easyJet ist gar nicht kundenfreundlich!

So hält easyJet seine Passagiere bei rechtmäßigen Entschädigungszahlungen hin

  • AirHelp analysiert 28.000 Schadensersatzforderungen gegen easyJet bei Flugproblemen
  • Ohne anwaltliches Schreiben zahlte easyJet Entschädigungen nur in weniger als zwei Prozent der Fälle aus
  • Airlines werden für Hinhalte-Taktiken nicht sanktioniert

Bei easyJet ist es Normalverbrauchern fast unmöglich, einen Schadensersatz bei Flugproblemen durchzusetzen. Das geht aus einer Analyse des weltweit führenden Fluggasthelfer-Portals, AirHelp, hervor. AirHelp hat rund 28.000 Schadensersatzforderungen untersucht und stellt fest: Ohne juristische Hilfe zahlte easyJet nur in weniger als zwei Prozent der Fälle eine rechtmäßige Entschädigung an betroffene Passagiere aus.

Enger Sitzabstand

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Billigflieger easyJet und Ryanair sind am häufigsten mehr als drei Stunden zu spät

Billigflieger easyJet und Ryanair sind am häufigsten mehr als drei Stunden zu spät – Premiumflieger Lufthansa führt die Statistik der am meisten annullierten Flüge an – Zahlungsaufforderungen lehnen Billigflieger von vornherein ab, Premiumflieger suchen Umwege

Der Flug ist zu spät oder gar ganz annulliert, für den Ärger und die Kosten fühlt sich niemand verantwortlich. Statt in Nevada landen Reisende häufiger als erwartet in der Servicewüste. Ob bester Service, günstigster Preis oder immer pünktlich – viele Airlines versprechen ihren Kunden in Werbeslogans das Blaue vom Himmel. Dabei weigern sich vor allem Billigflieger ihren Versprechen nachzukommen, während Premiumflieger eher durch Behäbigkeit auffallen. Wie die Realität hinter dem Werbesprech aussieht, weiß Flightright (www.flightright.de). Der Marktführer im Bereich der Fluggastrechteportale deckt die Wahrheit hinter den Werbeversprechen beispielhaft an easyJet und Ryanair im Billigfliegersegment sowie Air Berlin, Lufthansa und Air France bei den Premiumairlines auf.

Um die Werbeslogans mit der Reiserealität abzugleichen, hat sich Flightright die Verspätungen, Annullierungen und Entschädigungszahlungen der Airlines näher angesehen: Alle Daten dazu basieren auf Flightrights Jahresanalyse von 2015, die die verspäteten bzw. annullierten Flüge am Gesamtflugvolumen der Airlines messen. Betrachtet wurden die Daten für Deutschland von den Airlines Air Berlin, Air France, Alitalia, British Airways, Condor, easyJet, Iberia, Lufthansa, Norwegian, Ryanair, Swiss Air, TAP Portugal, TuiFly, Turkish Airlines und Vueling.

Statt „Nonstop you“, Stopp am Flughafen: Flieger von Air Berlin oft zu spät, Lufthansa häufig annulliert

Air Berlin positioniert sich seit der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) in seinem Werbespot als „The Smart Alternative“ – und zwar auf der Langstrecke in Konkurrenz zu den gängigen Premiumairlines wie Lufthansa und Air France in der Businessklasse. Ein Imagefilm über eine mit Air Berlin reisende Geschäftsfrau erläutert die Liebe zum Detail beim Service für diese Reisenden. Dagegen positioniert sich die Lufthansa im aktuellen TV-Spot selbstbewusst mit dem Slogan „Nonstop you“ als Airline, die den Kunden zur Top-Priorität erklärt, und wirbt derzeit betont humorvoll mit CEO Wilson, die dank Lufthansa entspannt zum Meeting erscheint. Air France hingegen suggeriert mit „France is in the Air“ auf kreative Art und Weise, dass eine Flugreise mit der größten französischen Airline einer Reise mit der gesamten französischen Kultur an Bord gleicht.

So schön die heile Welt der Werbeslogans auch sein mag: Wie sehr die Airlines den Ansprüchen gerecht werden, zeigt sich, sobald Probleme auftreten. Erfüllen die Airlines auch dann noch den Anspruch ihrer Slogans? Starten die Flieger der Airlines überhaupt? Und das pünktlich? Wie sieht es mit der Entschädigung aus, wenn sie entfallen?

Ein Blick in Flightrights Daten offenbart: Air Berlin ist von den drei Premiumairlines am häufigsten mehr als drei Stunden zu spät. Und ausgerechnet Lufthansa, die „Nonstop you“-Flieger, sind diejenigen, die durch Annullierungen am häufigsten erst gar nicht starten – von allen 14 untersuchten Airlines. Air Berlin ist hier auf einem soliden Platz 4 während Air France das in diesem Sinne positive Schlusslicht mit den wenigsten Annullierungen bildet.

Air Berlin holt den ersten Platz, wenn es um faire Behandlung geht: Machen Reisende ihre Entschädigungsansprüche geltend, erfolgte die Entschädigungszahlung in 138 untersuchten Strecken anstandslos und fristgerecht, während Lufthansa auf 197 Strecken versuchte, in erster Instanz zunächst alles auf außergewöhnliche Umstände zu schieben und Air France 148 Strecken strittige Fälle zunächst kategorisch ablehnte. Somit hält von den drei Premiumfliegern Air France am besten seine Versprechen: Sie sind im Vergleich zu Lufthansa und Air Berlin tatsächlich am zuverlässigsten „in the Air“.

Einfach, günstig – aber selten pünktlich: easyJet und Ryanair
„Ich fliege easyJet“ – unter diesem Werbeslogan stellt die Billigairline in seinem aktuellen Werbe-Spot von vornherein klar, dass bei ihnen eben nicht alles inklusive ist, sondern Reisende für – in Premiumfliegern meist selbstverständliche – Services draufzahlen müssen.
Das Gegenteil vermittelt Ryanair: Unter dem Slogan „Low fares, made simple“ im aktuellen Werbeclip wirbt die Airline damit, dass man bei ihnen zum einen auch mit bevorzugter Priorität fliegen und auch ein zweites Handgepäck in den Flieger nehmen kann.

Bei easyJet zahlen Reisende jedoch nicht nur für Speis und Trank im Flugzeug extra, die Airline kostet Fluggäste auch oftmals extra Zeit – denn von allen 14 Airlines der Flightright-Analyse, hebt easyJet gleich an zweiter Stelle am häufigsten zu spät ab. Direkt dahinter folgt auch schon Ryanair. Allerdings annullieren beide Fluglinien seltener ihre Flüge als Premiumairlines – Ryanair sogar weniger häufig als easyJet. Das hilft ihnen allerdings wenig bei den Entschädigungen, denen sie sich in der Regel komplett verweigern: Im Falle von den 194 Strecken von Ryanair musste Flightright so gut wie alle Ansprüche im vergangenen Jahr gerichtlich durchsetzen. Im Falle von easyJet versuchte die Airline auf den untersuchten 136 Strecken alles über Kundenanfragen zu regeln, um gerichtliche Verfahren zu umgehen.

„Der Vergleich zeigt: Die Werbeversprechen der Airlines drehen sich sinngemäß um den vermeintlich „besten Service“, die „größtmögliche Bequemlichkeit“, den „günstigsten Preis“ oder das „einfachste Reiseerlebnis“. Kommt es jedoch zu Krisen in Form von Verspätungen oder Annullierungen, zeigt sich, dass bei einigen Airlines Service auf einmal nicht mehr groß geschrieben wird und aus Einfachheit ein langwieriger Streit um die Entschädigung werden kann. Dann werden die Werbeversprechen zu leeren Worthülsen. In diesen Fällen sind wir für Reisende da und kämpfen für deren Rechte“, so Dr. Philipp Kadelbach, Mitgründer und Geschäftsführer von Flightright.

Kein Essen mehr im Flugzeug

TEST-FERIENFLIEGER – Catering abgeschafft – Wo sitzt man bequem? TUIfly serviert noch Essen, aber nicht auf Balearenflüge – Bei Iberia ist noch nicht einmal das Wasser gratis – Air Berlin hat das schlechteste und Lufthansa und Swiss das beste Sandwich

Die Zeitschrift REISE & PREISE testet den Service und Komfort an Bord europäischer Linien-, Charter- und Billigflieger genauestens.
Alle Flüge wurden individuell gebucht, Zahlungsmodalitäten überprüft und auf versteckte Kosten abgeklopft. Dann ging es auf die Piste: Wo sitzt man bequem und wo wie in der Sardinenbüchse? Mit dem Maßband wurden die Sitze vermessen, die unterschiedlichen Typen von Flugzeugsesseln auf Bequemlichkeit getestet und der Verpflegungs- und Getränkeservice beurteilt. Seit die Billigflieger die Märkte erobern, haben in diesem Bereich fast alle Airlines massiv den Rotstift angesetzt.

Warmes Essen, das war einmal
Bei fast allen Airlines bleibt auf Flügen ans Mittelmeer und auf anderen Kurzstrecken die Küche kalt. Ausnahmen: TUIfly serviert mit Ausnahme der Balearen je nach Tageszeit gratis ein Frühstück oder warmes Gericht, Condor auf allen Flügen nach Ägypten und auf die Kanaren, Lufthansa und ein paar andere Linienfluggesellschaften auf allen Flügen ab etwa 2,5 Stunden Flugzeit. Doch Qualität und Menge halten sich auch hier in Grenzen. Dass es bei den Billigfliegern Germanwings, Easyjet und Ryanair weder Verpflegung noch Getränke kostenlos gab, überraschte nicht. Doch auch beim spanischen Linienflieger Iberia gibt es gratis gar nichts mehr – nicht einmal Getränke.

Statt warmer Mahlzeiten werden häufig belegte Brötchen oder Baguettes gereicht, mal gratis, mal gegen Bezahlung. Einen schmackhaften Snack zu servieren, damit tun sich die Airlines allerdings schwer. Warum muss es ein schweres, gummiartiges, kaltes Brötchen mit fettem Schmierkäse sein? Am schlechtesten im Test schnitten die belegten Brötchen von Air Berlin und Sun Express ab, ebenso wie das € 4,50 teure Sandwich von Ryanair.

Die besten Noten verdienten sich die Sandwiches von Lufthansa und Swiss. Wer mehr Essensqualität wünscht, kann bei einigen Airlines gegen Bezahlung ein sogenanntes „Premium-Menü“ bestellen, die Preise allerdings liegen auf Restaurantniveau. Die Bestnote im Test bekam die 6,90 Euro teure Currywurst von Air Berlin mit gelungener Tomaten-Curry-Zwiebelsoße.

Der Sitzkomfort ist besser geworden
Positive Trends können beim Sitzkomfort vermeldet werden. Wer maximal 1,85 groß ist, findet bei acht der getesteten 16 Fluggesellschaften ausreichend Sitzkomfort vor. Viele Airlines setzten mittlerweile neuartige „Slimline“-Sitze ein, die zwar etwas weniger gepolstert sind, dafür aber mehr Beinfreiheit bieten. Die Überraschung: Der Sitzabstand bei Ryanair ist mit 76 cm ebenso groß wie bei Air Berlin, Condor oder TUIfly, allerdings lässt sich die Rückenlehne nicht zurückstellen. Ebenso wie bei Easyjet, die zudem die härtesten Sitze im gesamten Test einsetzt. Germanwings überzeugt mit modernen Ledersesseln, bietet aber ab Reihe 11 nur noch einen mageren Sitzabstand von 73 cm. Insider, so das Magazin weiter, setzen sich grundsätzlich nicht in die hinteren Reihen, weil sich ein Flugzeug auf Grund der Bauweise nach hinten verjüngt, was zu einem Verlust von bis zu 3 cm in der Sitzbreite führt.

Den vollständigen Test finden Sie in der aktuellen Ausgabe REISE & PREISE, die ab sofort im Handel ist.

Lufthansa hat den besten Wein

Heute erhielten wir diese Pressemtteilung, die die Lufthansa erfreuen wird!

Lufthansa tischt den besten Weißwein in 10.000 Metern Höhe auf – Skyscanner verkündet Gewinner des Airline Wine Awards 2012
 
Nun ist es offiziell: der leckerste Weißwein über den Wolken wird von Lufthansa serviert und ist ein deutscher Riesling aus dem Jahr 2011: Peter & Peter Riesling, Mosel, Germany 2011. Die Airline positionierte sich mit dem Rebsaft aus der Mosel-Region vor KLM und easyJet (!). Skyscanner, Europas führende Reisesuchmaschine, testete in einer Blindverkostung die besten Tropfen der Airlines. Insgesamt 21 Economy Class Weine der großen europäischen Fluggesellschaften wurden von einer Jury aus Weinexperten mit maximal zehn Punkten bewertet.

Thomson Airways, eine Schwesterairline von TUI, reicht den besten Rotwein. Mit „Finca La Linda“, einem Cabernet Sauvignon aus 2011 ist die Fluggesellschaft klarer Sieger mit fünf Punkten Vorsprung vor der skandinavischen Airline SAS und der türkischen Pegasus Airlines.

In der Kategorie Weißwein wurde stärker um den Sieg gekämpft, denn die Jury war sich einig, dass die Qualität der Weißweine allgemein besonders gut ist. So siegt der „Peter & Peter“ Riesling der Lufthansa knapp vor KLM und easyJet, denn nur vier Punkte trennen die ersten drei Weine.

Max Janson, Country Marketing Manager Deutschland bei Skyscanner: „Die Weinexperten sind sich einig gewesen, alle getesteten Weine sind von guter Qualität. Der deutsche Riesling kann den Vergleich mit den besten Weinen der Welt antreten und ist im Airline Wine Award 2012 sogar Nummer Eins.“

Tom Cannavan, Weinexperte und britischer Wein-Blogger: „Lufthansa serviert einen der besten deutschen Produkte, einen geschmackvollen Riesling. Bei Thomson Airways geht es mit einem sehr guten Rotwein aus Argentinien in die Lüfte. Mein Tipp für Passagiere: geben Sie dem Rebsaft in der Luft eine Chance, auch wenn Sie diesen nicht kennen – probieren Sie etwas Neues.“

Die Jury des Airline Wine Awards 2012 bestand aus 12 Weinexperten und internationalen Reisenden, wie dem Weinexperten Tom Cannavan, dem Sommelier Stuart Fyfe und der Gründerin der Case Studies Wine School in Schottland, Claire Blackler.

Gourmet Report fragt sich nun: Werden diese Weine kostenlos ausgeschenkt? Kurz-, Mittel-, oder Langstrecke?

Malev – Pleite

Um die Nachfrage nach Reisen in die ungarische Hauptstadt abzufangen, haben viele Airlines angekündigt, ihr Angebot an Budapest-Flügen stark zu erweitern.

So bietet Lufthansa bereits ab morgen, Montag, 6. Februar 2012, täglich eine – ab dem Sommerflugplan zwei – zusätzliche Verbindung von Hamburg und Berlin nach Budapest an. Insgesamt können Passagiere dann unter rund 100 wöchentlichen Lufthansa-Verbindungen von Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München nach Budapest wählen.

airberlin fliegt ab Montag, dem 6. Februar 2012, einmal täglich ab Berlin in die ungarische Hauptstadt. Mit dem neuen Angebot integriert die Airline die Verbindung Berlin-Budapest in die Hub-Struktur am Berliner Standort, wodurch zahlreiche Anschlussmöglichkeiten in das deutsche und europäische Flugangebot entstehen. Reisende, die ihr Ticket bereits bei Malév gebucht haben, können bis kommenden Mittwoch, 8. Februar 2012, für 49 Euro oneway auf airberlin Flüge umbuchen.

Die irische Fluglinie Ryanair hat angekündigt, ab 17. Februar 2012 eine Basis in Budapest zu eröffnen. Insgesamt sollen ab dem Sommerflugplan von dort künftig 31 Strecken bedient werden. In Deutschland werden ab 17. Februar Ryanair-Flieger wöchentlich von Karlsruhe/Baden-Baden, Lübeck und Memmingen in die ungarische Hauptstadt abheben.

Auch Germanwings stockt seine Ungarn-Flüge auf und legt zusätzliche Verbindungen ab Stuttgart auf. Ab 17. April 2012 bietet Germanwings damit insgesamt jeden Werktag zwei Flüge ab Stuttgart nach Budapest an. Samstags und sonntags wird die Strecke einmal pro Tag bedient.

Bis Donnerstag, 9. Februar 2012, 24.00 Uhr bietet easyJet Malév-Passagieren an, gegen eine Sondergebühr von 70 Euro nach Hause zu fliegen. Das Angebot ist über den easyJet Kundenservice buchbar. easyJet fliegt ab Deutschland auf der Malev-Route Berlin – Budapest: www.easyjet.com

Auch Wizz Air bietet Malév-Kunden Unterstützung: Wer ein elektronisches Malév-Ticket für den Zeitraum bis 24. März 2012 besitzt, kann noch bis zum 13. Februar 2012, 18.00 Uhr, für 9900 HUF (rund 34 Euro) auf Wizz Air-Tickets umbuchen (nach Verfügbarkeit). Die Buchungen können telefonisch beim Wizz Air Call Center unter +36 1 358 6565 vorgenommen werden. Die Fluglinie bietet Budapestflüge ab Frankfurt-Hahn und Dortmund an (www.wizzair.com).

Einen guten Überblick über Budapest Flüge bietet auch Opodo an.
Hotels hat günstig booking.com

Gute Reiselinks auf www.4.ro

Berlin – Teneriffa mit EasyJet ab Oktober

Die Fluggesellschaft EasyJet hat ab Oktober zusätzlich Flüge von Berlin nach Agadir, Teneriffa und Manchester im Programm. Über die neuen Verbindungen informierte das Flugportal www.fluege.de.

Mit der neuen Verbindung nach Marokko können Reisende den Sommer ein wenig verlängern. Agadir, der beliebte Badeort, wird ab dem 4. Oktober zweimal pro Woche (dienstags und freitags) von Berlin aus angeflogen.

Wanderfans und Surfer zieht es nach Teneriffa, denn dort finden Touristen eine sagenhafte Vulkanlandschaft, üppiges Grün und hohe Wellen. Ab dem 1. Oktober wird Teneriffa mit Berlin verbunden, die EasyJet-Flieger landen dann zweimal in der Woche (mittwochs und samstags) auf der Insel.

Außerdem ist geplant, Manchester fünfmal wöchentlich von der deutschen Hauptstadt aus anzusteuern. Mit diesem Angebot sollen unter anderem Geschäftsreisende angesprochen werden.

Air Berlin erneut mit World Airline Award ausgezeichnet

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin wurde zum sechsten Mal in Folge mit dem „World Airline Award“ der Londoner Beratungsfirma Skytrax ausgezeichnet. Mitbewerber um den ersten Platz in der Kategorie „Best Low-Cost Airline Europe“ waren unter anderem Virgin America, easyJet oder jetBlue.

Thomas Ney, Senior Executive Inflight Service Air Berlin Group: „Die Auszeichnung bedeutet viel für Air Berlin, da sie direkt von den Passagieren kommt. Die Kontinuität, mit der Air Berlin von Skytrax ausgezeichnet wird, zeigt, dass unser Engagement für Qualität und Service von Millionen Geschäfts- und Urlaubsreisenden weltweit geschätzt wird.“

Die „World Airline Awards“ werden seit 1999 verliehen. Mehr als 17,9 Millionen Fluggäste aus 100 Ländern haben im Zeitraum Juli 2009 bis April 2010 an der weltweit größten Passagierbefragung teilgenommen.

Air Berlin ist die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands. Zum Stichtag 31. März 2010 beschäftigte das Unternehmen mehr als 8.500 Mitarbeiter und hatte 150 Flugzeuge im Einsatz. Allein in 2009 erhielt Air Berlin mehr als 10 Auszeichnungen für Service und Qualität. Mit einem Durchschnittsalter von nur 5,3 Jahren verfügt Air Berlin über eine der jüngsten Flotten in Europa. Ihre modernen Jets sorgen durch ihren sparsamen Kerosinverbrauch für eine nachhaltige Reduzierung von Schadstoffemissionen im Luftverkehr.

15 Jahre EasyJet

Geschichte einer Schnäppchenflug-Revolution über den Wolken – Wie der Traum vom Fliegen auch für kleine Budgets bezahlbar wurde

Zu Beginn der Passagierflugfahrt im Jahre 1914 waren die Kosten noch so horrend hoch, dass sich nur ein exklusiver Kreis der Gesellschaft Flugtickets leisten konnte. Mit der technischen Weiterentwicklung der Flugzeuge und dem Entstehen von immer mehr Fluggesellschaften wurde der Traum vom Fliegen für immer mehr Menschen greifbar. 39 Jahre nachdem in Amerika die erste Billigfluglinie ihr Geschäft aufnahm, sorgen heute Billigfluggesellschaften wie etwa EasyJet, Ryanair, Germanwings oder Condor dafür, dass das Fliegen viel billiger geworden – und ein Flugticket auch mit einem kleinen Budget bezahlbar ist.

Solche Fluggesellschaften können günstige Tickets anbieten, indem sie durch eine einheitliche Flugzeugflotte, Direktverbindungen und das Anfliegen von kleineren Flughäfen das Einsparpotential nutzen. Auch sorgt eine enge Bestuhlung dafür, dass der Platz im Flugzeug voll ausgelastet ist. Billigflüge können zudem meist nur online gebucht werden, so werden Zwischenhändler wie zum Beispiel Reisebüros eingespart.

Die Fluggesellschaft EasyJet ist ein gutes Beispiel für die Strategie der mehr als 60 europäischen Low Cost Fluggesellschaften: stetig die Effizienz ihrer Flüge erhöhen, um ein unschlagbares Preis-Leistungsangebot anbieten zu können. Seit ihrer Gründung vor 15 Jahren wächst die europäische Fluggesellschaft und erschließt immer neue Flugrouten – die Geschichte einer Schnäppchenflug-Revolution über den Wolken:

1995 wird EasyJet von Sir Stelios Haji-Ioannon gegründet. Der erst 28 Jahre alte Unternehmer wird später als „Jüngster Gründer einer internationalen Fluggesellschaft“ ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen.

Im gleichen Jahr startet eine große Kampagne zu den Eröffnungsflügen. Unter dem Motto „Fliegen so günstig wie eine Jeans“ werden Schnäppchenflüge von London nach Glasgow und Edinburgh angeboten.

1996 erweitert die Billigfluglinie ihr Angebot um Flüge von London nach Amsterdam, Nizza und Barcelona.

1999 wird in Liverpool die zweite Basis am Boden eröffnet. Auch werden von Genf aus die Städte Nizza, Amsterdam und Barcelona angeflogen.

2001 kündigt die Airline mit vier neuen Routen Flüge nach Edinburgh, Palma de Mallorca, Malaga und Zürich an.

Seit 2002 werden auch von Paris aus die Städte Liverpool, London und Nizza angesteuert.

2004 kommen als weitere Flughäfen Dortmund und Berlin dazu. Von Berlin aus werden Flüge nach London und Liverpool möglich.

Zeitgleich wird in Nottingham erstmals der Check-In über Automaten abgewickelt.

Wegen des stetig steigenden Ölpreises führen mehrere Airlines einen sogenannten “Kerosinzuschlag” ein. Die Billigfluglinie EasyJet erhebt diesen Zuschlag nicht.

2006 wird in Mailand eine EasyJet-Basis eingerichtet und in England wird der Internet-Check-In eingeführt. So müssen Reisende mit Handgepäck lediglich 15 Minuten vor ihrem Abflug am Flughafen sein.

Aktuell bedient die Fluggesellschaft 500 Strecken in 28 Ländern und wird aufgrund der Wirtschaftskrise auch vermehrt für Geschäftsreisen gebucht.

EasyJet bietet ihren Reisenden auch einen besonderen Umbuchungs-Service an und ist damit als einzige Airline so flexibel: Kommt ein Reisender früh am Flughafen an, kann er unter Umständen kostenfrei auf einen früheren Flug umbuchen. Verpasst der Reisende einen Flug, so kann er gegen eine geringe Gebühr auf den nächstmöglichen Flug umbuchen. Mehr dazu in den Geschäftsbedingungen: http://www.easyjet.com/de/Flugbuchung/regulations.html#flighttransfers

Flugpreise vergleichen bei Opodo

World Airline Awards

Momentan flattert jeden Tag eine email einer glücklichen Fluggesellschaft bei uns ein, man ist ein Sieger. Skytrax hat festgestellt, man sei die beste Airline. Was steckt dahinter?

Auf der Internetseite von Skytrax kann der Verbraucher seine Bewertungen über Flüge hinterlassen. Daraus kalkuliert Skytrax die besten für den „World Airline Award“.

Wie wenig aussagekräftig jedoch diese Awards sind, wird deutlich, wenn man sich z.B. die Billigflieger anguckt.
Im letzten Jahr gewann hier EasyJet und Air Berlin bekam den 4. Platz. Jeder, der mit den beiden Airlines jemals geflogen ist, kann bezeugen, dass es ein Unterschied wie Himmel und Hölle ist. Einzig, dass die Hölle meist deutlich billiger ist!
Dieses Jahr hat sich der Himmel, Air Berlin auf Platz 2 geschoben und EasyJet auf Platz 4.

Bei der „Airline of the Year“ gewann dieses Jahr Cathay Pacific vor Singapore Airlines. Auf Platz 4, noch vor den deutlich komfortablen Emirates auf Platz 5, liegt die Qatar Airways, eine der sechs 5 „Star Airlines“.

Gourmet Report meint: Ziemlicher Blödsinn, dieser Top Liste kann man nicht vertrauen!

Hier finden Sie alle Ergebnisse:
http://www.worldairlineawards.com/

Ryanair überlegt WC-Gebühr im Flugzeug

Die irische Billigfluglinie
Ryanair überlegt ernstlich, die Benutzung von
Bordtoiletten kostenpflichtig zu machen. In einem BBC-Interview meint
Ryanair CEO Michael O’Leary, dass es vorstellbar wäre, die
Toilettentüren in den Flugzeugen mit Münzeinwurfschlitzen zu versehen.

Die Konsumentenschutzorganisation Which? http://www.which.co.uk
kritisierte den Vorschlag als eine Profit- statt Passagierpolitik.
Ryanair war erst in der Vorwoche heftiger Kritik ausgesetzt, als man
angekündigt hatte, sämtliche Check-In-Desks bis Ende des Jahres zu
schließen, um die Kosten noch weiter zu senken. Die von Ryanair
verkauften Flugtickets beschränken sich einzig und allein auf den
Transportkosten. Die Politik, dass aufgegebenes Gepäck nur gegen
separate Aufgabegebühren mitgenommen wird, gibt es bereits bei anderen
Billig-Fluggesellschaften auch. So verrechnet auch SkyEurope und
AirLingus Gepäck separat. Wer beim Online-Buchen vergisst, ein
gechecktes Gepäcksstück anzukreuzen, muss beim späteren Check-in tiefer
in die Tasche greifen.

„Wir machen alles, damit der Flugpreis möglichst niedrig bleibt“,
verteidigt sich O’Leary. Er glaube nicht, dass jemand in ein
Ryanair-Flugzeug steige und gar kein Geld bei sich trage. „Wenn Sie am
Bahnhof eine Toilette aufsuchen, müssen Sie auch Geld haben, um dafür zu
bezahlen“, fügte der Airline-Chef hinzu. Rochelle Turner, Head of
Research bei Which? Holiday meinte, dass die Fluglinie offensichtlich
keinen Pardon kenne, wenn es darum geht, noch irgendwo schnelles Geld zu
machen. Offensichtlich spiele das Profitdenken eine größere Rolle als
der Komfort der Fluggäste. „Wer für die Toilette bezahlen muss, wird
sich auch gut überlegen, die ohnehin überteuerten Getränke an Bord eines
Ryanair-Flugzeugs zu konsumieren.“

In einem von der Stiftung Warentest http://www.test.de
veröffentlichten Test von zehn Billigfliegern hinsichtlich Preisniveau,
Preisverfügbarkeit, Information, Buchung und kundenunfreundliche
Passagen kam heraus, dass keine Airline in allen Punkten überzeugen
konnte. Die billigsten Flüge wurden bei Ryanair und Easyjet gefunden,
die besten Informationen lieferten dagegen Air Berlin, British Airways
und Lufthansa. In den AGB aller getesteten Fluggesellschaften wurden
Klauseln entdeckt, die den Fluggast etwa bei einer Umbuchung oder
Stornierung des Fluges benachteiligen. Zitiert wird etwa ein Beispiel
mit Ryanair: Aus 15,19 Euro für den einfachen Flug nach Mallorca werden
im Handumdrehen 280,03 Euro für den Hin- und Rückflug. Aufschläge für
Abfertigung, Versicherung, Gepäck und die Zahlung per Lastschrift
treiben das Billigangebot auf normale Flughöhe. Die Ersparnis geht
unweigerlich verloren.

Kritisiert wird zum Beispiel auch, dass Ryanair und Easyjet als negative
Beispiele mit vielen Zuschlägen hantieren: Das Gepäck kostet extra. Bei
Ryanair müssen die Passagiere auch die Abfertigung am Flughafen extra
bezahlen. „Viele Extras waren bei der Onlinebuchung im Test schon
ausgewählt. Bei Easyjet die Gepäckkosten und eine Versicherung, bei
Ryanair die Gebühr für bevorzugtes Einsteigen und eine Versicherung. Wer
sparen will, muss die Zusatzangebote eigens deaktivieren“, so die
Stiftung Warntest. Eine solche Voreinstellung sei laut EU-Verordnung
nicht mehr erlaubt. Wolfgang Weitlaner

Beachten Sie auch die Tipps der Stiftung Warentest und vom Gourmet Report unter: www.gourmet-report.de/artikel/25269/So-fliegen-Sie-billiger.html