Wenn die Fisch-Lucie auf den Jux-Major trifft …

Im neuen Bremer Geschichtenhaus erwacht Vergangenheit zum Leben
Lebendige Historie gibt es im neuen Bremer Geschichtenhaus im alten Schnoorviertel zu erleben. Ein Haus der Geschichten, die zu Bremen gehören wie Stadtmusikanten, Rathaus und Roland. Ungewöhnlich ist das Konzept: Schauspieler, die für die Besucher in die Rollen von Bremer Originalen schlüpfen, machen Geschichte und Geschichten auf ungewohnte Art erlebbar.

Der freundliche Herr mit dem muschelverzierten Dreispitz am Eingang zum Beispiel – das ist Jakobus Major, an der Fassade in Holz zu bewundern, im Bremer Geschichtenhaus aus Fleisch und Blut. Der „Jux-Major“, wie er von den Bremern liebevoll genannt wird, berichtet den Besuchern höchstpersönlich, warum die berühmte Pilgerreise nach Santiago de Compostela über Bremen ging.

Vielleicht wird er die Gäste auch mit Heini Holtenbeen bekannt machen, dem sie beim Zigarrenmachen zuschauen können und der sie dann seinerseits der Fisch-Lucie vorstellt. Wer die berüchtigte Giftmörderin Gesche Gottfried kennen lernen möchten, sollte sich von ihr einen typisch bremischen Prüttkaffee aufgießen lassen – mahlen müssen die Besucher ihn allerdings mit einer alten Handmühle vorher selbst.

Außerdem gibt es ein altes Handelsschiff zu navigieren, ein Kaufmannskontor zu bestaunen und vieles aus der Hanseatischen Geschichte in Erfahrung zu bringen. Und zum guten Schluss spielen natürlich auch die Bremer Stadtmusikanten ihre Mär vor. Besucher des Bremer Geschichtenhauses treffen auf lebendig gewordene Figuren aus der Stadtgeschichte – erstaunliche Gestalten im historischen Gewand, die durch die Ausstellung führen und erklären, Fragen beantworten und zum Mitmachen anregen.

Weitere Informationen gibt es unter www.bremen-tourismus.de

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