Eine repräsentative YouGov-Studie im Auftrag von Birra Moretti zeigt: In vielen deutschen Haushalten hat sich das Abendessen still verändert. Statt eines bewussten Moments des Zusammenseins wird es immer häufiger zur Pflichtaufgabe – schnell gegessen, nebenbei organisiert, oft begleitet von Ablenkung. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach echter, ungeteilter gemeinsamer Zeit am Tisch. Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild vom Feierabend-Alltag in Deutschland.
Abendessen in Deutschland
Die zentrale Erkenntnis: Man sitzt am Tisch – ist aber gedanklich oft woanders
Das Problem ist weniger offensichtlich, aber deutlich spürbar: Der Moment, in dem man wirklich zusammenkommt, geht verloren. 89 Prozent der Befragten essen unter der Woche mit anderen Personen aus ihrem Haushalt zu Abend – meist innerhalb von 15 bis 30 Minuten. Doch echte gemeinsame Zeit sieht anders aus.
30 Prozent geben an, dass sich ihr Abendessen (sehr) oft eher wie eine Pflicht als wie ein Genussmoment anfühlt. Fast jede zweite Person (45 Prozent) ist gedanklich während des Essens (sehr) oft noch bei Arbeit, To-dos oder organisatorischen Themen. Der Feierabendtisch wird damit zunehmend zum Ort, an dem der Arbeitstag gedanklich weiterläuft.
Der Verlust an echter Verbindung: Gespräche am Tisch werden kürzer
Besonders deutlich wird der Verlust an echter Verbindung beim Blick auf die Gespräche am Tisch: Bei mehr als einem Drittel (34 Prozent) der Haushalte, die gemeinsam essen, wird (sehr) oft weniger als zehn Minuten wirklich miteinander gesprochen.
Mitverantwortlich dafür ist auch das Smartphone: Nur 30 Prozent halten es beim Essen für grundsätzlich tabu. Bei 39 Prozent liegt es zwar auf dem Tisch, wird aber nicht aktiv genutzt – beim Rest ist es fester Bestandteil des Abendessens. Die digitale Ablenkung ist damit für viele Haushalte zur Normalität geworden.
Was fehlt – und wonach sich die Menschen sehnen
Auf die Frage, was beim typischen Feierabend-Dinner am meisten fehlt, nennen die Befragten vor allem:
- Energie zum Kochen (27 Prozent)
- Inspiration für neue Gerichte (23 Prozent)
- Zeit zum entspannten Essen (20 Prozent)
- mehr Abwechslung (20 Prozent)
Nur 23 Prozent sind mit ihrem Status quo vollkommen zufrieden. Gleichzeitig ist der Wunsch nach mehr Bewusstsein groß: 86 Prozent ist es wichtig, dass das Abendessen wieder mehr zu einem bewussten, gemeinsamen Moment wird – für 39 Prozent sogar sehr wichtig.
Kleine Rituale helfen bereits heute
Die Studie zeigt, dass kleine Rituale bereits jetzt unterstützen. Am häufigsten genannt werden:
- das bewusste Weglegen des Smartphones (32 Prozent)
- langsames Essen (24 Prozent)
- feste Essenszeiten (20 Prozent)
Und die Veränderungsbereitschaft ist da: 59 Prozent der Deutschen sind offen dafür, neue Rituale auszuprobieren, um ihre Abendessen bewusster zu gestalten.
Italien als Sehnsuchtsort für den Feierabendtisch
Wonach sich die Menschen dabei sehnen, zeigt ein Blick nach Süden: Gefragt nach den Eigenschaften, die sie mit einem typisch italienischen Abendessen verbinden, nennen die Befragten am häufigsten:
- frische Zutaten und Qualität (47 Prozent)
- den kulinarischen Genussfokus (40 Prozent)
- eine familiäre Atmosphäre (39 Prozent)
- Geselligkeit und Gemeinschaft (34 Prozent)
Auch Gastfreundschaft (30 Prozent), Leidenschaft (25 Prozent) und mehr Zeit bzw. ein entspanntes Tempo (22 Prozent) werden eng mit dem italienischen Esstisch assoziiert.
Der Wunsch, sich davon etwas mit in den eigenen Alltag zu nehmen, ist eindeutig: 68 Prozent der Befragten würden sich wünschen, solche Momente – wie beim typisch italienischen Abendessen – auch unter der Woche häufiger zu erleben. Mehr als jede vierte Person (28 Prozent) sogar sehr stark.
Die Botschaft: Es geht um kleine, bewusste Momente
Die Studie macht deutlich: Es geht den Menschen nicht darum, jeden Abend ein aufwendiges Menü zu zaubern. Es geht um kleine, bewusste Momente der Verbindung – ein Ritual, ein gemeinsames Getränk, ein paar Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit. Genau das ist der Kerngedanke, den Birra Moretti mit seiner italienischen DNA auf den deutschen Feierabendtisch bringen will: ein Stück La Dolce Vita mitten in der Woche.
„Unsere Studie zeigt: Es fehlt den Menschen nicht an Rezepten, sondern an Zeit füreinander. Genau da wollen wir mit Birra Moretti ansetzen – nicht mit einem perfekten Menü, sondern mit einem Moment, der bewusst gemacht wird. Das Handy weglegen, sich fünf Minuten wirklich zuhören, den Tag ausklingen lassen: Das ist die italienische Lebensart, die wir an den deutschen Feierabendtisch bringen wollen.“
— Clarisse Parmentier, Brand Manager Birra Moretti & Gösser
Im Fokus: Millennials wünschen sich den Abend als bewussten Moment
Besonders deutlich zeigt sich dieser Wunsch bei den 25- bis 44-Jährigen. Für diese Altersgruppe ist der Abend längst nicht mehr nur ein Übergang zwischen Arbeit und Schlaf – Zeit, Präsenz und echte Verbindung rücken zunehmend in den Vordergrund. Das bestätigen auch die Daten der Studie:
- 86 bis 88 Prozent der 25- bis 44-Jährigen ist es wichtig, dass ihr Abendessen wieder zu einem bewussten, gemeinsamen Moment wird.
- Rund 67 Prozent der Millennials wünschen sich, Momente wie beim typisch italienischen Abendessen häufiger im eigenen Alltag zu erleben – auch unter der Woche.
Über die Studie
Für die Studie im Auftrag von Birra Moretti befragte das Marktforschungsinstitut YouGov im Mai 2026 (Feldzeitraum 20. bis 26. Mai 2026) insgesamt 549 Personen in Deutschland zu ihrem Essverhalten und ihren Einstellungen rund um das Abendessen unter der Woche. Erhoben wurden unter anderem Fragen zur aktuellen Dinner-Situation, zum Verlust gemeinsamer Verbindung im Alltag, zu hilfreichen Ritualen sowie zur Sehnsucht nach einem italienisch geprägten Genusserlebnis.
Fazit: Ein gesellschaftlicher Trend mit klarer Richtung
Die YouGov-Studie zeichnet ein klares Bild: Das Abendessen in Deutschland hat in vielen Haushalten seinen Charakter als bewusster gemeinsamer Moment verloren. Gleichzeitig ist die Sehnsucht nach genau dieser Zeit groß – und die Bereitschaft, etwas zu verändern, ebenfalls. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Präsenz. Der Blick nach Italien dient dabei als Orientierung.
Quelle: Dieser Artikel basiert auf der YouGov-Studie im Auftrag von Birra Moretti (Feldzeitraum 20. bis 26. Mai 2026, 549 Befragte in Deutschland). Alle Zahlen stammen aus dieser Quelle.

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