Amanresorts: Ein magischer Ort, eine Vision und eine beispiellose Erfolgsgeschichte

Zum 20. Geburtstag der Amanresorts im Januar 2008

Verspätungen können manchmal die unglaublichsten Folgen haben. Eine feiert am 1. Januar 2008 ihr 20-jähriges Jubiläum: das Amanpuri, Flaggschiff der Amanresorts auf der thailändischen Insel Phuket. Es würde wohl nicht existieren, hätte der spätere Aman-Gründer Adrian Zecha nicht auf sein Flugzeug warten müssen. Wenn man weiß, dass der Indonesier mit holländischem Pass nicht nur das erste Boutique Resort an den tropischen Strand bettete, sondern damit Standards setzte, ahnt, dass eben diese Verspätung eine Revolution im internationalen Hotelgewerbe auslöste. Alles, was in diesem Luxussegment danach konzipiert wurde, hat sich am Aman-Stil orientiert.

Phuket war auf der touristischen Landkarte noch ein weißer Fleck, als Zecha des Wartens überdrüssig auf Entdeckungstour entlang ihrer Westküste wanderte und ein Paradies inmitten einer früheren Kokosplantage fand. „A magic place“, wie er sofort wusste. Nicht ohne Stolz berichtet Zecha von der anfänglichen Skepsis seiner Investoren angesichts der geplanten geringen Zimmeranzahl des Amanpuri. Doch genau dieser Ansatz – „think big, build small“ – ist neben dem unnachahmlich herzlichen Service seiner Mitarbeiter bis heute ein essentieller Bestandteil des Erfolgskonzepts der Amanresorts.

Vierzig Pavilions und dreißig Villa Homes wurden von Zechas Freund und Architekten Ed Tuttle behutsam über das Gelände verteilt. Tuttle war in der Hotellerie der erste, der die traditionelle Bauweise Thailands in moderner Form umsetzte. Typische lokale Elemente in Kombination mit exklusivem zeitgenössischen Komfort – auch dies ein Aspekt, der bis heute für alle Amanresorts stilbildend ist.

Den Zimmerschmuck der Villen im Amanpuri bilden edle Naturmaterialien wie Teak und Mahagoni sowie kostbare thailändische Kunstgegenstände. Viel Platz war die Devise, riesige Bäder, große Terrassen. Jedes bewegliche Teil wurde speziell für das Hotel entworfen – seien es Lampen, Besteck oder Eisbehälter. Vieles ist seitdem dazugekommen. Wie das Aman Spa mit eigener Produktlinie oder die spektakuläre Schiffsflotte, die in ganz Südostasien ihresgleichen sucht – darunter eine Motoryacht von 1931 mit Original-Interieur oder die von Tuttle entworfene „Maha Bhetra“, eine Yacht im südthailändischen Stil, auf der eine ganze Partygesellschaft Platz findet.

Mit ihren stets bahnbrechenden Neueröffnungen setzt die in Singapur ansässige Aman-Gruppe ihre Entwicklung unter ihrem visionären Gründer bis heute fort, hauptsächlich durch Neuerrichtungen, gelegentlich durch Akquisition. Gegenwärtig gibt es weltweit 18 Amanresorts, zuletzt eröffnete am 1. November 2007 die fünfte Berglodge in Bhutan. Im Jahr 2008 stehen bereits neue spannende Projekte bevor. Doch ob Strandpavillons in der Karibik, palastartige Anwesen in Marokko und Indien, Villenresorts und Luxuszelte in Indonesien – was alle Amanresorts eint, ist ihre traumhafte Lage, der hingebungsvolle Service ihrer Mitarbeiter und eine Architektur, die einen feinsinnigen luxuriösen Stil in Kombination mit regionalen Traditionen auf extravagante Weise neu interpretiert.

So hat das Amanpuri auch den Grundstein gelegt für ein in der Luxushotellerie bislang einmaliges Phänomen, die Erschaffung des „Amanjunkie“. Tatsächlich bezeichnen sich die treuen Stammgäste der Amanresorts selbst mit diesem Namen, der als Synonym für eine individuelle, kosmopolitische und exklusive Lebensart steht.

www.amanresorts.com

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