Trend: Essen zum Mitnehmen nicht mehr so gefragt

Schneller Imbiss wird häufiger an Ort und Stelle verzehrt

Das schnelle Essen außer Haus lockt in Deutschland stetig mehr Gäste in Schnellrestaurants und an Imbissbuden, und häufiger als bisher wird die Mahlzeit auch gleich an Ort und Stelle verzehrt. Auf diese Verzehrsform entfällt inzwischen ein Anteil von 36 Prozent, vor zwei Jahren waren es erst 34 Prozent. Das Essen zum Mitnehmen ist zwar immer noch die wichtigste Serviceart der Schnellrestaurants, der Anteil ist jedoch von 50 Prozent im Jahr 2003 auf 46 Prozent in 2005 gesunken.

Bringdienste konnten nicht weiter zulegen und kamen im vorigen Jahr wie bereits 2003 auf einen Anteil von elf Prozent, so die Daten der ZMP/CMA-Marktforschung auf Basis des CREST-Verbraucherpanels der Intelect Marktforschung GmbH, Nürnberg. Lediglich der Autoschalter an Schnellrestaurants hat leicht an Attraktivität gewonnen und kommt nun auf einen Anteil von sieben Prozent an den gesamten Schnellverpflegungsangeboten, zu denen auch der Metzgerimbiss und die Coffee-Bars zählen, die Tankstellen-Raststätten und die Cafeterias in Kaufhäusern.

Insgesamt zählte die Schnellverpflegungsbranche in Deutschland im vorigen Jahr 2,86 Milliarden Besucher, fast zwei Prozent mehr als 2004. Dabei trifft man mehr Männer an, die auf einen Anteil von 54 Prozent an den Besucherzahlen kamen. Allerdings hat die weibliche Klientel stark zugelegt: Vor zwei Jahren betrug ihr Anteil erst 41 Prozent. Quelle: ZMP

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