ÖKO-TEST Feldsalat

Gefährliches Grün

In der aktuellen Januar-Ausgabe wollte ÖKO-TEST wissen, wie stark Feldsalat mit Pestiziden und anderen Schadstoffen belastet ist. Die Labore fanden in einigen Proben verschiedene Spritzgifte, teilweise waren besonders gefährliche Stoffe darunter. Bei manchen Salaten wurden zudem erhöhte Nitratwerte und bedenkliche Chlorverbindungen analysiert.

Das Verbrauchermagazin hat je drei Feldsalat-Proben von elf Lebensmittelgeschäften ins Labor geschickt. Ziel war es nicht nur, einzelne Salate zu testen, sondern auch zu prüfen, mit welcher durchschnittlichen Qualität Kunden in den einzelnen Supermärkten, Discountern und Bio-Läden rechnen können. Die Gesamtnote „sehr gut“ kann ÖKO-TEST nur ein einziges Mal attestieren: für die Proben eines Bio-Händlers.

Ausnahmslos alle konventionellen Handelsketten haben aber Probleme mit besonders gefährlichen Pestiziden wie etwa dem Pilzbekämpfungsmittel Iprodion, das als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft ist. Leider ist auch Bio nicht ganz ohne: Vier von sechs Bio-Feldsalaten enthalten das bienengiftige Insektenbekämpfungsmittel Spinosad.

Weitere Kritikpunkte bei den Feldsalaten sind unter anderem die zu hohen Nitratwerte und Perchlorat. Letzteres hemmt die Aufnahme von Jod in die Schilddrüse. Nitrat ist zwar relativ unbedenklich, kann im Körper aber zu Nitrit umgebaut werden, was die Bildung krebserregender Nitrosamine begünstigt.

Das ÖKO-TEST-Magazin Januar 2017 gibt es seit dem 29. Dezember 2016 im Zeitschriftenhandel.

Sektkunde

Der Sekt zu Silvester – warum heißt dort „trocken“ süß?

Der Jahreswechsel kommt, es knallen die Böller, das Feuerwerk und auch die Sekt-Korken. Schön ist, wenn es knallt, aber aus Genießergründen vielleicht doch nicht? Bei einem guten Sekt ist es schade, weil beim Knallen und dem anschließend praktisch unvermeidlichen Schäumen aus der Flasche viel Perlung, oder wie die Fachleute sagen Mousseux, verloren geht. So sage ich frech, knallen oder nicht, es kommt auf die Qualität an. Ganz raffiniert wäre natürlich, man lässt in größerer Runde ein einfacheres Gewächs um 12 Uhr knallen und reicht dann ein edleres sanft geöffnet hinterher. Aber vielleicht ist das zu akademisch doch vielleicht einen Versuch wert. Auf jeden Fall gibt es neben den großen und bekannten Marken viele ganz ausgezeichnete Winzersekte.

Leider recht irreführend sind die Geschmacksbezeichungen bei Sekt, die gar nicht konform gehen mit dem, was man von Wein kennt.
„Trocken“ heißt bei Sekt mild bis fast schon süß. Auf was muss man dann achten, wenn es wirklich trocken sein soll? Was heißt „brut“ oder „extra dry bzw. extra trocken“? Man denkt, aha, jetzt trocken? Nein, leider gefehlt. Letzteres bedeutet 12 bis 17 g/l Restzucker, in etwa soviel wie halbtrockener Wein. Denn bei Wein reicht trocken nur bis maximal 9 g/l Restzucker.

Hier die gesetzlichen bzw. EU-weiten Regelungen zur Geschmacksbezeichnung von Sekt bzw. des Zuckergehalts:

brut nature (naturherb): kein Zuckerzusatz. Der Zuckergehalt des fertigen Erzeugnisses liegt unter 3 Gramm/Liter
extra brut (extra herb): zwischen 0 und 6 g/l Zuckergehalt
brut (herb): unter 12 g/l Zuckergehalt
extra dry (extra trocken, sehr trocken): zwischen 12 und 17 g/l
trocken (dry, sec): zwischen 17 und 32 g/l
halbtrocken (medium dry, demi sec): zwischen 32 und 50 g/l
mild (süß, doux): mehr als 50 g/l

Trocken steht bei Sekt also für gut süß, zwischen 17 und 32 g/l Zucker. Das bedeutet bei Wein – bis 18 g/l Liter zählt bei Wein als halbtrocken – schon gut abgerundet. Trockener Sekt liegt also noch darüber. Das Ganze ist etwas verwirrend, hat sich aber so entwickelt, und wenn man es weiß, dann doch kein Problem. Also: Prosit! Finden Sie den richtigen Tropfen.

Was ist Sekt, was Schaumwein, was ist Champagner oder Crmeant:

Sekt oder Qualitätsschaumwein?
Dieser ist nicht auf die Herstellung im Inland oder deutsche Grundweine beschränkt. Die Bestimmungen gelten EU-weit, auch für Produkte aus Drittländern, wenn sie entsprechend hergestellt wurden. Das fertige Produkt muss mindesten 10 Vol.% Alkohol enthalten. Inländischer Qualitätsschaumwein oder Sekt muss eine zweite Gärung durchlaufen haben. Ferner sind je nach Herstellungsverfahren gewisse Mindestlagerzeiten vorgeschrieben. Erzeugnisse unterhalb dieses Qualitätslevels dürfen nur als Schaumwein verkauft werden.

Was ist Qualitätsschaumwein b.A. (bestimmte Anbaugebiete) oder Sekt b.A.?
Dazu müssen die Grundweine zu 100% aus dem benannten Gebiet kommen. Außerdem muss sich das Produkt einer amtlichen Prüfung unterziehen und erhält eine amtliche Prüfungsnummer (A.P. Nr.). Entsprechendes gilt für Rebsorten-Sekte und die Angabe kleinerer Gebiete wie Ortsnamen oder Lagen. Bei letzteren müssen 85% des Grundweins aus dem kleineren Gebiet, jedoch stets zu 100% aus dem bestimmten Anbaugebiet stammen.

Wann darf es Champagner heißen?
Die Bezeichnung entspricht einem Qualitätschaumwein b.A. Die Grundweine müssen zu 100% aus der Champagne, die Gegend um Reims und Epernay, in Frankreich stammen. Zur Herstellung sind nur drei Rebsorten erlaubt: Pinot noir = blauer Spätburgunder, Pinot Meunier = Schwarzriesling und Chardonnay. Die „Ausfuhr“ von stillem Champagner-Wein ist nur in Flaschen erlaubt, so dass andernorts kein Champagner hergestellt wird. Die Verwendung des Wortes Champagner oder anklingende Worte dürfen für andere Sekte, Weine oder Herstellungsverfahren nicht verwendet werden.

Was ist Crémant?
Durch den Schutz von Champagner wurde die schon zuvor für gehobenen französischen Schaumwein gebräuchliche Bezeichnung Crémant EU-weit zugelassen. Sie gilt grundsätzlich nur für weiße oder rosé Schaumweine mit geschützten geographischen Angaben oder Ursprungsbezeichnungen, in Deutschland also für Schaumweine, die den Voraussetzungen für Sekt b.A. entsprechen. Die Trauben müssen von Hand gelesen worden sein. Die Reifung auf der Flasche und Hefe nach der zweiten Gärung muss mindestens neun Monate betragen. Ferner gibt es Vorschriften für die schonende Pressung. Es dürfen nicht mehr als 100 l Most aus 150 kg Lesegut gewonnen werden. Hinzu kommen Grenzen für Süße und Schwefel.

Wann ist es Flaschengärung?
Bei dieser Angabe muss die zweite Gärung in der Flasche erfolgt sein. Dort muss das Erzeugnis mindestens neun Monate Reifung durchlaufen haben. Die Bezeichnung ist nur bei Sekt, also bei Qualitätsschaumwein oder Qualitätsschaumwein b.A. zulässig.
Quelle: www.bonvinitas.com

Fisch im Supermakt

Fisch war nicht immer frisch!
Jeder fünfte Fisch war am Einkaufstag oder, wenn er verpackt war, am Ablauftag verdorben. Das zeigt ein AK Test von 16 verpackten und offen verkauften Fischen aus 15 Supermarktfilialen. Es hapert bei der Lagerung – nach wie vor wird nicht gut genug gekühlt.

Konkret zeigt der AK Test: Drei Fischproben (19 Prozent) waren lebensmittelrechtlich zu beanstanden. Davon waren ein offen verkaufter Fisch bereits am Einkaufstag und zwei verpackte Fische bereits am Ablauftag schlecht. Das heißt: Die Fische rochen unangenehm und schmeckten säuerlich.

Drei weitere Fischproben (19 Prozent), davon ein offen verkaufter und zwei verpackte, wiesen erhöhte Keimzahlen auf. Sie waren aber noch am Einkaufs- und Ablauftag in Ordnung.

Frischfisch sollte in der Vitrine auf schmelzendem Eis bei bis zu maximal zwei Grad Celsius gelagert werden, verpackter bei bis zu maximal vier Grad Celsius. „Leider gibt es bei der Kühlung nach wie vor Probleme“, kritisiert AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl. In sieben von 16 Verkaufsvitrinen fehlte die Temperaturanzeige. In neun Vitrinen gab es eine Temperaturanzeige. Die angezeigte Lufttemperatur lag dort bei fast allen bei unter zwei oder bei unter vier Grad Celsius. „Leider zeigen die Thermometer nicht immer die tatsächliche Lagertemperatur an. Nur bei zehn von 16 Vitrinen entsprach die tatsächliche Lagertemperatur den geforderten Werten. Die höchste nachgemessene Lagertemperatur in den Vitrinen lag bei acht Grad Celsius“, betont Schöffl.

Die Kerntemperatur im Fisch passte somit auch nicht immer. Bei der Hälfte der Produkte lag sie über den geforderten Maximaltemperaturen von zwei oder vier Grad Celsius. „Die höchste Produkttemperatur lag bei 7,3 Grad Celsius“, weiß Schöffl. „Wird die Kühltemperatur nicht lückenlos eingehalten, leidet auch die Qualität der Fische.“

Tipps für die KonsumentInnen:
+ Kühl bleiben: Frischer Fisch sollte beim Heimtransport und dann auch zu Hause so gut wie möglich gekühlt werden. Nicht zu lange lagern, schnell aufbrauchen!
+ Eiskalte Alternative: Tiefgefrorene Fische bieten eine gute Wahlmöglichkeit. Der Fisch wird nach dem Fang rasch gefroren und dadurch entstehen geringe mikrobielle Belastungen.

Zur Untersuchung: Die AK hat 16 Fischprodukte eingekauft, zum Beispiel Lachsfilet, Lachssteak, Bachsaiblingfilet, Zanderfilet, Karpfen. Von den 16 Proben waren neun vorverpackt, sieben offen von der Fischvitrine. Insgesamt wurde in 15 Supermarktfilialen von vier Supermarktketten eingekauft. Die sensorische und mikrobiologische Untersuchung wurde bei den offen eingekauften Produkten am Tag des Einkaufs, bei verpackten am Tag des angegebenen Haltbarkeitsdatums von der Lebensmittelversuchsanstalt Klosterneuburg durchgeführt.

SERVICE: Die AK Erhebung zum Fisch finden Sie unter wien.arbeiterkammer.at

Weizen besser als sein Ruf

Wissenschaftler widersprechen schlechtem Image

Menschen, die eine Gluten-Unverträglichkeit haben, sind nicht zu beneiden; bei ihnen kann das im Weizen enthaltene Klebereiweiß infolge einer Autoimmunkrankheit schwere Symptome auslösen. Die Schleimhäute brennen und schwellen an, die Haut rötet sich, es kommt zu Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall und einem vermehrten Auftreten von Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Kopfschmerzen.

Daneben gibt es noch Weizen-Allergiker und solche, die eine „Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität“ haben. Für alle anderen Menschen ist Weizen ein wichtiges Grundnahrungsmittel, das zur weltweiten Ernährungssicherung einen wichtigen Beitrag leistet – nicht nur im Hinblick auf die Quantität der erzeugten Produkte, sondern auch als Eiweiß- und Mineralstofflieferant. Warum also wird Weizen von vielen als ungesund verteufelt und dient sogar aktuellen Bestsellern als „Bösewicht“?

Wissenschaftler wehren sich gegen diese Image-Kampagnen: „Im Gegenteil: Möglicherweise könnten neue Weizensorten zukünftig dazu beitragen, den leider noch verbreiteten Mineralstoff-Mangel von Menschen vor allem in Entwicklungsländern in den Griff zu bekommen“, so Dr. Friedrich Longin, Weizen-Experte an der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim.

In der Tat mutet die in den reicheren Industrienationen geführte Debatte in Ländern mit latenter Unterversorgung zynisch an. Wer kein Einkommen hat und kaum weiß, wie er sich versorgen soll, wäre um jeden Sack Weizen dankbar, sofern er ihn verträgt. Klagen wir also lediglich auf hohem Niveau? Schwer zu sagen beim aktuellen Aufeinanderprallen verschiedener „Weltanschauungen“ in Sachen Weizen. Eiweiße der sogenannten „Amylase Trypsin Inhibitoren“ (ATI) sollen an der Glutensensitivität schuld sein. Die Landessaatzuchtanstalt kooperiert bei diesen Fragen mit dem Mainzer Gastroenterologen und Wissenschaftler Professor Detlef Schuppan. Die Wissenschaftler erwarten im Laufe des Jahres 2015 erste klinische Ergebnisse. „Nicht zutreffend ist aber die oft wiederholte Aussage, dass moderner Weizen mehr ATIs enthalte als alte Sorten“, betont Longin. „Es scheint eine große Varianz zwischen den Sorten und einen erheblichen Umwelteinfluss zu geben, was aber genauer untersucht werden muss.“
Friederike Heidenhof, www.aid.de

Wie gesund ist Rhabarber?

Dr. Susanne Fink-Tornau, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin beim Reformwarenhersteller Natura

„Von April bis Juni dauert die Rhabarbersaison. Das Stangengemüse ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin C und K, Eisen, Kalium und Phosphor. Während Eisen und Vitamin K unter anderem die Blutbildung unterstützen, wirkt Kalium verdauungsfördernd und entwässernd. Doch leider enthält Rhabarber auch den Inhaltsstoff Oxalsäure. Diese geht mit wichtigen Mineralstoffen wie etwa Calcium Verbindungen ein, welche die Darmschleimhaut nicht aufnehmen kann und größtenteils unverdaut ausscheidet. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass sie zu Nieren- oder Blasensteinen führen. Wer unter entsprechenden Erkrankungen, Gicht oder Rheuma leidet, sollte daher lieber auf Rhabarber verzichten. Allen anderen rate ich, die Stangen vor dem Verzehr zu erhitzen, da dies die Wirkung der Oxalsäure abschwächt. Anschließend das Kochwasser mit der gelösten Säure wegschütten. Dadurch erhalten die Stangen zudem einen milderen Geschmack. Kein Wunder also, dass Rhabarber vor allem in Form von Kuchen, Marmeladen oder Kompott auf den Tisch kommt. Da alle Varianten viel Zucker enthalten, helfen alternative Süßungsmittel wie Stevia, Kalorien zu sparen. Zusätzlich empfehle ich Vanille- oder Kokosblütenzucker, die sehr gut mit dem säuerlichen Geschmack des Rhabarbers harmonieren. Wer mag, fügt noch einen Hauch Ingwer oder Zimt hinzu. Zum Andicken von Kompott bieten sich Johannisbrotkernmehl oder Guarkernmehl aus dem Reformhaus an. Beide Bindemittel sind geschmacksneutral und lassen sich kalt anrühren. Die Kombination mit Joghurt oder frisch zubereiteter Vanillesoße sorgt für zusätzliche Calcium-Zufuhr.“

Weitere Informationen unter www.natura.de

CHEFS NextGeneration 2014 in Berlin

Der Startschuss für die CHEFS NextGeneration fiel am Sonntag. Nach dem überwältigenden Erfolg der letztjährigen Premiere präsentieren sich die jungen Spitzenköche in der Bundeshauptstadt.
Der erste Tag gehörte unter anderem den Pâtissiers, die diesmal die kulinarische Elite der Köche ergänzen. 7 junge Dessertkünstler aus ganz Europa präsentierten dem Publikum ihre Kreationen und damit auch die Trends der Zukunft. Umrahmt wurde die Live-Show durch Talkrunden mit renommierten Referenten aus. Rund 200 Besucher kamen bereits am Sonntag, um die nächsten zweieinhalb Tage die Zukunft der Spitzenküche mitzuerleben. Leider konnte die Kitchenparty am Sonntag nur in verkürzter Form stattfinden und endete bereits um 20h.

Abbruch des Events
Nach dem tollen Start musste der zweite Veranstaltungstag leider abgesagt werden. Wegen Differenzen mit dem Vermieter des Veranstaltungsortes war es leider nicht möglich, diesen Event wie geplant durchzuführen. Das entscheidende Problem aus unserer Sicht war, dass abgesprochene Abläufe und Zeiten nicht eingehalten wurden. Dazu wurden täglich neue finanzielle Forderungen gestellt, die in einer Gebühr in Höhe von 3.500 € für eine (vorher kostenfreie vereinbarte) einmalige Küchennutzung gipfelten. Durch die sich permanent in der letzten Minute ändernden Bedingungen und die damit verbundene Ankündigung, die Location nicht zu öffnen, war die Veranstaltung letztendlich nicht sinnvoll durchzuführen. In aller Deutlichkeit möchten wir der Aussage entgegentreten, es hätte an mangelnder Zahlungsbereitschaft gelegen, denn die Mitarbeiter vor Ort haben trotz des Wochenendes dem Veranstalter mehrere Tausend € in bar übergeben, wurden jedoch mit immer neuen Forderungen konfrontiert, die teils unerfüllbar waren.

War schon am ersten Tag die Zuhilfenahme eines Anwaltes notwendig, um die die Türen mit 2h Verspätung zu öffnen, beendete der Vermieter die abendliche Kitchenparty bereits nach einer Stunde, obwohl ein Abend bis 24h vereinbart war. Dass sich der Spitzenkoch im eigenen Hause, dadurch nicht wie vereinbart präsentieren konnte, wurde billigend in Kauf genommen. Am 2. Tag verweigerte der Vermieter die Öffnung unter Zeugen komplett, erteilte Hausverbot und verließ kommentarlos den Veranstaltungsort. Nur durch Zuhilfenahme die Polizei gelang es uns, zumindest an die eingelagerten Waren und Produkte zu gelangen.
Unsere Anwälte sind bereits dahingehend beauftragt, Schadenersatz geltend zu machen, der auch den anderen Geschädigten zukommen wird. Wir müssen uns natürlich vorwerfen lassen, im Vorhinein nicht geprüft zu haben, wer letztendlich wirklich Vermieter der Location ist, denn das hätte sicherlich viele Probleme verhindert. Die Absage haben wir uns sicher nicht leicht gemacht, denn es hat uns neben dem zweifelsohne vorhandenen Reputationschaden auch eine Menge Geld und Zeit gekostet, welche wir in diesen Event gesteckt haben.
Wir haben Verständnis dafür, dass die Absage viele Leute verärgert hat und sie emotional reagieren. Wofür wir jedoch wenig Verständnis haben sind Beschimpfungen und Unwahrheiten, die in den letzten 24h in direkter und öffentlicher Form getätigt wurden. Da unser Chefredakteur Max Vanderveer teils massiven persönlichen Anfeindungen ausgesetzt ist, wird er seine Aufgaben in der nächsten Zeit ruhen lassen, da unter diesen Umständen ein Alltagsgeschäft nicht möglich ist.

Wir möchten hiermit alle Gäste nochmals für den entstandenen Aufwand um Verzeihung bitten und sind bemüht, die Dinge schnellstmöglich zu einem positiven Ergebnis zu bringen. Selbstverständlich werden alle nicht benutzen Tickets kurzfristig erstattet, dazu haben alle Käufer bereits eine Nachricht.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an event@chefs-nextgeneration.com

Offizielles Statement der Köche zur „ChefsNext Generation 2014“ in Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/345360/CHEFS-NextGeneration/

Morgen Henssler erstmalig der "neue Rach"

Steffen Henssler (41) hat seinen ersten Einsatz als neuer RTL-„Restauranttester“ am Montag, 24. Februar 2014, ab 21.15 Uhr. Er übernimmt den Kochlöffel von Christian Rach und sorgt mit seiner schlagfertigen, humorvollen Art für frischen Wind auf Deutschlands Speisekarten. Offen und schonungslos analysiert Steffen Henssler, warum die Lokale in Schwierigkeiten stecken und sucht gemeinsam mit den Besitzern nach einer praktikablen Lösung, um die Restaurants vor dem Ruin zu bewahren.

Für Steffen Henssler geht mit seiner neuen Aufgabe als „Restauranttester“ ein kleiner Traum in Erfüllung: „Christian Rach hat die Sendung und das Genre natürlich geprägt. Umso mehr freue ich mich, dass ich nun der Nachfolger bin. Mir ist bewusst, dass das eine große Herausforderung ist, aber das spornt mich besonders an.“

Hat Henssler schon ein Geheimrezept, um die Aufgabe als „Restauranttester“ zu meistern? „Ich habe mir angeguckt, wie Christian Rach an die Sache rangegangen ist und einiges gesehen, das ich übernehmen kann. Natürlich habe ich eine andere Persönlichkeit – ich bin etwas lauter und gerne auch emotional. Dadurch wird das Ganze einen anderen Dreh bekommen. Wichtig ist immer, dass es Spaß macht, und dass die Restaurantbesitzer am Ende erfolgreich sind.“

Und schon Hensslers erster Fall, das Restaurant „Piccolino“ in Remscheid, benötigt die Unterstützung des Restauranttesters dringender denn je: Der Pizzeria fehlen die Gäste – und bei seinem Besuch braucht Steffen Henssler nicht lange, um einen Hauptgrund auszumachen: Sein Probeessen bleibt ihm fast im Halse stecken, von „dolce vita“ und italienischem Genuss ist hier leider wenig zu schmecken. Wie wird der neue „Restauranttester“ das Problemlokal anpacken? Und wird es ihm gelingen, dem trostlosen „Piccolino“ wieder neues Leben einzuhauchen?

RTL zeigt ab 24. Februar 2014 jeweils montags um 21.15 Uhr zunächst zwei von insgesamt sechs Folgen „Der Restauranttester“ mit Steffen Henssler.

In diesem Jahr wird Steffen Henssler weitere Formate bei RTL übernehmen und in einer neuen Staffel „Grill den Henssler“ bei VOX zu sehen sein. Außerdem ist Steffen Henssler ab 9. April 2014 mit seinem Programm „Hamburg, New York, Tokio – meine kulinarische Weltreise“ live in 26 deutschen Städten unterwegs.

Steffen Henssler

Steffen Henssler ist der neue „Restauranttester“ bei RTL

Starkoch Steffen Henssler (41) hat seinen ersten Einsatz als neuer RTL-„Restauranttester“ am Montag, 24. Februar 2014, ab 21.15 Uhr. Er übernimmt den Kochlöffel von Christian Rach und sorgt mit seiner schlagfertigen, humorvollen Art für frischen Wind auf Deutschlands Speisekarten. Offen und schonungslos analysiert Steffen Henssler, warum die Lokale in Schwierigkeiten stecken und sucht gemeinsam mit den Besitzern nach einer praktikablen Lösung, um die Restaurants vor dem Ruin zu bewahren.

Für Steffen Henssler geht mit seiner neuen Aufgabe als „Restauranttester“ ein kleiner Traum in Erfüllung: „Christian Rach hat die Sendung und das Genre natürlich geprägt. Umso mehr freue ich mich, dass ich nun der Nachfolger bin. Mir ist bewusst, dass das eine große Herausforderung ist, aber das spornt mich besonders an.“

Hat Henssler schon ein Geheimrezept, um die Aufgabe als „Restauranttester“ zu meistern? „Ich habe mir angeguckt, wie Christian Rach an die Sache rangegangen ist und einiges gesehen, das ich übernehmen kann. Natürlich habe ich eine andere Persönlichkeit – ich bin etwas lauter und gerne auch emotional. Dadurch wird das Ganze einen anderen Dreh bekommen. Wichtig ist immer, dass es Spaß macht, und dass die Restaurantbesitzer am Ende erfolgreich sind.“

Und schon Hensslers erster Fall, das Restaurant „Piccolino“ in Remscheid, benötigt die Unterstützung des Restauranttesters dringender denn je: Der Pizzeria fehlen die Gäste – und bei seinem Besuch braucht Steffen Henssler nicht lange, um einen Hauptgrund auszumachen: Sein Probeessen bleibt ihm fast im Halse stecken, von „dolce vita“ und italienischem Genuss ist hier leider wenig zu schmecken. Wie wird der neue „Restauranttester“ das Problemlokal anpacken? Und wird es ihm gelingen, dem trostlosen „Piccolino“ wieder neues Leben einzuhauchen?

RTL zeigt ab 24. Februar 2014 jeweils montags um 21.15 Uhr zunächst zwei von insgesamt sechs Folgen „Der Restauranttester“ mit Steffen Henssler. Produziert wird die Sendung von Eyeworks Germany im Auftrag von RTL.

In diesem Jahr wird Steffen Henssler weitere Formate bei RTL übernehmen und in einer neuen Staffel „Grill den Henssler“ bei VOX zu sehen sein. Außerdem ist Steffen Henssler ab 9. April 2014 mit seinem Programm „Hamburg, New York, Tokio – meine kulinarische Weltreise“ live in 26 deutschen Städten unterwegs.

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer von www.apfelgut.de informieren unsere Leser:

Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren!

Wie immer um diese Zeit: Die Termine für die Kochkurse und Seminare sind ins Netz gestellt und freigegeben – es wird bereits munter gebucht! Also ist für Interessenten etwas Eile angesagt…

Noch versagen wir uns einen umfassenden Rückblick auf dieses schwierige Jahr, aber mit den Folgen des teils merkwürdigen, teils dramatischen Verlaufs haben wir täglich zu kämpfen. Wir konnten dieses Jahr ja erstmals nicht die ganze Palette unseres Pomme-Pure herstellen, sondern nur eine Cuvée aus Cox & Elstar, denn von diesen beiden Sorten gab es nur knapp ein Viertel der Mengen des letzten Jahres. Bleibt hoffentlich eine Ausnahme. Wie mehrfach beschrieben, mussten wir insgesamt über 15.000 kg Äpfel einzeln in die Hand nehmen und die Hagelschläge ausschneiden. Ein teures Vergnügen! Aber wir halten den Preis – und Sie uns hoffentlich die Treue!
Vom Glockenapfel gab‘s dieses Jahr mehr als im letzten – die Früchte waren auch wenigstens zum Teil nicht so stark vom Hegelschlag betroffen und wurden sehr groß – und wir konnten daher sogar mehr als im letzten Jahr pressen; allerdings haben wir auch sehr viel weniger Äpfel für den Verkauf bereitgestellt.

Von den anderen Sorten, ebenfalls zum größten Teil einzeln ausgeschnitten, konnten wir wieder Pomme-Cidre machen (ist noch nicht gefüllt und kommt erst im Frühjahr in den Verkauf, es ist aber von der letzten Pressung noch genügend zum Feiern vorhanden! – siehe Sonderangebot unten), ebenso unseren naturtrüben Apfelsaft, den wir in der 1-Liter-Pfandflasche (nur Ab-Hof-Verkauf) oder als Bag-in-Box (5 Liter – jetzt in einem eigenen, schönen, einfarbig roten Karton) anbieten. Ist sehr gut geworden, angenehm weich und fruchtig, mit belebender Säure bei mäßiger Süße.

Neben unserem klassischen Pomme-Balsam gibt es auch wieder den wunderbar aromatischen, hellen Birnen-Balsamico, auf den schon viele von Ihnen sehnsüchtig warten.

Ansonsten ist die Ausbeute sehr unterschiedlich ausgefallen: Von den winzigen Cornichons konnten wir eine ansehnliche Menge einlegen, die vom Hagel zerschlagenen Gurkenpflanzen haben sich erstaunlich gut erholt und viele Blüten getrieben – allerdings haben wir noch nie eine so späte Ernte eingebracht; und zu Gewürz- oder gar Salzgurken hat es nicht mehr gereicht. Die Tomaten ziehen wir ja unter Folie im Haus, sie hat der Hagel nicht beschädigt. Und erstaunlicherweise hat auch die ständig feuchte Luft im September und Oktober nicht geschadet: Hervorragende Qualität von Sugo und Essenz! Auch die Chili-Ernte war bei den meisten Sorten sehr zufriedenstellend, jedoch ebenfalls sehr spät – heute wurden die letzten zur Creme verarbeitet oder getrocknet. Und da haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Ein Chili-Fan-Set – in einem Leder-Etui für die Tasche oder den Schlüsselbund, jeweils in einem Glasröhrchen, vier Sorten unserer eigenen Chilis, sortenrein getrocknet und (fast) ohne Kerne gemahlen; die pure Frucht, hocharomatisch und keineswegs nur einfach scharf! Habanero (höllisch scharf), Fatali (sehr scharf), Aji Lemon (scharf) und Pasilla (mild) – so haben Sie für jede Speise und jeden Geschmack das notwendige Finish zur Hand, wenn es im feinen Restaurant, im einfachen Gasthaus, am Grill oder beim Picknick an der nötigen Würze fehlt. Ein Super-Geschenk für alle Chili-Fans!

Von allen frühen Beeren konnten wir herrliche Konfitüren einkochen – Erd-, Stachel-, rote und schwarze Johannis- sowie Jostabeeren haben die trockene Hitze im Juli sehr genossen! Die begehrten späten Himbeeren leider nicht: Nach dem Hagel standen die Ruten regelrecht nackt da, Blätter und Knospen lagen am Boden. Es brauchte lange, bis sie sich erholt hatten – und dann machte der andauernde Regen (wir hatten im September und Oktober nur wenige Tage ohne Niederschlag) die Ernte immer wieder zunichte, die Früchte wurden nicht süß, blieben wässrig und schimmelten in Massen. Aus denselben Gründen auch bei den Brombeeren Fehlanzeige. Sehr traurig und sehr frustrierend!

Auch frustrierend: Die schon ziemlich konkret gewordenen Pläne für ein Buch mit den Rezepten der Sendungen haben sich leider zerschlagen. Hingegen geht’s weiter mit uns im WDR (samstags 17.20 Uhr) – leider nur 14 (bisher 20) Neuproduktionen, denn der Sender hat, wie alle anderen ebenso, kein Geld. Freut uns zwar nicht, ist aber nicht zu ändern. Ansonsten gilt (hoffentlich): Nächstes Jahr wird alles besser!

Mit herzlichen Grüßen, unseren besten Wünschen für eine ruhige, gemütliche Adventszeit („die stade Zeit“, sagt der Bayer seltsam, aber verständig), Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!

Martina & Moritz,
und das ganze Team vom Apfelgut

PS:
Sonder-Angebot DUTTENHOFER Pomme-Brut 2005: Jetzt knallen wieder allenthalben die Korken. Wir machen mit und bieten allen Newsletter-Empfängern (und nur diesen!) zum Jahresende unseren leichten und delikaten Schäumer im 6er- oder 12er-Pack an: Sie bezahlen 5 bzw. 10 Flaschen, bekommen aber 6 bzw. 12 Flaschen dafür geschickt! Statt 84.50 € also 72.50 € (+ 7,50 € Versandkosten) für 6 Flaschen, statt 169,00 € nur 145,00 € für 12 Flaschen (Versand gratis). Gilt für alle Bestellungen, die uns bis einschließlich 7. Januar 2014 erreichen, auch wenn in der Bestellungsbestätigung der volle Preis ausgewiesen wird.
Zu bestellen unter www.apfelgut.de – Gutsverkauf – Säfte & Weine. Und ab dem 8. Januar gibt’s dann wieder das Sonderangebot für die 5. Jahreszeit, den fröhlichen Pomme-Cidre!!!

Otto Koch kocht in Berlin

Otto Koch kommt nach Berlin – leider nur für einen Abend kocht der Münchner Altmeister, der Vater der Jungen Wilden, im Petit Felix des Adlon Hotels in Berlins Mitte

Am Freitag, 31. Mai 2013, erwartet das le petit Felix hohen Besuch: Sternekoch Otto Koch! Der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Gourmet-Koch und Patron des Restaurant 181 First & Business im Olympiaturm München wird Berlin an diesem Abend erlesene Köstlichkeiten seiner Küche bieten.

Das folgende Menü können Sie für 125 Euro pro Person in entspannter Atmosphäre mit Ihren Liebsten genießen:

Schnee-Eier mit Kaviar auf kalter Champagnersauce
Trüffeltortellini
Weißwurst von Meeresfrüchten
Falsche Prinzregententorte
Taube mit Gänseleber in Blätterteig
Gratinierte Käseplatte
Torso Striptease

Reservierungen unter 030 206286-10 oder per E-Mail unter info@lepetitfelix.de

Anschließend – ab 23 Uhr – findet eine rauschende Partynacht im FELIX ClubRestaurant statt.