Fleischer-Innung Warendorf

Qualität durch gesicherte Herkunft, Umweltschutz durch kurze Wege, Verbundenheit durch Nachbarschaft: Das Netzwerk Münsterland Qualität e.V. bietet alle Vorteile, die Verbraucher mehr und mehr zu schätzen wissen. Für regionale Produkte macht sich ab sofort ein weiteres Netzwerk-Mitglied stark: die Fleischer-Innung Warendorf.

Die Idee ist einfach und effektiv: Um auf die immer wichtiger werdenden Verbraucherfragen nach Herkunft und Verarbeitung von Lebensmitteln eine schnelle und direkte Antwort liefern zu können, haben die Netzwerk-Partner ein eigenes Qualitätssiegel entwickelt. Produkte, die mit dem neuen Markenzeichen ausgezeichnet sind, wurden in der Region maßgeblich produziert oder veredelt. „Gerade wenn es um Fleischerzeugnisse geht, werden die Menschen immer vorsichtiger: Hier kommt es auf absolute Frische und hohe Qualität an“, sagt Ralf Swonke, Obermeister der Fleischer-Innung Warendorf. Thomas Serries von der Innungsbetreuung ergänzt: „Durch das Qualitätssiegel Münsterland können die Verbraucher mit einem Blick erkennen, dass diese Ansprüche erfüllt sind.“

Annette Görlich vom Netzwerk Münsterland Qualität erläutert die weiteren Vorteile des Vereins: „Durch den schnellen Transport der Waren innerhalb der Region können wir nicht nur mehr Frische, sondern auch weniger Umweltbelastung garantieren. Wer sich für regionale Produkte entscheidet, fördert zudem die Wirtschaftskraft im Münsterland, insbesondere im Kreis Warendorf: Das Interesse des heimischen Handels an diesen Erzeugnissen wächst, es werden innovative Marketingwege erschlossen, Arbeitsplätze werden sicherer.“

Ein Pluspunkt, den auch die Fleischer-Innung zu schätzen weiß: „Natürlich sind wir daran interessiert, unsere Branche zu stärken“, unterstreicht Ralf Swonke und resümiert: „Von einer Kaufentscheidung für ausgezeichnete Produkte profitiert der gesamte Kreis Warendorf.“
Weitere Informationen zum Herkunftssiegel Münsterland sind auf der Internetseite www.münsterland-qualität.de zu finden.

Stollen-Zacharias 2005

Godi’s Backstube aus Hildesheim und die Bäcker-Innung Dresden mit
dem Stollen-Zacharias 2005 ausgezeichnet. Dieser
Stollen-Champion-Award ist die höchste Auszeichnung für Bäcker und
Konditoren, die sich mit kreativer Öffentlichkeitsarbeit und
erfolgreichem Marketing für den handwerklich gefertigten Stollen
besonders engagiert haben.

Bäckermeister Goldehard Höweling, Inhaber von Godi’s Backstube
überzeugte die Fachjury mit seinem Stollen-Konzept
Hildesheimer-Domstollen und der Premiere des Niedersachsen-Stollen.
Niedersachsen Ministerpräsident Wulff und die Bundesliga Fußballer
von Hannover 96 gehörten zu den ersten Verkostern des
Niedersachsen-Stollens.

Die Bäcker-Innung Dresden begeisterte mit der kreativen
Vermarktung ihres Dresdner-Christstollens. Die Auszeichnung für die
Dresdner Bäcker gab es unter anderem für das gigantische 11. Dresdner
Stollenfest, bei dem erneut der größte Christstollen der Welt
angeschnitten wurde.

Der zweite Preis bei den Bäcker-Fachgeschäfte erhielt
Bäckermeisterin Beate Diers , Inhaberin der Bäckerei-Konditorei
Wittbold in Emmerthal/Weserbergland, für Beates Stollenparadies. Dort
gibt es über zwanzig verschiedene Stollenspezialitäten bis hin zum
Cappuccino-Stollen.

Einen zweiten Platz bei den Innungen erreichte die Bäcker-Innung
München für ihre neue Stollenspezialität Münchner-Kindel-Stollen, bei
dem Macadamia-Nüsse und braune Mandeln für einen neuen Stollengenuss
sorgen.

Mit der Halver-Stollenwahl wurde Bäcker Braun aus Halver im
Sauerland Dritter im Wettbewerb. Er begeisterte die ortsansässigen
politischen Parteien zu einem Wahlkampf der besonderen Art. Jede
Partei warb für eine Stollenspezialität und deren Kauf.

Der dritte Preis bei den Innungen ging nach Schweinfurt. Dort
wurde der bekannte Kinderbuchautor Paul Maar und seine
Kinderbuchfigur Sams öffentlich in Stollen aufgewogen. 119 Kilo
Stollen, die anschließend für soziale Einrichtungen gestiftet wurden.

Die Stollen-Zacharias-Preise überreichten auf der Südback in
Stuttgart für den Stifter MeisterMarken, Bremen, deren
Geschäftsführerin Karin Nikolai gemeinsam mit dem württembergischen
Landesinnungsmeister Johannes Schultheiß, als Vertreter des
Bäckerhandwerks, und Holger Knieling von der Bäko-Zentrale-Süd.

Die Auszeichnung Stollen-Zacharias ist benannt nach dem
sächsischen Bäckermeister Zacharias, der vor 275 Jahren im Auftrag
von August dem Starken einen riesigen Stollen von 1,8 Tonnen gebacken
hatte.

Alle Preisträger haben bewiesen, dass sie ausgezeichnete
handwerkliche Stollenspezialitäten backen und dieses ebenso kreativ
vermarkten.