich an die ortsansässige Kreisjägerschaft wenden. Die Jäger kennen ihr Wild am Besten und sind gerne bereit, Auskunft über den Verkauf von Wildfleisch zu geben. Wichtig zu bedenken ist, dass Wildfleisch in diesen Monaten Hochsaison hat. Die Nachfrage ist entsprechend höher als in den Sommermonaten. Tipp: Machen Sie sich zeitnah auf die Suche nach einem Wildfleischverkäufer. Nehmen Sie Kontakt mit ihm auf und reservieren Sie sich das Wildfleisch Ihrer Wahl, damit es am Festtag entspannt zubereitet und mit Genuss verzehrt werden kann.

Aller Anfang ist leicht
Auch jene, die wenig Erfahrung im Zubereiten von Wildfleisch haben, sollten sich davor keinesfalls scheuen. Für Einsteiger empfiehlt sich beispielsweise ein Rehrücken, der, ähnlich wie andere Fleischarten, als Steak oder Braten zubereitet werden kann. Wildfleisch muss nicht zwingend in Kombination mit Knödeln und Rotkohl zu einem deftigen Gericht verarbeitet werden. Auch in Gesellschaft eines leichten Salats und abgerundet mit einem passenden Rotwein wird das Weihnachtsessen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

www.natuerlich-jagd.de

Peter Goossens

Interview

Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
Jemand der die Produkte mit viel Respekt betrachtet. Ein Bauer zum Beispiel muss hart arbeiten um die Qualität für seine Produkten zu gewinnen. Das gleiche gilt für Fisch, Fleisch,…

Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
Mit meinen Kindern, es ist immer wieder schön sie in der Küche zu sehen. Zusammen eine Sauce Bolognese zu machen ist fantastisch!

Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
Hier ist es das Gleiche. Die schönste Art zu essen ist mit der Familie, die Zeit die wir zusammen verbringen ist sehr wertvoll.

Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
Mein Lieblingsfisch sind Langusten.

Ihr Hauptcharakterzug?
Angetrieben, ehrgeizig, Familienmensch.

Ihr Motto?
Ehrgeiz!

Ihr Lieblingsgericht?
Ich habe einige Gerichte die ich sehr gern mag. Eins von ihnen ist: weißer Spargel, Morcheln, Hummer und „sea aster“.

Was essen Sie überhaupt nicht?
Karotten und Rotkohl.

Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
Karotten und Rotkohl.

Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
Das Essen von meiner Mutter, größtenteils mit Schweinefleisch.

Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
Ich bewundere viele regionale (belgische) Künstler wie Roger Raveel und Panamarenko.

Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
Die grauen Garnelen (Nordsee Garnelen).

Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
Es gibt viele Restaurants die ich gerne besuche… schwierig da einen Namen zu nennen…

Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
Das ist auch sehr schwierig, da es so viele großartige Kollegen gibt.

Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
Köche wie Joël Robuchon und Paul Bocuse.

Der ideale Chef muss wie sein?
Kreativ, originell und ein Manager.

Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
Ein gutes Auge für das Detail, loyal und ein Anführer in der Küche.

Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
In meiner Küche sind keine Ausreden und Fehler erlaubt.

Ihr größter Fehler?
Gibt es da welche…:)?!

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
Ihr Anrichten ist schnell und präzise.

Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
Ich liebe es mit meiner Familie zu Hause zu sein, aber wenn wir in den Urlaub fahren, dann bitte in die Sonne. St. Barth ist fantastisch!

Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
Asien

Ihr Lieblingsgetränk?
Ein gutes Glas Rotwein.

Ihr Lieblingswein?
Roter Burgunder.

Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
Als Aperitif vor dem Essen.

Ihre heimliche Leidenschaft?
Wird hier nicht verraten.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Meine Familie.

Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
Das ist zu lange her…

Wie viele Kochbücher haben Sie?
Ich kann sie nicht mehr zählen, ich sammle Kochbücher.

Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
Schwierig – da ich schon lange nicht mehr im Kino war.

Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
Dass sie halt Freunde sind.

Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
Regionale Produzenten unterstützen!

Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
Gehört hier nicht her…:)

Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
Hier halte ich mich mit meiner Antwort zurück…

Peter Goossens

Name:
Goossens
Vorname:
Peter
Geburtstag:
6. April
Geburtsort:
Zottegem, Belgien
Wohnort:
Kruishoutem, Belgien

Stationen
Hof van Cleve
Restaurant Yzerberghoeve, Kruishoutem
Paul Blanc, Thoissey
Ecole Lenôtre, Paris
Pavillon d’Elysée, Paris
Pré Catelan, Paris
Ausbildung an der „Ter Duinen“ Hotelfachschule, Koksijde

Hof van Cleve
Riemegemstraat 1
9770 Kruishoutem
Belgien

www.hofvancleve.com

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Kochen mit Martina und Moritz: WDR Fernsehen, Samstag, 08. Dezember 2012, 17.20 – 17.50 Uhr –
Köstliche Weihnachtsideen: nicht nur für die Feiertage: Räucherlachs mit Avocadocreme, Schweinefilet, Frischlingskeule mit Kastanien und Rotkohl und Panna Cotta

Auch in der Vorweihnachtszeit wird ja häufig zu Festessen geladen – unsere WDR-Köche Martina und Moritz haben dafür schon heute Ideen für ausgefallene Gerichte. Als Vorspeise präsentieren die beiden Räucherlachs mit Avocadocreme. Für den Hauptgang gibt es gleich zwei Varianten: ein zartes Schweinefilet, das einige Tage in Beize marinieren darf, und für den Wild-Freund eine Frischlingskeule mit Kastanien und Rotkohl. Hier kommt die besondere Vorliebe der Köche zur asiatischen Küche zur Geltung – was ein überraschendes Ergebnis erwarten lässt. Und auch der Nachtisch verspricht den besonderen Genuss: Panna Cotta mit Bratapfelkompott und Pistazienkrokant.

Redaktion Klaus Brock

Internet: www.martinaundmoritz.wdr.de

Vorsicht Salzsünder

Zu viel Salz ist ungesund. Besonders verarbeitete Lebensmittel sind oft sehr salzreich, hat eine Untersuchung von Stiftung Warentest gezeigt. Die Lebensmitteltester prüften 74 verarbeitete Produkte auf ihren Salzgehalt – darunter Aufbackbrötchen, Fischstäbchen, Räucherlachs, Rotkohl und Tiefkühlpizza. Das Resultat: Mit nur einer Portion von vielen dieser Nahrungsmittel nehmen Verbraucher bis zu 80 Prozent der täglich vertretbaren Salzmenge von 6 Gramm auf. Die größten Salzbomben sind mit knapp 8 Gramm pro Portion Matjesfilets nordischer Art, die traditionell in Salzlake konserviert werden.

Auch Gerichte von „Essen auf Rädern“ sind häufig zu salzreich: Fünf von sechs Hauptgerichten lieferten fast die empfohlene tägliche Maximalzufuhr. Bei Tiefkühlnudelgerichten variierte der Salzgehalt stark je nach Produkt. Im Allgemeinen werden 80 Prozent des verzehrten Salzes durch verarbeitete Lebensmittel aufgenommen, erklärt Stiftung Warentest. Ein Drittel des Salzkonsums geht auf Backwaren wie Brot und Brötchen zurück, auch wenn diese gar nicht salzig schmecken. Weitere Quellen sind Wurst, Fleischwaren, Käse und Fertiggerichte. Wer etwa zum Frühstück zwei Aufbackbrötchen isst, hat bereits ein Drittel der empfohlenen Menge aufgenommen (2,2 g).

In Deutschland wird gerne zum Salzstreuer gegriffen. Frauen nehmen durchschnittlich 6,5 Gramm Salz und Männer sogar 9 Gramm Salz pro Tag zu sich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt aber nicht mehr als 6 Gramm, was einem gestrichenen Teelöffel entspricht. Wer mit der Nahrung zu viel Salz aufnimmt, hat insbesondere im Alter ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine salzreiche Kost treibt nicht nur den Blutdruck in die Höhe, sondern beeinträchtigt auch die Elastizität der Blutgefäße sowie die Herz- und Nierenfunktion.

Verbraucher können auf dem Etikett nur schwer erkennen, wie viel Salz im Lebensmittel enthalten ist. Meist ist der Natriumwert angegeben, der mit dem Faktor 2,5 multipliziert den Salzgehalt verrät. Erst im Jahr 2016 tritt die neue Nährwertkennzeichnung in Kraft. Dann sind die Hersteller verpflichtet, bei verarbeiteten Lebensmitteln die Salzmenge pro 100 g anzugeben. Dabei ist eine salzarme Ernährung nicht schwer. Lebensmittel wie frisches Obst und Gemüse, Jogurt, Quark und Frischkäse, Müsli, purer Fisch und pures Fleisch sind nahezu salzfrei. Salzen Sie bei Tisch nicht nach und würzen Sie lieber mit Kräutern wie Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch und Thymian.
Heike Kreutz, www.aid.de

Gänse-Taxi aus dem Grandhotel Schloss Bensberg

Die Gans kommt mit dem Auto und sie bringt den Salat gleich mit. Eine schöne Vorstellung, die dank des Gänse-Taxis des Grandhotel Schloss Bensberg sogar noch mehr kulinarische Genüsse zu bieten hat. Bis zum 26. Dezember liefert die Schlossküche des Grandhotel Schloss Bensberg exquisite Geflügelspezialitäten auf Bestellung direkt ins Haus.

Eine ganze Hafermastgans oder eine ganze Oldenburger Freilandgans reichen für vier Personen. Beide werden mit Beifußjus, Rotkohl, Kartoffelklößen und glasierten Maronen serviert. Genauso wie die ganze Oldenburger Ente mit Orangen-Pfeffer-Sauce für zwei Personen. Für größere Gruppen bietet sich der ganze französische Truthahn mit Füllung, Cranberrysauce und Süßkartoffelstampf mit Chili an, der entweder für vier oder acht Personen bestellt werden kann.

Das Gänse-Taxi bringt auf Bestellung auch ein komplettes Weihnachtsmenü. Zur Auswahl stehen Vorspeisen wie frischer Feldsalat mit Croûtons und krossem Speck, hausgemachte Gänseleberterrine mit Ananas-Mandel-Cutney und hausgebackene Brioche sowie Maronencremesuppe mit Wacholdercroûtons. Zum Dessert gibt es Bratapfel mit Vanillesauce oder hausgemachten Chrisstollen.

Die ganze Hafermastgans inklusive Beifußjus, Rotkohl, Kartoffelklößen und glasierten Maronen für vier Personen kostet 125 Euro. Die Bestellung des Weihnachtsschmauses muss mindestens 72 Stunden vor Lieferungstermin eingehen. Die Lieferung bis 10 km vom Schloss ist frei Haus. Für jeden weiteren Kilometer werden 3 Euro berechnet. Wer seine Gans selbst im Schloss abholen möchte, erhält einen Preisnachlass von zehn Prozent.

Weitere Informationen und das komplette Menü zum Angebot des Gänse-Taxis unter: www.schlossbensberg.com