Im Winter nach Island: Silvester in Reykjavik

Die grandiose unberührte Natur und der Facettenreichtum Islands machen die Insel auch im Winter zum Sehnsuchtsziel moderner Abenteurer. Die Auswahl ist groß: Kurztrip in die quirlige Hauptstadt Reykjavik oder ausgewachsenes Allrad-Abenteuer vom eigenen Ferienhaus unter Nordlichtern aus. Auch für ihre quirligen Feste sind die Isländer längst bekannt. Zum Jahreswechsel schießen sie das wohl schönste Feuerwerk der Welt in den Polarhimmel.

Das Silvesterfeuerwerk ist für die Isländer Ehrensache. Schon Wochen im Voraus werden in streng bewachten Depots die begehrten Leuchtkörper ausgegeben. Jeder Reykjaviker böllert mit – vor schneebedeckten Tafelbergen, eisblauem Meer und nächtlichem Polarhimmel ein einzigartiges Erlebnis, ob für verliebte Paare oder die ganze Familie.
Der Hamburger Spezialveranstalter Island ProTravel bietet zum Jahreswechsel eine fünftägige Reise ab 990 Euro im Doppelzimmer an. Ein elegantes Buffet mit musikalischer Begleitung und Blick auf den Silvesterhimmel, aber auch beieindruckende Wasserfälle, heiße Quellen und Geysire erwarten den Besucher vom 30. Dezember bis zum 3. Januar auf der Insel im Nordatlantik.

Nur dreieinhalb Flugstunden von Deutschland entfernt liegt die schönste Badewanne Europas. Einen Urlaub auf Island beginnt man deshalb das ganze Jahr über am besten in der Badehose, und so geht es am Silvestertag nach einer Erkundung der Halbinsel Reykjanes in die Blaue Lagune. Sie ist die berühmteste heiße Quelle Islands und nach wie vor ein Muss für jeden Urlauber, denn ihr heißes heilsames Wasser ist Balsam für gestresste Körper und Seelen. Wer entscheiden muss, wie es nach dem Wohlfühlbad weiter geht, hat die Qual der Wahl: Entweder ausgiebig das faszinierende Reykjavik erkunden oder weitere Facetten Islands entdecken.

Am 1. Januar, wenn die Ruhe des neuen Jahres über der Stadt eingekehrt ist, können Entdecker auch mit speziellen Superjeeps auf die Jagd nach Nordlichtern gehen. Im Marschgepäck: ein isländischer Haifisch-Snack und „Brennevin“. Wer die Wurzeln der isländischen Kultur kennenlernen möchte, kann beispielsweise am 2. Januar den Nationalpark Thingvellir besuchen, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Hier wurde das älteste Parlament der Welt gegründet. Der Ausflug nach Südisland führt auch zu heißen Geysiren und dem berühmten Gullfoss – dem goldenen Wasserfall.

Kurz mal zum Rand der Welt: Stippvisite und Schnupperreise Reykjavik

Und danach? In die Natur oder noch ein paar Tage Nachtleben in der quirligen Hauptstadt Reykjavik? Auch bei Tage ist die Metropole knapp unterhalb des Polarkreises der Hot Spot der guten Laune im Norden. Mit ihren bunten Dächern und einer ebenso bunten Mischung aus gastronomischen Highlights und Eigenwilligkeiten, Kunstgalerien, Modeevents und Wellnessoasen zieht sie Abenteurer, Künstler, Forscher und Erholungssuchende gleichermaßen an. Eine fünftägige Stippvisite nach Reykjavik bietet Island ProTravel noch bis zum 4. April 2008 ab 498 Euro an (außer 18.12.2007 bis 4.1.2008), inklusive Badeerlebnis in der Blauen Lagune, Hin- und Rückflug ab Frankfurt mit Icelandair und Übernachtung mit Frühstück in einem guten Mittelklassehotel.

Ein tolles Sonderangebot ist die fünftägige Schnupperreise Reykjavik (Mo-Fr) für nur 444 Euro pro Person im Doppelzimmer, inklusive Hin- und Rückflug mit Iceland Express ab Berlin, Übernachtung mit Frühstück und einem Tagesausflug zum Goldenen Kreis mit den Geysiren, Wasserfällen und dem Nationalpark Thingvellir. Buchbar ist die Schnupperreise im Drei-Sterne-Hotel noch bis 30. April 2008 (außer 15.12.2007 bis 06.01.2008 und 13.03. bis 26.03.2008). Ebenfalls 444 Euro kostet die Schnupperreise für vier Tage übers Wochenende (Fr-Mo). Seinen Kunden gewährt der Reiseveranstalter außerdem 35 Prozent Rabatt auf drei Ausflüge an die Südküste, zum Goldenen Kreis und in und um Reykjavik.

Grandiose Natur erleben: Ferienhaus-Idylle unter Nordlichtern

Ursprünglichkeit im Überfluss findet sich entlang der unzähligen Flüsse, die von Islands Gletschern donnern und mitreißende Geschichten von Schönheit, Wildheit und Kraft erzählen. Wer ihnen lauschen möchte, kann mit dem Jeep beispielsweise zum Fluss Bruará in Südisland fahren, um ein direkt am Ufer gelegenes Ferienhaus mit eigenem „heißen Pott“ (Jacuzzi) zu erobern. Der Feld-Zug nur eineinhalb Stunden von Reykjavik entfernt lohnt sich, denn von der großen Terrasse des Holzhauses sind in klaren Nächten Nordlichter zu sehen. In Tagesetappen lassen sich auch von hier aus die großen Geysire, die bizarre Südküste oder der Wasserfall Gullfoss erkunden. Die ganzjährig buchbare Ferienhausidylle ist bei Island ProTravel inklusive großem Mietwagen, Hin- und Rückflug ab Frankfurt oder Berlin und acht Übernachtungen für fünf Personen schon ab 545 Euro pro Person im Frühjahr und Herbst/Winter zu haben.

Experten-Interview:
Island galt als „kalt, dunkel und teuer“. Seit immer mehr Urlauber das Trendziel im Norden für sich entdecken, ist das widerlegt. Islandexpertin Ann-Cathrin Bröcker vom Hamburger Spezialveranstalter Island ProTravel erklärt warum.
„Island ist gar nicht so kalt, weil der Golfstrom das Land aufwärmt. Die durchschnittliche Temperatur im Januar ist beispielsweise nur ein Grad kälter als in Hamburg. Im Dezember gibt es in Reykjavik vier bis fünf Stunden Tageslicht und Temperaturen zwischen Null und Minus Fünf Grad. Im März ist es sogar schon länger hell als in Deutschland. Natürlich sind die Preise für manche Produkte höher als in Deutschland. Die Isländer müssen viele Dinge importieren, die auf der Insel nicht selbst produziert werden können. Das ist teuer und aufwendig. Die isländische Regierung hat aber beispielsweise die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel seit März 2007 gesenkt. Damit nähern sich die Preise jetzt noch mehr mitteleuropäischen Maßstäben an. 764 Zeichen

www.islandprotravel.de

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