Restaurant Tim Raue: Nr. 1 in Deutschland

Heute Nacht wurde es in New York City bekanntgegeben: Die besten Restaurants der Welt – das beste Restaurant ist Osteria Francescana vor El Celler de Can Roca und dem Eleven Madison Park – bester Deutscher ist Tim Raue in Berlin auf Platz 34 vor Wisslers Vendome auf Platz 35 – Bester Österreicher ist das Steirereck in Wien auf Platz 9

Sind das jetzt alles die wirklich besten Restaurants der Welt? Ja, aber viele Fehler und die Reihenfolge mag anders sein. Nur wer kann das wirklich beurteilen?

Spiegelt diese Liste die Wirklichkeit wieder?
Zuerst muss man mal analysieren, wie die Liste zustande kommt. Die Liste wird anhand der Stimmen der „Academy“ aufgestellt, einer Gruppe von 972 Fachleuten der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) (Chair)haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen, vier können für die eigene Region benutzt werden.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern, Sterneköchen und profilierten Zulieferern der Gastronomie. Die Mitglieder der Academy sollten möglichst viel im eigenen Land und im Ausland gastronomisch unterwegs sein. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Wichtig wäre nun zu wissen, welche Regionalgruppen es gibt. Wir listen sie auf – denken Sie daran – jede Gruppe hat das gleich Stimmrecht!

– Frankreich – Andrea Petrini aus Paris
– Russland inkl. Central Asien und Osteuropa (hoffentlich gehört der Rest nur für die Akademie zu Russland … ). Der Chair sitzt in Moskau
– China & Korea (der Chair sitzt in Hong Kong)
– Türkei, Griechenland & Balkan – die Chair sitzt in Istanbul
– Österreich & Schweiz
– Deutschland
– Südamerika (Nord) – der Chair sitzt in Lima, Peru – er arbeitete vorher in Madrid
– BeNeLux – Chair ist in Belgien
– Italien – Chair ist in Norditalien
– SüdostAsien – Chair ist in Singapur
– Naher Osten – Chair ist in Beirut
– Brasilien – Chair sitzt in Sao Paulo
– Finnland, baltische Länder und Zentral-Europa – Chair sitzt in Helsinki
– Dänemark, Norwegen, Schweden – Chair lebt in Stockholm und Kapstadt
– Nördliches Südostasien – Chair lebt in Thailand
– Ost-USA und Ost-Kanada: Chair ist ein New Yorker, der auch in Frankreich und Italien lebte
– Mittelamerika, Mexiko und Caribic – der Chair hat ein Weingut in Spanien und lebt in Mexiko City
– Ozeanien, Australien und Neuseeland – Chair lebt in Australien
– Südliches Südamerika – Chair sitzt in Argentinien
– Indien und Zentralasien – Chair ist in Indien
– Spanien und Portugal – Chair sitzt in Barcelona
– Westliche USA und West-Kanada – aus Los Angeles – war in Paris Sommeliere und ist in L.A. eine nicht unbestrittene Restaurantkritikerin
– Mittlerer Westen USA und Kanada – Chair sitzt in Chicago
– Hong Kong, Macau, Taiwan – eine in Kalifornien geborene Konditorin, die in Hong Kong wohnt
– Japan – Chair sitzt im Tokyoer Gebiet und wurde von Frankreich als „Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne“ und von Spanien als „Cava Ritter“ ausgezeichnet
– Südafrika – Chair sitzt in Kapstadt
– Großbrittanien und Irland – wohnt in Bristol, zwei Stunden südlich von London – Reist gerne nach China und Südamerika

Punktvergabe:
1. Gucken Sie den Eurovision Song Contest? Dann wissen Sie auch schon immer, welches Land ziemlich sicher welches Land wählt. So ähnlich dürfte es auch bei den 50best sein.
2. Sie sind gastro-interessiert. Sonst würden Sie nicht bis hier lesen. Stellen Sie sich vor, Sie wären der Chair. Überlegen Sie sich nun, wen Sie in die Akademie berufen sollen. Schreiben Sie mal 35 Namen auf. Kommen die meisten aus Ihrer Region? Würden die nicht auch eher jemanden aus der Region wählen. Aus Lima z.B. kommt die Nr. 4, 14 und 44. Aus Sao Paulo die Nr. 9 und 41. Auch Mexico City ist dreimal vertreten. Sind das Gastro Hotspots
3. Wann waren Ihre Akademiemitglieder das letzte Mal in Japan oder Argentinien? Aber in Paris (4 Restaurants) oder New York (3 Restaurants)?
4. Wie oft wird wohl jemand aus Südamerika oder China zu Christian Bau nach Perl reisen? Das dürfte der Grund sein, warum Bau nicht vertreten ist. Das beliebteste Urlaubsland Spanien ist sieben mal in der Liste der Top 50 vertreten.
5. Wen soll man bitte z.B. in Russland oder der Türkei wählen. Ist jetzt das russische „White Rabbit“, das den 18. Platz machte, wirklich besser als Wissler? (Hier unser Bericht: www.gourmet-report.de/artikel/347443/White-Rabbit-Moskau.html). Ehrlich gesagt, war ich irritiert. Aber wenn ich meinen obigen Text lese, ist doch alles klar, oder?

6. Die deutschen Akademiemitglieder scheinen fair zu sein. Sie wählen nicht einfach alle den Gleichen, sondern verteilen ihre Gunst, was ja bei der Güte der Küche in Deutschland einfach geht. Sollten die Deutschen sich absprechen und nur Wissler, Elverfeld und Raue wählen? Dazu kommt, dass Deutsche gerne und viel verreisen. Und nicht nur nach Spanien (7 Vertreter) und Frankreich (6 Vertreter)!

Andy Hayler, der Amerikaner, der alle aktuellen Drei-Sterne-Restaurants der Welt besuchte, sagte, in Deutschland werden die Sterne am strengsten vergeben. In Deutschland bedeutet ein Stern in der Regel etwas, was er nicht von allen Ländern sagen kann. Das kann ich nur bestätigen. In Spanien oder Hongkong gibts viel schneller einen Stern.
Die deutsche Hochküche gehört zu den besten der Welt, nur wird sie halt nicht so oft gewählt und ist nicht so bekannt wie Restaurants in anderen Ländern.
So ist die Liste ein Indikator für trendige Restaurants.
Freuen wir uns einfach mit Tim Raue, dessen Wasabi Garnele mir noch auf der Zunge liegt, über sein grandioses Abschneiden! Glückwunsch nach Berlin!
Christian Romanowski

Die Liste der Plätze 51 – 100: http://www.gourmet-report.de/artikel/347444/The-worlds-50-Best-Restaurants-2016.html

Die Plätze 1 – 50: http://www.gourmet-report.de/artikel/347474/Die-50-besten-Restaurants-der-Welt/

AEG Taste Academy

Die AEG Taste Academy geht in die nächste Runde. In neun deutschen Städten lassen sich drei Profiköche bei der Zubereitung außergewöhnlicher Speisen über die Schulter schauen. Heiko Antoniewicz verrät dabei die Geheimnisse der vegetarischen Haute Cuisine. Ludwig „Lucki“ Maurer erklärt, wie sich auch weniger beliebte Stücke vom Schwein bis hin zu Fisch in Delikatessen verwandeln lassen. Und Christian Mittermeier gibt eine Einführung in die Architektur des Geschmacks.

Über den Tellerrand blicken – diese Redewendung beschreibt das Konzept der AEG Taste Academy im wahrsten Sinne des Wortes. Denn im Rahmen der Kochevents tauchen die Teilnehmer in drei unterschiedliche Themenwelten ein. Dabei lernen sie überraschende Zutatenkombinationen kennen und lassen sich von neuen kulinarischen Erfahrungen überraschen. Außerdem zeigen die Experten, wie sich der Geschmack der Gerichte durch die Zugabe von Dampf oder mithilfe des SousVide-Garens perfektionieren lässt. Von der Qualität des Ergebnisses können sich die Teilnehmer dann gleich direkt vor Ort überzeugen. Denn die Profiköche bereiten für die Teilnehmer live ein Menü bestehend aus fünf Gängen zu.

Veggie Deluxe: Heiko Antoniewicz
Dass Fleisch nicht immer die Hauptrolle auf dem Teller spielen muss, zeigt Starkoch Heiko Antoniewicz in seiner Taste Academy zum Thema Veggie Deluxe. Der Profikoch kombiniert exotische und wohlbekannte Zutaten miteinander. Sein Markenzeichen: die Kreation völlig neuer Geschmackswelten. Dabei geht es Antoniewicz nicht darum, einen Ersatz für Fleisch zu servieren, sondern ein mit Leidenschaft zubereitetes Essen. Jedes Lebensmittel besitzt für ihn dieselbe Wertigkeit und verdient somit das gleiche Maß an Aufmerksamkeit in der Küche.
http://www.aeg.de/tasteacademy/veggie-deluxe/

Nose to Tail 2.0: Ludwig „Lucki“ Maurer
Die vollständige Verarbeitung des Tieres, also Nose to Tail, ist für Ludwig „Lucki“ Maurer ein Zeichen des Respekts. Für ihn gibt es keine minderwertigen Fleischstücke, sondern nur schlechte Köche. Der Profikoch und Bio-Wagyu-Züchter setzt sich bereits seit vielen Jahren mit diesem Thema auseinander und hat unzählige Rezepte entwickelt, bei denen er Teile des Tieres jenseits der gängigen Edelstücke verwertet. In der AEG Taste Academy Nose to Tail 2.0 zeigt er, wie sich mithilfe neuer Kochtechnologien beste Ergebnisse erzielen lassen. In diesem Jahr dreht sich nicht nur alles um das Rind, sondern Lucki gibt auch Tipps für die Zubereitung von Fisch und Geflügel.
http://www.aeg.de/tasteacademy/nose-to-tail/

Taste Architecture: Christian Mittermeier
Süß, sauer, salzig, bitter und umami: Die Architektur des Geschmacks basiert auf unterschiedlichen Komponenten. Eine weitere wichtige Rolle neben dem Geschmackssinn spielen aber auch die anderen Sinne: das Riechen, Sehen und Fühlen. Denn nur so lässt sich ein Aroma in seiner Gesamtheit wahrnehmen. In der AEG Taste Academy mit Christian Mittermeier erhalten Teilnehmer einen Eindruck davon, wie man Geschmack auf unterschiedlichste Weisen beeinflussen kann und so individuelle kulinarische Erlebnisse kreiert. Die Gerichte, die der Spitzenkoch dabei mit modernen Technologien wie Induktion und Dampfgaren zubereitet, enthalten sowohl ausgefallene als auch traditionelle Zutaten. Das Ergebnis: Geschmack, der sich schmecken lassen kann.
http://www.aeg.de/tasteacademy/taste-architecture/

Ab Ende April 2016 lädt AEG in neun deutschen Städten (Berlin, Köln, Hamburg, Magdeburg, München, Nürnberg, Offenbach, Speyer und Stuttgart) zur AEG Taste Academy ein. Mehr Informationen für Teilnehmer und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der AEG Taste Academy Website unter: http://www.aeg.de/tasteacademy/

Perfect Meat Academy, Berlin

Als vinophile Genusswerkstatt bezeichnet sich der brandneue Laden Schmidt Z&KO., das Gemeinschaftsprojekt der TV-Köche Ralf Zacherl & Mario Kotaska und dem Berliner Weinladen Schmidt von Anja & Carsten Schmidt in der Metropole Berlin. Eine weitere, ideale Location für die Ausrichtung der Perfect Meat Academy („PMA“) von OTTO GOURMET.

Das auf dem Gelände der als Industriedenkmal geschützten Goerz-Höfe im Berliner Stadtteil Friedenau gelegene „Schmidt Z&Ko.“ als neue, zusätzliche Location für die Ausrichtung der Perfect Meat Academy zu wählen, fiel nicht schwer. Schon seit vielen Jahren arbeitet OTTO GOURMET eng mit dem Berliner Restaurant Rutz zusammen, für das Schmidt Z&KO. – Geschäftsführer Carsten Schmidt nach wie vor als Inhaber fungiert. Gesagt, getan. Ab sofort können Fleischliebhaber in der Genussschule des multifunktionalen Schmidt Z&KO. an ausgewählten Terminen gutes Fleisch in Form der beliebten Perfect Meat Academy von OTTO GOURMET erleben – natürlich von einem OTTO GOURMET-Fleischexperten durchgeführt.

Egal, ob Einsteiger oder Profi – bei der Perfect Meat Academy begegnen sich alle Gäste auf Augenhöhe. Hier kann jeder lernen, was gutes Fleisch ausmacht, woran man es erkennt und wie es perfekt zubereitet wird. Während man den Ausführungen eines Fleischexperten – einer der Küchenchefs und Produktentwickler von OTTO GOURMET – lauscht, wird als Amuse Gueule exquisiter Jamón Ibérico de Bellota gereicht. Bei der folgenden, großen Fleischquerverkostung werden verschiedene Premium-Fleischsorten von Züchtern aus aller Welt wie Ribeye Steaks und Strip Loins vom Wagyu, American Beef und Irish Beef Hereford Prime von den Experten erklärt und gemeinsam mit den Teilnehmern verkostet. Beim anschließenden 4-Gänge-Menü wird ausschließlich das hochwertige Fleisch aus artgerechter Tierhaltung aus dem OTTO GOURMET Sortiment eingesetzt.

Im Rahmen der neuen Kooperation haben sich die beiden Partner für die Perfect Meat Academy etwas Besonderes ausgedacht: so stammen die begleitenden Weine ausnahmslos aus dem Angebot des Weinladens im Schmidt Z&KO.

Tickets für die Perfect Meat Academy von OTTO GOURMET können im Berliner Schmidt Z&KO. vor Ort gebucht werden. Weitere spannende Projekte mit Schmidt Z&Ko. sind schon in Planung und werden zum Beispiel während der Berlin Food Week stattfinden.

www.schmidt-z-ko.de

ICA-Challenge 2015 fördert Talente

Die Internorga hat in diesem Jahr die Schirmherrschaft für die ICA-Challenge übernommen. Auch die Netzwerkmitglieder des Institute of Culinary Art (ICA) waren unterstützend aktiv, indem sie den Wettbewerb, bei dem zehn Gastronomie-Talente ein Stipendium für einen Lehrgang an der Academy des Institute of Culinary Art gewinnen konnten, an ihren Messeständen bewarben. Jetzt stehen die Gewinner der ICA-Challenge 2015 fest.

Institute of Culinary Art:
ICA-Challenge 2015 fördert Talente

Die ICA-Challenge 2015 ist der erste Vorstoß des Institute of Culinary Art, offensiv die Notwendigkeit von Bildung in der Gastronomie zu verdeutlichen. Bei dem Wettbewerb hatten Mitarbeiter in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung die Chance, ein Stipendium für einen Lehrgang an der ICA Foodservice Management Academy zu gewinnen, um sich auf die Herausforderungen der Zukunft optimal vorzubereiten.

Bei der ICA-Challenge 2015 durchliefen die Talente unter anderem die Online-Simulation food@venture, bei der sie eine kleine Betriebseinheit leiten mussten und so ihr unternehmerisches Talent zeigten. Gewonnen haben diejenigen Teilnehmer, die ein stimmiges Konzept vorlegten und die besten Betriebsergebnisse erzielen konnten.

Die zehn Besten stehen fest – Förderung von über 32.000 Euro
Insgesamt vergaben die Organisatoren für die sehr guten Leistungen der Teilnehmer zehn Stipendien im Gesamtwert von über 32.000 Euro an die Besten dieses Wettbewerbs. Beim 20. Netzwerktreffen und 
10-jährigen Jubiläum des Institute of Culinary Art am 15. Juni 2015 in Koblenz wurden ihnen nun die Urkunden und Unterlagen für die Lehrgänge feierlich überreicht.

Für die Lehrgänge müssen die Gewinner nicht mal eine Pause im Berufsleben einlegen, denn die ICA Academy bietet Fernlehrgänge an, die von zu Hause oder in den üblichen Betriebspausen gut zu bewältigen sind. Präsenz-Seminare runden das Angebot ab. Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs dürfen die Teilnehmer den Titel Kaufmännische/r Betriebsleiter/in Gastronomie (IHK) führen.

Der Wettbewerb – ein voller Erfolg
Auch wenn die Erwartungen aufgrund der vielen Unterstützer seitens des Präsidiums vom ICA hoch waren, übertraf die Zahl der Anmeldungen alle Vorstellungen. „Die ausgesprochen positive Resonanz auf unseren Wettbewerb zeigt uns, dass wir mit praxisnaher Bildung im Food Service nicht nur im Netzwerk des ICA, sondern auch bei den vielen Menschen an der Basis genau richtig liegen“, freut sich Yvonne Schulten, Bereichsleiterin der Academy des Institute of Culinary Art, über den Erfolg. „Obendrein ist ein Wettbewerb mit vielen Teilnehmern eine Garantie dafür, dass wirkliche Talente die Challenge schaffen und nach dem Stipendium als Top-Führungskräfte der Branche zur Verfügung stehen.“

Die Internorga hat mit der Übernahme der Schirmherrschaft für den Wettbewerb Verantwortung für die Branche bewiesen. Und auch den Netzwerkmitgliedern des ICA, die sich bereit erklärten, die Aktion zu unterstützen, gebührt großer Dank: Sie alle leisten einen wertvollen Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft der Gastronomie.

Ermöglicht wurde die ICA-Challenge 2015 auch durch die Unterstützung des START e. V., einem Verein zur Förderung der beruflichen und akademischen Bildung im Gastgewerbe und Hauptsponsor der Stipendien für den Wettbewerb. „Mit unserem Verein möchten wir möglichst viele junge Menschen dabei unterstützen, sich im Gastgewerbe weiterzuentwickeln. Diesem Ziel sind wir jetzt wieder ein Stück näher gekommen“, freut sich Stefan Reese, 1. Vorsitzender des Start e. V.

Wie funktioniert die Liste der 50 best Restaurants of the world?

Deutsche Restaurants haben bei den 50 besten Restaurants der Welt so schlecht wie noch nie abgeschlossen – Joachim Wissler verschlechterte sich um 20 Plätze, Sven Elverfeld um vier – einzig Tim Raue legte zu und steht auf Platz 52 – Spiegelt diese Liste die Wirklichkeit wieder?

Zuerst muss man mal analysieren, wie die Liste zustande kommt. Die Liste wird anhand der Stimmen der „Academy“ aufgestellt, einer Gruppe von fast 972 Fachleuten der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) (Chair)haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen, vier können für die eigene Region benutzt werden.

Marie-Anne Raue und Tim Raue
Marie-Anne Raue und Tim Raue – wieder das beste deutsche Restaurant!

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern, Sterneköchen und profilierten Zulieferern der Gastronomie. Die Mitglieder der Academy sollten möglichst viel im eigenen Land und im Ausland gastronomisch unterwegs sein. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Wichtig wäre nun zu wissen, welche Regionalgruppen es gibt. Wir listen sie auf – denken Sie daran – jede Gruppe hat das gleich Stimmrecht!

– Frankreich – Andrea Petrini aus Paris
– Russland inkl. Central Asien und Osteuropa (hoffentlich gehört der Rest nur für die Akademie zu Russland … ). Der Chair sitzt in Moskau
– China & Korea (der Chair sitzt in Hong Kong)
– Türkei, Griechenland & Balkan – die Chair sitzt in Istanbul
– Österreich & Schweiz
– Deutschland
– Südamerika (Nord) – der Chair sitzt in Lima, Peru – er arbeitete vorher in Madrid
– BeNeLux – Chair ist in Belgien
– Italien – Chair ist in Norditalien
– SüdostAsien – Chair ist in Singapur
– Naher Osten – Chair ist in Beirut
– Brasilien – Chair sitzt in Sao Paulo
– Finnland, baltische Länder und Zentral-Europa – Chair sitzt in Helsinki
– Dänemark, Norwegen, Schweden – Chair lebt in Stockholm und Kapstadt
– Nördliches Südostasien – Chair lebt in Thailand
– Ost-USA und Ost-Kanada: Chair ist ein New Yorker, der auch in Frankreich und Italien lebte
– Mittelamerika, Mexiko und Caribic – der Chair hat ein Weingut in Spanien und lebt in Mexiko City
– Ozeanien, Australien und Neuseeland – Chair lebt in Australien
– Südliches Südamerika – Chair sitzt in Argentinien
– Indien und Zentralasien – Chair ist in Indien
– Spanien und Portugal – Chair sitzt in Barcelona
– Westliche USA und West-Kanada – aus Los Angeles – war in Paris Sommeliere und ist in L.A. eine nicht unbestrittene Restaurantkritikerin
– Mittlerer Westen USA und Kanada – Chair sitzt in Chicago
– Hong Kong, Macau, Taiwan – eine in Kalifornien geborene Konditorin, die in Hong Kong wohnt
– Japan – Chair sitzt im Tokyoer Gebiet und wurde von Frankreich als „Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne“ und von Spanien als „Cava Ritter“ ausgezeichnet
– Südafrika – Chair sitzt in Kapstadt
– Großbrittanien und Irland – wohnt in Bristol, zwei Stunden südlich von London – Reist gerne nach China und Südamerika

Punktvergabe:
1. Gucken Sie den Eurovision Song Contest? Dann wissen Sie auch schon immer, welches Land ziemlich sicher welches Land wählt. So ähnlich dürfte es auch bei den 50best sein.
2. Sie sind gastro-interessiert. Sonst würden Sie nicht bis hier lesen. Stellen Sie sich vor, Sie wären der Chair. Überlegen Sie sich nun, wen Sie in die Akademie berufen sollen. Schreiben Sie mal 35 Namen auf. Kommen die meisten aus Ihrer Region? Würden die nicht auch eher jemanden aus der Region wählen. Aus Lima z.B. kommt die Nr. 4, 14 und 44. Aus Sao Paulo die Nr. 9 und 41. Auch Mexico City ist dreimal vertreten.
3. Wann waren Ihre Akademiemitglieder das letzte Mal in Japan oder Argentinien? Aber in Paris (4 Restaurants) oder New York (3 Restaurants)?
4. Wie oft wird wohl jemand aus Südamerika oder China zu Christian Bau nach Perl reisen? Das dürfte der Grund sein, warum Bau nicht vertreten ist. Das beliebteste Urlaubsland Spanien ist sieben mal in der Liste der Top 50 vertreten.
5. Wen soll man bitte z.B. in Russland oder der Türkei wählen. Ist jetzt das russische Restaurant, das den 23. Platz machte, wirklich besser als Wissler? Gehen Sie mal auf die Seite und gucken sich deren Fotos an. Ich würde sie als eher „schlicht“ bezeichnen.
Ich habe sie auf unserer Facebookseite auch gepostet: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153072315553124 Ehrlich gesagt, war ich irritiert. Aber wenn ich meinen obigen Text lese, ist doch alles klar, oder?
6. Die deutschen Akademiemitglieder scheinen fair zu sein. Sie wählen nicht einfach alle den Gleichen, sondern verteilen ihre Gunst, was ja bei der Güte der Küche in Deutschland einfach geht. Sollten die Deutschen sich absprechen und nur Wissler, Elverfeld und Raue wählen? Dazu kommt, dass Deutsche gerne und viel verreisen. Und nicht nur nach Spanien (7 Vertreter) und Frankreich (6 Vertreter)!

Andy Hayler, der Amerikaner, der alle aktuellen Drei-Sterne-Restaurants der Welt besuchte, sagte, in Deutschland werden die Sterne am strengsten vergeben. In Deutschland bedeutet ein Stern in der Regel etwas, was er nicht von allen Ländern sagen kann.
Die deutsche Hochküche gehört zu den besten der Welt, nur wird sie halt nicht so oft gewählt und ist nicht so bekannt wie Restaurants in anderen Ländern.
Zwei langjährige, deutsche Akademie Mitglieder, Julien Walther und Felix Eichbauer, gaben heute ihren Austritt aus der Akademie bekannt, beide können und wollen die Liste nicht mehr akzeptieren.
Christian Romanowski

Hier noch ein (unkritischer) Bericht zur Preisverleihung:
www.gourmet-report.de/artikel/346499/El-Celler-de-Can-Roca-ist-das-beste-Restaurant-der-Welt/

AEG Taste Academy

Gourmettrends auf dem Teller

Bei der AEG Taste Academy lassen sich Trendsetter Christian Mittermeier, Bio-Wagyu-Züchter Ludwig „Lucki Maurer“ und Flavour Pairing-Papst Heiko Antoniewicz bei Kochevents in sieben deutschen Städten in die Töpfe schauen, zeigen die Kochtrends von morgen und laden zu kulinarischen Entdeckungstouren ein.

Kimchi mit Kartoffeln, Lachs und Lakritze oder Crème brûlée vom Knochenmark: Bei den AEG Taste Academy Kulinarik-Events stehen ungewöhnliche Zutatenkombinationen und aufregende Geschmackserfahrungen auf dem Stundenplan. In drei unterschiedlichen Themenwelten lassen drei Spitzenköche genussbegeisterte Teilnehmer über den lukullischen Tellerrand blicken. In sieben deutschen Städten haben interessierte Kulinariker bei der AEG Taste Academy die Möglichkeit, das Zusammenspiel von Zutaten und deren Zubereitung zu erlernen und sich das Resultat auf der Zunge zergehen zu lassen. Die Kochexperten erklären bei dem Event nicht nur die Zubereitung der Gerichte und das Zusammenspiel von Aromen. Mit innovativen AEG Geräten bereiten die Profi-Köche direkt vor Ort ein kulinarisches 5-Gänge-Menü als Highlight für die Teilnehmer zu, passend zum jeweiligen Thema der Veranstaltung.

Flavour Pairing: Heiko Antoniewicz
Lakritze und Lachs, weiße Schokolade und Kaviar: Heiko Antoniewicz kombiniert mit dem Flavour Pairing -Prinzip Lebensmittel verschiedener und meist ungewöhnlicher Geschmacksrichtungen zu einem perfekten Paar. In der AEG Taste Academy kreiert der Geschmackskuppler überraschende und überwältigende Aromenkombinationen und zeigt, wie Dampfgaren mit Sous Vide und Molekulartechnik diese Geschmackserlebnisse unterstützen. www.aeg.de/tasteacademy/flavour-pairing/

Nose to Tail: Lucki Maurer
„Nose to tail“ heißt das Credo von Bio-Wagyu-Züchter, Fleischexperte und und Spitzenkoch Lucki Maurer. Vom Ochsenmaul bis zum Schweineschwanz zeigt er bei der AEG Taste Academy, wie jedes Fleischteil zum Gourmetleckerbissen wird und warum man Innereien wie Kutteln und Co. nicht unterschätzen sollte. Denn Tiere, aus deren Fleisch wir
Gerichte kochen, haben viel mehr zu bieten als das, was man an jeder Ladentheke erhält.
http://www.aeg.de/tasteacademy/nose-to-tail/

Culinary Trends: Christian Mittermeier
Glokalisierung, Hybrid-Food und Misfits: Christian Mittermeier kocht sich in seiner Taste Academy durch die Culinary Trends und zeigt den Teilnehmern, wie Hybrid- und Trend-Food unser Essen und die kulinarische Landschaft verändern. Und vor allem: wie dies die Teilnehmer in ihrer eigenen Küche inspirieren wird. Auch hier werden, wie in jeder Taste Academy, die Gerichte von morgen nicht nur erklärt, sondern dürfen auch gleich vor Ort genossen werden.
http://www.aeg.de/tasteacademy/culinary-trends/

Die AEG Taste Academy geht in sieben deutschen Städten auf Tour (Hamburg, Köln, Offenbach, Speyer, Reichenbach, München und Nürnberg). Ab sofort können sich die Teilnehmer auf der Website www.aeg.de/tasteacademy/ für die Events anmelden. Die Teilnahmegebühr für eine Taste Academy liegt bei 150 Euro pro Person.

David Codney

Thai-Chi in der Verbotenen Stadt, Mode made in China und Fischen mit dem Küchenchef

The Peninsula Hotels präsentieren die neuen Academy-Programme. Eine Stadt wie ein Insider zu erleben kann gerade bei kurzen Aufenthalten eine Herausforderung sein. Für Gäste, die wenig Zeit haben und die Lebensart in Bangkok, Peking oder Chicago dennoch intensiv erleben wollen, bieten die Peninsula Hotels ihre preisgekrönte Peninsula Academy: Das neue Programm ermöglicht ihnen exklusive Einblicke in Kunst, Kultur und Kulinarik der neun Metropolen, in denen die Gruppe vertreten ist.

Für Gourmets

David Codney liebt es frisch: Der Küchenchef im Peninsula Beverly Hills bereitet Heilbutt, Wolfsbarsch oder Barrakuda nicht nur im Restaurant zu – er fängt ihn auch selbst. Am frühen Morgen startet er mit den Academy-Teilnehmern per Boot zu einem Halbtagestrip auf dem Pazifik. Während sich die Gäste bei einem Frühstück und Snacks an Bord stärken, berichtet David von seinen besten Erlebnissen beim Fischen und gibt Tipps für Neu-Angler. Den frischen Fang bereitet er für ein Vier-Gänge-Dinner im Hotel-Restaurant The Belvedere zu.

Im Peninsula New York steht die Barkunst auf dem Programm: Über den Dächern der Stadt zeigt der renommierte Mixologist Rich Lilley, wie der perfekte Cocktail gelingt. Ob klassischer Martini oder Signature Cocktails wie Peppers & Peaches – in zwei Stunden lernen die Teilnehmer in der Rooftop Bar Salon de Ning, wie ein Meister zu mixen. Ein Glas und das Rezept für den ganz persönlichen Signature- Cocktail gibt es als Andenken.

Ein bisschen Shanghai in Chicago? Das preisgekrönte Küchenteam der Shanghai Terrace im Peninsula Chicago zeigt während eines Kochkurses, wie das geht. Dabei lernen Gäste nicht nur die typischen Zutaten der authentischen kantonesischen Küche kennen, sondern legen beim Dim Sum-Kurs selbst Hand an. Die Zubereitung der kleinen, gefüllten Teigbällchen gleicht einer Kunst, die von den Dim Sum-Meisterköchen des Shanghai Terrace seit Jahren perfektioniert wird. Nach einer traditionellen Tee-Zeremonie kreieren die Hobbyköche ihr eigenes Vier-Gänge-Dim Sum-Menü, das anschließend im stilvollen Ambiente des Shanghai Terrace serviert wird.

Für Sportliche
Morgensport exklusiv bietet das Peninsula Beijing im Himmelstempel: Wo früher die Kaiser der Ming und Qing-Dynastie für reiche Ernte beteten, gibt Tai Chi-Meister David Dou eine Einführung ins Tai Chi. Die uralte Kampfkunst ist in China ein Volkssport und fördert neben einem gesunden Immunsystem auch Beweglichkeit und Kraft. Während des Unterrichts erfahren die Gäste Wissenswertes über die Rolle des Tempels in der chinesischen Geschichte. Anschließend sorgt ein gesunder „Naturally Peninsula“ Picknick-Brunch für neue Energie.

Für Kunst- und Design-Fans
Das flirrende Shanghai der 20er und 30er Jahre fasziniert viele Menschen bis heute. Lu Kun zählt dazu: Der gefeierte Jungdesigner hat sich mit seinen Kollektionen der Mode und Architektur dieser glanzvollen Zeit verschrieben. Nach einem chinesischen Frühstück im Peninsula Shanghai starten Gäste mit dem hauseigenen Rolls-Royce zu einem Ausflug in Lu Kuns Studio. Während des Tages tauchen sie ein in die moderne Geschichte der Stadt, erleben alten und zeitgenössischen Lifestyle und erfahren von Lu Kun, wie die Stadt ihn zu seinem „Modern Shanghai Chic“ inspiriert.

Mode aus einer ganz anderen Zeit ist das Thema einer Academy im Peninsula Manila. Das Label „Filip+Inna“ nutzt für seine handgefertigten Einzelstücke traditionelle und jahrhundertealte philippinische Stick-, Schnitt- und Webtechniken. Hinter den farbenfrohen und kunstvollen Kleidungs-stücken des kleinen Modelabels steckt die Unternehmerin Len Cabili, mit der Academy-Teilnehmer einen Tag verbringen. Sie berichtet, wie sie alte Traditionen vor dem Verschwinden bewahrt und jungen Talenten eine Chance geben will, mit ihrem Handwerk Geld zu verdienen. Academy-Teilnehmer können sich auf Wunsch ein Kleidungsstück maßschneidern lassen.

Einen ebenfalls maßgeschneiderten Ausflug in eine aufstrebende Kunstszene bietet das Peninsula Tokyo: Der Kunstkenner Natane Takeda nimmt die Gäste mit auf eine Reise durch Tokyos Kunstmuseen und kleine Galerien, zu neuen und alten Meistern. Viele der Ateliers und Studios liegen versteckt, sind nur wenige Stunden geöffnet und ohne Guide kaum zu finden. Individuell stimmt Natane Takeda die Tour auf die Vorlieben und Interessen der Academy-Teilnehmer ab.

Für Unentschlossene
Thailand mit allen Sinnen erleben – und das an einem einzigen Tag: Für diesen Wunsch kreierte das Peninsula Bangkok sein Academy-Programm „Senses of Thainess“. Der Tag beginnt mit einer Bootsfahrt auf dem Chao Phraya-Fluss in den alten Teil Bangkoks, um Tempel, Thai-Architektur und den schwimmenden Markt zu erleben. Zurück im Hotel serviert die Küche des Thiptara Restaurants ein thailändisches Festmahl. Den typischen Klang Thailands können Gäste mithilfe eines Musiklehrers und einiger Thai-Instrumente selbst ertönen lassen. Feine Nasen werden im hoteleigenen Garten verwöhnt, wo süßer Blumenduft in der Luft liegt. Anschließend geht es per Tuk-Tuk zum berühmten Blumenmarkt Bangkoks. Zum Ende des Tages ziehen all die neuen Eindrücke bei einer entspannenden Thai-Massage im Spa des Peninsula Bangkok noch einmal vorbei.

Weitere Informationen über die Programme der The Peninsula Academy: www.peninsula.com/academy

Wie erkenne ich gutes Fleisch?

Warenkunde, Verkostung und Dinner am 21. und 22. Juli in der Traube Tonbach. Bei der „Perfect Meat Academy“ stellen Connaisseure von Otto Gourmet edelste Fleischsorten vor und laden zur Warenkunde mit Verkostung. Am 22. Juli lassen sich dann Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt und Küchendirektor Jürgen Reidt von erstklassigen Fleischsorten zu einem Dinner inspirieren.

US-Beef, Morgan Ranch Kobe Style oder japanisches Wagyu? Im Feinschmeckerhotel Traube Tonbach können Gäste lernen, wie man richtig gutes Fleisch erkennt. Den Auftakt macht die „Perfect Meat Academy“ am 21. Juli mit Fleischverkostung und Expertenwissen von Otto Gourmet. Am 22. Juli steht ein Fünf-Gänge-Menü von Harald Wohlfahrt und Jürgen Reidt im Restaurant Silberberg mit verschiedenen Fleischspezialitäten auf dem Programm. Für spontan entschlossene Gäste sind noch Plätze mit und ohne Übernachtung buchbar.

Am ersten Abend dreht sich alles um die edelsten Fleischsorten der Welt. Egal, ob Einsteiger oder Hobbykoch – bei der Perfect Meat Academy begegnen sich alle Gäste auf Augenhöhe. Hier kann jeder lernen, was wirklich gutes Fleisch ausmacht, woran man es erkennt und wie es perfekt zubereitet wird. Traube-Küchendirektor Jürgen Reidt begrüßt als Experten Wolfgang Otto, einen der Gründer des deutschlandweit führenden Premiumfleischhandels Otto Gourmet. Gemeinsam führen sie durch ein Verkostungsdinner in der hauseigenen Kochschule und vermitteln viel Wissenswertes zu unterschiedlichen Züchtern, artgerechter Tierhaltung und der perfekten Reifung von Fleisch. Verschiedene Qualitäten werden verkostet und die Charakteristika der einzelnen Fleischrassen erklärt. Zudem gibt es Küchentipps der Profis zu Themen wie Schockfrosten, Auftauen, Würzen und Garung.

Tags darauf zelebrieren Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt und Küchendirektor Jürgen Reidt mit dem Küchenteam von Otto Gourmet Fleischgenuss auf höchstem Niveau. Premiumqualitäten wie spanisches Ibérico Lomo, französisches Mieral Bressehuhn sowie amerikanisches North Dakota Bison und Morgan Ranch Wagyu Beef bilden die geschmackvolle Basis für ein Fünf-Gänge-Menü im Restaurant Silberberg. Sommelier Stéphane Gass wählt dazu begleitende Weine aus dem Keller des Luxushotels.

Montag, 21. Juli 2014
18.30 Uhr: Perfect Meat Academy von Otto Gourmet mit Champagner und Fingerfood, Fleischverkostung, Warenkunde und Dinner in der Kochschule. Diese Veranstaltung ist für Hotelgäste mit Halbpension zum Preis von 36 Euro buchbar. Ohne Übernachtung kostet die Teilnahme 109 Euro pro Person.

Dienstag, 22. Juli 2014
19 Uhr: Fünf-Gang-Dinner von Harald Wohlfahrt und Jürgen Reidt im Restaurant Silberberg mit Fleischspezialitäten von Otto Gourmet und begleitenden Weinen von Stéphane Gass.
Das Abendessen inklusive korrespondierender Weine ist für Gäste des Hauses bereits ab drei Übernachtungen im Rahmen der Halbpension enthalten, kann aber auch ohne Übernachtung zum Preis 179 Euro pro Person gebucht werden.

www.traube-tonbach.de/

ECKART 2013 für Kevin Fehling

Am 3. Dezember 2013 wird im BMW Museum in München der Internationale Eckart Witzigmann Preis, der ECKART 2013, verliehen. Zu den überraschenden und hochkarätigen Gästen der feierlichen Gala-Veranstaltung zählt Jack Lang. Der frühere französische Kultur- und Bildungsminister reist aus Paris an, um die Laudatio auf seinen berühmten Landsmann und „Koch des Jahrhunderts“, Joël Robuchon, zu halten. Robuchon wird von der Witzigmann Academy und der BMW Group mit dem „ECKART 2013 für Große Kochkunst“ geehrt. Der 68-jährige Franzose gehört seit Jahrzehnten zu den renommiertesten und einflussreichsten Vertretern seiner Zunft. Aktuell betreibt er Restaurants und sogenannte Ateliers der Spitzengastronomie in Paris, London, Monaco, Tokio, New York, Las Vegas, Hongkong und Macau.

Gleichfalls ausgezeichnet werden im Rahmen der Gala in München der junge deutsche Drei-Sterne-Koch Kevin Fehling aus Travemünde („ECKART 2013 für Innovation“) sowie die Schauspielerin Martina Gedeck („ECKART 2013 für Lebenskultur“). Der erstmals vergebene und von der BMW Group mit 10.000 Euro dotierte „ECKART 2013 für kreative Verantwortung und Genuss“ geht an den lateinamerikanischen Starkoch Alex Atala aus Sao Paulo, der sich unter anderem für den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Früchten, Pflanzen und Gewürzen aus der brasilianischen Amazonas-Region einsetzt.

Der Internationale Eckart Witzigmann Preis ist eine der bedeutendsten Ehrungen für herausragende Verdienste um Kochkunst und Esskultur: Mit dem ECKART würdigt Eckart Witzigmann, als „Koch des Jahrhunderts“ geehrt, seit dem Jahr 2004 einzigartige Leistungen der Kochkunst und das besondere Engagement in dem facettenreichen Themenkreis der Lebenskultur. In Partnerschaft mit der BMW Group vergibt die Witzigmann Academy jährlich die Preise in den Kategorien Große Kochkunst, Innovation und Lebenskultur. Im Jahr 2013 kommt zudem ein ECKART für kreative Verantwortung und Genuss, dotiert von der BMW Group mit 10.000 Euro, hinzu.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören Daniel Boulud (New York City), HRH Prince Charles of Wales (Highgrove), Elena Arzak (San Sebastian), Anne-Sophie Pic (Valence), Harald Wohlfahrt (Tonbach), Dieter Kosslick (Berlin), Ferran Adrià (Barcelona), Marc Haeberlin (Illhaeusern) u.v.a.

ECKART 2013

Im Rahmen der diesjährigen ECKART Preisverleihung haben die BMW Group und Eckart Witzigmann („Koch des Jahrhunderts“) ihre Zusammenarbeit intensiviert. So fand in der BMW Zentrale ein Symposium zu den Themen Gemeinschaftsverpflegung und die Impulse von Streetfood statt. Außerdem wurde eine App vorgestellt, die Eckart Witzigmann gemeinsam mit der BMW Group entwickelt hat und die junge Menschen zum Kochen animieren sowie Neugier auf neue ausgewogene Gerichte wecken soll.

„Pavillon-Konzept beinhaltet Elemente der heutigen Streetfood-Idee“
Bei dem Symposium diskutierten Martin Straubinger, der Leiter der BMW Group Betriebsgastronomie, Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, sowie weitere Referenten und Teilnehmer aus der Gastronomie neue Entwicklungen in der Gemeinschaftsverpflegung sowie das Thema „Streetfood – ein kommender Trend?“ Straubinger betonte, dass die BMW Group schon vor Jahren wichtige Elemente des Streetfoods wie Frische, Qualität und Schnelligkeit zum Beispiel im Betriebsrestaurant des BMW Forschungs- und Innovationszentrums (FIZ) umgesetzt hat. „Wir nennen das Ganze ‚Pavillon-Konzept’. Dort können Mitarbeiter und Gäste ihr Essen an 14 Themenpavillons nach individuellem Geschmack aussuchen und zusammenstellen“, erklärte Straubinger.

„Eine besondere Bedeutung hat die betriebliche Verpflegung für die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter eines Unternehmens. Im Rahmen der Initiative Gesundheit der BMW Group spielt ausgewogene Ernährung eine große Rolle“, sagte Martin Straubinger. „Wir legen besonderen Wert auf die Verwendung von frischen und regionalen Zutaten und stimmen unsere Speisen auf die Bedürfnisse an den verschiedenen Standorten weltweit ab. Die Esskultur in der Betriebsgastronomie ist für uns letztlich ein Teil der Unternehmenskultur.“

Die Symposien werden seit 2012 regelmäßig zusammen mit der Dualen Hochschule Baden- Württemberg veranstaltet und begleiten auf wissenschaftlicher Basis alle Aktivitäten rund um den ECKART. Eckart Witzigmann betonte die Verantwortung, die seine Berufsgruppe dabei heute hat: „Den Menschen wird immer bewusster, wie wichtig gutes Essen ist. Es ist nicht egal, woher die Produkte kommen und wie sie zubereitet werden. Die Qualität entscheidet über den Geschmack und auch das Wohlbefinden von Mensch und Natur. Gerade auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit haben Köche eine große Verantwortung.“

Eckart Witzigmann stellte außerdem gemeinsam mit dem Küchenchef des BMW Eventcaterings Kurt Raß eine neue App vor, die zusammen mit Auszubildenden der BMW Group entwickelt wurde. Diese App, die im Apple Store und Google Play Store zu erwerben und für alle gängigen Smartphones und Tablet-PC geeignet ist, demonstriert jungen Leuten und Einsteigern in klar gegliederten Schritten die Zubereitung von Speisen. Die Liste reicht von Italienischem Sommersalat über Penne all’ Arrabiata bis hin zu Thai-Curry oder Apfelpfannkuchen. Die abgebildeten Rezepte wurden von den Auszubildenden des BMW Eventcatering ausgewählt, zubereitet und ins Bild umgesetzt.

„Wir möchten im Zuge der Partnerschaft mit der Witzigmann Academy auch die jüngsten Mitarbeiter des Unternehmens zum Thema Ernährung einbinden. Dabei stellt sich einfach die Frage: Was essen junge Menschen abends? Kalte Küche, Fast Food? Wir möchten zeigen, dass Kochen nicht schwer ist und auch nicht viel Zeit beansprucht. Die Rezepte zeigen den jungen BMW Group Mitarbeitern, dass es sogar richtig Spaß machen kann“, erläuterte Kurt Raß.

Das Thema Nachhaltigkeit spielt nicht nur bei der BMW Group eine zentrale Rolle, sondern immer häufiger auch in vielen Bereichen der Gastronomie. Für die BMW Group ist Nachhaltigkeit seit vielen Jahren fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und nachhaltiges Wirtschaften ist als Unternehmensziel auf Konzernebene verankert: von der Entwicklung kraftstoffsparender und alternativer Fahrzeugkonzepte über umweltschonende Produktionsprozesse bis hin zu umweltfreundlichen Recyclingverfahren. Nachhaltiges Denken und Handeln beeinflusst bei der BMW Group nicht nur das Produkt, sondern auch die gesamte Wertschöpfungskette. In sämtlichen Unternehmensbereichen geht es dabei um die sinnvolle und verantwortungsvolle Verwendung von Energie und Rohstoffen. BMW gilt seit vielen Jahren als eines der nachhaltigsten Automobil- Unternehmen der Welt.

Eckart Witzigmann betonte, dass es bei den nach ihm benannten Auszeichnungen um mehr geht, als nur die Belange der Gourmetküche: „Gutes Essen ist kein entbehrlicher Luxus. Es ist die Basis für ein gesundes Leben und wird es immer bleiben.“ In der Arbeit der Witzigmann Academy möchte Eckart Witzigmann in Zukunft verstärkt die Preisträgerinnen und Preisträger des ECKART dafür gewinnen, innovative und zukunftsweisende Erkenntnisse der Koch-, Ernährungs- und Lebenskultur bekannt und bewusst zu machen.

Dabei werden neben relevanten Themen für die Gourmet-Küche auch allgemeine Ernährungsthemen erörtert. Zum Beispiel geht es um die aktuelle Entwicklung der gehobenen Küche, ihre Relevanz für den Alltag, die Verbindung von Spitzenküche und Firmengastronomie und Fragen wie: Was ist gutes, ausgewogenes und nachhaltiges Essen in der Kantine? In diesem Zusammenhang wurden auch Themen wie Qualität der Nahrungsmittel, nachhaltiges Wirtschaften und regionaler Bezug beleuchtet.

Der ECKART wird in mehreren Kategorien verliehen
Der Internationale Eckart Witzigmann Preis ist eine der bedeutendsten Ehrungen für herausragende Verdienste um Kochkunst und Esskultur. Mit der Auszeichnung werden seit 2004 einzigartige Leistungen der Kochkunst und das besondere Engagement in dem facettenreichen Themenkreis der Lebenskultur gewürdigt. In Partnerschaft mit der BMW Group vergibt die Witzigmann Academy jährlich die Preise in den Kategorien Kochkunst, Innovation und Lebenskultur. Im Jahr 2013 kommt zudem ein Förderpreis hinzu: der ECKART für kreative Verantwortung und Genuss, dotiert von der BMW Group mit 10.000 Euro. Mit ihm werden Personen und Projekte gefördert, die sich in besonderer Weise für Ideen einsetzen, die in kreativer Weise die Vielfalt und Qualität der Ernährung verbessern.

Höhepunkt des diesjährigen ECKART wird am 3. Dezember 2013 die Preisverleihung und die anschließende Gala in der BMW Welt sein.

ECKART
Der Internationale Eckart Witzigmann Preis ist eine der bedeutendsten Ehrungen für herausragende Verdienste um Kochkunst und Esskultur: Mit dem ECKART würdigt Eckart Witzigmann, als „Koch des Jahrhunderts“ geehrt, seit dem Jahr 2004 einzigartige Leistungen der Kochkunst und das besondere Engagement in dem facettenreichen Themenkreis der Lebenskultur. In Partnerschaft mit der BMW Group vergibt die Witzigmann Academy jährlich die Preise in den Kategorien Große Kochkunst, Innovation und Lebenskultur. Im Jahr 2013 kommt zudem ein ECKART für kreative Verantwortung und Genuss, dotiert von der BMW Group mit 10.000 Euro, hinzu.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören Daniel Boulud (New York City), HRH Prince Charles of Wales (Highgrove), Elena Arzak (San Sebastian), Anne-Sophie Pic (Valence), Harald Wohlfahrt (Tonbach), Dieter Kosslick (Berlin), Ferran Adrià (Barcelona), Marc Haeberlin (Illhaeusern) u.v.a.

Die Preisträger des ECKART 2013 stehen fest. Die Witzigmann Academy, zu der neben „Jahrhundert-Koch“ Eckart Witzigmann die Preisträger der vergangenen Jahre gehören, gab die Namen der Gewinner bekannt. Verliehen werden die Preise im Rahmen einer großen Gala am 3. Dezember 2013 in der BMW Welt.

Joël Robuchon, der „König der Köche“
Joël Robuchon gehört seit Jahrzehnten zu den ganz Großen seiner Zunft und ist – ebenso wie Eckart Witzigmann – einer von nur vier Köchen weltweit, die von Gault-Millau 1994 mit dem Titel „Koch des Jahrhunderts“ ausgezeichnet wurden. Der 68-jährige Franzose wird mit dem „ECKART 2013 für Große Kochkunst“ ausgezeichnet.

Kevin Fehling, Deutschlands jüngster Dreisterne-Koch
Der 36-jährige Norddeutsche Kevin Fehling ist einer der weltweit jüngsten Köche, die jemals mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden. Fehling erhält den „ECKART 2013 für Innovation“. Er steht für eine neue Generation von Köchen und möchte seinen Gästen im Restaurant „La Belle Epoque“ des Hotels Columbia in Travemünde bisher nicht gekannte Geschmackserlebnisse bereiten.

Martina Gedeck, Schauspielerin mit Lebensnähe und Sinnlichkeit
Die geborene Münchnerin Martina Gedeck hat mit ihrer Rolle als Küchenchefin in „Bella Martha“ sehr viel für die Entfaltung einer Lebenskultur getan. Jetzt wird sie mit dem „ECKART 2013 für Lebenskultur“ ausgezeichnet. Als Schauspielerin hat sie nicht nur in „Bella Martha“, sondern auch in zahlreichen anderen großen Filmen ihre Wandlungsfähigkeit und ihr Können unter Beweis gestellt. Und doch wird sie heute noch von vielen Film-Fans mit dieser Rolle assoziiert.

Alex Atala, Wegbereiter der südamerikanischen Spitzengastronomie
Der 45-jährige Brasilianer Alex Atala erhält den erstmals vergebenen „ECKART 2013 für kreative Verantwortung und Genuss“. Der von der BMW Group gestiftete Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Atala beschäftigt sich intensiv mit der kreativen Verantwortung von Köchen. Seine Arbeit dreht sich um Nachhaltigkeit und das Bewahren von regionalen Köstlichkeiten.