Ab und zu vegan-4-you

Rezension „Ab und zu vegan-4-you“ von Ursel Kiefer

Heutzutage ist vegan sein hip. Kochbücher sprechen meist ein junges Publikum an und fallen in ihrem coolen und auf irgendeine Art und Weise besonderem Design auf. Bei „Ab und zu vegan-4-you“ scheint dies jedoch anders zu sein. Es richtet sich an den „Normalmensch“ – keine Gesundheitsfreaks, Ökos oder Hipster, ganz nach dem Motto: Vegan sein kann jeder, zumindest ab und zu.

Mit 323 Seiten und 135 Rezepten ist es ein relativ dickes Buch. Es ist gegliedert in neun Rezeptkategorien:

Brotaufstriche
Saucen und Dips
Suppen
Gemüse
Beilagen
Pasta
Aufläufe und Eintöpfe
Vegan International
Salate

In der Einleitung werden Vorteile der veganen Ernährungsweise aufgezählt, danach gibt es ein Interview mit „Vitalstoffexpertin Prof. Dr. Michaela Döll“ zum Thema Mikronährstoffe, noch ein paar Informationen zum Thema B-12 und ein Grußwort vom badischen Koch Ralf Hiener.
Bevor es zu den Rezepten geht kommt dann noch ein kleines „Lebensmittelkunde“-Kapitel, in dem verschiedene vegane Produkte wie Sojaschnetzel, Sojajoghurt, vegane Butter, Ahornsirup, Flüssigrauch etc. vorgestellt werden. Zu jeden Lebensmittel gibt es hierbei ein Bild.
Am Ende des Buches ist noch eine Liste mit in den Rezepten verwendeten Gewürzen und ein paar Informationen zur Autorin.

Verfechter der guten alten Hausmannskost werden dieses Buch lieben, da sie mit Frikassee, Semmelknödeln und Schwäbischen Spätzle sicherlich gut bedient sein werden. Ein großer Vorteil des Buchs ist, dass jedem Rezept zwei ganze Seiten gewidmet worden. So gibt es zu jedem Gericht ein Bild (allerdings ein bisschen altbacken) und das Buch ist sehr übersichtlich und anschaulich aufgemacht.

Der Nachtteil ist allerdings, dass unglaublich viel mit Sojaprodukten gekocht wird. So gut wie jedes Gericht beinhaltet Tofu, Sojamilch, Sojamehl, Sojaschnetzel oder Sojasahne. Außerdem spricht mich persönlich das Design überhaupt nicht an, aber vermutlich weil ich eher nicht zu dem Publikum gehöre, an das es gerichtet ist. Was ich auch ein bisschen schade finde, dass es keine Rezepte für Desserts gibt, ich denke, dass hätte das Buch noch gut abgerundet.

Ab und zu vegan-4-you ist am 15. April 2014 im ‚Vrösche Verlag‘ erschienen. Es ist ein tolles Buch für den „Normal Bürger“ der in die vegane Küche einsteigen möchte. Die Rezepte sind relativ einfach zuzubereiten und außer ein paar Kräutern und Sojaprodukten werden auch keine ausgefallenen Zutaten benötigt. Auch wenn es nicht im Punkto Design hervorsticht ist es dennoch ein anschauliches Buch mit netten Bildern zu jedem Rezept. Gioia Romanowski

ISBN 978-3-00-045090-7 (Bestellink)

Soja – ein Risikofaktor?

Ob als Würzsoße, Öl, Fleisch- oder Milchersatz – die Verwendungsmöglichkeiten für die Sojabohne sind so mannigfaltig, wie die Meinungen zum gesundheitlichen Nutzen. Von Gesundheitsbewussten und Vegetariern als Trendlebensmittel entdeckt, warnen Mediziner und Wissenschaftler vor möglichen Risiken eines hohen Konsums.

Während vor ein paar Jahren Sojaprodukte wie Tofu oder Sojamilch noch als typisches „Vegetarieressen“ bekannt waren, erfreut sich die asiatische Bohne heute auch bei Mischköstlern größerer Beliebtheit. Die Palette an Sojaprodukten im Supermarkt ist daher denkbar reich. Neben traditionellen Produkten wie Sojaöl, Sojasoße, Tofu und Sojamilch stehen heute Sojajoghurt, Sojaeis und fleischlose Frikadellen in den Regalen. Ihren Ruf als „gesunder“ Fleisch- und Milchersatz verdankt die Hülsenfrucht vor allem dem hohen Gehalt an pflanzlichem Eiweiß sowie bestimmten Pflanzenhormonen, die gegen Beschwerden der Wechseljahre, Osteoporose und einige Krebsarten helfen sollen. Doch ist dieser Trend wirklich unbedenklich?

Sojaprodukte sind seit hunderten von Jahren Bestandteil der traditionellen ostasiatischen Küche. Bei uns gewann die Hülsenfrucht erst in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung. Für den europäischen Körper sind die Inhaltsstoffe daher noch relativ ungewohnt und führen bei empfindlichen Personen mitunter zu überschießenden Immunreaktionen. Sojaallergien sind seither relativ häufig anzutreffen. Besonders für die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern sind Sojamilch und andere Sojaprodukte folglich ungeeignet.

Anlass für viele medizinische Spekulationen geben besonders die enthaltenen Phytoöstrogene Genistein und Daidzein. Diese, dem menschlichen Östrogen in Struktur und Wirkung ähnlichen Pflanzenhormone, wurden bereits vielfach untersucht. Sowohl für den beworbenen Nutzen, wie auch für die vermuteten Risiken mangelt es jedoch an aussagekräftigen Ergebnissen.

Als natürlicher Östrogenersatz sollen entsprechende Sojapräparate bei Frauen jenseits der Fünfzig gegen typische Beschwerden der Wechseljahre helfen. Viele ärzte stehen dem allerdings kritisch gegenüber, da nicht ausreichend geklärt ist, ob diese bei längerer Einnahme das Brustkrebsrisiko erhöhen. Auch bei Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion ist erst einmal Vorsicht angebracht. Besonders in isolierter und angereicherter Form wirken sich Phytoöstrogene ungünstig auf den Schilddrüsenstoffwechsel aus. Dabei ist nicht auszuschließen, dass die regelmäßige Einnahme von Sojapräparaten aber auch ein häufiger Verzehr von fermentierten Sojaprodukten wie Tempeh und Miso die Funktion der Schilddrüse auf Dauer stören.

Einen Anlass, Sojaprodukte komplett vom Teller zu verbannen, gibt es allerdings nicht. Gerade für fleischlos lebende Menschen oder Milchzuckerintolerante sind diese eine willkommene Abwechslung und Eiweißquelle. Doch auch hier gilt: weniger ist mehr. Besonders unfermentierte Produkte wie Tofu und Sojamilch enthalten reichlich Phytinsäure, welche die Aufnahme von Mineralstoffen wie Kalzium, Eisen und Iod im Darm stört. Zudem sind Verunreinigungen mit gentechnisch veränderter Soja in vielen Produkten keine Seltenheit mehr, doch für den Verbraucher nicht zu erkennen.

Christine Langer

Sojadrinks

Varianten des Gesundheitsdrinks werden immer facettenreicher

Seit Jahrhunderten gehört Soja in Asien zu den Lebensmitteln, die nahezu
täglich verzehrt werden. Sojaprodukte sind inzwischen weltweit beliebt und
stehen bei gesundheitsbewussten Konsumenten hoch im Kurs. Von manchen
Verbrauchern wird jedoch der bohnige Geschmack noch als fremd und eher
unangenehm empfunden. Hier setzen Lebensmittelhersteller an und entwickeln
zunehmend neue Geschmacksrichtungen.

Der Anbau von Soja lässt sich in China bis ins Jahr 2838 v. Chr.
zurückverfolgen. Soja steckt voll gesunder Proteine. Wissenschaftler
bestätigen, dass mit dem regelmäßigen Verzehr von Sojaprodukten
beispielsweise Osteoporose vorgebeugt werden kann. Auch gegen Erkrankungen
der Herzkranzgefäße können die Inhaltsstoffe von Soja günstig wirken.

Gesunde Aussichten

Auch die US-amerikanische Behörde zur Überwachung von Nahrungs- und
Arzneimitteln (U.S. Food and Drugs Administration) hat 1999 die
gesundheitsfördernden Eigenschaften von Sojaprodukten bestätigt – seither
entwickeln Lebensmittelhersteller weltweit Produktkonzepte rund um Soja. Das
größte Wachstum von Sojaprodukten ist seither bei Getränken,
Joghurtprodukten und Speiseeis zu verzeichnen.

Künftig werde vor allem der Markt der Sojaprodukte expandieren, die
lediglich schwach den traditionellen bohnigen Geschmack von Soja erkennen
lassen, so Diana Bechtold, Marktsegmentmanagerin bei SIG Combibloc:
„Auch in
westlichen Märkten steigt die Nachfrage nach verzehrfertigen Sojaprodukten
stetig, seitdem Hersteller Produktkonzepte entwickeln, die Konsumenten neue
Geschmackserlebnisse versprechen. Aber nicht nur im Westen kommen
beispielsweise nussige, fruchtige oder herzhafte Sojaprodukte gut an. Die
neuen, facettenreichen Geschmacksvarianten erfreuen auch asiatische Gaumen,
die traditionell den bohnigen Geschmack von Soja kennen und schätzen. Ein
Beispiel dafür ist Japan: Auf dem traditionell großen Markt für Sojaprodukte
waren Sojagetränke in den 80er und den frühen 90er Jahren relativ schwach
vertreten. In den vergangenen Jahren jedoch ist der Konsum durch die neuen
Geschmacksrichtungen stark gestiegen.“

Bunte Geschmacksvielfalt

Sojadrinks gibt es bereits in zahlreichen Sorten: Klassiker wie Vanille und
Schokolade sind dabei, aber auch ungewöhnliche Varianten wie Macadamia,
Schwarzer Tee, Banane, Hafermehl oder Malz. Auch Beerenfrüchte sind bei
Konsumenten beliebt. Weiterhin machen Sorten wie Passionsfrucht, Guave und
Kokosnuss deutlich, dass Aromen, die klassisch mit Südamerika und Asien
verbunden werden, an Popularität gewinnen.

Friesland Foods Foremost Thailand ist einer der führenden
Milchprodukte-Hersteller, der auf aktuelle Kundenbedürfnisse reagiert. Der
Hi-5 Sojadrink beispielsweise ist in der Geschmacksrichtung „Beerenmix und
Karotte“ auf dem thailändischen Markt. Die neue Sorte verbindet die Vorzüge
des Sojadrinks mit dem Geschmack und den charakteristischen Aromen von
Karotten und Beerenfrüchten.
Auch Hi-5 „Rote Bohnen und Graupen“ trifft den Geschmack der Konsumenten.
Der Launch dieser Mischung erzielte auf dem thailändischen Markt schnell
große Aufmerksamkeit. Denn obwohl Rote Bohnen und Graupen als Zusätze in
Sojadrinks nahezu bei jedem thailändischen Straßenhändler zu finden sind,
wurde die Kombination bisher von keinem Hersteller als Fertigprodukt
angeboten.

Ein weiterer Anbieter aus Thailand ist Lactasoy. Das Unternehmen ist bereits
seit mehr als 50 Jahren erfolgreich und schaffte vor 22 Jahren den
Durchbruch mit dem Lactasoy-Sojadrink. Neu in der Produktrange ist ein
Sojagetränk light mit Collagen: ein Gesundheits- und Wellnessdrink für eine
schöne Haut. Lactasoy Light plus Collagen hat einen reduzierten Zucker- und
Fettgehalt und spricht daher insbesondere junge, gesundheitsbewusste Frauen
an, die sich kalorienbewusst ernähren wollen, ohne auf den vollen Geschmack
des Sojagetränks zu verzichten.

In Korea produziert das Unternehmen Korean Sahmyook Foods bereits seit 1975
Sojagetränke und vegetarische Lebensmittel und ist dort inzwischen der
zweitgrößte Hersteller für Sojadrinks. Neben den Geschmacksrichtungen
Banane, Schoko und Erdbeere kamen jetzt auch exotische Varianten wie Black
Bean und Tropical hinzu. Das neueste Produkt der Range ist der Sojadrink mit
Maronengeschmack. Die Marone ist reich an Proteinen, Mineralien, Kalzium und
den Vitaminen A, B und C. In Korea ist sie Symbol für das „Vollmond-Fest“,
einer der wichtigsten koreanischen Feiertage.

Auf dem koreanischen Markt bringt darüber hinaus beispielsweise Hanmi Whole
Soymilk verschiedene neue Sojaprodukte auf den Markt – so etwa ein
Sojagetränk mit Rotem Ginseng. Roter Ginseng ist seit Jahrhunderten für
seine gesundheitsfördernde Wirkung auf Körper und Geist bekannt. Neben dem
exotischen Geschmack soll er der Altersdemenz vorbeugen und sich positiv auf
Konzentration und Hirnleistung auswirken. Allgemein wird dem Ginseng eine
kräftigende Funktion bei Müdigkeits- und Schwächegefühlen sowie Stress
nachgesagt. Gegründet 1988, ist Hanmi heute mit einem Umsatz von rund 40
Millionen USD einer der führenden Produzenten für Sojagetränke in Korea.
Hanmi hat sich auf die Produktion von Sojadrinks, Tofu und andere Getränke
spezialisiert.

Birkenpollenallergiker können auf Sojaprodukte besonders empfindlich reagieren

Viele Birkenpollenallergiker kennen das Problem: Zur Zeit der Birkenblüte läuft die Nase, aber auch außerhalb dieser Zeit und ohne Pollenkontakt reagiert die Mundschleimhaut nach dem Verzehr von Erd- und Haselnüssen, Äpfeln, Sellerie und Hülsenfrüchten. Der Grund: Bestimmte Eiweiße in diesen Nahrungsmitteln sind dem Allergie auslösenden Eiweiß in Birkenpollen in ihrer Struktur so ähnlich, dass der Körper auf sie ebenfalls allergisch reagiert. Dieses Phänomen bezeichnet man als Kreuzallergie.

Solche Allergieformen werden bei Birkenpollenallergikern immer häufiger beob-achtet. „Ärzte, die bei ihren Patienten eine Birkenpollenallergie diagnostizieren, sollten deshalb darauf hinweisen, dass sie auch auf Sojaprodukte allergisch reagieren könnten“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Auch Verbraucherinitiativen und Selbsthilfegruppen sollten Allergiker über dieses Risiko aufklären. Spezielle Warnhinweise zu möglichen Kreuzallergien auf Verpackungen von Sojaprodukten hält das BfR dagegen nicht für sinnvoll, zumal Soja als Bestandteil von Lebensmitteln bereits deklariert werden muss.

Die Zahl der Sojaprodukte im Handel hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Soja gilt als gesundes Lebensmittel. Nicht nur Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, greifen häufig auf Sojaprodukte zurück. Auch Patienten mit Lactoseunverträglichkeit oder Milcheiweißallergie kaufen Sojaprodukte als Ersatz für Milcherzeugnisse. Wer das tut wird kaum damit rechnen, dass auch die Soja-Alternative ein Allergierisiko birgt: Rund 0,4 Prozent der Bevölkerung reagieren allergisch auf diese Produkte. Entweder wird die Reaktion durch das Sojaeiweiß selbst ausgelöst – man spricht dann von einer Primärreaktion – oder es handelt sich um eine Kreuzallergie. Hier sind andere Allergene wie zum Beispiel Pollen ursprünglich für die primäre allergische Reaktion verantwortlich.

Birkenpollenallergiker sind von solchen Kreuzreaktion besonders häufig betroffen. Auslöser der Kreuzallergie auf Soja ist ein Eiweiß (das PR-10 Stressprotein Gly m 4), das in Sojabohnen enthalten ist und in seiner Struktur dem Birkenpollenallergen Bet v 1 ähnelt. Typische Symptome der allergischen Reaktion auf das Gly m 4-Protein sind Juckreiz und Schwellungen auf der Mund- und Rachenschleimhaut unmittelbar nach dem Verzehr von Sojaprodukten. Mit zeitlicher Verzögerung können auch Hautausschläge oder Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Bei besonders empfindlichen Personen kann es zu schweren allergischen Reaktionen kommen, in Einzelfällen sogar zum anaphylaktischen Schock mit schweren Kreislaufstörungen.

Das Sojaprotein Gly m 4 kann durch Erhitzen auf hohe Temperaturen an Aktivität verlieren oder zerstört werden. Die meisten Produkte mit Soja-Bestandteilen, die während der Weiterverarbeitung erhitzt wurden, können Allergiker deshalb verzehren, ohne dass es zu gesundheitlichen Beschwerden kommt.

Zusätzliche Warnhinweise für Allergiker auf Verpackungen von Sojaprodukten hält das BfR nicht für sinnvoll. Nicht alle Sojaprodukte enthalten das Allergie auslösende Protein Gly m 4. Eine amtlich anerkannte Nachweismethode existiert derzeit noch nicht. Außerdem gibt es neben Soja zahlreiche weitere Nahrungsmittel, auf die vor allem Birkenpollenallergiker mit einer Kreuzallergie reagieren. Dazu gehören zum Beispiel Äpfel, Erdbeeren, Haselnüsse, Karotten und Sellerie. Besonders schwere kreuzallergische Reaktionen sind im Zusammenhang mit dem Verzehr von Erdnüssen bekannt. Ein Warnhinweis allein auf Sojaprodukten würde einem Birkenpollenallergiker deshalb keine Sicherheit vor einer Kreuzallergie bieten.

Da die Kreuzallergien von Birkenpollenallergikern auf Sojaprodukte mit schweren allergischen Symptomen einhergehen können, empfiehlt das BfR Ärzten, Verbraucherinitiativen und Selbsthilfegruppen, Soja in die allgemeine Aufklärung über Kreuzallergien mit Nahrungsmitteln einzubeziehen und Birkenpollenallergiker darüber hinaus gezielt über dieses Risiko aufzuklären. Da Sojabestandteile auf allen Lebensmitteln gekennzeichnet werden müssen, haben betroffene Verbraucher die Möglichkeit, solche für sie kritischen Lebensmittel zu meiden.

Regenwald und Soja Produktion

In dieser Woche hat Greenpeace wieder
eine große Kampagne gegen die Abholzung der tropischen
Regenwaldgebiete gestartet. Die internationale Umweltorganisation
kämpft schon seit Jahren weltweit gegen illegalen Holzschlag. Alpro,
Produzent von gentechnikfreien Sojaprodukten, kauft seine Sojabohnen
nur von Sojafarmen, die im Süden von Brasilien angesiedelt sind,
kilometerweit entfernt vom Amazonasgebiet, welches im Norden von
Brasilien liegt. „Alpro steht zu 200% hinter der Greenpeace
Kampagne,“ so Bernard Deryckere, Managing Director von Alpro.
Die illegale Abholzung ist eine der größten Bedrohungen für die
Urwälder. Der Schutz des tropischen Regenwaldes in Brasilien findet
durch Bernard Deryckere größte Zustimmung. Alpro, der Pionier auf dem
Gebiet von 100% natürlichen Sojaprodukten, befürwortet das Greenpeace
Amazonas Projekt. „Als Produzent von natürlichen und gesunden
Sojaprodukten legt Alpro viel Wert auf ’nachhaltiges Unternehmertum‘.
Konkret bedeutet das, dass wir bei all unseren Aktivitäten die drei
Ps berücksichtigen, nämlich People, Planet und Profit,“ erläutert
Deryckere weiter.

Alpro schließt direkte und langfristige Verträge mit
landwirtschaftlichen Familienunternehmen in Brasilien und Kanada und
mit einer Bauernkooperative in China. Eine solche Zusammenarbeit
zwischen einem industriellen Unternehmen und lokalen Sojabauern ist
einzigartig. Außerdem kauft Alpro keine Sojabohnen aus
Regenwaldgebieten. „In den Ländern, in denen wir Sojabohnen
einkaufen, haben wir nur Verträge mit landwirtschaftlichen Betrieben,
in denen schon seit Jahren Sojabohnen produziert werden und der
normale Fruchtwechsel eingehalten wird.,“ so Deryckere. „Keines
dieser Unternehmen ist auf Böden ansässig, die unrechtmäßig gerodet
oder abgeholzt wurden. Die direkten und persönlichen Kontakte mit den
Bauern gewährleisten uns die vollständige Rückverfolgbarkeit unserer
Produkte von der Ernte bis zum fertigen Endprodukt.“ Alpro wurde im
vergangenen Jahr für seine langfristigen Geschäftsbeziehungen im
Zusammenhang mit Sojabohnen mit dem belgischen Umweltpreis
ausgezeichnet.

Über ALPRO

Das belgische Unternehmen Alpro produziert und vermarktet seit
1980 europaweit ein vielfältiges Sortiment an Nahrungsmitteln auf der
Grundlage von natürlichen Sojabohnen. Alpro gehört zur
Vandemoortele-Gruppe, dem zweitgrößten belgischen
Lebensmittelkonzern. Diverse Anerkennungen und Preise bestätigen den
Erfolg des Unternehmens, so wurde Alpro auch mit dem Gazellepreis der
Lebensmittelindustrie ausgezeichnet.

Alle Alpro-Produkte sind frei von genetisch modifizierten
Organismen (GMO). Um dies zu garantieren hat Alpro ein einzigartiges
Rückverfolgbarkeitssystem entwickelt, wobei die Sojabohnen vom
Saatgut bis zum Endprodukt kontrolliert werden. Dieses System, das
viel weiter geht als die allgemein akzeptierte GMO-Norm, ist
zertifiziert und wird von Dritten kontrolliert.

www.alpro-soja.de