Wer lebt vegan?

Gründe für eine Lebensweise ohne Tiere

Veganer sind jung, gerne im Internet und nicht allein. So lässt sich eine aufwändige Befragung in Supermärkten in mehreren Bundesländern zusammenfassen, die Professor Dr. Ulrich Hamm von der Universität Kassel gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Claudia Busch durchgeführt hat. Die Ergebnisse zu Denken und Handeln von Veganern wurden beim 25. Symposium der Edmund-Rehwinkel-Stiftung zum Thema „Die Landwirtschaft im Spiegel von Verbrauchern und Gesellschaft“ in Berlin vorgestellt.

Insgesamt 337 Personen, die zu mehr als der Hälfte einen Hochschulabschluss haben oder daran arbeiten und zwischen 20 und 34 Jahren alt sind, haben den Interviewern je 20 Fragen beantwortet. Die Themen Tierwohl und Tierethik wurden in fast jedem zweiten Interview als erstes Motiv für die vegane Lebensweise genannt. Für ein Drittel spielt das Thema Gesundheit eine besondere Rolle – wohlgemerkt obwohl Personen, die diese Ernährungsform auf ärztlichen Rat praktizieren, nicht an der Befragung teilgenommen haben.

Bemerkenswert ist auch die hohe Internetaffinität der Veganer. Im Netz finden sie unter anderem in Blogs oder Foren wichtige Informationen über viele Lebensbereiche – nicht nur Rezepte, sondern auch Restaurants oder Urlaubsunterkünfte. Und: Veganer sind auch im wirklichen Leben keine Einzelgänger. 70 Prozent gaben an, dass zumindest ein Teil ihrer Freunde vegan lebt, bei rund 60 Prozent auch ihre Partner. Dr. Martin Heil, www.aid.de

Veggiemarkt am Kiekeberg, Hamburg

Am Sonntag, dem 12. Juli, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg alles um vegetarisches und vor allem veganes Essen. Von 10 bis 18 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit sich über die fleischlose Lebensweise zu informieren und Tipps und Tricks zu bekommen. Passend dazu thematisiert die Dauerausstellung im Agrarium Hintergründe zum Thema Ernährung und Nahrungsmittelindustrie. Der Eintritt kostet 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Gemüse, Obst und Tofu: Die vegetarische und vegane Lebensweise ist seit einiger Zeit in aller Munde. Doch wie bereitet man leckere und ausgewogene Mahlzeiten ohne tierische Produkte zu? Bei dem Veggiemarkt im Freilichtmuseum zeigt der Coach Eduard Paschowski in der Lehrküche, wie dies klappt und dabei gesund und lecker ist. Außerdem gibt es vegane Backvorführungen und eine Rezeptaustauschbörse. Die Besucher erfahren Wissenswertes über diese Einstellung zur Nahrung und welche gesundheitlichen Bedenken es geben kann. Dabei geht es beim veganen Lebensstil um viel mehr: Um einen eigenen Beitrag gegen die Tierhaltung und -verarbeitung zu leisten, wird auf tierische Produkte verzichtet. Das ist im Bereich der Ernährung möglich, aber auch bei der Kleidung und Gebrauchsgegenständen. Ein kleiner Markt bietet den Besuchern die Möglichkeit Vegetarisches und Veganes zu Erkunden.

Verschiedene Organisationen, wie der Bund für vegane Lebensweise, informieren Neugierige, Interessierte sowie überzeugte Vegetarier und Veganer. Vorträge zu verschiedenen Themen runden das Programm ab. Die Erlebniswelt Agrarium behandelt Themen und Fragen zur Nahrungsmittelindustrie und Ernährung. Zur Stärkung werden vegane und vegetarische Leckereien angeboten.

www.kiekeberg-museum.de

Forelle: Der Fisch des Jahres 2013

Die Forelle ist der Fisch des Jahres 2013. Ein Grund für die Wahl ist die Bedrohung des natürlichen Lebensraums durch Regulierung und Verbauung von Flüssen und Bächen, erklärt der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF).

Die Forelle gehört zur Familie der Lachsfische (Salmonidae). Je nach Lebensweise werden drei verschiedene Formen der gleichen Art unterschieden: Die Bachforelle lebt in der Regel ausschließlich in Fließgewässern, während die Seeforelle überwiegend in Süßwasserseen vorkommt. Die Meerforelle verbringt einen Teil ihres Lebens im Salzwasser, wobei sie sich im Meer bevorzugt in Küstennähe aufhält und ebenso wie die Seeforelle zum Laichen in die Flüsse aufsteigt. Nach neuen genetischen Untersuchungen wird laut VDSF auch diskutiert, ob es sich um drei getrennte Arten handelt.

Die Fische sind nicht nur in ihrer Lebensweise, sondern auch in ihrem Aussehen sehr unterschiedlich. Während ausgewachsene Meer- und Seeforellen eine Länge von 100 Zentimetern und ein Gewicht von 15 Kilogramm erreichen können, ist die Bachforelle mit einer Länge von bis zu 60 Zentimetern und einem Gewicht von höchstens zwei Kilogramm deutlich zierlicher. Die Färbung des Schuppenkleides ist vielfältig und verschafft den Fischen eine perfekte Tarnung. Dabei sind Bachforellen gelblich gefärbt mit bräunlichem Rücken und roten Tupfen, während die silbrig-glänzenden Schuppen der See- und Meerforelle schwarze Flecken aufweisen.

Forellen sind in ganz Europa heimisch und laichen je nach Verbreitungsgebiet zwischen Oktober und März. Die Weibchen wandern in die Flüsse und legen am Grund eine flache Laichgrube an, in die die Eier gelegt werden. Die Brut schlüpft innerhalb von sechs bis acht Wochen und lebt weitere vier bis sechs Wochen von ihrem Dottersack. Dann fangen die jungen Fische an, kleine Insektenlarven und Krebstiere zu fressen. Sie bleiben einige Zeit im Laichgewässer bis sie in einen größeren Fluss, einen See oder ins Meer wandern. Im Alter von drei bis fünf Jahren sind Forellen geschlechtsreif.
Staustufen und Wehre behindern die Forellen auf ihrer Reise und trennen sie von ihren Laichgebieten. Viele Gewässer sind durch Wasserkraftwerke verbaut, deren Turbinen eine tödliche Falle sein können. Naturnahe und durchgängige Fließgewässer sind notwendig, damit die Forelle weiterhin ein Teil der heimischen Naturlandschaft bleiben kann, betont der Verband Deutscher Sportfischer. An der Wahl zum Fisch des Jahres waren auch das Bundesamt für Naturschutz, der Deutsche Angler Verband, der Verband Deutscher Sporttaucher und das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz beteiligt.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.vdsf.de

Hopi-Kultur

Als Gast des Moenkopi Legacy Inn die Hopi-Kultur hautnah erleben

Gäste des Hotel Moenkopi Legacy Inn & Suites in Tuba City erleben Touren zu den Hopi-Indianern vom Veranstalter Sacred Travel Tours zu Sonderkonditionen. Wer direkt übers Hotel bucht, zahlt für „Where spirits walk“ inklusive Mittagessen und allen Eintrittsgeldern nur 138 US-Dollar. Die Tour startet mit einem Rundgang durch das über tausend Jahre alte Indianerdorf Walpi Village, das viele spannende Einblicke in die Geschichte und Lebensweise des Hopi-Stammes bietet.

Diese werden beim anschließenden Besuch im Hopi Museum durch zahlreiche Ausstellungsstücke und Informationen ergänzt. Im Folgenden steht Ozaivi, ein weiteres traditionelles Hopi-Dorf, auf dem Programm. Zum krönenden Abschluss werden die einmaligen Felszeichnungen der Hopi-Vorfahren im Dawa-Park besichtigt.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.experiencehopi.com erhältlich.

Gourmet Vital

Köstlich Vitales für die moderne Chiemgau-Küche – Ernährungsexperte Werner Langbauer hat „Gourmet Vital“ kreiert: Eine Vollwertküche, die auch Genießern mundet und zudem rein natürlich ist

Von Ingo Schmidt

D
as Bewusstsein für gesunde, vollwertige Ernährung verzeichnet landauf,
landab rasante Zuwachsraten. Sich wohl zu fühlen, aktiv zu sein, das
wird immer häufiger und konsequenter mit einer vitalen, leichten Küche
ohne Verwendung von Zusatzstoffen und tierischen Fetten verknüpft.
Getreu dem Motto: Der Mensch ist was er isst.

In der Vital-Region Chiemgau in Oberbayern geht seit diesem Frühjahr
buchstäblich ein Ruck durch die anmutige Landschaft zwischen Chiemsee
und Chiemgauer Alpenkette. Denn hier hat sich ein Mann aufgemacht, die
Menschen für seine Interpretation von gesunder, nachhaltiger Lebensweise
zu begeistern: Werner Langbauer aus Gstadt am Chiemsee. Seines Zeichens
vormals erfolgreicher Ingenieur. In der ganzen Welt unterwegs und nach
zahlreichen Bildungsreisen und Aufenthalten in Fernost vor Jahr und Tag
in seine Chiemgauer Heimat zurückgekehrt.

Mit im Gepäck hatte er ein Produkt, eine Überzeugung, die zugleich eine
konkrete Vision war: „Gourmet Vital®“. Eine Gesundküche, die
programmatisch den Hochgenuss mit im Titel führt.

Wertvolles Alternativangebot für die Gastronomie

Z
u konstatieren ist: Die Fangemeinde wächst, Seminare für Privatpersonen,
Gastgeber, Hoteliers und Köche sind ausgebucht, der Chiemgau Tourismus
Verband mit Sitz in Traunstein ist offizieller Partner der „Gourmet
Vital Schlank & Fit Küche“ und unterstreicht damit seine Ambitionen, den
Chiemgau als vielfältige Aktiv-Region zu positionieren.

Anfragen kommen derweil längst aus anderen Teilen Bayerns und auch im
Salzburger Land bekundet man Interesse an Werner Langbauers
naturorientierter Ernährungslehre. Die Idee und ihre Umsetzung haben
freilich ihren Anfang genommen in Gstadt, dem kleinen Idyll am Chiemsee.
Mit Blick auf die romantische Fraueninsel mit ihrem berühmten Kloster
Frauenwörth hatte Werner Langbauer zunächst akribisch in Klausur dann im
Rahmen von Seminaren und Fortbildungen an der Konzeptionierung, der
Vermittlung von Inhalten und der Vermarktung gearbeitet.

Seit wenigen Monaten ist „Gourmet Vital“ zwischen Seebruck und
Rosenheim, Waging am See und Berchtesgaden am Start. Auf Anhieb
erfolgreich und angenommen. Im Haus des Gastes stehen Seminarraum und
Vorführküche zur Verfügung. Die Kapazitäten werden knapp. Ganze
Belegschaften in Service und Küche von teilnehmenden Hotel-Restaurants
sind inzwischen geschult und zertifiziert, damit berechtigt „Gourmet
Vital Chiemgau“ anzubieten. Wer Chiemgauer Gastlichkeit und Kulinarik
frequentiert, stößt immer häufiger auf das im Entree von Hotels und
Restaurants angebrachte Logo. Es weist dem qualitätsorientierten
Connaisseur den Weg zu mehr gesundem Genuss und bietet eine
gastronomische Alternative für die vielen Menschen mit Allergien und
Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Essenz der fernöstlichen Langlebens-Philosophien

G
ourmet Vital“ basiert auf die vom Ernährungsspezialisten und
Vitalitätscoach Werner Langbauer seit annähernd 20 Jahren erprobte
Ernährungs- und Lebenspraxis analog der tradierten fernöstlichen
Langlebens-Philosophien. Studien und mehrjährige Weiterbildungen, die
enge Zusammenarbeit beispielsweise mit der Universität und dem Lehrstuhl
für „Traditionelle Chinesische Medizin und Ernährung“ (TCM) in Shanghai,
hat in ihm die Erkenntnis wachsen lassen, dass in der Essenz aus TCM,
Ayurveda, der über 5000 Jahre alten 5-Elementen-Ernährungslehre und der
japanischen Makrobiotik der Schlüssel für ein gesundes, vitales Leben zu
finden ist.

In der eigenen Biografie ist der Impulsgeber für die radikale
Kehrtwendung in der Ernährungs- und Lebensweise zu verorten. „Über die
Krankheit, in meinem Fall waren dies Allergien, Heuschnupfen
Neurodermitis und Sodbrennen, bin ich nach unzähligen erfolglosen
Therapien, die eigentlich nur die Symptome, nicht aber die Wurzel des
Übels angepackt haben, meiner inneren Stimme gefolgt und habe für mich
den Naturansatz der fernöstlichen Uraltkulturen gewählt. Die
ursprünglich traditionell lebenden Asiaten kennen bis heute keine der
westlichen Zivilisationskrankheiten und die Menschen werden dort in
aller Regel gesund und vital alt. Aber warum ist dies der Fall? Weil sie
enzymreich basisch kochen und genießen, also auf die bei uns so häufig
verwendeten Säurebildner wie tierische Fette, Weißmehl, kurzkettige
Raffinatzucker und Salze komplett verzichten“, erläutert Werner
Langbauer.

Schlank, fit, lebendig und lebensfroh

I
nzwischen hat Langbauer, der in den späten 1990er Jahren mit gesunden
Tees und deren Vermarktung in zahlreichen Live-TV-Sendungen in das
Gesundheits- und Vital-Segment eingestiegen war, über 100 leckere
Vital-Gerichte kreiert. In Vorbereitung ist ein eigenes
„Gourmet-Vital-Kochbuch“, weil die Nachfrage sowohl bei Köchen als auch
bei Privatkunden nach den Seminaren am Standort Gstadt und in den
kooperierenden Hotels und Restaurants der Region so groß geworden ist.

Was charakterisiert nun die vitale Chiemgauer Gourmet-Küche? Was sind
die Basics, was die Kernbotschaften und wie ist sie im Alltag
umzusetzen? Fragen, auf die Werner Langbauer mit fast spiritueller
Gelassenheit ein Quell an Antworten findet. Von zentraler Bedeutung sei
es für ihn gewesen, vitale, energiereiche Gerichte zu entwickeln, die
nicht nur gesund sind, sondern vor allem auch schmecken und in die
jeweilige Landschaft passen, also regionsspezifisch adaptiert sind und
damit dem europäischen Gaumen munden: „Schlank und fit mit Hochgenuss“,
so unser Credo, denn ohne Genussfaktor und Freude macht die gesunde
Küche keinen Spaß“, so der Ernährungsexperte. Besonderen Fokus legt
„Gourmet Vital“ also auf den erforderlichen Impetus „Gaumenfreude“ und
befreit damit die vegetarische Küche vom asketischen Moment und holt sie
mit lustvollen Angeboten aus der eher genussfeindlichen Körnerecke
heraus. „Genießen nach Herzenslust, das ist gewollt und erlaubt, weil
alle Gerichte kalorienarm, leicht verdaulich und vitalstoffreich sind“.
Die Qualitätsgrundlagen sind allerdings klar definiert. Teilnehmende
Hotels und Restaurants werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls
nachgeschult.

Basische Vollwertgerichte

D
ie vitale Küche nach Werner Langbauer arbeitet mit möglichst vielen
Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau, also bio-zertifizierten
Produkten. Sie minimiert tierische Fette, verzichtet gänzlich auf den
Fleischverzehr, gart frisches Gemüse schonend, und kümmert sich um die
richtige Balance des Säure-Basen-Haushaltes. Verwendet werden zu
einhundert Prozent natürliche Zutaten und möglichst viele saisonale
Vollwertprodukte.

Sie legt großen Wert auf verdauungsfördernde Beilagen mit hohem
Nährwert, frische Kräuter und unbehandelte Gemüse, vitale Dressings,
cholesterinfreie Speisen, hochwertige Öle. Zum Süßen kommen
mineralienreicher Vollrohrzucker und Reissirup zum Einsatz. „Gourmet
Vital“ ist eine weitgehend kuhmilch- und käsefreie Küche. Pflanzliche
Naturprodukte ersetzen Joghurt, Quark und Sahne. Gewürzt wird neben
mediterranen Gewürzen auch mit Fermentations-Würzmitteln, die von Hause
aus basisch und auch enzymreich sind. Da Gourmet Vital komplett ohne
Geschmacksverstärker, chemische Konservierungsstoffe, Stabilisatoren und
synthetische Aromastoffe auskommt, ist sie zugleich eine antiallergene
Küche, in den meisten aller Fälle ist sie zudem gluten- und lactosefrei
und zumeist auch für Diabetiker geeignet.

Die Makrobiotik (Lehre vom gesunden, langen Leben) spielt eine
entscheidende Rolle. Enzyme, Elektrolyte und Basen und gesunde
Milchsäurebakterien sind für die Darmflora von großer Bedeutung. Die
alten Chinesen haben es gewusst: Ein gesunder Darm bedeutet gesunder
Körper und gesunder Geist. Der Begriff vom „Darmgehirn“ hat sich längst
auch bei uns durchgesetzt.

Geschmackvolles aus der fleischlosen Küche

W
ider die Übersäuerung, die Werner Langbauer und andere
Ernährungsexperten als Grundübel fast aller Krankheiten betrachten,
setzt „Gourmet Vital“ gezielt auf „basisches Kochen“, auf wirkliche
„Lebens-Mittel“ statt konventionelle, in aller Regel denaturierte
Nahrungsmittel. Der Fachmann: „Langlebigkeit, Energie und Gesundheit
hängen beim Menschen ganz elementar vom ph-Wert unserer Speisen ab“.
Während tierisches Eiweiß Schlacken/Säuren und Toxine bildet, verfügt
pflanzliches Eiweiß über eine vergleichbar hohe Bio-Verfügbarkeit und
fördert den Verdauungsprozess ohne Gefäßablagerung. „Gourmet Vital“ und
die Kooperationspartner im Chiemgau demonstrieren höchst eindrucksvoll,
dass auch ohne Fleisch Köstlich-Kreatives mit überraschender
Geschmacksvielfalt auf den Tisch gebracht werden kann.

Nicht wenige Gastronomen im Chiemgau haben ihren Speisezettel deshalb
umfangreich ergänzt: Seitan, Tempeh, Tofu, Linsen, Bohnen, Sojafilet,
Kichererbsen stehen nun wie selbstverständlich auf deren
„Gourmet-Vital-Speisekarten“.

Statt Produkte auf Basis von hellem Weizenmehl setzen Langbauer und
seine Partner kompromisslos auf uralte, ungekreuzte und somit optimal
verträgliche Getreidesorten in Bio-Demeter-Qualität: Einkorn,
Nackthafer, Chiemgauer Perldinkel, Braunhirse, Buchweizen und Kamut
enthalten hochwertige Nährstoffe und stammen größtenteils aus der
Region. Zum Würzen der Vital-Gerichte werden unbehandelte Steinsalze,
makrobiotische Würzpasten, die so genannten Misos oder Ume-Pasten, und
als Kochwein Mirin verwendet.

Doppelter Mehrwert

Z
utaten, die in Folge des nachhaltigen und andauernden BIO-Trends
problemlos über den Spezialversandhandel und in vielen Reformhäusern zu
kaufen und auch in der täglichen Praxis leicht zu handhaben sind. „In
meinen Zweitages-Seminaren vermittle ich die theoretischen Grundlagen
und demonstriere gemeinsam mit den Teilnehmern, wie einfach diese
Vitalküche umzusetzen und anzuwenden ist. Auch die
Lieferantenempfehlungen für Spitzenware zu sehr günstigen Preisen bringe
ich mit. Entscheidend ist zudem, dass ich Lebensfreude und innere
Gelassenheit damit transportieren möchte. Und wenn dann noch ein wenig
sportliche Betätigung dazukommt, dann schaffen wir mit unserer
hocharomatischen, sättigenden und kraftvollen Vitalküche einen gleich
doppelten Mehrwert“.

Dabei geht Werner Langbauer mit bestem Beispiel voran. Das Schwimmen im
Chiemsee, auch im Winter, zählt zum täglichen Fitness-Programm des
sympathischen und stets positiv denkenden Vitalitätscoaches. „Gourmet
Vital“ versteht er als seine Lebensaufgabe. Möglichst viele Menschen
dafür zu gewinnen und sie zu einer gesunden Lebensweise zu bewegen, ist
sein Anliegen. Auch prominente Zeitgenossen wie beispielsweise
Schauspieler Robert Atzorn und seine Frau Angelika sind begeisterte
Anhänger von Gourmet-Vital, wie beide bekennen: „Wir kochen zuhause
immer wieder gerne nach „Gourmet Vital“, es schmeckt köstlich und man
fühlt sich einfach gut danach“.
Werner Langbauer ist ob dieser positiven Rückmeldungen glücklich und
zufrieden, das merkt man ihm an. Ist er wunschlos glücklich? „In mir
reift derzeit der Traum vom eigenen Gourmet-Vital-Restaurant. Klein und
fein soll es sein, am liebsten direkt am Ufer des Chiemsees gelegen. Und
ich stehe in der Küche und koche für meine Gäste ausschließlich vitale
Gerichte“. Ein Lebenstraum, dessen Realisierung erst einmal verschoben
werden muss, weil der Siegeszug von „Gourmet Vital“ eben erst begonnen
hat.

www.gourmetvital.de

Eine Fastenkur gibt Impulse für eine gesündere Lebensweise

Fasten als Startsignal

Eine Fastenkur gibt Impulse für eine gesündere Lebensweise

Die Fastenzeit kann Anlass sein, zu neuer, gesünderer Lebensweise aufzubrechen. „Das Fasten ist eine bewusste Unterbrechung eingeschliffener Lebensgewohnheiten und fördert dadurch langfristig ein positives Gesundheitsverhalten“, sagt Professor Andreas Michaelsen, Chefarzt der naturheilkundlichen Abteilung des Immanuel-Krankenhauses, Berlin, in der „Apotheken Umschau“. Von absoluter Nulldiät raten Michaelsen und andere Experten ab. Sie empfehlen das „modifizierte Fasten“. Dabei nimmt der Fastende maximal 500 Kilokalorien pro Tag zu sich – als Saft, Gemüsesuppe, Molke oder Buttermilch. Dazu muss reichlich getrunken werden: mindestens drei Liter am Tag kalorienfrei als Tee oder Wasser. Eine Fastenkur sollte idealerweise mindestens sieben und nicht länger als 14 Tage dauern. Michaelsen sieht bei diesem Vorgehen keine nachteiligen Effekte: „Mangel ist für unseren Organismus leichter zu tolerieren als Überfluss. Genetisch sind wir dafür besser ausgestattet, als täglich dem übervollen Kühlschrank ausgeliefert zu sein.“ Das modifizierte Fasten unter professioneller Anleitung gilt als ein idealer Einstieg für Übergewichtige, die eine langfristige Gewichtsreduktion anstreben. Menschen, die einmal unter einer Essstörung gelitten haben, sollen auf Fasten verzichten.

Infos rund um das Thema gesunde Ernährung unter www.apotheken-umschau.de/ernaehrung

Übergewicht bei Kindern

Übergewicht bei Kindern

Die ersten Lebensjahre sind entscheidend

Im Vorschulalter sind eine gesunde Lebensweise und ausreichend Bewegung offenbar besonders wichtig. Denn eine zu hohe Gewichtszunahme vor der Pubertät ist in erster Linie auf die ersten fünf Lebensjahre zurückzuführen. Das lassen die Ergebnisse einer britischen Langzeitstudie mit 233 Teilnehmern vermuten.

Die jungen Probanden wurden bei der Geburt und im Alter von fünf und neun Jahren untersucht. Die Wissenschaftler protokollierten das Geburtsgewicht und nahmen die Körpermaße der Fünf- und Neunjährigen. Anschließend wurde berechnet, wie stark das Körpergewicht von Durchschnittswerten der jeweiligen Altersgruppe abwich. Zusätzlich wurden Blutproben genommen und verschiedene Stoffwechselparameter wie der Cholesterinspiegel bestimmt.

Das Resultat: Probanden, die bereits im Alter von fünf Jahren zu viele Pfunde auf die Waage brachten, waren häufig auch im Alter von neun Jahren übergewichtig. Mit dem Körpergewicht stieg zusätzlich das Risiko für ernste Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. Das Geburtsgewicht hingegen schien kaum Einfluss zu haben. Demnach ist es für normalgewichtige Vorschulkinder auch später einfacher, ein gesundes Körpergewicht zu halten, vermuten die Forscher.

Gesunde Lebensweise senkt das Risiko für chronische Erkrankungen

Gesunde Lebensweise senkt das Risiko für chronische Erkrankungen um 78
Prozent

Wer niemals geraucht hat, nicht massiv
übergewichtig ist, pro Woche mehr als dreieinhalb Stunden körperlich
aktiv ist und sich gesund ernährt, hat im Vergleich zu einer Person, die
sich gegenteilig verhält, ein um 78 Prozent vermindertes Risiko,
chronisch zu erkranken. Detailliert betrachtet, sinkt bei einer solchen
gesunden Lebensweise das Diabetesrisiko sogar um 93 Prozent und das
Herzinfarktrisiko um 81 Prozent. Das Schlaganfallrisiko vermindert sich
dabei immerhin noch um die Hälfte und das Krebsrisiko um 36 Prozent.
Dies ist das Ergebnis einer großen Potsdamer Langzeitstudie, die Heiner
Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) leitet.

Neben Heiner Boeing hat auch der DIfE-Gastwissenschaftler Earl S. Ford
vom National Center for Chronic Disease Prevention and Health Promotion
in Atlanta, USA, maßgeblich zur vorliegenden Untersuchung beigetragen.
Die Forschergruppe veröffentlichte ihr Ergebnis in der aktuellen Ausgabe
der Zeitschrift Archives of Internal Medicine (Ford et al., 2009;
169:1-8).

Seit langem ist bekannt, dass der Lebensstil das Risiko für chronische
Erkrankungen beeinflusst. Ziel der vorliegenden Studie war nun, die
Einzel- sowie kombinierten Effekte der vier wohl einflussreichsten
Lebensstilfaktoren zu untersuchen – nämlich den Raucherstatus, das
Körpergewicht in Relation zur Körpergröße, den Aktivitätsstatus und
die Ernährungsweise. Für ihre Berechnungen stuften die Wissenschaftler
die folgenden Merkmale als risikosenkend ein: das Merkmal „niemals
geraucht zu haben“, ein Körpergewicht mit einem Body Mass Index (BMI)*
unter 30 zu besitzen, mindestens dreieinhalb Stunden pro Woche
körperlich aktiv zu sein und das Merkmal „sich gesund zu ernähren“
– das heißt, mit vergleichsweise viel Obst, Gemüse und Vollkornbrot,
aber wenig Fleisch.

Grundlage der Studienergebnisse waren Daten von 23.153 weiblichen und
männlichen Studienteilnehmern der Potsdamer European Prospective
Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC). Im Schnitt waren die
Frauen und Männer bei Studieneintritt 49,3 Jahre alt. Die
durchschnittliche Nachbeobachtungszeit betrug etwa acht Jahre.

Neun Prozent der Studienteilnehmer erfüllten alle vier Kriterien einer
gesunden Lebensweise. Nur vier Prozent der Probanden wiesen keine dieser
positiven Merkmale auf. Den meisten Teilnehmern konnten die
Wissenschaftler ein bis drei der Kriterienpunkte zuordnen. Generell
galt: Je mehr der vier Merkmale die Teilnehmer aufwiesen, desto geringer
war ihr Erkrankungsrisiko.

„Daneben untersuchten wir auch, welche Kombination der
gesundheitsförderlichen Lebensstilmerkmale besonders günstig ist“,
sagt Heiner Boeing. „Wer einen BMI unter 30 aufweist, vermindert allein
hierdurch sein Risiko chronisch zu erkranken um mehr als die Hälfte.
Dies trifft besonders auf das Typ-2-Diabetesrisiko zu. Ist man dann auch
noch sein Leben lang Nichtraucher, so vermindert sich das Risiko für
chronische Erkrankungen sogar um 70 Prozent. Aber auch Raucher und
Exraucher können ihr Risiko durch eine gesunde Ernährung, ausreichend
Bewegung und ein normales Körpergewicht um bis zu 70 Prozent senken“.

„Wie die Untersuchung zeigt, haben die Teilnehmer der Potsdamer
EPIC**-Studie deutlich von einer gesunden Lebensweise profitiert. Dies
belegt, wie wichtig es ist, eine gesunde Lebensweise im Rahmen einer
effektiven Prävention chronischer Erkrankungen weiter in die Bevölkerung
zu tragen und mit gesundheitspolitischen Maßnahmen zu unterstützen“,
so Boeing.

Hintergrundinformation:

Der *Body Mass Index, der auch kurz mit BMI bezeichnet wird, ist ein
Richtwert, mit dem man das Körpergewicht beurteilen kann. Er berechnet
sich, indem man das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der
Körperhöhe teilt, die in Metern gemessen wird (Einheit: kg/m2).

Die **EPIC-Studie ist eine prospektive, 1992 begonnene Studie, die
Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen
Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht. An der EPIC-Studie sind 23
administrative Zentren in zehn europäischen Ländern mit 519.000
Studienteilnehmern beteiligt. Die Potsdamer EPIC-Studie mit mehr als
27.500 Studienteilnehmern/innen im Erwachsenenalter leitet Heiner Boeing
vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE).

Bei der Auswertung einer prospektiven Studie ist es wichtig, dass die
Teilnehmer/innen zu Beginn der Studie noch nicht an der zu
untersuchenden Krankheit leiden. Die Risikofaktoren für eine bestimmte
Erkrankung lassen sich so vor ihrem Entstehen erfassen, wodurch eine
Verfälschung der Daten durch die Erkrankung weitestgehend verhindert
werden kann – ein entscheidender Vorteil gegenüber retrospektiven
Studien.

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es erforscht die Ursachen
ernährungsbedingter Erkrankungen, um neue Strategien für Prävention,
Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln.
Forschungsschwerpunkte sind dabei Adipositas (Fettsucht), Diabetes und
Krebs.

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 86 Forschungsinstitute und
Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte
Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-,
Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und
Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften.
Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an
Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder
fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die
Leibniz-Institute beschäftigen etwa 14.200 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, davon sind ca. 6.500 Wissenschaftler, davon wiederum 2.500
Nachwuchswissenschaftler. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de

Zu Besuch bei den Aborigines der Torres Strait Islands

Zu Besuch bei den Aborigines der Torres Strait Islands

Auf der Australian Indigenous Tourism Conference in Townsville stellen

die Ureinwohner aus dem Norden Queenslands neue Angebote vor

Seit über 60.000 Jahren besiedeln die australischen Ureinwohner den Kontinent. Eine einzigartige Lebensweise und ein mythisches Verhältnis zu ihrem Land und der Natur zeichnen sie aus. In vielen Regionen des Landes gibt es mittlerweile Touren für Touristen, um die Aborigines hautnah zu erleben.

Die Australian Indigenous Tourism Konferenz, die dieses Jahr vom 24. bis 27. März in Townsville, Queensland, stattfindet, steht unter dem Motto Many Tribes, One Country – Viele Stämme, Ein Land. Dabei geht es vor allem um den Erhalt der eigenen Kultur und der Umwelt, aber auch um die Zukunft der jüngeren Aborigines-Generationen. Dazu zählt der Tourismus. Mehr Infos unter www.aitc2009.com

Unter den Ausstellern werden auch Bewohner der Torres Strait Islands sein, die für ihre, noch weitestgehend unbekannte Region werben. Die Inselgruppe liegt rund zwei Flugstunden von Cairns entfernt zwischen der nördlichen Spitze Queenslands – der Cape York-Halbinsel – und Papua Neuguinea und besteht aus 274 kleinen Eilanden, wovon nur 17 bewohnt sind. Thursday Island und die acht Kilometer entfernte Horn Island – hier landen auch alle Flüge aus Cairns – sind die bekanntesten unter ihnen. Die Ureinwohner der Torres Strait Islands unterscheiden sich sowohl in politischer, kultureller und historischer Hinsicht von den Aborigines am Festland. Die geographische Nähe bringt eher Ähnlichkeit zur Bevölkerung Papua Neuguineas. Der Alltag der Insulaner zeichnet sich durch eine sehr traditionelle Lebensweise aus. Haupteinnahmequelle ist der Fischfang.

Auf Thursday Island befindet sich das Gab Titui Cultural Centre, in dem das kulturelle Erbe der Inseln den Besuchern in Form von Ausstellungen und Kunsthandwerk vorgestellt wird. Lokale Künstler bieten zudem verschiedene Workshops an. Alle zwei Jahre wird Thursday Island außerdem Schauplatz des Torres Strait Cultural Festivals, das dieses Jahr wieder im September stattfindet. Höhepunkte sind eine lebhafte Straßenparade, bunte Tanz- und Musikvorführungen der verschiedenen Stämme und ein großes Angebot an Korallenschmuck, Körben und Trommeln.

Eine weitere Insel der Torres Strait-Gruppe ist Poruma Island. Die Insel, die mit dem Flugzeug ab Cairns erreicht werden kann, ist Heimat der „Saltwater People“. Sie beeindrucken ihre Gäste mit abwechslungsreichen Fischgerichten, mit traditionellem Handwerk und ihrer Stammesgeschichte. Als Unterkunft empfiehlt sich das Poruma Island Resort, das einen ursprünglichen Charakter mit modernem Stil verbindet und jeglichen Komfort bietet. Die Inseln um Poruma sind zudem ein Paradies für Taucher und Schnorchler mit vielen Unterwasser-Sehenswürdigkeiten – von Muschelwiesen bis hin zu Überresten von Schiffen aus dem Zweiten Weltkrieg. Mehr Details unter www.poruma.com.

Auch in anderen Teilen Queenslands kommen Urlauber mit Aborigines in Kontakt.
Weitere Einzelheiten und Touren-Programme unter www.indigenoustourism.australia.com

Allgemeine Reisehinweise über Queensland gibt es unter www.queensland-australia.eu/de

„Canadian Aboriginal Festival” in Toronto

“Canadian Aboriginal Festival” in Toronto

Nordamerikanische Ureinwohner präsentieren indianische Kultur

Vom 28. bis zum 30. November treffen Ureinwohner Nordamerikas in Toronto zusammen, um die eigene Kultur zu feiern. Ziel des Festivals ist es, soviel wie möglich von der ursprünglichen Lebensweise der indianischen Völker zu zeigen. „Menschen aller Hautfarben und Religionen sind herzlich willkommen.“, so die Organisatoren des Festivals, welches im Rogers Center, dem früheren Skydome und heutigen Zuhause der Baseball Mannschaft Torontos, stattfinden wird.

Das Programm umfasst verschiedene Bereiche: Bereits am ersten Festivaltag wird an den besten Musikkünstler indianischer Abstammung der Canadian Aboriginal Music Award 2008 verliehen. Weitere Highlights sind Tanzwettbewerbe, Kunstausstellungen und abwechslungsreiche Workshops über die Lebensweise und Kultur der indianischen Stämme. Diese können die Besucher des Festivals ebenso auf dem dazu gehörigen Market Place kennen lernen. Der Markt bietet traditionelle Kleidung und Schmuck, ursprüngliches Kunsthandwerk wie Schnitzereien und Skulpturen und traditionelles Essen der Ureinwohner.

Erwachsene zahlen für einen Festivaltag circa sechs Euro, Kinder unter zwölf Jahren die Hälfte.

Detaillierte Infos zu dem Festival gibt es unter www.canab.com

Allgemeine Hinweise zu Ontario finden Sie unter www.ontariotravel.net/de