Oberhafenkantine Hamburg

Seit gestern werden in dem denkmalgeschützten Kleinod wieder Frikadellen über den Tresen gereicht

Wenn die Oberhafenkantine im April 2006 ihre Pforten öffnet, lebt eine Hamburger Institution wieder auf, die seit dem Tod der legendären Wirtin Anita 1997 in einen Dornröschenschlaf gefallen war. Der im Stil des norddeutschen Klinkerexpressionismus gehaltene Imbiss ist die letzte „Kaffeeklappe“ der Stadt.

Dass das architektonische Stück Hamburger Geschichte bald wieder als Gastronomie betrieben werden kann, verdankt die Stadt dem Enthusiasmus Klausmartin Kretschmers und Tim Mälzers. Kretschmer hatte das Häuschen an der Oberhafenbrücke 2002 gekauft und mit dem prominenten TV-Koch einen kongenialen Partner gefunden, um der legendären Institution wieder Leben einzuhauchen.

Der Charakter des Imbiss’ wird erhalten bleiben. Serviert wird traditionell-deftige Hausmannskost mit Buletten, Brötchen, Eintopf und Kartoffelsalat. Nix Espresso und Capuccino – Filterkaffee ist angesagt.

Den Laden schmeißen wird Tims Mutter Christa. „Mama Mälzer“ und ihr Team werden die „OHK“ ganz im Sinne des Hamburger Urgesteins Anita weiter führen.

www.oberhafenkantine-hamburg.de

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