Die 10 schönsten Biergärten Deutschlands

Ob historische Klassiker, gut gehütete Geheimtipps oder absolute Newcomer – eines haben alle deutschen Biergärten gemeinsam: Mit schattigen Kastanien, kühlem Bier und deftigen Spezialtäten warten sie auch in diesem Jahr auf zahlreiche Besucher. Passend zum Sommer, ist die Saison unter freiem Himmel wieder eröffnet. Welche zehn Biergärten in diesem Jahr unbedingt einen Besuch wert sind, verrät David Pohle, Chefredakteur des Reisemagazins Sehnsucht Deutschland und präsentiert seine Favoriten.

Schillergarten, Dresden
Einer der ältesten noch existierenden Gastronomiebetriebe in Dresden ist der Schillergarten. Direkt an der Loschwitzer Brücke gelegen, war der Biergarten früher noch unter dem Namen „Fleischersche Schenke“ bekannt und Stammgasthof des berühmten Friedrich Schillers. Ihm verdankte der Schillergarten so auch seinen neuen Namen. „Gemütlich unter einer dicken alten Kastanie sitzend, kann man dort nun in einem der schönsten Biergärten Deutschlands die freie Zeit genießen, während die sächsischen Dampfschifffahrtsflotten freundlich tutend auf der Elbe vorbeiziehen“, verrät David Pohle, „der perfekte Platz für einen ruhigen Sommerabend.“

Spezial-Keller, Bamberg
Nur wenige Gehminuten von der historischen Altstadt entfernt, erwartet Besucher des Spezial-Kellers der wohl schönste Panoramablick auf das Weltkulturerbe Bamberg, den Kaiserdom und das Kloster Michaelsberg. Nach einem kurzen Fußmarsch auf den Stephansberg, einem von sieben Bamberger Hügeln, können Gäste regionale Küche mit typisch fränkischen Speisen genießen. „Für seine Besucher ist der Spezial-Keller auch bei schlechtem Wetter geöffnet“, erklärt der Experte, „Wer trotz Sommerregen nicht darauf verzichten mag draußen zu sitzen, ist hier bestens aufgehoben, da ein Teil der schönen Terrasse überdacht ist.“

Herzogliches Bräustüberl, Tegernsee
Typisch bayrisch werden die Gäste am Tegernsee begrüßt: In feschen Dirndl kümmert sich dort die Bedienung um die Verpflegung der Gäste. „Ob Bierbratl, Leberkas oder Weißbier – spätestens bei dem Blick auf die Speisekarte bekommt man ein Gefühl dafür, in welchem Bundesland man sich gerade befindet“, so David Pohle. „Mit traumhaftem Blick auf den Tegernsee und den Wallberg, lässt es sich optimal verweilen.“

Liebhard’s Bräustüberl, Aying
Ein Biergarten wie aus dem Bilderbuch findet man zwischen Tegernsee und München. Da lohnt sich auch die Anfahrt, für die man Zeit mitbringen sollte, sofern öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden: 40 Minuten braucht man mit der S-Bahn vom Münchener Hauptbahnhof. Hat man den Weg erstmal hinter sich gebracht, kann man beruhigt die Seele baumeln lassen. „Für kulinarische Höhepunkte sorgen typisch bayrische Schmankerl: Schweinsbraten mit Sauerkraut, frisch gebackene Brezn und Weißwürste, um nur einige zu nennen“, verrät der Experte.

Burgberg, Erlangen
Über 11.000 Plätze unter alten Linden, Kastanien und Eichen machen den Biergarten Burgberg zum größten in Europa. Traditionell kommt das ausgeschenkte Bier direkt von den dort ansässigen Brauereien. Der Tipp von David Pohle: „Seit 1755 wird hier jährlich das Bergkirchweih gefeiert – das drittgrößte Volksfest Bayerns. Die tolle Stimmung dabei sollte jeder einmal live erlebt haben.“

Seehaus, Englischer Garten, München
Idyllisch und vielseitig – so präsentiert sich das Seehaus am Englischen Garten. Besucher können hier Spezialitäten vom Grill und Paulaner Weißbier traditionell im Schatten der Kastanienbäume genießen. Wer es gerne lebhafter und sonnig mag, kann es sich mit Speis und Trank auch direkt am Wasser gemütlich machen. „Bayrische Spezialitäten laden Besucher nicht nur in den Sommermonaten, sondern ganzjährig zum Verweilen ein.“, erklärt der Chefredakteur von Sehnsucht Deutschland, „Der Geheimtipp unter den Einheimischen.“

Karlheinz Hausers Süllberg, Hamburg
„Die Elbe in Hamburg und bayrische Schmankerl passen nicht zusammen? Falsch“, so der Experte. Sternekoch Karlheinz Hauser zeigt am Hamburger Süllberg, was er in seinen Münchener Zeiten bei Gerd Käfer gelernt hat. Oberhalb des malerischen Treppenviertels von Blankenese gelegen, befindet sich der schönste Biergarten Hamburgs. Während Segler und Containerschiffe auf der Elbe an den Gästen vorbeischippern, können auch hier bayrische Klassiker genossen werden – der Hamburger Geheimtipp!

Galerie Burghof, Kaiserswerth, Düsseldorf
Auf romantische Sonnenuntergänge an warmen Sommerabenden können sich in Düsseldorf die Besucher der Galerie Burghof freuen. Der dazugehörige Biergarten bildet das idyllische Herzstück und bietet viele kulinarische Höhepunkte. Mit rund 300 Plätzen lässt es sich an rustikalen Tischen und Bänken, welche aus echten Baumstämmen gesägt wurden, entspannen. „Direkt am Rhein gelegen, gibt es in Düsseldorf keinen besseren Platz, um bei einem kühlen Glas Altbier den Sonnengang zu genießen“, erklärt David Pohle.

Die Fischerhütte am Schlachtensee, Zehlendorf, Berlin
Unter schattenspendenden Bäumen, direkt am Schlachtensee, findet man auch in Berlin Idylle und bayrische Gelassenheit. Die denkmalgeschützte Fischerhütte mit Weinhandlung, Restaurant, Bar und Festsaal zeichnet sich im Sommer besonders mit seinem angrenzenden Biergarten aus. Mit gut 1.500 Plätzen dürfen sich Gäste jedes Jahr aufs Neue auf Biergartenspezialitäten vom Hendl bis zur Weißwurst freuen. Übrigens: Im Winter hat der Biergarten auch geöffnet. Dann gibt’s zur Weißwurst Glühwein.

Stadtwaldhaus, Krefeld
Wer nach einem langen Spaziergang, einer Fahrt mit dem Tretboot oder einem Tennismatch im Krefelder Stadtwald ein kühles Bier genießen möchte, für den ist das Stadtwaldhaus die richtige Adresse. „Für viele ist Krefeld wohl keine typische Biergartenstadt. Tatsächlich werden Besucher des Stadtwaldhauses jedoch eines Besseren belehrt – auch deshalb, da er zu einem der größten Biergärten außerhalb Bayerns zählt“, so der Experte, „Über 2.000 Gästen bietet der Biergarten Platz und steht in punkto kulinarische Köstlichkeiten seinen bayrischen Kollegen in nichts nach.“

www.sehnsuchtdeutschland.com

Zum Feierabend auf die Bierbank

Tradition von 200 Jahre Biergarten zurück – in Bayern darf man seine Speisen immer noch selbst mitbringen

Was gibt es Schöneres, als im Sommer nach einem langen Arbeitstag am Abend mit Freunden oder Kollegen in einem Biergarten unter Bäumen zu sitzen und es sich gut gehen zu lassen? In diesem Jahr ist es 200 Jahre her, dass die ersten Gäste in München ihr Bier offiziell im Freien genießen konnten. Die Zeitschrift daheim in Deutschland blickt in ihrer August/September-Ausgabe deshalb zurück auf die Tradition der Biergärten, die es längst nicht mehr nur in Bayern gibt, sondern die bundesweit in kleinen wie großen Städten zu einem beliebten Treffpunkt an Sommerabenden geworden sind.

Dabei unterlag die Eröffnung eines Biergartens seinerzeit klaren, festgeschriebenen Regeln. Der bayerische König Maximilian I. legte im Januar 1812 per Erlass fest, dass Brauereien direkt am Ort der Bierherstellung einen solchen Biergarten errichten dürfen. Damit wurde ein längerer Streit zwischen den Brauereien und ortsansässigen Wirten beendet. Denn die Bierbrauer, die damals vor allem untergäriges Bier herstellten und dafür niedrige Temperaturen benötigten, hatten ihre Produktion unter die Erde verlegt und auf die Keller eine dicke Kiesschicht aufschütten und Schatten spendende Kastanienbäume pflanzen lassen, auf dass die Temperatur in den Kellern weiter absank und das Bier länger haltbar blieb. Die Menschen, die dort ihr Bier kauften, blieben noch eine Weile im Schatten sitzen und probierten das gerade gekaufte Bier. Das aber wollten die Gastwirte nicht akzeptieren, weil in den Sommermonaten kaum mehr jemand bei ihnen einkehrte. Mit dem Erlass des Königs wurden die Biergärten schließlich zum Ärger der Gastwirte legalisiert, auch wenn es ihnen damals noch verboten war, neben dem Bier auch Speisen zu verkaufen.

Das änderte sich in den Folgejahren aber immer mehr. Inzwischen ist es Alltag, dass zum Bier, Radler oder der Apfelsaftschorle auch Wurstsalat, Schweinsbraten oder andere Speisen auf der Karte stehen, berichtet daheim in Deutschland und gibt in seiner neuen Ausgabe gleich noch ein paar Rezepttipps für typische Biergarten-Schmankerl wie den Obazda. Übrigens: In Bayern bekräftigte die Bayerische Biergartenverordnung von 1999, dass man seine eigene Brotzeit in den Biergarten mitbringen darf.

Zutzeln, Noagerl, und Obazda

Zutzeln, Noagerl, und Obazda: Der kulinarische Biergarten-Knigge

Idyllische Berglandschaften, pulsierende Metropolen, uriger Brauchtum und kulinarische Schmankerl: Die Bayern sind stolz auf die Einzigartigkeit ihres Freistaats. Nicht zuletzt durch eine einmalige Mischung aus Tradition und Moderne ist der weißblaue Süden der Republik ein beliebtes Reiseziel, sowohl für Deutsche als auch für Besucher aus dem Ausland. Doch egal ob Italiener, Amerikaner oder Niedersachse – jeder sollte sich für einen Besuch darauf einstellen: Bayern tickt anders als der Rest der Republik! Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft hat für Bayern-Besucher den ultimativen kulinarischen Biergarten-Knigge zusammengestellt. Denn wer sich im Freistaat beim Essen nicht sofort als „Preiß“ (Preuße) oder „Zuagroaßta“ (Zugereister) verraten möchte, sollte einige Kleinigkeiten beachten.

Tradition seit 200 Jahren: Der Biergartenbesuch
Ein Biergartenbesuch ist ein Muss für jeden Freistaatbesucher. Durch einen Erlass von König Maximilian I von Bayern dürfen Bayerns Brauer bereits seit 1812 ihr Bier direkt an die Bürger ausschenken – ohne Umweg über die Wirte. Um das Bier kühl zu lagern, legten die Brauer unterirdische Keller an, streuten Kies darüber und pflanzten Kastanienbäume. Da keine Speisen verkauft werden durften, brachten die Gäste selbst die Brotzeit mit – dieses Konzept haben die meisten Wirte bis heute beibehalten. Selbstversorgung ist in Biergärten noch immer üblich und gesetzlich verankert. Wer zudem darauf wartet, dass eine Bedienung fragt, was man trinken möchte, wird durstig bleiben: Im Biergarten herrscht Selbstbedienung. Ausgeschenkt wird bis 22.30 Uhr, um 23 Uhr schließt dann der Biergarten.

Ist das Wetter zu schlecht für den Biergarten, besucht der Bayer stattdessen das Wirtshaus. Hier gibt es allerdings keine Selbstversorgung. Achtung: Ist das Wirtshaus gut gefüllt, verleiten freie Plätze am „Stammtisch“ schnell dazu, sich hier niederzulassen. Obwohl man in Bayern schnell per Du ist, sollte man sich dort nie ohne gesonderte Aufforderung hinsetzen!

Obacht bei der Getränkewahl
In Bayern wird weder Kölsch noch Pils bestellt. Zur Auswahl stehen Weißbier oder Helles, die gemäß bayerischem Reinheitsgebot gebraut werden. Mit der Mass (ein Liter Bier) stößt man mehrmals mit seinen Banknachbarn an und lässt das Noargerl (Getränkerest) im Bierkrug übrig.

„Snacken“ auf Bayerisch: Die Brotzeit
Die traditionelle bayerische Zwischenmahlzeit besteht neben Brez’n und einem Laib Bauernbrot aus Radi (Rettich), sauren Gurken, Radieserl (Radieschen), einem zünftigen Hartkäse wie dem Allgäuer Bergkäse oder Allgäuer Emmentaler, sowie der Käsespezialität Obazda (bayerisches Käseschmankerl aus Weichkäse, Zwiebeln, Paprika und Kümmel). Obazda wird übrigens nie mit Brot, sondern immer mit der obligatorischen Brez’n gegessen. Komplett wird die Brotzeitplatte mit geräuchertem Speck, Hausmacherwurst und Schmalz. Teilen gehört bei der Brotzeit zum guten Ton, egal ob den Tisch, an dem Einheimische und Besucher im Biergarten zusammen sitzen, oder die Brez’n, die gemeinsam verspeist wird. Es herrscht ein freundliches Miteinander.

Schmankerl aus der bayerischen Küche: Genießen aber richtig!
Gelüstet es den Bayern-Besucher nach regionalen Spezialitäten, hat er die Wahl zwischen Schweinshax’n, Wurst- oder Kartoffelsalat, Leberkäs, Hendl und Weißwürsten. Weißwürste werden immer als Paar gereicht. Man verzehrt sie nicht mit Messer und Gabel, sondern „zutzelt“ die Wurst mit dem Mund aus der Haut, und das bereits zum Frühstück, denn nach alter Tradition sollten Weißwürste bis zum Mittagsläuten der Kirchenglocken aufgegessen sein. Weißwürste werden zudem immer mit süßem Senf gegessen. Ketchup hat in der bayerischen Küche nichts zu suchen. Dies gilt auch für Leberkäse, zu dem nur Senf gehört.

Wer übrigens sein Hendl mit den Fingern isst, lässt nicht etwa Tischmanieren vermissen, sondern passt sich vielmehr perfekt den bayerischen Gepflogenheiten an. Eine besondere Spezialität in Bayerns Biergärten ist der Steckerlfisch, ein an einem Steckerl (Holzstab) gegrillter Fisch, meist Forelle, Makrele oder Renke aus dem Alpenvorland. Steckerlfisch wird eingewickelt in Papier serviert und mit den Fingern gegessen. Bitte niemals nach einem Fischbesteck fragen.

Wer Appetit auf Süßes hat, ordert Apfelkücherl, Ausgezogene
(Schmalzgebäck) oder Kaiserschmarrn – ob Weinbeerl (Rosinen) in diese Mehlspeise gehören, daran scheiden sich allerdings die (bayerischen) Geister. Gebacken in gutem Butterschmalz, schmecken die Süßspeisen besonders gut. Beim Verzehr benutzt man kein Messer, sondern isst den Kaiserschmarrn nur mit der Gabel.

Bayern dahoam
Ein kleiner Tipp für alle, die die weißblaue Küche nicht nur im Biergarten oder Wirtshaus genießen möchten: Auf www.milchland-bayern.de stellt die LVBM zahlreiche traditionelle bayerische Koch- und Backrezepte zur Verfügung. Besonders zünftig wird der Genuss mit der bewussten Entscheidung für Milch- und Käseprodukte aus Bayern, die das Identitätskennzeichen „BY“ auf der Verpackung aufweisen.

Chizzo, Lifestyle Kitzbühel pur

Bodenständige Küche, Tiroler Flair, immer Stimmung!

…und jetzt beginnt die Schwammerl-Saison!

Eine herrliche Biergarten-Terrasse mitten in Kitzbühel, eine „bodenständige“ Speisekarte, edle Weine, süffiges Bier – und immer dieses herrliche Gute-Laune-Gefühl:

In uriger, edler Tiroler Atmosphäre ist hier immer Stimmung angesagt. Vor dem Essen – und danach: Das „Chizzo“ des ewig emsigen Wirte-Paares Evelyn & Horst Holzer ist und bleibt – direkt am Stadttor, wo der Puls von Kitzbühel schlägt – eine Top-Adresse für all jene, die leger gut essen möchten und den „Tiroler Geist“ mit Holzgetäfeltem im Restaurant und Zünftigem im Biergarten schätzen. Wirt Horst Holzer, selbst ein Koch-Künstler und Kenner guter Weine, lässt hier so servieren, wie er es gerne selbst hätte: Keineswegs überkandidelt, aber schmackhaft und gut.

Das gilt für Einzelgäste ebenso wie für große Feste, stilvolle Jubiläen, feierliche Hochzeitstafeln, zünftige Siegerehrungen – oder „Power-Parties“.
Das „Chizzo“ garantiert individuelles Flair – mit Fingerspitzengefühl!

Und der richtigen Küche: Im „Chizzo“ werden nur Zutaten aus der Region zu kulinarischen Hochgenüssen verarbeitet – von Qualitäts-Lieferanten, die die Wirte seit Jahrzehnten kennen. Alle „Chizzo“-Köche haben eine Passion fürs Kochen und wissen: Nur das Optimum ist uns gut genug für die Gäste. Das gilt auch für den Service. Und ebenso „unten“ im urigen „Chizzo“-Stadl. Insgesamt stehen 170 Innen- und 80 Außenplätze zur Verfügung. Platz für jeden, der genießen kann….
Jetzt zur Schwammerl-Saison in allen Variationen erst recht!
www.chizzo.eu

Dirk Ostlender

Anfang Mai startet EuroToques Dirk Ostlender ein neues Projekt: Mit seiner Frau Jenny übernimmt er das seit Monaten leer stehende Restaurant auf der Heimbacher Burg Hengebach.

Was die Beiden besonders freut: Zum ersten Mal konnten sie den Namen ihres Restaurants selbst bestimmen. In Anlehnung an die benachbarte Kunstakademie hat sich das Ehepaar für das Wortspiel «Burgrestaurant kochKUNST» entschieden.

Lesen Sie die gesamte Geschichte in der Aachener Zeitung:
www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren-detail-az/2333880/Fuer-Feinschmecker-Koch-Dirk-Ostlender-uebernimmt-Burgrestaurant

Restaurant & Biergarten
in 52372 Kreuzau – Schneidhausen, Welk 7
Fon: 02422-3513 wochentags erst ab 16:00 Uhr („da wir unser Restaurant als „Hobby“ betreiben und über Tag berufstätig sind“)
Fax: 03212 – 1226137 ,
Reservierungs-SMS an 0171 – 876 13 26

www.burgrestaurant-kochkunst.de/

Wo das Picknick im Biergarten Kultcharakter genießt

Ein neuer Flyer weist den Weg zu den 14 echten Biergärten im Starnberger Fünf-Seen-Land,
in denen Gäste ihre eigene Brotzeit auspacken und mit Freunden das Leben genießen

Es sind nicht unbedingt Holztische und Kastanien, es können auch Sonnenstühle und Palmen sein. Längst hat der Biergarten viele Gesichter – besonders im Starnberger Fünf-Seen-Land, in dem mondänes Flair auf bayerische Bodenständigkeit trifft. Entscheidend für den echten Vertreter seiner Art ist nur, dass Gäste bei Bedarf ihr eigenes Essen verzehren und am Ausschank das frisch Gezapfte dazu bekommen. So, wie es auf Kloster Andechs schon seit 1455 Brauch ist, als die Mönche den Pilgern erstmals Gerstensaft zur mitgebrachten Brotzeit boten. Das Starnberger Fünf-Seen-Land hat heute mit die meisten echten Biergärten in ganz Oberbayern. Ein neuer Führer, der kostenlos beim Tourismusverband angefordert werden kann, weist den Weg zu den 14 Ausflugszielen mit Kultcharakter, die mit bayerischer Lebensart in ganz unterschiedlichen Facetten locken.

Wer’s richtig urig mag, genießt die Bilderbuchidylle im Alten Wirt in Etterschlag. Die ehemalige Poststelle, die sich schon vor mehr als 300 Jahren in ein Wirtshaus verwandelte, setzt voll auf Tradition: Biertische und lange Bänke sind im aufgekiesten Boden fest verankert, man lässt sich nieder, wo gerade noch ein Plätzchen frei ist und kommt ins Gespräch. Schatten für die bis zu 500 Besucher spenden die riesigen Kastanienbäume. „Wir haben sehr viele Stammgäste“, freut sich Wirtin Susanne Paintmeier, die immer mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühling aufsperrt. Grund für die Beliebtheit sind neben den selbstgemachten Soßen, dem Obazda und dem Kartoffelsalat aus eigener Herstellung die legendären Spare-Ribs: „Auch wer sein eigenes Essen mitbringt, kann irgendwann nicht mehr widerstehen“, weiß die Wirtin aus Erfahrung.

Und so geht es auch vielen, die in Andechs einkehren. Insgesamt 1750 Plätze gehören zum Bräustüberl auf dem heiligen Berg, an schönen Sommertagen sind die begehrten Tische auf der Terrasse fünf Mal nacheinander besetzt. Wie in allen echten Biergärten des Starnberger Fünf-Seen-Landes ist das Publikum bunt gemischt. Um 20 Uhr wird in Andechs allerdings das letzte Bier ausgeschenkt, eine Stunde später ist Kehraus. Denn zur Tradition der Pilgergaststätte gehört es auch, dass sich die Schankzeiten am klösterlichen Tagesrhythmus orientieren – und abends um acht treffen sich die Benediktiner seit jeher zum Nachtgebet.

Vielleicht kurz komplett die Welten wechseln und im Biergarten des Restaurants Fischer in Stegen den Sonnenuntergang über dem Ammersee genießen? „Die geniale Lage ist unser absolutes Plus“, sagt Geschäftsführer Martin Rieb bescheiden. Er war viel in der Erlebnisgastronomie unterwegs, bevor er vor sechs Jahren das Kleinod übernahm und als trendigen Treff etablierte. Seine 400 Biergartenplätze verteilen sich über die Beach-Area mit weißem Sand, die Relax-Area mit Liegestühlen und Palmen, die Lounge mit Sesseln und Sofas, den Hochtischbereich für eingefleischte Barhocker und den Kinderspielplatz mit großen Findlingen, von denen aus die Eltern das Treiben beobachten können. Wer seine Brotzeit aufpeppen will, holt sich hier statt Schweinshaxe das leichte Thai-Curry. Natürlich gibt’s auch die klassische Breze mit Obazdem, absoluter Hit sind die gefüllte Pute und das Roastbeef vom Smokergrill. „Drei Stunden in unserem Biergarten sind wie ein kleines Stück Urlaub“, sagt Martin Rieb. „Nicht nur am Abend, wenn die Sonne im See versinkt.“

Tourismusverband Starnberger Fünf-Seen-Land, Wittelsbacherstraße 2c, 82319 Starnberg,
Tel. 08151/90 600, Fax 08151/90 60 90, www.sta5.de , info@sta5.de

"Kulinarische Radwege" rund um Prien am Chiemsee

Nach dem Motto „Strampeln und Schlemmen“ hat die Priener Tourismus GmbH jetzt neu vier Touren speziell für GENUSS-Radler zusammengestellt. Diese führen nicht nur durch die abwechslungsreiche Panorama-Landschaft rund um den Chiemsee, sondern auch direkt zu vielen kleinen kulinarischen Highlights der Region. Mit fangfrischem Fisch aus dem Bayerischen Meer, deftiger bayerischer Küche, uriger Brotzeit oder hausgemachtem Kuchen verwöhnt die Gastronomie entlang der Strecken die Gaumen der Radler. Für die Selbstversorger unter den Radlern bieten die Profiverleiher additive Bikes – mit eigener Herstellung in Prien – innovative Fahrräder mit integrierter Tasche im Rahmendreieck. Die „additive Bikes“ gibt es sowohl als gängiges Rad sowie als E-Bike mit Tiefeinstieg oder in der sportlichen Variante im Verleih und garantieren mit den „Rucksackersatz“ entspanntes Genuss-Radeln. Die kulinarischen Touren dauern zwischen zwei und vier Stunden und sind damit ideal für Familien, Tagesausflügler und Kurzentschlossene.

Auf der ca. 25 Kilometer langen Tour durch das weniger „beradelte“ Chiemseer Hinterland von Prien über Vachendorf, Aschau, Wildenwart und Bachham zurück nach Prien lädt auf halber Strecke das Cafe Pauli zur Rast ein. Im Biergarten unter Kastanienbäumen mit Blick auf die Kampenwand genießen die Gäste hausgemachte Kuchen sowie Kaffee-und Eisspezialitäten des Hauses, aber auch herzhafte Brotzeiten. Der Spielplatz und ein kleiner Tierpark samt Streichelzoo erfreuen die Kinderherzen. Auf dem Rückweg durch Wald und Wiesen liegt das geschichtsträchtige Schloss Wildenwart, die Residenz von Herzog Max in Bayern und seiner Familie. In der dazugehörigen Schlosswirtschaft Wildenwart stehen bayerische Traditionskost und Gemütlichkeit „auf der Karte“.

Besonders für Familien geeignet ist die Route über den Chiemseeuferweg durch die Rottauer Filze, vorbei am Bayerischen Moor-und Torfmuseum in Grassau. Entlang der Bernauer Achen geht es zurück nach Prien. Am Ende der 18 Kilometer langen Tour wartet der Fischer am See als Belohnung. Auf der großen Sonnenterrasse mit Blick auf den Chiemsee und die angrenzende Bergwelt serviert Familie Beer frischen Fisch aus der eigenen Fischerei – traditionell zubereitet oder auf asiatische, spanische und karibische Art. Der kulinarische Jahreskalender mit saisonalen Spezialitäten wie Spargelgerichte oder Trüffel-, Pilz- und Beerenkompositionen, traditionelle Fleischgerichte, ein vegetarisches Menü und eine Kinderkarte runden das Angebot ab.

Die Route über den Obst- und Kulturweg führt die Radler auf die Ratzinger Höhe und belohnt sie nach 406 überwundenen Höhenmetern mit einem Panoramablick auf den Chiemsee, die umliegende Landschaft mit ihren Bachschluchten und Quellmooren des Rimstinger Lands und die Chiemgauer Berge. Auf der rund 20 Kilometer langen Strecke entlang bäuerlicher Obstgärten und vorbei an vielen Kulturdenkmälern empfiehlt sich eine Einkehr in Rimsting in den Berggasthof Weingarten oder das Wirtshaus beim Has‘n. Auf der Terrasse des Beggasthofs genießen die Gäste ausgewählte Biere der traditionellen Privatbrauerei Gut Forsting, dabei ganz neu im Sortiment: das Bio-Bier. Mit bayerischen Schmankerln und zünftiger Brotzeit verwöhnt das „Has’n-Team“ die Streckenradler auf der Sommerterrasse oder im gemütlichen Biergarten.

Durch das Naturschutzgebiet Eggstätter Seenplatte führt die kulinarische Runde von Prien entlang am Hartsee. Auf 35 Streckenkilometern säumen klare Seen mit ausgedehnten Seerosenfeldern und Übergangsmooren mit Relikten aus der Eiszeit den Weg. Das rund 1.000 Hektar große Naturschutzgebiet zählt zu den ökologischen Kostbarkeiten der Voralpenregion. Auf der Rückfahrt nach Prien lockt der Seehof direkt am Ufer des Chiemsees. Neben seiner vitalen regionalen Küche lädt der Seehof mit seinem hauseigenen Badestrand zu einer kurzen Erfrischungspause an warmen Sommertagen ein. Zurück in Prien ist im grünen Idyll der Chiemseeaue die Fischerhütt’n Reiter zu finden. Spezialität des Hauses: Heimische Fische wie Renke, Forelle und Saibling aus der eigenen Räucherkammer, am Steckerl über dem Holzkohle-Grill oder in der knusprigen Semmel.

Für sämtliche Touren stellt die Priener Tourismus GmbH interaktive Karten sowie Google Earth 3D-Ansichten mit detaillierten Informationen zum Download und Ausdrucken unter www.tourismus.prien.de zur Verfügung.

Das Priener Rad-Eldorado-Paket ist bereits ab 103 Euro buchbar und umfasst vier Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück, eine Schifffahrt zur Herren- und Fraueninsel, eine Schlossbesichtigung Herrenchiemsee mit Führung, den Eintritt in das König Ludwig II. Museum, der Julius Exter Galerie sowie in das Augustiner Chorherrenstifts und in das Erlebnisbad Prienavera und eine Fahrradkarte rund um den Chiemsee. Außerdem beinhaltet das Paket ein E-Bike vom Profiverleih additives bikes für einen Tag sowie die kostenlose Benutzung der Chiemsee Ringlinie.

Wochenend und Sonnenschein mit Barbecue

Schöner kann das Wochenende nicht beginnen. Ein lauer Sommerabend im Biergarten. Dazu deftige Leckereien vom Büffet und Grill, sowie Bier vom Fass.

Jeden Freitag ab 19 Uhr bei schönem Wetter gibt es im Romantikhotel Schassberger Ebnisee Barbecue. An manchen Abenden sogar mit Life-Musik.

Die Kids vergnügen sich in der Märchenküche, oder spielen ein Tennis Match.
Vorher kann der Hotelkräutergarten mit den Strassacker Skulpturen besichtigt werden, oder am Flößerbootssteg eine Runde Boot gefahren werden.

Reservierung und Information: Romantikhotel Schassberger Ebnisee, Winnenderstr. 10, 73667 Ebnisee, Tel. 07184/2920
Mail: info@schassberger.de, www.schassberger.de

Für Tipps/Treffs/Termine
Datum der Veranstaltung: Freitags bei schönem Wetter
Veranstalter: Romantikhotel Schassberger Ebnisee
Uhrzeit: 19 Uhr
Treffpunkt: Paulaner Biergarten
Anlass: Barbecue mit Bier vom Fass

O’zapft is auf dem 15. Berliner Bierfestival!

Sommerzeit ist Biergarten-Zeit. Das 15. Berliner Bierfestival startet den Welt-Rekordversuch und eröffnet am 7. August den größten Biergarten der Welt mit 2 km Länge. Rund um die Karl-Marx-Allee widmen sich vom 5. bis 7. August 300 Brauereien aus 86 Ländern den verschiedenen Varianten des Gerstensafts. Besucher können dabei insgesamt 2.000 Bierspezialitäten probieren. Na, dann Prost!

Mehr unter www.bierfestival-berlin.de

HERTZ: Neue Bar-Lounge mit Biergarten eröffnet am Paul-Lincke-Ufer

 Lounge-Bar eröffnet Open Air-Saison in Kreuzberg
Lässige Schwester des Volt bietet Bistroküche & Drinks im Freien

Das Paul-Lincke-Ufer ist um eine chillige In-Location reicher:
pünktlich zu Beginn der heißen Sommersaison öffnet im Kreuzberger Umspannwerk das
neue HERTZ mit einem modernen Mix aus Bar, Lounge, Bistro und Biergarten.
Architektonisch hat der Außenbereich durch Sitzsäcke, Cubes und Liegen
Loungecharakter, der gemauerte Außentresen und die weissen Tische im hinteren
Bereich erinnern eher an einen Biergarten.

Die Küche bietet allerdings weit mehr als Bratwurst und Brezeln: ähnlich wie im
Schwester-Restaurant Volt werden ausschließlich biologische Produkte von vorzugsweise
regionalen Lieferanten eingesetzt. Es werden sowohl ein Mittagstisch als auch ein
abendliches Barbecue angeboten. In stilvollem Ambiente können Gäste bis spät in die
Nacht chillen, Weizen und Helles vom Faß trinken und professionell gemixte Drinks
genießen. Ein schnelles, freies WLAN versteht sich von selbst.

Mit dem HERTZ schließt Betreiber Ilja Wolf-Bauwens die Lücke zwischen entspannter
Clubatmosphäre und hochwertiger Gastronomie: „ Wir möchten Menschen ansprechen,
die in einer typisch Kreuzberger Location lecker essen, einfach nur chillen oder beides
möchten. Bei uns kann man lauschige Barbecue-Nächte im Freien genauso genießen wie
einen loungigen Bar-Abend.“
Das HERTZ ist täglich von 9 Uhr bis mindestens 22 Uhr geöffnet, am Wochenende und
an Feiertagen ab 10 Uhr bis zum bitteren Ende. Geschäftsführer und Betreiber ist Ilja
Wolf-Bauwens.
Reservierungen unter: 030-660 68 510
HERTZ Lounge, Paul-Lincke-Ufer 22 / Ecke Ohlauer Str., 10999 Berlin-Kreuzberg
www.hertz-lounge.de