Das deutsche Eis-Verhalten in der Sommerzeit

Grundsolide: Die Klassiker Schoko, Vanille und Erdbeer gehen am häufigsten über die Ladentheke

  • Drei sind eine zu viel: Die meisten Deutschen bestellen zwei Kugeln

  • Mittwochs ist der beste Tag für entspannten Eisgenuss ohne lange Wartezeit

  • Spitzenreiter Mainz: Hier wird am meisten Eis verkauft

 Die Eisdielen haben jetzt Hochkonjunktur, denn Eis erfrischt und belohnt unser Durchhaltevermögen bei spätsommerlichen Temperaturen. Doch wie wird in Deutschland am liebsten Eis geschleckt? orderbird , der führende Anbieter für iPad-Kassensysteme in der Gastronomie, hat das Eis-Verhalten der Deutschen genau unter die Lupe genommen und die interessantesten Fakten zusammengetragen.

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Süßdolde

Wer das süße, lakritzartige Aroma von Anisbonbons mag, sollte die Süßdolde als regelmäßige Zutat in der Küche einführen. Die anspruchslose Gebirgspflanze ist auch unter dem Namen Myrrhenkerbel bekannt und botanisch eng verwandt mit dem gewöhnlichen, einjährigen Kerbel.

„Die Süßdolde bietet beim Kochen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, denn sie ist in all ihren Teilen essbar“, betont Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. Frisch gehackt sind die jungen, farnartigen Blätter und Stängel eine willkommene Zugabe zu Salaten, Quarkspeisen und Dips, im Omelette oder der Suppe. Die großen weißen Blütendolden sind zum Verkleinern viel zu hübsch und dienen meist als dekorativ-aromatische Beigabe. Die Wurzeln der mindestens einjährigen Süßdolde werden ähnlich wie Möhren gehandhabt: Geschält und zerhackt sind sie ein apartes Würzmittel im Dressing oder der Sauce, gekocht kommen sie als Wurzelgemüse auf den Tisch.

Das meiste Aroma steckt in den unreifen, grünen Samen. Die große Kunst besteht darin, den richtigen Erntezeitpunkt zu erwischen. In zu kleinen Samen ist der Geschmack noch nicht voll ausgereift; zu große Körner werden schnell faserig. Da hilft nur immer wieder Naschen. Wer den Moment verpasst hat, lässt die Samen fertig reifen und zerstößt sie dann.

Süßdolde kann all jene Speisen würzen, an die man Anis geben würde. In der pikanten Küche sind Fisch und Meeresfrüchte gute Partner. Sie werden mit Samen gespickt oder mit einer Süßdolden-Sahnesauce gereicht. Noch größer ist das Einsatzfeld bei den Süßspeisen. Dank ihrem intensiven Aroma werden hier Samen bevorzugt. Die unreifen Körner sind eine leckere, gesunde Knabberei und knusprige Müsli-Zutat. Pur oder kandiert ersetzen sie auf Eiscreme, Obstsalaten und Cremes das Topping und bringen Biss ins Spiel. In Kombination mit Rhabarber, Johannis- oder Stachelbeeren mildert Süßdolde die Säure und spart zugleich Zucker. Auch in der Schlagsahne ist ein Teil des Zuckers verzichtbar, wenn Süßdolde mit dabei ist. In Obstkuchen sind braune Samen gefragt. Diese finden auch im Brotteig Verwendung.

Angesichts der Vielzahl der Doldenblütler ist die Süßdolde nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Das kann nicht passieren, wenn man dem pflegeleichten Busch einen Platz im Garten einräumt. Dort wird er bald von Nahrung suchenden Schmetterlingen, Bienen und Hummeln heimgesucht. Süßdolden gedeihen gut auf humosen, relativ nährstoffreichen, nicht austrocknenden Böden. An einem naturnahen Gehölzrand oder vor einer immergrünen Wand kommt sie besonders gut zur Geltung. Die Pflanze blüht von Mai bis Juli.
Eva Neumann, www.aid.de

Eiscreme und Cremeeis

Ist es dasselbe oder gibt es Unterschiede? Wissen Sie es?

Gerade in den Sommermonaten erfrischen sich die Leute gerne mit Eiscreme – oder doch lieber mit Cremeeis? Cremeeis und Eiscreme sind nicht einfach nur zwei Bezeichnungen für dasselbe Eis, wie man aufgrund der Begriffsähnlichkeit vermuten könnte, sondern unterscheiden sich tatsächlich in ihrer Zusammensetzung.
Eiscreme darf sich ein Speiseeis nennen, wenn es mindestens 10 Prozent Milchfett enthält. Man findet es sowohl abgepackt im Supermarkt als auch in Eisdielen. Cremeeis hingegen muss mindestens zur Hälfte mit Milch hergestellt sein, dazu kommt Eigelb. Aufgrund des hohen Milch- und Eianteils ist Cremeeis dicker und geschmeidiger. Cremeeis eignet sich besonders gut für die Herstellung zuhause. Die Eismasse wird nur kurz und unter ständigem Rühren gefroren, damit die Eiskristalle klein bleiben. Noch cremiger wird es in der Eismaschine.

Passende Rezepte zur Eigenherstellung von Eis bietet die Rezeptdatenbank der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft auf www.milchland-bayern.de

Björn Freitag

Wenn die ersten Sonnenstrahlen herauskommen, kriegen die Deutschen wieder Lust auf die erfrischende Sünde im Hörnchen. Rund 150 der verführerischen Kugeln isst jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. Das sind ca. 7,7 Kilogramm Eis.

Am beliebtesten sind trotz aller ausgefallenen Neukreationen noch immer die italienischen Klassiker – angeführt vom Vanilleeis, dicht gefolgt von Schokolade.

Dabei wird Vanilleeis aus Vanille gemacht, Schokoladeneis aus Schokolade und Erdbeereis aus Erdbeeren, oder etwa nicht? Bei den großen Eis-Herstellern forscht Sternekoch Björn Freitag nach: Wie viel echte Vanille ist wirklich in der Familienpackung aus dem Supermarkt? Was genau kommt ins Eis rein? Warum ist Vanilleeis gelb? Und woher kommen die großen Qualitätsunterschiede?
„Der Vorkoster“ schaut hinter die Kulissen einer traditionellen italienischen Eisdiele. Wie wird hier das Eis zubereitet? Was ist das Geheimnis von leckerem Eis? Und warum wird die Kugel in der Eisdiele immer teurer?
Eis frittieren – klar geht das, der Sternekoch zeigt, wie Sie ganz einfach leckeres Eis selber machen und auch noch frittieren können.

WDR Fernsehen, Montag, 21.Mai 2012, 20.15 – 21.00 Uhr

Eiscreme und seine Rohstoffe

www.eismaschine-vergleich.de

Eiscreme ist sicherlich eines der besten Produkte, das aus Milch und Sahne zu Hause mit der Eismaschine hergestellt werden kann. Sind diese Grundsubstanzen entsprechend verarbeitet wird das Rohprodukt dann noch mit anderen Zutaten wie zum Beispiel Früchten, Schokolade oder Nüssen verfeinert. Dadurch erhält jede einzelne Sorte ihren eigenen verführerischen Geschmack.

Ist die favorisierte Eiscremesorte dann erst einmal ausgewählt, geht es auch schon an das Verputzen. Wie aber kann man den Eisgenuss so lang als nur irgend möglich verlängern? Dazu lohnt sich ein Blick auf die üblichen Verzehrmethoden. Diese sind das Eislecken und das Eislöffeln. Fest steht, dass das Lecken des Eises auf jeden Fall länger dauert als das Löffeln, da durch das Lecken eben nur kleinere Eismengen in den Mund gelangen. So kann der Eiscremegenuss zeitlich deutlich verlängert werden. Zudem wird beim Lecken eine wesentlich größere und gleichmäßigere Fläche der Zunge mit der kalten Süßigkeit bedeckt, so dass die unterschiedlichen Geschmacksaromen auch eine bessere Chance haben, die jeweiligen Geschmacksrezeptoren der Zunge zu erreichen. Dieses kann beim Löffeln so nicht gewährleistet werden. Dadurch geht das Eislöffeln bei der Frage der Genussverlängerung beim Eiscremeverzehr als eindeutiger Sieger hervor.

Eismaschinen findet man beim www.eismaschine-vergleich.de

Zunehmen mit fett- und zuckerreduzierten Lebensmitteln

Kekse und Kuchen mit „weniger Zucker“, Chips und Eis mit „weniger Fett“ können Kalorienfallen sein. Die Stiftung Warentest warnt in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test davor, leichten Genussmitteln zu vertrauen. Bei diesen Light-Produkten werden Zucker oder Fette um mindestens 30 Prozent reduziert, aber durch andere Substanzen wie Fruchtzucker, Sirupe oder andere Kohlehydrate ersetzt. Unterm Strich ist die Kalorieneinsparung im Vergleich zum herkömmlichen Pendant oft nicht vorhanden oder nur gering. Leichte Genussmittel erleichtern höchstens das Gewissen, man greift unbedacht zu und isst mehr.

Beim exemplarischen Einkauf von Light-Produkten fiel den Testern das Kakaogetränkepulver Nesquick zuckerreduziert besonders negativ auf: Dem Etikett nach liefert es nämlich 1 Prozent mehr Kalorien als das Original. Die Leibniz Butterkekse „30 Prozent weniger Zucker“ bieten nur 4 Prozent weniger Kalorien. Außerdem hat die Light-Packung 25 Prozent weniger Inhalt, kostet aber 30 Cent mehr als das herkömmliche Pendant. „30% weniger Fett“ versprechen die „Naturals Leicht“ Chips von Lorenz. Tatsächlich bieten sie aber nur 10 Prozent weniger Kalorien. Und auch die Aufschrift „Leichter Genuss“ und „40 Prozent weniger Fett“ der Vanille-Eiscreme „Langnese Cremissimo Leichter Genuss“ ist ein Ablenkungsmanöver: Zwei große Kugeln der Light-Version haben nur 15 Prozent weniger Kalorien als die original Langnese Cremissimo Eiscreme.

Doch es gibt auch Light-Produkte, die tatsächlich helfen, Kalorien zu reduzieren. So waren fettgeminderte Milchprodukte und Wurst-wirklich leichter. Die Stiftung Warentest rät dennoch, natürliche Light-Produkte wie Wasser, Obst, Gemüse, Joghurt, Quark oder Schinken zu bevorzugen.

Der ausführliche Artikel „Light-Produkte“ ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und online www.test.de veröffentlicht.

Die neuen Eisdielen

Wer mit Heisshunger auf Stracciatella-, Mocca- oder Malagaeis in die Eisdielen von Nina Lenninghaus kommt, wird enttäuscht. Und zugleich überrascht. Außer Schokoladen- und Vanilleeis gibt es hier keine Klassiker. Dafür liegen unerwartete Sorten wie Müsli, Apfel-Limette und Tonkabohne-Karamell in der Kühltheke.

Lesen Sie den gesamten Artikel bei WELT online:
http://www.welt.de/die-welt/regionales/koeln/article9012562/Muesli-Eis-statt-Schwarzwald-Becher.html

Alles über Eiskrem:
http://www.gourmet-report.de/archiv/eiskrem/

Eisschlecken von Halle Berrys Brust

Männer-Träume – Umfrage offenbart sommerliche Phantasien

Es ist Frühling und die Eisdielen sind endlich wieder geöffnet. Da kommt so mancher Mann heftig ins Träumen. In einer Online-Umfrage des Männer-Lifestylemagazins „Men’s Health“ (Ausgabe 6/2010) gaben 55 Prozent der insgesamt 1.661 Teilnehmer an, sie würden ihr Eis am liebsten mal von der Brust des Hollywoodstars Halle Berry ablecken. Die Lippen von Angelina Jolie stehen mit 40 Prozent an zweiter Stelle der männlichen Schleck-Wünsche, und 33 Prozent träumen von einem Eis auf dem Po von Jennifer Lopez. Mit 13 Prozent folgt dann weit abgeschlagen die Motorhaube eines roten Mercedes SLS AMG – vor den Schuhen des Fußballstars Ruud van Nistelrooy mit 12 Prozent. In der erotischen Realität spielt Speiseeis aber nur bei rund einem Drittel der Männer wirklich eine Rolle: 31 Prozent gaben in der Umfrage an, Eiscreme tatsächlich schon mal ins Liebesspiel einbezogen zu haben. 69 Prozent sagen dagegen: „Ne, da friert die Liebste doch nur!“

Speiseeis ist im Übrigen offenbar eine der Lieblingsspeisen deutscher Männer. Rund 80 Prozent gaben in der Umfrage an, im Sommer mindestens einmal pro Woche ein oder mehr Kugeln zu essen. 14 Prozent zieht es nur einmal pro Monat in eine Eisdiele, 3 Prozent gönnen sich noch seltener das kulinarische Vergnügen – und die Zahl der Männer, die gänzlich darauf verzichten, beläuft sich ebenfalls nur auf 3 Prozent.

Men’s Health ist mit 38 Ausgaben in 44 Ländern und einer Gesamtauflage von fast 4,5 Millionen Exemplaren das größte Männer-Lifestylemagazin der Welt. Monatlich erreicht Men’s Health damit 21,2 Millionen Leser.

Andrew Zimmern in Alaska

So, 03.01. um 10:55 Uhr dmax

Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt
Alaska

In dieser Episode reist Food-Tester Andrew Zimmern nach Alaska und probiert alles, was bei den Einheimischen auf den Tisch kommt. Seine kulinarische Tour beginnt in Indian Valley, einem Ort nahe Anchorage, wo ihn seine Gastgeber mit frischer Elchnase verwöhnen. So gestärkt wandert Andrew auf Schneeschuhen zu einem Iglu-Dorf und kommt gerade rechtzeitig zum Dessert dort an: Eskimo-Eiscreme aus Fisch, Robbenschmalz und wilden Beeren. Seine nächste Etappe ist die Halbinsel Kenai, wo Buchautor DJ Blatchford lebt und zum Essen lädt. Diesmal gibt es rohen und gebratenen Wal, der mit Robbenöl serviert wird. – Ein Geschmackserlebnis, mit dem selbst der hart gesottene Andrew überfordert ist.

Andrew Zimmern

So, 01.11. um 10:40 Uhr dmax

Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt – Marokko

Eskimo-Eiscreme oder Elchnasen – Food-Tester Andrew Zimmern beweist auf seiner kulinarischen Weltreise eiserne Geschmacksnerven. In dieser Episode reist er nach Marrakesch. Die Stadt beeindruckt durch ihre Schönheit und uralte Kultur. Auf der Suche nach typisch marokkanischen Delikatessen macht sich Andrew zunächst auf den Weg zu einem der berühmtesten Plätze der Stadt, dem „Djemmaa El Fna“. Was ihm hier als Finger-Food für zwischendurch angeboten wird, hat es in sich: Lamm – vom Hirn über die Zunge bis hin zu diversen Drüsen – in Marokko haben exotische Snacks eben Tradition.
Dauer: 65 Minuten
Moderation: Andrew Zimmern